Drachenreiter

Cornelia Funke
Drachenreiter

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Im Banne des Mondlichts

Klappentext:
Eine abenteuerliche Reise liegt vor Lung, dem silbernen Drachen. Zusammen mit dem Koboldmädchen Schwefelfell und dem Waisenjungen Ben ist er auf der Suche nach einem sicheren Ort für seine Artgenossen, für die es in der Menschenwelt keinen Platz mehr zu geben scheint. So folgt Lung dem Rat des weisen Schieferbart und setzt seine ganze Hoffnung auf den sagenumwobenen „Saum des Himmels“. Dort, irgendwo zwischen den Gipfeln des Himalaya versteckt, soll die ursprüngliche Heimat der Drachen liegen. Doch auch Nesselbrand, der bedrohliche Goldene, hat schon seine Raben auf die Suche geschickt…

Rezension:
Eine Gruppe Drachen lebt schon lange in einem einsamen Tal. Doch eines Tages erfahren sie zu ihrem Entsetzen, dass die Menschen ihr Tal fluten wollen. Wo sollen sie jetzt hin? Nur die Ältesten unter ihnen erinnern sich noch an ihre Urheimat, ein Tal am „Saum des Himmels“. Wo sich dieser befindet, wissen jedoch selbst die nicht mehr. Lung, einer der Jüngsten unter ihnen, entschließt sich, auf die Suche zu gehen. Nur Schwefelfell, ein Koboldmädchen, das schon lange bei den Drachen lebt, wird ihn begleiten. Zu Beginn ihrer Reise treffen beide auf den Menschenjungen Ben, der sich ihnen anschließt. Auf ihrer langen Reise treffen sie auf neue Freunde, aber auch einen gefährlichen Feind, dessen oberstes Ziel es ist, alle Drachen auszurotten.
Cornelia Funkes „Drachenreiter“ darf man wohl schon fast als Klassiker der Fantasy für junge Leser bezeichnen. Doch obwohl der Gewaltpegel mit Blick auf die ‚Hauptzielgruppe‘ niedrig bleibt, bietet das interessante Abenteuer der ungleichen Gemeinschaft auch dem älteren Leser einen interessanten Lesespaß. Dabei gelingt es der Autorin, mögliche logische Fallstricke zu umschiffen. Selbst was zuerst wie eine Logiklücke wirken könnte, wird im Laufe der Handlung noch aufgeklärt.
Neben Drachen und Kobolden begegnet der Leser dieses Buches während Lungs Reise noch zahlreichen anderen Fabelwesen aus verschiedenen Kulturkreisen. Nicht alle entsprechen dabei der etablierten Vorstellung. Und Dschinns leben nicht immer in Flaschen …

Fazit:
Eine interessante Fantasy-Weltreise auf Drachenflügeln – nicht nur für junge Leser.

Hardcover
eBook
Hörbuch

Harry Potter and the Cursed Child

J.K. Rowling, John Tiffany, Jack Thorne
Harry Potter and the Cursed Child – Parts I & II

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Papa Voldemort

Klappentext:
Based on an original new story by J.K. Rowling, John Tiffany and Jack Thorne, a new play by Jack Thorne, Harry Potter and the Cursed Child is the eighth story in the Harry Potter series and the first official Harry Potter story to be presented on stage. The play will receive its world premiere in London’s West End on 30th July 2016.
It was always difficult being Harry Potter and it isn’t much easier now that he is an overworked employee of the Ministry of Magic, a husband, and father of three school-age children. While Harry grapples with a past that refuses to stay where it belongs, his youngest son Albus must struggle with the weight of a family legacy he never wanted. As past and present fuse ominously, both father and son learn the uncomfortable truth: sometimes, darkness comes from unexpected places. This Special Rehearsal Edition will be available to purchase until early 2017, after which a Definitive Edition of the script will go on sale.

