Mystery mit Miss History

Melina Hoischen
Mystery mit Miss History

Wenn Mona Lisa Kaspar Hauser belächelt

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Klappentext:

Unheimliche historische Begebenheiten, für die wir bis heute keine Erklärung haben

Die Geschichte der Menschheit kennt zahlreiche rätselhafte Orte, ungeklärte Mord­fälle oder son­der­bare Per­sonen. Bis heute suchen Fach­leute und His­toriker*innen für viele dieser Mys­terien zu­frieden­stellende Er­klärungen. Melina Hoischen alias @Miss History_ ist Ge­schichts­spezialistin auf Social Media. In ihrem Buch unter­sucht sie die span­nendsten und be­deu­tendsten Rätsel der Welt­ge­schichte und ist dem scheinbar Un­er­klärlichen auf der Spur. Von mys­teriösen wahren Ge­schichten über archäo­logische Rätsel bis zu his­torischem True Crime be­ant­wortet sie Fragen wie:

Welches Geheimnis hütet die Mona Lisa? Was geschah mit Flug MH370 wirklich? Exis­tierte die Päpstin Jo­hanna oder ist sie nur eine Legende? Und was ver­raten uns die Moai-Statuen über die ver­gessene Zivi­lisation auf der Oster­insel?

Miss History weiß, warum uns diese rätselhaften Ereignisse bis heute in ihren Bann ziehen und wieso ein­deutige Ant­worten nur schwer zu finden sind. Unter­haltsam und mit­reißend nimmt sie uns mit in die Welt des alten Ägypten, in die ge­heimen Gänge des Vati­kans oder an den Grund des Meeres, wo aber­hunderte Mys­terien noch auf ihre Ent­deckung warten.

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Rezension:

Es gibt Rätsel, die schon lange viele Menschen zum Spekulieren bringen. Seien es die ägyp­tischen Pyra­miden, das Bern­stein­zimmer, Kaspar Hauser oder aus nicht ganz so alten Zeiten der Zodiac-Killer und Flug MH 370. Trotz aller For­schungen und Speku­lationen ist bei der­artigen ‚Mys­terien‘ oft keine end­gültige Ant­wort in Sicht­weite. Bei manchen ist eine ab­schließende Klärung sogar un­wahr­scheinlich.

Auf eine ganze Reihe derartiger Rätsel geht Melina Hoischen, auch bekannt als Miss History in diesem Buch ein. Von vielen der be­handelten Themen werden zahl­reiche Leser schon mal ge­hört haben. Wer sich für diese The­matik interes­siert, hat zu manchen be­stimmt auch schon die eine oder andere Doku­men­tation ge­sehen oder ge­lesen. Das ging (na­türlich) auch mir so. Von einer Dorothy Eady hatte ich da­gegen noch nie ge­hört. Zu jedem be­handelten Mys­terium fasst die Autorin zu­sammen, was zum je­weiligen Thema (weit­ge­hend) sicher ist, was es für Ver­mutungen und Theo­rien gibt und wes­halb das Thema über­haupt einen weiten Per­sonen­kreis interes­siert. Das ist in vielen Fällen höchst interes­sant, zu­mal ich nahezu überall auch Infor­mationen fand, die mir zu­vor noch nicht be­kannt waren. Bei den meisten Mys­terien kann ich den Schluss­folge­rungen der Autorin zu­stimmen, wobei in manchen Fällen eine end­gültige Lösung kaum noch zu er­warten sein dürfte. In anderen er­scheint es zu­mindest nicht un­möglich, dass irgend­wo doch noch bisher un­ent­deckte Auf­zeichnungen oder Ur­kunden auf­tauchen könnten, die das Rätsel zweifels­frei lösen.

Der Stil der Autorin ist gut lesbar, wenn man von den nervigen Gender-Schreib­weisen ab­sieht, die für mich leider eine Ab­wertung des an­sonsten ge­lungenen Buches dar­stellen.

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Fazit:

Ein äußerst unterhaltsamer Überblick über ungeklärte Fragen aus unter­schied­lichsten Be­reichen der mensch­lichen Ge­schichte.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Die Chroniken der Seelenwächter – 36 – Die Suche endet (Hörbuch)

Nicole Böhm
Die Chroniken der Seelenwächter – 36 – Die Suche endet (Hörbuch)


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Sprecher: Pia-Rhona Saxe, Jan Langer, Richard Lingscheidt, Cornelia Prescher

Free Lilija!

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Klappentext:

Marysol hat sich gezeigt. Nach und nach erfährt Jess, wer von den Seelen­wächtern für sie und so­mit auch für Lilija kämpft. Der Schock da­rüber sitzt tief, doch sie wehrt sich weiter und ver­sucht sich gegen die alten Mächte der Seelen­wächter zu stellen. Wird sie stark genug sein, um sich zu ent­ziehen? Jaydee leidet eben­falls und kann sich kaum noch gegen den Schmerz stemmen, der ihm zu­ge­fügt wird. Sein Geist bricht zum ersten Mal. Er muss die Ent­scheidung treffen, ob er Lilija folgen will oder nicht. Es kommt zum Show­down der Mächte. Wer wird siegen?

