Schwarze Wacht

Richard Schwartz
Schwarze Wacht

Das Herzblut eines Sanguinikers

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Klappentext:

Das einzigartige historische Fantasy-Epos vom Bestsellerautor der »Askir«-Reihe!

1632: Zwischen den herrschenden Häusern in Europa brodelt es. Doch nicht nur Men­schen, son­dern auch Vam­pire und Wer­wölfe lenken das po­litische Ge­schehen. Als ein Teil der spa­nischen Königs­familie einem heim­tückischen Mord­anschlag zum Opfer fällt, gibt es nur eine Über­lebende: die junge spa­nische In­fantin. In den kargen Ge­mäuern der Schwarzen Wacht, einer mys­teriösen Assas­sinen-Gilde, lässt sie sich zur Krie­gerin aus­bilden. Unter dem Deck­namen Eva ver­folgt sie eisern ein ein­ziges Ziel: den Mörder ihrer Fa­milie zu finden und die Toten zu rächen …

Gekonnt verwebt Richard Schwartz historische Fakten aus dem Dreißig­jährigen Krieg mit phan­tas­tischen Ele­menten wie Vam­piren und Wer­wölfen – fesselnd, episch und düster!

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Rezension:

Der spanische König Phillipe ist mit Frau und Kindern unterwegs, als ihre Kutsche über­fallen wird. Das Königs­paar und ein Groß­teil des Ge­folges stirbt, nur die Kinder über­leben schwer­ver­letzt und können ge­rettet werden. Die erst 7-jährige Tochter Antasia ist fest ent­schlossen, ihre Eltern zu rächen. Sie lässt sich von der Schwarzen Wacht, einer Ge­heim­ge­sellschaft, aus­bilden. Jahre später ist sie zu einer mys­teriösen Atten­täterin ge­worden.

Richard Schwartz führt seine Leser ins Böhmen der Zeit des 30-jährigen Krieges. Dabei ver­flicht er die Fan­tasy-Hand­lung mit den Ge­geben­heiten des Europa der da­maligen Zeit. Seine Prota­gonis­tin ist die spa­nische Königs­tochter Antasia, die sich nach der Er­mordung ihrer Eltern zur Kämpferin aus­bilden lässt. Der Ver­bleib ihres Bruders, der nach dem An­griff auf die Eltern eben­falls ge­rettet wird, wird später nicht mehr the­matisiert. Auch was die spa­nische Königs­familie über­haupt in Böhmen wollte, bleibt offen. Am An­fang wirkt die Dar­stellung des noch ziemlich jungen Mäd­chens nicht wirklich glaub­haft, doch bessert sich das mit dem Älter­werden deutlich. Die eigent­lich re­levante Hand­lung be­ginnt so­wieso erst, als Eva, wie sie sich jetzt nennt, zur älteren Jugend­lichen be­ziehungs­weise jungen Frau ge­worden ist. Ma­gische Ele­mente, Vam­pire und Wer­wölfe spielen in der Hand­lung eine er­hebliche Rolle. Es fällt auf, dass der Autor im Text mehr­mals von Tschechien redet, obwohl diese Be­zeichnung eine Er­findung der 1990er ist. Selbst Tschechei wäre zur Hand­lungs­zeit falsch, denn auch der Begriff wurde erst nach dem 1. Welt­krieg ein­ge­führt. Zur da­maligen Zeit müsste es schlicht Böhmen heißen. Trotz solcher Kritiken im De­tail konnte mich das Buch der­maßen über­zeugen, dass ich 5 Sterne für voll­auf ge­recht­fertigt an­sehe. Ob eine Fort­setzung zu er­warten ist, wird am Ende nicht klar. Zu wünschen wäre es.

Der Autor erzählt aus auktorialer Perspektive, folgt dabei aber überwiegend seiner Prota­gonis­tin.

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Fazit:

Mit ihrer zeitlichen Einordnung und außergewöhnlichen Handlungsidee sticht diese Fan­tasy-Story aus dem Ge­wohnten heraus.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Ein Fall für Iris Woodmore – 1 – Die Toten von Crookham Hall

Michelle Salter
Ein Fall für Iris Woodmore – 1 – Die Toten von Crookham Hall


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Übersetzung: Andrea Kienitz

Das verschwundene Hausmädchen

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Klappentext:

Ein tödlicher Sprung. Eine vermisste Suffragette. Ein unerklärlicher Mord.

Der erste Band einer fesselnden Cosy-Crime-Reihe in den 1920er Jahren

London, 1920. Die Reporterin Iris Woodmore landet eine Schlagzeile, als zum ersten Mal zwei Frauen gegen­einander an­treten, um Groß­britanniens nächste weibliche Ab­ge­ordnete zu werden.

