Ein MORDs-Team – Band 16 – Aus dem Schatten

Andreas Suchanek
Ein MORDs-Team – Band 16 – Aus dem Schatten

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Die ‚Weiße Dame‘

Klappentext:
Gemeinsam mit den 84ern erreichen Mason, Olivia und Randy den Ort, an dem ihre Freundin festgehalten wird. Dort herrscht Chaos. Eine alte Bekannte verfolgt Danielle durch die fremde Stadt. Sie kennt nur ein Ziel: Rache! Die Tochter von Shannon Holt soll sterben.
Zwischen Kampf und Verfolgung, zwischen Freunden und Feinden enthüllt sich die Legende der fünften Dynastie. Und die weiße Dame tritt aus dem Schatten.

Rezension:
Nachdem sie erfahren haben, wo Danielle festgehalten wurde, machen sich ihre Freunde schnellstmöglich auf den Weg. Auch die 84er brechen auf, um Danielle in Sicherheit zu bringen, doch beide Teams ahnen gegenseitig nichts von ihrer Anwesenheit. Doch eine alte Bekannte, Claudia Kastelano, spürt sie zuerst auf. … und schon ist Danielle wieder in höchster Gefahr.
Auch in diesem mittlerweile bereits 16. Band der Reihe um das MORDs-Team hält Andreas Suchanek die Spannung wieder auf hohem Niveau. Gefahren lauern von allen Seiten, doch schließlich gibt es Hilfe aus einer unerwarteten Richtung. Doch etwas ist diesmal anders: In diesem Band werden – endlich – Antworten geboten. Und da sogar einige. Dabei warten sowohl auf die Freunde als auch auf den Leser einige Überraschungen. Die Identität der ‚Weißen Dame‘ ist nur eine davon. Dass die Enthüllungen alles einfacher machen, kann man dabei jedoch nicht behaupten.
Zum Aufbau der Geschichte und dem Stil muss man hier wohl nicht mehr viel sagen. Beides dürfte dem Leser mittlerweile hinlänglich bekannt sein, denn zu einem Einstieg in die Abenteuer Masons, Danielles, Olivias und Randys eignet sich dieser Band definitiv nicht. Hier sollte der Neuleser unbedingt am Anfang beginnen. Mit anderen Worten bei „Band 1 – Der lautlose Schrei“.
Zum Schluss des Bandes kann der Fan – wie so oft in dieser Reihe – nur händeringend auf die Fortsetzung warten.

Fazit:
Die Spannung bleibt auch diesmal auf hohem Niveau. Doch in dieser Folge bekommen die Freunde endlich auch Antworten.

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Autoren und ihre Bücher: Daniela Zörner

Autoren und ihre Bücher: Daniela Zörner

Wie angekündigt, möchte ich heute beginnen, noch relativ unbekannte Autoren näher vorzustellen. Den Anfang mache ich dabei mit Daniela Zörner. Geben wir ihr zuerst Gelegenheit, selbst etwas über sich zu sagen:

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Mein Leben zwischen und mit den Zeilen:

Anno 1963, je nach Betrachtung vor kürzerer oder eher längerer Zeit, wurde ich in Niedersachsen geboren. Von Kindesbeinen an war „Rastlosigkeit“ mein zweiter Nachname. Zwangsläufig zog und reiste ich nach dem Studium viele Jahre lang als Pressefotografin und Journalistin kreuz und quer durch Deutschland. Heute lebe ich als freie Autorin zusammen mit meinem Ehemann leidenschaftlich gerne in Berlin. Mein Faible für Literatur unterschiedlichster Genres, das besondere Licht des Nordens sowie ungewöhnliches Strandgut wetteifern um die knapp bemessene Freizeit.

Die beharrliche Motivation, immer wieder nach Block und Stift zu greifen, sei kurz und knapp benannt: Ich kann nicht anders. Daher lautet auch meine schlichte Antwort darauf, warum ich mich gerade für diese aufgezeichneten Geschichten entschieden habe: „Ich denke, die Frage muss umgekehrt lauten.“

Übrigens lese ich nicht nur gerne Werke verschiedener Genres, sondern fühle mich ebenso als Autorin dort zuhause. In diesem Jahr arbeite ich vor allem an der erweiterten Neufassung meiner Fantasy-Reihe „Die Geschichte der Lilia Joerdis van Luzien“. Insgesamt vier rasant erzählte Urban Fantasy-Bände, „Elbenfürstin“, „Elbensilber“, „Elbenfluch“ und „Elbenschwur“, werden 2017 nacheinander mit neuem Inhalt erscheinen. Eine weit über 1.000 Seiten umfassende Mammutaufgabe, die meine Kreativität brutzeln lässt!