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Rezension:

Die Seelenwächter sind entzweit. Während viele das etablierte System auf­recht­erhalten wollen, ver­suchen andere, Lilija aus ihrem Kerker zu be­freien, um zu deren Weg zu­rück­zu­kehren. Jess und Jaydee be­finden sich im Zentrum des Auf­standes, denn ihre be­sonderen Fähig­keiten werden be­nötigt, um das Ge­fängnis zu öffnen. Doch wollen sie das wirk­lich?

Über 35 Bände ließ Nicole Böhm die Seelenwächter in weitgehender Ein­heit wirken. Meinungs­unter­schiede gab es fast nur in Details. Dass es so kurz vor dem Finale zu einer Art Revo­lution unter den Seelen­wächtern kommt, wirkt da schon ziemlich über­ra­schend und be­weist, dass man bei der Autorin immer auf eine un­er­wartete Wendung ge­fasst sein muss. Was das für die ver­blei­benden nur noch 4 Bände be­deutet, lässt sich kaum ab­schätzen.

Allerdings muss ich sagen, dass ich diesmal mit den Zusammenhängen zeit­weise über­fordert war und es mit schwerfiel, in allen Teil­hand­lungen zu folgen. Die ganze Kom­plexität der Vor­gänge er­fordert einen hohen Grad an Auf­merk­samkeit, da sich manches erst wie ein Puzzle zu­sammen­setzen muss. Hier hoffe ich, dass sich in den ver­bleibenden Bänden noch einige Lücken schließen. Ge­rade der für diese Urban-Fan­tasy-Reihe ty­pische Stil, ständig zwi­schen den Cha­rakteren und deren je­weiligen Hand­lungs­orten zu wechseln, wird in diesem Band viel­leicht doch etwas zu sehr be­an­sprucht.

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Fazit:

Selbst kurz vor Ende der Reihe schafft es die Autorin noch, die Ko­mplexität des Hand­lungs­ge­flechts weiter zu steigern.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Funken und Asche – 1 – Bound by Flames

Liane Mars
Funken und Asche – 1 – Bound by Flames

Geheimnisse der Drachennation

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Klappentext:

Eine Thronerbin wird zur Drachenreiterin!

Einen Drachen fliegt man nur zu zweit. Es ist eine Ehre – und ein Todes­urteil, zu­mindest für den schwä­cheren der beiden Drachen­reiter, dessen Lebens­kraft von der Magie des Drachen ver­schlun­gen wird. Um einer Zwangs­heirat zu ent­gehen, meldet sich Prin­zessin Caja dennoch frei­willig, eine Dra­chen­reiterin zu werden. Aber nur einer er­klärt sich be­reit, ihr Partner zu werden: der viel zu starke Reiter Sy mit seinem Drachen Eleni. Damit Caja über­lebt, müssen sie ihre Kräfte ins Gleich­ge­wicht bringen, und kommen sich dabei näher als ge­dacht. Doch Liebe ist unter Drachen­reitern strengs­tens ver­boten …

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Rezension:

Prinzessin Caja ist die Kronerbin und soll von ihrem Vater mit einem feind­lichen Herrscher ver­heiratet werden. Der war aller­dings schon mehr­mals ver­heiratet, und alle seine bis­herigen Frauen starben nach kurzer Zeit unter mys­teriösen Um­ständen. Caja ent­schließt sich, sich statt­dessen den Dra­chen­reitern an­zu­schließen. Damit wird sie An­ge­hörige der Dra­chen­nation und unter­steht damit nicht mehr der Herr­schaft ihres Vaters. Dumm nur, dass die Über­lebens­chancen als Dra­chen­reiterin auch nicht be­sonders gut aus­sehen.

Gerade Fantasy-Geschichten beginnen oft damit, dass die Hauptfigur aus ärm­lichen Ver­hältnissen stammt und über­raschend Ge­legen­heit be­kommt, sich durch neu­ent­deckte Fähig­keiten zu be­weisen und bei­spiels­weise zum ge­achteten Dra­chen­reiter auf­zu­steigen. Liane Mars geht das Thema von einer ganz anderen Seite an. Ihre Prota­gonis­tin ist die Thron­erbin. Dra­chen­reiterin zu werden, ist für sie kein Auf­stieg – eher sogar das Gegen­teil. Trotz­dem wählt sie diesen Weg gegen alle Wider­stände, um einer Zwangs­heirat zu ent­gehen. Im Gegen­satz zu vielen anderen Fan­tasy-Stoffen um Dra­chen­reiter ist diese Tätig­keit in dieser Hand­lungs­welt sogar aus­ge­sprochen ge­fährlich und auch nicht be­sonders ruhm­reich. Damit wird eine Prota­gonis­tin ge­zeichnet, die man als starke Haupt­figur be­zeichnen kann. Dass sich zwi­schen ihr und ihrem Partner eine Ro­manze ent­wickelt, dürfte Fans des Genres kaum über­ra­schen. Dass sich die Hinter­gründe als er­heblich kom­plizierter er­weisen, als es auch die Be­teilig­ten zu­nächst ver­muten, eben­falls nicht. Die Frage, wer hinter den Kulissen ver­ant­wortlich ist, wird aller­dings auf den 2. Band dieser Fan­tasy-Di­logie ver­tagt. Dieser ver­spricht, interes­sant zu werden, zu­mal für die Prota­gonis­tin Aus­ein­ander­setzungen an mehreren Fronten be­vor­stehen dürften und das ma­gische System mit einer Viel­zahl an Dra­chen-ähn­lichen Wesen un­ge­wöhnlich ist.

