Im Zeichen des Lotus – 5 – Fieberträume und Wahrsagungen

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 5 – Fieberträume und Wahrsagungen

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Aufräumarbeiten

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Die Realität verschwimmt, ist zwischen Träumen und Wahrsagungen verloren gegangen.
Visionen zeigen glühende Augen, die nach Macht gieren.
Runen sprechen von einer Gefahr, die die Solani vernichten könnte.
Penelopes Körper glüht. Die Risse ziehen sich unter ihrer Haut. Bedecken sie vollständig, greifen ihren Geist an.
Nicht einmal zu Hause ist sie mehr sicher.

Rezension:
Beim Kampf am Ende des 4. Bandes hat sich Penelope völlig verausgabt. Sie hat viel zu viel Nim-Energie in sich aufgenommen, was ihr nicht bekommt. Gleichzeitig befürchtet sie, Oz könnte sie an die anderen Solani verraten. Obwohl diese jedoch herausgefunden haben, dass die unbekannte Kämpferin ihn rettete, weigert er sich, mehr zu erzählen. Beide Seiten treten mehr oder weniger auf der Stelle.
Nachdem der vorhergehende Band „Die ungleichen Zwei“ den bisherigen Höhepunkt der Reihe darstellte, lässt es Valerie Loe in diesem eher gemächlich zugehen. Penelope leckt ihre Wunden, die Solani kommen weder bei ihrer Suche nach der ihnen unbekannten Kämpferin noch bei der Entzifferung der Runen aus dem Nim-Haus weiter. Natürlich könnte man das auch als die Ruhe vor dem Staffelfinale bezeichnen. Erst ganz am Ende des Bandes deuten sich dramatische Entwicklungen an – und der Leser bekommt erstmals das „Zeichen des Lotus“ präsentiert.

Fazit:
Dieser eher ruhige und relativ handlungsarme Band dürfte der Ruhepol vor dem (wahrscheinlich) dramatischen Staffelfinale sein.

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Im Zeichen des Lotus – 4 – Die ungleichen Zwei

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 4 – Die ungleichen Zwei

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Die Geschichte des Lügners

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Penelope musste nicht lange überlegen, als sie Oz auf der Straße fand. Sie nahm ihn mit nach Hause, gewillt ihn zu pflegen, bis es ihm besser ginge, bis er gehen konnte.
Vielleicht erhält sie nun Antworten auf ihre Fragen.
Vielleicht hat sie sich aber auch ihren Untergang in ihr Haus geladen.
Ihr neues Leben ist zerbrechlich. So einfach zu stören.

Rezension:
Nach einem Kampf gegen zahlenmäßig überlegene Nim ist der Solani Oz verletzt und erschöpft. Penelope nimmt den Bewusstlosen mit zu sich und pflegt ihn gesund. Endlich erfährt sie etwas über die Hintergründe der Solani und Nim – wenn auch nur in sagenhafter Form. Ozʼ Mitkämpfer machen sich unterdessen Sorgen um ihn und starten eine groß angelegte Suche.
Im mittlerweile 4. Band der Reihe gewährt Valerie Loe ihren Lesern erstmals etwas weitergehende Einblicke in das Geheimnis der magischen Wesen. Auch wenn die Hauptprotagonistin weiterhin nichts über ihre eigenen Hintergründe erfährt, gewinnt sie – und mit ihr der Leser – endlich ein paar grundlegende Informationen über den Kampf, in dem sie mittendrin steckt. Doch leider sind selbst diese stark Legenden-behaftet und nicht zwangsläufig korrekt. Auch die einzelnen Solani lernt der Leser jetzt etwas näher kennen und damit verstehen. Durch die damit zunehmende Komplexität des Geschehens wird die Story noch interessanter, als sie es bisher bereits war.
Was bisher noch völlig im Dunkel liegt, ist allerdings der Titel der Reihe, denn ein ‚Zeichen des Lotus‘ trat bisher noch gar nicht in Erscheinung.

