Die Legende vom steinernen Buch – 1 – Das Erbe Bereliens

Silke Katharina Weiler
Die Legende vom steinernen Buch – 1 – Das Erbe Bereliens

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Ein Junge namens Bleir

Klappentext:
Die junge Rune überlebt nur knapp einen Überfall, bei dem ihr Vater ermordet und Haus und Hof niedergebrannt werden. Ihr Vater ist jedoch nicht das zufällige Opfer einer der zahlreichen marodierenden Banden. Vielmehr hängt der Angriff mit seiner Vergangenheit zusammen, einer Vergangenheit, die ihn nach zwanzig Jahren schließlich eingeholt hat.
Ihres Zuhause beraubt, schlägt sich Rune zu Fionn Higgins durch, einem Freund ihres Vaters, von dem sie sich Antworten auf die Fragen erhofft, warum ihr Vater sterben musste und wer dafür verantwortlich ist. Als Fionn endlich mit der Sprache herausrückt, ist Rune wie vor den Kopf gestoßen. Er speist sie mit einer Legende ab – der Legende vom steinernen Buch:
Einst ein magisches Buch, dessen Macht in die Lage versetzt, Tore durch Raum und Zeit hindurch zu öffnen, wurde es Jahrhunderte zuvor in drei Teile gespalten, die versteinerten und allmählich zu fantastischen Artefakten in Liedern und Geschichten verblassten. In Wahrheit existieren die Bruchstücke noch heute und es ist das Wissen um ihren Verbleib, das Runes Vater zum Verhängnis wurde. Fügt man die drei Teile nämlich zusammen, ersteht das Buch erneut und mit ihm seine ganze unberechenbare Macht.
Rune sieht sich außerstande, Fionn Glauben zu schenken. Sie will den wahren Grund für den Tod ihres Vaters herausfinden. Ihre Suche führt sie an den Königshof von Berelien, zu Königin Ioarín, der alle Mittel recht sind, um in den Besitz der Buchfragmente zu gelangen, und zu deren Leibwächter Galen, dessen Leben mit dem seiner Herrin viel enger verknüpft ist, als Rune es sich ausmalen kann. Auf der Königsfestung muss Rune nicht nur einsehen, dass Fionns Erzählung der Wahrheit entspricht – vor allem in Lady Ioarín steckt bedeutend mehr, als auf den ersten Blick erkennbar. So rückt das Unheil immer näher, je weiter sich Ioarín mit Hilfe ihrer Gefolgsleute zu den Fragmenten vortastet. Als Rune, die sich ihr verbissen in den Weg stellt, endgültig zu scheitern droht, erweist sich aber auch, dass Gefolgschaft nicht grenzenlos ist, und dass ein scheinbarer Sprung ins Nichts zu einem neuen Anfang führen kann.
Erster von zwei Bänden, in dem die Jagd auf das steinerne Buch eröffnet wird, eingebettet in eine Geschichte, die von Narben erzählt und von Wunden, die nie verheilen; von Schuld und der Suche nach Vergebung; von der Bereitschaft zu lieben, obwohl man nur noch verlieren kann.
… und von einer uralten Kreatur, deren Zeit nun endlich gekommen ist …

Rezension:
In Berelien herrscht Königin Ioarín mit äußerster Brutalität. Ihren Mann, den König, hat sie schon lange praktisch entmachtet. Was ihr zur absoluten Macht noch fehlt, ist das steinerne Buch, doch dessen 3 Teile wurden vor Jahren von ihren Gegnern versteckt. Ioaríns ganzes Streben ist darauf gerichtet, die 3 Männer, die die Verstecke der Teile kennen, aufzufinden und an deren Wissen und damit an die Teile zu gelangen. Arken Daal ist einer dieser Männer. Als er schließlich aufgespürt wird, ist das sein Todesurteil, doch seine Tochter, Rune, kann fliehen. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit und nimmt den beinahe hoffnungslosen Kampf gegen die Königin auf.
In ihrer Fantasy-Dilogie „Die Legende vom steinernen Buch“ entwirft Silke Katharina Weiler eine komplexe mittelalterlich/vorindustrielle Welt, die ganz von der brutalen Willkürherrschaft der Regentin geprägt ist. Dass der Kampf gegen diese Herrschaft das Hauptthema der Bücher ist, verwundert da natürlich nicht. Nachdem der Anfangsteil des Buches die Brutalität von Ioaríns Herrschaft recht drastisch schildert, beginnt der Hauptteil mit dem Aufbruch der jungen Protagonistin vom zerstörten väterlichen Hof. Bei der Suche nach Informationen und ihrem Vorhaben, die Pläne der Königin zu durchkreuzen, muss Runde zahlreiche lebensgefährliche Abenteuer bestehen. Dabei muss sie lernen, dass es oft nicht einfach ist, zu erkennen, wer auf ihrer Seite steht. Dieser Hauptteil bildet zweifellos auch den spannungsmäßigen Höhepunkt des Buches. Leider endet dieser abrupt, und dieser Band wird mit einem auffallend langen Schlussteil beendet, in dem der Kampf gegen die herrschende Willkür der Königin kaum noch eine Rolle spielt und stattdessen Runes Gefühlsleben in den Mittelpunkt gerückt wird. Hier wäre eine deutliche Straffung wünschenswert.
In den Dialogen benutzt die Autorin eine bewusst altertümlich wirkende Ausdrucksweise, die gut zum Setting ihrer Welt passt und somit ein gut abgerundetes Gesamtbild ergibt.
Somit bleibt zu hoffen, dass das Abenteuer-Element sowie der Fantasy-Aspekt im 2. Band wieder eine zentralere Rolle einnehmen und der nicht so ganz gelungene Ausklang dieses Bandes eine Ausnahme bleibt.

