Blutfürst – 1 – Äonengrab

Maika Sonntag
Blutfürst – 1 – Äonengrab

Die Gebundenen

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Klappentext:

London 1890.

Der angesehene Geschäftsmann Lord Crawford genießt ein privilegiertes Leben. Er ge­hört zur Elite einer Vampir­gemeinschaft, die schon seit Jahr­hunderten im Ver­borgenen die Ge­schicke des mäch­tigen bri­tischen Welt­reiches lenkt. Doch seine Stellung und sein Leben ge­raten un­er­wartet in Ge­fahr, als er längst ver­gessene Ge­heim­nisse des ur­alten Vampirs Enki er­fährt.

Welche finstere Bedrohung bannten die ersten Vampire vor Jahrtausenden in das Äonen­grab, und wieso weiß heute nie­mand mehr um ihre Existenz?

Die Suche nach Antworten wird zu einem Wettlauf mit der Zeit, der über das Schicksal der Welt ent­scheiden könnte.

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Rezension:

Uralte Vampir-Dynastien lenken aus dem Hintergrund die Geschicke der Men­schen. London ist ihr Haupt­sitz. Lord Craw­ford ge­hört der Füh­rungs­riege an. Unter seines­gleichen ist er als Men­schen­freund be­kannt, was nicht alle Vampire gut­heißen. In letzter Zeit hat er wieder­holt Visionen von Enki, einem der Ur-Vampire. Ihm ent­hüllen sich Ge­heimnisse, die so­wohl die Welt der Vampire als auch die der Men­schen er­schüttern.

Mit ihrer „Blutfürst“-Reihe geht Maika Sonntag das Vampir-Thema von einer gänz­lich un­ge­wohnten Seite an. Dabei ver­bindet sie his­torische Urban Fan­tasy mit Ele­menten der Alter­native His­tory. Mutet die Dar­stellung der Vampire zu­nächst ge­wohnt an – Scheu vor Sonnen­licht und mensch­liches Blut als Haupt­nahrungs­mittel –, so kommen im Lauf der Hand­lung auch un­ge­wohnte As­pekte zu­tage. Die Ur-Vampire, die die noch be­stehenden Vampir-Dynas­tien grün­deten, waren es, die die Welt und die Men­schen schufen. Ur-Vampire = Götter. Auch Ghule er­scheinen hier ganz anders als ge­wohnt. In dieser Welt sind Ghule die be­dauerns­werten Er­gebnisse einer ge­scheiterten Vampir-Ver­wand­lung. Das alles macht schon deutlich, dass die Autorin deutlich vom gängigen Dracula-Cliché ab­weicht, zumal ihr Haupt-Prota­gonist Lord Craw­ford den Men­schen wohl­ge­sonnen ist und danach strebt, sie zu be­schützen. Er nährt sich nur von Mördern. Neben ihm lebt die Ge­schichte aber auch von zahl­reichen (mensch­lichen) Co-Prota­gonis­ten. Die di­versen Hand­lungs­stränge lassen am Ende des Bandes auch einige An­knüpfungs­punkte für die Fort­setzung offen. Wenn diese so gut wie dieser Band aus­fällt, könnte „Blut­fürst“ zu einem echten und inno­vativen High­light des Genres werden.

Die Autorin wechselt zwischen den Blickwinkeln einer ganzen Reihe an Cha­rak­teren hin und her, was es dem Leser er­möglicht, die Ge­scheh­nisse von ver­schiedenen Seiten zu be­trachten.

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Fazit:

Diese überraschend andere Vampir-Story im viktorianischen London könnte ein Meilen­stein für die litera­rischen Blut­sauger werden.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Von Feuer und Dampf

Stefan Cernohuby (Hrsg.)
Von Feuer und Dampf

Zwischen Dampf- und Golem-Power

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Klappentext:

Was wäre wenn …

… die Welt im Jahre 1899 völlig anders wäre, als wir sie kennen?

… ein dampfbetriebener Golem Berlin unsicher macht?

… in Hamburg Schiffe und Zeppeline um die Vorherrschaft kämpfen

… das Münchner Oktoberfest bahnbrechende Erfindungen präsentiert?

… eine gewaltige Maschine unter Wien auf ihren Einsatz wartet?

Sechzehn Autorinnen und Autoren haben gemeinsam eine alternative Realität er­schaffen. Sie er­zählen kleine und große, je­doch stets mit­ein­ander ver­knüpfte Ge­schichten in den Städten Berlin, Wien, Ham­burg und München. Die Antho­logie­reihe ‚Spiegel­welten‘ prä­sentiert mit ‚Von Feuer und Dampf‘ das erste deutsch­sprachige Werk, das sich voll und ganz dem Thema Steam­punk widmet.

