Elementz

Jenny Rubus
Elementz – 1 – Luft im Bauch

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

 

Ausflug nach Lemuria

Klappentext:
Was zum Teufel ist „Lemuria“?
Rika hat davon noch nie gehört, aber sie will die unbekannte Welt kennenlernen, wo doch zwei schräge Typen von dort auf der Suche nach Hilfe ausgerechnet in ihr Zimmer platzen. Umgehend packt sie und folgt ihnen, um diese fremde Welt „Lemuria“ zu retten.
Doch der anfangs quietschbunte Ausflug entpuppt sich schnell als Beginn einer lebensmüden Aktion. Bald schon steckt Rika bis zum Hals im Kampf gegen einen abtrünnigen Untoten, der ganz Lemuria in einen riesigen Friedhof verwandeln will.
Rika und ihre neuen Freunde nehmen einen schier aussichtslosen Kampf auf.
Wie gut, dass ihnen dabei wenigstens die Elemente zur Seite stehen …meistens.

Rezension:
Nach einem Streit mit ihrer Mutter, die ihr selbst in den Ferien verbietet, mit Freundinnen einen Ausflug zu unternehmen, bleibt die 16-jährige Rika frustriert alleine zuhause zurück. Als sie im Haus ein Geräusch hört, denkt sie zuerst an Einbrecher. Schnell stellt sie jedoch fest, dass es sich bei den beiden jungen Männern (oder Wesen?) anscheinend um Außerirdische handelt, die von einem magischen Gegenstand ohne ihre Absicht zur Erde gebracht wurden. Merkwürdigerweise sprechen die beiden Besucher fließend Deutsch – und laden Rika ein, mit ihnen nach Lemuria, ihrer Heimat, zu kommen. Der Planet wird von Naturkatastrophen heimgesucht, und die Besucher denken, dass das Artefakt sie deshalb zu Rika brachte, weil diese helfen kann. Nach kurzem Zögern stimmt Rika zu. Auf Lemuria angekommen, muss sie jedoch feststellen, dass ihr Ausflug lebensgefährlich werden könnte.
Mit Besuchern aus einer fremden Welt, die einen irdischen Teenager zum Besuch ebendieser Welt einladen, hat wohl jeder Urban-Fantasy-Fan schon Bekanntschaft gemacht. Ganz neu ist diese Grundidee nicht. Jenny Rubus gelingt es im Auftakt dieser neuen Reihe um Rika und ihre lemurianischen Freunde jedoch, diesem Setting durchaus neue Aspekte abzugewinnen. Dass die Protagonistin zumindest diesen Band überlebt, stellt wohl weder eine Überraschung noch einen wirklichen Spoiler dar. Schließlich wird sie ja noch für die Fortsetzungen gebraucht. Eine Erkenntnis gegen Ende des Buches dürfte für den Leser jedoch genauso überraschend wie für Rika selbst sein.
Stilistisch kann die Geschichte durchaus überzeugen. Leider bleiben die meisten Charaktere eher blass und ohne Hintergrund. Selbst Rika als Hauptperson bekommt erst im fortgeschrittenen Verlauf etwas Tiefe. Erst ganz am Ende deutet sich an, dass sich dies in den Fortsetzungen ändern könnte. Potenzial für Rikas kommende Abenteuer ist jedenfalls eindeutig erkennbar, sodass zu hoffen ist, bald neues aus Lemuria zu erfahren.

Fazit:
Dieses Urban-Fantasy-Abenteuer für junge und junggebliebene Leser verspricht auch für die kommenden Bände gute Unterhaltung.

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Die Darlington Road Kids – 1 – Verrat in London

Henry A. Selkirk
Die Darlington Road Kids – 1 – Verrat in London

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Der rätselhafte Franzose

Klappentext:
London, Weihnachten 1803.
Das Fest der Liebe ist keines, wenn man als Waisenjunge des Diebstahls einer äußerst kostbaren Kaminuhr beschuldigt wird. Schon gar nicht, wenn man unschuldig ist. Doch George Haberguck wird nicht nur angeklagt, sondern auch verurteilt – zu lebenslanger Zwangsarbeit in Australien.
Auf dem Weg zum Hafen kann der achtjährige Junge dank eines Aufruhrs aus der Gefangenen-Kolonne fliehen und versteckt sich auf dem Dachboden eines Wirtshauses. Doch die gefährlichen Runner sind ihm bereits dicht auf den Fersen.
Auf dem Dachbodens des Farnsworth-Inn triff George die Tochter des Wirts und ihre Freunde aus der Darlington Road: Josefine, genannt »Big Joe«, Alicia, »die Maus«, René und Rufus sind die Ersten, die dem Waisenjungen zuhören und ihm Glauben schenken. Doch da wird George entführt und die Jagd beginnt.
Die Darlington Road Kids sind eine verschworene Gemeinschaft gerechtigkeitsliebender Jugendlicher. Aus ihrem Hauptquartier, dem Gasthof Farnsworth-Inn in der Darlington Road ermitteln sie in den gefährlichen Straßen Londons quer durch alle Schichten und führen uns an die geheimnisvollen und finsteren Orte des frühen 19. Jahrhunderts.

