Helisee

Andreas Sommer
Helisee

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Der silberne Ritter

Klappentext:

„Ich bin mir sicher, dass nur du allein dieses besondere Werk voll­bringen kannst. Und sei dir einer Sache be­wusst: du bist be­reits zu weit ge­gangen in die­ser Ge­schichte, als dass du vor dei­ner Be­stim­mung jetzt noch da­von­lau­fen könn­test.“

Im 10. Jahrhundert gehört der westliche Teil der heutigen Schweiz zum König­reich Bir­gunt. Es ist eine wilde Ge­gend vol­ler Wäl­der und Sümpfe, wo viele Men­schen noch im Glau­ben an die alten Göt­ter und Geis­ter leben. Die gute Köni­gin Bertha schützt die­ses Land tapfer gegen räu­be­rische Ein­fälle der medi­ter­ra­nen Mau­ren.

Als der Hirtenjunge Ernestus, den die Leute im Dorf Erni nennen, eine aus­ge­ris­sene Ziege in den Wald ver­folgt, über­schrei­tet er un­ab­sicht­lich die Grenze des ver­ru­fe­nen Land­striches Nuithô­nia. Seit Men­schen­ge­den­ken ist es ver­bo­ten, die­ses Gebiet am Fuss der Alpen zu be­tre­ten, denn es heisst, in sei­ner Wild­nis ver­berge sich ein ge­heim­nis­vol­les Tor in das ver­wun­schene Reich Heli­see, wo die Feen­köni­gin Helva Hof hal­ten soll. Als Er­nes­tus in Nuithô­nia einen ausser­ge­wöhn­lichen Fund macht, gerät er in einen Stru­del aben­teuer­licher Er­eig­nisse, die ihn nicht nur tief in die magi­sche Wirk­lich­keit der Feen und Elben ver­wickeln, son­dern auch die Frage auf­wer­fen, ob er wirk­lich der­je­nige ist, der er zu sein glaubt. Und auf welche Weise ist sein Schick­sal wohl mit dem ver­we­ge­nen Ritter Dures­tân Karas­sius ver­wo­ben, den es auf der Jagd nach einem weissen Hirsch eben­falls nach Nuithô­nia ver­schlägt? Eine tief­grün­dige Hei­mat­ge­schichte um Macht und Magie, Liebe und Freund­schaft, Wun­der und Wand­lung, wel­che die über­lie­fer­ten Sagen und Myt­hen der alten Schweiz zu neuem Leben er­weckt.

Rezension:

Ernie hütet die Ziegen des Dorfes. Lieber wäre es ihm jedoch, wenn die ande­ren ihn end­lich mit sei­nem vol­len Namen Ernes­tus an­re­den wür­den. Schließ­lich ist er doch kein Kind mehr! Als ihm eine Ziege aus­reißt, über­quert er den Bach, der die Grenze zu Nuithô­nia bil­det. Na­tür­lich weiß er, dass das streng ver­bo­ten ist. Schließ­lich be­ginnt auf der ande­ren Seite ein magi­sches Reich. Hier fin­det er nicht nur die ver­misste Ziege, son­dern auch einen eigen­arti­gen Stein. … und da­mit be­ginnt ein Aben­teuer, das ihn nicht nur zur Wahr­heit über sich selbst führt.

Andreas Sommers Fantasy-Roman ist eindeutig anders. Mit die­sem Buch be­ge­ben wir uns näm­lich nicht in eine High-Fan­tasy-Welt, aber auch nicht in eine klas­si­sche Urban-Fan­tasy-Um­ge­bung. Die Ge­schichte ist in der (heu­ti­gen) Schweiz an­ge­sie­delt, han­delt je­doch im 10. Jahr­hun­dert. Man könnte sie also im wei­te­ren Sinn als his­to­ri­sche Urban Fan­tasy be­zeich­nen. Dabei be­zieht der Autor alte re­gio­nale Sagen mit ein und ver­bin­det sie mit dem kul­tu­rel­len Über­gang von den alten Na­tur­glau­bens­vor­stel­lungen zum Chris­ten­tum. Im Nach­wort geht er auch da­rauf ein, wel­che Ele­mente den Sagen, wel­che der re­alen Ge­schichte und wel­che sei­ner Fan­tasie ent­springen. Zu­sam­men er­gibt das eine Story, die selbst für Fan­tasy-Ver­hält­nisse un­ge­wöhn­lich ist.

Neben den Erlebnissen seines Hauptprotagonisten Ernestus wech­selt der Autor zwi­schen­zeit­lich auch zu ande­ren Per­so­nen, deren Ge­schich­ten sich schließ­lich mit der Haupt­hand­lung ver­einen, und das teil­weise auf über­ra­schend un­er­war­tete Weise. Der Epi­log könnte durch­aus eine Tür zu einer Fort­set­zung öff­nen.

Auffallend ist, dass das Buch in Schweizerdeutsch veröffentlicht wurde, was er­klärt, dass unser ge­wohn­tes „ß“ durch­gängig durch „ss“ er­setzt ist. Weni­ger be­kannte Be­griffe wer­den in Fuß­noten er­klärt.

Fazit:

Mit ihrer Verwurzelung in der Schweiz des 10. Jahrhunderts geht die­ses Fan­tasy-Aben­teuer auch für Genre-Fans un­ge­wohnte Wege.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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SeeDrachen – 1 – Drachen und Piraten (Hörbuch)

Ava Richardson
SeeDrachen – 1 – Drachen und Piraten (Hörbuch)

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Sprecherin: Jessica Nett

Die Farben der Drachen

Klappentext:

Wird die Anpassung an eine sich verändernde Welt eine junge Frau die Ver­bin­dung mit ihrer Her­kunft ver­lie­ren las­sen?