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Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Prolog – Torsten Sträter
Saubere Arbeit – Charlotte Engmann
Mit Begleitung – Oliver Hohlstein
Der Rosenbaum-Golem – Gerd Scherm
Der Puppenspieler – Felix Woitkowski
Die Weltmaschine – Andreas Gruber
Die Sache mit Valentin – Claudia Hornung
Die neue Eiszeit – Nina Horvath
Das Dampftaxi – Stefan Cernohuby
Exotische Intrigen – Sylke Brandt
Kesselchen – Philipp Bobrowski
Die Luft der Freiheit – Chris Schlicht
Die letzte Fahrt der Prometheus – Stefan Cernohuby
Minimale Chancen – Michael Wozonig
Raketen und Revoluzzer – Damian Wolfe
Der Automaten-Imbiss – Marco Ansing
Das Trambahnritzenreinigungsweiberl – Simone Edelberg
Epilog – Torsten Sträter

Diese von Stefan Cernohuby herausgegebene Antho­logie fällt aus dem Rah­men, und das gleich in mehr­facher Hin­sicht. Dass die Antho­logie sich dem Thema Steam­punk ver­schriebt, ist zwar nicht so häufig zu beo­bachten, aber auch nicht als über­mäßig außer­ge­wöhnlich an­zu­sehen. Antho­logien gibt es schließ­lich zu bei­nahe jedem Thema oder Genre. Was für Antho­logien da­gegen wirklich a-typisch ist, ist das Zu­sammen­spiel der Ge­schichten. Meist werden schließ­lich Kurz­geschichten ver­schiedener Autoren zu­sammen­gefasst, die zwar alle eine ge­meinsame Grund­idee ver­folgen, diese aber un­ab­hängig von­ein­ander von ver­schiedenen Seiten an­gehen. Ge­nau das trifft bei „Von Feuer und Dampf“ aber nicht zu. Die ei­nzelnen Bei­träge ver­weisen immer wieder mehr oder weniger deutlich auf­ein­ander. Das zeigt sich zwar be­sonders inner­halb der ‚Städte­abschnitte‘, doch gibt es der­artige Über­schnei­dungen auch über diese hinaus. Bei­spiels­weise wird im Berlin-Ab­schnitt in der Ge­schichte „Mit Be­gleitung“ bei einem Ge­spräch bei­läufig er­wähnt, dass die Ein­weihung des Ele­fanten­tors kurz be­vor­steht. Der Prota­gonist der Kurz­geschichte „Der Rosen­baum-Golem“, ein Er­finder und Indus­trieller, wohnt dieser Ein­weihung dann bei, wäh­rend „Der Puppen­spieler“ das Er­eignis aus einer gänz­lich an­deren Sicht er­lebt. Ein ähn­liches In­ein­ander­greifen ist in diesem Buch immer wieder zu beo­bachten. Zwi­schen den be­teiligten Autoren muss es also um­fang­reichere Ab­sprachen ge­geben haben.

Inhaltlich steht natürlich Steampunkt im Fokus der grob um die Wende vom 19. zum 20. Jahr­hundert an­ge­siedelten Ge­schichten. Die Genre-typische Technik spielt na­türlich immer eine Rolle, doch spielt in manchen Bei­trägen wie „Der Rosen­baum-Golem“ auch die Mytho­logie eine Rolle. In anderen werden soziale Aspekte der Zeit ein­be­zogen oder in „Das Tram­bahn­ritzen­reinigungs­weiberl“ femi­nistische As­pekte the­matisiert. Auf­fällig ist, dass es eigent­lich keine nega­tiven Aus­rutscher wie in den meisten anderen Antho­logien gibt. Alle 15 Kurz­geschichten können über­zeugen, Pro­log und Epi­log, die hier im Grunde eigen­ständige Ge­schichten sind, eben­falls.

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Fazit:

Steampunk-Fans kann diese sowohl außergewöhnliche wie auch gelungene Antho­logie sehr empfohlen werden.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Sherlock Holmes • Die geheimen Fälle des Meisterdetektivs – 2 – Der Lumpensammler von Paris

Marc Gruppe, Stephan Bosenius
Sherlock Holmes • Die geheimen Fälle des Meisterdetektivs – 2 – Der Lumpensammler von Paris

Doppelter Familienzwist

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Klappentext:

Ein ungelöster Mord. Ein verschwundener Bankierssohn. Ein Fall für Sherlock Holmes.

