Harry Potter and the Cursed Child

J.K. Rowling, John Tiffany, Jack Thorne
Harry Potter and the Cursed Child – Parts I & II

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Papa Voldemort

Klappentext:
Based on an original new story by J.K. Rowling, John Tiffany and Jack Thorne, a new play by Jack Thorne, Harry Potter and the Cursed Child is the eighth story in the Harry Potter series and the first official Harry Potter story to be presented on stage. The play will receive its world premiere in London’s West End on 30th July 2016.
It was always difficult being Harry Potter and it isn’t much easier now that he is an overworked employee of the Ministry of Magic, a husband, and father of three school-age children. While Harry grapples with a past that refuses to stay where it belongs, his youngest son Albus must struggle with the weight of a family legacy he never wanted. As past and present fuse ominously, both father and son learn the uncomfortable truth: sometimes, darkness comes from unexpected places. This Special Rehearsal Edition will be available to purchase until early 2017, after which a Definitive Edition of the script will go on sale.

Rezension:
Albus Severus Potter hat es nie gefallen, ständig an seinem berühmten Vater gemessen zu werden. Als er dann endlich nach Hogwarts kommt, freundet er sich gleich im Hogwarts-Express mit Scorpius Malfoy an – und landet selbst in Slytherin. Doch dort bleiben beide Außenseiter, die keine anderen Freunde finden, zumal in der magischen Welt das Gerücht umgeht, Voldemort persönlich wäre Scorpiusʼ wahrer Vater. Als Albus schließlich belauscht, wie Amos Diggery Harry Potter anfleht, seinen Sohn Cedric unter Benutzung eines kürzlich aufgefundenen Zeitumkehrers zu retten, Harry jedoch entschieden ablehnt, beschließt er, diesen Zeitumkehrer zusammen mit Scorpius zu entwenden und selbst in die Zeit des Trimagischen Turniers zu reisen. Doch damit bringen die beiden Freunde die geschichtlichen Abläufe gründlich durcheinander.
Obwohl es eigentlich nur das Script eines Theaterstücks ist, war dieses Buch für alle Harry-Potter-Fans wohl das am sehnlichsten erwartete dieses Jahres. Trotz – oder sogar wegen – der eher durchwachsenen Kritiken der Probeaufführungen des Stücks, waren die Erwartungen hoch, stellt „Harry Potter and the Cursed Child“ doch die 1. offizielle Erweiterung des Canons der HP-Reihe seit Band 7 dar. Leider liegt genau hier das Problem. Elemente wie „Albus kommt nach Slytherin“, „Albus und Scorpius werden beste Freunde“ oder „Scorpius verliebt sich in Rose“ kennt der Fan mittlerweile aus unzähligen Next-Generation-FanFictions. Diese nun als offiziellen Bestandteil der HP-Geschichte wiederzufinden, dürfte viele Fans verwirren. Erheblich schlimmer erscheinen allerdings die massiven inhaltlichen Widersprüche zu diversen in den bisherigen 7 Büchern enthaltenen Details. Um nicht übermäßig zu spoilern, sei hier als Beispiel nur genannt, dass laut diesem Script am Tag von Voldemorts Angriff auf Harrys Elternhaus kein Fidelius auf diesem liegt und Harrys Eltern nur Stunden vor dem Angriff offenbar völlig unbesorgt einen Dorfspaziergang mit Harry unternehmen. Das widerspricht allem, was der Fan bisher als gesichert voraussetzen konnte. Wenn das jetzt offiziell zum Canon gehört – sind die 7 Bücher der Reihe dann jetzt kein Canon mehr?

Fazit:
Eine lange erwartete Fortsetzung der Geschichte um Harry Potter, die leider alles, was der Fan bisher wusste, auf den Kopf stellt.

Hardcover mit Schutzumschlag
Hardcover mit Schutzumschlag in der deutschen Übersetzung
eBook in der deutschen Übersetzung

Shaiʼlanhal

Susanne Gavénis
Shaiʼlanhal

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Die Lanhal und der Yinyal

Klappentext:
Shaan wäre gern ein ganz gewöhnlicher Junge, doch das Schicksal hat ihm einen anderen Weg vorherbestimmt: Er ist der Shai’lanhal, der Beschützer der Lanhal, der Inkarnation des Guten, die alle zwanzig Generationen in Gestalt eines gewöhnlichen Mädchens wiedergeboren wird.
In einer alles entscheidenden Schlacht wird die Lanhal mit dem Yinyal, der Verkörperung des Bösen, um die Zukunft der Menschheit ringen, doch solange ihre wahre Macht noch nicht erwacht ist, ist die Lanhal allen Angriffen schutzlos ausgeliefert.
Mit seiner Fähigkeit, Wind und Wasser zu beherrschen, muss Shaan sie vor seiner schrecklichen Gegenspielerin beschützen, die ebenfalls über zwei Elemente gebietet – Feuer und Erde.
Angesichts der unvorstellbaren Grausamkeit seiner Gegnerin kommen Shaan jedoch schnell Zweifel, ob er seiner Aufgabe tatsächlich gewachsen ist. Nur eines ist sicher: Sollte er versagen, wird nicht nur die Lanhal sterben, sondern die ganze Welt für die nächsten vierhundert Jahre in Dunkelheit versinken.

