Frost & Payne – Das Protokoll

Luzia Pfyl
Frost & Payne – Das Protokoll

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Tohuwabohu an allen Fronten

Klappentext:
Das Gefängnis scheint ihnen diesmal sicher zu sein. Zu viele Beweise sprechen gegen ihre Unschuld – sind sie tatsächlich verantwortlich für Inspektor Flannagans Tod? Frost erleidet einen Zusammenbruch. Hat sie wirklich versagt? Wird Payne die Zusammenarbeit mit ihr beenden?
Cecilia trifft eine folgenschwere Entscheidung, während Michael Cho eine Verschwörung aufdeckt, die offenen Krieg innerhalb der Dragons bedeuten könnte. Sein Leben ist in höchster Gefahr – und er hat niemanden, dem er noch vertrauen kann.

Rezension:
Frost und Payne sitzen immer noch in Untersuchungshaft. Da die Reihe aber noch weitergehen soll, kann man wohl sicher sein, dass sich das ändern wird. Aber auch Michael Cho steckt in Schwierigkeiten und muss sehen, wie beziehungsweise ob er da mit heiler Haut herauskommt. Und der Schöpfer der Mechanischen Kinder hat auch noch einiges vor. Turbulenzen sind also abzusehen.
Das Getriebe von Luzia Pfyls Steam-Punk-Reihe läuft sich ein. Die Geschichte wird immer runder, wobei man allerdings erneut feststellen muss, dass Steam Punk im klassischen Sinn in dieser Reihe kaum eine Rolle spielt. Das Ende ist diesmal in allen Handlungssträngen besonders offen, was wohl auf einen bevorstehenden vorläufigen Höhepunkt hindeutet. Viele Informationen verdichten sich. Lediglich zum Rätsel um Paynes verschwundene Tochter, das den Leser bereits seit Band 1 begleitet, gibt es nach wie vor nicht den kleinsten Hinweis. Da hilft wohl (schon wieder) nichts, als auf den nächsten Band zu warten.

Fazit:
Mit Band 5 gewinnt die „Frost & Payne“-Reihe zunehmend an Fahrt.

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Ein MORDs-Team – Band 15 – Das zerbrochene Glas

Andreas Suchanek
Ein MORDs-Team – Band 15 – Das zerbrochene Glas

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Das gläserne Haus

Klappentext:
Mason, Olivia, Randy und Sonja werden mit einem Diebstahl am Pinehearst College konfrontiert. Ein wichtiger Prototyp wurde entwendet. Gleichzeitig macht sich Randy daran, die Bilder der Gründungsurkunde auszuwerten. Er will endlich den verborgenen Ratssaal der Dynastien finden.
Unterdessen erkundet Danielle weiter das Internat. Sie entdeckt zahlreiche Merkwürdigkeiten. Was steckt wirklich hinter der Einrichtung? Und wo befindet sie sich tatsächlich?

Rezension:
Während Danielle immer noch im ‚Internat‘ festsitzt, wollen Randy, Mason und Olivia endlich mehr über die 5. Dynastie erfahren und nebenbei das Geheimnis der Gründungsurkunde aufdecken. Doch dann wird im College ein experimentelles Gerät gestohlen – und Brukers Hauptverdächtiger ist ausgerechnet Randys Freund.
Im 3. Band der 2. Staffel seiner „Ein MORDs-Team“-Reihe liefert Autor Andreas Suchanek seinen Lesern endlich ein paar Antworten. Doch keine Sorge; es bleiben noch genügend offene Fragen bestehen, um die Handlung für die kommenden Bände sicherzustellen. Wie es der Leser dieser Reihe schon gewohnt ist, bleibt das Spannungsniveau auch in diesem Band wieder beständig hoch.

Fazit:
Der Suchtfaktor dieser Reihe bleibt nach wie vor ungebrochen.

