Fritzi Klitschmüller – 1 – Fritzi Klitschmüller

Britta Sabbag
Fritzi Klitschmüller – 1 – Fritzi Klitschmüller

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Rote-Beete-Alarm!

Klappentext:
„Das ist ja gar kein Skateboard!“ – Mehr bringt Fritzi nicht heraus, als sie ihr Geburtstagsgeschenk aus dem Papier wickelt. Statt des heiß ersehnten Skateboards hat Fritis Mama ausgerechnet ein Prinzessinnenkleid für sie genäht. Schnell steht fest:
Ein geheimer Skateboard-Beschaffungs-Plan muss her!
Gemeinsam mit ihrem Freund Thies wirbelt Fritzi durch die Nachbarschaft, um sich ihren Traum zu erfüllen. Gar nicht so einfach, denn obendrein müssen die beiden ihre Freundschaft vor Fritzis Vater geheim halten. Der kann die neuen Nachbarn aus dem Ärgerhäuschen nämlich überhaupt nicht leiden … Turbulente Ferien voll geheimer Heimlichkeiten und großer Abenteuer beginnen!

Rezension:
Endlich Ferien! Und auch noch Geburtstag! Was kann sich Fritzi noch mehr wünschen? Sie weiß auch schon, was sie geschenkt bekommt: ein feuerrotes Skateboard mit Sportrollen. Denkt sie zumindest. Doch statt des erwarteten Sportgerätes kommt beim Auspacken nur ein Prinzessinnenkleid zum Vorschein. Und der Familienurlaub fällt auch noch flach, denn ihre Mutter muss dringend zur Kur. Es kommt sogar noch schlimmer: Damit Fritizi und ihr kleiner Bruder während der Abwesenheit ihrer Mutter nicht nur von Pizza und Nudeln leben müssen – was beide übrigens überhaupt nicht stören würde –, kommt Tante Bolle zu Besuch, und die bringt zur Krönung des ganzen auch noch Fritzis gehasste Cousine Shakira mit. Da kann Fritzi sich doch nur mit dem neuen Nachbarsjungen Thies verbünden, um die freie Zeit zu verbringen – und dabei vielleicht doch noch einen Weg zum eigenen Skateboard zu finden.
Britta Sabbags Buch richtet sich primär an Kinder. Jeder Zweifel an diesem Punkt wird spätestens beim Anblick der auffällig großen Schrift sowie der zahlreichen Textillustrationen beseitigt. Trotzdem muteten Wortwahl und Schreibstil überraschen erwachsen an. Da darf Fritzis Papa auch mal „Himmelarschundzwirn!“ fluchen. Wieso das Buch allerdings (beispielsweise bei Amazon) als „Lustiges Mädchenbuch ab 8“ vermarktet wird, was auch das überwiegend in Pink gehaltene Cover unterstreicht, erscheint mir unverständlich. Typische ‚Mädchenthemen‘ kommen im ganzen Buch nicht vor. Sieht man einmal vom Prinzessinnenkleid ab, würde die Story unverändert auch mit einem Jungen als Protagonisten funktionieren. Wieso sollte das Buch also nicht auch für Jungen interessant sein?

Fazit:
Dieses lustige Ferien-Abenteuer kann jungen, aber durchaus auch etwas älteren Lesern empfohlen werden.

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Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow

Rainbow Rowell
Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow

Übersetzung: Brigitte Jakobeit

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Im Schatten des Magiers

Klappentext:
Simon Snow, der größte und mächtigste Zauberer, den es je gab, ist eigentlich eine Katastrophe. Ungeschickt bewegt es sich in der Zaubererwelt, die er doch eigentlich vor ihrem Untergang retten soll. So ist es jedenfalls prophezeit. Dabei kann er nicht mal seinen Zauberstab gerade halten.
Aber ein Talent hat Simon doch, nämlich das zur Freundschaft. Und hätte er seinen Kumpel Penelope, seine Dauerfreundin Agatha und seinen in herzlicher Abneigung zugewandten Zimmergenossen Baz nicht, hätte er die magische Welt schon längst in Schutt und Asche gelegt. Aber mit den dreien könnte es klappen, nicht nur den Mörder von Bazʼ Mutter zu entlarven, sondern auch die dunklen Mächte zu besiegen und die Welt zu retten.