Fazit:
Dieses Fantasy-Abenteuer kommt teilweise recht brutal daher. Zum Ende des Bandes hin flacht der Spannungsbogen leider stark ab.

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Schattenruf

Klara Bellis
Schattenruf

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Das Haus des Jägers

Klappentext:
Jan wird sterben. Dabei fing alles so wunderbar an: Mit Anfang fünfzig scheint sein Leben gelaufen, bis er eines Tages eine geheimnisvolle junge Frau kennenlernt. Das Glück kehrt zu ihm zurück und mit ihm die Albträume. In ihren Schatten lauert etwas – und es ruft.
Achtung! Diese Geschichte enthält die eine oder andere grausame Szene. Denn bei Vampiren weiß man nie so genau.

Rezension:
Jan ist Beamter im Grünflächenamt, hat vom Gärtnern aber nicht die geringste Ahnung. Als er den verwilderten Garten eines leerstehenden Hauses an seinem täglichen Arbeitsweg entdeckt, beschließt er trotzdem, diesen in Pflege zu nehmen. Eine junge Frau, die sich auch immer dort aufhält, bietet ihm die nötige Motivation. Doch schnell stellt Jan fest, dass etwas Merkwürdiges das Grundstück umgibt. Aber da hat er das Haus bereits gekauft.
Wer Klara Bellisʼ „Trywwidt“-Reihe kennt, wird in dieser Kurzgeschichte schnell feststellen, welches Geheimnis das Haus umgibt. Die Autorin bleibt ihrem Genre treu. (Ein kleiner Tipp: Jan lernt einen gewissen Korwin Schwarzvogel kennen.) Ohne unmittelbar zur Reihe zu gehören, ist dies Story mit dieser verknüpft, weshalb sich für alle Trywwidt-Kenner und -Fans weitergehende Informationen zur Geschichte unnötig machen. Ob es zu einem Happyend zwischen Jan und der ‚jungen‘ Frau kommt, wird allerdings jeder selbst erkunden müssen.

Fazit:
Dieses kleine Vampir-Abenteuer fügt sich lose in die „Trywwidt“-Trilogie ein.

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Holla, was für eine Weihnacht

Markus Schütte, Inga Schütte
Holla, was für eine Weihnacht

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Holla, der verhinderte Weihnachtsmann

Klappentext:
In „Holla, was für eine Weihnacht“, treffen sich die Figuren aus dem Jugendfantasy-Roman „Josh Carter und der Meister des Labyrinths“, um gemeinsam ein besinnliches Weihnachtsfest zu feiern.
Doch während Holla die Waldfee Feuer und Flamme ist, geht schief, was nur schief gehen kann.
Ein spezieller Gast ist Michaela W., die im Rahmen eines Gewinnspiels auf der Facebook-Autorenseite von Markus Schütte eine Rolle in dieser Geschichte gewonnen hat.

Rezension:
Holla die Waldfee organisiert eine Weihnachtsfeier. Natürlich kommen alle, die in Chuartan etwas auf sich halten. Wer Holla kennt, weiß jedoch, dass das nur in Chaos enden kann.
In dieser Kurzgeschichte lässt Markus Schütte – in diesem Fall unterstützt von seiner Frau – die Bewohner Chuatans, denen Josh und seine Freunde in „Josh Carter und der Meister des Labyrinths“ in dieser Welt begegnen, (und noch einige mehr) zu einer Weihnachtsfeier zusammentreffen. Im Gegensatz zum (Urban-Fantasy-Abenteuer-)Buch liegt hier der Schwerpunkt jedoch ganz auf Humor. Während sich das Buch an Jugendliche und auch Erwachsene richtet, ist die Zielgruppe hier wohl deutlich jünger anzusetzen. Vor allem jüngere Jugendliche und ältere Kinder dürften sich angesprochen fühlen. Inhaltliche Zusammenhänge zum Buch bestehen kaum. Somit ist die Kenntnis des Buches auch nicht Voraussetzung für diese humorvolle Zwischenmalzeit.