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The Stock Market Murders

Craig Stephen Copland
The Stock Market Murders

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Tote Mathematiker

Klappentext:
THE STOCK MARKET MURDERS. A young man’s friend has gone missing. Holmes and Watson go with him to Birmingham to help look for him. What they find is horrifying. Two more bodies of young men turn up in London. All of the victims are tied to Cambridge University. All are also tied to the financial sector of the City and to one of the greatest fraud ever visited upon the citizens of England. The story is based on the true story of James Whitaker Wright and is inspired by the original Sherlock Holmes story, The Stock Broker’s Clerk. Any resemblance of the villain to a certain American politician is entirely coincidental.

Rezension:
Seit Dr. Watson verheiratet ist und eine Arztpraxis betreibt, sieht er seinen alten Freund Holmes nur noch unregelmäßig. Doch eines Wochenendes taucht dieser unangekündigt in Begleitung eines Klienten bei ihm auf. Der macht sich Sorgen um einen Freund aus Studententagen, der plötzlich nicht mehr erreichbar ist. Als sich alle zusammen zur Wohnung des Freundes begeben, finden sie ihn erhängt vor. Wenig später stellt sich heraus, dass noch 2 andere ehemalige Mathematikstudenten des Freundeskreises auf mysteriöse Weise starben. Im Gegensatz zur Polizei, die von Unfällen und Selbstmord ausgeht, vermutet Holmes mehr dahinter. Gibt es einen Zusammenhang mit einer dubiosen Finanzfirma, mit der alle Getöteten in unterschiedlicher Weise zu tun hatten?
Fans des berühmten Detektivs aus der Baker Street kennen alle Originalgeschichten wohl schon auswendig. Da freut es natürlich, dass es mittlerweile unzählige neue Sherlock-Holmes-Stories gibt. Zu Beginn trifft Craig Stephen Coplands Geschichte das Feeling der Originale auch recht gut. Der größte Unterschied zu diesen besteht wohl in diversen sexuellen Andeutungen, die in den viktorianischen Kurzgeschichten natürlich undenkbar gewesen wären. Später verlagert ich die Handlung jedoch auf den Gerichtsprozess gegen den Inhaber der Finanzfirma. Hier tauchen Holmes und Watson nur noch als Zuschauer im Gerichtssaal auf. Die weitere Handlung erinnert stark an diverse amerikanische Gerichtsserien. Vom erwarteten Sherlock-Holmes-Feeling findet sich hier leider keine Spur. Erschwerend kommt hinzu, dass die ursprünglichen Morde nicht wirklich aufgeklärt werden können.
Im Nachwort wird darauf hingewiesen, dass sich der Teil des Buches, der den Finanzskandal betrifft, eng an den tatsächlichen Skandal um den Bau der Bakerloo-Linie der Londoner U-Bahn anlehnt. Das macht die Enttäuschung des Sherlock-Holmes-Fans aber auch nicht wieder gut.

Fazit:
Dieser Neo-Sherlock-Holmes gerät im hinteren Teil des Buches leider auf thematisch enttäuschende Abwege.

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Su-Do-Q – Das Leuchtturmrätsel

Markus Westermann
Su-Do-Q – Die Rätselknacker -: #2 Das Leuchtturmrätsel

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Das rätselhafte Tagebuch

Klappentext:
Susan Smith, Dominic Cole und Quentin Keynes sind Su-Do-Q – Die Rätselknacker!
Gemeinsam haben sich die drei Freunde aus dem verschlafenen Küstenstädtchen Horseshoe Harbor nordöstlich von New York dem Lösen der härtesten gedanklichen Nüsse verschrieben, die ihnen der Alltag bietet.
Ein solches Rätsel entdecken sie in den mysteriösen Lichtzeichen, die ein alter, stillgelegter Leuchtturm an der schroffen Atlantikküste absendet.
Was hat es mit dem geisterhaften Leuchten auf sich, das nur in den dunkelsten Nächten erscheint, und welche Geheimnisse verbergen sich in dem Tagebuch des ehemaligen Leuchtturmwärters?
Su, Do und Q müssen sich gewaltig anstrengen, um längst vergangene, dunkle Machenschaften aufzudecken.
Doch von der zerschundenen Steilküste rund um den Leuchtturm droht eine verborgene Gefahr.