Rezension:
Seit sich Shaan erinnern kann, wächst er alleine mit seinem Vater in einem einsamen Gebirgstal auf. Kontakt zu anderen Menschen hatte er diese gesamte Zeit über kaum. Sein einziger Lebenszweck besteht darin, die benötigten Fähigkeiten zu trainieren, um als Shaiʼlanhal bestehen zu können. Alle 20 Generationen muss ein Nachfahre seiner Familie die jeweilige Lanhal beschützen und auf ihren Kampf gegen den Yinyal, der selbst wiederum von einer Shaiʼyinyal beschützt wird, vorbereiten. Sollte der Yinyal siegen oder die Lanhal, bevor es zum Kampf kommt, sterben, würde für die nächsten 20 Generationen das Böse die Welt beherrschen. Pünktlich zu seinem 16. Geburtstag muss sich Shaan seiner Aufgabe stellen. Doch die Shaiʼyinyal geht nicht gerade zimperlich vor.
Shaan als Held, der sich eigentlich nichts wirklich zutraut und immer von sich selbst denkt, versagt zu haben und nicht gut genug zu sein, möchte am liebsten jedem helfen, nicht nur dem Mädchen, das er eigentlich beschützen soll. Dass das seiner eigenen Gesundheit oft nicht förderlich ist, muss er bald erfahren. Deleja dagegen ist die Tochter eines reichen Kaufmanns und ahnt nichts von der Aufgabe, die auf sie als Lanhal zukommt. Natürlich kann es bei Büchern dieser Art nicht ausbleiben, dass beide schnell mehr für sich empfinden. Bei der Brutalität, die die Shaiʼyinyal an den Tag legt, ist es jedoch sehr fraglich, ob Shaan und Deleja überhaupt überleben werden.
Susanne Gavénis entführt den Leser mit diesem Fantasy-Werk in eine interessante Welt. Auch wenn vorindustriell geprägte Fantasy-Welten oder der Kampf zwischen dem personifizierten Bösen und Guten sicher keine Neuheit sind, gelingt es der Autorin hier doch, ein ungewöhnliches und spannendes Abenteuer zu entwerfen, das den Leser schnell in seinen Bann zieht. Dabei beherrscht die Autorin die Sprache gekonnt und bringt dem Leser die Handlung abwechselnd aus Sicht der beiden Hauptcharaktere nahe.
Den Abschluss dieses gelungenen Buches bildet leider ein nicht ganz so gelungener Epilog (VORSICHT, Mini-Spoiler!). Dieser erscheint – gerade nachdem man kurz zuvor den gut geschriebenen Höhepunkt des Buches gelesen hat – recht kitschig. Und die Lösung, allen Beteiligten außer Shaan und Deleja am Ende einen Großteil der Ereignisse einfach vergessen zu lassen, wirkt nicht besonders überzeugend. Vor allem wird dabei nicht wirklich klar, wer sich danach noch an was erinnern kann.

Fazit:
„Shaiʼlanhal“ bietet dem Leser ein gelungenes Fantasy-Abenteuer, dem Genre-Fans ihre Aufmerksamkeit schenken sollten.

eBook

Rhanmarú – Die Weltenwanderer

Liane Sons
Rhanmarú – Die Weltenwanderer

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Rhan oder Marú – das ist die Frage

Klappentext:
Um Heucheleien und Intrigen auf seinem Heimatplaneten zu entgehen, sucht Aeneas van Rhyn, Großmagier und Nachfahre einer der mächtigsten Familien Rhanmarús die Erde auf. In Waldsee, der Stadt der Rhan, findet er die Ruhe, die er sich erhofft hat.
Doch dann platzt der fünfzehnjährige Erik, der bisher mit seiner Schwester von Kirmes zu Kirmes gezogen ist, in das Idyll. Er weiß es nicht, aber er kommt nicht allein. Feinde, die im Schatten bleiben, verfolgen ihn. Sie schrecken vor nichts zurück und werden zu einer Gefahr, der selbst ein Großmagier nicht trotzen kann.
Ein spannendes Fantasyabenteuer um einen Großmagier und eine Gruppe Jugendlicher.
»Die Weltenwanderer« ist der in sich abgeschlossene erste Band der Serie um die Magier von Rhanmarú.