Fazit:
Im bisher besten Band der Reihe liegt der Schwerpunkt weniger auf neuen Kämpfen als vielmehr auf Hintergrundinfos.

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Im Zeichen des Lotus – 3 – Erkauftes Leben

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 3 – Erkauftes Leben

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Penelopes neues Leben

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Während in der Dunkelheit der Tod auf Penelope lauert, sehnt sie sich nach einem Leben. Ein Leben, das am Tag stattfindet, mit dem sie neue Erinnerungen sammeln kann, um dem Namen, den sie trägt, Bedeutung zu geben.
Aber gleichzeitig rüsten die Silver sich für einen Kampf, nicht gegen die Nim, sondern gegen eine junge Frau mit dunklem Haar, die den Geruch nach Maiglöckchen an sich trägt und einmal zu oft ihren Weg gekreuzt hat.

Rezension:
Penelope wurde vom König der Solani gestellt, doch nach einem gemeinsamen Kampf gegen Nim lässt dieser sie laufen. Den andren Solani-Kämpfern gefällt das gar nicht, und sie lassen ihrem König von ihrem Unmut wissen. Penelope hat indes einen Mann kennengelernt und beginnt, sich ein halbwegs normales Leben einzurichten. Bei einem Kampf gegen Nim kommt es jedoch zu einem erneuten Zusammentreffen mit den Solani.
Auch dieser Band der „Im Zeichen des Lotus“-Reihe schließt wieder nahtlos an seinen Vorgänger „Jäger und Gejagte“ an. Diesmal legt Valerie Loe jedoch mehr Wert auf dem Kennenlernen der Charaktere als auf weitere Kampfhandlungen. Penelope muss sich ein ‚normales‘ Leben aufbauen, wozu auch neue zwischenmenschliche Beziehungen gehören. Auch die einzelnen Mitglieder der Solani-Kampfgemeinschaft namens „Silver“ lernt der Leser jetzt näher kennen. Diese unterscheiden sich charakterlich erheblich stärker, als es bisher den Anschein hatte. So findet der Leser immer besser in diese Welt hinein. Lediglich Penelopes Natur und Vergangenheit bleiben weiterhin rätselhaft.

Fazit:
Mit diesem Band gewinnt die spannende und interessante Urban-Fantasy-Reihe „Im Zeichen des Lotus“ zunehmend an Tiefe.

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Im Zeichen des Lotus – 2 – Jäger und Gejagte

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 2 – Jäger und Gejagte

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Freund oder Feind?

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Sie dachte, nur die Wesen mit den rot glühenden Augen würden in der Nacht lauern.
Sie dachte, sie wäre bereit, eine Jägerin in der Dunkelheit.
Sie dachte, sie kenne ihre Aufgabe.
Doch sie hat sich geirrt.

Rezension:
Obwohl sie eigentlich unabhängig voneinander Nim jagen wollten, kam es zum Kampf zwischen Penelope und einem Team der Solani. Penelope macht sich schwere Vorwürfe, einen der Solani-Kämpfer schwer verletzt zu haben. Doch obwohl schnell klar ist, dass der Verletzte überleben wird, erklären die Solani den unbekannten Kämpfer – Penelope – zu ihrem neuen Erzfeind.
Band 2 der „Im Zeichen des Lotus“-Reihe schließt unmittelbar an das Ende des Vorgängers „Erwachen“ an und führt die Handlung nahtlos weiter. Dabei gelingt es der Autorin, die Spannung gleich an mehreren Fronten aufrecht zu halten. Wird es zu einem erneuten Aufeinandertreffen Penelopes mit den Solani kommen? Kann Penelope zumindest einen Teil der Rätsel um ihre Vergangenheit lösen? Werden die Nim zurückschlagen? Da hilft nur, schnell weiterzulesen. Aber zum Glück sind die kommenden Bände ja schon verfügbar.
Der Stil Valerie Loes kann weiterhin überzeugen. Aufmerksamen Lesern wird auffallen, dass die Autorin Österreicherin ist, was an der Verwendung typischer Austriazismen wie „Bankomat“ und „Kassa“ feststellbar ist. Leider ist der Text jedoch nicht frei von Flüchtigkeitsfehlern.

