Zeittüren

Yves Gorat Stommel
Zeittüren

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Das Zeitguthaben

Klappentext:

„Eisige Luft kroch träge durch den Fensterrahmen hinein, sich vor­wärts tas­tend wie eine hung­rige Schlange in einen Kanin­chen­bau. Frös­telnd steckte Niklas sein T-Shirt in die Hose. Noch vor weni­gen Sekun­den hatte er in der pral­len Juli­sonne geschwitzt. Doch hier war es nicht nur winter­lich kalt, es herrschte außer­dem tiefste Nacht.“

Was haben das italienische Verona vor 2000 Jahren, die argen­tinische Pro­vinz in zwei Sekun­den, die hawai­ianische Steil­küste ges­tern und das Ruhr­gebiet im Hier und Jetzt gemein­sam? Sie alle sind ver­bun­den mittels geheim­nis­vol­ler Zeit­türen – Abkür­zungen durch Raum und Zeit.

Niklas stößt durch Zufall auf eine dieser Verbindungen. Doch die auf der anderen Seite des Durch­gangs lie­gende Villa ist wie aus­ge­stor­ben. Men­schen sind nicht zuge­gen, weil die mit­tels den Zeit­türen besuch­ten Orte in der Zeit ver­scho­ben sind. Damit bieten sie in Niklas’ Augen aus­ge­zeich­nete Beding­ungen für das Bege­hen nicht auf­klär­barer Straf­taten!

Zumindest insofern sich seine entfremdete Familie, sein aber­gläu­bischer Hehler, die interes­sierte Poli­zei, ein zeit­reisen­des Nage­tier und andere unwill­kom­mene Gestal­ten nicht ein­mischen – was sie zu Niklas’ Ärger selbst­ver­ständ­lich augen­blick­lich tun …

Ein in sich abgeschlossener, phantastischer Roman (Deut­sche Contem­porary Fan­tasy) für Jugend­liche und (jugend­lich geblie­bene) Erwach­sene mit Freude an Zeit­reisen, Paral­lel­wel­ten, Aben­teu­ern und dem ein oder anderen über­natür­lichen Ereig­nis.

Rezension:

Seit der 16-jährige Niklas von Zuhause abgehauen ist, lebt er auf einen Cam­ping­platz und schlägt sich mit klei­nen Dieb­stäh­len durch. Dabei kommt ihm zugute, dass er direkt unter sei­nem Zelt einen Tun­nel ent­deckt hat, der in eine anschei­nend ver­las­sene Villa führt. Doch Bruno, sein Heh­ler, schöpft Ver­dacht. Auch er findet den Tun­nel – und fin­det heraus, dass die Villa in Argen­tinien liegt. In weni­gen Schrit­ten von Deutsch­land nach Argen­tinien? Wie soll das funktio­nieren? Schnell erfah­ren wei­tere Per­sonen von die­sem Tun­nel. … und dass es nicht der ein­zige ist! Ein reger Ver­kehr beginnt.

Yves Gorat Stommels Urban-Fantasy-Abenteuer bedient sich eini­ger für das Genre eher unge­wöhn­licher Zuta­ten. Fan­tasy-Wesen fehlen gänz­lich, doch gibt es dafür Raum-Zeit-Por­tale, wel­che aller­dings nur ver­schie­dene Punkte auf der Erde mit­ein­ander ver­bin­den und deren Zeit­sprünge nur im Sekun­den­bereich lie­gen. Das reicht aller­dings völlig für eine interes­sante, span­nende und ziem­lich kom­plexe Story. Bei der Erklär­ung des Phäno­mens kommt dann auch noch eine Prise SciFi ins Spiel. Das sich auf­bauende Beziehungs­geflecht zwi­schen den Betei­ligten (was nicht in sexu­eller Hin­sicht zu ver­stehen ist) wirkt zunächst zufäl­lig und bei­nahe cha­otisch. Im End­effekt stellt sich aller­dings heraus, das beim Zusam­men­tref­fen der Charak­tere weit­aus weni­ger Zufall im Spiel war, als die Prota­gonis­ten oder auch der Leser zunächst ahnten.