Durch den Einsatz der Protagonistin Caja als Ich-Erzählerin verleiht die Autorin dieser Cha­rakter­tiefe.

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Fazit:

Ein für das Genre unüblicher Weltenbau und eine ebenso unge­wöhnliche Situ­ation der Prota­gonis­tin machen auf die Fort­setzung neu­gierig.

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Cosima und das Phantom von London

Laura Noakes
Cosima und das Phantom von London


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Übersetzung: Jana Körner

Die vermisste Dame im Bett

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Klappentext:

Cosima löst jeden Fall!

London, 1900. Nach ihrem letzten erfolgreichen Coup hat Cosima endlich ihren ver­schollen ge­glaub­ten Vater wieder. Doch schon wartet das nächste Aben­teuer: Das Spek­takulum mit seinen vielen Attrak­tionen und Schau­stellern ist in der Stadt. Als aus der Mitte des Jahr­markts ein welt­be­rühmtes Ge­mälde ge­stohlen wird, fällt der Ver­dacht auf Cos’ Vater. Sie und ihre Freun­dinnen Diya, Mary und Pearl sind davon über­zeugt, dass er zu Un­recht be­schuldigt wird – und dass das Phan­tom, ein mys­teriöser Meister­dieb, da­hinter­steckt. Cos darf ihren Vater nicht noch ein­mal ver­lieren, also be­geben sich die Mädchen mit Clever­ness, Mut und Witz auf ge­fährliche Ver­brecher­jagd.

Verbrecherjagd in London 1900: ein weiteres Abenteuer der genialen Mädchen­gang

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Rezension:

Seit das „Heim für beklagenswerte Mädchen“ vor ein paar Monaten eine neue Leiterin be­kam und in „Heim zum Stern­diamanten“ um­be­nannt wurde, hat sich das Leben für Cosima und ihre Freun­dinnen deut­lich ver­bessert. Sogar ein Ausflug zum be­rühmten Spek­takulum, das ganz in der Nähe gas­tiert, steht auf dem Pro­gramm. Doch dann wird ein wert­volles Ge­mälde ge­stohlen – und Cosimas gerade erst wieder­ge­wonnener Vater der Tat ver­dächtigt. Cosima und ihre Gang be­schließen, den Dieb­stahl auf­zu­klären und die Un­schuld ihres Vaters zu be­weisen.

Wie schon im Vorgänger „Cosima und der Diamantenraub“ spielt natürlich auch der 2. Band von Laura Noakes’ Kinder-und-Jugend-Aben­teuer im vik­torianischen London. Nur wenige Monate sind seit den dort er­zählten Aben­teuern der jungen Prota­gonis­tin ver­gangen. Der Haupt­unter­schied be­steht darin, dass die neue Leiterin des Heims nicht mehr als Anta­gonis­tin, sondern als Ver­bündete der jungen Hel­dinnen er­scheint. Deren Behin­derungen (und der Um­gang damit) spielen na­türlich auch dies­mal wieder eine grund­sätz­liche Rolle für die Hand­lung. Na­türlich lässt die Autorin auch er­neut ty­pische ge­sell­schaftliche Pro­bleme der Hand­lungs­zeit in die Story ein­fließen, wobei die Be­trachtungs­weise für die da­malige Epoche viel­leicht in manchen Punkten etwas zu mo­dern wirkt. (Da­rauf bin ich in meiner Re­zension zu Band 1 näher ein­ge­gangen und will das hier nicht im Detail wieder­holen.) Wäh­rend die Prota­gonis­tin 12 Jahre alt ist, wird das kon­krete Alter der anderen Mädchen leider nicht er­wähnt. Für das Ver­ständnis der indi­viduellen Hand­lungs­weisen würde ich mit wünschen, dass auch deren Alter er­wähnt wird. Aber das ist na­türlich nur ein Detail. Ob noch weitere Bände ge­plant sind, wird nicht er­wähnt. Aller­dings könnte ich mit durch­aus vor­stellen, weitere Ge­schichten um Cosima und ihre Gang zu lesen.