Rezension:
Der 15-jährige Erik lebt bei seiner deutlich älteren Schwester, welche ihr Geld als Wahrsagerin auf dem Rummel verdient. An seine Eltern kann er sich kaum erinnern. Doch eines Nachts ergreift seine Schwester überhastet die Flucht, ohne Erik Grund oder Ziel zu nennen. Ihren Bruder lädt sie einfach in Waldsee, einer getarnten Siedlung außerirdischer Magier, der Rhan, ab und verschwindet. Aeneas, der die Angelegenheiten der Rhan auf der Erde leidet, klärt Erik auf, dass er offensichtlich auch ein Rhan ist und über magische Fähigkeiten verfügt. Doch schon bald muss Erik feststellen, dass alles noch komplizierter ist – und ihm anscheinend jemand nach dem Leben trachtet.
Mit dem Band „Die Weltenwanderer“ führt Liane Sons ihre Leser in die Welt von Rhanmanú ein, wobei der Schwerpunkt zumindest dieses Bandes auf Erik und Aeneas liegt. Es werden jedoch auch andere interessante Personen eingeführt, die in späteren Bänden eventuell eine größere Rolle bekommen könnten. Ähnliches gilt für die komplizierte Politik der Rhan und ihr Verhältnis zu den verfeindeten Marú. Während Erik als der in der Urban Fantasy typische ‚Normalo‘ daherkommt, der zunächst nichts von seinen Besonderheiten ahnt, ist Aeneas trotz seiner hohen Stellung in der Rhan-Gesellschaft in dieser eher ein Außenseiter, der den dort gängigen Konventionen gespalten gegenübersteht. Deshalb hat er unter seinem eigenen Volk nicht nur Freunde.
Das Buch ist interessant und flüssig geschrieben und bietet sowohl dem Leser als auch Erik einige Überraschungen. Wie man es schon als genretypisch bezeichnen kann, wird allerdings nicht thematisiert, wieso alle vorkommenden Rhan – auch die, die überhaupt nicht auf der Erde leben – sich offensichtlich in fließendem Deutsch verständigen können.

Fazit:
„Die Weltenwanderer“ stellt den Auftakt einer neuen Urban-Fantay-Reihe dar, die einiges an Potential bietet.

Taschenbuch
eBook

Fremdes Leben

Dennis Frey
Fremdes Leben

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Die Leben des Cormac Flynn

Klappentext:
Cormac Flynn entschließt sich, seinem Leben ein Ende zu setzen. Doch statt zu sterben, wird er von einem Fremden zurückversetzt, um seinem Leben eine bessere Richtung zu geben.
Als er in einem Versteck auf versiegelte Magie stößt und sie befreit, ändert sich alles, und für Cormac beginnt ein verzweifelter Kampf um das Gleichgewicht der Welt. Zu allem Übel, mischt sich auch noch der Fremde ein, der ihn ständig zu beobachten und mehr Gründe für sein Einmischen zu haben scheint, als er zugeben möchte.

Rezension:
Cormac Flynn, ein Mann nicht genau bekannten Alters, steht auf einer Klippe – und springt. Kurz darauf wird er im Bett seines alten Kinderzimmers wach. Es ist wieder der 13. November 1992, und er ist wieder 15. Bei ihm ist ein eigentümliches Wesen ohne Augen. Dieses eröffnet Cormac, dass es ihm eine Chance gibt, sein verpfuschtes Leben neu und besser zu leben. Cormac erinnert sich, dass er damals – oder jetzt, je nachdem, wie man es sieht – gerade mit seinen Eltern in die Stadt gezogen und gleich anschließend länger krank gewesen war. Doch an seiner neuen Schule bekommt Cormac gleich Ärger mit dem Schulrowdy und dessen Freunden. Nach einer auch in diesem Leben nicht besonders angenehmen Zeit erleidet Cormac durch deren Schuld einen Unfall – und erwacht am 13. November 1992. Ob dieses Leben endlich besser wird?
Dieser kurzen Inhaltsangabe kann man wohl schon ansehen, dass Dennis Freys „Fremdes Leben“ in gewisser Weise an den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ erinnert. Immer wenn Cormac sein Leben vergeigt hat – woran er allerdings meist nicht selbst die Schuld trägt –, wacht er wieder als 15-jähriger am 13. November 1992 auf. Bei den Lokalitäten greift der Autor auf tatsächlich existierende Orte seiner Wahlheimat Irland zurück.
Das Leben, das Cormac nach seinem Selbstmord führt, füllt fast 25% des Buches. Leider ist gerade dieses Leben für den Leser das langweiligste. Sein darauf folgendes Leben ist bis kurz vor dessen Ende auch nicht wirklich interessant. Bis zu dieser Stelle erscheint das Buch eher wie eine Sozial-Problem-Story. Erst jetzt kommen (abgesehen vom mehrmaligen Reset seinen Lebens) erstmals Fantasyelemente ins Spiel. Allerdings ist der Leser an dieser Stelle auch schon fast in der Mitte des Buches angekommen. Ab hier wird das Buch auch für Fantasy-Freunde erheblich interessanter, was sich bis zum Ende weiter steigert. Während jedoch das relativ uninteressante ‚Vorspiel‘ sehr in die Länge gezogen erscheint, werden die Höhepunkte, die es gegen Ende definitiv gibt, um so kürzer abgehandelt.
Genau hier liegt das Problem bei der Einschätzung des Buches. Wer gerne Bücher über soziale Konflikte ließt, wird wahrscheinlich auch am vorderen Teil des Buches Gefallen finden, denn stilistisch ist dieses durchaus gelungen. Wer jedoch primär eine Fantasy-Story erwartet, dessen Geduld wird arg auf die Probe gestellt. Zum Ende hin dominiert das Fantasy-Element die Handlung jedoch immer stärker. Hier kann der Autor mit einigen überzeugenden Einfällen punkten, und die Auflösung ist durchaus überraschend. Zusammengefasst kann man vielleicht sagen, dass dem Buch eine deutliche Straffung des vorderen, magiearmen Teiles guttun würde.