Doch zeitgleich muss sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, da ihre Mutter Violet 1914 bei einem An­griff der Suffra­getten auf das Par­lament töd­lich ver­un­glückte. Bis heute glaubt Iris, ihre Mutter sei bei einem Sturz in die Themse ver­sehent­lich ums Leben ge­kommen – doch ein Boots­mann, der Zeuge des Ge­schehens war, er­zählt ihr etwas Sonder­bares: Violet Wood­more fiel nicht in die Themse – sie sprang.

Iris macht sich nun auf die Suche nach der Suffragette, die an jenem schicksal­haften Tag bei ihrer Mutter war – nur um fest­zu­stellen, dass sie sechs Jahre zu­vor aus Crook­ham Hall ver­schwand.

Verzweifelt forscht Iris nach der Wahrheit hinter dem verhängnisvollen Sprung und ent­deckt, dass das Haus ihrer Vor­fahren Ge­heimnisse und Lügen ver­birgt, die un­weiger­lich zu einem Mord führen …

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Rezension:

Erstmals treten in dem Wahlkreis, in dem die junge Reporterin Iris Woodmore lebt und arbeitet, 2 Frauen gegen­ein­ander an. Bei der Be­richt­erstattung stößt Iris auf über­ra­schende In­for­mationen zum Tod ihrer Mutter vor 6 Jahren. Außer­dem gab es Ver­bindungen zwi­schen ihrer Mutter und einer der aktu­ellen Kandi­datinnen. Als es dann auch noch zu einem Mord kommt, muss die Re­porterin gleich in mehrere Rich­tungen nach­forschen.

Zumindest im vorliegenden 1. Band geht diese Cosy-Crime-Reihe von Michelle Salter für das Genre eher un­übliche Wege. Wäh­rend sich die Hand­lung zu­nächst auf den Tod der Mutter der Prota­gonis­tin, die der Suffra­getten-Be­wegung an­ge­hörte, kon­zentriert, wendet sich die Ge­schichte später einem Mord­fall zu. Dass es zwi­schen beidem einen Zu­sammen­hang gibt, dürfte ‚ge­übte Leser‘ kaum über­ra­schen. Relativ un­ge­wöhnlich ist auch, dass das Interesse der Prota­gonis­tin we­niger da­rauf ge­richtet ist, den Mörder zu über­führen, als viel­mehr da­rauf, die Ver­dächtige zu ent­lasten. Die Suffra­getten und ihr Kampf ums Wahl­recht bilden dabei einen ständig mit­schwingenden Hinter­grund. Der Kriminal­fall ist durch­aus interessant, das ‚ty­pische Cosy-Crime-Ge­fühl‘ stellte sich bei mir aller­dings nicht ein. Das heißt je­doch nicht, dass ich das Buch des­halb als schlecht em­pfinden würde. Ich würde es je­doch eher als his­torischen Frauen­roman mit Crime-Ele­menten be­zeichnen.

Die Autorin lässt ihre Protagonistin als Ich-Erzählerin agieren.

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Fazit:

Diese Kriminalgeschichte aus den frühen 1920er Jahren bietet interes­sante Twists, er­weckt aller­dings kaum Cosy-Crime-Feelings.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Frag Philomena Freud – 1 – Die Perlenspinne

Annette Roeder
Frag Philomena Freud – 1 – Die Perlenspinne

Im Zeichen der Spinne

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Klappentext:

Das Straßenmädchen Philomena ist in Wien wohlbekannt. Vor Sigmund Freuds Praxis ver­dient sie sich ihren Unter­halt als Schuh­putzerin und gibt oft bessere Rat­schläge für alle Lebens­lagen als der be­rühmte Be­gründer der Psycho­analyse. Dessen Ge­spräche kann sie ge­legentlich mit­ver­folgen und stößt so auf manches Ge­heimnis. Als die junge Patientin Sidonie von Waller­see ver­dächtigt wird, ihre Erb­tante er­mordet zu haben, wird Philo­mena miss­trauisch. Ist es nicht merk­würdig, dass die Mord­waffe aus­ge­rechnet eine Haar­nadel mit einer perlen­be­setzten Spinne ist, wo Sidonie doch wegen einer Spinnen­phobie be­handelt wird? Philo­mena forscht nach und stößt auf eine Intrige, die sie bis in Wiens be­rüchtigte Heil­anstalt für Nerven­kranke führt.

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Rezension:

Seit sie aus dem Kinderheim getürmt ist, schlägt sich die mittlerweile 14-jährige Philo­mena als Schuh­putzerin durch. Das ist nicht immer leicht, aber die ehe­maligen Be­wohner des Waisen­hauses auf der Hohen Warte halten zu­sammen und helfen sich gegen­seitig. Philo­menas ‚Arbeits­platz‘ ist vor der Praxis von Pro­fessor Freud, wo sie dessen Patienten kommen und ge­hen sieht – und auch manches von deren Pro­blemen mit­be­kommt. Als eine der Patien­tinnen eines Mordes be­schuldigt wird, ist ihr sofort klar, dass sie es gar nicht ge­wesen sein kann.