Rezension:
Weil sein Dienstjunge über Nacht gekündigt hat, muss sich Bill, Gastwirt des Farnsworth-Inn, schnellstmöglich einen neuen suchen. Zufällig stolpert er dabei über den ehemaligen Straßenjungen und Dieb Terrence, dessen Unschuld im aktuell zur Verhandlung stehenden Fall er allerdings persönlich bezeugen kann. Kurzerhand bietet er dem Jungen trotz dessen Vergangenheit unmittelbar nach dessen Freispruch die Stelle als Dienstjunge seines Gasthauses an. Bills Tochter Jo(sephine) freundet sich schnell mit dem gleichaltrigen Iren an. Zufällig werden die beiden Zeuge, wie einem 8-jährigen Jungen, der wegen des Diebstahls einer Uhr nach Australien deportiert werden soll, die Flucht gelingt. Als sie den Flüchtigen in seinem Versteck auf dem Dachboten des Farnsworth-Inn entdecken, glauben sie ihm, dass er unschuldig ist. Zusammen mit Jos Freunden Rufus, Alicia und René versuchen sie, den wahren Dieb der Uhr zu überführen. Dabei stellen sie fest, dass es sich bei dem Fall um weit mehr als den Diebstahl einer Uhr geht.
Mit seiner auf mindestens 5 Bände angelegten Reihe um „Die Darlington Road Kids“ führt Henry A. Selkirk seine Leser ins London des beginnenden 19. Jahrhunderts. Dabei erscheinen die damaligen Verhältnisse sorgfältig recherchiert, auch wenn die dargestellten Interaktionen zwischen Angehörigen verschiedener Klassen in der Realität dieser Zeit wohl eher utopisch waren.
Diese Detektivgeschichte mit jugendlichen Helden, die sich durchaus auch für erwachsene Leser eignet, stellt einen interessanten und spannenden Ausflug in vergangene Zeiten dar. Gerade dass vieles für den heutigen Leser beinahe unvorstellbar wirkt, macht die Geschichte besonders interessant. Dem Autor gelingt es, die Spannung mit vielen nicht vorhersehbaren Wendungen immer weiter auszubauen. Realistisch wirkt, dass es den Jugendlichen nicht gelingt, alle Zusammenhänge selbst zu enträtseln.
Erzählt wird das Abenteuer der DaRoKis in einem angenehm lesbaren, flüssigen Stil.

Fazit:
Diese Detektivgeschichte mit jungen Protagonisten kann Freunden historischer Abenteuer jeden Alters empfohlen werden.

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Gerwod – 1 – Das Artefakt

Salvatore Treccarichi
Gerwod – 1 – Das Artefakt

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Die Macht der Skelette

Klappentext:
Tauchen Sie ein in das neue und abenteuerliche Fantasyepos Gerwod!
Die Geschichte spielt in einer phantastischen und mittelalterlichen Welt voller Magie und neuartiger Geschöpfe. Es ist eine Welt, die zwar von den Menschen beherrscht, jedoch auch von vielen der sogenannten Alten Völker bewohnt wird. Die friedlichen Waldkehre, die magiebegabten Zähhäuter und die hünenhaften Nachtalpe gehören zu den Alten Völkern.
Dieses Buch ist der Auftakt der mehrteiligen Saga um Gerwod.
Ein unscheinbarer Waldkehr ist es, der durch den mysteriösen Fund eines alten Artefaktes den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse neu entfacht. Er lockt böse Mächte hervor, die von da an die Welt mit Krieg und Chaos überschütten wollen. Dazu mischen sich geheimnisvolle Ordensritter und Magier in den Konflikt ein.
So beginnt ein Wettkampf um das Artefakt, bei dem auch der Waldkehr mit einigen seiner Bekannten, einem Nachtalp und einem Zähhäuter, in eine abenteuerliche Geschichte verwickelt wird. Auf ihrem Weg begegnen der Waldkehr Gerold und seine Gefährten anderen ungewöhnlichen Kreaturen wie den Sandläufern, den Nachtgreifen, Schwarzfaltern, Lupinern, Gelblingen, Eislern und Luftdingern.
Auch wenn die Geschichte märchenhaft beginnt, so entwickelt sie sich rasant zu einem spannenden und gruseligen Fantasyabenteuer.
Die Gerwod-Serie richtet sich an alle Fantasyfans, die sich mit auf die lange Reise durch eine vollkommen neu erdachte phantastische Welt begeben möchten.