Rezension:
Albus Severus Potter hat es nie gefallen, ständig an seinem berühmten Vater gemessen zu werden. Als er dann endlich nach Hogwarts kommt, freundet er sich gleich im Hogwarts-Express mit Scorpius Malfoy an – und landet selbst in Slytherin. Doch dort bleiben beide Außenseiter, die keine anderen Freunde finden, zumal in der magischen Welt das Gerücht umgeht, Voldemort persönlich wäre Scorpiusʼ wahrer Vater. Als Albus schließlich belauscht, wie Amos Diggery Harry Potter anfleht, seinen Sohn Cedric unter Benutzung eines kürzlich aufgefundenen Zeitumkehrers zu retten, Harry jedoch entschieden ablehnt, beschließt er, diesen Zeitumkehrer zusammen mit Scorpius zu entwenden und selbst in die Zeit des Trimagischen Turniers zu reisen. Doch damit bringen die beiden Freunde die geschichtlichen Abläufe gründlich durcheinander.
Obwohl es eigentlich nur das Script eines Theaterstücks ist, war dieses Buch für alle Harry-Potter-Fans wohl das am sehnlichsten erwartete dieses Jahres. Trotz – oder sogar wegen – der eher durchwachsenen Kritiken der Probeaufführungen des Stücks, waren die Erwartungen hoch, stellt „Harry Potter and the Cursed Child“ doch die 1. offizielle Erweiterung des Canons der HP-Reihe seit Band 7 dar. Leider liegt genau hier das Problem. Elemente wie „Albus kommt nach Slytherin“, „Albus und Scorpius werden beste Freunde“ oder „Scorpius verliebt sich in Rose“ kennt der Fan mittlerweile aus unzähligen Next-Generation-FanFictions. Diese nun als offiziellen Bestandteil der HP-Geschichte wiederzufinden, dürfte viele Fans verwirren. Erheblich schlimmer erscheinen allerdings die massiven inhaltlichen Widersprüche zu diversen in den bisherigen 7 Büchern enthaltenen Details. Um nicht übermäßig zu spoilern, sei hier als Beispiel nur genannt, dass laut diesem Script am Tag von Voldemorts Angriff auf Harrys Elternhaus kein Fidelius auf diesem liegt und Harrys Eltern nur Stunden vor dem Angriff offenbar völlig unbesorgt einen Dorfspaziergang mit Harry unternehmen. Das widerspricht allem, was der Fan bisher als gesichert voraussetzen konnte. Wenn das jetzt offiziell zum Canon gehört – sind die 7 Bücher der Reihe dann jetzt kein Canon mehr?

Fazit:
Eine lange erwartete Fortsetzung der Geschichte um Harry Potter, die leider alles, was der Fan bisher wusste, auf den Kopf stellt.

Hardcover mit Schutzumschlag
Hardcover mit Schutzumschlag in der deutschen Übersetzung
eBook in der deutschen Übersetzung

Rhanmarú – Die Weltenwanderer

Liane Sons
Rhanmarú – Die Weltenwanderer

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Rhan oder Marú – das ist die Frage

Klappentext:
Um Heucheleien und Intrigen auf seinem Heimatplaneten zu entgehen, sucht Aeneas van Rhyn, Großmagier und Nachfahre einer der mächtigsten Familien Rhanmarús die Erde auf. In Waldsee, der Stadt der Rhan, findet er die Ruhe, die er sich erhofft hat.
Doch dann platzt der fünfzehnjährige Erik, der bisher mit seiner Schwester von Kirmes zu Kirmes gezogen ist, in das Idyll. Er weiß es nicht, aber er kommt nicht allein. Feinde, die im Schatten bleiben, verfolgen ihn. Sie schrecken vor nichts zurück und werden zu einer Gefahr, der selbst ein Großmagier nicht trotzen kann.
Ein spannendes Fantasyabenteuer um einen Großmagier und eine Gruppe Jugendlicher.
»Die Weltenwanderer« ist der in sich abgeschlossene erste Band der Serie um die Magier von Rhanmarú.

Rezension:
Der 15-jährige Erik lebt bei seiner deutlich älteren Schwester, welche ihr Geld als Wahrsagerin auf dem Rummel verdient. An seine Eltern kann er sich kaum erinnern. Doch eines Nachts ergreift seine Schwester überhastet die Flucht, ohne Erik Grund oder Ziel zu nennen. Ihren Bruder lädt sie einfach in Waldsee, einer getarnten Siedlung außerirdischer Magier, der Rhan, ab und verschwindet. Aeneas, der die Angelegenheiten der Rhan auf der Erde leidet, klärt Erik auf, dass er offensichtlich auch ein Rhan ist und über magische Fähigkeiten verfügt. Doch schon bald muss Erik feststellen, dass alles noch komplizierter ist – und ihm anscheinend jemand nach dem Leben trachtet.
Mit dem Band „Die Weltenwanderer“ führt Liane Sons ihre Leser in die Welt von Rhanmanú ein, wobei der Schwerpunkt zumindest dieses Bandes auf Erik und Aeneas liegt. Es werden jedoch auch andere interessante Personen eingeführt, die in späteren Bänden eventuell eine größere Rolle bekommen könnten. Ähnliches gilt für die komplizierte Politik der Rhan und ihr Verhältnis zu den verfeindeten Marú. Während Erik als der in der Urban Fantasy typische ‚Normalo‘ daherkommt, der zunächst nichts von seinen Besonderheiten ahnt, ist Aeneas trotz seiner hohen Stellung in der Rhan-Gesellschaft in dieser eher ein Außenseiter, der den dort gängigen Konventionen gespalten gegenübersteht. Deshalb hat er unter seinem eigenen Volk nicht nur Freunde.
Das Buch ist interessant und flüssig geschrieben und bietet sowohl dem Leser als auch Erik einige Überraschungen. Wie man es schon als genretypisch bezeichnen kann, wird allerdings nicht thematisiert, wieso alle vorkommenden Rhan – auch die, die überhaupt nicht auf der Erde leben – sich offensichtlich in fließendem Deutsch verständigen können.