Rezension:
Als Dominic beim Joggen von einem Unwetter überrascht wird, macht er eine merkwürdige Beobachtung. Der eigentlich längst stillgelegte Leuchtturm sendet eigenartig unrythmische Lichtsignale aus. Natürlich erzählt er seinen Freunden schnellstmöglich davon, doch Quentin schockiert ihn mit der Mitteilung, dass sogar die Zeitung schon von ähnlichen Vorkommnissen berichtete. Spätestens als sich der Erbe des verstorbenen letzten Leuchtturmwärters mit der Bitte an die Freunde wendet, unerklärbare Einträge im Tagebuch seines Vaters zu entschlüsseln, ist dem Mysterium die Aufmerksamkeit der Rätselknacker sicher.
Autor Markus Westermann behält den beim 1. Band der Reihe eingeführten Erzählstil bei. Während die Beteiligten dort jedoch noch relativ ausführlich eingeführt werden mussten, wird diese Vorstellungsrunde hier recht kurz abgehandelt. Für Neuleser empfiehlt es sich deshalb, vor dem vorliegenden 2. Band den Vorgänger „Das Blütenrätsel“ zu lesen.
Die ‚Codierung‘ des Rätsels fällt auch in diesem Fall wieder relativ umständlich aus, bleibt für den Leser dabei jedoch interessant. Technisch/naturwissenschaftlich haben sich dabei allerdings einige unlogische Elemente eingeschlichen. Um den Auftreffpunkt eines Lichtstrahls zu ermitteln – um nur ein Beispiel zu nennen –, ist es natürlich unerheblich, die exakte Helligkeit der Lichtquelle zu kennen. Für die Spannung beim Lesen spielt das natürlich nur eine unbedeutende Rolle – fällt es vielen Lesern doch vielleicht gar nicht auf.

Fazit:
Die „Su-Do-Q“-Reihe bietet ein Jugend-Detektiv-Abenteuer im Stil der 3 Fragezeichen.

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Taschenbuch
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Frost & Payne – Staub und Kohle

Luzia Pfyl
Frost & Payne – Staub und Kohle

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Reise in Handschellen

Klappentext:
Nach dem Hauseinsturz wartet bereits die nächste Katastrophe auf Lydia Frost und ihren Partner Jackson Payne. Scotland Yard hat einen Haftbefehl auf sie ausgestellt. Inspektor Flannagan, der ihnen in den hohen Norden gefolgt ist, nimmt die beiden fest. Doch die Reise zurück nach London nimmt ein jähes und vor allem blutiges Ende.
Wer ist hinter ihnen her, und warum? Während Frost und Payne ums Überleben kämpfen, freundet sich David im Keller mit Anna an. Kann er mit ihr endlich aus den Händen des geheimnisvollen Mannes fliehen, bevor er am nächsten Experiment stirbt?

Rezension:
Kaum sind Frost und Payne aus der Ruine des eingestürzten Kellers entkommen, wartet eine böse Überraschung auf sie: Beide werden wegen Mordes gesucht. Und auch wenn ihnen der Beweis, dass sie Opfer und nicht Täter sind, freiwillig folgt, ist das Resultat alles andere als positiv. Indessen bekommt David, von seinem Entführer als Nummer 23 bezeichnet, Gesellschaft in Form von Nummer 24, einem Mädchen.
Die Steampunk-Reihe „Frost & Payne“ scheint derzeit an allen Schauplätzen auf einen Höhepunkt zuzulaufen. Alle aktuellen Handlungsstränge nehmen eine Entwicklung, die bald eine entscheidende Wendung erfordern dürfte. Das könnte auch der Punkt sein, an dem sich zeigen muss, ob das Serienkonzept auf Dauer tragfähig ist. Dies dürfte nicht zuletzt davon abhängen, ob es die Autorin Luzia Pfyl schafft, die wichtigsten aktuell offenen Fragen (Wer hat es auf die beiden Helden abgesehen? Wer experimentiert mit den ‚mechanischen‘ Kindern?) logisch aufzulösen und ihren Lesern dabei das Interesse an der Reihe als Ganzes zu erhalten.