Fazit:
Nach einem schwachen Start steigert sich „Fremdes Leben“ zum Ende hin zu einer spannenden Fantasy-Geschichte.

eBook

Ormog

Thomas Engel
Ormog

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Allein gegen alle

Klappentext:
Auf dem Planeten Magnus leben Menschen zusammen mit anderen vernunftbegabten Wesen. Magische Kräfte sind allgegenwärtig. Zwischen den Mitgliedern des Weißen Ordens und den abtrünnigen Gorgulzauberern entspinnt sich ein Machtkampf, der das einst blühende Reich von Kamal zu zerreißen droht. Im Konflikt auf Leben und Tod versuchen der Weißmagier Ormog und seine Gefährten zu verhindern, dass der Dunkle Meister der Gorgul sein Ziel erreicht: die unumschränkte Herrschaft des Bösen. Das Blatt wendet sich, als Ormog sich mit seiner gefährlichsten Gegnerin verbündet. Vatya, die Elitekämpferin der Gorgul, wechselt die Seiten. Können sie und Ormog ihre Zivilisation vor dem Untergang bewahren?

Rezension:
Zwischen den Zauberern des Weißen Ordens und denen der Gorgul herrscht Krieg. Leider muss auch die nichtmagische Bevölkerung darunter leiden, weshalb die Magier bei dieser nicht gerade beliebt sind. Dessen ist sich Ormog, Mitglied der Führungsriege des Weißen Ordens, durchaus bewusst. Doch das Blatt wendet sich ohnehin. Durch einem geschickten Schachzug der Gorgul wird der gesamte Weiße Orden ausgerottet. Ormog ist dessen einziges Mitglied, das überlebt. Allerdings verliert er sein Gedächtnis. Als er dieses schließlich wiedergewinnt, nimmt er den Kampf gegen die Gorgul auf, wobei er sich nur auf sehr wenige, noch dazu magielose Helfer stützen kann. Wie soll diese kleine Gruppe im Kampf gegen die Übermacht der Gorgul – allen voran die erfahrene Kämpferin Vatya – eine Chance haben?
Der Leser lernt Ormog kennen, während der keine Erinnerung an die Vergangenheit hat. Zusammen mit dessen wiederkehrender Erinnerung erhält er das Wissen um die Vorgeschichte, um dann gemeinsam mit dem Helden in den Kampf gegen die Gorgul zu ziehen. Dabei wechselt der Blickwinkel der Erzählung öfters zwischen den diversen beteiligten Personen hin und her. Während der Leser jedoch über die Hintergründe anderer Personen teilweise relativ umfassend informiert wird, bleibt gerade Ormogs Vergangenheit weitgehend unbekannt. Leider lässt der im letzten Kapitel ausgesprochene Fluch das Werk, das sich ansonsten durchaus ernst nimmt, beinahe in eine Parodie unserer Welt abgleiten. Dies betrifft allerdings nur wenige kurze Szenen, und diese Tatsache ist auch fast das einzige Negative, was über dieses Buch gesagt werden kann.
Der laut Verlagsinformationen erst 16-jährige Autor liefert mit „Ormog“ ein überraschend rundes und sprachgewaltiges Erstlingswerk ab, dass man einem so jungen Schreiber kaum zutrauen würde.
Das Buch wird in einer außergewöhnlich hochwertigen Ausstattung geliefert. Das fängt mit einem Vorsatz im Metallic-Look an, setzt sich mit einem eingefärbten Buchschnitt fort und reicht bis zu einem nur noch selten anzutreffenden Leseband. Hier muss man dem Fabulus-Verlag Anerkennung zollen, zumal sich der Verkaufspreis trotz dieser Luxusausführung im normalen Rahmen hält.

