Geschichten Ohne Strom – Anthologie

Markus Mattzick (Hrsg.)
Geschichten Ohne Strom – Anthologie

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Stromlos ins Chaos

Klappentext:

Ohne Strom – nur ein Gedanke oder bevorstehende Realität? Unsere mo­derne Gesell­schaft und Zivi­li­sation wären ohne Strom nicht denk­bar. Doch was, wenn dieser plötz­lich aus­fällt?

Für die Anthologie hat der mittelhessische Autor Markus Mattzick 9 befreun­dete Autorin­nen und Autoren gewon­nen. Sie beleuch­ten auf unter­schied­liche Weise, was geschieht, wenn die Grund­lage jeg­lichen moder­nen Lebens nicht mehr exis­tiert und ein Black­out mit voller Wucht zu­schlägt.

Entstanden ist eine bunte Mischung aus Schreibstilen und Genres: von post­apo­kalyp­tischer Gesell­schafts­kritik, über Bezie­hungs­drama und Kinder­geschichte, bis hin zu ero­tischem Inhalt und Hor­ror. Sie alle haben eines gemein­sam: das Szena­rio eines kom­pletten Strom­aus­falls.

Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Michael Krause-Blassl: Gedichte ohne Strom
Andrea Nesseldreher: Insel ohne Strom
Ella Stein: Hotel ohne Strom
Tom U. Behrens: Aufzug ohne Strom
Tira Beige: Verwegenheit ohne Strom
Markus Mattzick: Schrei ohne Strom
Markus Mattzick: Herbst ohne Strom
Markus Mattzick: Weihnachten ohne Strom
Christina Marie Huhn: See ohne Strom
Judith Hages: Heimweg ohne Strom
AlphaLimaEchoXray: Familie ohne Strom
Nico von Cracau: Allein ohne Strom
Markus Mattzick: Wanderschaft ohne Strom

Was passiert, wenn es zu einem totalen Verlust der Elektrizi­tät kommt? Nein, hier ist nicht von einem simp­len Strom­aus­fall die Rede. In der Welt, in der diese Kurz­ge­schich­ten spie­len, ver­schwin­det die Elektri­zität voll­kom­men! Alle Bat­terien und Akkus sind strom­los. Die Zün­dungen von Ver­bren­nungs­moto­ren funktio­nieren nicht mehr und set­zen damit alle Moto­ren außer Betrieb, Not­strom­anlagen sind nicht funktions­fähig. Und Strom aus der Steck­dose gibt es natür­lich auch nicht. Weil die Pum­pen ver­sagen, bricht dabei ganz neben­bei auch die Wasser­ver­sor­gung zusam­men.

Diese Anthologie basiert auf der Romanreihe „Ohne Strom“ von Mar­kus Matt­zick. In die­ser Antho­logie ver­eint er Kurz­ge­schich­ten ver­schie­dener Autoren, die in der Welt seiner Romane ange­sie­delt sind. Auf­fällig ist dabei, dass beson­ders seine eigenen Stories deut­liche dys­to­pische Züge tra­gen. Auch wenn es natür­lich durch­aus interes­sant ist, dem Ge­danken zu fol­gen, wel­che Fol­gen ein der­arti­ger Ver­lust aller elek­trischen Ener­gien für den Ein­zel­nen und unsere Zivi­li­sation im Gan­zen hat, sind es vor allem die bei­den Bei­träge, die etwas aus die­sem Grund­schema aus­brechen, die mir beson­ders gefal­len konn­ten und die ich des­halb beson­deres her­vor­heben möchte:

In „Familie ohne Strom“ schildert AlphaLimaEchoXray die Erleb­nisse einer Fami­lie aus der höheren Ein­kom­mens­schicht in der strom­losen Welt. Diese Ge­schichte fällt in mehr­facher Hin­sicht aus dem Rah­men die­ser Antho­logie. Zum einen funktio­nieren hier Bat­terien und Ver­bren­nungs­mo­toren im Gegen­satz zu allen anderen Kurz­ge­schich­ten noch, zum anderen ist die Erzähl­weise in Form eines Twitter-Threads … zumin­dest eigen­artig. Inhalt­lich kann sie aber über­zeu­gen, weil das Ge­sche­hen so doch etwas ‚realis­tischer‘ wirkt. Das Pseu­do­nym nennt übri­gens den Vor­namen des Autors im Buch­stabier­alpha­bet.

Andrea Nesseldreher verzichtet in „Insel ohne Strom“ auf dys­to­pische Ten­den­zen. Die Prota­gonis­ten sind hier 2 Kinder, Ge­schwis­ter, die auf dem fami­liären Nord­see­urlaub vom Ver­schwin­den des Stroms über­rascht wer­den. Diese erleben das Ereig­nis eher als Aben­teuer, was der glo­balen Vor­gabe ganz andere Aspekte abge­winnt.

Fazit:

Die Beiträge dieser Anthologie spielen das Was-wäre-wenn-Szenario eine tota­len Strom­losig­keit in über­wiegend dys­to­pischen Varian­ten durch.

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