Historische Jugend-Cosy-Crime-Reihen habe ich bereits mehrere be­sprochen. Wien als Hand­lung­sort ist mir in dieser Hin­sicht aller­dings neu. Genau hier siedelt Annette Roeder ihre mit diesem Band star­tende Reihe je­doch an. Im Fokus steht die 14-jährige Philo­mena, die seit ihrer Flucht aus dem Waisen­haus im Wien der 1920er Jahre auf der Straße lebt und sich das Nötigste durch Schuhe putzen ver­dient. Im 1. Band er­fährt sie, wie eine reiche junge Frau, die sie ober­flächlich kennt und von deren ex­tremer Spinnen­phobie sie aus eigener Er­fahrung weiß, eines Mordes be­schuldigt wird, den sie wegen eben dieser Phobie kaum aus­ge­übt haben kann. Da­rauf hin mischt sich die junge Prota­gonis­tin ein, um – wie es in diesem Genre üb­lich ist – den Fall selbst zu lösen. Dass das nicht ganz pro­blemlos von­statten­geht, dürfte Lesern dieses Genres na­türlich klar sein. Der Autorin ge­lingt es dabei, die Hand­lungen und das Zeit­kolorit glaub­haft dar­zu­stellen. Das Buch ist durch­aus auch für er­wachsene Leser gut les­bar. Auf Philo­menas kom­mende Aben­teuer darf man ge­spannt sein, zumal man bei ge­nauem Lesen am Ende eine bei­läufige Be­merkung ent­decken kann, die für zu­künftige Bände von Be­deutung seien dürfte.

Die Autorin folgt erzählerisch durchgängig ihrer Protagonistin. Lediglich eine kurze Szene am Ende wird aus anderer Sicht er­zählt. Etwas ne­gativ fällt ledig­lich auf, dass mehr­mals völlig un­zeit­gemäß von „Kun­dinnen und Kun­den“ die Rede ist.

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Fazit:

Diese jugendliche Cosy-Crime-Story überzeugt nicht zuletzt durch ihren für dieses Genre un­ge­wohnten Hand­lungs­ort.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Higgins und Hawke ermitteln – 2 – Mord am McKinley Square

Lee Strauss
Higgins und Hawke ermitteln – 2 – Mord am McKinley Square


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Übersetzung: Jara Dressler

Todesursache: Überraschende Begegnung

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Klappentext:

Bei einem Sturz vom Turm denkt jeder an Selbstmord … außer eine mutige Patho­login und eine inves­tigative Jour­nalistin

Band 2 der Cosy Crime-Reihe aus dem Boston der 30er Jahre

Als nach einem tragischen Sturz die Leiche einer Britin am Fuße des Custom House Tower ge­funden wird, hat die stell­ver­tretende Ge­richts­medizinerin Dr. Haley Higgins keinen Grund zu glauben, dass es sich nicht um Selbst­mord handelt. Bis die Re­porterin Samantha Hawke einen ano­nymen Hin­weis erhält: Das Opfer, Mrs. Olivia Gray, wurde aus dem siebten Stock in den Tod ge­stoßen. Die Frage ist nur, warum? Haley und Samantha arbeiten zu­sammen, um Ge­heimnisse zu lüften, die in eine Zeit zu­rück­reichen, an die sich nie­mand er­innern will, als der Tod jedem auf den Fersen war. Können die beiden Frauen heraus­finden, wer Mrs. Gray zum Schweigen bringen wollte, bevor ein Phan­tom er­neut unter­tauchen kann, das schon un­zählige Men­schen­leben ge­fordert hat?

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Rezension:

Boston in den 1930er Jahren. Samantha Hawke ist als Journalistin bei einer Zei­tung für den Haus­frauen­teil zu­ständig. Nach­dem sie einen Mörder über­führen konnte, er­laubt ihr Chef ihr aber, zwi­schen­durch auch ‚rich­tigen‘ Jour­nalismus zu be­treiben. Als sie einen Hin­weis be­kommt, dass es sich bei einem Selbst­mord in Wirk­lichkeit um Mord handelt, wendet sie sich an Dr. Haley Higgins, eine Ge­richts­medizinerin, die sie vom letzten Mord­fall kennt.

Im Zentrum von Lee Strauss’ Cosy-Crime-Reihe stehen 2 Frauen im Boston der 1930er Jahre. Beide ha­dern damit, dass es für Frauen zu dieser Zeit nicht ein­fach war, eigene be­rufliche Er­folge zu ver­buchen. Da ich Band 1 nicht kenne, fehlt mir ein Teil der Vor­ge­schichte, da beide Prota­gonis­tinnen sich in diesem wahr­scheinlich kennen­lernten und ge­meinsam einen Mord­fall lösten. Dieser und dessen jour­nalistische Aus­wertung haben der Jour­nalistin Samantha Hawke je­doch die Frei­heit ver­schaff, neben Haus­frauen­themen auch ernst­haften Jour­nalismus be­treiben zu dürfen. Im aktu­ellen Fall geht es um einen Fens­tersturz aus der 7. Etage eines Büro­gebäudes, den die Polizei längst als Selbst­mord ab­ge­schrieben hat. Den Prota­gonis­tinnen ge­lingt es auch mit für ihre Zeit un­ortho­doxen Me­thoden zu be­weisen, dass es Mord war und na­türlich schluss­endlich den Täter zu über­führen. Die Autorin legt dabei viel Augen­merk auf die Per­sönlich­keiten ihrer Hel­dinnen. Letzteres er­scheint zeit­weise fast wichtiger als der Fall. Zu­sammen er­gibt das eine solide Cosy-Crime-Story, die weit­gehend auf humorige Ele­mente ver­zichtet.