Fazit:
„Die Weltenwanderer“ stellt den Auftakt einer neuen Urban-Fantay-Reihe dar, die einiges an Potential bietet.

Taschenbuch
eBook

Fremdes Leben

Dennis Frey
Fremdes Leben

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Die Leben des Cormac Flynn

Klappentext:
Cormac Flynn entschließt sich, seinem Leben ein Ende zu setzen. Doch statt zu sterben, wird er von einem Fremden zurückversetzt, um seinem Leben eine bessere Richtung zu geben.
Als er in einem Versteck auf versiegelte Magie stößt und sie befreit, ändert sich alles, und für Cormac beginnt ein verzweifelter Kampf um das Gleichgewicht der Welt. Zu allem Übel, mischt sich auch noch der Fremde ein, der ihn ständig zu beobachten und mehr Gründe für sein Einmischen zu haben scheint, als er zugeben möchte.

Rezension:
Cormac Flynn, ein Mann nicht genau bekannten Alters, steht auf einer Klippe – und springt. Kurz darauf wird er im Bett seines alten Kinderzimmers wach. Es ist wieder der 13. November 1992, und er ist wieder 15. Bei ihm ist ein eigentümliches Wesen ohne Augen. Dieses eröffnet Cormac, dass es ihm eine Chance gibt, sein verpfuschtes Leben neu und besser zu leben. Cormac erinnert sich, dass er damals – oder jetzt, je nachdem, wie man es sieht – gerade mit seinen Eltern in die Stadt gezogen und gleich anschließend länger krank gewesen war. Doch an seiner neuen Schule bekommt Cormac gleich Ärger mit dem Schulrowdy und dessen Freunden. Nach einer auch in diesem Leben nicht besonders angenehmen Zeit erleidet Cormac durch deren Schuld einen Unfall – und erwacht am 13. November 1992. Ob dieses Leben endlich besser wird?
Dieser kurzen Inhaltsangabe kann man wohl schon ansehen, dass Dennis Freys „Fremdes Leben“ in gewisser Weise an den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ erinnert. Immer wenn Cormac sein Leben vergeigt hat – woran er allerdings meist nicht selbst die Schuld trägt –, wacht er wieder als 15-jähriger am 13. November 1992 auf. Bei den Lokalitäten greift der Autor auf tatsächlich existierende Orte seiner Wahlheimat Irland zurück.
Das Leben, das Cormac nach seinem Selbstmord führt, füllt fast 25% des Buches. Leider ist gerade dieses Leben für den Leser das langweiligste. Sein darauf folgendes Leben ist bis kurz vor dessen Ende auch nicht wirklich interessant. Bis zu dieser Stelle erscheint das Buch eher wie eine Sozial-Problem-Story. Erst jetzt kommen (abgesehen vom mehrmaligen Reset seinen Lebens) erstmals Fantasyelemente ins Spiel. Allerdings ist der Leser an dieser Stelle auch schon fast in der Mitte des Buches angekommen. Ab hier wird das Buch auch für Fantasy-Freunde erheblich interessanter, was sich bis zum Ende weiter steigert. Während jedoch das relativ uninteressante ‚Vorspiel‘ sehr in die Länge gezogen erscheint, werden die Höhepunkte, die es gegen Ende definitiv gibt, um so kürzer abgehandelt.
Genau hier liegt das Problem bei der Einschätzung des Buches. Wer gerne Bücher über soziale Konflikte ließt, wird wahrscheinlich auch am vorderen Teil des Buches Gefallen finden, denn stilistisch ist dieses durchaus gelungen. Wer jedoch primär eine Fantasy-Story erwartet, dessen Geduld wird arg auf die Probe gestellt. Zum Ende hin dominiert das Fantasy-Element die Handlung jedoch immer stärker. Hier kann der Autor mit einigen überzeugenden Einfällen punkten, und die Auflösung ist durchaus überraschend. Zusammengefasst kann man vielleicht sagen, dass dem Buch eine deutliche Straffung des vorderen, magiearmen Teiles guttun würde.