Rezension:
Für Simon Snow beginnt sein letztes Jahr auf der magischen Schule Watford. Endlich kann er zum letzten Mal eines der Kinderheime verlassen, in welchen er in jedem Jahr die Sommerferien verbringen musste. Ob er sein letztes Schuljahr überleben wird, ist jedoch alles andere als sicher, versucht ‚der Schatten‘ doch schon, seit er erstmals nach Watford kam, ihn zu vernichten. Simons größtes Problem dabei: Niemand weiß, wer ‚der Schatten‘ ist, nicht mal ‚der Magier‘, Schuldirektor und ungekrönter Herrscher der magischen Welt Großbritanniens. Außerdem ist Simon zwar der mächtigste Zauberer aller Zeiten, er kann seine Kräfte aber nur äußerst unzureichend kontrollieren. Und obwohl ‚der Magier‘ ihn zu seinem Erben erklärt hat, ist er nur selten mal zu sprechen. Er muss schließlich ständig gegen ‚die Alten Familien‘ kämpfen, welche die alten Zustände aus der Zeit vor dem Aufstieg ‚des Magiers‘ wieder herstellen wollen.
Gibt es hier jemanden, der bei dieser Kurzbeschreibung nicht sofort an einen gewissen Harry Potter denkt? Wahrscheinlich nicht. Also schon wieder ein einfallsloser Harry-Potter-Clon? Nein, das kann man diesem Buch wirklich nicht vorwerfen, denn die Geschichte entwickelt sich nach anfängliche stark erscheinenden Parallelen in eine völlig andere – und überraschende – Richtung.
Doch bleiben wir zunächst beim Anfang. Der Leser lernt Simon kennen, als er das Kinderheim verlässt und sich auf die Fahrt nach Watford begibt. Währenddessen erinnert er sich ständig an diverse Vorfälle der vergangenen 7 Schuljahre zurück. Als Leser ist man hier ständig versucht, das Buch zur Seite zu legen und sich erst mal die vorhergehenden Bände zu besorgen. Die gibt es aber gar nicht! Simon Snow war eigentlich nur die literarische Lieblingsfigur der Protagonistin eines anderen Werkes der Autorin, „Fangirl“. Erst nach dem Erfolg dieses Buches entschloss sich Rainbow Rowell, Simon ein eigenes Buch zu gönnen. Für den Leser bleibt jedoch ein eigenartiges Gefühl, wenn ständig eine Vorgeschichte angedeutet wird, die es nie gab. (Nach Informationen von Lesern, die „Fangirl“ kennen, werden die genannten Ereignisse auch dort nicht thematisiert.)
Dass manches (ganz) anders ist, als es aus Simons Sicht wirkt, merkt der Leser spätestens, wenn spätere Kapitel aus der Sicht anderer beteiligter Personen geschildert werden. Dies ist allerdings ein Gestaltungsmittel, das auch verwirren kann, denn die Geschehnisse werden, egal aus wessen Blickwinkel sie gerade geschildert werden, immer in der Ich-Perspektive präsentiert. Das führt dazu, dass man sich an manchen Stellen nochmals schnell am Kapitelanfang informieren muss, wer da gerade „ich“ ist.
Ganz so humorvoll, wie der Klappen- (oder korrekter gesagt Rückseiten-)Text vermuten lässt, ist das Buch übrigens nicht. Im Gegenteil: Das Ende wirkt schon beinahe sentimental. Wem das nicht stört, erhält mit „Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow“ eine solide Urban Fantasy mit durchaus neuen Ideen und unerwarteten Plottwists.

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Fazit:
Ein überraschend anderer Zauberschüler in einer Welt, die sich als ganz anders herausstellt, als er (und auch der Leser) zunächst denkt.

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Pommes! Porno! Popstar!