Fazit:
Die Urban-Fantasy-Reihe geht Action-geladen in die nächste Runde.

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Im Zeichen des Lotus – 1 – Erwachen

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 1 – Erwachen

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Wer bin ich?

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Penelope erwacht ohne Erinnerungen. Alles, was sie will, ist ihr Leben zurück zu bekommen, doch bevor sie zur Ruhe kommen, bevor sie auch nur einen klaren Gedanken fassen kann, trifft sie eine unüberlegte Entscheidung und damit nimmt alles seinen unweigerlichen Lauf.
Die Mächte in den Schatten sind auf sie aufmerksam geworden.
Damit beginnt die Jagd.

Rezension:
Penelope erwacht in einem Wald. Außer ihrem Namen weiß sie eigentlich nichts. Sie weiß nicht, wer sie ist, wie sie in den Wald kam, wie ihr Leben bisher war. Sie weiß nur, dass sie dort wegmuss. Erst an einem Wegweiser stellt sie fest, dass sie in Irland ist, denn die Ortsnamen kann sie komischerweise einordnen. Und als sie auf eigenartige Männer trifft, weiß sie auch plötzlich, dass das Nim sind – und sie jeden Nim töten muss.
Mit „Im Zeichen des Lotus“ bringt Valerie Loe eine neue Urban-Fantasy-Fortsetzungsgeschichte an den Start. Die relativ kurzen Folgen gehen handlungsmäßig übergangslos ineinander über. Außer Penelope, die bis zum Ende dieses Bandes nicht in Erfahrung bringen kann, wer oder was sie eigentlich ist, und den finsteren und gefährlichen Nim spielen auch noch die Solani eine Rolle. Auch diese sehr langlebigen Wesen verfolgen die Nim. Doch obwohl Penelope und die Solani eigentlich das gleiche Ziel haben, kommt es zwischen den beiden Parteien zu Misstrauen.
Was die Autorin hier präsentiert, hat durchaus das Potential zu einem interessanten Fantasy-Abenteuer. Da auch der Schreibstil gefallen kann, sollte man die weitere Entwicklung der Geschichte im Auge behalten.

Fazit:
Ein Auftakt zu einer Urban-Fantasy-Abenteuer-Reihe, der Lust auf das Kommende macht.

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Beginn eines Piratenlebens

Ann-Kathrin Speckmann
Beginn eines Piratenlebens

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Die Frau des Schiffsjungen

Klappentext:
Die fünfzehnjährige Anne verabscheut ihr Leben in South Carolina.
Bis vor wenigen Jahren hatte sie noch ein ganz anderes: In England hielten sie alle für einen Jungen. Sie vermisst die Freiheiten aus jener Zeit. Um ihren Pflichten zu entgehen, wünscht sie sich nichts sehnlicher als eine Reise auf einem der vielen Schiffe, die täglich im Hafen Charleston anlegen.
Als sie mit ihrem Jugendfreund Michel verheiratet werden soll, verliert sie das letzte bisschen Zuneigung und Vertrauen zu ihren Eltern.
Zusammen mit dem jungen Matrosen James Bonny geht sie das Wagnis ein, und flieht in die aufregende Welt der Piraten.
Ein spannendes Abenteuerbuch über die berühmte Piratin Anne Bonny.

