F.E.U. – 12 – Coralee und Baba Jagas Puppe

Mira Lindorm
F.E.U. – 12 – Coralee und Baba Jagas Puppe

Hungrige Hühner

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Klappentext:

Der Chef befiehlt einen Auslandsauftrag. Und keinen einfachen. Das Ziel liegt in Sibi­rien. Coralee weiß, dass sie diesen neuen Auf­trag so be­hutsam be­handeln muss wie eine Eis­skulptur, denn sie gerät jetzt in den Macht­bereich der be­rüchtigten Hexe Baba Jaga. Aber das, was sie vor­findet, ist böse. Sehr böse. Und mit jeder Schicht, die sie auf­deckt, tut sich ein neuer, noch dunk­lerer und tie­ferer Ab­grund auf. Wie bei jenen rus­sischen Puppen, die man öffnet, nur um eine weitere Puppe darin vor­zu­finden. Eines ist sicher: Ohne eine Riesen­portion Glück wird das eine Selbst­mord-Mis­sion. Und Glück ist etwas, was Coralees eigener Fluch leider so gut wie un­möglich macht.

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Rezension:

Coralees Team bekommt einen neuen Auftrag, doch merkwürdigerweise sollen sie selbst und Essylt zu­rück­bleiben. Was soll das? Und dann kommt gleich noch ein Auf­trag: Coralee und Essylt müssen schnells­tens nach Sibi­rien, ohne auf die Rück­kehr des rest­lichen Teams zu warten! Dazu be­kommen sie sogar das schnellste Trans­port­mittel der F.E.U. zur Ver­fügung ge­stellt. Kaum an­ge­kommen, stehen sie auch schon vor der be­rühmten Hütte auf Hühner­beinen.

Das ist er also: der wahrscheinlich (oder zumindest vorläufig) letzte Band der humor­be­tonten Urban-Fan­tasy-Reihe um die Chaos-Fee Coralee. Da greift Mira Lindorm noch­mals tief in ihren Vor­rat an ver­rückten Pleiten-Pech-und-Pannen-Ein­fällen. Mit der be­rühmt-be­rüchtigten Baba Jaga be­kommt die Prota­gonis­tin auch eine Geg­nerin ent­gegen­ge­stellt, vor der sie einen g­ehörigen Re­spekt hat. Die soll sogar noch schlimmer als Green­leaf sein, die Coralee zu ihrem F.E.U.-Dienst ver­flucht hat. Da schon vor­her be­kannt ist, dass die Reihe mit diesem Band (wahr­schein­lich) en­det, stellt sich na­türlich die Frage, ob be­ziehungs­weise wie die Prota­gonis­tin diesen Ein­satz über­steht. Aber das wird hier na­türlich nicht vor­weg­ge­nommen. Nur so­viel: Das Ende kann durchaus über­ra­schen. Bis es zu diesem kommt, findet sich wieder alles, was der Ge­wohn­heits­leser von dieser Reihe er­wartet, sprich (zu­mindest für den Leser) sau­komische Situ­ationen, Chaos und wild da­neben ge­hende Magie. Kurz ge­sagt: ein wür­diger Reihen-Ab­schluss. Aber viel­leicht lässt die Au­torin das Chaos-Team der F.E.U. ja irgend­wann doch wieder auf die Mensch- und Wesen­heit los?

Wie gewohnt überlässt es die Autorin ihrer Chaos-Fee natürlich auch dies­mal wieder, Ihre Er­lebnisse zu er­zählen.

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Fazit:

Findet Coralee in Baba Jaga ihre Meisterin? Bis die Entscheidung feststeht, dürften noch einige Lach­tränen fließen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Teuflischer wird’s nicht – 7 – Teufel zähmen schwer gemacht

Allyson Snow
Teuflischer wird’s nicht – 7 – Teufel zähmen schwer gemacht

Ein Leben ohne Muskeln

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Klappentext:

Die beste Sünde kommt zum Schluss

Urlaub hatte sich Steve anders vorgestellt. Mit Cocktail in der Hand, Sonnen­brille auf der Nase und keinem meta­phy­sischen Exis­tenz­problem. Statt­dessen steckt er als kör­perlose Seele in seinem eigenen Lebens­buch fest – ohne Liege­stuhl, ohne Drinks und vor allem ohne Aus­sicht auf Ret­tung.

Na ja, fast. Denn es gibt genau eine Person, die ihm helfen könnte: Shytan, Fürst der Hölle und Brief­freund wider Willen. Als dieser sich end­lich be­quemt, Steve aus seinem litera­rischen Ge­fängnis holen zu wollen, will Steve auf der Stelle sein Pro­blem zu­rück.

