111 schaurige Orte in der Steiermark, die man gesehen haben muss

Robert Preis
111 schaurige Orte in der Steiermark, die man gesehen haben muss

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Steirische Orte, die man (nicht unbedingt) gesehen haben will

Klappentext:
Schlachtfelder, Spukgestalten, Mordsgeschichten und entsetzliche Gräueltaten. Mit diesem Blick in die schaurige Vergangenheit der Steiermark eröffnet sich dem Leser ein Panoptikum menschlicher Abgründe. Schreibt Robert Preis seit Jahren düstere Krimis aus dem Steirerland, hat er jetzt dem Bösen endgültig seinen Stempel aufgedrückt. Seine 111 düsteren Geschichten liefern eine faszinierende Reise auf die dunkle Seite eines der schönsten Landstriche der Welt.

Rezension:
Reiseführer gibt es viele. Die meisten setzen ihren Schwerpunkt allerdings auf Objekte, die eher den Massentourismus ansprechen. Das kann man von diesem nicht behaupten. Schon der Titel verspricht, den Leser an 111 schaurige Orte in der Steiermark zu führen. Was herauskommt, wenn ein Krimi-Autor einen Reiseführer zusammenstellt, kann man dabei erfahren.
Die Aufmachung dieses Taschenbuches wirkt solide, die Seiten haben schon beinahe Kartonstärke. Jeder der 111 vorgestellten Plätze belegt eine Doppelseite, wobei der Text auf der rechten Seite immer einem ganzseitigen Bild links gegenübersteht. Diese Fotos von Niki Schreinlechner geben die düstere Atmosphäre sehr stimmungsvoll wieder. Leider ist der Zusammenhang zum jeweiligen ‚schaurigen Ort‘ nicht immer offensichtlich, spezielle Erläuterungen zu den Bildern fehlen leider.
Die Erklärungen zu den einzelnen Plätzen sind überwiegend sehr interessant, wobei allerdings auffällt, dass der Begriff „schaurig“ teilweise recht großzügig benutzt wird. Wahrscheinlich war mit einer engeren Definition nicht auf die angestrebte Anzahl von 111 Objekten zu kommen. Die Bandbreite reicht dabei von Orten, an denen in fernerer oder auch sehr naher Vergangenheit Morde stattfanden, Berichten von Folterungen und Spukerscheinungen bis hin zu den Schauplätzen von Sagen und UFO-Beobachtungen.
Alles in allem liegt hier ein interessantes Buch vor, das man allerdings nicht als Reiseführer im eigentlichen Sinn betrachten sollte, da an einer Reihe der beschriebenen Orte (wie auch im Text ausdrücklich erwähnt wird) schlichtweg nichts (mehr) zu sehen ist.

Fazit:
Ein ‚Lexikon‘ (mehr oder weniger) schauriger Orte in der Steiermark, das von stimmungsvollen Fotos illustriert wird.

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Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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