Paris, Ende des 19. Jahrhunderts: Als ein Geldbote im Dachboden des alt­ein­gesessenen Bank­hauses Beau­mont Frères er­hängt auf­ge­funden wird, tippt die Polizei auf Selbst­mord und legt den Fall ad acta. Jahre später ver­schwindet Maurice Beau­mont, Junior­chef des Hauses, während einer Reise spur­los – ein wei­teres Rätsel ohne Ant­wort.

Fast unbeachtet bleibt zur gleichen Zeit der brutale Mord an einem Lumpen­sammler. Doch könnte genau dieser Fall von größerer Be­deutung sein, als zu­nächst an­ge­nommen.

Sherlock Holmes und Dr. Watson reisen in die französische Metropole. In den Tiefen des Pariser Poli­zei­archivs stoßen sie auf eine Spur, die ihre Er­mittlungen in eine neue Richtung lenkt …

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Rezension:

Holmes und Watson brechen eilig nach Paris auf, weil Monsieur Beau­mont, der In­haber eines Bank­hauses, Holmes’ Hilfe be­nötigt. Seit sein Sohn un­er­wartet zu einer Welt­reise auf­brach, fehlt von ihm jede Spur. Dass es im Um­kreis des Bank­hauses in letzter Zeit weitere un­auf­ge­klärte Vor­fälle gab, er­fährt der Detektiv erst später. Er ist sich aber sicher, dass diese und auch der zeit­nahe Mord an einem Lumpen­sammler in einem Zu­sammen­hang stehen.

Erst kürzlich entschied sich Titania Medien, die Sherlock-Holmes-Aben­teuer der Hör­spiel-Reihe „Die ge­heimen Fälle des Meister­detektivs“ auch in eBook-Form zu ver­öffentlichen. Nach dem Auf­takt „Im Schatten des Rippers“, der so­wohl beim Hör­buch wie auch beim eBook Band 1 dar­stellt, kommt mit Band 2 eine kleine Über­ra­schung. Hier wird nämlich nicht der 2. Band der Hör­spiel-Reihe („Spuk im Pfarr­haus“) als eBook prä­sentiert, son­dern die Ge­schichte „Der Lumpen­sammler von Paris“, die bei den Hör­spielen erst als Band 63 er­schien. Even­tuell will man den eBook-Ver­kauf damit för­dern, dann nach der relativ schwachen Auf­takt-Story folgt so ein richtig ge­lungener Band. Hier fühlt man sich als Sher­lock-Holmes-Fan wohl. Klei­nere Un­stimmig­keiten wie einige nicht ganz der Hand­lungs­zeit ge­mäße Um­gangs­formen kann man da groß­zügig über­sehen. Die größte Über­ra­schung ist wohl, dass Sher­lock einen Neffen aus dem Ärmel zieht, von dem nie­mand je­mals zu­vor ge­hört hat. Ist seinem Bruder Mycroft wirklich ein Sohn zu­zu­trauen? Aber wie be­reits ge­sagt: Die Ge­schichte funktioniert und weckt durch­aus das ty­pische Holmes-Feeling, dass man aus Arthur Conan Doyles Original ge­wohnt ist.

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Fazit:

Auf diesem Niveau können Neo-Holmes-Geschichten überzeugen und dem be­rühmten Original durch­aus das Wasser reichen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

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Holmes & Moriarty

Gareth Rubin
Holmes & Moriarty


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Übersetzung: Marie Rahn

Ein wahrer Prinz

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Klappentext:

Noch nie zuvor musste Sherlock Holmes so eng mit seinem größten Erzfeind zu­sammen­arbeiten.

London, 1889: Sherlock Holmes und Dr. Watson werden von einem jungen Schau­spieler engagiert, um einem selt­samen Fall nach­zu­gehen. Zu seinen Auf­führungen kommen jeden Tag die­selben Zu­schauer – je­doch immer in anderen Ver­kleidungen. Zur gleichen Zeit läuft Pro­fessor Moriarty und Se­bastian Moran die Zeit davon: Sie werden für einen mys­teriösen Mord ver­ant­wortlich ge­macht und müssen unter­tauchen.

Eine unsichtbare Hand zieht das Netz um die beiden verfeindeten Genies Holmes und Moriarty immer enger. Schnell wird klar, dass es hier um weit mehr geht als sie. Werden die beiden über ihre Schatten springen und zu­sammen­arbeiten können, oder ist die Welt dem sicheren Unter­gang ge­weiht?

Ein kriminalistisches Abenteuer auf den Spuren Arthur Conan Doyles.