Thomas Kowa, Christian Purwien
Pommes! Porno! Popstar!

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Armes Ibiza!

Klappentext:
Kein Hit, zwei Musiker, drei Probleme. Und Ibiza.
Für alle Fans von Rocko Schamoni und Heinz Strunk
Millionen haben ihre Platten nicht gekauft, Hunderttausende ihre Konzerte niemals besucht und jeden Abend übernachteten dutzende Groupies weit entfernt von ihrem Hotelzimmer. Kurz und gut: Sie sind die unerfolgreichste Band der Popgeschichte. Und nun müssen sie innerhalb von nur einer Woche ein Hitalbum schreiben, denn sonst werden sie von den Hells Angels exekutiert und von der Deutschen Bank gevierteilt.
Die beiden fliegen nach Ibiza, nehmen in Rekordzeit eine CD auf und steigen der Vorzimmerdame des erfolgreichsten CEOs der Musikindustrie hinterher. Denn sie wollen einen Termin bei deren Boss. Doch sie haben nicht mit schwerhörigen deutschen Touristen, der Plattenfirmenputzfrau und Gott höchstpersönlich gerechnet, die alle ein Wörtchen mitreden wollen, was denn nun ein Hit ist und was nicht.

Rezension:
Was macht ein pleitegegangener Pommesbudenbesitzer, wenn sowohl die Deutsche Bank als auch die Hells Angels die Hände aufhalten, um Schulden einzutreiben? Und was macht der beste Freund dieses verhinderten Pommesbruzzlers, der für den Bankkredit gebürgt hat, aber selber pleite ist? Die Antwort ist klar: Geld muss her! Und da man sich der durch Talentlosigkeit verhinderten Musikkarriere entsinnt, ist der Notfallplan klar: Das minimalistische Equipment schnappen und ab nach Ibiza, um innerhalb von 7 Tagen ein Chart-reifes Abräumeralbum aufzunehmen. Dann muss das Geld doch fließen! Zum Glück kennt man ja ein paar alte Bekannte von einer lange vergangenen Pornoproduktion, die einem eventuell unter die Arme greifen könnten.
Das klingt abgefahren? Ist es auch. Was Thomas Kowa und Co-Autor Christian Purwien hier abliefern, ist eine geballte Ladung Brachialhumor. Praktisch jedes auch nur halbwegs bekannte Großunternehmen wird dabei verbal durch die Scheiße gezogen – die Kultur einer gewissen Alpenrepublik, welche mit „Ö“ beginnt und mit „reich“ endet, sowieso. Und die Insel Ibiza. Und … Wenn man aufzählt, wer und was hier nicht sein Fett abkriegt, wird die Liste wahrscheinlich erheblich kürzer.
Wer sich als Leser bis zum Ende des Buches noch nicht totgelacht hat, kann sich als abschließenden Härtetest auch noch die Musik, die die beiden Autoren tatsächlich aufgenommen haben, reinziehen.
Ob man ganz zum Schluss vorsichtshalber doch lieber anhand aktueller Satellitenbilder überprüfen sollte, ob sich Ibiza wirklich noch da befindet, wo es laut Atlas liegen sollte?

Fazit:
Lachmuskeltraining für Lachmuskel-Massochisten. Alle Daumen hoch!

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Die Unbestimmten – 1 – Die Staubgeborene

Jo Schneider
Die Unbestimmten – 1 – Die Staubgeborene

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Auf dem Weg zum wahren Ich

Klappentext:
Die 19-jährige Zianth kann ihren Augen kaum trauen, als sie einen der wertvollsten Edelsteine in den Händen hält, die es gibt! Endlich scheint ein Leben außerhalb der staubigen Minen für sie in greifbarer Nähe – ein Leben in absoluter Freiheit. Doch mit dem Fund erwachen ungeahnte Fähigkeiten in ihr, die sie an einen neuen Ort binden, eine Stadt der Magie. Hier wird sie zur Schülerin des vermutlich dunkelsten Magiers des Landes. Der Winteralb gilt als hart und unbarmherzig und um seine Vergangenheit ranken sich viele düstere Geheimnisse. Immer wieder stellt er Zianth vor Aufgaben, an denen sie zu zerbrechen droht. Bis ihre wahre Gabe ans Licht kommt…