Weit fort vom Königreich Torvald beherrschen auf den West­lichen Inseln die See­dra­chen den Him­mel. Lila ist die Toch­ter des An­füh­rers der Pi­ra­ten, die dazu aus­er­se­hen ist, eines Tages sei­nen Platz auf den Ka­per­schif­fen zu über­neh­men. Ihr Volk legt nur Wert auf die glän­zen­den Schmuck­stücke, die sie er­beu­ten kön­nen, aber ihr Ehr­geiz ist grö­ßer: sie möchte, dass die Pi­ra-ten zu Dra­chen­söld­nern wer­den, zu Dra­chen­rei­tern, die hel­fen, Han­dels­flot­ten und Marine vor An­grif­fen zu schüt­zen. Ihr Vater Kasian ist skep­tisch, aber ein junger Magier na­mens Danu – der sein eige­nes Ziel ver­folgt – kommt und bringt das Wis­sen um eine Pro­phe­zei­ung mit sich, die be­haup­tet, dass Lila die ver­lo­rene Erbin von Ros­kilde und somit eine ge­bo­rene Dra­chen­rei­terin, ist.

Unter Danus Führung findet Lila den ungebärdigen Drachen, mit dem es ihr be­stimmt ist, ein Band zu knüp­fen – aber das un­glei­che Paar er­fährt bald, dass viel mehr als nur seine Zu­kunft auf dem Spiel steht.

Rezension:

Als Tochter des Piraten-Chefs weiß Lila schon lange, dass sie ein­mal die Nach­folge ihres Vaters an­tre­ten soll. Sie hat sogar schon Pläne, wie sie die Effi­zienz der Pi­ra­ten stei­gern will. Wie in den alten Ge­schich­ten möchte sie Dra­chen zäh­men und die Pi­ra­ten­flotte durch Dra­chen­rei­ter ver­stär­ken. Als sie ein Dra­chen­ei steh­len will, trifft sie je­doch auf den jungen Hexer Danu, der ihr eine über­ra­schende Mit­tei­lung macht: An­geb­lich ist Lila die recht­mä­ßige Thron­erbin von Ros­kilde!

Mit dieser Trilogie kehrt Ava Richardson in die Welt von Torvald zu­rück, die be­reits Schau­platz di­ver­ser Dra­chen­rei­ter-Tri­logien war. Tor­vald selbst ist hier (zu­min­dest bis­her) aber nur ein fer­nes Reich. Zu­min­dest kann ich mich nicht er­in­nern, dass Ros­kilde in dem Zu­sam­men­hang je­mals er­wähnt wurde. Damit, dass die Prota­gonis­tin kei­ner Macht dient und die Dra­chen für eigene Zwe­cke ein­set­zen will, hebt sich auch die Hand­lung von dem in den Tor­vald-Tri­logien ge­wohn­ten Schema ab. Statt­des­sen steht hier eher die per­sön­liche Ent­wick­lung der Prota­gonis­tin (und ihres Co-Prota­gonis­ten) im Fokus. Der Schwer­punkt liegt bisher aller­dings ein­deu­tig auf Lila, wäh­rend Danu noch recht blass er­scheint. Der Natur eines Tri­logie-Auf­takts ent­spre­chend, bleibt am Ende die­ses Ban­des na­tür­lich noch viel offen.

Die Ge­schichte dürfte Ava Richard­sons Stamm-Leser- be­zie­hungs­weise Hörer­schaft wie­der wie ge­wohnt über­zeu­gen. Be­kannte Stil­mit­tel wie den Wech­sel zwi­schen den Er­zähl­per­spek­ti­ven bei­der Prota­gonis­ten bie­ten Wie­der­er­ken­nungs­wert.

Fazit:

Piraten-Prinzessin oder Thronerbin – diese Frage können (vor­erst) nicht ein­mal die Dra­chen be­ant­wor­ten.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Sepia – 1 – Sepia und das Erwachen der Tintenmagie (Hörbuch)

Theresa Bell
Sepia – 1 – Sepia und das Erwachen der Tintenmagie (Hörbuch)

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Sprecher: Uve Teschner

Eine Frage der Herkunft

Klappentext:

Dass in Flohall Tinte und Bücher wertvoller sind als Gold merkt die zwölf­jäh­rige Sepia schon bei ihrer An­kunft in der be­rühm­ten Hafen­stadt mit ihrer duf­ten­den Tinte und dem flüs­tern­den Papier. Bei Sil­ber­silbe, einem der drei gro­ßen Meis­ter, soll sie das Hand­werk des Buch­drucks ler­nen. Wa­rum wurde gerade sie aus­ge­wählt – ein toll­pat­schi­ges Wai­sen­mäd­chen, das stän­dig Tin­ten­flecken an den Fingern hat? Bald findet Sepia in Niki und San­zio treue Freunde und er­lebt ihr ers­tes Fun­kel­fest. Doch es ge­sche­hen merk­wür­dige Dinge in Flo­hall. Tinte geht ver­lo­ren, düs­tere Ge­stal­ten schlei­chen um­her, und dann ver­schwin­den die Meis­ter. Sepia ahnt, dass das mit dem Tin­ten­krieg zu tun hat, und mit einem dunk­len Alche­mis­ten, den alle für längst be­siegt ge­hal­ten haben.