Rezension:
Als Tochter eines reichen Plantagenbesitzers fehlt es der 15-jährigen Anne eigentlich an nichts. Doch es gibt etwas, was sie sehr vermisst: Freiheit. Als sie noch klein war, wurde sie zur Tarnung als Junge ausgegeben und entsprechend erzogen. Jetzt muss sie jedoch die Tochter wohlhabender Eltern darstellen, dabei würde sie doch viel lieber durch die Gegend ziehen und Abenteuer erleben – was im South Carolina des frühen 18. Jahrhunderts dem Ansehen der Eltern sehr schaden würde. Nachdem sich Anne wiedermal in den Hafen geschlichen hatte, was prompt in einer handfesten Schlägerei endete, beschließen ihre Eltern, die widerspenstige Tochter schnellstmöglich zu verheiraten. Aber nicht mit Anne! Die läuft kurzerhand weg und beschließt, Piratin zu werden.
Bei der Beschreibung ihrer Protagonistin lehnt sich Ann-Kathrin Speckmann an das reale Vorbild, die (etwa) 1699 geborene Piratin Anne Bonny, an und bereitet die wenigen aus deren Jugend bekannten Fakten zu einer jugendgerechten Abenteuergeschichte auf. Wie nah sie den historischen Tatsachen dabei kommt, ist mangels verbürgter Informationen wohl kaum feststellbar. Wichtiger ist aber wohl ohnehin, dass ihr mit diesem Buch ein spannendes Jugendabenteuer gelungen ist, dessen Fortsetzung bereits in Vorbereitung ist.
Der Autorin gelingt es, Annes Gefühle und Gedanken, die schließlich zum völligen Bruch mit ihrem bisherigen Leben führen, glaubhaft einzufangen. Annes Abenteuer können dabei vom jungen Leser bis zum Erwachsenen alle Abenteuer- und Piratenbegeisterten überzeugen.
(Eine Vorgeschichte um die 12-jährige Anne ist als Kurzgeschichte unter dem Titel „Der Traum von New Providence“ verfügbar.)

Fazit:
Ein interessantes jugendgerechtes Piratenabenteuer mit einem in diesem Genre ungewöhnlichen Helden: einer Heldin.

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Drachenwelt – 1 – Die Piratin

Annemarie Nikolaus
Drachenwelt – 1 – Die Piratin

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Pferde für die Dracheninsel

Klappentext:
Drachenwelt
Nanja, die Piratin von den Schwimmenden Inseln, stiehlt ein Dutzend Pferde vom nächstgelegenen Kontinent. Ein Adliger der Dracheninsel will sie gegen die einheimischen Drachen antreten lassen und mit dem Spektakel seine Macht festigen.
Doch erst eine Flaute, dann ein Erdbeben und schließlich ein Angriff von Dämonen drohen Nanjas Geschäft mit dem Adligen zu ruinieren. Es scheint, als sollten die Pferde die Dracheninsel nicht erreichen.
Dann wird Nanjas Auftraggeber selbst zu ihrem Feind, denn er braucht den einen der Seefahrer, der mit den Pferden umgehen kann. Er bringt Ron in seine Gewalt und nimmt Nanja als Geisel, damit er das Rennen für ihn gewinnt.
Aber als Ron dann wieder frei ist, ist er keineswegs in Sicherheit …
Jeder Roman der Reihe ist eine abgeschlossene Geschichte.