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Rezension:

Eine Kette an außergewöhnlichen Umständen zwingt Sherlock Holmes, zeit­weise mit seinem Erz­gegner Pro­fessor Moriarty zu­sammen­zu­arbeiten. Ob­wohl beide zweifellos Genies in ihrer je­weiligen Art sind, ist es ihnen ein Rätsel, wer im Hinter­grund die Fäden zieht. Die Nach­for­schungen führen sie bis in die Alpen, wo sie auf ein Hotel mit illustren Gästen stoßen.

Neo-Holmes-Romane haben sich seit dem Auslaufen von Arthur Conan Doyles Ur­heber­rechten schon bei­nahe zu einem eigenen Genre ent­wickelt. Dabei ge­lingt es den Autoren mehr oder we­niger gut, den Stil des Originals zu treffen. Gareth Rubin ge­lingt es recht gut, sich diesem an­zu­passen, wobei aller­dings zu be­achten ist, dass Holmes’ Bio­graf Watson sich in diesem Fall mit dem Assis­tenten Moriartys beim Be­richten ab­wechselt. Das er­möglicht es dem Autor, die außer­ge­wöhn­liche Zu­sammen­arbeit von beiden Seiten zu be­leuchten. Die beiden wider­strebende zeit­weilige Partner­schaft zwischen Holmes und Moriarty bringt ein intere­ssantes Ele­ment in die Ge­schichte ein. Dabei werden beider Cha­raktere, so wie sie von Doyle ein­ge­führt wurden, gut ge­troffen, ohne zu Wider­sprüchen zu führen. Diese spezielle Idee bricht na­türlich etwas vom aus anderen Sher­lock-Holmes-Stories Ge­wohnten aus, kann dabei aber trotz­dem das ty­pische Sher­lock-Holmes-Feeling an den Leser bringen. Im Gegen­satz zur Mehr­zahl neuer Holmes-Inter­pre­tationen scheint dieses Buch als Einzel­werk kon­zipiert zu sein, zu­mal diese er­zwungene Zu­sammen­arbeit wohl auch kaum glaub­würdig wieder­holbar wäre. Ge­fallen können die Idee und ihre Um­setzung zweifel­los.

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Fazit:

Holmes und Moriarty stehen in diesem Fall ausnahmsweise gemeinsam einer noch schlim­meren Be­drohung gegen­über.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Das Ministerium der Welten – 2 – Der Wandler

Luzia Pfyl
Das Ministerium der Welten – 2 – Der Wandler

Sonderbehandlung für Wandler

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Klappentext:

Die Welt wird von Geistern und Monstern überrannt. Es gibt nur eine Orga­nisation, die sich ihnen ent­gegen­stellt: das Minis­terium der Welten.

Detective Melody Hampton will den Rauswurf aus dem Ministerium der Welten nicht auf sich sitzen lassen. Der Mord­fall mit dem Schleim­haufen ge­hört ihr. Sie be­schließt, auf eigene Faust nach der ge­heimnis­vollen Kreatur aus dem Riss zu suchen. Eine ein­malige Chance taucht plötzlich vor ihr auf und Melodys Ehr­geiz lässt sie alle Vor­sicht ver­gessen. Erst, als sie sich in den Fängen des Ge­stalt­wandlers wieder­findet, rea­lisiert sie, dass sie ziemlich tief in der Patsche steckt. Melody setzt alles daran, die Jäger River und Norrick zu kon­taktieren. Sie ahnt nicht, dass sie dem Wandler damit in die Hände spielt und die Jäger direkt in eine Falle laufen.

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Rezension:

Bei der Polizei hatte Detective Melody Hampton nie Probleme gehabt. Schließ­lich ist sie die Tochter des Polizei­chefs. Beim Minis­terium der Welten nützt ihr das da­gegen wenig. Doch gerade hier will sich Melody selbst be­weisen, dass sie auch auf eigenen Beinen stehen kann. Des­halb will sie einen Wandler auf eigene Faust stellen. … was ziem­lich leicht schief­gehen kann.

Da mich Luzia Pfyls Steampunk-Detektiv-Reihe „Frost & Payne“ über­zeugen konnte, hatte ich schon kurz nach Er­scheinen auch ihrer neuen Steam­punk-Grusel-Fan­tasy-Reihe mit dem 1. Band („Der Riss“) aus „Das Minis­terium der Welten“ eine Chance ge­geben. Dieser hatte mich aller­dings nicht so ganz packen können, wes­halb ich diese Reihe dann vor­läufig nicht weiter­verfolgt habe. Das war vor etwa 6½ Jahren. Als ich dann kürzlich (eben­falls nach einer längeren Pause) beim ver­meintlich letzten „Frost & Payne“-Band („Hurri­cane“) an­ge­langt war, hatte ich (be­vor mir auf­fiel, dass die Reihe an der Stelle gar nicht endet) mich schon ent­schlossen, auch dem Minis­terium noch eine Chance zu geben. Mittler­weile weiß ich aller­dings, dass auch die vor­liegende Reihe nach nur 3 Bänden abrupt ab­ge­brochen wurde. Trotz­dem habe ich diesen Band ge­lesen und werde das wohl auch mit Band 3 tun. Wes­halb Luzia Pfyl ihre beiden Reihen mitten­drin ab­brach und seitdem nichts mehr ver­öffentlicht, ist mir ein Rätsel (siehe auch meine Re­zension zu „Hurri­cane“).