Rezension:
Seit ihrer Kindheit lebt Zianth in den Minen. Als sie eines Tages einen Drachenstein findet, scheint ihre Freiheit in greifbarer Nähe zu liegen, wird jeder Finder eines solch wertvollen Steines doch in Freiheit gesetzt – heißt es zumindest. Doch ein Neider will ihr den Stein entreißen, um sich selbst freizukaufen. Beim Kampf um den Drachenstein kommt es zu einem magischen Ausbruch. Als Zianth wieder erwacht, befindet sie sich bei einer Heilerin, die ihr offenbart, dass sie eine Magierin ist – und fortan beim unfreundlichen Winteralb Aster in die Leere gehen soll.
In dieser Fantasy-Geschichte verfolgt der Leser den Weg einer jungen Frau zur ausgebildeten Magierin. Erst im Laufe der Handlung erfährt er, wie es überhaupt dazu kam, dass die Heldin schon als Kind zur Minen-Sklavin wurde. Auch Zianth muss erkennen, dass ihr bisher vieles über sich selbst unbekannt war. Der Weg, der vor ihr liegt, ist steinig. Auch am Ende dieses Buches sind noch nicht alle Zusammenhänge offenbart. Jo Schneider schont ihre Protagonistin nicht, sondern lässt sie jeden Schritt – teilweise im wörtlichen Sinn – blutig erkämpfen. Dabei gelingt es der Autorin, den Leser in Zianths Gefühlswelt hineinzuversetzen.
„Die Staubgeborene“ stellt den Auftakt zur 5-bändigen Reihe „Die Unbestimmten“ dar, welche in den kommenden Monaten in rascher Folge erscheinen soll. (Band 2 ist bereits erscheinen.) Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine der üblichen Fortsetzungsgeschichten, deren einzelne Bände meist ‚Heftroman‘-Länge aufweisen, sondern um 5 Bücher von Romanlänge.

Fazit:
„Die Staubgeborene“ führt den Leser in eine Welt, in der Alben und Menschen eher gezwungenermaßen zusammenleben.

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Das Erbe der Macht – 9 – Silberknochen

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 9 – Silberknochen

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Der Überläufer

Klappentext:
Die Suche beginnt. Die Lichtkämpfer setzen alles daran, vor der Schattenfrau die legendären Silberknochen zu finden, um Zugang zum Versteck des letzten Sigilsplitters zu erhalten. Doch was hat es mit den ominösen Knochen überhaupt auf sich?
Gleichzeitig glaubt Johanna, in Max die Waffe erkannt zu haben, die die Schattenkrieger haben wollen. Sie ergreift Maßnahmen. Und setzt dabei eine Kette aus Ereignissen in Gang, die in eine Tragödie münden.
Machtvolle Zauber, gefährliche Artefakte, uralte Katakomben und geheime Archive. Die Lichtkämpfer und der Rat des Lichts – Johanna von Orleans, Leonardo da Vinci, und weitere Größen der Menschheitsgeschichte – stellen sich gegen das Böse.

Rezension:
Während die Unsterblichen das Team um Alex und Jen auf die Suche nach den Silberknochen schicken, gerät Max wegen seiner Treffen mit Marcus in den Verdacht, ein Verräter zu sein. Schneller als gedacht sitzt die Lichtkämpfergruppe schon wieder in einer tödlichen Falle. Werden sie sich befreien können, oder wird es diesmal Opfer geben? Max dagegen wird durch die ständigen Verdächtigungen immer mehr an die Wand gedrängt.
Wer „Das Erbe der Macht“ kennt, erwartet wohl nicht wirklich, dass es zur Abwechslung mal ruhig zugehen könnte. Natürlich gönnt Andreas Suchanek seinen Helden auch in diesem Band keine Ruhepause. Wie gewohnt erweist auch dieser sich wieder als Pageturner. Und viel zu schnell ist der Leser wieder am Ende angelangt: „Fortsetzung folgt.“ Die Spannung bleibt ständig auf Höchstniveau, und zudem erwartet (nicht nur) den Leser eine dicke Überraschung.

