Monster und Maschinen

Maria Engels, David Michel Rohlmann
Monster und Maschinen

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Das Spiel mit Mond und Erde

Klappentext:
Dampfkraft! Sie ist die Triebfeder der Welt. Beschwörungen, die Besiedelung des Monds und der Tiefsee verdanken wir ihr – ihr und den Denkern und Abenteurern. Den Pionieren. Zugleich birgt der Fortschritt neue Gefahren: wilde Dämonen, wenn Beschwörungen versagen, oder Seeungeheuer, die den Menschen in ihrem Revier nicht tolerieren. Doch stellt sich die Frage, wo die eigentliche Gefahr liegt: in den Konsequenzen, die die Dampfkraft mit sich bringt? Oder sind die Menschen, die sie bedienen, die wahren Monster? Drei Anthologien mit drei unterschiedlichen Dampfkraft-Welten werden in diesem Sammelband vereint.

Rezension:
Das deutsche Kaiserreich im Jahr 1952. Eine ‚freie Agentin‘ hat den Auftrag, in Dresden einen Mann zu entführen. Doch was hat das mit den Forschungen auf Burg Hohenzollern zu tun?
In den Städten auf dem Mond bahnen sich Unruhen an, doch wer steckt dahinter? Ob die beiden Detektive, die von einem Gangsterboss engagiert werden, den Fall lösten können, bevor es zu spät ist?
Die Erde ist weitgehend überflutet. Die wenigen Überlebenden fragen sich, wo es wohl noch mehr von ihnen geben könnte – wenn überhaupt.
Was im Klappentext als 3 Anthologien bezeichnet wird, erscheint bei genauerem Hinsehen eher als 3 Geschichten, deren einzelne Kapitel jeweils von verschiedenen Autoren verfasst wurden. Dabei nimmt die Mond-Handlung mit 6 Kurzgeschichten beziehungsweise Kapiteln den mit Abstand umfangreichste Teil ein. Trotz der 4 beteiligten Autoren halten beinahe alle Kurzgeschichten/Kapitel ein durchgehend hohes Niveau. Wirkliche Ausreißer im negativen Sinne gibt es nicht. Auch wenn einzelne Kurzgeschichten/Kapitel durchaus ihre lustigen Momente haben, bleibt die Grundstimmung insgesamt eher düster. In allen 3 Hauptgeschichten stellt sich letztendlich der Mensch als das wirklich Böse heraus, weswegen sie alle ein eher düsteres Ende haben.
Während die Mond- und die Meeres-Story Steampunk mit SciFi verbinden, auf dem Mond noch durch etwas Krimi ergänzt, wird bei der Kaiserreich-Story ein Schuss Fantasy zum Steampunk gemischt.

Fazit:
Wer Steampunk ohne Happy End mag, sollte diesem Buch einen genaueren Blick gönnen.

Taschenbuch
eBook

Magische Verwicklungen

Philipp Benzin
Magische Verwicklungen

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Mord in Moorin

Klappentext:
„Die Situation ist ernst, sehr ernst sogar“, erwiderte die Frau. „Ihr solltet lieber handeln, anstatt mich ungläubig anzustarren, verehrter Hardur. Es ist keine Zeit zu verlieren. Andere Kräfte sind schon am Werk. Wie Ihr wisst, ist Erzmagier Almuthar erst kürzlich ermordet worden.“
Moorin, die größte und prächtigste Stadt im Kaiserreich, wird Schauplatz eines rätselhaften Doppelmordes. Waster Wühlig, Hauptmann der Stadtwache, kann sein Glück kaum fassen. Während er im Fall des toten Erzmagiers Ophit Almuthar ermittelt, stößt er auf einen äußerst verdächtigen Halbling. Doch auch andere haben ihre dreckigen Finger im Spiel, denn ein sagenhafter Gegenstand weckt Begehrlichkeiten.
MAGISCHE VERWICKLUNGEN ist der 1. Teil der Panmagia-Reihe „Das Erbe der Drachenkriege“. Der Fantasy-Roman spielt in einer mittelalterlichen Welt. Er schildert eine spannende Jagd nach Reichtum und grenzenloser Macht, bei der die magische Welt ins Wanken gerät. Zum Glück tauchen plötzlich eine alte Dame und der Hüter der Truhe auf, die mit ihren wachen Augen und einem verzweifelten Universitätsvorsitzenden alles daran setzen, die Situation zu retten, bevor es zu spät ist.
Ein ungewöhnlicher Fantasy-Roman mit einem Hauch von Krimi und einer Prise Humor in moderner Erzählweise.