Shytans ‚genialer‘ Rettungsplan? Die Liebe löst jedes Problem – und jeden noch so un­be­quemen Zauber.

Dazu gräbt er sämtliche Dates aus, die Steve jemals hatte. Blöd nur, dass Steve zu­neh­mend er­kennt, wen er wirklich liebt: Shytan selbst.

Aber kann der Teufel überhaupt lieben? Oder will er nur dem Himmel einen Engel aus­spannen und ihn dann in der Vor­hölle stehen lassen?

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Rezension:

Schutzengel Steve hat sein Leben verloren. Nun ja, eigentlich nur seinen Körper, denn ge­lebt im ei­gent­lichen Sinn hatte er ja schon zu­vor nicht. Er war ja schließ­lich Engel. Jetzt steckt er in seinem Seelen­buch fest, und der Einzige, mit dem er kom­muni­zieren kann, ist aus­ge­rechnet Shytan. Und irgend­wie ver­stehen sie sich sogar …

Kaum ist Band 6 („Zur Hölle mit dem Engel“) erschienen, legt Allyson Snow auch schon den 7. Band ihrer sau­komischen Urban-Fan­tasy-Reihe nach. Band 7? In dem Punkt macht sie es ihren „Teuf­lischer wird’s nicht“-Fans nicht leicht. Denn geht es nach diesem Buch, haben die Bände 4 bis 6 nie statt­ge­funden. Der vor­liegenden Band schließt an Band 3 („Mit Schwefel, Charme und Chaos“) an und er­zählt eine Alter­nativ­geschichte. Also doch eher Band 4 Ver­sion 2?

Egal. Diesmal stehen Steve und Shytan im Fokus der Geschichte. Und da in dieser Reihe Roman­tasy-Aspekte immer eine gewisse Rolle spielen, kann man sich das Pairing wohl vor­stellen. Frauen spielen da nur eine Neben­rolle. Höchs­tens. Den Humor-Pegel be­ein­flusst das je­doch de­finitiv nicht. Der ist ge­wohnt hoch und sorgt für einen Lach­krampf nach dem anderen. Trotz­dem ist mit dieses Buch ‚nur‘ 4 Sterne wert, und das hat einen be­stimmten Grund: Ein er­heb­licher An­teil der Hand­lung spielt dies­mal an einer Uni­versität. Dabei nutzt die Autorin leider ständig die schreck­liche Gender-Form Stu­dierende statt Stu­denten. Dabei schreibt sie an einer Stelle sogar, dass in einem er­wähnten Ge­bäude die männ­lichen Stu­denten schlafen. Sie ist sich also be­wusst, dass auch weib­liche Stu­denten Stu­denten sind. Das hat mir das Lese­ver­gnügen immer wieder so ge­stört, dass ich mich trotz der ge­wohnt guten Story nicht zu einem 5. Stern durch­ringen kann.

Bis auf diese sprachliche Entgleisung bleibt die Autorin ihrem Stil mit dem Fokus­wechsel zwi­schen mehreren Cha­rakteren treu.

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Fazit:

Nach diesem Band fragt sich nur, welcher der alternativen Handlungsstränge in zu­künftigen Bänden weiter­ge­führt wird.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Die Flüsse von London – 10 – Die Meerjungfrauen von Aberdeen

Ben Aaronovitch
Die Flüsse von London – 10 – Die Meerjungfrauen von Aberdeen


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Übersetzung: Christine Blum
Sprecher: Sarah Dorsel, Dietmar Wunder

Tauchgang in Schottland

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Klappentext:

Ein stürmischer Tag, ein totes Schaf, eine Menge Magie – Peter Grant is back!

Der Fund eines toten Schafs mag in Schottland nicht sehr überraschend sein, aber dennoch deutet sehr viel an dieser Schaf-Ge­schichte auf ma­gische Be­teiligung hin. Und so be­schließt Chief Ins­pector Thomas Nightin­gale, sich die Sache mal ge­nauer an­zu­schauen. Sein in­zwischen schon recht er­fahrener „Zauber­lehrling“ Peter Grant macht sich eben­falls auf ins stür­mische Schott­land.