Fazit:
Diese Urban-Fantasy-Action-Reihe wird wohl nie langweilig. Kaum denkt man, ein Höhepunkt wäre erreicht, folgt auch schon der nächste.

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Drei Tage bis Vollmond

Hagen Haas
Drei Tage bis Vollmond

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Alles Gute kommt von unten

Klappentext:
Als der Kölner Student Emil eine mysteriöse schwarze Pyramide findet, ahnt er nicht, dass sein Schicksal damit unvermittelt eine dramatische Wendung nimmt. Zuerst klingelt ein bildhübscher Sukkubus namens Demmi an seiner Tür. Als Emil in die bergseeblauen Augen des Dämons blickt, ist es sofort um ihn geschehen und obwohl Demmi nicht gerade freundlich zu ihm ist, ein Loch in seine Küchentür schießt und ihm die Pyramide klaut, ist Emil nicht mehr davon abzubringen, dass er und Demmi füreinander bestimmt sind. Doch dann macht auch noch ein Unhold im Auftrag des Dämonenfürsten Asmodin Jagd auf Emil, Demmi und die Pyramide. Glücklicherweise ist der gewaltige Kampfdämon zwar eine muskelbepackte Mordmaschine, doch leider nicht sehr helle … Ein Fantasy-Roman voller Liebe und Tod, Helden und Schurken, Dämonen und Geheimagenten, Schwert- und Pistolenduellen, über- und unterirdischen Verfolgungsjagden und außerdem einigen ultrageheimen Geheimtipps für Köln-Touristen!

Rezension:
Emil und seine Freunde treffen sich an einem Freitagabend auf einer Rheinbrücke, um den Start ins Wochenende würdig zu begehen. Unerwartet zieht in Gewitter auf, und prompt schlägt der Blitz in einen der Brückenpfeiler ein. Der Stein splittert, zum Vorschein kommt eine kleine schwarze Pyramide, die ein eigenartiges blaues Leuchten von sich gibt. Bevor die Freunde sich endlich vor dem Unwetter in Sicherheit bringen, nimmt Emil diese an sich. Wenig später klingelt es an seiner Wohnungstür. Davor steht das hübscheste Mädchen, das Emil jemals gesehen hat. Dass sie Hörner und einen Schwanz hat, stört ihm da nur wenig. Doch auch sein Freund Wächter bekommt Besuch: eine zierliche Chinesin und ein um so stämmigerer Sioux, die sich als Dämonenjäger vorstellen. Während Emils Freunde zusammen mit den Dämonenjägern Jagd auf den Sukkubus machen, glaubt Emil an die Unschuld der Dämonin. Doch auch der Dämonenfürst und seine Helfer haben ein Hühnchen mit dieser zu rupfen.
Viele Urban-Fantasy-Geschichten handeln an mehr oder weniger exotischen Locations. Deutschland ist als Handlungsort selbst bei einheimischen Autoren eher unterrepräsentiert. Anders bei Hagen Haas. Der schickt seine mehr oder (meist) weniger hübschen Dämonen mitten ins rheinische Köln. Und die sorgen dort unter unfreiwilliger Mithilfe der Dämonenjäger für reichlich Chaos. Während die Polizei versucht, unerklärliche Vorgänge aufzuklären, ohne zu ahnen, wonach sie eigentlich sucht, versucht Demmi, wie der Sukkubus von Emil kurzerhand genannt wird, die Pyramide bis zur Vollmondnacht in ihrem Besitz zu behalten.
Der Humor nimmt bei all dem einen großen Stellenwert ein. Den Reiz der Handlung legt der Autor primär auf zahlreiche Missverständnisse, die die Entscheidungen der unterschiedlichen Parteien immer weiter komplizieren. Der flotte Schreibstil lässt den Leser dabei kaum zu Atem kommen, werden die Geschehnisse doch stellenweise richtig hektisch. Sehr zur Freude besagten Lesers, der wohl noch nicht allzu viele derart vergnügliche Dämonenjagden literarische miterlebt haben dürfte.