Auftakt einer Trilogie mit Suchtpotenzial

Rezension:

12 Jahre lebte Sepia im Waisenhaus. Wer ihre Eltern waren, weiß sie nicht, nur dass sie als Baby von Frem­den dort ab­ge­ge­ben wurde. Dann wird sie un­er­war­tet mit einer Kut­sche nach Flo­hall ge­bracht, wo sie beim Meis­ter Sil­ber­silbe, dem be­rühm­ten Buch­drucker in die Lehre ge­hen soll. Hier lernt sie auch Niki, die Toch­ter der be­rühm­ten Buch­illus­tra­tor-Meis­terin, und San­zio, dem Lehr­ling des eben­so be­rühm­ten Buch­bin­der-Meis­ters, ken­nen. Als un­heim­liche Ge­stal­ten auf­tau­chen und die 3 Meis­ter plötz­lich ver­schwin­den, müs­sen sich die 3 Freunde der Ge­fahr stel­len.

Theresa Bell siedelt das jugendliche Fantasy-Abenteuer ihrer Prota­gonis­tin Sepia in einer Welt an, die vom tech­ni­schen Stand unse­rer zu Ende des 19. Jahr­hun­derts ähnelt, in der magi­sche Ele­mente aber real und auch all­ge­mein be­kannt sind. Die Prota­gonis­tin und ihre etwas gleich­alt­ri­gen Freun­de wis­sen, dass es etwa zur Zeit ihrer Ge­burt in ihrer Hei­mat­stadt einen ge­fähr­li­chen Al­che­mis­ten gab, der be­siegt wurde, und die Al­che­mie des­halb als ver­ru­fen gilt. Dass das ge­mein­same Aben­teuer genau in die­sen The­men­kreis hinein­führt, ist für den Genre-affi­nen Leser na­tür­lich keine große Über­ra­schung. Der Auto­rin ge­lingen dabei durch­aus inno­va­tive Ele­mente, die man (oder zu­min­dest ich) noch nicht aus ande­ren Wer­ken des Genres kennt. Auch The­men der Buch­her­stel­lung wer­den ein­ge­bun­den. Na­tür­lich wer­den auch die Freund­schaft und das Ver­trauen zwi­schen der Haupt­fi­gur Sepia und ihren Co-Prota­gonis­ten San­zio und Niki ge­nau­so the­ma­ti­siert wie die Her­kunft des Wai­sen­mäd­chens. Am Ende wirkt die Ge­schichte so in sich ab­ge­schlos­sen, dass man fast ver­ges­sen könnte, dass noch 2 Bände fol­gen sol­len. Auf den wei­te­ren Ver­lauf darf man ge­spannt sein.

Die Autorin belässt den Fokus stets auf ihrer Protagonistin, sodass der Leser nie einen In­for­ma­ti­ons­vor­sprung ge­gen­über die­ser be­kommt. Wie das Buch selbst kann auch die Hör­buch­um­set­zung über­zeu­gen.

Fazit:

Die Autorin geht das Grundthema Magie in dieser jugendlichen Fan­tasy-Tri­logi von einer gänz­lich un­er­war­te­ten Seite an.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Der Fluch von Median

Senara Winters
Der Fluch von Median

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Wölfe und Jäger

Klappentext:

Gezeichnet vom Angriff der Werwölfe auf ihre Heimat, flieht Erin in sich­eres Ge­biet. Dort ver­dingt sie sich zu­nächst als Söld­ne­rin, bis sie eines Tages un­ver­hofft auf den Händ­ler Orphan trifft. Die­ser bie­tet Erin eine feste Arbeit an, die sie nach eini­gem Zö­gern an­nimmt. Zwi­schen den bei­den ent­steht eine un­ge­wöhn­liche Freund­schaft, die aller­dings durch einen fol­gen­schwe­ren Söld­ner­auf­trag auf die Probe ge­stellt wird. Nur Erins größte Angst kann Orphans ge­heime Wünsche er­fül­len. Hält ihre Freund­schaft diese Zer­reiß­probe aus?

Rezension:

Als ihre Heimat von Werwölfen überrannt wurde, war Erin eine der­jeni­gen, die trotz In­fek­tion über­lebten und ver­nunft­be­gabt blie­ben. Als sie vom Söld­ner­da­sein ge­nug hat, nimmt sie eine Stelle beim Händ­ler Orphan an. Beide ahnen nicht, was sie ge­gen­sei­tig sind.

Senara Winters stellt in ihrer Fantasy-Story eine Protagonistin in den Fokus, die wohl dem Cliché des ein­sa­men Wolfs ent­spricht, wobei sich diese An­spie­lung keines­wegs auf ihre Wer­wolf-In­fek­tion be­zieht. Ent­spre­chend holp­rig stellt sich ihre Inter­aktion mit ihrer Um­welt dar. Des­halb kommt ihre An­nä­he­rung an ihren neuen Chef auch über­ra­schend. Für den Leser geht es fast etwas (zu) schnell, wie aus einer Zweck­ge­mein­schaft eine Freund­schaft ent­steht. Doch die eigent­liche Ge­schichte be­ginnt an die­sem Punkt fast erst. Lang­sam ler­nen sich beide wirk­lich ken­nen – und er­ken­nen dabei, das sie eigent­lich auf ent­ge­gen­ge­setz­ten Seit­en ste­hen. Dabei stellt die Auto­rin beide nicht un­be­dingt als Licht­ge­stal­ten dar. Beide sind durch­aus be­reit, über Lei­chen zu ge­hen, und das im wört­lichen Sinn. Das lässt die Ge­schichte der bei­den so un­glei­chen Freunde mit Ten­denz zu Lie­ben­den, die beide eher Anti­hel­den sind, recht dunkel er­schei­nen. Der Be­griff Ro­man­tasy trifft da nur sehr ein­ge­schränkt zu. Das Ende würde durch­aus eine Fort­set­zung zu­las­sen. Kon­krete Hin­weise auf eine (ge­plante) sol­che feh­len aller­dings.

