Rosenfrost – 1 – Der Traum des Wandlers

Robyn Lumen
Rosenfrost – 1 – Der Traum des Wandlers

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Die Badewanne in der Küche

Klappentext:

Sie träumt von zauberhaften Elfen, attraktiven Drachen und heirats­willi­gen Vam­piren. Bis zum bösen Erwachen.

Mina Frost hat ein Problem und es hat einen Namen.

Fynn, der neue Schüler.

Kaum hat Fynn die Schule betreten, ist er bei allen beliebt. Fynn schaut nicht nur gut aus, son­dern duf­tet außer­dem nach Rosen. Mina mag Rosen. Aber sie mag das Mes­ser nicht, mit dem Fynn ihr heim­lich droht.

Er hat es eindeutig auf Mina abgesehen – nur leider nicht auf roman­tische Weise. Mina ist nicht ver­liebt oder gar beses­sen, nein, garan­tiert nicht! Doch irgend­etwas zieht sie magisch an …

Und dann soll sie Fynn auch noch Nachhilfe geben. Bei ihm zu Hause gesche­hen so schräge Dinge, dass Mina an ihrem Ver­stand zu zwei­feln beginnt. Ist Fynn ein gewis­sen­loser Killer oder gar ein übe­rirdischer Psycho­path?

Mina wird in ein gefährliches Spiel hineingezogen, aus dem es kein Ent­rinnen gibt. Der ein­zige Aus­weg führt in ein tod­bringendes Geheim­nis.

Das ist der erste Band der Gestaltwandler-Trilogie ROSENFROST.

Wenn du starke Heldinnen, geheimnisvolle Gestaltwandler und magi­schen Rosen­duft magst, dann atme tief durch und hol dir deine erste Prise Rosen­frost.

Rezension:

Mina lebt im Internat, wo sie die Abschlussklasse besucht. Sie ist eine gute Schülerin, doch bei ihren Mit­schü­lern gilt sie als unbe­liebte Außen­seiterin. Als ein neuer Mit­schüler in die Klasse kommt, ist der sofort bei allen beliebt, ob­wohl Mina ihn als eigen­artig empfin­det. Doch ob­wohl Fynn sie unter­schwellig bedroht, fühlt sie sich irgend­wie zu ihm hin­gezo­gen. Und dann soll sie ihm auch noch Nach­hilfe geben. Bei ihm zu Hause. Dabei ist Fynns Familie fast noch eigen­arti­ger drauf als er selber.

Wer Robyn Lumen kennt, könnte eventuell an merkwürdige und nicht unbe­dingt mensch­liche Lebe­wesen in Wien und Umge­bung denken. Das dürfte zumin­dest auf Leser zutref­fen, die die „Silber­blut“-Hexa­logie gelesen haben. Auch die Prota­gonis­tin dieser Tri­logie lebt am Rande Wiens, und so wun­dert es nicht, dass es gewisse Paral­lelen zu ent­decken gibt. Spätes­tens wenn man dann erfährt, dass die ‚Familien­ange­höri­gen‘ Fynns die Vor­namen Arjun, Gawayn und Agnes tragen, ist wohl jedem „Silber­blut“-Fan klar, dass er in die Welt der Licht­jäger und Co. aus Aerilia zurück­ge­kehrt ist. Aller­dings erreicht die­ser 1. „Rosen­frost“-Band nicht ganz den Humor-Level der „Silber­blut“-Reihe. Statt­des­sen gibt es hier deut­liche Roman­tasy-Ten­denzen. … und natür­lich neue außer­irdische Wesen, die dies­mal nicht ganz so nett sind.

Stilistisch lehnt sich die Autorin an die zugrundeliegende Hexa­logie an, wobei hier der Prota­gonis­tin Mina die Auf­gabe zufällt, ihre Aben­teuer in der Ich-Form zu berich­ten. Viel­leicht liegt es daran, dass Agnes und Gawayn sofort wieder­zu­erken­nen sind, wäh­rend Arjun irgend­wie ver­än­dert wirkt. Wäh­rend letz­terer in „Silber­blut“ der Ich-Erzäh­ler war, lernen wir ihn hier quasi ‚von außen‘ ken­nen. Aller­dings dürfte „Rosen­frost“ auch ganz ohne Vor­kennt­nisse les- und ver­steh­bar sein.

Fazit:

Ein Aerilianer an einer Menschenschule – das kann doch nicht gut­gehen. Aber zum Glück lassen sich viele Pro­bleme ja mit süßer Zunge lösen.

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