Fazit:
Diese humoristische Weihnachtsgeschichte hat mit dem Roman, denen die Protagonisten entstammen, wenig zu tun.

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Meilenweit

Marcus Schütz
Meilenweit

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Von Malbork um die halbe Welt

Klappentext:
Der Schatz der Templer.
Verborgen in Berlin-Tempelhof.
Nur eine Jungfrau kann ihn finden.
Die Teenager Sophia, Lukas und Marek entdecken ein geheimnisvolles Pergament. Ein gefährliches Abenteuer beginnt …
Jahre später öffnen sie ein unterirdisches Gewölbe in Berlin-Tempelhof und fördern nicht nur den Heiligen Gral zutage. Während sich Archäologen über die Artefakte hermachen, verschwindet Sophia. Die Polizei stößt auf Blutspuren. Das Abenteuer wird zum spannenden Krimi, mutiert zur mystischen Reise zwischen Gestern und Heute, zwischen Orient und Okzident. Doch Sophia bleibt verschwunden …
Ein fantastischer All-Ager, der Mittelalter und 21. Jahrhundert faszinierend verbindet.
Eine echte Filmvorlage.

Rezension:
Als Sophia und Lukas mit ihren Eltern einen Urlaub in Polen verbringen, lernen sie Marek kennen. Zusammen stoßen sie auf ein unterirdisches Versteck, dass ein übernatürliches Geheimnis birgt. Sophia bekommt eine Aufgabe übertragen, die sie an ihrem 18. Geburtstag erledigen soll. Vor Jahrhunderten hingerichtete Tempelritter und der Graf von Saint Germain spielen dabei eine wichtige Rolle. Während Sophia kurz nach der ‚magischen Nacht‘ spurlos verschwindet, kommen auf die beiden Jungs sowie Sophias und Lukasʼ Onkel Max abenteuerliche Zeiten zu. Unterdessen droht Kommissar Schulz von der Kripo an den undurchschaubaren Vorkommnissen um verschwundene Personen sowie auf mysteriöse Weise auftauchende und bald wieder verschwindende archäologische Artefakte zu verzweifeln.
Nachdem die Teile 1 und 2 dieses Buches ursprünglich unter den Titeln „Klaftertief – I – Marienburg“ beziehungsweise „Klaftertief – II – Tempelhof“ erscheinen waren, liegen alle 3 Teile nun zusammen in diesem Buch vor, wobei der 3., bisher unveröffentlichte Teil deutlich mehr Raum als die beiden anderen zusammen einnimmt. Eine Besonderheit des Buches besteht darin, dass die einzelnen Teile deutlich unterschiedliche Charaktere aufweisen. Erscheint Teil 1 als jugendliches Urban-Fantasy-Abenteuer, ist Teil 2 eher mystisch angelegt. Teil 3 erweist sich dagegen als Urban-Fantasy-Thriller mit Geheimdienstelementen.
Marcus Schütz verarbeitet in seinem Werk sagenhafte Überlieferungen und Legenden diverser Quellen. Die Tempelritter und ihr Schatz bilden genauso eine Grundlage der Geschichte wie der geheimnisvolle Graf von Saint Germain oder die Herkunftsüberlieferungen berühmter Diamanten. Ein paar Seitenhiebe auf politische Erscheinungen würzen das Geschehen am Rande. Die sehr komplexe Handlung weist dabei auch Mystery-Elemente auf und führt die Protagonisten von Polen über Deutschland, Frankreich und Indien bis in den Iran. Bis auf kleinere Logikfehler wirkt das Handlungsgeflecht gut durchdacht. Manche Lösungsansätze werden allerdings nach ihrer kurzen Erwähnung nie wieder aufgegriffen.
Dem Autor gelingt es, aus den zahlreichen in sein Buch hineingreifenden Genre-Elementen ein gelungenes Fantasy-Abenteuer zu knüpfen, das sich für alle Fantasy-Fans lohnen dürfte.

Fazit:
Dieses gelungene Urban-Fantasy-Abenteuer weist deutliche Einflüsse diverser anderer Genres auf.