Fazit:

Diese düster angelegte Fantasy um ein sich langsam anbahnendes Anti­hel­den-Paar fällt weit aus dem im Genre Üb­lichen heraus.

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Der Rand der Welt – 2 – Im magischen Kreis

Linda Beller
Der Rand der Welt – 2 – Im magischen Kreis

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Silen-Politik

Klappentext:

Wenn jeder Ort, zu dem du fliehst, zur Gefahr wird – wohin gehst du dann? Melin­dis hat die Silen und damit ihr eige­nes Volk be­stoh­len. Sie flieht mit ihren neuen Freun­den durch eine Pforte in die Berge. Doch bald be­fin­det sie sich völ­lig allein in Ge­fangen­schaft von fein­dse­ligen und macht­gie­ri­gen Berg­be­woh­nern. Nur wenn sie eine Auf­gabe er­füllt, wel­che die Ver­nich­tung der Silen be­deu­tet, hat sie eine Chance, ihren Pei­ni­gern zu ent­kom­men. Zur glei­chen Zeit braut sich jen­seits des Ran­des der Welt ein magi­sches Er­eig­nis zu­sam­men, das er­neut alles ins Wanken bringen wird, was Melin­dis jetzt noch Halt gibt. Die Prin­zes­sin hat ge­lernt zu kämp­fen. Jetzt muss sie ler­nen, dass sie es alleine nicht schafft.

Rezension:

Nachdem Melindis sich gegen ihre ‚Mutter‘ gestellt und eine grö­ßere Menge des magi­schen Heil­mit­tels Tar­duss mit­ge­nom­men hatte, um es an Kranke zu ver­tei­len, be­gibt sie sich wie­der durch die Pfor­ten. Bei den ande­ren Völ­kern trifft sie je­doch auf Miss­trauen und auch Wider­stand. Sie gerät sogar in Ge­fangen­schaft, in der sie ge­fol­tert wird. Wird sie trotz­dem eine Aus­söh­nung er­rei­chen kön­nen – und viel­leicht sogar ihre wah­ren Eltern fin­den?

Im 2. Band ihrer Weltenreise-Fantasy setzt Linda Beller natürlich die Ge­schichte Melin­dis’ fort, lässt das Ambi­ente aller­dings deut­lich düs­te­rer wer­den. Was mir per­sön­lich dabei aller­dings ge­fehlt hat, wäre ein „Was bis­her ge­schah“ ge­we­sen. Die eigent­liche Hand­lung des 1. Ban­des („Durch magi­sche Pfor­ten“) war mir zwar noch gut in Er­in­ne­rung, nicht aber die Namen der dort agie­ren­den Cha­rak­tere. Des­halb fiel es mir teil­weise sehr schwer, die nament­lich Er­wähn­ten kor­rekt den Han­deln­den des Vor­gänger­bands zu­zu­ord­nen.

Obwohl man beim Lesen das Gefühl hat, die Zeit seit dem Anfang von Band 1 wäre eine recht über­schau­bare Zeit ver­gangen, wirkt die junge Prota­gonis­tin jetzt deut­lich er­wach­se­ner, zu­mal sie sich in die­sem Band ein­deu­tig ver­liebt. Aller­dings wird hier – und so­weit ich mich er­in­nern kann auch in Band 1 – kein kon­kre­tes Alter er­wähnt. Viel­leicht ist die junge Ein­schät­zung ihres Alters in Band 1 auch der mär­chen­haf­ten Atmos­phäre am Beginn die­ses ge­schul­det.

Wohin sich die Geschichte in Band 3 entwickeln könnte, lässt sich in der aktu­el­len Situ­ation im Finale die­ses Ban­des kaum er­ah­nen.

Fazit:

Dieses Fantasy-Abenteuer einer jungen Protagonistin entwickelt sich in eine zu­vor un­er­war­tete Rich­tung.

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Blackwood Manor – 1 – Eine Spurensuche in die Vergangenheit

Mirco Deflorin
Blackwood Manor – 1 – Eine Spurensuche in die Vergangenheit

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Auferstehungen

Klappentext:

Erforschen Sie das Geheimnis von «Blackwood Manor»: Tauchen Sie ein in ein fes­seln­des Aben­teuer mit Sarah, Tim, Lisa und Max! Ein düs­te­res Ge­heim­nis ver­birgt sich hin­ter den majes­tä­ti­schen Mau­ern des un­heim­lichen Her­ren­hau­ses «Black­wood Manor». Von mys­teri­ösen Ge­stal­ten, alten Tage­bü­chern und ver­steck­ten Räu­men bis hin zu Intri­gen, Ver­rat und Ge­heim­nis­sen in den höchs­ten Krei­sen der Stadt – diese span­nende Mys­tery-Crime-Ge­schichte lässt Sie den Atem an­hal­ten. Mut, Freund­schaft und die Macht der Wahr­heit wer­den auf die Probe ge­stellt, wäh­rend die Freunde ihre Ängste über­win­den und sich den Ge­fah­ren stel­len müs­sen, die ihnen be­geg­nen. Sind Sie be­reit, das Ge­heim­nis des alten Her­ren­hau­ses zu lüf­ten?