Fazit:
Diesem Erstlingswerk eines noch sehr jungen Autors sollten fantasy-begeisterte Leser unbedingt einen Blick gönnen!

gebundenes Buch
eBook

Tom Tumbler – 1 – Tom Tumbler und die eisernen Monster

Marcus Kaspar
Tom Tumbler – 1 – Tom Tumbler und die eisernen Monster

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Die Macht des iPhones

Klappentext:
»Manche Helden ahnen noch nicht, dass sie welche sind.«
Zack! Der Schlag landet direkt auf Tom’s Nase. Sehr lästig, wenn der gemeinste Typ der Schule es auf einen abgesehen hat. Und alles nur, weil Tom etwas anders ist und orthopädische Beinschienen tragen muss – was natürlich nicht gerade cool aussieht. Und das mit 14! Sehr peinlich.
Mitten bei einer dieser Raufereien wird Tom überraschend in eine magische Welt geschleudert, in der alles möglich ist. Ardesia, wo Hexen gegen Helden kämpfen, sich Kobolde mit Dieben verbünden und Drachen Briefe ausfliegen. Schlagartig ist für Tom alles anders. Seine Beinschienen, die ihm das Leben zu Hause so schwer machen, verleihen ihm dort ungeahnte Fähigkeiten. Dank ihnen kann er nun schneller laufen, als jedes andere Lebewesen. Mit diesen ungewohnten Kräften ausgestattet, stürzt er sich mit drei Gefährten in das Abenteuer seines Lebens, auf der Suche nach dem mächtigen Herzstück, das über Ardesia’s Schicksal entscheidet. Und Tom muss schnell lernen, dass er auch mit Superbeinschienen nicht vor dem Bösen davonlaufen kann, das in dieser Welt auf ihn lauert.
Eine fantastische Geschichte in einer faszinierenden Welt voller wundersamer Technik und Magie. Finde heraus ob es Tom gelingt, den Gefahren Ardesias zu trotzen und seine Bestimmung zu finden. Das Abenteuer beginnt jetzt.

Rezension:
Tom leidet unter Morbus Perthes. Deshalb muss er ständig mit Beinschienen herumlaufen, was ihm unter 14-jährigen garantiert keinen Platz in den In-Kiliquen einbringt. Besonders für die Gang um Marvin ist er ein beliebter Opfer. Doch gerade als Marvin besonders wütend auf ihn ist und Tom panische Angst bekommt, ist Marvin plötzlich verschwunden. Ein genauerer Blick verrät Tom jedoch, dass nicht Marvin, sondern er selbst an einen fremden Ort versetzt wurde. Er befindet sich in Ardesia. Und kaum angekommen wird ihm von einem Mädchen auch noch sein iPhone geklaut. Überhaupt scheinen sich hier alle brennend für das Smartphone und dessen ‚magische‘ Kräfte zu interessieren. Als Tom dann auch noch den Gestaltwandler Akimo kennenlernt, wird er tief in die Machtkämpfe Ardesias verstrickt. Schnell muss Tom jedoch feststellen, dass das Hin- und Herwechseln zwischen beiden Welten alles andere als einfach und definitiv nicht schmerzfrei ist.
Nein, das ist kein Werbespot von Apple. Was uns Marcus Kaspar hier präsentiert, ist eine interessante Fantasy-Geschichte, gewürzt mit einer großen Prise Steam Punk. Während der Anfang des Buches mit Toms Bedrohung durch Marvin kurz an ein Mobbing-Drama erinnert, wird es für den Fantasy-Fan mit Toms Wechsel nach Ardesia interessant. Hier präsentiert der Autor eine Fantasy-Welt, die zu Toms Überraschung eine große geographische Ähnlichkeit mit seiner Heimat besitzt. Dem Leser wird diese Welt sprachlich geschickt vermittelt, ohne dass die Ortsbeschreibungen dabei lexikalisch wirken, wie es bei ähnlichen Werken leider vorkommt. Manches, das zuerst wie ein Logikfehler wirkt, wird im Lauf der Handlung plausibel erklärt, sodass am Ende in dieser Hinsicht nur wenige Fragen offen bleiben. Speziell der Epilog macht hier trotz seiner Kürze noch einiges klar.
Auch wenn „Tom Tumbler und die eisernen Monster“ eine in sich weitgehend angeschlossene Geschichte darstellt, stehen die Tore für eine zu erwartende Fortsetzung weit offen.

Fazit:
Wer die Verbindung von Fantasy und Steam Punk mit jugendlichen Helden mag, wird von diesem Buch nicht enttäuscht werden.