Auch diesmal folgt die Autorin erzählerisch wieder durchgehend ihrer Prota­gonis­tin. Er­gänzt wird das Buch durch Illus­trationen von Flavia Sorren­tino.

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Fazit:

Die gewitzte Mädchen-Gang im viktorianischen London kann auch in ihrem 2. Aben­teuer mit einem interes­santen Plot über­zeugen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Frost & Payne – 13 – Das neue Land (Hörbuch)

Luzia Pfyl
Frost & Payne – 13 – Das neue Land (Hörbuch)


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Sprecher: Martin Kuupa

Freund und Feind

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Klappentext:

Nervenaufreibende Monate liegen hinter der ehemaligen Diebin Lydia Frost und ihrem Partner, dem Ex-Pinker­ton Jackson Payne. Das Ge­heimnis um Frosts mecha­nisches Herz und ihre mys­teriöse Ver­gangen­heit ist ge­lüftet. Ihr Peiniger Dr. Grimm ist tot und Lord Greyson, der die Macht über London er­greifen wollte, sitzt im Ge­fängnis.

Ruhe kehrt allerdings nicht ein. Ein neuer Hinweis auf den Verbleib von Paynes ver­schwun­dener Tochter rückt Amerika in den Fokus. Frost be­schließt, ihre Agentur in London zu schließen und in New Orleans wieder zu er­öffnen, denn sie hat Payne ver­sprochen, ihm bei der Suche nach Anna­bella zu helfen.

Doch der Neuanfang gestaltet sich nicht so einfach wie gedacht. Bei einem Zwi­schen­halt in New York, Paynes alter Heimat, gerät das Team ins Netz der Pinker­tons. Frost muss sich auf einen Handel mit zwie­lichtigen Ge­stalten ein­lassen, um Payne zu retten.

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Rezension:

Um Paynes Tochter ausfindig zu machen und einen beruflichen Neu­anfang zu wagen, be­geben sich Lydia Frost und Jackson Payne nach Amerika. Schon in New York müssen sie aller­dings fest­stellen, dass Payne bei der Pinker­ton Agency als Ver­räter gilt. Da ein Kopf­geld auf ihn aus­ge­setzt ist, machen sich die Agenten auf die Jagd nach ihm. Seine ehe­maligen Kollegen nehmen ihn fest, und Frost such einen Weg, ihn zu be­freien.

Am Ende des vorhergehenden 12. Bandes („Das mechanische Herz“) aus Luzia Pfyls Steam­punk-Fan­tasy-Krimi-Reihe ge­wann der Leser den Ein­druck, dass die Ge­schichte prak­tisch weit­gehend zu Ende er­zählt sei. Dieser Ein­druck ver­festigt sich hier weiter. Auch wenn die beiden Prota­gonis­ten be­kannt sind, fühlt es sich wie eine neue Ge­schichte an. Neben der Suche nach Paynes ver­schwun­dener Tochter rückt zu­nächst die Frage in den Fokus, wieso Payne von seinen Ex-Kollegen ge­sucht wird. Mit der mäch­tigen Pinker­ton Agency er­scheint auch ein voll­kommen un­er­warteter neuer Gegner auf der Bühne. In dem Zu­sammen­hang ver­wundert es, dass die Reihe „Frost & Payne“ nur 15 Bände um­fasst, nach diesem also nur noch 2 weitere folgen. Somit darf man ge­spannt sein, wie die Autorin diese neue Hand­lung in diesen beiden Bänden (hoffent­lich) rund zu einem Ende bringt. Mo­mentan fehlt mir per­sönlich noch etwas die Steam­punk-London-Atmos­phäre der bis­herigen Bände.

Im Gegensatz zum Inhalt kommt es stilistisch zu keinen Änderungen, was auch auf die Hör­buch-Um­setzung zu­trifft.

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Fazit:

Die mit diesem Band beginnenden grundlegenden Änderungen wirken fast wie ein Neu­start und über­raschen in diesem Stadium der Reihe.

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Verbrechen to go – 1 – Tödliche Törtchen (Hörbuch)

Anabel O’Leary
Verbrechen to go – 1 – Tödliche Törtchen (Hörbuch)


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Sprecherin: Yara Blümel

Teure Geheimnisse

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Klappentext:

Eigentlich wollte sich Emily Thompson nur von der Trennung von ihrem Freund George er­holen, doch der Besuch bei ihrer Groß­mutter im irischen Galway er­weist sich als über­ra­schend er­eignis­reich. Als ihre Freundin Sinéad, die In­haberin des ge­müt­lichen Cafés Tea & Tarts, unter Mord­ver­dacht gerät, sieht sich Emily ge­zwungen, selbst Er­mitt­lungen an­zu­stellen. Und da man als ge­lernte Buch­halterin nur wenig Er­fah­rungen im Jagen von Ver­brechern hat, freut sie sich über die tat­kräftige Unter­stützung ihrer Grand­ma Deirdre. Nur Super­inten­dent Tony Doyle weiß noch nicht so ge­nau, was er von den beiden Hobby-Detek­tivinnen halten soll …