Im vergangenen Jahr schrieb ich den in Berlin spielenden Gegenwartsroman „Blackcouch.com“. Mit Thrill schildert er das waghalsige Leben der „Generation Smartphone“ – inklusive haarsträubender Nebenwirkungen.

Für Märchenfans ab 6 Jahren habe ich bisher zwei lustig-spannende, eigenhändig illustrierte Vorlesebücher veröffentlicht: „Das Kasematukel im Apfelbaum“ und „Das Kasematukel und der Pfropftropffleck“.

Über Besuche auf meiner Homepage www.daniela-zoerner.de, bei Twitter unter @ZoernerD oder auf www.lovelybooks.de freue ich mich besonders!

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Wie sie schon selbst erwähnte, ist Danielas aktuellstes Werk die überarbeitete Version der Elbenfürstin. Das sagt der Klappentext zu diesem Buch:

Ihr blieb die Spucke weg. Hatten die Lichtwesen wirklich gerade „Elbe“ gesungen? E-L-B-E? Noch bevor Lilia begreift, wie ihr geschieht, schlittert sie in Berlin zwischen die kampferprobten Fronten von Elben und Dämonen. Rebellisch versucht die junge Frau, sich gegen den Sog einer wahrhaft mystischen Geschichte zu stemmen. Doch bald muss Lilia erkennen, dass sie den ihr zugewiesenen Schicksalspfad nicht mehr verlassen kann. So wächst sie, angeleitet von der schwer durchschaubaren Elbe Elin, zu einer Halbelbe heran. Auf ihrer Suche nach verschollenen Elbenamuletten trifft Lilia in Schottland den arroganten Halbelb Alexis. Diese Begegnung sorgt für geballtes irdisches Chaos. Das Licht stehe ihr bei!

Eine kleine Leseprobe gibt es natürlich auch:

… Das zauberhafte, uralte Buch lag auf meinem Esstisch, während ich ungeduldig den sich träge erhitzenden Wasserkessel abwartete. Hier unter dem Küchenfenster fiel noch genügend trübgraues Winterlicht ein, um auf die Deckenlampe verzichten zu können. „Was hat dieses Buch nur an sich?“ Antiquitäten entzogen sich schon immer meinem Interesse. „Geheimnisvoll.“ Mir kam eine Idee und ich flitzte los zum Bücherregal im Wohnzimmer. Vielleicht fand sich im alten Lexikon eine Seite über Schriften.

Noch bevor ich den entsprechenden Band Sai – Suc aufschlagen konnte, pfiff mich der Wasserkessel zurück. Der Tee musste erst ziehen, also drehte ich mich wieder um. Das mitgebrachte Buch leuchtete! Das Lexikon geriet in Vergessenheit. Ein schmaler Lichtstrahl fiel auf die Schrift. Mein irres Glotzen dauerte exakt 2 Minuten und 40 Sekunden, bis das schrille Piepen der Teeuhr gnädig meine entglittenen Gesichtszüge in Bewegung brachte.

Vielleicht wäre der Anfang für mich leichter geraten, wäre mein Blick diesem ersten Lichtstrahl nach draußen gefolgt. Nämlich in Erwartung einer Wolkenlücke, die der tief stehenden Wintersonne eine freundliche Chance gab. Denn da draußen gab es keine Lücke, keinen Sonnenstrahl, nur Einheitsgrau. Andererseits wäre der Anfang garantiert erheblich schlimmer missraten, hätte ich meine unsichtbare Untermieterin aus Joschs Laden zurückkehren sehen. Nachdem die Elbe Elin jede einzelne Nacht meines bisherigen Lebens bewacht hatte, startete mit dem heutigen Tag ihr Fulltimejob bei mir.

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Die weiteren Bände der Reihe sind derzeit in der noch nicht überarbeiteten Version lieferbar:

Elbensilber

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Elbenfluch

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Elbenschwur

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Weitere lieferbare Bücher der Autorin:

Blackcouch.com

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Das Kasematukel im Apfelbaum

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Das Kasematukel und der Pfropftropffleck

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Autoren und ihre Bücher – Autorenvorstellungen im Eisenacher Rezi-Center

Autorenvorstellungen im Eisenacher Rezi-Center

Neben den Rezensionen möchte ich hier in Zukunft unter der Rubrik „Autoren und ihre Bücher“ auch Autoren vorstellen. Dabei denke ich nicht an die Berühmtheiten der Szene, sondern an noch relativ unbekannte Autoren, Autoren, die ihre Bücher oft als sogenannte Indies oder auch Selfpublisher veröffentlichen. Jedem dieser Autoren werde ich dabei die Gelegenheit geben, sich und natürlich seine Werke selbst vorzustellen.