Fazit:
Mit dem 4. Band der Reihe steuert „Frost & Payne“ anscheinend auf einen vorläufigen Höhepunkt zu.

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Leviathan Rising

Jonathan Green
Leviathan Rising

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Das Rätsel der Marianen-Basis

Klappentext:
LEVIATHAN RISING – Teil 2 der rasanten Action-Thrillerserie um den eloquenten britischen Geheimdienst-Abenteurer Ulysses Quicksilver! Er erhebt sich aus der Tiefe… und er hat Hunger! In 80 Tagen um die Welt – mit Stil! Dieses vollmundige Versprechen der Carcharodon Shipping Company soll mit der Jungfernfahrt des neuesten und mehr als beeindruckenden Unterwasserkreuzfahrtschiffs Neptune auf die Probe gestellt werden. Unter den Reisenden befindet sich auch Ulysses Quicksilver, der Dandy-Abenteurer und Held von Magna Britannia, um sich eine wohlverdiente Ruhepause nach den traumatischen Erlebnissen des 160. Thronjubiläums von Queen Victoria zu gönnen. Doch bereits wenige Tage nach dem Besuch der Unterwasserstadt Pacifica kommt es zur Katastrophe. Ein brutaler Mord wird begangen, und kurz darauf wird die Neptune Opfer einer Sabotage, welche das Schiff in die bodenlose Tiefe des Meeres sinken lässt. Doch gefangen auf dem Meeresgrund, haben die Probleme für die Überlebenden gerade erst begonnen. Denn hier unten lauert ein jahrzehntealtes Geheimnis auf sie. Der Leviathan ist erwacht und erhebt sich hungrig aus der Tiefe. Wenn er sich auf die Jagd begibt, wird niemand seiner urzeitlichen Wut entkommen …

Rezension:
Nach seinen gefährlichen Abenteuern in „Unnatural History“ kann es Ulysses Quicksilver eigentlich nur recht sein, dass er als der Held, der die Queen rettete, als VIP zur Jungfernfahrt des nagelneuen U-Kreuzfahrtschiffs „Neptune“ eingeladen wird. Doch wirklich erholsam wird die Reise nicht. Zuerst hängt sich eine neugierige Reporterin an ihn, und dann geht das Schiff auf eine unfreiwillige Tauchfahrt ohne Wiederkehr. Bald wird klar, dass es sich um kein technisches Versagen handelt. Ein Kampf ums Überleben und die Überführung des Schuldigen beginnt.
Wie bereits in „Unnatural History“ gelingt es Jonathan Green auch hier wieder, seinen Helden Ulysses Quicksilver in ein wildes Steampunk-Abenteuer zu stürzen. Dabei zieht er alle Genre-typischen Register. Von den Begebenheiten zu Beginn des Buches wechselt der Fokus schon bald auf ganz andere Ereignisse – bevor sich am Ende doch herausstellt, dass es natürlich einen großen Zusammenhang gibt. Die Geschichte ist dabei geschickt eingefädelt, sodass der Leser diesen nicht so schnell erahnen kann. Beim Hauptschuldigen sieht das etwas anders aus. Hier kann der aufmerksame Leser schon deutlich früher als der Held die Lösung erraten. Allerdings stehen ihm auch Informationen zur Verfügung, auf die Ulysses verzichten muss.
Leider enthält das Buch einige unsinnige Zahlenangaben, die für die eigentliche Handlung jedoch unbedeutend sind. So ist die „Neptune“ beispielsweise 930 Meter lang. Ihr Promenadendeck erstreckt sich über ⅔ der Länge und ist etwa 400 Meter lang. Wer hat da wohl im Mathematikunterricht nicht aufgepasst? Da kurz darauf erwähnt wird, dass 2 Runden auf dem Promenadendeck somit einen 1,6-Kilometer-Spaziergang ergeben (also 1 Meile!) ist zu vermuten, dass sich diese (und ähnliche) Unstimmigkeiten bei der Umrechnung britischer Einheiten im Zuge der Übersetzung ergeben haben. In dem Zusammenhang muss man sich natürlich fragen, wieso angloamerikanische Einheiten in Übersetzungen überhaupt immer wieder eingedeutscht werden.
Die auch separat (kostenlos) erhältliche Kurzgeschichte „Vanishing Point“ ist im Buch als Anhang enthalten. Im Original sind bereits 8 Bände der „Pax Britannia“-Reihe erscheinen, doch liegt von den weiteren Bänden leider noch keine deutsche Übersetzung vor. Ob beziehungsweise wann diese zu erwarten ist, bleibt leider offen. Somit kann der Leser vorerst nur auf das Erscheinen dieser hoffen.