Rezension:
Der Waldkehr Gerold verdient seinen Lebensunterhalt mit der Such nach Schätzen. Im an sein Heimatdorf angrenzenden Alten Wald gibt es da einiges zu finden, denn hier fand vor 321 Jahren die letzte Schlacht des großen Krieges statt, des Krieges, mit dem die Existenz der Magie endete. Als er eines Tages die Überreste einiger der damaligen Kämpfer findet, scheint das sein großes Glück zu sein. Der Wert der alten Rüstungen und Waffen dürften ihn für einige Jahre ernähren können – falls er es schafft, dass diese Fundstelle sein Geheimnis bleibt. Und dann ist da noch dieser mysteriöse Kasten, den eines der Gerippe bei sich trägt. Schon bei der Berührung fühlt Gerold, das dieser irgendwie außergewöhnlich ist. Obwohl er mit den Überresten längst toter Krieger alleine auf der Lichtung ist, meint Gerold, eine Stimme zu hören. Bald stellt sich heraus, dass in diesem Kasten eine mächtige Magie verborgen ist. Die im Dorf lebenden Zähhäuter sind überzeugt, mit dieser viel Gutes tun zu können. Schnell stellt sich jedoch auch heraus, dass die Wiederauferstehung der Magie auch zum erneuten Aufflammen alter Feindschaften führt. Für alle Einwohner des Dorfes und des ganzen Landes brechen äußerst unruhige Zeiten an.
Salvatore Treccarichis Werk kann man wohl als episch bezeichnen. Alleine dieses Buch umfasst rund 500 Seiten, wobei die Reihe bisher aus 6 Bänden ähnlichen Umfangs besteht. Bereits am Anfang lässt sich der Autor viel Raum, um alle beteiligten Wesen detailliert zu beschreiben. So weiß der Leser genau, wie er sich Waldkehre, Zähhäuter und Nachtalpen vorzustellen hat. Auch die erst später ins Spiel kommenden Wesen werden ihm intensiv vorgestellt. Genau in diesem Detailreichtum liegt jedoch auch das Problem des Buches, denn ähnlich minutiös werden sämtliche vorkommenden Örtlichkeiten und Handlungen dargestellt. Bei den zahlreichen Kämpfen kommt es einem beim Lesen so vor, als würde beinahe jeder einzelne Schwerthieb beschrieben. Auf diese Weise zieht sich die eigentlich interessante Handlung teilweise recht zähflüssig dahin. Dabei muss man allerdings feststellen, dass der Schreibstil durchaus gut lesbar und die fantasievolle Handlung fesselnd sind. Das Problem liegt lediglich in der schon fast extremen Ausführlichkeit der Schilderungen. Eine deutliche Straffung würde der Geschichte, die diverse gute Ideen beinhaltet, eindeutig guttun.

Fazit:
Der Anfang eines ideenreichen Fantasy-Abenteuers, dessen Leser sich jedoch auf ausgesprochen epische Schilderungen einlassen müssen.

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Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black – 6 – Sechmets Zorn

Graham Warren
Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black – 6 – Sechmets Zorn

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Thutmosisʼ Probleme

Klappentext:
In Sechmets Zorn, dem 6. Band der Serie „Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black“, versuchen Kate, Alex und Kairo herauszufinden, warum man sie von Luxor, ihrem Beschützer Ramses und ihrer gesamten historischen Familie ferngehalten hat. Irgend etwas muss vor sich gehen, in Luxor ist es sonst nie so ruhig, jedenfalls nicht wochenlang. Die Leute aus der Vergangenheit sind nicht so, Leute aus der Vergangenheit bleiben nie lang friedlich.