Rezension:
Im Auftrag des Ratsherrn Margoro haben die Piratin Nanja und ihre Mannschaft auf dem Festland Pferde gestohlen. Beim jährlichen Drachenrennen auf der Dracheninsel sollen diese die hier noch nie gesehene Sensation werden. Doch der Transport der Tiere verläuft alles andere als gut. Zuerst wird das Wasser knapp, weil das Schiff in eine langandauernde Flaute gerät. Kaum ist diese überwunden, stehen die nächsten Probleme Schlange. Außerdem ist Besatzungsmitglied Ron der einzige, der sich mit Pferden auskennt. Das merkt, als sie endlich ihr Ziel erreicht haben, auch Margoro, und so muss er einen Weg finden, Ron dazu zu bringen, für ihn beim Rennen anzutreten.
Mit diesem Buch startet die Autorin Annemarie Nikolaus eine Fantasy-Reihe rund um die Dracheninsel. Doch auch wenn wir es hier mit Drachen, Dämonen und Zauberei zu tun bekommen, liegt der Schwerpunkt der Handlung doch eindeutig bei den menschlichen Machenschaften und Intrigen. Wird es dem dubiosen Ratsherrn gelingen, seine Ziele zu erreichen? Kann Nanja Ron dazu bewegen, Teil ihrer Besatzung zu bleiben? Und welche Ziele verfolgen die Rebellen?
Bei all den spanenden Abenteuern bleiben die Hintergründe jedoch recht schwammig und werden kaum beleuchtet. Selbst über die der Hauptprotagonistin Nanja erfährt der Leser nur wenig, bei Ron sind es lediglich Andeutungen – und alle anderen Personen haben schlichtweg keinen Hintergrund. So fehlt der Geschichte leider die Tiefe, um sich als Leser wirklich in das Abenteuer hineinversetzen zu können. Natürlich ist es möglich, dass einige der fehlenden Informationen in späteren Bänden noch offenbart werden, diesem Buch für sich genommen fehlt jedoch manches, was für ein vollständiges Verständnis wünschenswert wäre.

Fazit:
Dem interessanten Ansatz für ein Fantasy-Abenteuer fehlt etwas Tiefe. Es bleibt zu hoffen, dass diese in späteren Bänden ausgebaut wird.

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Curiosity Book – 1 – The Curious Tale of Gabrielle

Zachary Chopchinski
Curiosity Book – 1 – The Curious Tale of Gabrielle

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Abenteuer in Schottland

Klappentext:
Thirteen-year-old Gabrielle was given a mysterious bracelet for her birthday. She went to bed as a normal teen but woke up in another time, as another person.
When demons appear, Gabrielle’s dream adventure turns into a nightmare. But is a nightmare adventure better than just existing in your mundane life?
Gabrielle is driven by her will to explore and see new things. When she moves to the small town of Envisage, she is drawn to a hidden antique shop and its mysterious owner. When Gabrielle is given a strange gift, she suddenly finds herself in the middle of an epic battle between good and evil. Follow Gabrielle as she ventures through the lives of many with the experience of only her own. It’s a journey through history, life, and love unlike anything that could be imagined—except perhaps by a curious young girl.

Rezension:
Die 13-jährige Gabrielle lebt seit kurzem an einem neuen Wohnort. Seit dem Tod des Vaters muss die Mutter ständig Überstunden machen, um sich und ihre Tochter zu ernähren. Eines Tages, gerade an ihrem Geburtstag, beschließt Gabrielle, sich einen der letzten Läden der kleinen Stadt, den sie noch nicht kennt, anzusehen. In dem düsteren und etwas unheimlichen Antiquariat stehen so viele alte Sachen herum, dass man dazwischen kaum durchkommt. Erst nach einigem Herumstöbern trifft Gabrielle auf die alte Inhaberin des Ladens, welche sie sogar auf eine Tasse Tee einlädt. Weil sie ein Andenken an ihren Vater vergisst, kehrt Gabirelle gleich am nächsten Tag zurück – und findet die schon teilweise verweste Leiche der Eigentümerin. Laut Polizei muss sie schon einige Zeit tot sein. Aber Gabrielle hat doch erst gestern mit der alten Frau gesprochen! Noch dazu liegt ein Armreif, über den sie gestern sprachen, zusammen mit einem Brief bereit, in welchem die Tote Gabriell diesen Armreif schenkt. Als das Mädchen schließlich völlig verstört einschläft, wird es in einem schottischen Dorf längst vergangener Zeiten wach …
Ein Jugend-Zeitreise-Fantasy-Abenteuer mit Horrorelementen – so könnte man Zachary Chopchinskis Auftaktband der Reihe um Gabirells Abenteuer wohl am ehesten beschreiben. Im Gegensatz zu dem, was man nach Lesen des Klappentextes vermuten könnte, erwartet den Leser im diesem Band jedoch als einzige die Zeitreise ins alte Schottland. Weitere werden wohl erst in den kommenden Bänden folgen.
Auch wenn die Protagonistin erst 13 Jahre alt ist, dürfte die Handlung für Leser im gleichen Alter wohl noch etwas zu hart sein. Das beginnt mit dem Fund der Leiche und setzt sich über verschiedene Erlebnisse während der Zeitreise fort. Diejenigen, die sich auf das Buch einlassen, bekommen jedoch eine sehr spannende Story geboten, die so gekonnt in Szene gesetzt wurde, dass der Leser den nächsten Twist wohl nie vorausahnen wird.
Etwas verwundert war ich zunächst von den Fußnoten, deren Inhalt sich mir nicht erschloss. Erst nach mehreren kam die Erkenntnis, dass dies Anmerkungen des Lektors sind, die zu entfernen vergessen wurde, obwohl die darin enthaltenen Hinweise zumindest teilweise in den Text eingearbeitet zu sein scheinen. Man kann diese Fußnoten beim Lesen also getrost ignorieren.