Der vorliegende 2. „Das Ministerium der Welten“-Band konnte mich besser als sein Vor­gänger in Bann ziehen. Die Ge­schichte ge­winnt jetzt zu­nehmend Fahrt. Um so be­dauer­licher ist es, dass wir wahr­scheinlich auch hier nie das Ende er­fahren werden.

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Fazit:

Mit Band 2 gewinnen diese Urban-Fantasy-Steampunk-Welt und ihre Wesen ihre eigene Dy­namik.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Frost & Payne – 15– Hurricane (Hörbuch)

Luzia Pfyl
Frost & Payne – 15 – Hurricane (Hörbuch)


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Sprecher: Martin Kuupa

Der Duft bitterer Mandeln

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Klappentext:

Das Hurricane ist eine berühmt-berüchtigte Bar in New Orleans, in der nicht nur die Pro­minenz der Stadt ver­kehrt, son­dern auch der kri­minelle Unter­grund. Welten ver­mischen sich, die Polizei schaut weg.

Als eines Nachts die Leiche des Besitzers der Bar gefunden wird, werden Frost und Payne von dessen Witwe an­ge­heuert, den Mörder zu finden und werden da­bei in einen Strudel aus Kor­ruption, Ver­rat und Eifer­sucht ge­zogen.

Zeitgleich trifft Cecilia Payne in der Stadt ein, um ihrem Ex-Mann und dessen Part­nerin Druck zu machen. Die Suche nach ihrer Tochter soll inten­siviert werden, koste es, was es wolle.

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Rezension:

Lydia Frost und Jackson Payne besuchen eine Bar, die einen gewissen Ruf hat. Als sie plötz­lich einen Schrei hören, sind sie na­türlich sofort alarmiert. Wie sich heraus­stellt, hat die Be­dienung einen Gast, der seit längerem ein Zimmer über der Bar be­wohnt, tot aufgefunden. Na­türlich sehen sie die beiden Detektive die Sache näher an. Dabei fällt ihnen sofort ein Bitter­mandel-Geruch im Zimmer auf.

Hier ist er also: der letzte Band der Steampunk-Fantasy-Reihe „Frost & Payne“. Der letzte Band? Und ge­nau hier fangen die Fragen an. In meinen Re­zensio­nen zu den ver­gangenen beiden Bänden („Das neue Land“ und „Der Tote im Sumpf“) hatte ich be­reits er­wähnt, dass es mir ein Rätsel war, wie Luzia Pfyl alle Hand­lungs­fäden in den nur 3 Bänden der 2. Staffel ab­schließen will. Dieser Band bietet nun die frus­trierende Ant­wort: Die Ge­schichte ist über­haupt nicht ab­ge­schlossen! Es ist ein ganz nor­maler Band, der den Leser auf den nächsten warten lässt. Nur ist dieser 16. Band nie er­schienen. Der vor­liegende Band er­schien 2021, diese Hör­buch-Fas­sung 2022. Da­nach pas­sierte ein­fach nichts mehr in dieser Reihe und auch nichts anderes von Luzia Pfyl. Auch ihre andere Reihe „Das Minis­terium der Welten“ endete nach nur 3 Bänden abrupt. Beim Nach­for­schen nach den Gründen musste ich fest­stellen, dass die ehe­malige Home­page der Autorin von einer neuen Be­sitzerin über­nommen wurde, die ihr Geld aller­dings auf ganz andere Art und Weise ver­dient. Das Original ist nur noch auf archive.org zu finden (https://web.archive.org/web/20220527180627/https://www.luziapfyl.ch/frost-payne-die-serie/). Auch den Face­book-Auftritt gibt es nicht mehr. Das wieso-wes­halb-warum konnte ich noch nicht er­gründen.*

Ansonsten ist diese 15. wieder eine typische und erneut gelungene Folge dieser Reihe, die den Leser mit der Er­wartung auf den fol­genden Band zu­rück­lässt. Nur dass dieser wahr­scheinlich nie kommen wird.