Fazit:
Für Freunde turbulenter Steampunk-Abenteuer ist dieses Buch zweifellos eine Empfehlung wert.

Taschenbuch
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Taschenbuch im englischen Original
eBook im englischen Original

Frost & Payne – Die Bibliothek des Apothekers

Luzia Pfyl
Frost & Payne – Die Bibliothek des Apothekers

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Das Rätsel der grünen Seite

Klappentext:
Ein misstrauischer Inspektor von Scotland Yard beschattet Frost und Payne rund um die Uhr, als sie von Dr. Neville den Auftrag bekommen, die verschollene Bibliothek eines Alchemisten zu finden. Die rätselhafte Spur führt nach York und weiter bis Tief ins Herz des Kohlegebietes. Doch Frost und Payne sind nicht die einzigen, die hinter den Büchern her sind.
Cecilia ist zu ihren Eltern aufs Land gefahren, wo sie zur Freude ihrer Mutter die Bekanntschaft des Abenteurers Nathan Cosgrove macht. Michael Cho sieht sich indessen einer neuen Bedrohung gegenüber. War sein Vater wirklich ein Verräter?

Rezension:
Kaum haben sie den Zwischenfall um den gestohlenen Waffen-Prototypen aufgeklärt, werden Lydia Frost und Jackson Payne über das Attentat auf die königliche Sternwarte unterrichtet. Eilig machen sie sich auf den Weg, arbeitet dort doch Paynes Frau Cecilia. Diese können sie zwar in einem abenteuerlichen Handstreich retten, ziehen sich mit diesem Alleingang aber die Ungnade Scotland Yards zu. Da kommt es eigentlich ziemlich passend, dass ein neuer Auftrag sie in Englands Norden, fernab der Hauptstadt, führt.
Luzia Pfyls „Frost & Payne“-Reihe entwickelt mit diesem 3. Band eine gewisse Eigendynamik. Die Hauptfiguren und das Setting sind dem Leser mittlerweile vertraut, sodass sich das Augenmerk stärker auf die Geschichte an sich legen kann. Leider kommt diese im vorliegenden Band trotz einiger Abenteuer, die die beiden Helden bestehen müssen, nicht wirklich voran. Während ein paar (wahrscheinlich eher nebensächliche) neue Fragen aufgeworfen werden, wird leider keine einzige der bisherigen gelöst. Dafür werden gleich mehrere neue Handlungsstränge um Jacksons Ehefrau Cecilia und Lydias Jugendfreund Michael eröffnet.
Der Stil der Autorin ist weiterhin gut lesbar, sodass die Geschichte trotz des derzeit etwas mangelnden Handlungsfortschritts angenehm flüssig bleibt.

Fazit:
Auch im mittlerweile 3. Band bleibt die „Frost & Payne“-Reihe interessant.