Taschenbuch
eBook

Unnatural History (Pax Britannia 1)

Jonathan Green
Unnatural History (Pax Britannia 1)

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De-Evolution

Klappentext:
Es ist das Ende des 20. Jahrhunderts und Queen Victoria regiert das Reich noch immer an oberster Stelle, gewartet von einer Babbage-esken Lebenserhaltungsmaschine. Aufwiegelungen und Unzufriedenheit wachsen so stetig in Magna Britannia, wie das ständige Streben von Schattenwesen nach Macht und Einfluss. Alles, was Sie in den viktorianischen Gothic-Novellen gelesen haben, ist wahr: Menschen können vom Tod wiederauferstehen, Dinosaurier leben noch immer in abgelegenen Bereichen der Welt (und im Londoner Zoo!), und auch Darwins Evolutionstheorie wurde korrekt nachgewiesen. Aristokratische Stammbaumhalter der Vampire setzen sich in Osteuropa durch und graben ihre Klauen in die königliche russische Familie, Dampf- und Uhrwerkbetriebene Robotersklaven arbeiten neben den Ärmsten der Gesellschaft, während logisch denkende Maschinen der Führungsschicht helfen, ihren Machtanspruch in dieser überbevölkerten Welt aufrecht zu erhalten. In diese Kulisse setzen wir nun den höflichen Dandy und Galgenvogel Ulysses Lucian Quicksilver, gelegentlicher Abenteurer und Agent im Dienste des Thrones, der für schattenhafte Herren arbeitet, welche verzweifelt ein Regime zu erhalten versuchen, das seit 150 Jahren andauert und nun von innen einzustürzen droht also keineswegs mehr das ist, was es zu sein scheint. Er bekämpft schnauzbärtige Schurken in den zylindrischen Gewölben der Unterwelt mit raffinierter Eleganz und modischer Stilsicherheit. Unterstützung findet er dabei in seinem unerschütterlichen Hausdiener Nimrod, während die Uhr des Big Bens das Jahr 2000 ankündigt und damit das Ende der Welt.

Rezension:
Nachdem Ulysses Lucian Quicksilver bei einer Expedition in den Himalaya verschwunden und seit längerem kein Lebenszeichen von ihm auffindbar ist, will sein Bruder ihn für tot erklären lassen. Doch gerade als die entsprechenden Dokumente unterzeichnet werden sollen, platzt ein höchst lebendiger Ulysses zur Tür herein. Viel Zeit, sich wieder einzuleben, bekommt er jedoch nicht. Nach einem nächtlichen Einbruch ins Natural History Museum, bei dem der Nachtwächter getötet wurde, beauftragt ein hochrangiger Politiker Ulysses Quicksilver mit der inoffiziellen Untersuchung des Falls. Schnell muss er feststellen, dass der Einbruch Teil einer großangelegten Verschwörung ist, in die Leute, von denen er es nicht erwartet, verwickelt sind. Kurz vor Queen Victorias 160. Thronjubiläum könnte dies ganz Magna Britannia, den Nachfolger des British Empire, der sich mittlerweile bis auf den Mond und den Mars erstreckt, ins Verderben stürzen.
Steam Punk im viktorianischen Zeitalter ist nichts Neues. Die Idee, dieses Zeitalter und mit ihm den Steam Punk bis zur Wende ins 21. Jahrhundert auszudehnen, dagegen schon. Für die Handlung spielt das jedoch kaum eine Rolle, könnte diese doch genauso gut 100 Jahre früher stattfinden, denn es tauchen eigentlich keine Elemente auf, die es nicht ähnlich auch in anderen Werken des Genres gäbe.
Wenn man den Klappentext betrachtet, muss gesagt werden, dass einige der darin genannten Elemente im Buch nicht oder nur ganz am Rande auftauchen. Wahrscheinlich ist es erst für spätere Bände der Reihe vorgesehen, diese zu benutzen. Es stellt sich lediglich die Frage, wieso diese Handlungselemente (wie zum Beispiel die Vampire) dann hier überhaupt schon erwähnt werden.
Konkret auf den vorliegenden Band bezogen liefert Jonathan Green jedoch ein lesenswertes und fesselndes Steam-Pank-Abenteuer mit einigen Fantasy-Elementen ab. Sein Schreibstil schafft es, den Leser schnell in den Bann zu ziehen, wozu wohl besonders der Einfallsreichtum des Autors beiträgt, der seinem Leser immer wieder selbst in diesem Genre unerwartete Geschöpfe präsentiert. Eine kleine Unstimmigkeit, die man aber wohl eher der Übersetzerin anlasten muss, soll jedoch nicht unerwähnt bleiben: Bei der Benennung der Monarchin wird immer wieder zwischen dem Original „Queen“ und der Übersetzung „Königin“ hin und her gewechselt.

Fazit:
Für Steam-Punk-Fans ist „Unnatural History“ zweifellos einen Blick wert, denn die „Pax Britannia“-Reihe könnte interessant werden.