Doch als Vater von zweijährigen Zwillingen kann man schlecht allein reisen, also kommen alle mit: die Kinder, Be­verley und zu allem Über­fluss Peters Mutter, die sich als Baby­sitterin an­dient. Nach einer Er­holungs­reise klingt das nicht und prompt wartet in Schott­land noch weit mehr als nur ein totes Schaf auf Peter …

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Rezension:

Bei Aberdeen wird ein totes Schaf gefunden. Darüber würde sich kaum jemand auf­regen, wenn die Biss­spuren nicht ein­deutig ver­raten würden, dass da sicher kein Tier am Werke war, dass man in Schott­land ver­muten würde. Das weckt das Inte­resse des Folly, wo­rauf hin ein kom­binierter Ab­teilungs- und Familien­ausflug ins ferne Schott­land orga­nisiert wird. … wo man der Hilfe der hier über­haupt nicht zu­ständigen Metro­politan Police mit ge­mischten Ge­fühlen be­gegnet.

Erneut sind rund 1½ Jahre seit dem letzten regulären Die-Flüsse-von-London-Band („Die Silber­kammer in der Chan­cery Lane“) ver­gangen, bis Ben Aarono­vitch diesen 10. Band folgen lässt. Wie be­reits im letzten Band der No­vellen-Spin­off-Reihe („Eine Nach­tigall in New York“) ex­peri­men­tiert er auch hier mit der Er­zähl­struktur. War in letz­terer erst­mals ein bis­her un­be­kannter Neben­cha­rakter der Ich-Er­zähler, lässt er im vor­liegen­den Buch diese Rolle zwi­schen Peter Grant und dessen Cousine Abi­gail wechseln. In den bis­herigen 9 Bänden der Haupt­reihe nahm aus­nahms­los Peter diese Po­sition ein. Schon beim ‚Aus­flug‘ nach Aber­deen zieht der Autor mit der an­reisenden ‚Per­sonal­stärke‘ die Skur­rilität ins Ex­treme. Neben Nightin­gale, Peter, dessen mittler­weile zum Azubi auf­ge­stiegenen Cousine Abi­gail und dem Ge­richts­mediziner Dr. Walid reisen auch Peters Göt­tinnen-Frau Be­verley, die ge­mein­samen Zwillings­töchter und Peters Mutter als Baby­sitter an. Da diese ihren Mann, Peters Vater, nicht allein in London zu­rück­lassen will, kommt der auch mit, und da man den Schott­land-Besuch ja nutzen kann, um auch hier etwas be­kannter zu werden, nimmt er gleich die anderen Mit­glieder seiner Jazz­band mit, um hier auf­zu­treten. Alleine das dürfte aus­reichen, um mehr als genug Chaos für diesen Band zu garan­tieren. Aber na­türlich bietet auch der Fall wieder massen­weise über­natürlich-kri­minelle Be­geg­nungen. Alles zu­sammen er­gibt das wieder den aus dieser Reihe ge­wohnten, so ge­nialen wie skur­rilen Urban-Fan­tasy-Humor Aarono­vitchs.

Der Autor wechselt diesmal zwischen den jeweils in der 1. Person erzählten Per­spektiven von Peter und Abi­gail. Erst­mals in dieser Reihe habe ich mir diesen Band nicht in Buch­form, sondern als Hör­buch zu Ge­müte ge­führt. Dabei werden Peters und Abi­gails Blick­winkel durch ge­trennte Sprecher wieder­ge­geben. Leider ist der Regie offen­bar ent­gangen, dass Abi­gails Sprecherin, Sarah Dorsel, den Namen Peter immer deutsch aus­spricht.

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Fazit:

Auch im 10. Versuch fällt diese humorvolle Urban Fantasy um den magischen Poli­zisten Peter Grant wieder genial aus.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Spitzer Stift schlägt stumpfes Schwert

Terry Pratchett
Spitzer Stift schlägt stumpfes Schwert


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Übersetzung: Andreas Brandhorst

Der Weihnachtsmann am Bankschalter

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Klappentext:

Kurzgeschichten des Kultautors

Vom Erfinder der Scheibenwelt und dem Großmeister der Phantastik Terry Prat­chett stammen diese bis­her un­ver­öffent­lichten Kurz­ge­schichten aus den An­fängen seines Schaffens. Ur­sprünglich für Tages­zeitungen ver­fasst, er­scheinen diese nun erst­mals ge­bündelt in Buch­form.

Vor langer Zeit, als der erste Höhlenmensch das Feuer erfand und Drachen noch exis­tierten, also irgend­wann in den 1970er und 1980er Jahren, ver­öffent­lichte Kult­autor Sir Terry Prat­chett Kurz­ge­schichten unter Pseu­donym. Dank mühe­voller Archiv­arbeit wurden mehr als zwanzig Ge­schichten wieder­entdeckt und liebe­voll illus­triert in dieser wunder­schönen Edition zu­sammen­ge­tragen. Lang­jährigen Fans zeigt die viel­fältige Sammlung Prat­chetts Weg in die Scheiben­welt, und auch neue Leser werden in den Ge­schichten über Höhlen­menschen, Drachen und Garten­zwerge viel zum Lachen finden.