Rezension:
In Moorin geht alles seinen gewohnten Gang. Hauptmann Wühlig von der Stadtwache geht der üblichen Routine nach. Meist sind es eher kleinere Fälle, die ihn eher langweilen. Vor allem die ständigen Beschwerden der Nachbarn über den Magier Almuthar nerven ihn, wenn der es bei seinen alchemistischen Versuchen mal wieder stinken und knallen lässt. So ist er eigentlich gar nicht wirklich böse darüber, als er erfährt, dass ausgerechnet dieser Almuthar ermordet wurde. Wühlig mag diese ganzen eingebildeten Magier ohnehin nicht. Als er dann im Turm des toten Magiers zu nachtschlafender Zeit den Halbling Aazarus erwischt, ist für ihn der Fall klar. Doch in Wirklichkeit steckt viel mehr hinter diesem Mord, als Wühlig ahnt!
Mit „Magische Verwicklungen“ legt der Autor Philipp Benzin sein Erstlingswerk vor, mit dem er seine Leser in die „Das Erbe der Drachenkriege“-Reihe hineinführt, deren weitere Bände allerdings noch ausstehen. Die Hauptpersonen dieses Bandes sind der Halbling Aazarus sowie Hauptmann Wühlig, wobei am Ende allerdings nicht sicher zu erkennen ist, ob das auch in den Fortsetzungen so bleiben wird. Dabei bietet der vorliegende Band keine in sich weitgehend abgeschlossene Teilhandlung, sondern er endet völlig offen, praktisch mitten im laufenden Geschehen. Wer der Mörder ist, bleibt sowohl dem Leser als auch den Hauptfiguren noch verborgen.
Die Charaktere dieser Fantasy-Geschichte erscheinen glaubhaft und bekommen vom Autor auch einen Hintergrund geschenkt, der ihre Handlungsweisen begründet. Einige lustige Szenen sorgen in der Handlung für Auflockerung. Der sprachliche Stil wirkt überzeugend. Das Setting ist mittelalterlich geprägt.

Fazit:
Ein Fantasy-Krimi, der nach seiner raschen Fortsetzung verlangt.

Taschenbuch
eBook

Lockwood & Co. – The Creeping Shadow

Jonathan Stroud
Lockwood & Co. – The Creeping Shadow

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Die andere Welt

Klappentext:
Lucy has left Lockwood & Co. A freelance operative, she is hiring herself out to other agencies – agencies that might value her ever-improving skills.
But now Lockwood needs her help.
Penelope Fittes, leader of the well-renowned Fittes Agency wants Lockwood & Co. – and only them – to locate and remove the ‘Source’ for the legendary Brixton Cannibal.
It’s a tough assignment. Made worse by the tensions between Lucy and the other agents – even the skull is treating her like a jilted lover!
What will it take to reunite the team? Black marketeers, an informant ghost, a Spirit Cape that transports the wearer, and mysteries involving their closest rivals may just do the trick.
But not all is at it seems. And it’s not long before a shocking revelation rocks Lockwood & Co. to its very core . . .

Rezension:
Lucy hat ihr am Ende des vorhergehenden Bandes der Reihe („The Hollow Boy“) geäußertes Vorhaben wahrgemacht und Lockwood & Co. verlassen. Sie arbeitet nun selbstständig und wird meist von anderen Agenturen angeheuert, wenn denen für einen bestimmten Fall gerade ein Agent mit guten Hörer-Fähigkeiten fehlt. Allerdings ist sie zunehmend genervt, weil ihre Arbeitsweise oft nicht mit der ihrer Kollegen auf Zeit harmonisiert. Und die erwachsenen Vorgesetzten der anderen Teams sind ein Fall für sich. Deshalb ist sie nicht gerade böse, als eines Tages Lockwood vor ihrer Tür steht und sie um Hilfe bittet. So überwindet die ihren Stolz und sagt zu. Als kurz darauf der sprechende Schädel, den sie beim Verlassen ihres alten Teams mitnahm, gestohlen wird und ausnahmsweise lebendige Gegner versuchen, sie umzubringen, braucht sie Lockwoods Hilfe. Da trifft es sich doch gut, dass gerade ein abgelegenes Dorf unter einer besonders schweren Geisterschwemme leidet und damit die Gelegenheit bietet, London für einige Zeit zu verlassen. Wenn der Client die Wahrheit sagt, soll dort ein Geist umgehen, wie ihn noch niemand zuvor gesehen hat, ein ‚Creeping Shadow‘, der angeblich die Toten aus ihren Gräbern erweckt.
Mit „The Creeping Shadow“ präsentiert Jonathan Stroud nun schon den 4. von voraussichtlich 5 Teilen seiner „Lockwood & Co.“-Reihe. Auch dieser wird dem Kult-Status, den die Reihe bei ihren Fans inzwischen genießt, wieder gerecht. Die Geschehnissen, in die Lucy und ihre Kollegen diesmal geraden, sind äußerst verwirrend. Gibt es zwischen den verschiedenen Vorkommnissen eventuell sogar einen Zusammenhang? Den Höhepunkt bietet eine Enthüllung, die an den Grundfesten des ‚Problems‘ rüttelt – und wohl den inhaltlichen Schwerpunkt des abschließenden Bandes darstellen dürfte.
Genau wie bei den bisherigen Bänden schafft es der Autor auch hier wieder, die Erlebnisse der jungen Geisterjäger in einem angenehm flüssigen Stil zu schildern. Dabei werden die Abenteuer wie gewohnt aus Lucys Sicht geschildert, wobei es besonders ihre wie nebenher gemachten Bemerkungen sind, die auch für den einen oder andern Lacher gut sind.