Fazit:
Nicht ganz so jungen Lesern, die vor etwas Horror sowie teilweise grober Gewalt nicht zurückschrecken, kann dieses Buch empfohlen werden.

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12 – Die Akademie der Zeit

J. F. Sebastian
12 – Die Akademie der Zeit

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Flucht aus der 7

Klappentext:
„Du bist nicht hier geboren. Nicht hier in dieser Stadt, nicht hier in diesem Land, nicht hier in dieser Welt.“
Das musste Daniel erst einmal verdauen.
Von einer Sekunde auf die andere ändert sich das Leben des 13-jährigen Daniel. Er lernt ein Mädchen kennen, wird von einem mysteriösen Fremden verfolgt, erfährt ein unglaubliches Geheimnis über seine Familie und muss schmerzhaft feststellen, dass es mehr als nur eine Welt gibt.
Mit „12 – Die Akademie der Zeit“ liefert Autor J. F. Sebastian den Auftakt zu einer fantasievollen Jugendbuch-Trilogie rund um Familie, Freundschaft und die Zeit.

Rezension:
Seit dem Tod seiner Eltern, an die er sich kaum erinnern kann, lebt Daniel bei seinem Großvater. In der Schule ist er nicht sonderlich beliebt, und wirkliche Freunde hat er nicht. Um so überraschender ist es für ihn, als unerwartet ein Mädchen Kontakt zu ihm sucht. Noch während er mit diesem spricht, fällt ihm jedoch auf, dass ein mysteriöser Fremder ihn zu beobachten scheint. Auf dem Heimweg bestätigt sich diese Feststellung, denn der Fremde verfolgt ihn. Mit Mühe schafft er es zu seinem Großvater, aber was er dort erfährt, stellt alles, was Daniel bisher zu wissen glaubte, auf den Kopf. Sein Opa und er selbst stammen nicht von der Erde – und sie sind in ernster Gefahr. Daniel muss eilig von der Erde, der 7. der 12 bewohnten Welten, fliehen.
Fantasy oder eher SciFi – diese Frage ist bei J. F. Sebastians Jugend-Abenteuer nicht so leicht zu beantworten. Auch wenn das Reisen zwischen verschiedenen Planeten eher an SciFi erinnert und es auf Daniels Heimatwelt, der 12, dem Entwicklungsstand der Erde weit überlegene Energienutzungsformen gibt, steht zumindest in diesem Band doch das Fantasy-Element im Vordergrund. So reist man zwischen den Welten nicht etwa mit Raumschiffen oder anderer Technologie, sondern per Magie. Und genau diese soll auch Daniel an der Akademie der Zeit erlernen, denn er ist – wie er erst jetzt erfährt – der Nachkomme einer traditionellen Salier-Dynastie.
Der Autor kombiniert in diesem Jugend-Fantasy-Abenteuer verschiedene Elemente, die dem Genre-erfahrenem Leser in ähnlicher Form schon hier und da begegnet sind, geschickt zu einem überzeugenden neuen Mix. Zusammen mit dem Protagonisten muss der Leser die andere Welt und das Leben an der Akademie erst kennenlernen. Leider wird das Umfeld dabei etwas stiefmütterlich behandelt, lernt man außer Daniels neuem Freund Abay doch keinen einzigen seiner Mitschüler kennen. Trotz derartiger kleinerer Schwächen nimmt das Buch den Leser gefangen. Nach dem Cliffhanger am Ende kann man nur hoffen, bald zu erfahren, wie es weitergeht.