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Rezension:

Vom Zeitpunkt, zu dem ein Steinzeit-Erfinder das Feuer erfand, bis zu dem, an dem eine Dampf­walze zum Leben er­wacht und vor ihrer dro­henden Ver­schrottung flieht, ist viel Zeit ver­gangen. Nicht zu ver­gessen die Er­leb­nisse des Weih­nachts­manns, der sich vom Arbeits­amt einen neuen Job ver­mitteln lassen will. De­tails finden sich in dieser Kurz­ge­schichten­sammlung.

Terry Pratchett ist natürlich kein unbekannter Name. Jeder Fantasy-Fan dürfte schon von diesem Autor und seiner Schei­ben­welt ge­hört haben. Auch SciFi-Fans dürfte sein Name ge­läufig sein. Aber wer hat je von Patrick Kearns oder Uncle Jim ge­hört? Unter letz­teren Namen er­schienen in den 1970er und frühen 1980er Jahren Kurz­ge­schichten in bri­tischen Tages­zeitungen. Beides sind be­ziehungs­weise waren Pseu­donyme Terry Prat­chetts. Der Heraus­geber dieser Sammlung, Colin Smythe, be­richtet im Vor­wort da­rüber, dass es teil­weise ziemlich auf­wändig war, die ent­haltenen Kurz­ge­schichten, die teil­weise sogar als ver­schollen galten, zu­sammen­zu­tragen. Helfer mussten ein nie digi­tali­siertes Zei­tungs­archiv in Hand­arbeit durch­suchen.

Inhaltlich unterscheiden sich die enthaltenen Geschichten stark. Lediglich der Urban-Fan­tasy-Cha­rakter und die Tat­sache, dass die Bei­träge über­wiegend etwas schräg sind, kann man als durch­ge­hendes Merkmal be­trachten. Auch Science-Fiction-An­klänge sind zu finden. Einige der Stories ver­eint lose, dass sie in der fiktio­nalen Stadt Black­bury an­ge­siedelt sind. Unter­haltsam sind alle, ne­gative Aus­rutscher sucht man ver­geblich. Des­halb ver­zichte ich auch da­rauf, ein­zelne Ge­schichten her­vor­zu­heben. Ins­gesamt sind es 22 Kurz­ge­schichten, die zum über­wie­genden Teil zu­vor noch nie auf Deutsch ver­öffentlicht wurden. Alleine des­halb kann man dieses Buch wohl als Pflicht­lektüre für Terry-Prat­chett-Fans be­trachten.

Zu jeder Story gibt es eine Illustration von Andrew Davidson.

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Fazit:

10 Jahre nach seinem Tod werden hier 22 weitgehend unbekannte Kurz­ge­schichten Terry Prat­chetts prä­sentiert.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Wortspielwelten – Fantasy am Limit

Lutz Lohnstein
Wortspielwelten – Fantasy am Limit

Die Liebe des Geiers

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Klappentext:

Humorvolle Fantasy trifft auf absurde Alltagsabenteuer – willkommen in den „Wort­spiel­welten“! Was haben ein be­leidigter Vulkan, ein schräger Geier mit Strick­nadeln, Halunken­muscheln mit Raub­zug­plänen und ein homöo­pathisch ver­dünnter Hai ge­meinsam? Sie alle treiben ihr Un­wesen in dieser Sammlung fan­tastischer Kurz­geschichten – voller Wort­witz, Magie und Über­ra­schungen. Diese sati­rische Fan­tasy ist nichts für Genre-Pu­risten, aber genau das Richtige für alle, die über schräge Cha­raktere lachen, gern mal in skurrile Welten ab­tauchen und ab­surde Ge­schichten mit Tief­gang lieben. Lustige Kurz­ge­schichten mit Fan­tasie, Sprach­spiel und Herz – ideal für Fans von Douglas Adams, Walter Moers und Terry Pratchett. Ein Muss für alle, die humor­volle Fan­tasy mögen – und eine große Portion Wort­spiele ver­tragen können.

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Rezension:

Was hat eine Insel mit einem Nachwuchs-Vulkan zu besprechen? Wozu braucht ein Geier Socken, ein Barbar ein Moped? Welche neu­esten Nach­richten gibt es aus der Werk­statt des Weih­nachts­manns zu ver­melden? Wer ge­winnt die nächste Sport­schlaf-Meister­schaft? Wie peinigt man einen Ab­fluss? Wer auf alle diese Fragen keine Ant­wort hat, sollte diese Kurz­ge­schichten­sammlung von Lutz Lohn­stein lesen. Dingend!