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Geheimnisse im Leuchtturm

Daniel Herbst
Geheimnisse im Leuchtturm

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Der Schatz des Piraten

Klappentext:
Ein komischer Kriminalroman
Tom und Heike begegnen sich in einem Antiquariat. Als ein erwachsener Grobian Heike eine alte Laterne entreißen will, greift Tom ein. Sein spontanes Heldentum zahlt sich aus: Bald gehören ihm Heikes Sympathie und ein Stück Papier, das wie eine Schatzkarte aussieht und auf einen Leuchtturm in der Nähe hinweist.
Als Tom und Heike ihn im Watt durchstöbern, werden sie von der Flut überrascht: Ein abenteuerlicher nächtlicher Aufenthalt im Turm ist angesagt!
Doch im Dunkel der Nacht werden dort zu ihrem Schreck Kisten mit Schmuggelgut angeliefert, und ein zwielichtiger Fremder taucht im Leuchtturm auf!
Es ist ein reiner Glücksfall, dass Tom und Heike unentdeckt bleiben.
Wieder an Land, lässt der nächste Knüller nicht auf sich warten: In der nächsten Nacht wird die tonnenschwere Kuppel des Leuchtturms geklaut — von einer fliegenden Untertasse, behauptet ein Augenzeuge. Werden Tom und Heike das Rätsel des Leuchtturms lösen?
Keine Frage! Dafür sorgt Erfolgsautor Daniel Herbst mit dem für ihn typischen Wortwitz und Einfallsreichtum!

Rezension:
Ein kleiner Ort an der Nordsee in den 1980er Jahren. Der 16-jährige Tom verbringt hier mit seinem Vater den Urlaub. In einem Antiquariat, das wohl eher die Bezeichnung Trödelladen verdient, trifft er zufällig auf die gleichaltrige Heike, die hier zusammen mit ihrer Mutter Urlaub macht. Als ein Mann eine von Heike gerade erst gekaufte Laterne unbedingt haben will, kommt es zu einem kurzen Handgemenge, wodurch sich die Laterne öffnet. Darinnen entdecken Tim und Heike eine alte Schatzkarte. Natürlich beschließen sie, sich auf die Suche zu machen. Dass Toms Vater sich selbst verliebt hat und meist mit dieser Frau unterwegs ist, kommt Tom da natürlich sehr gelegen.
Daniel Herbst präsentiert seinen Lesern hier einen Jugend- oder besser gesagt All-Age-Krimi mit humorvollen Elementen, der zahlreiche unerwartete Wendungen bereithält. Fast alles ist eigentlich ganz anders, als es zuerst scheint. Dabei fängt der Autor das (Handy-freie) Ambiente der 1980er Jahre glaubhaft ein. Sein Schreibstil ist angenehm lesbar.
Allerdings ist dem Autor in Bezug auf die Gezeiten ein grober Logikfehler unterlaufen, der den Spaß am Lesen jedoch nicht beeinträchtigt. Als Tom und Heike gegen 17 Uhr den Leuchtturm verlassen wollen, stellen sie fest, dass sie durch die auflaufende Flut eingeschlossen sind. Erst in der Morgendämmerung können sie den Turm wieder zu Fuß verlassen. Doch da müsste natürlich gerade die nächste Flut herrschen. Gerade in der Zeit um Mitternacht, zu der logischerweise Ebbe herrschen müsste, wird der Leuchtturm jedoch von mehreren Booten angelaufen.

Fazit:
Für alle Freunde von lockeren, garantiert Leichen-freien Krimis ist „Geheimnisse im Leuchtturm“ einen Blick wert.

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Ein MORDs-Team – 14 – Verloren und Vergessen

Andreas Suchanek
Ein MORDs-Team – Band 14 – Verloren und Vergessen

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Auf vergessenen Gleisen

Klappentext:
Das Team begibt sich in den Nachbarort Maple Peaks, um dort Corey und Wendy Parkers Vergangenheit zu erforschen. Die Freunde müssen jedoch schnell erkennen, dass auch hier Gefahren lauern. Dunkle Mächte stellen sich ihnen in den Weg, um die Aufklärung des Falls zu verhindern.
Zur gleichen Zeit ist Danielle im Ausland auf sich alleine gestellt. Der perfide Plan ihres Vaters scheint aufzugehen. Und in Barrington Cove präsentiert sich ein weiterer Kandidat zur Wahl für das höchste Amt der Stadt.