Fazit:
Nach einem schwachen Start steigert sich „Fremdes Leben“ zum Ende hin zu einer spannenden Fantasy-Geschichte.

eBook

Adairas Erbe (Sheanthee 3)

Amber Blake
Adairas Erbe (Sheanthee 3)

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Der Kampf ums Portal

Klappentext:
Überall im Land tobt der Krieg zwischen den Fae Abkömmlingen. Cayas Großmutter hat das Anwesen in eine Festung verwandelt und auch Sheanthee ist kein sicherer Ort für die Schüler mehr. Caya selbst ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Aufgabe als Wächterin und der Notwendigkeit das Portal zu öffnen. Entscheidungen müssen getroffen werden und Freude und Leid liegen dicht nebeneinander.

Rezension:
Nachdem es Caya und ihren Freunden im vorhergehenden Band der „Sheanthee“-Reihe gelungen ist, den sagenhaften Tobar und mit ihm das Portal zur Welt der Fae zu finden, spitzt sich der Konflikt zwischen den menschlichen Fae-Abkömmlingen zu. Während die sich selbst als Krieger bezeichnende Gruppe das Portal schnellstmöglich öffnen will, um wieder mehr Magie in unsere Welt zu lassen, wollen die Wächter genau das verhindern, weil sie das Ende der Welt, so wie wir sie kennen, befürchten. Was soll Caya jetzt tun? Da sie als einziger aller lebenden Fae-Abkömmlinge alle 4 Elemente beherrscht, ist sie auch die einzige, die das Portal öffnen könnte. Obwohl sie sich überzeugungsmäßig eher der Seite der Wächter verbunden fühlt, währen gerade diese es, denen es nützen würde, Caya zu beseitigen, denn damit wäre es bis auf weiteres unmöglich, das Portal zu öffnen.
In diesem abschließenden Band der Trilogie erreicht Cayas Abenteuer erwartungsgemäß seinen Höhepunkt. Amber Blake schafft es erneut, den Leser in das spannende Abenteuer ihrer unfreiwilligen Heldin hineinzuziehen. War diese bei der Auffindung des Tobars noch die Heldin der Schule und der gesamten magischen Welt, sitzt sie jetzt zwischen den Stühlen und weiß nicht mehr, wem sie vertrauen kann. Wie schon bei den bisherigen Bänden der Reihe schafft es die Autorin auch hier wieder, ihre Leser durch einen interessanten Schreibstil und gekonnten Spannungsaufbau zu fesseln.
Leider muss man allerdings auch bei diesem Band feststellen, dass die Interpunktion chaotisch und die Schreibung speziell der selbst geschaffenen Begriffe gewöhnungsbedürftig ist. Eine diesbezügliche Überarbeitung würde der gesamten Reihe sehr zugutekommen.
Zusammenfassend muss man feststellen, dass Amber Blake mit den Abenteuern um die Magieschülerin Caya Cunningham eine magische Internatsgeschichte geschaffen hat, die unter Urban-Fantasy-Fans durchaus mehr Beachtung verdienen würde. Trotz unbestreitbarer Parallelen zu Harry Potter hat die Autorin mit „Sheanthee“ eine völlig eigenständige Welt erschaffen, der alle Interessierten einen Blick gönnen sollten.

Fazit:
Allen, die Harry Potter mögen, kann man dieses Buch und die komplette „Sheanthee“-Reihe von ganzem Herzen empfehlen.

eBook

Mira Magica – Böse und Gut

Jannes C. Cramer
Mira Magica – Böse und Gut

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Weißer Zirkel oder Bruderschaft?

Klappentext:
Mira ist ein ganz normaler Teenager mit ganz normalen Problemen. Zumindest bis sie auf ein Wesen von seltsamer Gestalt trifft. Vigil, der schon viele Jahre nach ihr sucht, zeigt Mira eine magische Welt, die ohne ihr Wissen bereits Teil ihres Lebens ist.
Doch Vigil ist nicht der Einzige, der auf das Mädchen aufmerksam geworden ist. So werden die Sorgen und Pflichten ihres Teenagerdaseins bald zu Miras geringstem Problem und sie erlebt Dinge, die sich oft nur schwer mit ihrem bisherigen Alltag vereinbaren lassen.
Schon bald lernt Mira die junge Magierin Luisa kennen und glaubt, in ihr eine Freundin und Weggefährtin gefunden zu haben …
„Mira Magica – Böse und Gut” ist ein Urban Fantasy Roman.
Die Handlung spielt in der heutigen Zeit in einem deutschen (Fantasie-)Ort namens Dorwingen.
Auch wenn es sich beim Roman im Kern um ein Jugendbuch handelt, ist es durchaus für Erwachsene geeignet, die sich für spannende Bücher dieses Genres interessieren.