Fazit:
Dieses jugendliche Fantasy-Abenteuer mit SciFi-Touch eröffnet genügend Potential für den Rest der Trilogie.

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Tom Winter und der weiße Hirsch

Nicole Wagner
Tom Winter und der weiße Hirsch

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Des Nachbars Garten

Klappentext:
„Tom fehlten die Worte für das, was ihm in diesem Moment widerfuhr. Er fühlte sich nicht länger wie ein einziges, selbständiges Wesen, sondern als hätte man ihn in der Mitte zerteilt. Dieses zweite Geschöpf, das vor ihm in einem hellen gelben Licht erstrahlte, war genauso wichtig wie er selbst, ihre Leben miteinander verbunden.“
Hals über Kopf stürzt Tom sich ins Abenteuer, die Anderswelt vor Vampir Graf Skelardo zu retten. Dabei ist es nicht unbedingt von Vorteil, dass er bis eben noch geglaubt hatte, völlig normal zu sein. Zum Glück sind seine Freunde Charlie, Peer und Astos bei ihm, wenn es brenzlig wird …

Rezension:
Tom lebt mit seinem Vater in einem kleinen Vorstadthaus. Schon lange vermutet er, dass im Garten seines Nachbarn merkwürdige Dinge vor sich gehen, ohne das jedoch näher definieren zu können. Während sein Freund Peer von gegenüber ihm glaubt und hilft, der Sache auf den Grund zu gehen, will Charlie, die neben Peer wohnt, ihnen das ausreden. Doch eines Tages stolpern die Freunde mitten in die magische Welt, die ihr Nachbar zu verbergen versucht, hinein. Auf Tom warten zahlreiche Überraschungen, und schneller, als sie es sich versehen, müssen sich die Freunde auf eine Mission begeben, um die magische Welt zu retten.
Diese Grundidee einer jugendlichen Urban Fantasy wirkt nicht prinzipiell neu – und sie ist es auch nicht, auch wenn der Autorin Nicole Wagner durchaus ein paar neue Nuancen einfallen. Dass man schon andere Jugend-Fantasy-Abenteuer mit ähnlicher Ausgangslage gelesen hat, muss natürlich nicht unbedingt negativ sein, gibt es doch einige derartige Geschichten, die durchaus zu gefallen wissen. Das könnte auch hier der Fall sein, zumal die Autorin ein paar tragfähige Ideen entwickelt. Leider ist die Erzählstruktur dieses Werkes nicht besonders ausgefeilt. Auch mehrere Logik-Schnitzer trüben den Lesegenuss etwas. So beginnt Toms Abenteuer im Juli, doch nachdem nur wenige Tage vergangen sind, ist es plötzlich Mitte September. Auch scheint Peers Eltern, die im Gegensatz zu Charlies Eltern und Toms Vater nicht eingeweiht werden, die monatelange Abwesenheit ihres erst 13-jährigen Sohnes kaum zu verwundern. Alles in allem kann das Buch trotz eigentlich ganz brauchbarem Plot nicht restlos überzeugen.
„Tom Winter und der weiße Hirsch“ stellt eine in sich weitgehend abgeschlossene Handlung dar, auch wenn das Tor zu einer möglichen Fortsetzung am Ende weit aufgestoßen wird.

Fazit:
Ein Urban-Fantasy-Abenteuer für junge und junggebliebene Leser, dass leider einiges Potential verschenkt.

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