Die Autorin erzählt mit wechselndem Fokus auf ihre beiden Protagonistinnen.

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Fazit:

Diese historische Cosy-Crime-Handlung verwendet das für dieses Genre eher un­typische Boston als Hand­lungs­ort.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Eine Thomas-Nightingale-Story – 1 – Eine Nachtigall in New York

Ben Aaronovitch
Eine Thomas-Nightingale-Story – 1 – Eine Nachtigall in New York


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Übersetzung: Christine Blum

Im Bann des Jazz

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Klappentext:

Von den Flüssen von London nach New York

New York, 1920er-Jahre: Augustus Berrycloth-Young, Absolvent der Zauberschule Caster­brook, ist un­an­genehm über­rascht: Denn un­an­ge­kündigt steht sein alter Schul­kamerad Thomas Nightin­gale vor der Tür und reißt ihn aus seinem be­hag­lichen Leben.

Nightingale ist auf geheimer Mission nach New York geschickt worden, um ein ver­zaubertes Saxo­phon aus­findig zu machen, das selt­same Kräfte ent­faltet, wenn es ge­spielt wird. Und aus­ge­rechnet Augustus soll ihm helfen, dabei will er eigentlich nur das Dolce Vita ge­nießen.

Auf der Suche machen die beiden Männer die Jazzclubs der Metropole unsicher und machen un­frei­willig mit der nicht-ma­gischen und kor­rupten Polizei Be­kannt­schaft …

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Rezension:

Thomas Nightingale ist noch ein relativ junger Mitarbeiter des Folly. Es sind die 1920er Jahre. Auf der Spuren­suche nach den Hinter­gründen eines ver­zauberten Saxo­phons führt ihn die Spur über den At­lantik nach New York. Dort steht er un­er­wartet vor der Tür eines alten Schul­kame­raden, der jetzt hier lebt und die pas­senden Kon­takte haben könnte: Au­gustus Berry­cloth-Young.

Wie schon mehrfach zuvor schiebt Ben Aaronovitch auch hier zwischen 2 regu­lären Ro­manen der Peter-Grant-Reihe („Die Flüsse von London“) wieder eine No­velle ein, in deren Mittel­punkt eine Neben­figur der Roman-Reihe steht. Dies­mal ist es der zum Hand­lungs­zeit­punkt noch junge Thomas Nightin­gale, der in den 1920er Jahren einen bri­santen Auf­trag aus­zu­führen hat. Diese Story hebt sich im ver­schie­dener Hin­sicht von den bis­herigen No­vellen und Ro­manen ab. Waren wes bisher immer die je­weiligen Haupt­figuren, die in der 1. Person be­richteten, über­nimmt dies­mal ein bisher nie er­wähnter Cha­rakter die Rolle des Ich-Er­zählers. Dieser Au­gustus Berry­cloth-Young ist ein ziem­lich ver­snobter bri­tischer Zau­berer, den es nach Amerika ver­schlagen hat. Wäh­rend die Spuren­suche nach nicht ganz legalen ma­gischen Akti­vitäten dem Ge­wohnten ent­spricht und wieder sehr unter­halt­sam aus­fällt, konnte mich der Blick­winkel einer eher außer­halb ste­henden Figur, eben jenes Au­gustus, nicht ganz so restlos über­zeugen, wie ich es aus dieser Welt ge­wohnt bin. Der Autor trifft den ver­snobten und etwas hoch­mütig wir­kenden bri­tischen Upper-Class-Stil durch­aus glaub­würdig, doch nimmt der mich leider nicht ganz so mit. Trotz­dem ist die Ge­schichte für sich ge­nommen gut lesbar.

Am Ende werden mehrere Geschichten um Beauregard, den Butler des Ich-Erzählers Au­gustus Berry­cloth-Young, der hier eine größere Rolle spielt, von einem Bertram D. Argyll ge­nannt, die es aber gar nicht zu geben schient. Zu­mindest konnte ich sie weder auf Deutsch noch auf Englisch finden. Was dieses Stil­mittel soll, er­schließt sich mir nicht.

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Fazit:

Diese Novelle um Thomas Nightingales junge Jahre verleiht dieser Figur zusätzliche Tiefe, er­reicht aber nicht ganz das ge­wohnte Niveau.