Rezension:
Mira ist eine 16-jährige Schülerin, die ihre Freizeit meist mit ihren beiden Freundinnen verbringt. Zumindest bis sie ‚zufällig‘ ein kleines Kätzchen findet. Sobald die beiden alleine sind, beginnt das Kätzchen plötzlich mit menschlicher Stimme zu sprechen, nur um sich kurz darauf in ein eigenartiges Wesen mit 3 Augen zu verwandeln, welches sich Mira als ihr Wächter Vigil vorstellt. Er eröffnet ihr, dass sie eine Magierin ist und er sie ausbilden wird. Ähnlich erging es vor wenigen Jahren Luisa, nur dass ihr Wächter ein alter Mann war. Natürlich treffen die beiden jungen Magierinnen bald aufeinander – und wecken das Interesse 2er magischer Gemeinschaften, des Weißen Zirkels und der Bruderschaft. Schnell weiß Mira nicht mehr, wer es gut und wer es böse mit ihr meint.
Wie viele Urban-Fantasy-Werke es gibt, an deren Anfang Mädchen oder Jungen in jugendlichem Alter überraschend erfahren, dass sie über besondere Fähigkeiten verfügen, kann wohl niemand zählen. Und trotzdem funktioniert dieses Schema immer wieder, wie auch dieses Buch erneut beweist.
Nachdem die Handlung zu Beginn etwas steif und fast schon steril wirkt, kommt spätestens mit Luisas Geschichte Spannung auf, welche sich im weiteren Verlauf des Buches immer weiter steigert. Miras Schwierigkeiten, ihren Freundinnen und Eltern gegenüber möglichst unverändert zu erscheinen, werden dabei vom Autor immer wieder in den Mittelpunkt der Handlung gerückt. Ihr Erfolg, Familie und Freundeskreis vorzuspielen, mit ihr hätte sich nicht wirklich etwas verändert, wirken allerdings teilweise nicht sehr glaubhaft. Auch die dazu im Rahmen der Handlung gegebene Begründung erscheint wenig überzeugend. Überhaupt werden die Menschen aus Miras bisherigem Umfeld recht oberflächlich dargestellt. Im Gegensatz dazu werden die Zerwürfnisse in der Mira zunächst noch fremden magischen Welt intensiver beleuchtet. Hier gibt es, wie die junge Magierin schnell feststellen muss, nicht nur Schwarz und Weiß,. Auch alle möglichen dazwischenliegenden Grautöne sind vertreten. Und genau hier erreicht die Handlung ihren spannenden Höhepunkt. Lange ist weder der Heldin noch dem Leser klar, welche Kräfte welche Ziele verfolgen, wer Mira helfen oder wer ihre Fähigkeiten nur ausnutzen will.
Auch wenn am Schluss des Buches – was wohl niemanden wirklich überraschen wird – zumindest die unmittelbaren Gefahren vorläufig neutralisiert sind, erscheint das Ende irgendwie offen. Der Leser hat den Eindruck, dass Miras Geschichte hier noch nicht zu ende sein kann. Allerdings findet sich weder im Buch selbst noch in der Webpräsenz des Autors irgendeinen Hinweis auf eine geplante Fortsetzung.

Fazit:
Eine Urban Fantasy, deren magischer Anteil (im Gegensatz zum real-menschlichen Umfeld) durchaus überzeugen kann.

Taschenbuch
eBook

Tobar (Sheanthee 2)

Amber Blake
Tobar (Sheanthee 2)

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Das magische Herz von Sheanthee

Klappentext:
Caya Cunningham ist die beste Magie-Schülerin der Insel. Nicht alle finden diese Tatsache erfreulich. Der Fae Rat ruft einen Wettbewerb aus, um die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schüler zu testen. Die magische Quelle der Insel, das Zentrum der Kraft von Sheanthee soll gefunden werden. In mehr als tausend Jahren ist dies niemandem gelungen. Zusammen mit ihrer besten Freundin DeeDee und den beiden Gargoyles nimmt Caya die Herausforderung an. Die Dinge, die sie im Laufe ihrer Suche entdecken, lassen das anfängliche Abenteuer allmählich zu einem Alptraum werden…
Für Jugendliche und junggebliebene Erwachsene.