Rezension:

In Havenwood liegt Blackwood Manor, das alte Herrenhaus der Black­woods. Vor 30 Jah­ren brannte das herr­schaft­liche An­we­sen aus, alle Mit­glie­der der Fami­lie kamen ums Leben. Als Sarah, Tim, Lisa und Max davon hören, be­schlie­ßen sie, der An­ge­le­gen­heit auf den Grund zu gehen.

Wenn man hört, worum es in Mirco Deflorins Buch, das der Start einer gan­zen Reihe wer­den soll, geht, klingt das nach einem interes­san­ten und mys­teri­ösen Aben­teuer. Ent­spre­chend hoch sind die Er­war­tungen, wenn man mit dem Lesen be­ginnt. Eine be­bil­derte Vor­stel­lung der wich­ti­ge­ren Cha­rak­tere weckt wei­tere Lust auf das Buch. Lei­der folgt ge­nau­so schnell die Ent­täu­schung. Und diese stei­gert sich dann sogar noch, um so wei­ter man liest. Das hat eine ganze Reihe an Grün­den. Ein Kri­tik­punkt ist die Tat­sache, dass die Er­zäh­lung prak­tisch nur von Er­eig­nis zu Er­eig­nis springt und es so gut wie keine Hand­lung zwi­schen den Er­eig­nis­sen gibt. So ver­misst man Atmos­phäre und Stim­mung. Span­nung be­kommt keine Chance, ich auf­zu­bauen. Noch grö­ßere Kri­tik ver­dient aller­dings die Logik. Die Prota­gonis­ten, die aus­drück­lich als junge Män­ner be­zie­hungs­weise Frauen be­zeich­net wer­den, leben von klein auf im Ort, haben bis zum Be­ginn der Hand­lung aber an­schei­nend so gut wie nichts vom An­we­sen ge­hört, des­sen Ge­schichte in einem klei­nen Ort nach 30 Jah­ren doch noch all­ge­mein be­kannt sein dürfte. Was die Freunde nor­ma­ler­weise machen, wird mit kei­nem Wort er­wähnt. Immer­hin haben sie auf den spon­ta­nen Ein­fall hin, dem Rät­sel nach­zu­ge­hen, sofort tage­lang Zeit, ohne andere Ver­pflich­tungen zu haben zu schei­nen. Im Manor, das nach einem so ver­hee­ren­den Feuer 3 Jahr­zehnte leer­steht, fin­den sich noch gut­er­hal­tene Tep­piche, Möbel und Bücher. Die Ge­mälde sind noch in gutem Zu­stand. Dass, wie sich bald heraus­stellt, da­mals doch nicht alle Black­woods ge­stor­ben sind, ist bei den Unter­su­chungen und der Ber­gung der Lei­chen vor 30 Jah­ren an­schei­nend nie­man­dem auf­ge­fal­len. Die Liste der­ar­ti­ger logi­scher Un­ge­reimt­hei­ten ließe sich noch er­heb­lich wei­ter fort­set­zen. Da ver­geht einem lei­der schnell der Spaß am Rät­sel­lö­sen. Hier ist eine gründ­liche Über­ar­bei­tung dringend er­for­der­lich!

Fazit:

Die gute Story-Idee wird durch die sehr mangelhaft Umsetzung be­dauer­licher­weise rui­niert.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Die Vier Könige – 1 – Flammenlied

Bernhard Trecksel
Die Vier Könige – 1 – Flammenlied

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Das verschwundene Volk

Klappentext:

Eine ungleiche Heldengruppe, eine welterschütternde Bedrohung und eine epi­sche Queste

Den Zwerg Gjalar, die Elfe Tanaqui, den Paladin Bowden und den Feuer­ma­gier Kato eint auf den ers­ten Blick nur eines: eine von Zwist ge­prägte Ver­gangen­heit. Eigent­lich ste­hen sie auf unter­schied­lichen Sei­ten in den viel­fäl­ti­gen Kon­flik­ten ihrer Völ­ker, doch ein ge­mein­sa­mes Inte­resse führt sie ins Dorf Dunkel­fall. Un­na­tür­liche Wald­brände ver­hee­ren dort das Land, und die un­glei­che Gruppe stößt schnell auf ein dunk­les Rät­sel, das sie tief unter die Erde in die Schmie­den der Zwerge führt. Mys­teri­öse Er­eig­nisse neh­men ihren Lauf, und die un­frei­wil­li­gen Aben­teu­rer müs­sen heraus­fin­den, wer oder was sich da­hin­ter ver­birgt, bevor der ge­samte Konti­nent dem Unter­gang ge­weiht ist.

Rezension:

Elfe, Zwerg, Paldin, Vagabund und Magier – Tanaqui, Gjalar, Bow­den, Limbo und Kato haben kaum etwas ge­mein­sam. Teil­weise sind ihre Völ­ker sogar ver­fein­det. Als je­doch stän­dig eigen­artige Wald­brände aus­brechen, die auch Fel­der ver­wüs­ten, wer­den sie zu einer un­frei­wil­li­gen Ge­mein­schaft, die sich auf die Suche nach der Ur­sache macht. Das ge­gen­sei­tige Miss­trauen ist da auch nicht gerade hilf­reich, und ge­fähr­lich wird es oben­drein.