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Rezension:

Obwohl ihre Wurzeln in Irland liegen, ist Emily Thompson in London auf­ge­wachsen. Als sie je­doch Freund und Job ver­liert, ent­schließt sie sich zu einem aus­giebigen Be­such ihrer Groß­mutter in Galway. Wäh­rend eines Besuchs des Cafés ihrer Freundin Sinéad werden Emily und ihre Oma Zeu­ginnen eines Todes­falls – der sich schnell als Gift­mord heraus­stellt. Als Sinéad unter Ver­dacht gerät, be­schließen Groß­mutter und Enkelin, selbst zu er­mitteln.

Cosy Crime kann immer wieder Gefallen finden. In den letzten Jahren kann man wohl sogar von einem Boom dieses Genres sprechen. His­torische und aktuelle zeit­liche Ein­ord­nungen der­artiger Stoffe halten sich dabei etwa die Wage. Anabel O’Leary (wobei es sich wahr­schein­lich um das Pseu­donym einer deutschen Autorin handeln dürfte, da kein Über­setzer ge­nannt wird) siedelt ihre mit diesem Band star­tende Reihe in der aktu­ellen Zeit an. Hand­lungs­ort ist die irische Stadt Galway. Im Gegen­satz zu vielen anderen Cosy-Crime-Werken ist die Prota­gonis­tin hier keine in ihrer Welt fest ver­ankerte Person, son­dern eine jüngere Frau, deren Leben mo­mentan ‚in der Luft hängt‘. Ihre Feuer­probe als Hobby-Detek­tivin be­steht sie während eines als vorüber­gehend ge­planten Be­suchs. Spä­testens am Ende dieses Bandes ist aller­dings ab­zu­sehen, dass sie wohl dauer­haft zu den geo­grafischen Wurzeln ihrer Familie zu­rück­kehren wird. Während roman­tische Ele­mente bis­her weit­gehend fehlen, deutet sich aber eine der­artige An­näherung zwi­schen der Prota­gonis­tin und dem er­mitteln­den Poli­zisten an, die in kom­menden Bänden wohl eine Rolle spielen dürfte.

Die Autorin erzählt mit wechselndem Fokus auf mehrere Charaktere. Die Spre­cherin des Hör­buchs em­pfand ich in Hin­sicht ihrer Stimme aller­dings nicht als Ideal­besetzung.

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Fazit:

Diese in der irischen Provinz angesiedelte Cosy-Crime-Reihe könnte das Zeug zum Selbst­läufer haben, falls die weitere Ent­wicklung passt.

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Henrietta Hewitt Mysteries – 1 – Tödliche Antiquitäten

Danielle Collins
Henrietta Hewitt Mysteries – 1 – Tödliche Antiquitäten


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Übersetzung: Helga Köller

Verborgenes Erbe

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Klappentext:

Ein mysteriöser Todesfall, eine antike Kiste und ein vermisstes Mädchen

Der aufregende Start der Cosy Crime Reihe rund um den urigen Anti­quitäten­laden einer Hobby­detektivin

Henrietta Hewitt liebt zwei Dinge: Antiquitäten und ein gutes Rätsel. In ihrem kleinen, aber gut be­stückten Anti­quitäten­geschäft in dem g­emütlichen Örtchen Hearts Grove, stapeln sich un­zählige un­ge­wöhnliche Schätze aus ver­gangenen Zeiten – jeder mit einer eigenen, oft kuriosen Ge­schichte. Manche nur harmlos skurril. Andere? Nun ja … nicht ganz so harmlos.

Als eine wertvolle Antiquität plötzlich mit einem mysteriösen Vermissten­fall in Ver­bindung steht, findet sich Hen­rietta schneller in einem echten Kriminal­fall wieder, als sie es je er­träumt hätte. Plötzlich gibt es mehr Fragen als Ant­worten und ein töd­licher Zwi­schenfall er­schüttert das Städtchen rund um Hen­riettas Laden. Und eins wird klar: In Hearts Grove bleibt Anti­quitäten­händlerin de­finitiv kein un­ge­fährlicher Beruf! Kann Hen­rietta das Rätsel um die ge­heimnis­volle Anti­quitäten­kiste lösen be­vor noch Schlim­meres passiert?

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Rezension:

Henrietta Hewitts Leben als Antiquitätenhändlerin in der Kleinstadt Hearts Grov ist eigent­lich recht ruhig. Da ist das jähr­liche Stadt­fest schon aus­reichend, um für un­ge­wohnte Auf­regung zu sorgen. Doch dann er­weist sich ein bei einer Haus­halts­auf­lösung er­steigertes Kästchen als er­heblich wert­voller als ge­dacht, und ein be­freun­deter Privat­detektiv bittet sie um Hilfe bei der Suche nach einer ver­schwun­denen jungen Frau.