Rezension:
Die 16-jährige Caya ist eine Ausnahmeschülerin an ihrer Schule, dem Internat für magisch begabte Fae-Abkömmlinge auf der irischen Insel Sheanthee. Im vergangenen Schuljahr konnte sie ihre Befähigung in allen 4 Formen der Elementemagie nachweisen – etwas, was seit sehr langer Zeit keinem Schüler mehr gelungen ist. Doch damit ist sie auch ins Visier der ‚Krieger‘ geraten, einer extremen Gruppierung der Fae-Abkömmlinge, die das seit langem versiegelte Portal zur Welt der Fae wieder öffnen wollen. Doch die Mehrheit der in unserer Welt lebenden Fae-Abkömmlinge ist der Meinung, dass damit das Ende unserer Zivilisation eingeleitet würde. Zum Glück ist diese Meinungsverschiedenheit vorläufig rein akademisch, da niemand weiß, wo dieses Portal verborgen ist. Sollte Caya wirklich die Fähigkeit haben, das zu ändern?
Wenn man (wie der Rezensent) versehentlich mit diesem 2. Band der Reihe beginnt, erscheinen einem zu Beginn natürlich einige Sachen fremd. Trotzdem kommt man auch ohne Kenntnis des Vorgängers schnell in die Geschichte hinein. Die Autorin führt den Leser in ein magisches Internat, was natürlich kein gänzlich neuer Einfall ist. Trotzdem schafft sie es, eine interessante, gänzlich eigenständige Welt zu erschaffen, die wahrscheinlich den Geschmack vielen Harry-Potter-Fans treffen dürfte, jedoch keinesfalls wie ein Harry-Potter-Klon wirkt. Die Charaktere wirken glaubhaft, und das Buch macht durchaus Lust auf mehr. Durchaus positiv sei auch angemerkt, dass die Autorin auf eine große Lovestory verzichtet.
Leider gibt es jedoch auch negatives zu vermerken. Auf ein Lektorat wurde offensichtlich komplett verzichtet, was sich im Besonderen an der Interpunktion bemerkbar macht. Die Kommata wurden anscheinend nach dem Zufallsprinzip im Text verteilt. An Stellen, wo kein Komma etwas verloren hat, tummeln sie sich gleich scharenweise herum, dafür fehlen sie an anderen Stellen, wo sie für den Textfluss dringend benötigt würden. Dafür verdient das Buch einen deutlichen Abzug in der B-Note!

Fazit:
Wer Harry Potter gut findet dürfte auch an diesem Buch Gefallen finden.

eBook

Sheanthee

Amber Blake
Sheanthee

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Die Macht der Elemente

Klappentext:
Caya Cunningham ist ein ganz normaler Teenager,- oder fast normal. Sie entstammt dem alten, magischen Volk der Fae,- nicht, dass sie das weiter interessiert. Der häusliche „Hokus Pokus“ geht ihr eher auf die Nerven und sie möchte mit dem ganzen „Magie Quatsch“ eigentlich nichts zu tun haben. Ihre Vorstellung von einem tollen Leben gipfelt in einem Studium des Modedesigns in London, wenn sie die Schule fertig hat.
Unglücklicherweise erwachen bei den Fae Abkömmlingen die magischen Kräfte, wenn sie das fünfzehnte Lebensjahr erreicht haben.
Zahlreiche Unfälle passieren und als sie im Zorn, einen Feuerhydranten in die Luft jagt, verfrachten sie ihre Eltern, gegen ihren Willen, auf die magische Insel Sheanthee, wo sie lernen soll ihre Kräfte zu kontrollieren.
In Begleitung eines schlagfertigen Gargoyles, tritt sie eine Reise an, die ihr Leben auf den Kopf stellen wird.
Das Buch ist konzipiert für jugendliche Leser und junggebliebene Erwachsene.

Rezension:
Caya soll gegen ihren Willen auf das Fae-Internat auf der abgelegenen Insel Sheanthee gehen. Dabei zieht sie doch viel lieber nach Unterrichtsschluss mit ihrer besten Freundin, die ein ‚normaler‘ Mensch ist und nichts von Cayas magischer Abstammung weiß, durch die örtlichen Boutiquen. Dazu kommt noch, dass jeder Schüler des Internats einen magischen Begleiter braucht, und als solchen erbt sie den vorlauten Gargoyle Bronc, der schon der Begleiter ihrer verstorbenen Urgroßmutter, einer berühmten Magierin, war. Um ihre Fae-Magie kontrollieren zu lernen, bleibt ihr jedoch nichts anderes übrig, als zu gehen. Schließlich soll sich während ihrer Ausbildung auch herausstellen, welche der verschiedenen Magieformen der Fae ihr zu eigen sind.
Amber Blake, hinter deren Pseudonym sich wahrscheinlich eine deutschsprachige Autorin (oder Autor?) verbirgt, führt den Leser schnell in die Handlung hinein. Die Hintergründe werden dem Leser eher nebenbei im Laufe der Geschichte nahegebracht. Cayas Erlebnisse können den Leser fesseln, wobei manches ruhig etwas ausführlicher erzählt sein könnte. Dabei ist der Text gut lesbar verfasst. Leider kann man das von der Interpunktion nicht sagen. Die Interpunktion, insbesondere die Kommasetzung, ist chaotisch. Auch die Rechtschreibung – besonders die der selbst geschaffenen Begriffe – ist teilweise etwas gewöhnungsbedürftig.
Trotz der genannten ‚Mängel‘ dürfte sich die Lektüre der „Sheanthee“-Reihe für Freunde junger Urban Fantasy lohnen, denn die Autorin schafft es darinnen, durchaus neue, noch nicht anderweitig abgenutzte Ideen einzubringen.