Rezension:
Mason, Randy und Olivia brechen zusammen mit Sonja und Masons Freundin Cat nach Maple Peaks auf, um dort den Rätseln um die Parker-Zwillinge auf den Grund zu gehen. Dass sie bei ihren Nachforschungen mehr Schlamm aufwühlen, als gewissen Leuten recht sein kann, sorgt schnell für einige Aufregung. Dass ihre Freundin Danielle (am Ende des 13. Bandes der „Ein MORDs-Team“-Reihe) gegen ihren Willen in ein Internat verfrachtet wurde, ahnen sie noch nicht. Doch dieses Internat stellt sich sogar als noch erheblich schlimmer heraus, als Danielle befürchtet hatte.
Mit der Trennung Daniells vom Rest des MORDs-Teams trennt Autor Andreas Suchanek die Handlung der Reihe in 2 (anscheinend) unabhängige Handlungsstränge auf. Wie man seinen Stil kennt, darf man aber wohl nicht zu unrecht vermuten, dass dieser Anschein trügt. Anzeichen dafür finden sich zumindest bereits am Ende dieses Bandes. Das Netz der Verstrickungen rund um Barrington Coves Unterwelt wird immer komplexer, sodass der Leser die Zusammenhänge (schon wieder) nicht mal ansatzweise durchschauen kann.
Der Autor bleibt seinen gewohnt spannenden Schreibstil mit vielen versteckten Andeutungen weiterhin treu. „Ein MORDs-Team“ macht einfach süchtig.

Fazit:
Mit „Verloren und Vergessen“ wird die Spannung in der „Ein MORDs-Team“-Reihe zu neuen Höhepunkten getrieben.

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Frost & Payne – Die mechanischen Kinder

Luzia Pfyl
Frost & Payne – Die mechanischen Kinder

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Die dunkle Seite der Aetherkraft

Klappentext:
Ihr erster gemeinsamer Fall führt Frost und Payne in die Tiefen einer geheimen Waffenfabrik. Der Prototyp eines neuartigen Waffensystems wurde gestohlen. Der Verdacht fällt schnell auf einen internen Maulwurf, doch als Frost und Payne das wahre Ausmaß der Sache erkennen, ist es beinahe zu spät. Das Leben des Thronfolgers steht auf dem Spiel und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Cecilia wird Zeugin eines weiteren Leichenfundes. Schon wieder ein Jugendlicher mit mechanischen Körperteilen. Sie befürchtet, dass Scotland Yard als nächstes Annabella aus der Themse zieht, und bittet Payne, sich des Falls anzunehmen. Auch Frost ist an der Sache interessiert, besitzt sie doch selbst ein mechanisches Herz.
Dies ist der zweite Band der neuen Steampunk-Serie „Frost & Payne“

Rezension:
Lydia Frost und ihr neuer Mitarbeiter Jackson Payne erhalten den außergewöhnlich gut bezahlten Auftrag, den verschwundenen Prototyp einer neuartigen Waffe wiederzubeschaffen. Da dieser schon in wenigen Tagen der Admiralität vorgeführt werden soll, drängt die Zeit. Unterdessen ermittelt Scotland Yard fieberhaft im Fall der verstümmelten Kinderleichen mit mechanischen Körperteilen. Payne und seine Frau befürchten, dass auch ihrer verschwundenen Tochter dieses Schicksal bevorstehen könnte.
Wie es bei derartigen Reihen nicht anders zu erwarten ist, schließt „Die mechanischen Kinder“ unmittelbar an die Handlung des Vorgängers „Die Schlüsselmacherin“ an, den man des vollständigen Verständnisses wegen vorher gelesen haben sollte. Da in Luzia Pfyls Reihe „Frost & Payne“ noch mindestens 10 weitere Teile zu erwarten sind, bekommt der Leser hier erwartungsgemäß noch keine grundsätzlichen Fortschritte bei den grundlegenden Rätseln geboten. Im Gegenteil: Es kommen noch zusätzliche ungelöste Rätsel hinzu.
Wie bereits in Band 1 der Reihe beschreibt die Autorin das Geschehen in einem angenehmen und flüssig zu lesenden Stil. Band 3 ist wie bei Greenlight Press gewohnt etwa im Monatsabstand zu erwarten.

Fazit:
Spannend geht es weiter, und die Verwicklungen werden nicht weniger. Steampunk-Fans sollten das lesen!

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