Alleine dieser ‚Fragenkatalog‘ verdeutlicht wohl schon, dass es in diesen Ge­schichten teil­weise recht skurril zu­geht. 16 davon hat der Autor in diesem Buch zu­sammen­gestellt. Als Pro­tagonis­ten lernen wir so ziem­lich alles von einer Insel und einem Vulkan über Meeres­getier aller Art und Vögeln bis hin zu fast nor­malen Men­schen kennen. Wobei bei den fast nor­malen Men­schen die Be­tonung ein­deutig auf dem Wört­chen „fast“ liegt. Auch der Stil variiert stark. Von re­lativ nor­maler Urban Fan­tasy bis hin zu wirk­lich ver­rückten Ideen ist (so ziem­lich) alles ver­treten.

Über alle Geschichten gesehen konnte mich diese Sammlung gut unterhalten. Ein­zelne Bei­träge konnten mich zwar nicht über­zeugen, je­doch wurde das von wirklich ge­lungenen Stories voll­kommen aus­ge­glichen. Fan­tasy-Fans, die gerne auch mal skurrile Ideen aus­pro­bieren, kann dieses Buch de­finitiv em­pfohlen werden.

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Fazit:

Wie verrückt darf Fantasy sein? Hier wird bewiesen, dass fast keine Idee zu aus­ge­fallen ist, um eine gute Fan­tasy-Ge­schichte zu ergeben.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Teuflischer wird’s nicht – 6 – Zur Hölle mit dem Engel

Allyson Snow
Teuflischer wird’s nicht – 6 – Zur Hölle mit dem Engel

Wer beschützt Schutzengel?

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Klappentext:

Ruhe in Frieden? Schön wär’s!

Steve beschützt seit über hundert Jahren mehr oder weniger erfolgreich Men­schen – mit Be­to­nung auf we­niger. Nach einer Reihe ka­tastro­phaler Schütz­linge, die ihn bei­nahe in den Wahn­sinn ge­trieben haben, soll er end­lich eine ein­fache Auf­gabe be­kommen. Klingt gut, oder? Tja … Er be­kommt Lilly.

Lilly, die fest daran glaubt, die Zukunft in Tarot-Karten made in China zu sehen. Lilly, die dum­mer­weise ihren eigenen Schutz­engel ver­zaubern kann – und ihn prompt sicht­bar macht. Ab jetzt ist Steve nicht nur für ihr Über­leben zu­ständig, son­dern auch ihr per­sönlicher Be­gleiter für Res­taurant­besuche, Yacht­partys und spon­tane Séancen mit frag­würdiger Kund­schaft.

Während Steve langsam aber sicher die Fassung verliert, gibt es da ein weiteres klitze­kleines Pro­blem: Lilly weckt in ihm Ge­danken, die ein­deutig unter ‚Sünde‘ zählen …

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Rezension:

Da Lillys bisheriger Schutzengel noch Erholung braucht, bekommt sie einen neuen zu­ge­teilt: Steve. Der war bei seinen vor­herigen Schütz­lingen nicht be­sonders er­folg­reich. Dass in Lillys Eso­terik­laden das himm­lische wie das höl­lische Per­sonal ein und aus geht, über­fordert ihn de­fi­nitiv. Und dann führt Lilly auch noch eine Be­schwörung aus, die ihn sicht­bar macht – für alle.

Nicht nur vom zeitlichen Abstand der Veröffentlichung lässt Allyson Snow Band 6 schnell auf Band 5 („Zwi­schen Himmel, Herz und Schreib­blockade“) folgen. Auch die Hand­lungen beider Bände sind eng ver­bunden. War es im letzten Band Abi­gail, die in höl­lisch-himm­lische Ver­strickun­gen ge­riet, steht dies­mal deren Teil­zeit-Chefin Lilly im Zent­rum des Ge­schehens. Durch ihre Er­lebnisse im letzten Band kann sie plötz­lich ihren neuen Schutz­engel sehen. (Das Schick­sal dessen Vor­gängers ist in Band 5 nach­zu­lesen.) Der nicht gerade er­folgs­ver­wöhnte Steve ist damit über­fordert. Und dass sich ein Schutz­engel in seinen Schütz­ling ver­liebt, ist in den Dienst­vor­schriften für Schutz­engel de­fi­nitiv nicht vor­ge­sehen. Dass so­wohl Shytan als auch Gott (und andere aus der Reihe be­kannte Cha­raktere) dabei ihre Strippen ziehen, sorgt dafür, dass beim Leser auch dies­mal wieder ein Lach­krampf auf den nächsten folgt. Aber das kennt der ge­übte Ally­son-Snow-Leser ja nicht anders. Der Ro­mantik-Anteil fällt in diesem Band zwar etwas größer aus, wirkt aber nie störend. Am Ende fragt sich nur, was unseren Lach­muskeln im schon für nächsten Monat (Sep­tember 2025) an­ge­kündigten Band 7 be­vor­steht.