Fazit:
Alle, die sich für das Leben an magischen Internaten begeistern können, sollten „Sheanthee“ einen Blick gönnen.

eBook

Voodoo Girl / LOA – 1 – Die weiße Mambo

Roxanne Rivington
Petra Renée Meineke
Voodoo Girl
LOA – 1 – Die weiße Mambo

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Voodoo und 3 Elternpaare für Zoé

Klappentext:
(alt)
Düstere Träume und eine unbekannte Vergangenheit geben der 16-jährigen Zoé Rätsel auf. Ihre Eltern hat sie nie kennengelernt, und Tante Megan, bei der sie aufgewachsen ist, verschweigt ihr etwas. Gibt es ein Geheimnis um ihre Geburt? Um Klarheit zu gewinnen reist Zoé nach Haiti, wo sie geboren wurde – ein Land, in dem Voodoozauber, Geister und Dämonen zum Alltag gehören. Doch wer sind die unheimlichen Männer, die sie verfolgen? Stecken Mächte dahinter, die nicht von dieser Welt sind? Zoé gerät in einen Konflikt zwischen Glauben und Wissen. Auf der Suche nach ihrer Vergangenheit wird sie immer tiefer in die Mysterien des Voodoo hineingezogen … Roxanne Rivingtons Debüt »Voodoo Girl« erschien erstmals auf der kanadischen Schreibplattform Wattpad, wo die Geschichte tausende Leser begeisterte und 2014 einen Wattys Award gewann.

(neu)
Zwei Menschen, zwei Geschichten, durch Jahrhunderte und Kontinente getrennt, doch auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden …
Düstere Träume und ihre vergessene Kindheit bestimmen das Leben der 16-jährigen Zoé. Die nebelhafte Prophezeiung einer Wahrsagerin führt sie nach Haiti, wo sie geboren wurde. Ein seltsames Land, in dem Magie, Geister und Dämonen zum Alltag gehören. Doch je tiefer Zoé nach ihren Wurzeln gräbt, um Antworten zu finden, desto rätselhafter werden die Hinweise.
Gibt es ein Geheimnis um ihre Geburt? Und wer sind die unheimlichen Männer, die sie verfolgen? Zoé ahnt nicht, wie eng ihr Schicksal mit Ereignissen aus längst vergangenen Zeiten verwoben ist – und mit den Menschen, die anno 1791 die Haitianische Revolution auslösten: dem charismatischen Sklavenführer Boukman, dem jungen Mokabi, der als Sklave aus seiner afrikanischen Heimat in die neue Welt verschleppt wurde, und Cécile Fatiman – der legendären Voodoopriesterin, die man einst „Die weiße Mambo“ nannte.

Rezension:
1790 wird der junge afrikanische Häuptlingssohn Mokabi auf einem Sklaventransporter in die Karibik verschleppt, wo er bald darauf in die Wirren des haitianischen Sklavenaufstandes von 1791 gerät.
Zoé wächst bei ihrer Stieftante Megan, genannt Meg im England unserer Tage auf. Megs Bruder und dessen Frau hatten Zoé als Kleinkind aus einem Waisenhaus in Haiti adoptiert, waren kurz darauf jedoch gestorben. So weiß die 16-jährige nur wenig über ihre eigentlichen Stief- und nicht das geringste über ihre leiblichen Eltern. Als eine Wahrsagerin auf dem Jahrmarkt sie auffordert, mehr über ihre Wurzeln zu erfahren, fasst Zoé den Entschluss nach Haiti zu reisen und ihre Herkunft zu erforschen. Nach anfänglichen Zögern stimmt Tante Meg zu, den nächsten Urlaub gemeinsam dort zu verbringen. In der Karibik angekommen, muss Zoé jedoch schnell feststellen, dass mysteriöse Leute an ihr interessiert sind.
Roxanne Rivington präsentiert mit diesem Buch ein fesselndes, tief in die haitianische Geschichte eingebettetes Abenteuer. Viele der gut konstruierten Zusammenhänge erschließen sich dem Leser (und Zoé) erst nach und nach. Dabei werden geschickt zahlreiche hierzulande wenig bekannte Informationen aus der realen Historie Haitis sowie dem dort nicht wegzudenkenden Voodoo-Kult eingebaut. Die Autorin schafft es, den Leser mit ihrem Schreibstil und dem gut durchdachten Handlungsaufbau schnell in den Bann ihres Romans zu ziehen, welchen sie selbst ins Mystery-Genre einordnet.
In die Haupthandlung um Zoé sind immer wieder historische Kapitel um Mokabis Geschichte eingeschoben. Leider erfährt der Leser bis zum Schluss nicht, wie genau die beiden Handlungsfäden aus dem 18. und dem 21. Jahrhundert miteinander verwoben sind. Auch Zoés Schicksal bleibt ungeklärt, denn das Buch endet abrupt an der spannendsten Stelle. Erst hier wird dem Leser bewusst, dass es sich bei „Voodoo Girl“ um den 1. Band eines Mehrteilers handelt. Leider ist das Erscheinungsdatum der Fortsetzung, die wohl jeder Leser am Ende dieses Buches ungeduldig herbeisehnt, noch ungewiss.
Mit einem Verlagswechsel änderte sich der Titel des Buches von „Vooddoo Girl“ zu „LOA – 1 – Die weiße Mambo“, womit auch der Charakter eines Mehrteilers sofort ins Auge sticht. Auch tritt die Autorin statt des Pseudonyms jetzt unter ihrem echten Namen Petra Renée Meineke auf.