Taschenbuch
eBook

Adairas Erbe (Sheanthee 3)

Amber Blake
Adairas Erbe (Sheanthee 3)

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Der Kampf ums Portal

Klappentext:
Überall im Land tobt der Krieg zwischen den Fae Abkömmlingen. Cayas Großmutter hat das Anwesen in eine Festung verwandelt und auch Sheanthee ist kein sicherer Ort für die Schüler mehr. Caya selbst ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Aufgabe als Wächterin und der Notwendigkeit das Portal zu öffnen. Entscheidungen müssen getroffen werden und Freude und Leid liegen dicht nebeneinander.

Rezension:
Nachdem es Caya und ihren Freunden im vorhergehenden Band der „Sheanthee“-Reihe gelungen ist, den sagenhaften Tobar und mit ihm das Portal zur Welt der Fae zu finden, spitzt sich der Konflikt zwischen den menschlichen Fae-Abkömmlingen zu. Während die sich selbst als Krieger bezeichnende Gruppe das Portal schnellstmöglich öffnen will, um wieder mehr Magie in unsere Welt zu lassen, wollen die Wächter genau das verhindern, weil sie das Ende der Welt, so wie wir sie kennen, befürchten. Was soll Caya jetzt tun? Da sie als einziger aller lebenden Fae-Abkömmlinge alle 4 Elemente beherrscht, ist sie auch die einzige, die das Portal öffnen könnte. Obwohl sie sich überzeugungsmäßig eher der Seite der Wächter verbunden fühlt, währen gerade diese es, denen es nützen würde, Caya zu beseitigen, denn damit wäre es bis auf weiteres unmöglich, das Portal zu öffnen.
In diesem abschließenden Band der Trilogie erreicht Cayas Abenteuer erwartungsgemäß seinen Höhepunkt. Amber Blake schafft es erneut, den Leser in das spannende Abenteuer ihrer unfreiwilligen Heldin hineinzuziehen. War diese bei der Auffindung des Tobars noch die Heldin der Schule und der gesamten magischen Welt, sitzt sie jetzt zwischen den Stühlen und weiß nicht mehr, wem sie vertrauen kann. Wie schon bei den bisherigen Bänden der Reihe schafft es die Autorin auch hier wieder, ihre Leser durch einen interessanten Schreibstil und gekonnten Spannungsaufbau zu fesseln.
Leider muss man allerdings auch bei diesem Band feststellen, dass die Interpunktion chaotisch und die Schreibung speziell der selbst geschaffenen Begriffe gewöhnungsbedürftig ist. Eine diesbezügliche Überarbeitung würde der gesamten Reihe sehr zugutekommen.
Zusammenfassend muss man feststellen, dass Amber Blake mit den Abenteuern um die Magieschülerin Caya Cunningham eine magische Internatsgeschichte geschaffen hat, die unter Urban-Fantasy-Fans durchaus mehr Beachtung verdienen würde. Trotz unbestreitbarer Parallelen zu Harry Potter hat die Autorin mit „Sheanthee“ eine völlig eigenständige Welt erschaffen, der alle Interessierten einen Blick gönnen sollten.

Fazit:
Allen, die Harry Potter mögen, kann man dieses Buch und die komplette „Sheanthee“-Reihe von ganzem Herzen empfehlen.

eBook

Tobar (Sheanthee 2)

Amber Blake
Tobar (Sheanthee 2)

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Das magische Herz von Sheanthee

Klappentext:
Caya Cunningham ist die beste Magie-Schülerin der Insel. Nicht alle finden diese Tatsache erfreulich. Der Fae Rat ruft einen Wettbewerb aus, um die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schüler zu testen. Die magische Quelle der Insel, das Zentrum der Kraft von Sheanthee soll gefunden werden. In mehr als tausend Jahren ist dies niemandem gelungen. Zusammen mit ihrer besten Freundin DeeDee und den beiden Gargoyles nimmt Caya die Herausforderung an. Die Dinge, die sie im Laufe ihrer Suche entdecken, lassen das anfängliche Abenteuer allmählich zu einem Alptraum werden…
Für Jugendliche und junggebliebene Erwachsene.