Fazit:

Das abrupte vorzeitige Ende dieser überzeugenden Reihe lässt den Leser ratlos zu­rück.

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* Falls jemand Hinweise zum Thema hat, sind mir entsprechende Kommentare jederzeit willkommen!

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Mydworth – 14 – Mord im Landhaus (Hörbuch)

Matthew Costello, Neil Richards
Mydworth – 14 – Mord im Landhaus (Hörbuch)


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Übersetzung: Sabine Schilasky
Sprecherin: Julia von Tettenborn

Der Prinz und sein Kammerdiener

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Klappentext:

Party Time in Mydworth!

Lady Lavinia lädt ihre Künstlerfreunde zu einem exklusiven Sommer­fest auf Myd­worth Manor ein. Die Gäste­liste kann sich sehen lassen, sogar ein Prinz ist mit von der Partie! Zu­nächst sieht alles nach einer ge­lungenen Ver­anstaltung aus: Der Cham­pagner fließt in Strömen, die Musik ist mit­reißend und die Horsd’oeuvre sind sen­sationell. Doch als plötzlich eine Leiche im Schlaf­zimmer des Prinzen auf­taucht, ist die gute Stimmung schlag­artig vorbei.

Wer ist der Tote? Ist der Prinz etwa in dunkle Machenschaften ver­wickelt? Erneut sind die außer­ordent­lichen detek­tivischen Fähig­keiten von Harry und Kat ge­fragt, die in dieser überaus deli­katen An­ge­legenheit er­mitteln. Können sie das Ver­brechen auf­klären, be­vor die Krone Groß­britan­niens in einen Skandal ver­wickelt wird?

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Rezension:

Tante Lavinia gibt eine Wochenendgesellschaft. Dass der Prince of Wales er­scheint, über­rascht sogar sie selbst. In der Nacht kommt es je­doch im An­kleide­zimmer des Prinzen zu einem Mord. Alleine dass die Polizei im un­mittel­baren Um­feld des Thron­folgers er­mittelt, wäre ein Skandal. Des­halb kommt Lavinia auf die Idee, ihren Neffen Harry und seine Frau Kat den Fall auf­klären zu lassen – ohne dass der Prinz er­wähnt wird.

Mit einer Mord-Ermittlung, von der möglichst niemand im Haus etwas mit­be­kommen soll, stellen Matthew Costello und Neil Richards ihr Prota­gonis­ten- und Hobby-Er­mittler-Ehe­paar Lord und Lady Mor­timer vor eine ganz neue Heraus­forderung. Damit geben sie auch das Muster, das sich in letzter Zeit in dieser his­torischen Cosy-Crime-Reihe etab­liert hatte, die ein­zelnen Bände wechsel­weise in der näheren Um­gebung Myd­worths und ab­seits des titel­gebenden Wohn­ortes der Prota­gonis­ten spielen zu lassen, auf. Schon der vor­her­gehende Band 13 („Ein ge­fährliches Spiel“) handelte ja in Kats und Harrys Heimat. Auch mit der Ein­be­ziehung eines realen Mit­glieds der da­ma­ligen Königs­familie, den ‚Skandal-Prinzen‘ Ed­ward, be­treten die beiden Autoren Neu­land für diese Reihe. Die bis­her einzige andere in dieser Reihe auf­tretende reale Person der Hand­lungs­zeit war meines Wissens Amelia Earhart in Band 6 („Count­down im Cockpit“). Die Ge­schichte selbst ist dann je­doch wieder ty­pisch für die Myd­worth-Krimis. Ge­wohn­heits­leser wird sie ga­rantiert wieder ge­fallen.

Am Stil dieser Reihe ändern die Autoren natürlich nichts und erzählen wie ge­wohnt wechsel­weise aus der je­weiligen Sicht der beiden adligen Prota­gonis­ten Harry und Kat Mor­timer.

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Fazit:

Trotz kleinerer Änderungen behält auch der mittlerweile 14. Band den typischen Stil dieser his­torischen Cosy-Crime-Reihe bei.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Tipps für preisgünstigen Lesestoff

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Frost & Payne – 14 – Der Tote im Sumpf (Hörbuch)

Luzia Pfyl
Frost & Payne – 14 – Der Tote im Sumpf (Hörbuch)


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Sprecher: Martin Kuupa

Voodoo

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Klappentext:

New Orleans, die multikulturelle Stadt am Mississippi, empfängt niemanden mit offenen Armen – das müssen auch Lydia Frost und Jackson Payne fest­stellen. Der Auf­bau ihrer neuen Agentur ge­staltet sich als schwierig, denn erst müssen ein Haus und Klienten ge­funden werden.