Was Bernhard Trecksel mit der mit diesem Band beginnenden Di­logie vor­legt, kommt einer klas­si­schen High-Fan­tasy-Quest sehr nahe. Der Unter­schied zu vie­len ande­ren Ver­tre­tern die­ses Gen­res be­steht darin, dass das eigent­liche Ziel die­ser Quest den Mit­glie­dern der eher un­frei­wil­li­gen Schick­sals­ge­mein­schaft ge­nau­so un­klar ist wie dem Leser. Fest steht ledig­lich, dass das Ent­ste­hen die­ser alle Völ­ker be­dro­hen­den Wald­brände unter­bun­den wer­den muss. Wer oder was ‚der Feind‘ im Hin­ter­grund ist, ist da­ge­gen völ­lig offen. So dauert es auch einige Sei­ten, bis die Ge­schichte ‚in Schwung‘ kommt und sich zu einem rich­ti­gen Aben­teuer ent­wickelt. Der eigent­liche Geg­ner – so viel kann ich wohl ver­ra­ten – bleibt auch am Ende die­ses Ban­des noch un­be­kannt. Im Ge­gen­teil: Auf den letz­ten Sei­ten zeigt sich eine neue Par­tei, die alles sogar noch rät­sel­haf­ter macht. Selbst die Be­deu­tung der der Di­logie den Titel ge­ben­den 4 Könige bleibt vor­erst offen. Einer­seits hält das na­tür­lich die Span­nung hoch, anderer­seits würde man sich als Leser jedoch auch end­lich mal ein paar echte Ant­wor­ten wün­schen.

Zu den Stärken dieser Geschichte gehören zweifellos die interes­san­ten Cha­rak­tere, die trotz aller per­sön­lichen Ge­gen­sätze eine interes­sante Grup­pen­dy­na­mik ent­wickeln. Kei­nen von ihnen könnte man als klas­si­schen Hel­den be­zeich­nen. Alle haben auch ihre ne­ga­ti­ven Sei­ten, alle ihre schwar­zen Flecken in ihrer Ver­gangen­heit. Auf das Di­logie-Finale darf man da sicher ge­spannt sein.

Fazit:

Die unfreiwilligen Gefährten, die definitiv keine Freunde sind, sind das Salz in der Suppe die­ser un­gewöhn­li­chen Fan­tasy-Quest.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Dunkelschön

Eduard Freundlinger, Natali van Otterlo
Dunkelschön

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Auf der Suche nach Leandra

Klappentext:

Mit der weisen Clara und dem unerfahrenen Ben prallen zwei grund­ver­schie­dene Wel­ten auf­ein­an­der. Ge­trie­ben von tie­fen Ängs­ten und bren­nen­den Lebens­wün­schen stre­ben sie da­nach, ihre irr­wit­zige Mis­sion trotz aller Wid­rig­kei­ten um­zu­set­zen: zwei un­ver­öf­fent­lichte Ma­nu­skripte von Miguel Cer­van­tes, dem Autor von Don Qui­jote, in Spa­nien zu fin­den. Wäre da nur nicht Cla­ras Angst vor dem Drau­ßen – sie setzt seit Jah­ren kei­nen Fuß vor die Tür. Doch Ben wird zu ihrem jungen San­cho Panza, mit dem ge­mein­sam sie ihre fie­sen in­ne­ren Wind­müh­len be­kämpft. Unter einem Vor­wand über­redet Clara den 19-Jäh­ri­gen zu einem völ­lig ver­rück­ten Road­trip durch Frank­reich und Spa­nien – doch was sie nicht ahnt: Ben ver­fügt über die Le­bens­er­war­tung einer Ein­tags­fliege. Hel­den­haft kämp­fen die bei­den gegen alle Wider­stände, um am Ende der Reise etwas zu fin­den, wo­nach man nicht suchen kann …

Rezension:

Der 19-jährige Ben ‚lebt‘ auf der Station für unheilbar Kranke in einem Ber­liner Kranken­haus. Wenn sich für ihn nicht schnells­tens Spen­der­organe fin­den, hat er nur noch kurze Zeit zu leben. Als er im Inter­net ein gleich­alt­ri­ges Mäd­chen ken­nen­lernt, büxt er aus, um die­ses per­sön­lich zu tref­fen. Er trifft je­doch nur eine ältere Frau, Clara, an, die ihm er­zähl, dass seine An­ge­be­tete kurz­fris­tig nach Stras­bourg fah­ren musste. Clara über­redet Ben, ge­mein­sam dort­hin zu fah­ren, da sie selbst wegen einer Erb­schaft nach Spa­nien will. Dumm nur, dass Ben kei­nen Füh­rer­schein hat und das Auto sei­nes ver­stor­be­nen Groß­va­ters nicht mal zu­ge­las­sen ist.

Mit dieser Ausgangslage verspricht der Roman von Eduard Freund­linger und Natali van Otterlo na­tür­lich schon eine tur­bu­lente Reise, die eini­ges Chaos ver­spricht. Die Pa­ral­le­len zu Don Qui­jote fin­den sich gleich in mehr­facher Hin­sicht. Nicht nur, dass das Grab des Don-Qui­jote-Autors Miguel Cer­van­tes das eigent­liche Ziel des weib­lichen Teils des un­ge­wöhn­li­chen Prota­gonis­ten-Duos ist, wecken auch die un­glei­chen Reise­ge­fähr­ten Erin­ne­rungen an den Rit­ter und sei­nen Be­glei­ter. Genau wie ihre un­frei­wil­ligen Vor­bil­der wis­sen auch Ben und Clara nicht wirk­lich, was sie tun. Dass beide Ge­heim­nisse vor­ein­an­der haben, er­leich­tert die An­ge­le­gen­heit auch nicht.