Rezension:
Die 16-jährige Caya ist eine Ausnahmeschülerin an ihrer Schule, dem Internat für magisch begabte Fae-Abkömmlinge auf der irischen Insel Sheanthee. Im vergangenen Schuljahr konnte sie ihre Befähigung in allen 4 Formen der Elementemagie nachweisen – etwas, was seit sehr langer Zeit keinem Schüler mehr gelungen ist. Doch damit ist sie auch ins Visier der ‚Krieger‘ geraten, einer extremen Gruppierung der Fae-Abkömmlinge, die das seit langem versiegelte Portal zur Welt der Fae wieder öffnen wollen. Doch die Mehrheit der in unserer Welt lebenden Fae-Abkömmlinge ist der Meinung, dass damit das Ende unserer Zivilisation eingeleitet würde. Zum Glück ist diese Meinungsverschiedenheit vorläufig rein akademisch, da niemand weiß, wo dieses Portal verborgen ist. Sollte Caya wirklich die Fähigkeit haben, das zu ändern?
Wenn man (wie der Rezensent) versehentlich mit diesem 2. Band der Reihe beginnt, erscheinen einem zu Beginn natürlich einige Sachen fremd. Trotzdem kommt man auch ohne Kenntnis des Vorgängers schnell in die Geschichte hinein. Die Autorin führt den Leser in ein magisches Internat, was natürlich kein gänzlich neuer Einfall ist. Trotzdem schafft sie es, eine interessante, gänzlich eigenständige Welt zu erschaffen, die wahrscheinlich den Geschmack vielen Harry-Potter-Fans treffen dürfte, jedoch keinesfalls wie ein Harry-Potter-Klon wirkt. Die Charaktere wirken glaubhaft, und das Buch macht durchaus Lust auf mehr. Durchaus positiv sei auch angemerkt, dass die Autorin auf eine große Lovestory verzichtet.
Leider gibt es jedoch auch negatives zu vermerken. Auf ein Lektorat wurde offensichtlich komplett verzichtet, was sich im Besonderen an der Interpunktion bemerkbar macht. Die Kommata wurden anscheinend nach dem Zufallsprinzip im Text verteilt. An Stellen, wo kein Komma etwas verloren hat, tummeln sie sich gleich scharenweise herum, dafür fehlen sie an anderen Stellen, wo sie für den Textfluss dringend benötigt würden. Dafür verdient das Buch einen deutlichen Abzug in der B-Note!

Fazit:
Wer Harry Potter gut findet dürfte auch an diesem Buch Gefallen finden.

eBook

Sheanthee

Amber Blake
Sheanthee

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Macht der Elemente

Klappentext:
Caya Cunningham ist ein ganz normaler Teenager,- oder fast normal. Sie entstammt dem alten, magischen Volk der Fae,- nicht, dass sie das weiter interessiert. Der häusliche „Hokus Pokus“ geht ihr eher auf die Nerven und sie möchte mit dem ganzen „Magie Quatsch“ eigentlich nichts zu tun haben. Ihre Vorstellung von einem tollen Leben gipfelt in einem Studium des Modedesigns in London, wenn sie die Schule fertig hat.
Unglücklicherweise erwachen bei den Fae Abkömmlingen die magischen Kräfte, wenn sie das fünfzehnte Lebensjahr erreicht haben.
Zahlreiche Unfälle passieren und als sie im Zorn, einen Feuerhydranten in die Luft jagt, verfrachten sie ihre Eltern, gegen ihren Willen, auf die magische Insel Sheanthee, wo sie lernen soll ihre Kräfte zu kontrollieren.
In Begleitung eines schlagfertigen Gargoyles, tritt sie eine Reise an, die ihr Leben auf den Kopf stellen wird.
Das Buch ist konzipiert für jugendliche Leser und junggebliebene Erwachsene.

Rezension:
Caya soll gegen ihren Willen auf das Fae-Internat auf der abgelegenen Insel Sheanthee gehen. Dabei zieht sie doch viel lieber nach Unterrichtsschluss mit ihrer besten Freundin, die ein ‚normaler‘ Mensch ist und nichts von Cayas magischer Abstammung weiß, durch die örtlichen Boutiquen. Dazu kommt noch, dass jeder Schüler des Internats einen magischen Begleiter braucht, und als solchen erbt sie den vorlauten Gargoyle Bronc, der schon der Begleiter ihrer verstorbenen Urgroßmutter, einer berühmten Magierin, war. Um ihre Fae-Magie kontrollieren zu lernen, bleibt ihr jedoch nichts anderes übrig, als zu gehen. Schließlich soll sich während ihrer Ausbildung auch herausstellen, welche der verschiedenen Magieformen der Fae ihr zu eigen sind.
Amber Blake, hinter deren Pseudonym sich wahrscheinlich eine deutschsprachige Autorin (oder Autor?) verbirgt, führt den Leser schnell in die Handlung hinein. Die Hintergründe werden dem Leser eher nebenbei im Laufe der Geschichte nahegebracht. Cayas Erlebnisse können den Leser fesseln, wobei manches ruhig etwas ausführlicher erzählt sein könnte. Dabei ist der Text gut lesbar verfasst. Leider kann man das von der Interpunktion nicht sagen. Die Interpunktion, insbesondere die Kommasetzung, ist chaotisch. Auch die Rechtschreibung – besonders die der selbst geschaffenen Begriffe – ist teilweise etwas gewöhnungsbedürftig.
Trotz der genannten ‚Mängel‘ dürfte sich die Lektüre der „Sheanthee“-Reihe für Freunde junger Urban Fantasy lohnen, denn die Autorin schafft es darinnen, durchaus neue, noch nicht anderweitig abgenutzte Ideen einzubringen.

Fazit:
Alle, die sich für das Leben an magischen Internaten begeistern können, sollten „Sheanthee“ einen Blick gönnen.

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