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Blutfürst – 1 – Äonengrab

Maika Sonntag
Blutfürst – 1 – Äonengrab

Die Gebundenen

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Klappentext:

London 1890.

Der angesehene Geschäftsmann Lord Crawford genießt ein privilegiertes Leben. Er ge­hört zur Elite einer Vampir­gemeinschaft, die schon seit Jahr­hunderten im Ver­borgenen die Ge­schicke des mäch­tigen bri­tischen Welt­reiches lenkt. Doch seine Stellung und sein Leben ge­raten un­er­wartet in Ge­fahr, als er längst ver­gessene Ge­heim­nisse des ur­alten Vampirs Enki er­fährt.

Welche finstere Bedrohung bannten die ersten Vampire vor Jahrtausenden in das Äonen­grab, und wieso weiß heute nie­mand mehr um ihre Existenz?

Die Suche nach Antworten wird zu einem Wettlauf mit der Zeit, der über das Schicksal der Welt ent­scheiden könnte.

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Rezension:

Uralte Vampir-Dynastien lenken aus dem Hintergrund die Geschicke der Men­schen. London ist ihr Haupt­sitz. Lord Craw­ford ge­hört der Füh­rungs­riege an. Unter seines­gleichen ist er als Men­schen­freund be­kannt, was nicht alle Vampire gut­heißen. In letzter Zeit hat er wieder­holt Visionen von Enki, einem der Ur-Vampire. Ihm ent­hüllen sich Ge­heimnisse, die so­wohl die Welt der Vampire als auch die der Men­schen er­schüttern.

Mit ihrer „Blutfürst“-Reihe geht Maika Sonntag das Vampir-Thema von einer gänz­lich un­ge­wohnten Seite an. Dabei ver­bindet sie his­torische Urban Fan­tasy mit Ele­menten der Alter­native His­tory. Mutet die Dar­stellung der Vampire zu­nächst ge­wohnt an – Scheu vor Sonnen­licht und mensch­liches Blut als Haupt­nahrungs­mittel –, so kommen im Lauf der Hand­lung auch un­ge­wohnte As­pekte zu­tage. Die Ur-Vampire, die die noch be­stehenden Vampir-Dynas­tien grün­deten, waren es, die die Welt und die Men­schen schufen. Ur-Vampire = Götter. Auch Ghule er­scheinen hier ganz anders als ge­wohnt. In dieser Welt sind Ghule die be­dauerns­werten Er­gebnisse einer ge­scheiterten Vampir-Ver­wand­lung. Das alles macht schon deutlich, dass die Autorin deutlich vom gängigen Dracula-Cliché ab­weicht, zumal ihr Haupt-Prota­gonist Lord Craw­ford den Men­schen wohl­ge­sonnen ist und danach strebt, sie zu be­schützen. Er nährt sich nur von Mördern. Neben ihm lebt die Ge­schichte aber auch von zahl­reichen (mensch­lichen) Co-Prota­gonis­ten. Die di­versen Hand­lungs­stränge lassen am Ende des Bandes auch einige An­knüpfungs­punkte für die Fort­setzung offen. Wenn diese so gut wie dieser Band aus­fällt, könnte „Blut­fürst“ zu einem echten und inno­vativen High­light des Genres werden.

Die Autorin wechselt zwischen den Blickwinkeln einer ganzen Reihe an Cha­rak­teren hin und her, was es dem Leser er­möglicht, die Ge­scheh­nisse von ver­schiedenen Seiten zu be­trachten.

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Fazit:

Diese überraschend andere Vampir-Story im viktorianischen London könnte ein Meilen­stein für die litera­rischen Blut­sauger werden.

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Von Feuer und Dampf

Stefan Cernohuby (Hrsg.)
Von Feuer und Dampf

Zwischen Dampf- und Golem-Power

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Klappentext:

Was wäre wenn …

… die Welt im Jahre 1899 völlig anders wäre, als wir sie kennen?

… ein dampfbetriebener Golem Berlin unsicher macht?

… in Hamburg Schiffe und Zeppeline um die Vorherrschaft kämpfen

… das Münchner Oktoberfest bahnbrechende Erfindungen präsentiert?

… eine gewaltige Maschine unter Wien auf ihren Einsatz wartet?

Sechzehn Autorinnen und Autoren haben gemeinsam eine alternative Realität er­schaffen. Sie er­zählen kleine und große, je­doch stets mit­ein­ander ver­knüpfte Ge­schichten in den Städten Berlin, Wien, Ham­burg und München. Die Antho­logie­reihe ‚Spiegel­welten‘ prä­sentiert mit ‚Von Feuer und Dampf‘ das erste deutsch­sprachige Werk, das sich voll und ganz dem Thema Steam­punk widmet.