Um wirklich in die Story hineinzufinden, brauchte ich einige Sei­ten. Dann ent­wickelte die Ge­schichte aber ihren Reiz. Un­ab­hängig von der ohne­hin schon ver­fah­re­nen Situ­ation hat der Leser immer das Ge­fühl, irgend­etwas noch nicht zu durch­schauen – und behält damit immer wie­der recht. Ob einem das doch ziem­lich über­ra­schende Ende über­zeu­gen kann, fällt dann aller­dings eher in die Kate­go­rie „Ge­schmacks­sache“. Dass man nicht unter­hal­ten wird, kann man dem Buch aber de­fi­ni­tiv nicht vor­wer­fen.

Fazit:

Ein düster-humorvoller Roadtrip mit vielen überraschenden Momen­ten und völ­lig un­er­war­te­ten Auf­klä­rungen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Valor – 1 – Die Verschwörung im Königreich

Ruth Lauren
Valor – 1 – Die Verschwörung im Königreich

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r
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Übersetzung: Maren Illinger

Ausbruchspläne

Klappentext:

»Ich bewege den Pfeil ein winziges Stück nach links, ziele neben Anatols Schul­ter, dann halte ich den Atem an, bete, dass er sich nicht bewegt, und schieße.«

Valors Plan ist geglückt, als sie nach dem Anschlag auf den Prin­zen des König­reichs Demi­dova in das be­rüch­tigte Ge­fäng­nis Tyur’ma ge­bracht wird. Hier ist ihre Zwil­lings­schwes­ter Sasha ein­ge­sperrt, die des Dieb­stahls be­zich­tigt wird. Valor ris­kiert ihre Frei­heit und ihr Leben, um Sasha zu be­freien. Doch nie­man­dem ist je die Flucht aus Tyur’ma ge­lungen.

Rezension:

Als Töchter des Beraters der Königin und derer Oberjägerin hat­ten Valor und ihre Schwes­ter Sasha ein gutes Leben im Um­kreis des Königs­hofs. Zur Kron­prin­zes­sin und dem Prin­zen hat­ten sie von klein auf ein freund­schaft­liches Ver­hält­nis. Das ändert sich, als Sasha wegen des Dieb­stahls einer dip­lo­ma­tisch wert­vol­len Spiel­uhr ver­ur­teilt wird. Die Eltern und Valor wer­den des Hofs ver­wie­sen, Sasha in ein be­rüch­tig­tes Ge­fäng­nis ein­ge­lie­fert. Das will Valor je­doch nicht hin­neh­men. Sie pro­vo­ziert ihre eigene Ver­ur­tei­lung, um ge­mein­sam mit ihrer Schwes­ter aus­zu­bre­chen. Nur ist in der 300-jäh­ri­gen Ge­schichte des Ge­fäng­nis­ses Tyur’ma noch nie ein Aus­bruch ge­glückt …

Ruth Laurens Jugend-Fantasy-Abenteuer, in dessen Fokus die 13-jäh­rige Valor steht, bie­tet durch­aus kon­träre Be­trach­tungs­mög­lich­kei­ten. Einer­seits bie­tet das Buch ein fes­seln­des Aben­teuer, das auch ältere Leser rund­um be­geis­tern kann. Anderer­seits kann man be­mängeln, dass die Köni­gin als po­si­tive Figur ge­zeich­net wird, unter ihrer di­rek­ten Herr­schaft aber ein Ju­gend-Ge­fäng­nis be­steht, des­sen Ver­hält­nisse in man­cher Hin­sicht schon stark an die KZs der Nazi­zeit er­in­nern. Dabei wird sogar noch aus­drück­lich er­wähnt, dass die Ver­hält­nisse in den Ge­fäng­nis­sen für er­wach­sene Straf­täter noch schlim­mer sind. Den Wider­spruch zwi­schen einer posi­tiv dar­ge­stell­ten Köni­gin und der Tat­sache, dass sie eine 13-jäh­rige An­ge­klagte für einen Dieb­stahl zu le­bens­läng­licher Haft unter so­lchen Be­dingungen ver­ur­teilt, kann man nicht weg­dis­ku­tie­ren. Die­ser Ge­gen­satz er­scheint ein­fach un­schlüs­sig. Trotz­dem über­wiegt beim Lese­ein­druck das ab­so­lut ge­lungene Aben­teuer der jungen Prota­gonis­tin die ge­nann­ten ‚Stör­fak­to­ren‘. Valor ist eine rund­um über­zeu­gende Prota­gonis­tin, deren Cha­rak­ter­zeich­nung per­fekt ge­lungen ist.

Wieso das Buch in den einschlägigen Onlineshops als „Spannungs­reiche Fan­tasy für Mäd­chen“ be­wor­ben wird, kann ich nicht nach­voll­zie­hen. Nur weil die Haupt­figur weib­lich ist, be­deu­tet das doch keine ein­sei­tige Aus­rich­tung der Leser­schaft. Im Ge­gen­teil: Valor wird alles andere als mäd­chen­haft dar­ge­stellt. Sie ist eine Prota­gonis­tin, bei der der Be­griff Hel­din wirk­lich passt.

Die Autorin überlässt es Valor, ihre Geschichte selbst zu erzählen.