Schon der Klappentext weckte mein Interesse an dieser neuen Cosy-Crime-Reihe. Danielle Collins siedelt diese in einer US-ameri­kanischen Klein­stadt an, die geo­grafisch (noch?) nicht näher ver­ortet wird. Das be­schrie­bene Am­biente und einige Hand­lungs­details lassen jedoch an die New-Eng­land-Staaten an der Ost­küste denken. Der er­zählte Kriminal­fall – wobei die ver­schwundene Frau und das mys­teriöse Kästchen sich na­türlich als in einem Zu­sammen­hang stehend er­weisen – ist durchaus Genre-typisch und kann Fans kniffliger Fälle über­zeugen. Was da­gegen weniger über­zeugen kann, ist die Cha­rakter­zeichnung der Prota­gonis­tin. Diese bleibt zu­mindest in diesem Auf­takt­band auf­fallend blass. Selbst Hen­riettas Alter kann man aus anderen Zu­sammen­hängen nur auf min­destens 40+ schätzen. Aber auch 50+ wäre aus allem, was der Leser über sie er­fährt, durch­aus möglich. Über ihre Ver­gangen­heit er­fährt man praktisch nichts. Dass ihre beste Freundin bis zu ihrem Tod die Frau des Privat­detektivs Ralph war, ist das ein­zige Detail, das in dieser Hin­sicht er­wähnt wird. In diesem Punkt be­steht für fol­gende Bände de­finitiv reich­lich Luft nach oben. Da das Am­biente und der Stil je­doch ge­fallen können, sollte man diese Reihe vor­erst im Auge be­halten. Viel­leicht geht die Autorin ja noch näher auf ihre Prota­gonis­tin ein.

Die Autorin belässt den erzählerischen Fokus stets auf ihrer Protagonis­tin.

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Fazit:

Sowohl der Fall als auch das Ambiente können Cosy-Crime-Fans ge­fallen. Bei der Cha­rakter­zeichnung be­steht aber noch Informations­bedarf.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Tipps für preisgünstigen Lesestoff

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Inkbound – 1 – Metty Jones und das Schicksalstattoo

Philippa Leathley
Inkbound – 1 – Metty Jones und das Schicksalstattoo


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Übersetzung: Wolfram Ströle

Der Fluss der Tinte

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Klappentext:

Ein Tattoo, das die Zukunft zeigt. Eine Stadt, in der Magie regiert. Und ein g­eheimnis­volles Schicksal, das un­ab­wendbar scheint.

Als Metty endlich ihr Tattoo erhält, das ihr Schicksal verrät, sind alle entsetzt: Es besagt, dass sie einen Men­schen durch Magie töten wird. Das will Metty um jeden Preis ver­hindern. Doch dann ver­schwindet ihr Vater und Metty muss ihn in der flie­genden Stadt New London suchen. Immer mehr düstere Familien­geheim­nisse kommen ans Licht, die Mettys Zu­kunft be­ein­flussen. Wird sie gegen ihr vor­be­stimmtes Schicksal an­kämpfen können?

Ein packendes magisches Abenteuer beginnt, spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

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Rezension:

Endlich ist Metty 10! Und an seinem 10. Geburtstag bekommt man sein Schick­sals-Tattoo. Als sie die Be­deutung ihres Tattoos nach­schlägt, kommt jedoch die bittere Über­ra­schung: Eine Hand und ein Toten­schädel be­deuten, dass sie irgend­wann einen Men­schen mit ihrer Magie töten wird. Darauf­hin zieht ihr Vater mit ihr in die Ein­samkeit von Wales und ver­bietet ihr zu zaubern. Doch dann ver­schwindet Mettys Vater eines Tages spur­los.

Mit „Inkbound“ bringt Philippa Leathley einen jugendlichen Fantasy-Mehr­teiler an den Start. Da­bei ist es nach diesem Band schwer zu sagen, ob es sich dabei um Urban Fan­tasy oder doch eher eine Parallel­welt-Fan­tasy handelt. Die Heimat der jungen Prota­gonis­tin ist nämlich London, wobei aber (zu­mindest falls ich kein ent­sprechendes Detail über­lesen habe) nicht er­sichtlich ist, ob die nicht-magi­schen Men­schen über die Existenz der Magie und ent­sprechend be­gabter Men­schen Be­scheid wissen. Zu­mindest ist der Ge­brauch von Magie in den ‚normalen‘ Städten stark regle­mentiert, wes­halb viele magisch Be­gabte in Varianten wichtiger Städte leben, die die Erde in großer Höhe um­schweben und in denen die Magie-Aus­übung in er­heblich grö­ßerem Maße normal ist. Wie häufig in der­artigen Ge­schichten gerät auch die junge Prota­gonis­tin Metty in Aus­ein­ander­setzungen hinein, die bis in hohe Kreise der magi­schen Re­gierung reichen. Außer­ge­wöhnlich ist, dass etwa gleich­altrige Freunde im Gegen­satz zu vielen ähnlich an­ge­legten Stories hier nur eine geringe Rolle spielen. Dass zu­mindest im Auf­takt­band alles weit­gehend gut aus­geht, ist na­türlich keine große Über­ra­schung. Da die Ge­schichte je­doch weit­gehend ab­ge­schlossen endet, darf der Leser ge­spannt sein, wohin sich Mettys Leben im nächsten Band wendet.