Der Start wird bereits an diesem Wochenende erfolgen.  Also seit gespannt, mit wem diese Vorstellungsrunde beginnt.

Atschori – Die Echsenbestie von Köln

Justus Wolf
Atschori – Die Echsenbestie von Köln

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Blutspur durch Köln

Klappentext:
Einmal in tausend Jahren ist alles möglich.
Die junge Biologistudentin Emilya braucht dringend einen Nebenjob. Unerwartet trifft sie den geheimnisvollen Lord Bradford und der stellt ihr Leben auf den Kopf: Plötzlich muss Emilya einen mordenden Echsenmenschen quer durch Köln jagen. Dabei entdeckt sie, dass sie eine ganz besondere Gabe besitzt.
Währenddessen geht für Marcel ein Traum in Erfüllung, denn er wird Kandidat bei einer Quizshow. Den Fernsehauftritt bei seinem großen Idol Christina Durmond hat er sich allerdings anders vorgestellt, als er in Wirklichkeit verläuft.
Schnell, hart und herzlich – „Atschori“ ist ein bewegender Fantasy-Thriller mit unterschiedlichen fantastischen Wesen.

Rezension:
Kaum hat Emilya ein Vorstellungsgespräch vermasselt, da wird sie auf offener Straße vom Insassen eines Rolls-Royce’ angesprochen. Dieser gibt sich als englischer Lord und Sonderermittler gegen übersinnliche Bedrohungen aus und will Emilya anwerben, weil diese angeblich über eine besondere Gabe verfügt, von der sie selbst nichts weiß. Die glaubt ihm natürlich nicht, doch der Fremde weist sich mit einem Ring aus, der dem gleicht, den Emilya einst von ihrem verschwundenen Vater bekam. So steht Emilya wenig später am Tatort, an dem ein Taucher von einem Echsenmann umgebracht wurde. Langsam beginnt sie, der Geschichte des Lords zu glauben. Aber werden sie das mysteriöse Wesen daran hindern können, weitere Morde zu begehen?
Der Titel und das Cover könnten durchaus den Eindruck erwecken, es beim vorliegenden Werk mit einem der üblichen ‚Groschenhefte‘ zu tun zu haben. Der Inhalt stellt sich dann jedoch als deutlich höherwertig heraus, als man aus dieser Erwartungshaltung heraus vermuten könnte. Justus Wolfs Fantasy-Story ist handwerklich gut geschrieben und hinterlässt einen positiven Eindruck. Lobend muss man bemerken, dass der Autor darauf verzichtet, das ganze in eine Lovestory zwischen der Protagonistin und dem Lord abgleiten zu lassen. Stattdessen liegt der Schwerpunkt auf der Erforschung der Hintergründe des Wesens. Dabei werden allgemein bekannte Fantasy-Wesen auf interessante Weise in neue Zusammenhänge gebracht. Mit dem im Klappentext benutzen Begriff „Thriller“ würde ich dieses Buch allerdings weniger assoziieren.
Auch wenn der konkrete Fall am Ende (natürlich) erfolgreich abgeschlossen ist, wären weitere Abenteuer um die neuernannte Sonderermittlerin durchaus wünschenswert. Ein Mangel an (potentiell) bösartigen Wesen dürfte dem wohl kaum im Wege stehen.

Fazit:
Dieser Fantasy-Krimi bewegt sich auf überraschend hohem Niveau und macht damit Lust auf mehr.

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Träume

Christoph Junghölter
Träume

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Die große Wohnung

Klappentext:
Das Leben der Anderen
Was ist im Leben wichtig? Geld? Liebe? Stolz? Und was ist eigentlich Glück? Diese Fragen muss Andreas beantworten, als die Schwiegereltern ihm eine Wohnung schenken wollen.

Rezension:
Andreas’ Frau stammt aus wohlhabenden Verhältnissen. Da gerade Nachwuchs unterwegs ist, beschließen ihre Eltern, dem Paar eine traumhafte Eigentumswohnung zu schenken – noch dazu eine, die sich Andreas niemals leisten könnte. Das kann sein Stolz natürlich nicht zulassen. Noch dazu gäbe es im Haus keine Garage für seine geliebte Honda.
Christoph Junghölters Kurzgeschichte spielt mit dem Zwiespalt zwischen Stolz und Bedürfnis. Wird Andreas sich überwinden können, das Geschenk zu akzeptieren? Oder gibt es am Ende sogar noch eine Überraschung? Um das zu erfahren, muss man diese augenzwinkernde Kurzgeschichte schon selbst lesen.