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Anthologie Weihnachten: Weihnachten besitzt viele Gesichter

Chris Tewes, Monika Grasl, Michael Kruschina, Finisia Moschoiano, Elke Steffen, Marlies Hanelt, Rolf Michael
Anthologie Weihnachten: Weihnachten besitzt viele Gesichter

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Etwas andere Feiern

Klappentext:
Sind Sie es leid, zu Weihnachten die immer gleichen Storys von Menschen zu lesen, die so schrecklich happy die Adventszeit genießen und alles superperfekt im Kreise ihrer Lieben inszenieren? Fehlen auch Ihnen ein bisschen Melancholie und Sarkasmus?
Dann sind Sie bei der bestens gewürzten Weihnachtsanthologie des Mondschein Corona Verlages im richtigen, verschneiten Blätterwald gelandet!
Knecht Ruprecht hat in seinen Sack eine knüppeldicke Prise schwarzen Humors und FBI-Krimis eingepackt. Nach ein paar Runden mit ’nem beschwipsten Rentier landen Sie stilsicher in einer dämonischen Beschwörungszeremonie – um sich am Gabentisch von herzzerreißenden Schicksalen mit dem Fest der Feste wieder zu versöhnen.

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Das Weihnachtskätzchen – Chris Tewes
Die etwas andere Weihnachtsgeschichte – Monika Grasl
Die Weihnachtsverschwörung – Michael Kruschina
Ist Weihnachten immer schön? – Finisia Moschiano
Grausige Vorweihnachtszeit – Marlies Hanelt
Fritzy, das Rentier – Elke Steffen
Höllische Weihnachten – Rolf Michael
Die Straßenbank – Monika Grasl
Einsamkeit ist Traurigkeit – Finisia Moschiano
Katzen tragen überraschende Halsbänder, der Weihnachtsmann wird entführt, alt gediente Geisterengel verzweifeln an der modernen Zeit, Kinder begehen einen ganz besonderen Weihnachtsabend – hier läuft garantiert nichts wie in den üblichen romantisch-rosaroten Weihnachtsgeschichten.
Alle Jahre wieder … schlägt nicht nur das Kling-Glöckchen, sondern erscheinen auch Anthologien zu weihnachtlichen Themen. Bei der vorliegenden war das etwas andere Fest Thema – und hebt sie damit aus der Masse heraus. Und wie man es auch von Anthologien aller Art gewöhnt ist, haben die beteiligten Autoren die unterschiedlichsten Ideen, von welcher Seite man das vorgegebene Thema interpretieren könnte. So reicht die Bandbreite vom absolut genialen „Höllische Weihnachten“ über die humoristisch gelungene Story „Die Weihnachtsverschwörung“ bis hin zur sentimentalen Geschichte „Das Weihnachtskätzchen“. Leider thematisieren gleich mehrere der Kurzgeschichten sozialkritische Themen und torpedieren damit die ansonsten angenehme Stimmung des Buches.
Besonders hervorheben möchte ich folgende Beiträge:
Rolf Michael lässt in seiner Geschichte eine Familie „Höllische Weihnachten“ erleben. Gestresst von den weihnachtlichen Vorstellungen ihrer Eltern beschließen die Kinder, sich von den Gruselromanen im Regal inspirieren zu lassen. Und das hat unerwartete Folgen. Diese Story ist einfach nur als genial zu bezeichnen und lohnt schon alleine, diese Anthologie zu lesen.
In „Die Weihnachtsverschwörung“ lässt Michael Kruschina den Weihnachtsmann entführen. Von einem UFO. Da kann nur noch FBI-Spezialist Mox Fulder weiterhelfen. Der stellt schnell fest, dass allem Anschein nach ein gewisser Osterhase in den Fall verwickelt ist. Nach übermäßigem Plätzchengenuss zu Weihnachten kommt dieses ‚Abenteuer‘ gerade recht, um mit einem gesunden Lachmuskeltraining Kalorien zu verbrennen.

Fazit:
Mehrere sehr gelungene Beiträge können alle, die mal über etwas andere Festtage lesen möchten, über die schwächeren Stories hinwegtrösten.

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Treulose Seelen

Tim J. Radde (Hrsg.)
Treulose Seelen

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Verrat!

Klappentext:
Verrat trägt vielerlei Gewänder. Ob er, gekleidet in Freundschaft, dem Nächsten in den Rücken fällt oder mit dem Schleier der Liebe das Herz betrügt. Eines ist dem gemein: Es sind treulose Seelen, die sich dieser Maskierung bedienen. Aus Furcht, Eigennutz oder Rachsucht – das ist die Frage.
14 Autorinnen und Autoren haben sich diesem vielschichtigen Thema gewidmet und ihre ganz eigene Interpretation dazu niedergeschrieben. Ob düster, zauberisch oder verträumt – für jedes (verräterische) Herz ist in dieser Anthologie etwas dabei.