Fazit:
Für „Lockwood & Co.“-Fans ein Muss. Und alle Noch-Nicht-Fans werden nach diesem Buch welche sein!

Hardcover
Taschenbuch
eBook
Hardcover in der deutschen Übersetzung
eBook in der deutschen Übersetzung
Hörbuch in der deutschen Übersetzung

Die Elementarsturm-Chroniken 1: Das Druidentor

Kieran L. McLeod
Die Elementarsturm-Chroniken 1: Das Druidentor

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Auf der Flucht

Klappentext:
Ein Geheimnis, das 600 Jahre überdauert und auf eine fremde Welt führt: Ein sterbender Fremder übergibt Walter of Erin in einer belagerten Burg ein magisches Amulett. Auf der Flucht wird Walter verletzt und gibt seinen Auftrag samt Anhänger an den jungen Waliser Gerald weiter. Er ahnt nicht, welche Verantwortung ihm übertragen wurde, denn was dann passiert, wird noch in der Gegenwart Folgen haben.
Rund 600 Jahre später verweben sich die Schicksale von Gerald, Stuart und Marten, als der junge Waliser Stuart mit seinem Freund Marten an einer Ausgrabung teilnimmt. Beide landen in einem Jahrhunderte alten Konflikt – und von einem Tag auf den anderen in Gaetan, einer fremden Welt.
Die beiden sind hin- und hergerissen zwischen der Suche nach dem Heimweg und der Faszination für eine fremde, mittelalterliche Welt. Doch kaum angekommen, werden Stuart und Marten unfreiwillig in ein Abenteuer gezogen, dass den ganzen Kontinent in einen Krieg stürzen wird. Stuart lernt, dass mehr in ihm und seiner Vergangenheit steckt, als er es sich jemals vorgestellt hätte.
Die Elementarsturm-Chroniken sind keine gewöhnliche Fantasy-Serie. Diese Serie ist die erste interaktive Fantasy-Serie auf dem deutschen Markt.
Über den Newsletter „Der Bote von Gaetan“ erhältst du nicht nur alle Neuigkeiten zur Serie, sondern kannst aktiv mit entscheiden, wie sich die Serie entwickelt: Regelmäßige Abstimmungen zur Entwicklung des Plots, der Charaktere und der Handlung der nächsten Episode. Ja, diskutiere sogar direkt mit dem Autor!

Rezension:
Als die Belagerer mit magischer Unterstützung seine Burg stürmen, bleibt Sir Walter nur noch die Flucht, die er schwer verletzt und nur durch die Hilfe eines Bauern überlebt. Seine letzte Chance ist es, ein magisches Tor zu erreichen. Dort übergibt er dem Bauernjungen Gerald, der ihm auf dem Weg geholfen hat, den magischen Schlüssel und bittet ihn, diesen seiner Frau und seinem kleinen Sohn, die er schon vor Tagen weggeschickt hatte, zu überbringen.
Kieran L. McLeods „Das Druidentor“ führt den Leser in die neue, interaktive Fortsetzungsgeschichte „Die Elementarsturm-Chroniken“ ein, wobei der Schwerpunkt dieses Bandes auf der mittelalterlichen Vorgeschichte liegt. Von der Welt Gaetan, zu der das titelgebende Tor führt, erfährt der Leser vorerst nur wenig, und von der angekündigten Handlung in der heutigen Zeit ist nur in der Vorschau auf den nächsten Band etwas zu lesen. Auch wenn der Leser dieses 1. Bandes fast ausschließlich in den Mittelalter-Handlungsbogen (von insgesamt anscheinend 4) eingeführt wird, deutet das doch auf einen recht komplexen Geschichtsaufbau hin, der Lust auf die weitere Entwicklung macht. Wie genau man sich die interaktiven Abstimmungen zur weiteren Handlung vorstellen muss, wird bisher jedoch noch nicht ganz deutlich.