Fazit:
Für Freunde humorvoller Urban Fantasy verdient „Drei Tage bis Vollmond“ eine ausdrückliche Leseempfehlung!

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Die oberen Zehntausend

Thomas Kowa
Die oberen Zehntausend

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Vom Portier zur High Society

Klappentext:
Die Nacht der lebenden Toten
Ein Concierge, der endlich einmal auf der anderen Seite stehen will. Ein schmutziger Deal und ein paar Untote, die irgendwie nicht einsehen wollen, dass sie in dieser Geschichte eigentlich nichts zu suchen haben.

Rezension:
Was macht ein Portier, der sich zu höhere berufen fühlt? Er hat ständig mit den ‚feinen Leuten‘ zu tun, aber der eigene Aufstieg in diese Gesellschaft ist natürlich nicht ganz einfach. Es sei denn, man hilft mit ein paar nicht ganz so legalen Mitteln nach. Ob eine kleine Liebelei mit der schwerreichen Edeltraud von Schwerin den ultimativen Schritt darstellen kann? Hauptsache, diesem Plan stellen sich nicht irgendwelche Zombies in den Weg.
Thomas Kowas Kurzgeschichte, die sowohl solitär in diesem booksnack als auch als Bestandteil der Kurzgeschichtensammlung „Nehmen Sie am Saturnring die dritte Ausfahrt“ erschienen ist, erzählt in kompakter Form die Geschichte eines Betrügers und Hochstaplers. Dass dann die Zombies ins Spiel kommen, erscheint allerdings doch etwas konstruiert. Der für den Autor typische, teilweise etwas eigenwillige Humor spielt natürlich auch in dieser Geschichte eine große Rolle, erreicht aber nicht ganz das Niveau, dass man von anderen seiner Geschichten gewohnt ist. Trotzdem liegt auch diese Kurzgeschichte Niveau-mäßig über vielen vergleichbaren anderer Autoren.

Fazit:
Dieses humorvolle Zombie-Abenteuer wird Freunden etwas abstrusen Humors sicher Spaß machen.

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Der Krebskönig

Lisa Straubinger
Der Krebskönig

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Der letzte Ausflug

Klappentext:
Eine berührende Vater-Tochter-Kurzgeschichte
Erinnerungen an ein vergangenes Leben, an vergangene Zeiten am Meer, an eine vergangene Familie. An den Vater, der nach schwerer Krankheit gestorben ist. An die Verabschiedung zwischen Vater und Tochter, die trauriger nicht sein könnte. Erinnerungen an den Krebskönig.

Rezension:
Eine Tochter erinnert sich daran, wie es war, als ihr Vater an Krebs starb. Damals war sie noch zu jung, um das wirklich zu verstehen.
Lisa Straubingers Kurzgeschichte ist sehr gefühlsbetont verfasst, sodass der Leser die Gefühlswelt des kleinen Mädchens beinahe mitzuerleben glaubt. Mir persönlich ist sie aber deutlich zu düster angelegt. Ein paar mehr freudige Erinnerungen zur Auflockerung wären sicher gut gewesen.

Fazit:
Ein sehr trauriger booksnack, betont sentimental und melancholisch, beinahe schon melodramatisch.

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Ein MORDs-Team – 17 – Spiel mit dem Feuer

Andreas Suchanek
Ein MORDs-Team – 17 – Spiel mit dem Feuer

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Der Countdown

Klappentext:
Wer ist der Graf?
Seit Monaten versuchen die Freunde, die Identität des mächtigen Unterweltbosses aufzudecken. Billy scheint eine wichtige Spur entdeckt zu haben. Doch plötzlich ist er verschwunden.
Zur gleichen Zeit geben die Kandidatinnen für das Bürgermeisteramt noch einmal alles. Die Wahl steht kurz bevor.