Der Stil des Autors nimmt zusammen mit der zunächst recht rätsel­haf­ten Geschichte den Leser schnell gefangen. Ein auf­fälli­ges Merk­mal des Buches sind die außer­gewöhn­lichen Kapitel­über­schrif­ten, die mich etwas an solche aus sehr alten Aben­teuer­büchern erin­nern. So sind Kapitel bei­spiels­weise „Kapitel 40, in dem Astro­nomie gelehrt wird“ oder „Kapitel 48, in dem Plan B zum Zuge kommt“ betitelt. Auch wenn das Buch einen sinn­vollen Ab­schluss auf­weist, könnte ich mir eine Fort­setzung oder andere, unab­hängige Aben­teuer in dieser ‚Tunnel­welt‘ sehr gut vor­stellen.

Fazit:

Urban Fantasy trifft Jugendbuch, gewürzt mit etwas SciFi – so könnte man dieses gelun­gene Raum-Zeit-Tunnel-Aben­teuer beschrei­ben.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Der Höllenexpress

Christopher Fowler
Der Höllenexpress

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Übersetzung: Stefan Mommertz

In den Händen des Zugführers

Klappentext:

Stellen Sie sich einen klassischen Horrorfilm vor, den Hammer Films nie gemacht hat. Ein gran­di­oses Epos aus den Hoch­zeiten des Stu­dios, eine Mischung aus den alten Dracula und Franken­stein Filmen und Dr. Terrors House Of Hor­rors … Vier Passa­giere treffen sich auf einer Zug­reise durch Ost­europa wäh­rend des Ers­ten Welt­krieges; kon­fron­tiert mit einem Mys­terium, das gelöst werden muss, wenn sie über­leben wollen. Was ist in dem Sarg, vor dem jeder so viel Angst hat? Was ist das tra­gi­sche Geheim­nis der ver­schleier­ten Roten Grä­fin, die mit ihnen reist? Warum wird ihr Mit­reisen­der, der Brigade­general, von seinen eigenen Sol­daten so gefürch­tet? Und was genau ist das Geheim­nis des teuf­lischen Ärz­engels selbst? Bizarre Krea­turen, sata­nische Riten, ver­ängstigte Passa­giere und die Roman­tik einer Bahn­reise … im Stile eines klas­sischen Horror-Romans. Rei­sen Sie mit … wenn Sie sich trauen!

Rezension:

Wir schreiben die 1960er. Ein Drehbuchautor aus Holly­wood trifft in Eng­land ein und hofft, bei einem hie­sigen B-Movie-Studio einen Job zu bekom­men. Das ist jedoch aus­schließ­lich auf der Suche nach Horror-Trash. Dann soll es halt so sein. Wäre ein unheim­licher Zug in den Kar­paten kein pas­sender Stoff?

Dieser Roman von Christopher Fowler besteht aus 2 Hand­lungs­ebenen. Einer­seits ist da die Geschichte um den Dreh­buch­autor, der nach einer Chance sucht, die die Rahmen­hand­lung dar­stellt, anderer­seits die von ihm ver­fasste Film­hand­lung. Letz­tere benutzt bewusst Ele­mente bil­ligen, in Massen produ­zier­ten B-Movie-Horrors. Diese eigent­liche Haupt­hand­lung um meh­rere Eng­länder, die es in der Zeit um den 1. Welt­krieg in das fik­tive Land Kar­patien ver­schlägt, wo sie haar­sträu­bende Aben­teuer erle­ben, Alls landen schließ­lich in einem mys­teri­ösen, um Mitter­nacht fah­ren­den Zug, der in kei­nem Fahr­plan steht, dem „Ärz­engel“. Das diese Hand­lung recht trashig daher kommt, dürfte natür­lich ein bewusst ein­ge­setztes Stil­mittel sein. Wirk­lich gut macht sie das aller­dings trotz­dem nicht. Die Rahmen­hand­lung, die den klei­neren Teil des Buches aus­macht, kann auch nicht wirk­lich über­zeu­gen. Hierin geht es haupt­säch­lich um Dis­kus­sionen des Dreh­buch­autors mit Studio­mit­arbei­tern, wie viel Blut, Ge­walt oder Sex mög­lich ist, ohne den Film zen­siert zu bekom­men.

Auch wenn der Stil des Autors – in diesem Fall dem dieses Buches – durch­aus les­bar ist, konnte mich dieses Stück­werk aus den bei­den Hand­lungen nicht über­zeugen. Die Film­hand­lung für sich alleine genom­men, wäre dieses Buch wahr­schein­lich sogar stim­miger gewor­den.

Fazit:

Das Geflecht aus Rahmenhandlung und in dieser verfasster Horror­geschichte wirkt durch die so unter­schied­lichen Teile nicht homo­gen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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