Fazit:
Eine interessante Geschichte, deren interaktiver Idee man eine Chance geben sollte.

eBook

Das Erbe der Macht – 1 – Aurafeuer

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 1 – Aurafeuer

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Die Gegner der Schattenfrau

Klappentext:
Die Welt, wie du sie kennst, ist eine Lüge!
Seit über einem Jahrhundert verbirgt der Wall die magische Gesellschaft vor Menschenaugen, garantiert Friede und Gleichheit zwischen Menschen und Magiern. Doch in den Schatten tobt ein Krieg um die Vorherrschaft. Jenifer Danvers ist eine Lichtkämpferin. Als ihr Freund und Kampfgefährte stirbt, erwacht mit Alexander Kent ein neuer Erbe der Macht, der von ihr in die Welt der Magie eingeführt werden muss.
Keiner von beiden ahnt, dass das Gleichgewicht der Kräfte außer Kontrolle geraten ist. Das Böse holt zum großen Schlag aus, um den Wall endgültig zu zerschmettern.
Machtvolle Zauber, gefährliche Artefakte, uralte Katakomben und geheime Archive. Erlebe mit an, wie sich die Lichtkämpfer und der Rat des Lichts – Johanna von Orleans, Leonardo da Vinci, und weitere Größen der Menschheitsgeschichte – gegen die Macht des Bösen stellen.

Rezension:
Jenifer, genannt Jen, und 5 andere Lichtkämpfer bilden ein Team, das genau wie die anderen Lichtkämpfer für den Erhalt des magischen Friedens kämpft. Angeführt werden sie von einer Gruppe Unsterblicher. Ihre Gegner sind die Schattenkämpfer, hinter denen ebenfalls Unsterbliche stehen. Als Jen und Mark bei einem Einsatz in eine Falle geraten, wird letzterer getötet. Doch wenn ein Träger magischer Macht stirbt, sucht diese sich einen neuen Wirt, in diesem Fall Alexander. Trotz der Trauer um ihren verstorbenen Freund müssen die verbleibenden Mitglieder des Teams Alexander finden und in die Magie einweihen. Doch dabei müssen sie feststellen, dass außer Licht- und Schattenkämpfern noch andere Gruppen aktiv sind, deren Ziele alles andere als offensichtlich sind. Und die Unsterblichen, die sie anführen, scheinen auch nicht mit offenen Karten zu spielen …
„Aurafeuer“ stellt den Start der neuen Urban-Fantasy-Reihe „Das Erbe der Macht“ dar, die dem gewohnten Muster anderer bei Greenlight Press veröffentlichter Fortsetzungsserien folgt. Wie dort gewohnt ist auch diese Reihe in Staffeln zu je 12 Bänden unterteilt. Auch der Autor (und Verlagsinhaber) Andreas Suchanek ist in diesem Zusammenhang kein Unbekannter, stammen aus seiner Feder (oder wohl eher Tastatur) doch schon die erfolgreichen Reihen „Ein MORDs-Team“ und „Heliosphere 2265“. Nach All-Age-Mystery-Krimi und SciFi nun Urban Fantasy. Seinem gewohnten und bewährten Stil und Storyaufbau bleibt er auch bei seinem neuesten Kind treu, sodass man allen, die die erwähnten Reihen kennen, in dieser Hinsicht wohl nichts erklären muss. Für alle anderen sei erwähnt, dass „Aurafeuer“ in einem gut lesbaren Stil verfasst sowie sorgfältig lektoriert und korrigiert ist. Wie es beim Start in eine neue Reihe zu erwarten ist, werden in diesem Band natürlich weitaus mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet – wobei ich dem Autor in dieser Hinsicht natürlich pure Absicht unterstellen muss. Wer diesen Band gelesen hat, wird wohl kaum auf die Fortsetzung verzichten wollen.

Fazit:
Ein gelungener Start in eine neue Urban-Fantasy-Reihe, der Lust aufs Weiterlesen macht.

eBook
Sammelband Bände 1 bis 3 als Hardcover

Verrat am Elfenparadies

Oliver Jungjohann
Verrat am Elfenparadies

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Das Schiff in den Bergen

Klappentext:
Das mysteriöse Schiffswrack aus dem Jahr 1873 mit seiner verschollenen Besatzung wartet noch darauf, endlich gefunden zu werden. Aber was ist mit der Vulkanpforte der Elfenwelt? Die 13-jährige Finja macht sich mit dem eingeweihten Freundeskreis und ihrem Bruder auf die abenteuerlichste Suche ihres Lebens, die letzten Geheimnisse aufzudecken. In ihrer Liebesfreundschaft mit dem 15 Jahre alten Toni erlebt sie weitere spannende Momente, und auch die Freundinnen sorgen für manche Überraschungen. Doch neben diesen Lebensbereichen, die Finja täglich umgeben, lauert eine große Gefahr für die paradiesisch friedliche Elfenwelt, von der sie nichts ahnt…
Ein packender, emotionaler Jugendroman über Liebe, Abenteuer in einer Elfenwelt, Identität und Freundschaft, der die Wasserfall-Trilogie abschließt.