Frost und Payne wollen sich beweisen und Geld verdienen – ein Fall muss also her. Bei einem Aus­flug in die Sümpfe nördlich der Stadt stolpern sie gleich selbst über die Leiche eines Mannes. Nicht jeder ist jedoch an der Auf­klärung dieses Mordes interes­siert und ein un­liebsames Wieder­sehen mit den Luft­piraten machen die Sache nicht ein­facher.

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Rezension:

In New Orleans angekommen erweist es sich als nicht ganz so ein­fach, einen Neu­anfang auf­zu­bauen. Schon der Kauf eines Hauses be­lastet ihre finan­ziellen Re­serven er­heblich. Und dann müssen erst­mal Klienten ge­funden werden. Dass ihnen eine Leiche prak­tisch vor die Füße fällt, könnte eine Ge­legenheit zum be­kannt werden bieten. Wäh­rend Lydia Frost sich daran macht, den Mord auf­zu­klären, nimmt Jackson Payne die Suche nach seiner Tochter auf.

Schon am Anfang dieses Bandes wird klar, dass Band 13 („Das neue Land“) eher ein Zwischen­spiel war. Wieso Luzia Pfyl sich hier so knapp hält, er­schließt sich mir nicht. Auch der ak­tuelle Band be­handelt mit der Ein­richtung des neuen Büros und dem Mord­fall eher Neben­schau­plätze, denn auch die Suche nach Paynes Tochter stellt nur einen Neben­schau­platz ohne nennens­werte Fort­schritte dar. Damit bleibt für das Auf­finden der ent­führten Tochter sowie den Ab­schluss der Ge­samt­handlung nur noch der aus­stehende 15. Band. Der be­sitzt – wie ich be­reits heraus­finden konnte – nicht mal Über­länge. Da stellt sich mir die Frage, wieso die Autorin diese ge­lungene Reihe so über­hastet ab­schließt. Der vor­liegende Band kann wieder über­zeugen und zeigt damit, dass die „Frost & Payne“-Reihe auch am neuen Schau­platz das Po­tenzial für eine aus­führlichere Fort­führung ge­boten hätte. Ich frage mich, wie die Autorin im letzten Band ihrer Steam­punk-Fan­tasy-Krimi-Reihe die offenen Hand­lungs­stränge auf­lösen wird, wobei vor allem die Ent­führung sowie Paynes Pro­bleme mit seinem Ex-Arbeit­geber noch einer ver­nünftigen Auf­lösung be­dürfen.

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Fazit:

Leider geht es im Schnellzugtempo dem Finale entgegen. Die Frage ist nur: Wes­halb diese Eile?

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Drachenberg

Andreas Sommer
Drachenberg

Opfer für den Drachen?

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Klappentext:

Ein blutrünstiges Ungeheuer. Ein grausamer Opferkult. Ein geheimnis­volles See­volk. Ein ver­gessener Schatz tief im Berg. Diese fan­tastische Neu-Er­zählung alter Sagen und Le­genden aus dem Berner Ober­land be­schwört eine Welt voller Magie und Aben­teuer. Drachen­berg schildert die dra­matische Vor­ge­schichte zur Heli­see-Saga. Trotz zahl­reicher Ver­knüpfungen zur Haupt­reihe er­zählt dieser Roman aber eine eigene Ge­schichte und ist in sich ab­ge­schlossen.

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Rezension:

Anêrios ist der Sohn eines Bootsbauers. Um seine Mutter ranken sich Legenden, da er an den Händen Schwimm­häute hat. Als er mit seinem besten Freund Tar­vônius heimlich einen heiligen Ort auf­sucht, ge­raten sie in Schwierig­keiten, denen sie nur knapp ent­kommen. Doch dann wählt das Orakel Tar­vônius als halb­jähriges Menschen­opfer aus. Anêrios’ Leben ge­rät aus der Bahn. Als er er­fährt, dass er das nächste Opfer werden soll, flieht er. Aber damit fängt sein großes Aben­teuer erst an.