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Sternminztee: Ein verhängnisvoller Genuss – Anne Schmitz
Die rogodanischen Schriften: Alte Traditionen – Tim J. Radde
Wo ein Wille, da ein Dolch – Christian Milkus
SCHWERT & MEISTER: Das Licht der Welse – Florian Clever
Elesztrah: Das Versprechen des Jägers – Fanny Bechert
Die Dämonen der Stille – Joshua Tree
Erellgorh: Seelenstaub – Matthias Teut
Jamil: Der Anfang vom Ende – Farina de Waard
Der alte Magier: Verräter – Jürgen Schaaf
Der Dämon von Naruel: Der dritte Hüter – Janine Prediger
Die Magie der Bücher: Der Poet und die Nixe – Nadja Losbohm
Falaysia: Auferstanden – Ina Linger
Edingaard: Ein Rat fürs Leben – Elvira Zeißler
Arakkur: Sylons Auftrag – Pascal Wokan
Ob Hirte oder elfischer Jäger, Gauner oder König, jung oder alt – jedem kann es passieren, dass er von jemanden, dem er vertraut, verraten wird. Für die, die Glück haben, geht es zumindest halbwegs gut aus. Für andere nicht.
Auch wenn Verrat in irgendeiner Form natürlich in zahlreichen Farasy-Stories vorkommt, ist eine ganze Anthologie zu diesem Thema sicher außergewöhnlich. Da kann es natürlich nicht allzu sehr verwundern, dass die wenigsten der enthaltenen Kurzgeschichten ein Happyend haben. Da ich normalerweise Geschichten bevorzuge, die zumindest für die Protagonisten einen positiven Ausgang haben, macht es mir diese Anthologie also nicht gerade leicht. Selbst die Beiträge, deren Enden mit überhaupt nicht gefallen, sind fast ausnahmslos gut geschrieben. Dass mir das Ende nicht gefällt, macht eine Geschichte natürlich nicht automatisch schlecht. Deshalb will ich mich hier nur auf die beschränken, die mich auch inhaltlich überzeugen konnten. Was die wohl für ein Ende haben?
In „Edingaard: Ein Rat fürs Leben“ von Elvira Zeißler weiß ein junges Mädchen nach dem Tod seiner Mutter nicht, wie es weitergehen soll. Als ein ‚guter Freund‘ der Mutter auftaucht, scheint sich die Zukunft zum guten zu wenden. Oder?
Ina Linger erzählt in „Falaysia: Auferstanden“ von einem jungen Mann, den der verstorbene Clanführer als seinen Nachfolger sah. Dach dieses Amt erscheint natürlich auch anderen erstrebenswert.
Anne Schmitzs „Sternminztee: Ein verhängnisvoller Genuss“ widmet sich einem jungen Hirten, der hin und wieder Besuch von einem geheimnisvollen Fremden erhält. Darüber, dass es in der Gegend auch ein sagenhaftes fremdes Volk geben soll, macht er sich dagegen keine Sorgen.

Fazit:
Diese Fantasy-Anthologie thematisiert der Verrat. Happyends bleiben dabei leider eine Ausnahme.

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JOSH CARTER und der Meister des Labyrinths

Markus Schütte
JOSH CARTER und der Meister des Labyrinths

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Abenteuer in Chuartan

Klappentext:
Nach der Trennung der Eltern, sind der 14-jährige Joshua und seine Mutter aus den USA nach Deutschland zurückgekehrt. Vom Einrichten entbunden, erkundet er mit dem Fahrrad die neue Nachbarschaft – als er dabei auf die Jungs PJ und Gordo trifft, ahnt er nicht, was ihm noch bevorsteht.
Er schließt sich den Beiden an, Freaky-Trudie hinterherzuspionieren, der sie bis in das abgebrannte Nationalmuseum folgen. Dort finden sie das Mädchen mit einem alten Buch vor einem Standspiegel, irgendwas murmelnd.
Plötzlich wird sie in den Spiegel gezogen und als die Jungs ihr helfen wollen, werden alle vier von diesem verschluckt. Dort beginnt ein Spiel, das sie eigentlich nicht gewinnen können…
Werden die vier unfreiwilligen Freunde, zu einem Team zusammenwachsen? Und werden sie den Meister des Labyrinths besiegen können?
Begib Dich auf eine ungewöhnliche und gefahrenreiche Reise