 

Fazit:
„Die weiße Mambo“ entführt den Leser in ein spannendes und ungemein interessantes Abenteuer nach Haiti.

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Lust auf noch mehr Gespenster? „Arthur Degenhard“, Band 2 der Jugend-Urban-Fantasy-Kurzgeschichtenreihe „Bei Geistern zu Besuch“ ist jetzt erhältlich.
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Der schwarze Garten

Dorothe Zürcher
Der schwarze Garten

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Im Schutz des Schlangenrings

Klappentext:
Während des ‚Sechseläuten-Festes‘ wird die WC-Anlage des Zürcher Großmünsters gesprengt und brennt aus. Die Polizei spricht von Vandalismus. Die junge Carina vermutet etwas ganz anderes. Sie fragt sich, ob eine dunkle Macht aus den Erzählungen unserer Vorfahren durch das vergessene Gräberfeld seinen Weg ins Freie fand.
Früher hätte sich Carinas Vater, der Meister über den schwarzen Garten – einem keltischen Kultplatz von Zürich –, dieses Verdachts angenommen. Doch vor einem Jahr wurde ihr Vater unter mysteriösen Umständen ermordet. Carinas Bruder befürchtet, seine Schwester wolle die düsteren Kräfte des Gartens wieder heraufbeschwören und vertreibt sie aus der Stadt.
Eine Irrfahrt zu anderen vergessenen Kultorten und alten Legenden der Schweiz beginnt. Dabei versucht Carina, neue Erkenntnisse zu gewinnen, um die Stadt zu befreien. Vor allem aber muss sie sich gewahr werden, wie groß ihre Schuld am Tod ihres Vaters ist…

Rezension:
Carina, die von ihrer Familie meist Kaia genannt wird, und ihrem Halbbruder widerstrebt es, das schwarzmagische Erbe ihres gestorbenen Vaters anzutreten. Als ihre Heimatstadt Zürich jedoch erst von anscheinendem Vandalismus und später sogar von einem Erdbeben erschüttert wird, ist ihnen klar, dass dunkle Kräfte am Walten sind. Obwohl sich die Geschwister über den richtigen Weg uneins sind, erkennen sie doch, dass nur die Kräfte des Schwarzen Gartens, den sie von ihrem Vater übernommen haben, helfen können, die Stadt zu schützen.
Bei einem in der Schweiz handelnden Buch, in dem auch regional typische Ausdrücke verwendet werden, ist es hilfreich, dass es einen Glossar gibt, in dem einige der benutzten Ausdrücke erklärt werden. Leider gibt es im Text aber auch einige lokale Ausdrücke, die im Glossar fehlen. So dürfte es für die meisten deutschen Leser nicht offensichtlich sein, dass sich Carinas Familienname Degiesser von der Berufsbezeichnung „Gießer“, ergänzt durch den französische Adelsvorsatz „de“ herleitet.
Die Autorin führt ihre Leser in ein Zürich, in dem viele Gestalten aus örtlichen Sagen aktiv sind. Am Anfang fällt es etwas schwer, in die Handlung hineinzufinden. Erst nach und nach werden dem Leser die magischen Zusammenhänge und Carinas Familienverhältnisse klar. Erschwerend kommt hinzu, dass den meisten Lesern außerhalb der Züricher Region die als Grundlage der Handlung dienenden Sagen fremd sein dürften. So fällt es einem bis zum Ende dieser Urban-Fantasy-Geschichte schwer, einzuordnen, um wen (oder was) es sich beim ‚Butler‘ der Familie und den ‚Gärtnern‘ handelt. Trotzdem hinterlässt das Buch am Ende einen durchaus positiven Gesamteindruck, und man fühlt sich gut unterhalten.

Fazit:
Auch ohne Kenntnis der sprachlichen und lokalen Eigenheiten kann man dieses Buch Urban-Fantasy-Fans empfehlen.

Taschenbuch