Fireside Mysteries

Kate Milford
Fireside Mysteries

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Übersetzung: Alexandra Ernst

Handlungsreisende und andere (Anti-)Helden

Klappentext:

Mysteriöse Geschichten aus der Welt von Greenglass House

Seit einer Woche regnet es sintflutartig, das Wasser des Flus­ses steigt un­auf­hör­lich, über­schwemmt Stra­ßen und Wege, und die zwölf Gäste der Taverne »Zur blauen Ader« sitzen wie in einer Falle fest – unter ihnen ein Kapi­tän, zwei täto­wierte Zwil­lings­brü­der, eine Musi­kerin, ein alter Karten­spieler, ein allein reisen­des junges Mäd­chen … Um sich die Zeit zu ver­trei­ben, erzäh­len sich die An­we­sen­den Ge­schich­ten: mys­teri­öse Be­geben­hei­ten, sagen­hafte, gespens­tische oder skur­rile Phä­no­mene. Und was sie wieder­geben, scheint mehr von ihren ver­bor­genen Ver­bin­dungen oder Vor­haben zu ver­raten, als sie zu ent­hül­len beab­sichti­gen. Wie hängen die Per­sonen und ihre Ge­heim­nisse mit ihren rätsel­haf­ten Ge­schich­ten zu­sam­men? Als der Regen mit sei­nen un­heim­lichen Was­ser­mas­sen immer wei­ter steigt, wird klar, dass die ganze Stadt in Gefahr ist – und nicht allein durch die Flut. Doch die Gäste haben nur ihre Er­zäh­lungen und sind auf­ein­ander an­ge­wiesen. Wird das reichen, um ge­ret­tet zu wer­den? Ge­fähr­liche Ge­heim­nisse, über­natür­liche Ver­bin­dungen und die Kraft der Er­zäh­lungen trei­ben das fes­selnde und rätsel­hafte Ge­sche­hen die­ses fan­tas­tischen Romans voran. Nichts ist bloß so, wie es scheint, und jede Ge­schichte ent­hüllt mehr als nur das vorder­grün­dig Er­zählte …

Rezension:

In der Taverne „Zur blauen Ader“ sitzen sowohl Gäste als auch Per­sonal fest, da das Haus durch tage­lange hef­tige Regen­fälle von der Außen­welt ab­ge­schnit­ten ist. Sollte das Was­ser wei­ter stei­gen, könnte es für sie kri­tisch wer­den. Zum Zeit­ver­treib be­gin­nen sie, sich gegen­seitig Ge­schich­ten zu er­zäh­len. So phan­tastisch diese zu­nächst auch wir­ken, zeigt sich bald, dass er­heb­lich mehr dahin­ter­stecken könnte. Ver­bin­det die An­wesen­den mehr, als es zu­nächst den An­schein hat?

Zuerst könnte man Kate Milfords „Fireside Mysteries“ für eine Kurz­ge­schich­ten­samm­lung mit Rahmen­hand­lung hal­ten. Erst mit dem Fort­schrei­ten des Buches wird deut­lich, dass alle Einzel­teile (be­ziehungs­weise -ge­schich­ten) ein Gan­zes erge­ben. Auch die Struk­tur der Hand­lungs­welt ist zu­nächst schwer deut­bar. Erst mit der Er­kennt­nis, dass das Ge­sche­hen in die Welt des Buches „Green­glass House“ aus der Feder der gleichen Autorin gehört, wird alles kla­rer. Genau ge­nom­men kommt das vor­lie­gende Buch in letz­terem sogar vor, in­dem es vom dorti­gen Prota­gonis­ten gele­sen wird. Auf­grund dieser Struk­turen fällt es an­fangs etwas schwer in die Story hinein­zu­fin­den. Dem Leser wer­den eine ganze An­zahl von Per­sonen nahe­ge­bracht, zwi­schen denen es außer der Tat­sache, am Hand­lung­sort fest­zu­sitzen, keine Be­rührungs­punkte zu geben scheint. Die er­zähl­ten Ge­schich­ten könnte man alle in den Bereich Mys­tery, Fan­tasy, Horror ein­ord­nen, ohne dass viele davon jeweils für sich ge­nom­men über­mäßig inno­vativ er­schei­nen. Doch erst das Zu­sam­men­führen des Puzz­les ergibt die wahre Ge­schichte, die dann einen er­heb­lich über­zeu­gen­deren Ein­druck als ihre Einzel­teile macht. Die Rede­wen­dung, dass das Ge­samte mehr als die Summe der Einzel­teile ist, trifft hier ein­deutig zu.

Die Idee der Autorin, ihre Geschichte zunächst wie eine Ansamm­lung ein­zel­ner Ge­schich­ten er­schei­nen zu las­sen, funktio­niert über­raschend gut. Ergänzt wird das Werk durch Kapitel­vig­netten von Nicole Wong.

Fazit:

Eine Gruppe Eingeschlossener erzählt sich unabhängige Ge­schich­ten. Doch die­ser Ein­druck täuscht, denn alles ergibt ein gro­ßes Gan­zes.

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