Rezension:
Der in Florida aufgewachsene Josh ist in Deutschland, der Heimat seiner Mutter, noch fremd. Bei einem Ausflug in die Stadt bemerkt er Jungen, die einem Mädchen hinterherspionieren. Neugierig folgt er ihnen. In den Ruinen eines Museums beobachten Josh und die beiden anderen Jungen, wie das Mädchen von einem Spiegel verschluckt wird. Als sie ihm helfen wollen, passiert ihnen das gleiche. Auf der anderen Seite des Spiegels landen alle in Chuartan, wo sie einige Abenteuer bestehen müssen, um einen Rückweg zu finden – hoffen sie zumindest.
Dass Jugendliche (oder in manchen Fällen auch Erwachsene) durch Artefakte unterschiedlichster Art in eine andere Welt versetzt werden, ist ein in der Urban-Fantasy-Literatur nicht gerade seltenes Phänomen. Trotzdem gelingt es immer wieder Autoren, dieser Ausgangssituation neue Aspekte abzugewinnen. So auch Markus Schütte in seinem Roman um seinen 14-jährigen Protagonisten Joshua Carter. Eine Besonderheit ist hier, dass sich die 4 Reise- und Schicksalsgefährten zu Beginn fremd beziehungsweise nur recht lose bekannt sind. Während Josh und das Mädchen Anna dem Leser jedoch schnell sympathisch werden, fällt das bei den beiden ‚Verfolgern‘ Pedro und Frank erheblich schwerer. Auch wenn beide im Verlauf des Abenteuers noch Gelegenheit bekommen, ihre Stärken zu zeigen, wirken sie von den Charakterzügen und Eigenarten her deutlich überzeichnet.
Der Autor wirft seine Leser ohne nennenswerte Kennenlernphase direkt ins Abenteuer einer Weltenreise hinein. Selbst Näheres zum Protagonisten wird erst im Laufe des Abenteuers verraten. Die Konzentration liegt dabei eindeutig auf den abenteuerlichen, teilweise lebensgefährlichen Erlebnissen, die die Jugendlichen zu be- und zu überstehen haben. Hier liegen auch definitiv die Stärken dieses Buches. Die nachdenklichen Momente und Erzählungen aus der Vergangenheit der Charaktere fallen dagegen deutlich ab. Dabei bieten die in der Ich-Form des Protagonisten erzählten Geschehnisse durchaus auch humorvolle Momente, wobei in besonderem Maße der sehr schräg angelegte Charakter „Holla, die Waldfee“ erwähnt werden muss.
Alle, die sich für Jugendbücher und Weltenreisen begeistern können, sollten diesem Buch mal einen Blick gönnen.

Fazit:
Diese abenteuerliche und teilweise humorvolle Jugend-Urban-Fantasy kann Genre-Freunde trotz einiger kleiner Mängel durchaus ansprechen.

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Der Stern des Seth

Amalia Zeichnerin
Der Stern des Seth

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Der Lord und der Gott

Klappentext:
England, 1885. Lord Eavesfield erteilt einen Auftrag für eine Expedition: Ein Erfinder, ein Wissenschaftler, ein Archäologe, eine Journalistin und ein kriegsversehrter Sergeant sollen für ihn ein altägyptisches Artefakt finden – ausgerechnet im Sudan, der von einem Bürgerkrieg zerrüttet wird. Doch was für Pläne hat ihr Auftraggeber mit diesem Artefakt? „Der Stern des Seth“ ist ein in sich abgeschlossener Steampunk-Abenteuer-Roman.

Rezension:
Die Journalistin Gemma Hawthorne erhält eine unerwartete Einladung auf das Anwesen Lord Eavesfields. Schon auf dem Bahnhof stellt sie fest, dass sie nicht die einzige ist. Mehrere Männer unterschiedlichster Professionen haben identische Einladungen enthalten, obwohl sie (mit Ausnahme des Erfinders Goldstein) den Lord überhaupt nicht kennen. Im Haus des Lords bietet der den Eingeladenen unumwunden an, für ihn eine Expedition nach Ägypten und in den Sudan zu unternehmen, um ein Relikt aus der Zeit der Pharaonen zu bergen und zu ihm zu bringen: den Stern des Seth. Dafür bietet er eine fürstliche Bezahlung an. Trotz der Gefahren – schließlich herrscht dort gerade Krieg – lassen sich alle überzeugen. Die wahren Gefahren liegen jedoch an ganz anderer Stelle, doch das erkennen die Teilnehmer der Expedition erst, als sie nicht mehr zurück können.
Amalia Zeichnerin platziert ihr Steampunk-Fantasy-Abenteuer in ihrer Version des viktorianischen Englands, in welcher auch schon ihre „Berlingtons Geisterjäger“-Trilogie angesiedelt ist. Im Gegensatz zur Trilogie verzichtet sie hier allerdings darauf, homophile Beziehungen zu thematisieren. Hauptprotagonistin ist dabei die junge Journalistin Gemma Hawthorne, die es in dieser Zeit schwer hat, sich gegen ihre männlichen Kollegen zu behaupten. Gewöhnlich darf sie der Redaktion nur Gesellschaftsklatsch und höchstens mal einen Bericht über eine Séance abliefern. Da kommt ihr die Chance auf ein derartiges Abenteuer natürlich recht. Bei ihren Mitreisenden sind es unterschiedliche Gründe, die sie zur Teilnahme bewegen. Die Autorin legt den Schwerpunkt der Geschichte eher auf die Fantasy- und Abenteuer-Aspekte, während Steampunk-Elemente zwar immer wieder vorkommen, dabei aber selten im Fokus stehen.
Während der Beginn der Expedition recht geradlinig verläuft, könnte man sich während des Lesens wundern, dass das gesuchte Artefakt zu einem recht frühen Handlungszeitpunkt aufgefunden wird. An dieser Stelle kommen Zweifel auf, ob es sich wirklich um den gesuchten Gegenstand handelt. Dann nimmt die Handlung allerdings eine ganz andere, völlig unerwartete Wendung – und die eigentliche heiße Phase der Story fängt erst an. Mit derartigen Tricks schafft es die Autorin, eine wirklich interessante und spannende Geschichte abzuliefern, die bei allen Genre-Freunden Gefallen finden dürfte.