Rezension:
Nach den Erlebnissen am Ende der bisherigen beiden Bände der „Wasserfall-Trilogie“ sind Finja und Aaron mit ihren Eltern aus dem Italien-Urlaub zurückgekehrt. Als sie mit ihren Freunden über ihre aufregenden und nicht ungefährlichen Abenteuer in der Höhle sprechen, beschließen alle schnell, der Elfenwelt baldmöglichst den nächsten Besuch abzustatten. Die Geheimnisse um die untergegangene „Night Sky“ und den verschütteten Gang sollen schließlich nicht ungeklärt bleiben. Doch dabei müssen sie vorsichtig sein, denn die Existenz der Elfenwelt soll auch weiterhin ihr Geheimnis bleiben. Aber was passiert, wenn doch noch andere den geheimen Zugang entdecken sollten?
Wie bereits in den Vorgängern „Hinter dem Wasserfall“ und „Das Geheimnis der Night Sky“ steht die mittlerweile 13-jährige Finja in Fokus der Handlung. Auch diesmal richtet der Autor Oliver Jungjohann Inhalt und Stil wieder auf eine ‚Hauptzielgruppe‘ aus, die zusammen mit der Heldin gealtert ist, was insbesondere in den Teilen der Geschichte zum Tragen kommt, in denen näher auf Finjas Gefühlsleben eingegangen wird. Ob man diese Nebenhandlungen als typisch für das Alter einschätzt oder eher als Unterbrechung der Haupthandlung betrachtet, wird jeder Leser für sich selbst entscheiden müssen. Die besagte Haupthandlung ist jedoch genau wie schon in den bisherigen Bänden interessant und spannend. Die Elfen, die am Anfang der Reihe noch relativ ‚gesichtslos‘ wirkten, bekommen jetzt deutlich mehr Persönlichkeit. Auch die körperlichen und seelischen Herausforderungen, die Finja und ihr Freundeskreis zum Erreichen ihrer selbstgesetzten Ziele auf sich nehmen, erreichen ein neues Niveau.
Wie bereits bei den Vorgängern gewohnt, ist auch dieses Buch in einem sprachlich sorgfältigen Stil verfasst, wobei die wörtlichen Reden zum Alter passend wirken. Auch diesmal wird der Text wieder durch bildliche Darstellungen diverser Szenen aufgelockert. Die Taschenbuchausgabe wird durch ein umfangreiches, reich bebildertes Making-of ergänzt. Insgesamt kann gesagt werden, dass das Abenteuer-Element der „Wasserfall-Trilogie“ von Band zu Band besser geworden ist.

Fazit:
Diesen würdigen Abschluss der Trilogie sollten sich Leser der bisherigen Bände nicht entgehen lassen.

Taschenbuch

Das Gedächtnis der Welt

Chriz Wagner
Die Ewigen – Das Gedächtnis der Welt

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Die geschichtliche (Un-)Wahrheit

Klappentext:
Mein Name ist Thyri. Ich lebe ewig. Solange ich zurückdenken kann, bin ich auf der Erde. Ich suche nach meiner Liebe. Und ich suche nach dem Tod. Gemeinsam werden wir eine Antwort finden auf die Frage: Wer bin ich? Ich kann nicht sterben. Ich kann nicht lieben. Ich bin Thyri.
1933 n. Chr.: Thyri hat eine Anstellung im Lesesaal der London Museum Library. Dort, inmitten all der alten Bücher, fühlt sie sich aufgehoben. Sie hat das Gefühl an einem Ort angekommen zu sein, an dem sie sich nicht verstecken muss. Und vielleicht, so hofft sie, findet sie in einem der abertausend Bücher Informationen über ihre Herkunft, ihre Unsterblichkeit – und über Simon, den sie nicht vergessen kann.
Eines Tages wird die Sammlung der Bibliothek um ein ganz besonderes Schmuckstück reicher: Der Codex Sinaiticus, die älteste Bibelübersetzung der Welt, findet seinen Weg nach London. Und während Thyri noch ihr normales Leben genießt, schleicht sich der Codex langsam in ihre Lebenswirklichkeit und verändert alles.
Denn was hat es mit den seltsamen historischen Ungereimtheiten auf sich, die Thyri immer häufiger in den historischen Büchern entdeckt? Sind ihre Freunde, wer sie vorgeben zu sein? Oder findet Thyri unter ihnen vielleicht endlich einen weiteren Ewigen?
DIE EWIGEN ist eine E-Serie mit Geschichten über Mystery, Horror und einen Hauch Liebe vor den Kulissen der Weltgeschichte. Jede Folge steht für sich allein. Die Folgen bauen nicht aufeinander auf. Thyri und Simon erzählen von mysteriösen Ereignissen aus ihrem ewigen Leben.