Die Autorin erzählt durchgängig aus der Perspektive ihrer Protagonis­tin. Leider fügt der Über­setzer an manchen Stellen un­nötige Gender-Auf­zählungen in den deutschen Text ein. In der eigent­lichen Story sind das zum Glück nur wenige Stellen. Im Schicksals-(Tattoo-)Ver­zeichnis im An­hang fällt das jedoch sehr ins Auge.

Fazit:

Die Idee hinter diesem Magiesystem ist interessant. Allerdings fehlen bisher noch Hinter­gründe zum Ver­hältnis zur ‚normalen‘ Welt.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Beneath the Ivy – The Witches of Silvercrest Coven

Christian Handel
Beneath the Ivy – The Witches of Silvercrest Coven

Und täglich grüßt das Hexenhaus

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Klappentext:

Eine zauberhaft nette Hexenfamilie – doch gefangen in der Zeit!

Die 16-jährige Marissa ist eine waschechte Hexe, die mit ihrer großen Familie in einem ver­winkelten Land­haus am Rande der Stadt auf einer Insel lebt. So weit, so idyllisch. Doch als Marissas Tante, das schwarze Schaf der Hexen­familie, plötzlich wieder auf­taucht, pas­sieren selt­same Dinge: Marissas Cousine bricht abends krank zu­sammen und alle scheinen den gleichen Tag immer und immer wieder zu er­leben. Fieber­haft macht sich Marissa auf die Suche: Warum genau wurde Tante Gladys ver­stoßen? Wie ge­langte vor 150 Jahren das Haus mit seinem eigen­willigen Cha­rakter in den Be­sitz ihrer Familie? Und warum sind alle in einer Zeit­schleife ge­fangen?

„Beneath the Ivy – The Witches of Silvercrest Coven“ ist eine humorvolle und tief­gründige Young-Adult-Hexen­geschichte mit jeder Menge ver­wun­schener Land­haus-Atmos­phäre und nicht nur einem Familien­geheimnis, das es auf­zu­decken gilt!

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Rezension:

Wie der größte Teil ihrer Familie ist Marissa eine Hexe. Das ist in der Stadt auch allent­halben be­kannt. Außer dass ihre Cousine er­krankt, ist es eigentlich ein ganz nor­maler Tag. Doch als Marissa am nächsten Morgen er­wacht, kommt ihr alles, was sie er­lebt, irgend­wie ver­traut vor. Erst nach und nach be­greift sie, dass sie einen Tag immer wieder mit nur kleinen Varia­tionen er­lebt. Ihre Tante Gladys, die schon vor ihrer Ge­burt vom Rest der Familie ver­stoßen wurde, scheint dabei eine Rolle zu spielen.

Spätestens seit dem Spielfilm „Und täglich grüßt das Murmeltier“ (1993) wird das Thema eines in einer Zeit­schleife fest­steckenden Men­schen, der das als ein­ziger be­merkt, von Autoren immer wieder gern auf­ge­griffen. Auch Christian Handel greift in seiner Fan­tasy-Ge­schichte auf diese Grund­idee zu­rück. Hier ist eine ganze Insel vor der Küste des US-Staats Main in der Zeit­schleife ge­fangen. Ob­wohl eine Hexen­familie hier unter nor­malen Menschen lebt, kann man nicht von einer Urban Fan­tasy im eigent­lichen Sinn sprechen, denn in dieser (Parallel-)Welt ist die Exis­tenz von Hexen allge­mein be­kannt. Dass die jugend­liche Prota­gonis­tin dabei die Person – oder wie sich später heraus­stellt eine von wenigen Per­sonen – ist, die sich der Tat­sache, immer wieder einen Tag zu er­leben, be­wusst ist, ver­steht sich dabei von selbst. Dass eine alte Familien­geschichte und die seit Gene­rationen be­stehende Feind­schaft zu einer anderen (nicht-magi­schen) Familie dabei eine Rolle spielen, sind bei Stories, in deren Mittel­punkt eine Familie steht, ge­läufige, hier aber stimmig um­ge­setzte Ele­mente. Wie bei einer Ge­schichte mit einer Prota­gonis­tin dieses Alters zu er­warten, spielt na­türlich auch eine Romanze eine Rolle, wobei diese aber an­ge­nehm zu­rück­haltend im Hinter­grund bleibt. Während der sich ständig wieder­holende Tag zu Be­ginn fast etwas lang­weilig wirkt, wird es, spä­testens als sich die Prota­gonis­tin dessen be­wusst wird, interes­sant und span­nend. Die Auf­lösung am Ende kann über­raschen.