Rezension:
Wie Kate, Alex und Kairo bereits nach der Wiederbeschaffung von „Anchtifis Papyrus“ im letzten Band vermuteten, dienten sowohl dieser als auch verschiedene neue Zwischenfälle hauptsächlich dazu, sie vom eigentlichen ‚Tatort‘ abzulenken. Nur was will man vor ihnen verbergen – und wer ist vor allem „man“? Die Tatsache, dass sowohl Nachtifi als auch Thutmosis anscheinend spurlos verschwunden sind, weckt den Verdacht der Freunde. Oder sollten das wieder nur Ablenkungsmanöver sein? Dass Sachmet etwas mit dem Durcheinander im Jenseits zu tun hat, scheint zumindest festzustehen. Eine der wenigen Spuren führt nach Deutschland, wo Alexʼ Stiefvater derzeit lebt.
Mit diesem 6. Band endet Graham Warrens Urban-Fantasy-Abenteuer um die junge Britin Kathryn Black und deren Freunde. Auch diesmal bekommen diese es natürlich wieder mit den Problemen ihrer ‚historischen Familien‘ und anderer Leute aus dem Jenseits zu tun und müssen dabei einige gefährliche Abenteuer überstehen. Wie gewohnt geht es dabei spannend, dank einiger humorvoller Episoden aber auch unterhaltsam zu. Leider zählt das eigentliche Finale eher zu den schwächeren Momenten der ansonsten sehr gelungenen Reihe. Der beinahe schon schnulzige Abschluss, bei dem obendrein einige über längere Zeit aufgebaute Fragen unbeantwortet bleiben, enttäuscht in dieser Hinsicht etwas. Auch wenn dieser Band ansonsten das von den vorhergehenden 5 gewohnte hohe Qualitätsniveau durchaus halten kann, wäre ein befriedigenderer Abschluss zu wünschen gewesen, wobei diese Kritik allerdings ausschließlich die letzten beiden Kapitel betrifft. Fans der „Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black“-Reihe werden auf diesen Abschied von den 3 abenteuerlustigen Freunden natürlich trotzdem keinesfalls verzichten wollen. Aber vielleicht veröffentlicht der Autor ja irgendwann doch noch eine Fortsetzung, in der es noch einige Antworten gibt? Band 3 stellte ja auch schon ein vermeintliches Ende dar.

Fazit:
Kathryn Blacks Abenteuer enden, wo sie begannen: in Ägypten. Dieses Buch stellt den Abschluss der abenteuerlichen Urban-Fantasy-Reihe dar.

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Nachtkämpfer – 1

Linda Winter
Nachtkämpfer – 1

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Der Dschungel der Großstadt

Klappentext:
Eine Gruppe junger Kämpfer beschützt die Bevölkerung New Yorks vor den Kreaturen der Nacht
Die Kinder der Nacht leben parallel zur Menschenwelt, unerkannt, doch gefährlich. Dämonen, Werwölfe und Vampire. Seit Anbeginn der Zeit sind die Nachtkämpfer damit betraut, diese Kreaturen zu bekämpfen. Krieger, Ritter, Jäger sowie Magier werden darauf trainiert sie in Schach zu halten, die Menschheit vor ihnen zu beschützen und das Geheimnis zu bewahren. Doch genau dieses droht nun entdeckt zu werden, denn die Kreaturen wandern in die Städte und verändern sich. Um der Situation Herr zu werden, beruft der Nachtrat die besten Kämpfer nach New York um sie zu Stadtkämpfern auszubilden. Unter ihnen befinden sich die einundzwanzigjährige Jägerin Cleo und ihr bester Freund Jim, der Krieger Loki, die Magierin Mia sowie die drei Ritter Tobias, Oli und Vera. Aus den unterschiedlichsten Regionen der Erde stammend und grundverschieden müssen sich die sechs jungen Nachtkämpfer als Einheit den Gefahren und Herausforderungen stellen, welche sie mit dem Experiment Stadtnachtkämpfer erwartet.

Rezension:
Als Nachtkämpferin ist es Cleos Job, in den Weiten Sibiriens Kreaturen der Nacht zu jagen. Vampire, Werwölfe und diverse andere hinterhältige Geschöpfe sind ihre Gegner. Loki bekämpft in Schottland ähnliche Probleme, genau wie Tobias und Oli in Australien oder Mia in Japan. So ähnlich ihre Aufgaben sind, so unterschiedlich sind die Charaktere der Nachtkämpfer, die unterschiedlichen Kasten angehören. Als sich jedoch in New York eine wahre Epidemie der dunklen Wesen anbahnt, braucht der Nachtrat seine besten Leute dort. Obwohl diese alle lieber in ihrem bisherigen Einsatzgebiet als Einzelkämpfer weiterarbeiten würden, lässt man ihnen keine Wahl. Sie müssen ein Team bilden. Das Problem dabei ist, dass sich Jäger wie Cleo, Krieger wie Loki, Ritter wie Tobias und Oli sowie Magier wie Mia traditionell nicht ausstehen können. Wird es das gemeinsame Ziel schaffen, die so verschiedenen Nachtjäger zusammenzuführen?
Die Linda Winters neuer Urban-Fantasy-Reihe zugrundeliegende Idee klingt irgendwie vertraut und doch auch wieder neu. Ein Team von Kämpfern, das möglichst unbemerkt von ‚normalen‘ Menschen mitten in einer Großstadt Geschöpfe der Nacht jagt, klingt durchaus interessant und könnte spannend werden. Zumindest in diesem Auftaktband der Reihe finden Interaktionen mit phantastischen Gegnern jedoch nur in wenigen Szenen statt. Den weitaus größeren Teil nimmt der ‚Zickenkrieg‘ zwischen den (auch männlichen) Nachtkämpfern ein. Ein Urban-Fantasy-Feeling kommt dabei kaum auf.
Dem bisher geäußerten Kritikpunkte könnte man zugutehalten, dass dieser Band erst die Einleitung in die eigentliche Handlung darstellt, in der das Fantasy-Element dann hoffentlich einen größeren Raum einnehmen wird. Allerdings muss man auch den sprachlichen Feinschliff bemängeln. Insbesondere die Zeitformen werden teilweise recht wild durcheinandergemischt. Hier wäre eine gründliche Überarbeitung angeraten. Alles in allem muss man sagen, dass nach diesem Band noch nicht absehbar ist, inwieweit sich diese Reihe hin zu einer interessanten Handlung entwickeln kann.