Rezension:
Thyri ist unsterblich, doch wieso das so ist, weiß sie selbst nicht. Sie weiß auch nicht, wie viele von ihrer Art es gibt – oder was ‚ihre Art‘ überhaupt ist. Als sich ihr 1933 die Gelegenheit bietet, einen Job in der London Museum Library zu erhalten, ergreift sie die Gelegenheit begeistert. In der Unmasse von Büchern müssen sich doch einfach Hinweise finden! In Wahrheit besteht ihr Job jedoch nur darin, Bücher aus dem Regal herauszusuchen oder wieder wegzuräumen. Und zwar immer im selben Regal, für das sie zuständig ist. Doch eines Tages bietet sich ihr die Gelegenheit, sich Zutritt zum Archiv zu verschaffen, in dem die ‚Schätze‘ liegen. Was sie dort findet, irritiert sie jedoch mehr, als dass es ihr weiterhelfen würde.
Genau wie die Heldin der Geschichte möchte der Leser zunächst natürlich mehr erfahren. Recht schnell kommt es auch dazu, dass sich dabei Ungereimtheiten ergeben, für die zunächst weder Thyri noch der Leser eine Erklärung finden. (Worin diese Ungereimtheiten bestehen, soll hier nicht näher betrachtet werden, um nicht zu viel zu verraten.) Auf diese Weise steigt die Spannung immer weiter an, sodass der Leser zusammen mit Thyri hofft, endlich die Wahrheit zu erfahren. Doch diese erfahren beide leider nicht.
Der Autor Chriz Wagner hat eine ganze Reihe von Büchern über „Die Ewigen“ verfasst, die nach ausdrücklichem Hinweis im Klappentext jedoch nicht aufeinander aufbauen, sondern inhaltlich völlig eigenständig sind. Wenn dem nicht so wäre, könnte man das völlig offene Ende natürlich damit erklären, dass es in einem der kommenden Bücher aufgelöst werden wird. Da dies aufgrund dieses Hinweises jedoch nicht zu erwarten ist, hinterlässt „Das Gedächtnis der Welt“ seine Leser am Schluss eher unbefriedigt, da die im Verlauf der Handlung aufgeworfene Hauptfrage, was eigentlich wahr ist, nicht beantwortet wird. Darüber kann auch der stilistisch gelungene Aufbau des Buches nicht hinwegtrösten.

Fazit:
„Das Gedächtnis der Welt“ bietet eine interessante und spannende Handlung, die am Ende leider nicht aufgelöst wird.

eBook

Drúdir

Swantje Niemann
Drúdir

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Im Bann der Automate

Klappentext:
Ein neues Zeitalter ist angebrochen – aber die dunkle Magie der Vergangenheit kehrt zurück!
Dampfkraft und die genialen Maschinen der zwergischen Erfinder haben die Welt unwiderruflich verändert. Magie gilt als Relikt einer Zeit, in der Zauberei und Religion Werkzeuge der Unterdrückung waren. Deshalb ist es dem jungen Uhrmacher Drúdir nahezu unmöglich, seine magische Begabung zu akzeptieren. Doch als sein bester Freund ermordet wird, kann er nicht tatenlos bleiben.
Die Suche nach der Wahrheit führt ihn in die unterirdische Seestadt Schwarzspiegel. Dort begegnet er unerwarteten Verbündeten und entdeckt, wie fragil der innere Frieden der neugegründeten Zwergenrepublik ist. Seine Ermittlungen bringen ihn auf die Spur einer Verschwörung, die die Freiheit aller bedroht.
Drúdir muss in eine Welt der Geheimnisse, Intrigen und Gewalt eintauchen, um das Unheil abzuwenden…

Rezension:
Drúdir ist ein begabter junger Uhrmacher, doch seine magische Begabung ist ihm einfach nur unangenehm. Wenn jemand von dieser erführe, würde das seinem Ansehen erheblich schaden, und außerdem sind ihm die Eindrücke, die er bei der Nutzung seiner Magie hat, höchst unangenehm. Doch als sein ehemaliger Lehrmeister und Freund ermordet wird, kehrt er zurück, um aus den magischen Scherben, die jeder gewaltsame Tod hinterlässt, die letzten Sekunden des Opfers mitzuerleben. Dabei wird er von der Polizistin Findra, die den Fall untersucht und alles Magische verabscheut, beobachtet. Als sie jedoch bemerkt, dass ihre Vorgesetzten anscheinend wenig Interesse an der Aufklärung der Tat haben und Akten ‚zufällig‘ verschwinden, verbündet sie sich mit Drúdir, um den Mörder zu überführen. Gemeinsam kommen sie einer Verschwörung auf die Spur. Und dann tauchen auch noch zwielichtige elfische Geheimagenten auf …
Wer hat den Steampunk erfunden? Die Zwerge natürlich! Wohl kaum ein anderes menschenähnliches Wesen wird in der einschlägigen Literatur stärker mit Feuer und Metall assoziiert als diese kleinen Leute. Und auch wenn die verschiedenen zwergischen und menschlichen Länder nach den großen Magierkriegen eine Union eingegangen sind, misstrauen sich all diese Länder doch nach wie vor gegenseitig. Noch viel mehr misstrauen die Zwerge jedoch den Elfen. So ist es kein Wunder, dass die zwergischen Helden dieser Geschichte, Drúdir und Findra, nicht gerade erbaut sind, als sie auf 2 Geheimagenten der Elfen treffen, die überhaupt nicht abzustreiten versuchen, zur Not auch zu töten. Und gerade diese beiden verfolgen anscheinend ähnliche Ziele wie sie selbst.
Der Autorin Swantje Niemann ist mit „Drúdir“ eine überraschende Melange aus Fantasy zu Zeiten der industriellen Revolution und Steampunk, ergänzt mit einer reichlichen Prise Verschwörungs-Krimi gelungen. Dabei sind die verschiedenen Kapitel aus den Blickwinkeln unterschiedlicher Charaktere beschrieben. Auch wenn es zu Beginn etwas schwerfällt, die zahlreichen Namen einzuordnen, weiß der Leser doch relativ schnell, wer wer ist. Diesem bisher nur als eBook vorliegenden Werk wäre zweifellos auch eine Printversion zu wünschen.
Und übrigens: Der Begriff „Automate“ in der Überschrift ist kein Tippfehler. Aber um dieses Geheimnis zu lüften, sollte man das Buch schon selbst lesen.