Andreas Sommers historische Urban-Fantasy-Romane sind anders, was unter anderem daran liegt, dass er sie in die frühe Ge­schichte der Schweiz ein­bettet und auch die dortige Sagen­welt ein­be­zieht. Nach­dem sein „Heli­see“ im 10. Jahr­hundert an­ge­siedelt war, führt es seine Leser dies­mal noch weiter in die Ge­schichte seines Heimat­landes zu­rück. Die in „Drachen­berg“ er­zählte Story ist im Berner Ober­land des 6. Jahr­hunderts an­ge­siedelt, einer Zeit, in der die Über­reste des rö­mischen Reichs im Zer­fall be­griffen waren und die neue christ­liche Re­ligion mit den alt­her­ge­brachten kon­kurrierte. Die Gott­heiten mehrerer hier auf­ein­ander­stoßender Völker sowie deren Priester spielen für Anêrios’ Aben­teuer eine wichtige Rolle. In dieser ‚wilden Zeit‘ be­gleiten wir den an­fangs 13-jäh­rigen Prota­gonis­ten beim Er­wachsen­werden. Mit seinem Um­fang von deutlich über 700 Seiten kann man das Buch schon fast als episch ein­stufen. Ent­sprechend groß ist auch die An­zahl der han­delnden Cha­raktere. Die Personen­liste im An­hang nimmt alleine 5 Seiten ein. Dazu kommen 7 Seiten Glossar, eine 3 Seiten um­fassende Götter­liste und ein 4-seitiges Re­gister der Hand­lungs­orte. Dass die Ge­schichte komplex ist, muss man da wohl nicht be­tonen.

Wie bereits „Helisee“ ist auch „Drachenberg“ in der Schweiz er­schienen, wes­halb der Buch­stabe „ß“ – wie dort üblich – durch­gängig durch „ss“ wieder­ge­geben wird.

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Fazit:

Für Fantasy-Fans, die sich mal weit vom üblichen ‚Genre-Standard‘ ent­fernen wollen, kann dieses Buch aus­drücklich empfohlen werden.

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Sherlock Holmes • Die geheimen Fälle des Meisterdetektivs – 1 – Im Schatten des Rippers

Marc Gruppe, Stephan Bosenius
Sherlock Holmes • Die geheimen Fälle des Meisterdetektivs – 1 – Im Schatten des Rippers

Ein überforderter Holmes

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Klappentext:

London im Herbst 1888: Ein brutaler Serienmörder versetzt die Be­völkerung des East Ends in Angst und Schrecken. Die Polizei kann dessen Taten, die von Mord zu Mord an Grau­samkeit und Per­fidität zu­nehmen, nicht ver­hindern. Wer ist dieser Un­be­kannte, der in kür­zester Zeit un­er­kannt auf be­lebten Straßen mordet, ohne eine Spur zu hinter­lassen?

Ein sehr persönliches Motiv veranlasst den beratenden Detektiv Sher­lock Holmes, die Er­mitt­lungen auf­zu­nehmen. Wird es ihm ge­lingen, die grau­same Mord­serie zu stoppen?

Bei den „geheimen Fällen des Meisterdetektivs“ handelt es sich ur­sprünglich um eine Hör­spiel­serie des preis­ge­krönten Hör­spiel­labels TITANIA MEDIEN mit ex­klusiven Ge­schichten rund um den Meister­detektiv Sher­lock Holmes und seinen Be­gleiter und Chro­nisten Dr. Watson. Nun end­lich er­scheinen die span­nenden Fälle des be­liebten Er­mittler-Duos auch als eigen­ständige Buch­reihe mit so­wohl neuen als auch be­reits ver­tonten Ge­schichten.

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Rezension:

Als ganz London in Aufregung gerät, weil ein Mörder, der schnell als Jack the Rip­per be­kannt wird, sein Un­we­sen treibt, kann auch Sher­lock Holmes nicht ruhig zu­se­hen. Schnell muss er je­doch ein­se­hen, dass die­ser Fall auch seine Fähig­kei­ten über­steigt.

Vor ein paar Jahren begann die Veröffentlichung neuer Sherlock-Holmes-Ge­schichten als Hör­spiel-Reihe. Erst jetzt hat sich der Verlag je­doch ent­schlossen, „Die ge­heimen Fälle des Meister­detektivs“ auch in eBook-Form heraus­zu­bringen. In­haltlich ent­sprechen diese na­türlich den zu­grunde liegenden Hör­spielen. Des­halb er­übrigt es sich, hier näher auf den Inhalt ein­zu­gehen, da ich das Hör­spiel be­reits hier rezen­siert habe. Da ich mir bei den Hör­spielen aller­dings be­reits weitere Bände/Folgen an­ge­sehen be­ziehungs­weise an­ge­hört habe, kann ich sagen, dass die kom­menden Bände deut­lich über­zeu­gender als dieser in­haltlich doch eher schwache Auf­takt­band aus­fallen. Es lohnt sich also, den kom­menden ge­heimen Fällen eine Chance zu ge­ben.

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Fazit:

Ob man sich für die aufwändige Hörspiel- oder doch die eBook-Version ent­scheidet, muss jeder für sich selbst ent­scheiden.

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