Fazit:
Dieser Auftakt zu einer Urban-Fantasy-Reihe im wörtlichen Sinn bietet noch einiges Verbesserungspotenzial.

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Geheimnis der Götter – 3 – Feuer der Rebellion

Saskia Louis
Geheimnis der Götter – 3 – Feuer der Rebellion

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Probleme mit den Eltern

Klappentext:
Nym weiß, wer sie ist. Jetzt muss sie sich entscheiden, wer sie sein will.
Unter dem wachsamen Auge der Götter lernt sie Bistaye und die Garde neu kennen und muss schon bald eine Reihe an folgenschweren Entscheidungen treffen.
Während Levi von seiner Vergangenheit eingeholt wird und Vea ihre Zukunft bestimmen muss, kristallisiert sich immer deutlicher heraus, dass das Geheimnis der Götter nur an einem Ort zu finden ist: In den Tiefen der Kreisberge …

Rezension:
Nachdem Jeki seine Verlobte Salia ‚gerettet‘ hat, beginnt diese, sich langsam wieder an ihr altes Leben bei der Göttlichen Garde zu erinnern. Da sie allerdings weiter auch die Erinnerung an ihre Abenteuer als Nym in sich trägt, zweifelt sie an den Göttern. Unterdessen plant Levi die Befreiung seiner Nym. Dabei kommt ihm allerdings ein Kontaktaufnahmeversuch seines Vaters in die Quere. Obendrein scheinen sein Verbündeter Jaan und die Regierung seines Heimatlandes Asavez Pläne zu schmieden, von denen er nichts ahnt. Salias/Nyms Schwester Vea scheint in all dem eine Rolle zu spielen, von der sie selbst nichts weiß.
Auch diesmal wird die Handlung des vorhergehenden Bandes wieder nahtlos fortgesetzt. Wie ich bereits in meiner Rezension zu Band 2 vermutete, wird das Handlungsgeflecht mit jeder neugewonnenen Erkenntnis noch komplexer. Im Gegensatz zu vielen vergleichbaren Fantasy-Geschichten stellt die Autorin Saskia Louis die abenteuerliche Handlung ins Zentrum des Geschehens, während die romantischen Interessen zwar immer im Hintergrund mitschwingen, jedoch nie Überhand nehmen. Oft diesen sie eher dazu, humorvolle Momente zu begründen. Mein Lieblingszitat in dieser Hinsicht ist eindeutig dieses:
Er würde Tujan nur allzu gerne in die Finger bekommen. Die Frage war nur: Würde Nym ein Problem damit haben, wenn er ihren Verlobten umbrachte?
Er selbst sah da nichts Schlechtes dran, aber Frauen hatten ja die verdrehtesten Gedankengänge. Sie könnte das falsch auffassen.
Trotz allem bleibt diese Reihe primär ein spannendes Fantasy-Abenteuer, das durch die geschickten Verkettungen der Handlungsstränge ständig spannend bleibt. Dass die Auflösung der Hintergründe im abschließenden 4. Band bestimmt die eine oder andere Überraschung bieten dürfte, ist kaum anzuzweifeln.

Fazit:
Der vorletzte Band der Reihe lässt für jedes gelöste zahlreiche neue Rätsel in Erscheinung treten und schürt so die Erwartungen fürs Finale.

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Die Darlington Road Kids – 2 – Der Schatz des Gehenkten

Henry A. Selkirk
Die Darlington Road Kids – 2 – Der Schatz des Gehenkten

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Das Priesterloch

Klappentext:
Weihnachten 1803.
Die Darlington Road Kids sollen als Hilfskräfte auf einem feudalen Landsitz bei Greenwich helfen, wo die Köchin verschwunden ist und eine Art Poltergeist umzugehen scheint.
Zwischen Staubwedel und Schrubber beginnen die DaRoKi Fragen zu stellen, zu lauschen und zu forschen und finden heraus, dass es in Middleton Hall einen Schatz geben soll. Doch die DaRoKi sind nicht die Einzigen auf der Suche nach diesem und ihre Gegner sind zu allem entschlossen. Erst in höchster Not finden die DaRoKi eine starke Verbündete.
Die Darlington Road Kids sind eine verschworene Gemeinschaft gerechtigkeitsliebender Jugendlicher. Aus ihrem Hauptquartier, dem Gasthof Farnsworth Inn in der Darlington Road, ermitteln sie in den gefährlichen Straßen Londons quer durch alle Schichten und führen uns an die geheimnisvollen und finsteren Orte des frühen 19. Jahrhunderts.