Fazit:
Dieser Fantasy-Krimi mit viel Steampunk ist eine Empfehlung wert.

eBook

Eine Peter-Grant-Story – 5 – Fingerhut-Sommer

Ben Aaronovitch
Eine Peter-Grant-Story – 5 – Fingerhut-Sommer

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Die Schrecken des Landlebens

Klappentext:
Obwohl sich Police Constable Peter Grant schon unwohl fühlt, wenn er Londons Skyline auch nur ein paar Kilometer weit hinter sich lässt, wird er jetzt in die tiefste Provinz geschickt: in einen kleinen Ort in Herefordshire – wo sich Fuchs, Hase und der Dorfpolizist Gute Nacht sagen. Aber es werden zwei Kinder vermisst, und ihr Verschwinden erfolgte womöglich unter magischen Umständen. Also muss Peter notgedrungen sein angestammtes Biotop verlassen. Mit der Flusstochter Beverley Brook begibt er sich mutig nach Westen, hinein ins ländliche England …

Rezension:
Im fernen Westen Englands, nahe der Grenze zu Wales, sind 2 Mädchen spurlos verschwunden. Die Tatsache, dass ganz in der Nähe ein ‚Zauberer im Ruhestand‘ lebt, lässt Nightingale befürchten, dieser könnte in das Verschwinden der Kinder verwickelt sein. Also schickt er Peter in diese entlegene Gegend fernab jeder Großstadtkultur. Dieser stellt jedoch schnell fest, dass der alte Zauberer allem Anschein nach unschuldig ist. Einmal vor Ort bietet Peter der örtlichen Polizei seine Hilfe an, die bei der Großfahndung gerne akzeptiert wird. Als eine Mitschülerin der Mädchen berichtet, eine der Verschwundenen hätte eine unsichtbare Freundin, schrillen Peters Alarmglocken. Zum Glück kann Nightingale die Flussgöttin Beverly überreden, Peter zu Hilfe zu kommen. Doch als die Mädchen endlich gefunden sind, geht der Fall für Peter erst richtig los.
Auch im mittlerweile bereits 5. Band seiner „Peter Grand“-Reihe bleibt sich Ben Aaronovitch treu und spickt die Story mit jeder Menge humorvoller Anspielungen auf Popkultur und Architektur. Zusätzlich wird diesmal jedoch auch die naturferne Lebensweise des Protagonisten thematisiert. Wenn sich Großstadtkind Peter nicht sicher ist, ob der ‚Duft‘, der durchs Fenster hereinweht, von den dort wachsenden Glockenblumen oder doch eher vom Silofutter stammt, kann wohl kein Leser ernst bleiben. Dieser Humor ist einfach zu gut – und typisch für diese Buchreihe.
Abgesehen vom Humor sind jedoch wie gewohnt auch die Aufklärung des Falls und dessen magische Zusammenhänge spannend. Ben Aaronovitch schafft es auch hier wieder, unerwartete Wendungen einzubauen, obwohl er diesmal auf die Mitwirkung der schon bekannten ‚Bösen‘ komplett verzichtet. Auch der Handlungsstrang um Peters ehemalige Kollegin Lesley wird immer interessanter.
Ein Punkt, der bei Rezensionen meist unerwähnt bleibt, ist die Übersetzung. Diese soll an dieser Stelle für die gesamte Reihe einmal ausdrücklich gelobt werden. Gerade bei dem Wortwitz des Autors ist es wahrscheinlich oft nicht einfach, diesen zu übertragen. Allerdings ist der Übersetzerin beim vorliegenden Band ein Fehler unterlaufen, den man wohl nicht ihrem sprachlichen, sondern vielmehr ihrem fachlichen Unwissen zuschreiben muss. Auf einem Rummelplatz stehen mehrere Dampflokomotiven. Und eine von denen fährt später sogar einen Feldweg entlang! Die Magie ist in diesem Fall jedoch unschuldig, denn es dürfte sich in Wirklichkeit wohl eindeutig um Lokomobile handeln, die die Übersetzerin aus Unkenntnis falsch übersetzte. (https://de.wikipedia.org/wiki/Lokomobile)

Fazit:
Der Kult geht in die 5. Runde! Peter Grand begeistert auch weiterhin.