Fazit:
Allen, die Fantasy, Abenteuer und einen Schuss Steampunk mögen, kann dieser Roman empfohlen werden.

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Mystery Girls – 3 – Der Engelsfunke

Lucy May
Mystery Girls – 3 – Der Engelsfunke

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Das Fan-Girl

Klappentext:
Wenn das Schicksal dir einen Engel schickt …
Romantasy zum Verlieben für alle Fans von Marah Woolf und Diana Dettmann
Die schüchterne Amy McMillan würde sich am liebsten verstecken. Bis ihr Leben eines Tages komplett auf den Kopf gestellt wird: Sie trifft auf ihren Schwarm Matt, seines Zeichens Superstar und – zu Amys Enttäuschung – leider ein arrogantes Ekel. Wenige Stunden später hat Matt einen schweren Autounfall und stirbt noch im Krankenhaus. Doch er erhält die Chance, ins Leben zurückzukehren und dafür benötigt er Amys Hilfe. Denn sie ist die einzige, die ihn als Engel sehen kann. Kann Matt mit Amys Hilfe wieder ins Leben zurückfinden und mit seiner turbulenten Vergangenheit abschließen?
Der Engelsfunke ist ein in sich abgeschlossener Band und kann unabhängig von Das Erbe und Der Neuanfang gelesen werden.

Rezension:
Amy besucht eine teure Privatschule, legt im Gegensatz zu den meisten ihrer Mitschülerinnen allerdings nicht viel Wert auf die schickeste Mode. Genau wie fast alle Mädchen ihrer Klasse ist sie aber in den Popstar Matt M. verknallt. Als der in London auftritt, schleust ihre Tante sie als Hilfskraft in das Hotel ein, in dem der Sänger residiert. Bei ihrem kurzen Zusammentreffen mit dem Star wird ihr allerdings schnell klar, dass der Star privat ein Ekel und vollkommen unleidlicher Idiot ist. Als Matt M. kurz darauf einen Autounfall hat und ins Koma fällt, erscheint er der Person, die als letzte mit ihm gesprochen hat, als Engel. Und diese Person ist ausgerechnet Amy.
Auch wenn es der Klappentext schon verrät, irritiert es doch etwas, dass der 3. Band nach 2 Bänden, die unmittelbare Fortsetzungen waren, eine völlig eigenständige Geschichte erzählt. Einen 2-Teiler und eine eigenständige Geschichte zusammen als Reihe zu vermarkten, halte ich nicht unbedingt für der Weisheit letzten Schluss. Diese Marketingstrategie sollten Autorin und Verlag vielleicht noch mal überdenken.
Wie schon bei den beiden vorhergehenden, inhaltlich nicht mit diesem verbundenen Bänden lässt sich Lucy May auch hier wieder recht viel Zeit, bis die Handlung ‚rund läuft‘. Wirklich interessant wird es erst, als Matt als Engel auf Zeit auf Amy trifft und damit das Fantasy-Element in Erscheinung tritt. Die Versuche beider, mit dieser Situation zurechtzukommen und Matt damit das Erwachen aus seinem Koma zu ermöglichen, stellen dann eine gelungene Fantasy-Story dar. Anders als das Signalwort „Romantasy“ im Klappentext erwarten beziehungsweise befürchten lässt, bahnt sich allerdings nie eine derartige Beziehung an. Das einzig romantische sind Amys Schwärmereien ganz am Anfang des Buches. Auffallend ist ein Fehler, der sich mehrfach wiederholt durch das Buch zieht. In Amys Schule wird immer wieder das Wortspiel Schüler – Schülerin aufgegriffen, obwohl das Buch in London handelt und dieses Gentern des Wortes in der englischen Sprache überhaupt nicht möglich ist.
Alles in allem stellt dieser Band der „Mystery Girls“-Reihe eine interessante Fantasy-Handlung in Kombination mit den altersbedingten Problemen eines Jugendbuches dar und ist für Leser beider Genres lesenswert, zumal auch eher ungewöhnliche Themen aufgegriffen werden.