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Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Prolog – Torsten Sträter
Saubere Arbeit – Charlotte Engmann
Mit Begleitung – Oliver Hohlstein
Der Rosenbaum-Golem – Gerd Scherm
Der Puppenspieler – Felix Woitkowski
Die Weltmaschine – Andreas Gruber
Die Sache mit Valentin – Claudia Hornung
Die neue Eiszeit – Nina Horvath
Das Dampftaxi – Stefan Cernohuby
Exotische Intrigen – Sylke Brandt
Kesselchen – Philipp Bobrowski
Die Luft der Freiheit – Chris Schlicht
Die letzte Fahrt der Prometheus – Stefan Cernohuby
Minimale Chancen – Michael Wozonig
Raketen und Revoluzzer – Damian Wolfe
Der Automaten-Imbiss – Marco Ansing
Das Trambahnritzenreinigungsweiberl – Simone Edelberg
Epilog – Torsten Sträter

Diese von Stefan Cernohuby herausgegebene Antho­logie fällt aus dem Rah­men, und das gleich in mehr­facher Hin­sicht. Dass die Antho­logie sich dem Thema Steam­punk ver­schriebt, ist zwar nicht so häufig zu beo­bachten, aber auch nicht als über­mäßig außer­ge­wöhnlich an­zu­sehen. Antho­logien gibt es schließ­lich zu bei­nahe jedem Thema oder Genre. Was für Antho­logien da­gegen wirklich a-typisch ist, ist das Zu­sammen­spiel der Ge­schichten. Meist werden schließ­lich Kurz­geschichten ver­schiedener Autoren zu­sammen­gefasst, die zwar alle eine ge­meinsame Grund­idee ver­folgen, diese aber un­ab­hängig von­ein­ander von ver­schiedenen Seiten an­gehen. Ge­nau das trifft bei „Von Feuer und Dampf“ aber nicht zu. Die ei­nzelnen Bei­träge ver­weisen immer wieder mehr oder weniger deutlich auf­ein­ander. Das zeigt sich zwar be­sonders inner­halb der ‚Städte­abschnitte‘, doch gibt es der­artige Über­schnei­dungen auch über diese hinaus. Bei­spiels­weise wird im Berlin-Ab­schnitt in der Ge­schichte „Mit Be­gleitung“ bei einem Ge­spräch bei­läufig er­wähnt, dass die Ein­weihung des Ele­fanten­tors kurz be­vor­steht. Der Prota­gonist der Kurz­geschichte „Der Rosen­baum-Golem“, ein Er­finder und Indus­trieller, wohnt dieser Ein­weihung dann bei, wäh­rend „Der Puppen­spieler“ das Er­eignis aus einer gänz­lich an­deren Sicht er­lebt. Ein ähn­liches In­ein­ander­greifen ist in diesem Buch immer wieder zu beo­bachten. Zwi­schen den be­teiligten Autoren muss es also um­fang­reichere Ab­sprachen ge­geben haben.

Inhaltlich steht natürlich Steampunkt im Fokus der grob um die Wende vom 19. zum 20. Jahr­hundert an­ge­siedelten Ge­schichten. Die Genre-typische Technik spielt na­türlich immer eine Rolle, doch spielt in manchen Bei­trägen wie „Der Rosen­baum-Golem“ auch die Mytho­logie eine Rolle. In anderen werden soziale Aspekte der Zeit ein­be­zogen oder in „Das Tram­bahn­ritzen­reinigungs­weiberl“ femi­nistische As­pekte the­matisiert. Auf­fällig ist, dass es eigent­lich keine nega­tiven Aus­rutscher wie in den meisten anderen Antho­logien gibt. Alle 15 Kurz­geschichten können über­zeugen, Pro­log und Epi­log, die hier im Grunde eigen­ständige Ge­schichten sind, eben­falls.

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Fazit:

Steampunk-Fans kann diese sowohl außergewöhnliche wie auch gelungene Antho­logie sehr empfohlen werden.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Tipps für preisgünstigen Lesestoff

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Sherlock Holmes • Die geheimen Fälle des Meisterdetektivs – 2 – Der Lumpensammler von Paris

Marc Gruppe, Stephan Bosenius
Sherlock Holmes • Die geheimen Fälle des Meisterdetektivs – 2 – Der Lumpensammler von Paris

Doppelter Familienzwist

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Klappentext:

Ein ungelöster Mord. Ein verschwundener Bankierssohn. Ein Fall für Sherlock Holmes.

Paris, Ende des 19. Jahrhunderts: Als ein Geldbote im Dachboden des alt­ein­gesessenen Bank­hauses Beau­mont Frères er­hängt auf­ge­funden wird, tippt die Polizei auf Selbst­mord und legt den Fall ad acta. Jahre später ver­schwindet Maurice Beau­mont, Junior­chef des Hauses, während einer Reise spur­los – ein wei­teres Rätsel ohne Ant­wort.

Fast unbeachtet bleibt zur gleichen Zeit der brutale Mord an einem Lumpen­sammler. Doch könnte genau dieser Fall von größerer Be­deutung sein, als zu­nächst an­ge­nommen.