Fazit:

Gerade manche Widersprüche machen dieses jugendliche Aben­teuer einer über­zeu­gend dar­ge­stell­ten Hel­din ab­so­lut lesens­wert.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Edinburgh Nights – 1 – Die Bibliothek von Edinburgh

T. L. Huchu
Edinburgh Nights – 1 – Die Bibliothek von Edinburgh

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b
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Übersetzung: Vanessa Lamatsch

Ewige Jugend in Flaschen

Klappentext:

In dieser magischen Bibliothek lernen die Lebenden von den Toten … Der Auf­takt der Edin­burgh Nights!

Ropa hat die Schule abgebrochen, um Geistersprecherin zu werden – und nun spricht sie mit den Toten von Edin­burgh und über­bringt den Le­ben­den deren Bot­schaf­ten. Ein schein­bar harm­loser Job, um sich, ihre kleine Schwes­ter und ihre Groß­mut­ter über Was­ser zu hal­ten. Doch Ropas Leben ändert sich schlag­ar­tig, als die Toten ihr zu­flüs­tern, dass je­mand Kin­der ver­zau­bert und sie zu leeren Hül­len macht. Auf ein­mal fin­det sich Ropa mit­ten in einem Spiel mit dem Tod wie­der, in dem sie mit ihrem blitz­ge­schei­tem Ver­stand, ihrer ge­heim­nis­vol­len afri­ka­nisch-schot­ti­schen Magie und mit ihrer un­nach­ahm­lichen rotzi­gen Art nach Hin­wei­sen sucht, um die ver­hex­ten Kin­der zu ret­ten. Als sie dabei auf eine ok­kulte Biblio­thek stößt, ist sie sich plötz­lich nicht mehr sicher, ob sie Jäge­rin oder Beute ist …

Rezension:

Die 14-jährige Ropa lebt mit ihrer kleinen Schwester und der Groß­mut­ter in einem Wohn­wa­gen am Rande Edin­burghs. Da sie Geis­ter sehen kann, über­bringt sie Nach­rich­ten zwis­chen die­sen und deren Hin­ter­blie­be­nen. Das ist das ein­zige Ein­kom­men, von dem sie leben müs­sen. Doch dann gerät sie in eine eli­täre magische Biblio­thek und auf die Spur von Kin­des­ent­füh­rern. Plötz­lich fehlt ihr die Zeit zum Geld­ver­die­nen, und man trach­tet ihr nach dem Leben.

Was T. L. Huchu mit diesem Buch vorlegt, ist eine jugendlich-aben­teuer­liche Fan­tasy-Ge­schichte, die in einer alter­na­ti­ven Reali­tät (oder einer düs­te­ren nahen Zu­kunft) an­ge­sie­delt ist. Das Edin­burgh der Hand­lung zeigt deut­liche post­apo­ka­lyp­tische Züge. Ein Groß­teil der Be­völ­ke­rung lebt in sehr schlech­ten Ver­hält­nis­sen, Süd­früchte können sich nur wenige Reiche leis­ten, Autos sind bei­nahe aus­ge­stor­ben, und es herrscht schon längere Zeit ein eng­lischer König, der an­schei­nend ziem­lich dik­ta­to­risch wal­tet. (Das Buch er­schien im Ori­gi­nal 2021, als in der Reali­tät Queen Eliza­beth II noch im Amt war.) Wenn von der ‚alten Zeit‘ die Rede ist, die die Prota­gonis­tin schon nicht mehr selbst erlebt hat, wird eine Welt be­schrie­ben, die etwa unse­rer realen ent­spricht. Die Tech­nik mit Inter­net und Handy ent­spricht dabei aber weit­ge­hend unse­ren Ver­hält­nis­sen. Die Exis­tenz von Geis­tern ist in die­ser Welt all­ge­mein be­kannt und akzep­tiert.

In dieser Welt erzählt der Autor eine mitreisende Fantasy-Geschichte, die Genre-Fans schnell in ihren Bann zieht. Vor­her­seh­bar ist hier nichts. Stän­dig war­ten neue Über­ra­schungen auf den Leser, die zu­min­dest teil­weise wahr­schein­lich auf der sim­bab­wi­schen Mytho­lo­gie be­ru­hen, die T. L. Huchu von sei­ner eige­nen Her­kunft auf seine junge Prota­gonis­tin, die er auch als Ich-Er­zäh­lerin ein­setzt, über­tra­gen hat.

So weit wäre dieses Buch ein eindeutiger 5-Sterne-Kandidat. Für eine so gute Be­wer­tung fehlt mir dann aller­dings doch etwas: In­for­ma­ti­onen. Wie es zu den be­schrie­be­nen post­apo­ka­lyp­ti­schen Zu­stän­den kam, wird näm­lich nicht the­ma­ti­siert. Auch wieso Ropa nur ihre Schwes­ter und die Groß­mut­ter hat, wird mit kei­nem ein­zi­gen Satz er­zählt. Was ist mit ihren Eltern? Sie sind ein­fach nicht da, wobei auch nicht der Ein­druck ent­steht, als solle hier be­wusst ein Ge­heim­nis für die Fort­set­zung auf­ge­baut wer­den. Des­halb kommt mir die eigent­lich sehr gute Story lei­der irgend­wie un­voll­stän­dig vor. Lesens­wert ist sie aber trotz­dem.

Fazit:

Eine sehr gut gelungene jugendliche Fantasy-Story, der ein paar mehr Hin­ter­gründe aller­dings de­fi­ni­tiv nicht scha­den wür­den.

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