Rezension:
Eigentlich wollte Jo(sephine) mit ihrem Vater über Weihnachten zu ihren Großeltern fahren. Als der erfährt, dass diese an Grippe leiten, entschließt sich der Gastwirt Bill jedoch, seine Tochter zuhause zu lassen. Jos Hoffnung, sich während der unbeaufsichtigten Zeit zusammen mir dem Bodenjungen und ‚Mädchen für alles‘ Terry in den Straßen herumtreiben zu können, mach Ma Baker, Köchin des Gasthofs und Mutter von Jos bester Freundin, jedoch zunichte. Als die Köchin erfährt, dass auf einem Herrenhaus die Köchin spurlos verschwunden ist, entschließt sie sich, die Schließzeit des Gasthauses zu nutzen, um sich dort als Aushilfe zu verdingen. Ihre Tochter Alicia, Jo, Terry sowie deren Freunde René und Rufus nimmt sie kurzerhand als Aushilfskräfte mit. Obwohl der Butler des Herrenhauses die Freunde reichlich mit Arbeit eindeckt, setzen diese alles daran, das Rätsel der verschwundenen Köchin zu lösen. Schnell finden sie heraus, dass im Haus anscheinend die Beute eines Vorbesitzers, der einst als Straßenräuber hingerichtet wurde, versteckt ist – und wahrscheinlich im Zusammenhang mit dem Verschwinden der Köchin steht.
In seiner Jugendkrimi-Reihe führt Henry A. Selkirk seine Leser ins London des Jahres 1803. Während Jo und der Rest der Freunde eher in der unteren Mittelschicht angesiedelt sind, was zu der damaligen Zeit keinem übermäßig komfortablen Leben entsprach, entstammt der ehemalige Straßenjunge und Dieb Terry der Unterschicht. Gerade dessen Erfahrungen erweisen sich bei der Lösung des Rätsels jedoch als äußerst hilfreich. Dem Autor gelingt es, die damaligen Verhältnisse glaubhaft darzustellen, auch wenn er seine Protagonisten in moderner Sprache sprechen lässt, was dem Lesefluss allerdings dienlich sein dürfte. Dabei bedient er sich eines angenehm lesbaren Stils. Die Freunde wirken dabei für ihr Alter (Jo und Terry sind 14, die anderen 13 beziehungsweise 12 Jahre alt) relativ reif, auch wenn speziell bei Jo auch deutliche pubertäre Verhaltensweisen zu beobachten sind. Insofern wirken die Charaktere durchaus glaubhaft.
Dass die beiden Rätsel um die verschwundene Köchin und den versteckten Schatz von den Freunden gelöst werden, stellt wohl keine große Überraschung dar. Trotzdem bleiben am Ende noch einige Fragen für zu erwartende Fortsetzungen offen. In diesem Zusammenhang sprach der Autor im Rahmen einer Leserunde sogar davon, dass eine dieser offenen Fragen erst in einem zukünftigen 5. Band in den Fokus geraden wird. Reichlich Lesenachschub um die Freunde aus der Darlingon Road dürfte also zu erwarten sein.

Fazit:
Dieses interessante Jugend-Krimi-Abenteuer vor historisch-britischer Kulisse dürfte allen Fans dieses Genres zusagen.

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Das Erbe der Macht – 12 – Allmacht

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 12 – Allmacht

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Showdown in Iria Kon

Klappentext:
Das Finale ist da!
Max hat einen waghalsigen Plan gefasst. Zusammen mit seinen Freunden tritt er eine Reise an, um einen geheimnisvollen Plan auszuführen. Doch schon ein falscher Schritt kann das Ende bedeuten.
Unterdessen sammelt Johanna ihre Armee, um Iria Kon anzugreifen. Doch die Schattenfrau erwartet sie bereits.
Das Ende des ersten Zyklus wird alles verändern. Sei dabei, wenn Streitmacht und Allmacht aufeinander treffen und die Weichen für die Zukunft neu gestellt werden.