Wie gewohnt erzählt die Autorin natürlich wieder wechselweise aus den Per­spektiven ver­schiedener be­teiligter Cha­raktere.

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Fazit:

Auch im 6. Versuch erweist sich der Humor dieser teuflisch-guten Urban-Fan­tasy-Reihe ein­fach nur als genial.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
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Eine Thomas-Nightingale-Story – 1 – Eine Nachtigall in New York

Ben Aaronovitch
Eine Thomas-Nightingale-Story – 1 – Eine Nachtigall in New York


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Übersetzung: Christine Blum

Im Bann des Jazz

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Klappentext:

Von den Flüssen von London nach New York

New York, 1920er-Jahre: Augustus Berrycloth-Young, Absolvent der Zauberschule Caster­brook, ist un­an­genehm über­rascht: Denn un­an­ge­kündigt steht sein alter Schul­kamerad Thomas Nightin­gale vor der Tür und reißt ihn aus seinem be­hag­lichen Leben.

Nightingale ist auf geheimer Mission nach New York geschickt worden, um ein ver­zaubertes Saxo­phon aus­findig zu machen, das selt­same Kräfte ent­faltet, wenn es ge­spielt wird. Und aus­ge­rechnet Augustus soll ihm helfen, dabei will er eigentlich nur das Dolce Vita ge­nießen.

Auf der Suche machen die beiden Männer die Jazzclubs der Metropole unsicher und machen un­frei­willig mit der nicht-ma­gischen und kor­rupten Polizei Be­kannt­schaft …

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Rezension:

Thomas Nightingale ist noch ein relativ junger Mitarbeiter des Folly. Es sind die 1920er Jahre. Auf der Spuren­suche nach den Hinter­gründen eines ver­zauberten Saxo­phons führt ihn die Spur über den At­lantik nach New York. Dort steht er un­er­wartet vor der Tür eines alten Schul­kame­raden, der jetzt hier lebt und die pas­senden Kon­takte haben könnte: Au­gustus Berry­cloth-Young.

Wie schon mehrfach zuvor schiebt Ben Aaronovitch auch hier zwischen 2 regu­lären Ro­manen der Peter-Grant-Reihe („Die Flüsse von London“) wieder eine No­velle ein, in deren Mittel­punkt eine Neben­figur der Roman-Reihe steht. Dies­mal ist es der zum Hand­lungs­zeit­punkt noch junge Thomas Nightin­gale, der in den 1920er Jahren einen bri­santen Auf­trag aus­zu­führen hat. Diese Story hebt sich im ver­schie­dener Hin­sicht von den bis­herigen No­vellen und Ro­manen ab. Waren wes bisher immer die je­weiligen Haupt­figuren, die in der 1. Person be­richteten, über­nimmt dies­mal ein bisher nie er­wähnter Cha­rakter die Rolle des Ich-Er­zählers. Dieser Au­gustus Berry­cloth-Young ist ein ziem­lich ver­snobter bri­tischer Zau­berer, den es nach Amerika ver­schlagen hat. Wäh­rend die Spuren­suche nach nicht ganz legalen ma­gischen Akti­vitäten dem Ge­wohnten ent­spricht und wieder sehr unter­halt­sam aus­fällt, konnte mich der Blick­winkel einer eher außer­halb ste­henden Figur, eben jenes Au­gustus, nicht ganz so restlos über­zeugen, wie ich es aus dieser Welt ge­wohnt bin. Der Autor trifft den ver­snobten und etwas hoch­mütig wir­kenden bri­tischen Upper-Class-Stil durch­aus glaub­würdig, doch nimmt der mich leider nicht ganz so mit. Trotz­dem ist die Ge­schichte für sich ge­nommen gut lesbar.

Am Ende werden mehrere Geschichten um Beauregard, den Butler des Ich-Erzählers Au­gustus Berry­cloth-Young, der hier eine größere Rolle spielt, von einem Bertram D. Argyll ge­nannt, die es aber gar nicht zu geben schient. Zu­mindest konnte ich sie weder auf Deutsch noch auf Englisch finden. Was dieses Stil­mittel soll, er­schließt sich mir nicht.