Fazit:
Dieser gut lesbare Band der jugendlichen Urban-Fantasy-Reihe enthält keinerlei inhaltliche Bezüge zu den bisherigen beiden Bänden.

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– Blick ins Buch –
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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Geheimakte … – 6 – Geheimakte Cíbola

André Milewski
Geheimakte … – 6 – Geheimakte Cíbola

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Wasser in der Wüste

Klappentext:
Boston, Oktober 1961
Bei der traurigen Pflicht, sich um den Nachlass eines langjährigen Freundes und Kollegen zu kümmern, stößt der Archäologe Max Falkenburg auf dessen geheime Aufzeichnungen. Diese gewähren Einblick in die letzten Forschungen des Toten. Sie handeln von einer alten Legende: Cíbola, eine der sieben Städte aus Gold.
Obwohl niemand aus Max’ Umfeld an die Existenz dieser Stadt glaubt, lässt der Mythos ihm keine Ruhe, und er beschließt, die Arbeit des Verstorbenen zu vollenden. Trotz vorhandener Skepsis schließen sich ihm seine Freunde aufgrund seiner Beharrlichkeit an.
Aber schon bald zeigt sich, dass sie nicht alleine bei der Suche nach Cíbola sind. Kaltblütige Schatzjäger, goldgierige Ganoven und ein egomanischer Archäologe sind ihnen längst auf den Fersen und zu allem bereit …

Rezension:
Als er das Büro seines verstorbenen Kollegen und Freundes Patrick ausräumt, stößt Max auf die Unterlagen dessen letzten, unvollendeten Projektes. Patrick war davon überzeugt, eine Spur der sagenhaften Stadt Cíbora gefunden zu haben. Obwohl Max selbst Zweifel an Patricks Vermutungen hat, beschließt er, diese Arbeit im Andenken des Toten fertigzustellen. Im Freundeskreis stößt Max zunächst auf Ablehnung, doch schließlich schließen sich alle der Expedition an. Schnell stellt sich heraus, dass Patricks Verdacht nicht aus der Luft gegriffen zu sein scheint. Leider erfahren auch einige unangenehme Zeitgenossen von der heißen Spur zur präkolumbianischen Goldstadt, und die schrecken auch nicht vor drastischen Maßnahmen zurück.
Dass es sich bei Max Falkenburg, dem Helden aus André Milewskis „Geheimakte …“-Reihe, um eine Art Indiana Jones handelt, wird schon beim Klappentext und spätestens bei der Leseprobe klar. Da stellt sich natürlich die Frage, ob dieses Handlungsmuster auch in Buchform funktionieren kann. Vor Beantwortung dieser Frage muss ich jedoch feststellen, dass dieser Band schon das 6. Abenteuer des Protagonisten erzählt, ich die 5 Vorgänger aber (noch) nicht kenne. Trotzdem findet man beim Lesen schnell in die Gruppe um Max hinein, ohne das Gefühl zu bekommen, es würden einem irgendwelche wichtigen Informationen fehlen. Und die Antwort auf die zuvor gestellte Frage lautet aus diesem Blickwinkel eindeutig: Ja. Verglichen mit der Filmreihe, die wohl mit ziemlicher Sicherheit als Ideengeber Pate stand, spielen direkte kämpferische Auseinandersetzungen mit Beteiligung des Protagonisten eine kleinere Rolle.
Der Stil des Autors wirkt dem Genre angemessen und kann fast als typisch für actionbetonte Abenteuergeschichten bezeichnet werden. Trotz aller sich in den Weg stellender Hindernisse verläuft die Expedition recht zielstrebig und ohne große erzählerische Abwege. Manches, was sich durchaus für interessante Zwischenhandlungen angeboten hätte, wird dabei schnell übergangen. Hier würde sich durchaus Raum bieten, die Handlung inhaltlich weiter auszubauen. Trotzdem dürften sich alle Abenteuerfreunde und speziell Fans des filmischen Vorbilds mit diesem Buch gut unterhalten fühlen.

Fazit:
Dieses Archäologen-Abenteuer im Indiana-Jones-Stil bietet Genre-Fans gute Unterhaltung.
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