Rezension:
Nachdem die Schattenfrau alle 3 Sigilsplitter in ihren Besitz bekommen konnte, besitzt sie die magische Allmacht. Es gibt fast nichts, das ihrer Magie widerstehen könnte. Auch wenn die gesamte Kampfkraft der Lichtkämpfer zusammengezogen wird, um ihre Bastion im antiken Iria Kon anzugreifen, ist die Wahrscheinlichkeit eines Erfolgs eher gering einzuschätzen. Die einzige Hoffnung liegt auf Maxʼ geheimnisvollem Plan, den er zusammen mit seinen Freunden in Angriff nimmt. Doch dieser ist nicht nur gefährlich, sein Erfolg ist überdies äußerst zweifelhaft.
Im 12. Band seiner Urban-Fantasy-Reihe „Das Erbe der Macht“ bläst Andreas Suchanek zum großen Finale – und das sogar mit der doppelten Länge der bisherigen Bände. Aber keine Sorge; es ist nur ein Staffelfinale! Wie man es von ihm gewohnt ist, legt der Autor bei dieser Gelegenheit gleich wieder zahlreiche Spuren zu in den folgenden Bänden zu erwartenden Handlungssträngen. Trotzdem wird hier ein gewisser Schussstrich gezogen, genauer gesagt unter den die bisherige Handlung dominierenden Erzählstrang um die Schattenfrau.
Dem für seine unter Dauerspannung stehenden, extrem komplex aufgebauten Geschichten bekannten Autor ist mit diesem Band wieder ein Meisterwerk mit unzähligen Überraschungen gelungen. Allen Fans dieser Reihe werden beim Lesen wohl an manchen Stellen die Herzen beinahe stehenbleiben, so sehr wird die Spannung in die Höhe getrieben. Genau so müssen (elektronische) Heftromanreihen aussehen!

Fazit:
Dieses spannungsgeladene Staffelfinale mit einigen Überraschungen ist für alle Fans der „Das Erbe der Macht“-Reihe schlichtweg ein Muss!

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Eon – Das letzte Zeitalter – 1 – Die Aggregation

Sascha Vennemann
Eon – Das letzte Zeitalter – 1 – Die Aggregation

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Schatzjäger unter sich

Klappentext:
In einer weit entfernten Zukunft ist es für die Menschen einer fernen Welt nichts Ungewöhnliches, durch Dimensionsportale andere Realitäten zu erkunden. Reb Eon und sein Team aus Artefaktjägern behaupten sich seit vielen Jahren mehr schlecht als recht gegen die großen Megakonzerne, deren Sucher deutlich besser ausgerüstet sind.
Da kommt der Zufall zu Hilfe: Reb entdeckt in einer Höhle ein Meer aus Dimensionsportalen. Ein wahrer Schatz, der jedoch große Gefahren mit sich bringt. Plötzlich steht das Eon-Team im Fokus der Megakonzerne und wird zudem in das Rätsel um eine uralte Gefahr verwickelt …

Rezension:
In einer Welt, die durch zahlreiche Portale mit zahlreichen anderen verbunden ist, betreiben Vater und Sohn Eon ein mäßig erfolgreiches Artefaktsuch-Unternehmen. Wie viele andere Schatzsucher durchqueren sie die Dimensionsportale, um auf der jeweils anderen Seite Brauchbares zu finden, das sie, ohne groß nach den dortigen Eigentumsverhältnissen zu fragen, ‚bergen‘ und in ihrer Welt verkaufen. Ein übermächtiger Konzern schafft es jedoch meist, die besten Portale an sich zu bringen. Doch diesmal scheint das Glück auf ihrer Seite zu sein. Ihr Team entdeckt eine anscheinend noch unbekannte Höhle, in der sich zahllose Portale verbergen. Auf Anhieb finden sie ein Portal, auf dessen anderer Seite das Silber im wahrsten Sinn des Wortes in Massen fließt. Doch ganz so unbekannt ist die Höhle wohl doch nicht, und selbst ihre eigenen Mitarbeiter verfolgen auch ganz eigene Ziele.
„Eon – Das letzte Zeitalter“, die SciFi-Reihe um die dimensionsreisenden Schatzjäger, wurde anscheinend nach nur 5 Bänden eingestellt.* Zumindest erschien seit mehr als 3 Jahren kein weiterer Band, während die verfügbaren Bände jeweils im Abstand weniger Monate veröffentlicht wurden. Das ist durchaus bedauerlich, denn der vorliegende Band 1 erzählt eine gut lesbare und interessante Geschichte, die Lust auf das Weiterlesen macht. Das bestätigen auch die bisher veröffentlichten Rezensionen anderer Leser, die durchweg positiv ausgefallen sind. Allerdings verraten diese auch deutlich, dass die Handlung mit Band 5 keinesfalls beendet ist, drücken sie doch fast durchweg die gespannte Erwartung des folgenden, 6. Bandes aus. Leider hat es den Anschein, dass dieser nie kommen wird. Auch ich hatte mich nach Lesen dieses Bandes schon auf ein unterhaltsames Abenteuer eingestellt, bevor mir anlässlich der Erstellung dieser Rezension dieser Umstand bewusst wurde. Nun stellt sich natürlich die Frage, inwieweit es sinnvoll ist, den erschienenen Rest dieser unvollendeten Geschichte zu lesen. Die Hintergründe der interessanten Charaktere zu erforschen, würde sicher lohnen. Da aber anscheinend sehr viele Fragen mangels Fortführung offen bleiben, ist es sehr fraglich, ob das offenbar ungeplante Ende für den Leser nicht eher frustrierend ist.

