Die Zeitwanderer – 1 – Bündnisse

Sarah Cepin
Die Zeitwanderer – 1 – Bündnisse

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Ein Wikinger unter Briten

Klappentext:
„Ein Apfel … Askr beäugte die runde Frucht eindringlich. Ob Iduna, die Göttin der Jugend und des ewigen Lebens, ihm einen ihrer goldenen Zauberäpfel untergeschoben hatte, um seine Zeit anzuhalten, wie sie es einst mit den Göttern getan hatte? …“ Nach einem Schiffsunglück hat der Wikinger Askr alles verloren und erreicht schwer verletzt die englische Küste, wo Fremde unerwartet sein Leben retten. Bald schon stellt er fest, dass seine Retter keine gewöhnlichen Menschen sind und er einer von ihnen ist. Vom Alter unberührt durchwandern sie die Jahrhunderte, doch Gleichgesinnte sind schwer zu finden und der Preis für Askrs Rettung ist hoch. Hin und her gerissen zwischen neuen Freundschaften, seinem Glauben und dem unbändigen Drang nach Freiheit, versucht er sich seinem auferlegten Schicksal zu fügen, bis unter den Zeitwanderern zum ersten Mal in ihrer Geschichte ein Krieg ausbricht …

Rezension:
Askr ist Wikinger und als solcher daran gewöhnt, fremde Küsten und die dort befindlichen Ansiedlungen zu überfallen und auszurauben. Als sein Schiff jedoch vor der englischen Küste sinkt, ist er der einzige Überlebende, der sich schwer verletzt ans Ufer retten kann. Als ein Trupp Einheimischer ihn findet, ist ihm klar, dass er wohl keine Chance hat. Gnade kann er von denen wohl kaum erwarten. Zu Askrs Überraschung unternehmen die Leute jedoch keinen Versuch, ihn zu töten. Godwin, ihr Anführer, klärt Askr stattdessen auf, dass er wie sie ist: ein Langlebiger mit verbesserter Wundheilung, der eine Lebenserwartung von mehreren Jahrhunderten hat. Godwin will Askr in seinen Clan aufnehmen, was dieser jedoch ablehnt. Deshalb entschließt sich Godwin, den Wikinger mit einem Trick an seinen Clan zu binden.
Der Klappentext von Sarah Cepins Reihen-Auftakt lässt natürlich sofort an eine (Urban-)Fantasy-Geschichte denken. Dieser Erwartung wird das Buch jedoch nur ansatzweise gerecht. Die Tatsache, dass alle wichtigen Charaktere ein extrem langes Leben vor und meist auch schon hinter sich haben, spielt in der Handlung nur insofern eine Rolle, dass es der immer wieder betonte Grund dafür ist, Askr im Clan integrieren zu wollen. Für die eigentliche Handlung spielt es jedoch bisher keinerlei Rolle. Stattdessen erweist sich dieses Buch eher als ein historischer Roman über Freund- und Feindschaft zwischen den Clans der Langlebigen, die unerkannt unter den normalen Menschen leben. Als historisches Abenteuer betrachtet, ist es allerdings ein durchaus lesbares, spannendes Abenteuer.
… das allerdings auch seine Schwächen hat. Da Godwin als Anführer des Clans wie auch die meisten anderen Clanmitglieder Askr immer nur als Wilden unter Christen betrachten, erschließt sich dem Leser eigentlich nie, wieso sie ihn unbedingt im Clan behalten wollen. Der zunächst naheliegende Vermehrungsgedanke scheidet aus, da schnell erkennbar wird, dass die Wahrscheinlichkeit, dass langlebige Eltern wieder ebensolche Kinder bekommen, extrem gering ist. So gesehen ist kein logischer Grund erkennbar, Askr im Clan behalten zu wollen.
Spannend geschrieben kann dieses Buch Liebhaber abenteuerlicher Geschichten gut unterhalten. Ein typisches Fantasy-Feeling sollte man jedoch nicht erwarten.

Fazit:
Dieses Buch spricht eher den Fan historischer Abenteuer als den von Fantasy-Geschichten an.

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