Fazit:
Eine locker-leichte Geschichte aus einer eigentlich gut funktionierenden Beziehung.

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Zantaliya – 1 – Reise durch das Schattenland

Judith Fischer
Zantaliya – 1 – Reise durch das Schattenland

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Die verschwundenen Mädchen

Klappentext:
Niemals hätte Cate es für möglich gehalten, dass das geheimnisvolle Land, von dem ihre beste Freundin Mary ihrer Schwester erzählte, tatsächlich existiert. Doch als die Kleine plötzlich auf mysteriöse Art und Weise verschwindet, führt ihre Suche sie genau dorthin.
Mit Mary an ihrer Seite stürzt sie Hals über Kopf in das größte Abenteuer ihres Lebens, denn was sie in Zantaliya erwartet, stellt alles, was sie bisher erlebt hat in den Schatten…
Den beiden Mädchen wird ein schweres Schicksal zuteil und ganz plötzlich sehen sie sich statt ihren üblichen Problemen mit fiesen Nachtraben, Gnomen und Baumgeistern konfrontiert. Aber sie haben keine Wahl, denn Cates kleine Schwester wird vom kaltblütigen Schwarzmagier Falador gefangengehalten und ihm gegenüberzutreten ist ihre einzige Chance, sie zu befreien…
»Reise durch das Schattenland« ist BAND 1 der Zantaliya-Trilogie und beschreibt die Erlebnisse der beiden Mädchen während der ersten Etappe ihrer abenteuerreichen Suche nach Cates kleiner Schwester.

Rezension:
Cate ist 13 und lebt mit ihrer Mutter und der kleinen Schwester in bescheidenen Verhältnissen, ihre beste Freundin Mary seit dem Tod ihrer Eltern sogar im Waisenhaus. Cates kleine Schwester Sarah liebt die Geschichten, die Mary ihr oft erzählt. Doch eines Tages erzählt Mary eine ungewöhnliche Geschichte. Cate hat den Eindruck, dass die Freundin dabei geistig irgendwie abwesend ist. Kurz darauf verschwindet Sarah spurlos aus der Wohnung, die Polizei kann keine Spur von ihr finden, und Cate macht sich schwere Vorwürfe. Als sie nachts einen eigenartigen Traum hat, macht sie sich spontan selbst auf die Suche. Vor Marys Waisenhaus trifft sie auf ihre Freundin, die auch einen visionären Traum hatte. Kurz darauf betreten die beiden die Welt aus Marys Geschichte – eine Welt, die sehr gefährlich ist. Werden sie in der Lage sein, Sarah hier zu finden?
Judith Fischers Jugend-Fantasy erzählt die Abenteuer der beiden Freundinnen Cate und Mary in einer Parallelwelt, in die diese unerwartet geraden. Diese Handlungsidee ist sicher nicht neu. Geschichten, in denen Mädchen, Jungen oder auch Erwachsene in eine Fantasy-Welt geraden, gibt es schließlich einige. Trotzdem können die Abenteuer gerade auch junger Helden immer wieder unterhalten. Im vorliegenden Fall gelingt das recht gut. Nachdem die Vorgeschichte, in der der Leser die Protagonistinnen und ihre Umgebung in unserer Welt kennenlernt, noch recht behäbig erscheint, wird es nach dem Wechsel der Welten rasch abenteuerlich. Mit jedem Abenteuer, das die beiden Mädchen bestehen müssen, zieht das Buch den Leser mehr in seinen Bann – um dann in einem ziemlich heftigen Cliffhanger zu enden.
Da es sich bei „Zantaliya“ um eine Trilogie handelt, überrascht es natürlich nicht, dass das Abenteuer noch nicht beendet wird. Dass es so offen ohne einen ‚Teilabschluss‘ endet, dagegen schon. Immerhin ist Band 2 („Zantaliya – Suche nach der Wahrheit“) bereits lieferbar.
Die Autorin erzählt die Geschichte zwar hauptsächlich aus dem Blickwinkel der Freundinnen, unterbrochen wird dies jedoch immer wieder durch Abschnitte aus der Sicht anderer Personen, wie beispielsweise Cates Mutter, Sarahs oder auch anderer Personen. Der Stil ist gut lesbar. Gelungen ist ihr damit ein Buch, das Genre-begeisterten Lesern durchaus gefallen dürfte.

Fazit:
„Zantaliya – Reise durch das Schattenland“ ist der Auftakt einer Jugend-Urban-Fantasy-Trilogie, die gut lesbar ist.