Fazit:
Der vielversprechende Start in ein leider unvollendetes SciFi-Abenteuer.

*_Siehe hierzu untenstehenden Kommentar.

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Fatebound – 1 – Bund der Verstoßenen

Bjela Schwenk
Fatebound – 1 – Bund der Verstoßenen

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Die Seiten der Magie

Klappentext:
*** Vier Gefährten. Zwei gespaltene Reiche. Eine Bestimmung***
Als Kaya ihre Heimatinsel verlässt, um zu beweisen, dass sie würdig ist, eine Erwachsene genannt zu werden, ahnt sie nicht, dass das Schicksal sie auf eine harte Probe stellen wird. Denn der Kontinent ist in Aufruhr: Barbarenhorden verwüsten das Land, die Reiche der Welt sind im Umsturz und über all dem Chaos schwebt eine Prophezeiung, so alt und unergründlich wie die Welt selbst. Zusammen mit Tkemen, einem gefallenen Ordenskrieger, Elais, einer ausgestoßenen Elfenmagierin auf der Suche nach ihrer Bestimmung, und ihrem Jugendfreund Haku, der ihre Seelenverwandtschaft zu Tieren teilt, stößt Kaya in das Landesinnere vor und die bunte Gruppe wird unversehens in ein tödliches Spiel aus Magie, Intrigen und Hass verstrickt.
Das Schicksal ruft nach ihnen. Und mit ihm eine dunkle Macht, die den Kontinent und sie selbst ins Verderben stürzen will.
Actiongeladene High-Fantasy in einer atemberaubenden Welt voller Licht, Schatten und Magie.

Rezension:
Aus Überzeugung schloss sich der junge Adlige Tkemen einem Orden an, dessen Ziel es ist, den Kaiser zu schützen. Als dieser jedoch ermordet wird und seine ehemaligen Gefährten ihn für den Mörder halten, bricht er auf, um in der Fremde Unterstützer für sein Vorhaben zu finden, den rechtmäßigen Nachfolger auf den Thron zu bringen. Unterwegs trifft er auf Kaya, die wie alle 15-jährigen ihres Volkes auf eine Initiationsreise geschickt wurde. Als sie schließlich noch auf Elais, eine Elfe, die wegen Magiegebrauchs aus ihrem Volk verstoßen wurde, und Haku, den Kaya von klein auf kennt und der wie sie auf seiner Initiationsreise ist, treffen, ist die Gemeinschaft komplett. Doch zuvor gilt es, das gegenseitige Misstrauen zu überwinden.
Da es sich bei „Bund der Verstoßenen“ um den Auftakt zu Bjela Schwenks „Fatebound“-Reihe handelt, ist es nicht allzu überraschend, dass das eigentliche Abenteuer der erst frisch gefundenen Gefährten am Ende des Bandes gerade erst beginnt. Im Gegensatz zu vielen anderen eBook-Reihen, bei denen sich der Umfang der einzelnen Bände eher an klassischen Heftromanen orientiert, hat dieses Buch mit rund 300 Seiten jedoch Romanlänge. Und obwohl viel passiert und es kaum Längen gibt, reicht der Raum nicht einmal, die Hintergründe der 4 Protagonisten vollständig darzustellen. Auch Aufbau und Motivation der verschiedenen Reiche und Völker wurden bisher nur angedeutet und sind für den Leser noch nicht gänzlich durchschaubar. Insofern ist wohl davon auszugehen, dass das komplette Setting im weiteren Verlauf der Reihe noch epische Züge annehmen dürfte.
Der Autorin gelingt es, bei ihren Lesern trotz des relativ langsamen Ausrollens der für ihn neuen Welt keine Langeweile aufkommen zu lassen. An manchen Stellen könnte man sich als Leser allerdings wünschen, Hintergrundinformationen schon zum Zeitpunkt eines Ereignisses zu kennen und nicht erst erheblich später zu erfahren. Deshalb erscheint manche Begebenheit zunächst schwer nachvollziehbar. In dieser Hinsicht besteht für die folgenden Bände noch etwas Optimierungspotenzial. Trotzdem dürfte es lohnen, diese Reihe im Blick zu behalten, da das Setting einiges Potenzial bietet und eine interessante weitere Entwicklung verspricht.

Fazit:
Der Auftakt einer Geschichte, die zu einem ausgewachsenen Fantasy-Epos werden könnte.

– Blick ins Buch –

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