Taschenbuch
eBook
Hörbuch
Hardcover im englischen Original
Taschenbuch im englischen Original
eBook im englischen Original

Menira

Nick Rinnert
Menira

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Der Herr der Elfen

Klappentext:
Als erster weiblicher Paladin in der Polizeitruppe der Stadt Glitterkant hat man es nicht leicht. Als Menira die Arbeit an ihrem ersten Fall aufnimmt, muss sie sehr schnell feststellen, dass ein cholerischer Chef und geschlechtsbedingte Vorurteile noch die kleineren Probleme sind, mit denen sie sich herumschlagen muss. Denn wenn die eigenen Mitarbeiter aus einem zwielichtigen Magier, einer schießwütigen Elfin und einem muskelbepackten Ork bestehen, muss man kühlen Kopf bewahren, um nicht die Kontrolle oder gar den neuen Job zu verlieren. Doch als Menira herausfindet, dass der angebliche Selbstmord eines stadtbekannten Magiers in Wirklichkeit ein Mord ist, setzt sie Ereignisse in Gang, die alles in Frage stellen, was sie bis dahin gelernt hat. Fantasy Pop lässt die traditionelle Fantasy-Welt in der Moderne ankommen: mit viel Humor erzählt Nick Rinnert eine Geschichte über die Sphärenlande, in der fortschrittliche Technik und althergebrachte Magie Hand in Hand gehen.

Rezension:
Menira hat es geschafft. Als 1. Frau hat sie die Prüfung zum Rang eines Paladin (einer Art Kriminalkommissar) bestanden. Allerdings ist der Polizeichef der Stadt darüber alles andere als glücklich, zumal sich Menira offen weigert, sich auf einen Schreibtischjob abkommandieren zu lassen. Zu seinem großen Verdruss haben auch noch ein Magier mit fragwürdiger Vergangenheit, eine Elfe und ein Ork die Polizeiausbildung erfolgreich absolviert. So etwas gab es noch nie! Bisher waren im höheren Polizeidienst immer nur männliche Menschen und Zwerge beschäftigt gewesen. Wenn diese Menira unbedingt eine eigene Abteilung, die ihr vom Rang her zusteht, haben will, bekommt sie eben die 3 anderen Exoten aufgebrummt. Damit wird es dem Polizeichef schon gelingen, der Bürgermeisterin zu beweisen, dass diese neumodischen Ideen nichts taugen. Und damit diese Außenseiter, die sich gegenseitig nicht über den Weg trauen, keinen allzu großen Mist bauen können, bekommen sie die Untersuchung des Selbstmordes eines reichen Zauberers aufgebrummt. Damit will sowieso keiner der anderen Paladine seine Zeit vergeuden. Doch schnell stellen die Neulinge fest, dass es sich keineswegs um einen Selbstmord handelt. Im Gegenteil. Der Fall führt sie tief in die Politik der unter der friedlichen Oberfläche sehr uneinigen Viel-Völker-Stadt.
Menschen, Zwerge, Elfen, Orks begegnen dem Leser in relativ vielen Fantasy-Werken. Doch in beinahe allen Fällen handelt es sich dabei um sogenannte High-Fantasy, die in vorindustriell geprägten Welten handelt. Nicht so hier. Nick Rinnert führt seine Leser in die Sphärenlande, wo die Technik ein mit unserer Welt vergleichbares Niveau erreicht hat. Und doch alles so anders ist. Das fängt schon damit an, dass Glitterkant, die Stadt in der unsere Helden ihre Abenteuer bestehen müssen, nicht etwa auf einem Planeten liegt. Nein, die Sphärenlande befinden sich auf der Innenseite einer riesigen Hohlkugel. Wenn die Sonne den Bewohnern nachts ihre dunkle Seite zuwendet, können sie in weiter Ferne die gegenüberliegenden Kontinente erahnen. Und genau hier muss sich Menira nicht nur mit dem Unwillen ihres Chefs, sondern auch noch mit ihrer gemischten Truppe auseinandersetzen, deren Mitglieder einen ganzen Stapel Vorurteile gegeneinander vor sich hertragen. Werden sie allen Zweiflern beweisen können, dass die richtige Polizeiarbeit verrichten können, oder werden sie sich vorher gegenseitig an die Kehle gehen?

Fazit:
Dieser humorvolle Fantasy-Verschwörungs-Krimi macht einfach Spaß.

Taschenbuch
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