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Nuna Nocturna – 1 – Die kleine Gralshüterin

Lotte Logan
Nuna Nocturna – 1 – Die kleine Gralshüterin

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Das Portal zur Unterwelt

Klappentext:
Nuna ist eine 12-jährige, geflügelte Nocturna. Sie genießt das erste Schuljahr in der Mitternachtsschule im Luftschloss Nypmphensee mit ihren neuen Freunden. Während der Vorbereitungen zum Mittsommernachtsfest werden ihre Eltern von gräßlichen Geysiten nach Infernum entführt und in brennende, diabolische Käfige gesteckt.
Für Nuna beginnt damit eine Odyssee durch die Welt der dunklen magischen Mächte: Sie landet in einem menschlichen Kinderheim und wird dort von einer Hexe der schwarzen Magie in Pflege genommen. Zum Glück gelingt ihr die Flucht. Sie reist zum Eispalast des Königs Regnatrax, um sich einen Zauberstab zu beschaffen, der stark genug ist, um ihre Eltern aus Infernum zu befreien. Gute Freunde, Mut und viel Glück bringen sie schließlich nach Infernum…

Rezension:
Nunas 1. Jahr auf der magischen Schule geht zu Ende. Doch kaum zuhause angekommen, erfährt sie, dass die Sicherheit der Welt in Gefahr ist. Anscheinend gelingt es den Bewohnern der Unterwelt zunehmend, das Portal zwischen beiden Welten, das nach einem großen Krieg vor beinahe 500 Jahren von ihren eigenen Eltern, die seitdem die Gralshüter sind, versiegelt wurde, zu unterwandern. Und es kommt noch schlimmer: Den Mächten des Bösen gelingt es, Nunas Eltern gefangen zu nehmen und zu verschleppen. Nuna ist entschlossen, diese zu befreien – und zwar persönlich. Doch nimmt sie sich da nicht etwas zu viel vor?
Zu Beginn erinnert dieses Buch an diverse andere, die an magischen Schulen handeln, wie sie seit Harry Potter in größerer Zahl erschienen sind. Der größte Unterschied scheint darin zu liegen, dass Nuna und ihrer Mitschüler keine Menschen sondern Nocturna sind, Wesen, die Menschen zwar weitgehend gleichen, jedoch Flügel besitzen. Allerdings erlebt der Leser hier nur die letzten Schultage vor den Sommerferien, in denen die eigentliche Handlung erst beginnt. Als Gralshüter und Mitglieder des Großen Rats sind Nurnas Eltern in ihrer Welt Berühmtheiten. Als sie von aus dem Infernum entkommenen Geysiten angegriffen und entführt werden, nutzt ihnen das jedoch wenig. Die Haupthandlung konzentriert sich auf die folgende Flucht Nunas, auf der sie in die Menschenwelt gerät, wo sie zunächst in einem Kinderheim landet, und ihre folgende Rettungsaktion. Zu ihrem Glück hält man ihre Flügel für ein Karnevalskostüm, das sie sich wegen einer vermuteten seelischen Störung weigert abzunehmen.
Das Ungewöhnliche an dieser Urban Fantasy liegt sicher darin, dass der Protagonist im Gegensatz zu fast allen anderen Werken dieses Genres kein Mensch ist, der die Grenze zu einer magischen Welt überschreitet, sondern ein Wesen dieser Welt, das unsere besucht.
Die Handlung dieses Fantasy-Abenteuers ist durchaus spannend und unterhaltsam, auch der Schreibstil der Autorin kann punkten. Zumindest am Anfang muss sich der Leser jedoch über zahlreiche anscheinende Logikfehler wundern – die sich dann allerdings im weiteren Verlauf der Handlung doch größtenteils aufklären. Leider jedoch nicht alle. Nach der anfänglichen Vermutung, die Versiegelung des Portals könnte bereits gebrochen sein, stellt sich beispielsweise heraus, dass dem nicht so ist und nur für Geysiten ein Schlupfloch besteht. Komischerweise können die Geysiten Nunas Eltern trotzdem in die Unterwelt entführen, und auch das Rettungskommando hat keine größeren Schwierigkeiten, dorthin zu gelangen. Das trübt den Gesamteindruck natürlich etwas.
„Die kleine Gralshüterin“ ist der Auftakt einer Trilogie, deren 2. Band im April 2017 erscheinen soll.

Fazit:
Dieses jugendliche Urban-Fantasy-Abneteuer macht Spaß, leidet jedoch leider unter ein paar Logikproblemen.

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