Sherlock Holmes und Dr. Watson reisen in die französische Metropole. In den Tiefen des Pariser Poli­zei­archivs stoßen sie auf eine Spur, die ihre Er­mittlungen in eine neue Richtung lenkt …

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Rezension:

Holmes und Watson brechen eilig nach Paris auf, weil Monsieur Beau­mont, der In­haber eines Bank­hauses, Holmes’ Hilfe be­nötigt. Seit sein Sohn un­er­wartet zu einer Welt­reise auf­brach, fehlt von ihm jede Spur. Dass es im Um­kreis des Bank­hauses in letzter Zeit weitere un­auf­ge­klärte Vor­fälle gab, er­fährt der Detektiv erst später. Er ist sich aber sicher, dass diese und auch der zeit­nahe Mord an einem Lumpen­sammler in einem Zu­sammen­hang stehen.

Erst kürzlich entschied sich Titania Medien, die Sherlock-Holmes-Aben­teuer der Hör­spiel-Reihe „Die ge­heimen Fälle des Meister­detektivs“ auch in eBook-Form zu ver­öffentlichen. Nach dem Auf­takt „Im Schatten des Rippers“, der so­wohl beim Hör­buch wie auch beim eBook Band 1 dar­stellt, kommt mit Band 2 eine kleine Über­ra­schung. Hier wird nämlich nicht der 2. Band der Hör­spiel-Reihe („Spuk im Pfarr­haus“) als eBook prä­sentiert, son­dern die Ge­schichte „Der Lumpen­sammler von Paris“, die bei den Hör­spielen erst als Band 63 er­schien. Even­tuell will man den eBook-Ver­kauf damit för­dern, dann nach der relativ schwachen Auf­takt-Story folgt so ein richtig ge­lungener Band. Hier fühlt man sich als Sher­lock-Holmes-Fan wohl. Klei­nere Un­stimmig­keiten wie einige nicht ganz der Hand­lungs­zeit ge­mäße Um­gangs­formen kann man da groß­zügig über­sehen. Die größte Über­ra­schung ist wohl, dass Sher­lock einen Neffen aus dem Ärmel zieht, von dem nie­mand je­mals zu­vor ge­hört hat. Ist seinem Bruder Mycroft wirklich ein Sohn zu­zu­trauen? Aber wie be­reits ge­sagt: Die Ge­schichte funktioniert und weckt durch­aus das ty­pische Holmes-Feeling, dass man aus Arthur Conan Doyles Original ge­wohnt ist.

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Fazit:

Auf diesem Niveau können Neo-Holmes-Geschichten überzeugen und dem be­rühmten Original durch­aus das Wasser reichen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Holmes & Moriarty

Gareth Rubin
Holmes & Moriarty


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Übersetzung: Marie Rahn

Ein wahrer Prinz

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Klappentext:

Noch nie zuvor musste Sherlock Holmes so eng mit seinem größten Erzfeind zu­sammen­arbeiten.

London, 1889: Sherlock Holmes und Dr. Watson werden von einem jungen Schau­spieler engagiert, um einem selt­samen Fall nach­zu­gehen. Zu seinen Auf­führungen kommen jeden Tag die­selben Zu­schauer – je­doch immer in anderen Ver­kleidungen. Zur gleichen Zeit läuft Pro­fessor Moriarty und Se­bastian Moran die Zeit davon: Sie werden für einen mys­teriösen Mord ver­ant­wortlich ge­macht und müssen unter­tauchen.

Eine unsichtbare Hand zieht das Netz um die beiden verfeindeten Genies Holmes und Moriarty immer enger. Schnell wird klar, dass es hier um weit mehr geht als sie. Werden die beiden über ihre Schatten springen und zu­sammen­arbeiten können, oder ist die Welt dem sicheren Unter­gang ge­weiht?

Ein kriminalistisches Abenteuer auf den Spuren Arthur Conan Doyles.

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Rezension:

Eine Kette an außergewöhnlichen Umständen zwingt Sherlock Holmes, zeit­weise mit seinem Erz­gegner Pro­fessor Moriarty zu­sammen­zu­arbeiten. Ob­wohl beide zweifellos Genies in ihrer je­weiligen Art sind, ist es ihnen ein Rätsel, wer im Hinter­grund die Fäden zieht. Die Nach­for­schungen führen sie bis in die Alpen, wo sie auf ein Hotel mit illustren Gästen stoßen.