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Fazit:

Diese Novelle um Thomas Nightingales junge Jahre verleiht dieser Figur zusätzliche Tiefe, er­reicht aber nicht ganz das ge­wohnte Niveau.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Das Erbe der Geister

Carol East
Das Erbe der Geister

Fehlende Erinnerungen

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Klappentext:

Der Klingelton schnitt in ihr Bewußtsein wie mit einer Feuerlanze. Schlagartig er­wachte Anke und richtete sich in ihrem Bett auf.

Das Klingeln wurde von einer blinkenden Warnlampe begleitet. Sie wußte: Wenn beides an­sprach, dann war es be­sonders dringend, denn dann ließ ihr Vater nicht mehr den Daumen vom Ruf­knopf.

Sie brauchte nicht auf die Uhr zu schauen, um zu wissen, dass es mitten in der Nacht war. Eilig schlüpfte sie unter der war­men Decke her­vor. Nun war auch der letzte Rest ihres süßen Traumes ver­flogen, und die grau­same Wirk­lichkeit hatte sie wieder.

Es fröstelte sie leicht. Noch im Hinauslaufen streifte sie den Morgenmantel über, der sie wenigs­tens ein wenig wärmte. Diese dicken Mauern von Black­wood-Castle, das ihr Vater nach dem Vor­bild eines eng­lischen Schlosses hatte er­bauen lassen, schienen immer nur kalt sein zu können, egal, wieviel man sie auch auf­zu­heizen ver­suchte.

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Rezension:

Anke hatte nie ein gutes Verhältnis zu ihrem Vater. Deshalb hatte sie schon lange keinen Kontakt mehr zu ihm. Als sie er­fährt, dass er im Sterben liegt, kehrt sie trotz­dem zu­rück, um ihn zu pflegen. Doch nach dem Tod des Vaters häufen sich mys­teriöse Vor­kommnisse.

Carol Easts Novelle ist eindeutig ins Mystery-, vielleicht auch ins Horror-Genre ein­zu­ordnen. Die Be­zeichnung „Mitter­nachts­thriller“, die im Unter­titel des Buches be­nutzt wird, passt meiner Mei­nung nach je­doch weniger. Ein Thriller-Ge­fühl stellt sich wäh­rend der Hand­lung nie ein. Im Zent­rum steht eine Prota­gonis­tin, die nach dem Tod ihres Vaters fest­stellt, dass sie ihn noch we­niger kannte, als sie dachte. Fan­tasy-Ele­mente spielen dabei eine Neben­rolle und bilden damit eher den Hinter­grund der ihr bis dahin weit­gehend un­be­kannten Fa­milien­geschichte der Prota­gonis­tin. Allzu viel Tiefe darf der Leser nicht er­warten, als unter­halt­same lite­rarische Zwi­schen­mahlzeit eignet sich die Ge­schichte jedoch gut.

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Fazit:

Erst nach dessen Tod erfährt die Protagonistin die Geheimnisse ihres Vaters.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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The Stranger Times ermittelt – 3 – Love Will Tear Us Apart (Hörbuch)

CK McDonnell
The Stranger Times ermittelt – 3 – Love Will Tear Us Apart (Hörbuch)


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Übersetzung: André Mumot
Sprecherin: Sascha Icks

Die Stellvertreterin

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Klappentext:

Ehen sind schon in den besten Zeiten schwierig, vor allem, wenn einer der beiden tot ist.

Vincent Banecroft, der jähzornige Chef der STRANGER TIMES, hat den Tod seiner Frau nie ak­zeptiert… trotz recht ein­deutiger Be­weise für das Gegen­teil. Nun scheint es, als ob er doch Recht be­halten könnte: Wie weit wird er gehen, um sie zu retten?

Banecroft ist abgelenkt und damit kommt der Rücktritt von Hannah Willis als stell­ver­tretende Chef­redak­teurin äußerst un­ge­legen. Ist es eine gute Idee, sich aus­ge­rechnet jetzt in das schicke New-Age-Zentrum einer Promi-Sekte zu flüchten?

Und dann verschwindet auch noch ein ehemaliger Kolumnist der Zeitung – be­sonders be­ein­druckend, da er nie exis­tiert hat.

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Rezension:

Hannah hat sich mit ihrem Ex-Mann versöhnt und kündigt bei der Stranger Times. Keiner ihrer Kol­legen ver­steht das. Noch dazu be­sucht sie ein New-Age-The­rapie-Zentrum. Dazu kommt, dass Chef­redakteur Bane­croft noch schräger drauf ist als sonst. Wenn das über­haupt möglich ist. Plötz­lich sieht es fast so aus, als müsse Stella den Laden am Laufen halten – was sie selbst nicht glauben kann.