Rezension:
Mason, Olivia, Randy und Danielle – kurz gesagt das MORDs-Team – beschließen, nach Danielles Befreiung ein ruhiges Wochenende einzulegen. Das wird natürlich nichts, denn Billy, einer der 84er, wird vom Grafen entführt, der damit verhindern will, dass ersterer weiter nach seiner Identität forscht. Doch bei der Suche nach Billy stoßen die Freunde überraschend auf ein noch viel größeres Geheimnis.
In meiner Rezension zum vorhergehenden Band, „Aus dem Schatten“, schrieb ich noch: „Auch in diesem mittlerweile bereits 16. Band der Reihe um das MORDs-Team hält Andreas Suchanek die Spannung wieder auf hohem Niveau.“ Wer hätte damals auch geahnt, dass der Autor die Spannungsschraube schon in Band 17 noch weiter anzieht? Wurden dort endlich Fragen geklärt, so werden hier gleich diverse neue aufgeworfen. Als Leser kann man sich nur fragen, ob in Barington Cove überhaupt irgend etwas so ist, wie es scheint. Dauerspannung ist garantiert. Und natürlich ist auch dieser Band wieder viel zu schnell zu Ende.

Fazit:
Neue Geheimnisse in Barington Cove! Auch nach 17 Bänden droht die „Ein MORDs-Team“-Reihe keinesfalls langweilig zu werden.

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Tierisch verflucht

Jaqueline Mercedes
Tierisch verflucht

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Teuflische Probleme

Klappentext:
»Berühmte letzte Worte. Vielleicht solltest du darüber ein Buch schreiben, Sonni«, zog Ash ihn auf.
Als Hexe hat Ash Katzor alle Hände voll damit zu tun, Dämonen zurück in die Hölle zu schicken. Das stellt eigentlich keine allzu große Herausforderung für sie dar, wäre da nicht ihr kleiner Bruder Simon, der sich in jedes erdenkliche Unglück stürzt und ihr Leben damit gehörig auf den Kopf stellt.
Als Simon versucht, den Fürsten der Hölle zu bestehlen, wird er als Strafe für seine Tat in eine schwarze Katze verwandelt.
Ash ist außer sich vor Wut, hat sie doch eine extreme Abneigung gegen Katzen!
Als dann auch noch ein Dämon ins Spiel kommt, der versucht, ihr Herz im Sturm zu erobern, droht ihre Welt aus den Fugen zu geraten.
Ash muss sich entscheiden. Soll sie auf ihr Herz hören oder abermals ihren Bruder retten?

Rezension:
Ihr Bruder Simon hat sich in einen Kater verwandeln lassen! Ash ist so was von wütend, muss sie doch ständig hinter ihm aufräumen. Uns wie soll sie jetzt den Chef der Hölle überzeugen, die Verwandlung rückgängig zu machen? Natürlich stellt der Bedingungen. Zumindest will er das von Simon gestohlene magische Diadem zurückbekommen, doch das hat Simon schon verkauft. Und dann ist da auch noch dieser eine Dämon …
Hexen, Dämonen und die Hölle – all das gibt es in der Urban Fantasy recht oft. Dazu kommen Familienverhältnisse, die man wohl als etwas gestört bezeichnen muss. Ergänzt wird das alles mit einem Schuss Humor und einer Lovestory. In dieser Kombination unterscheidet sich dieses Buch schon von der Masse. Die Idee, die Jaqueline Mercedesʼ Geschichte zu Grunde liegt, ist durchaus originell.
Zu Beginn des Buches verstören den Leser eine ganze Reihe an (anscheinenden) Logikfehlern. Überraschenderweise klären diese sich im weiteren Verlauf der Handlung jedoch auf, sodass am Ende eine durchaus lesenswerte Geschichte übrig bleibt. Lediglich Ashs Gefühlswelt erscheint zumindest mir nach einer bedeutenden Wendung nicht nachvollziehbar.

Fazit:
Diese humorvolle Urban Fantasy hat ihren eigenen Reiz. Philosophische Tiefe sollte der Leser allerdings nicht erwarten.

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