Neo-Holmes-Romane haben sich seit dem Auslaufen von Arthur Conan Doyles Ur­heber­rechten schon bei­nahe zu einem eigenen Genre ent­wickelt. Dabei ge­lingt es den Autoren mehr oder we­niger gut, den Stil des Originals zu treffen. Gareth Rubin ge­lingt es recht gut, sich diesem an­zu­passen, wobei aller­dings zu be­achten ist, dass Holmes’ Bio­graf Watson sich in diesem Fall mit dem Assis­tenten Moriartys beim Be­richten ab­wechselt. Das er­möglicht es dem Autor, die außer­ge­wöhn­liche Zu­sammen­arbeit von beiden Seiten zu be­leuchten. Die beiden wider­strebende zeit­weilige Partner­schaft zwischen Holmes und Moriarty bringt ein intere­ssantes Ele­ment in die Ge­schichte ein. Dabei werden beider Cha­raktere, so wie sie von Doyle ein­ge­führt wurden, gut ge­troffen, ohne zu Wider­sprüchen zu führen. Diese spezielle Idee bricht na­türlich etwas vom aus anderen Sher­lock-Holmes-Stories Ge­wohnten aus, kann dabei aber trotz­dem das ty­pische Sher­lock-Holmes-Feeling an den Leser bringen. Im Gegen­satz zur Mehr­zahl neuer Holmes-Inter­pre­tationen scheint dieses Buch als Einzel­werk kon­zipiert zu sein, zu­mal diese er­zwungene Zu­sammen­arbeit wohl auch kaum glaub­würdig wieder­holbar wäre. Ge­fallen können die Idee und ihre Um­setzung zweifel­los.

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Fazit:

Holmes und Moriarty stehen in diesem Fall ausnahmsweise gemeinsam einer noch schlim­meren Be­drohung gegen­über.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Das Ministerium der Welten – 2 – Der Wandler

Luzia Pfyl
Das Ministerium der Welten – 2 – Der Wandler

Sonderbehandlung für Wandler

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Klappentext:

Die Welt wird von Geistern und Monstern überrannt. Es gibt nur eine Orga­nisation, die sich ihnen ent­gegen­stellt: das Minis­terium der Welten.

Detective Melody Hampton will den Rauswurf aus dem Ministerium der Welten nicht auf sich sitzen lassen. Der Mord­fall mit dem Schleim­haufen ge­hört ihr. Sie be­schließt, auf eigene Faust nach der ge­heimnis­vollen Kreatur aus dem Riss zu suchen. Eine ein­malige Chance taucht plötzlich vor ihr auf und Melodys Ehr­geiz lässt sie alle Vor­sicht ver­gessen. Erst, als sie sich in den Fängen des Ge­stalt­wandlers wieder­findet, rea­lisiert sie, dass sie ziemlich tief in der Patsche steckt. Melody setzt alles daran, die Jäger River und Norrick zu kon­taktieren. Sie ahnt nicht, dass sie dem Wandler damit in die Hände spielt und die Jäger direkt in eine Falle laufen.

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Rezension:

Bei der Polizei hatte Detective Melody Hampton nie Probleme gehabt. Schließ­lich ist sie die Tochter des Polizei­chefs. Beim Minis­terium der Welten nützt ihr das da­gegen wenig. Doch gerade hier will sich Melody selbst be­weisen, dass sie auch auf eigenen Beinen stehen kann. Des­halb will sie einen Wandler auf eigene Faust stellen. … was ziem­lich leicht schief­gehen kann.

Da mich Luzia Pfyls Steampunk-Detektiv-Reihe „Frost & Payne“ über­zeugen konnte, hatte ich schon kurz nach Er­scheinen auch ihrer neuen Steam­punk-Grusel-Fan­tasy-Reihe mit dem 1. Band („Der Riss“) aus „Das Minis­terium der Welten“ eine Chance ge­geben. Dieser hatte mich aller­dings nicht so ganz packen können, wes­halb ich diese Reihe dann vor­läufig nicht weiter­verfolgt habe. Das war vor etwa 6½ Jahren. Als ich dann kürzlich (eben­falls nach einer längeren Pause) beim ver­meintlich letzten „Frost & Payne“-Band („Hurri­cane“) an­ge­langt war, hatte ich (be­vor mir auf­fiel, dass die Reihe an der Stelle gar nicht endet) mich schon ent­schlossen, auch dem Minis­terium noch eine Chance zu geben. Mittler­weile weiß ich aller­dings, dass auch die vor­liegende Reihe nach nur 3 Bänden abrupt ab­ge­brochen wurde. Trotz­dem habe ich diesen Band ge­lesen und werde das wohl auch mit Band 3 tun. Wes­halb Luzia Pfyl ihre beiden Reihen mitten­drin ab­brach und seitdem nichts mehr ver­öffentlicht, ist mir ein Rätsel (siehe auch meine Re­zension zu „Hurri­cane“).

Der vorliegende 2. „Das Ministerium der Welten“-Band konnte mich besser als sein Vor­gänger in Bann ziehen. Die Ge­schichte ge­winnt jetzt zu­nehmend Fahrt. Um so be­dauer­licher ist es, dass wir wahr­scheinlich auch hier nie das Ende er­fahren werden.

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Fazit:

Mit Band 2 gewinnen diese Urban-Fantasy-Steampunk-Welt und ihre Wesen ihre eigene Dy­namik.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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