Kann ein Redaktions-Alltag noch chaotischer werden, als es bei der Stranger Times üb­lich ist? CK McDon­nell ist de­finitiv der Meinung, dass das geht. Mit dem 3. Band seiner cha­otisch schrägen Urban-Fan­tasy-Reihe tritt er den Be­weis an, dass gegen­über Band 2 („This Char­ming Man“) noch eine Stei­gerung möglich ist. Hannah ver­lässt die Re­daktion und macht eine Seelen-The­rapie, der Boss will seine tote Frau wieder­finden, und dann wird auch noch ein Ex-Kolum­nist ent­führt, den es nie gab. Nicht zu ver­gessen die neue stell­ver­tretende Chef­re­dak­teurin, die sogar für die Ver­hält­nisse der Stranger-Times-Re­daktion komisch wirkt. Dass es alle ge­nannten mit haar­sträu­benden Vor­komm­nissen zu tun be­kommen, muss man bei dieser Reihe wohl nicht extra er­wähnen. Wenn Stella nachts auf dem Fried­hof eine Leiche aus­buddeln muss, wirkt das in dem Durch­ein­ander schon fast wie ein An­flug von Nor­malität. Mit diesem Band gelingt dem Autor der un­wider­legbare Be­weis: Ver­rückter geht immer! Da kann man sich am Ende trotz Lach­muskel­kater nur fragen, was im nächsten Band noch kommen könnte.

An der Erzählweise des Autors mit ständig wechselnden Perspektiven wie auch an der Hör­buch­um­setzung ver­ändert sich na­türlich nichts.

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Fazit:

Diese geniale Urban-Fantasy-Reihe schafft es erneut, Spannung mit haar­sträu­bend ko­mischer Situ­ations­komik zu kom­binieren.

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Alien im Wunderland

Thomas Tausend
Alien im Wunderland

Die Frage, wer das Ei legen darf

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Klappentext:

Die Erde in den Augen eines Außerirdischen

Xy ist am Boden zerstört, denn die Beziehung zu seinem Com­pagnon ist zer­brochen.

In seinem Bemühen Abstand zu gewinnen, lässt er sich auf das größte Abenteuer ein, welches auf Valor je kon­zipiert wurde: Als Mensch ge­tarnt den Pla­neten Erde zu be­suchen, von dem man auf Valor schon so viele interes­sante Aus­sendungen empfangen hat …

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Rezension:

Der Valoraner Xy ist aus Liebeskummer verzweifelt. Deshalb meldet er sich für das ver­rückteste Ex­periment, das die valo­ranische Wissen­schaft je unter­nommen hat. Xys Körper wird mit einem noch nie er­probtem Ver­fahren in einen mensch­lichen um­ge­wandelt. Als Mensch ge­tarnt soll er auf der Erde leben, um zu er­kunden, ob die Mensch­heit für einen Tech­nologie-Aus­tausch mit Valor be­reit ist.

Die Idee, die Erlebnisse eines Außerirdischen auf der Erde literarisch auf­zu­arbeiten, hatten schon mehrere Science-Fiction-Au­toren. Humor war dabei auch öfters im Spiel. Thomas Tausend schickt seinen valo­ranischen Prota­gonis­ten aller­dings nicht wie viele seiner Kollegen in die USA, sein Xy muss im gänzlich un-valo­ranischen Hessen über­leben. Die auf Valor aus mensch­lichen Aus­sendungen er­lernte Sprache namens Deutsch hilf ihm da nur ein­ge­schränkt weiter. All diese Pro­bleme seines Prota­gonis­ten bringt der Autor sehr humor­voll an seine Leser. Dabei rückt er Un­logiken der Mensch­heit ge­zielt in den Fokus, was sich bis in den Be­reich Gesell­schafts­kritik er­streckt. In manchen Punkten geht er nach meinem Ge­schmack aber zu tief ins De­tail und bremst damit die Ge­schichte stellen­weise etwas aus. Ins­gesamt ge­sehen sind die Aben­teuer des Aliens unter Hessen (und anderen Men­schen) aber äußerst unter­haltsam zu lesen. Am Ende deutet sich dann die Mög­lichkeit einer Fort­setzung an.

Der Autor überlässt es seinem valoranischen Protagonisten, seine Erlebnisse mit diesen eigen­artigen Men­schen selbst zu schildern.

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Fazit:

Diese Erlebnisse eines Außerirdischen auf der Erde fallen definitiv eher ins Humor-Genre als in das der Science Fiction.

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