Der Autor nutzt seine Protagonistin Marissa als Ich-Erzählerin.

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Fazit:

„Täglich grüßt das Murmeltier“ trifft auf „Romeo und Julia“-Elemente und eine Hexen-Dynastie. Und das funkti­oniert über­ra­schend gut.

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Die Ewigen von Calliste

Katja Brandis
Die Ewigen von Calliste

Die Ströme der Magie

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Klappentext:

Eine mystische Insel, ein magischer Fluch, ein Mädchen auf der Suche nach seiner Ge­schichte

Endlich ist er da: Der Tag, auf den Ileana schon ihr ganzes Leben wartet. Alle 17 Jahre er­wachen auf Calliste die Ewigen zum Leben und ziehen Tou­risten aus aller Welt in ihren Bann. Ila ver­dient sich als Fremden­führerin etwas dazu, da sie die ver­steinerten Wesen in- und aus­wendig kennt. Sie wurde in der Nacht des letzten Er­wachens ge­boren und spürt eine be­sondere Ver­bindung zu ihnen. Nie­mand weiß besser als sie, wie un­be­rechen­bar und Re­spekt ein­flößend die Ewigen sein können!

Noch bevor die gefährliche Zeit des Erwachens beginnt, erfährt Ila, dass der groß­spurige Rheo, mit dem sie immer wieder an­ein­ander­gerät, etwas Wag­halsiges plant. Ob Ila ihn be­schützen kann … und ihm end­lich ge­stehen, dass sie in ihn ver­liebt ist? Doch da ist noch der junge Tourist Taron, der etwas zu ver­schweigen scheint. Und Ila spürt, dass auch ihre Eltern etwas vor ihr ver­bergen. Was ge­schah in der Nacht des letzten Er­wachens? Schritt für Schritt wird ihr klar, wie sehr ihr eigenes Schicksal mit dem der Ewigen ver­knüpft ist.

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Rezension:

Die Insel Calliste ist für ihre Ewigen bekannt. Das sind versteinerte Wesen, die nur alle 17 Jahre für 2 Tage zum Leben er­wachen. Tou­risten aus aller Welt wollen die Ver­steinerten sehen, aber zum Termin des Er­wachens wird die Insel von Schau­lustigen regel­recht be­lagert. Beim letzten Er­wachen wurde Ila ge­boren, die des­halb eine be­sondere Ver­bindung zu den Wesen fühlt. Jetzt will sie sich als Tou­risten­führerin be­weisen. Doch dann läuft alles aus dem Ruder.

Katja Brandis legt mit diesem Buch einen Fantasy-Roman vor, der sehr aus dem im Genre ge­wohnten Rahmen fällt. Etwas the­matisch Ver­gleich­bares habe zu­mindest ich noch nicht ge­lesen. Der Hand­lungs­ort ist eine Insel über­schau­barer Größe, auf der es nur einen ein­zigen Ort gibt. Ob­wohl das Bild einer recht mo­dernen Ge­sell­schaft ge­schildert wird, übt der Orts­vor­steher eine relativ des­potische Macht aus. Eine über­ge­ordnete Staats­gewalt scheint nicht zu exis­tieren. Mehr noch als aus den ver­steinerten und zur Hand­lungs­zeit gerade wieder ein­mal er­wachenden Wesen, die den Menschen mehr oder weniger freund­lich gegen­über­stehen, zieht die Ge­schichte ihren Stoff aus lange zu­rück­reichenden Span­nungen zwi­schen den Insel­be­wohnern. Speziell die Fa­milien der Prota­gonis­tin, deren Vater gegen­wärtig der Hüter der Ver­steinerten ist, und die Fa­milie des Orts­vor­stehers stehen dabei im Fokus. Im Zen­trum des Ge­schehens stehen die Prota­gonis­tin, der Sohn des Orts­vor­stehers und ein Tourist. Dabei the­matisiert die Autorin (na­türlich) auch eine Liebes­geschichte, die aller­dings eher dezent bleibt. Denkt man als Leser zu­nächst, Ge­fahren durch nicht ganz fried­liche Er­wachte würden das Herz der Hand­lung dar­stellen, ver­lagert sich der Schwer­punkt später auf die mensch­liche Be­völ­kerung, speziell im näheren Um­kreis der Prota­gonis­tin. Es handelt sich hier um eine ab­ge­schlossene Ge­schichte, die keine An­satz­punkte für eine even­tuelle Fort­setzung bietet.

Die Autorin wechselt zwischen den Perspektiven der Protagonistin und der beiden jungen Männer. Wäh­rend Ila dabei jedoch als Ich-Er­zählerin auf­tritt, werden die Pas­sagen Rheos und Tarons in der 3. Person er­zählt.

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Fazit:

Diese a-typische Fantasy-Geschichte kann mit ihren außergewöhnlichen und nie vor­her­seh­baren Wen­dungen über­zeugen.

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