Luzie Alvenstein • Erbin der Duftapotheke – 2 – Eine Lüge lauert in der Zeit

Anna Ruhe
Luzie Alvenstein • Erbin der Duftapotheke – 2 – Eine Lüge lauert in der Zeit

Meteorpulver und Blütenstaub

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Klappentext:

Komm mit in die zauberhafte Welt der Duftapotheke! Der neue Band der span­nenden Reihe von Best­seller-Autorin Anna Ruhe.

Auf einer Reise durch die Zeit landen Luzie und ihre Freunde auf einer rauschenden Party in den Gol­denen Zwan­ziger­jahren. Zwi­schen wilden Tänzen und Feder­boas ent­decken sie einen Hin­weis auf ge­heim­nisvolle Zwillinge. Sind die beiden etwa Senti­fleurs? Luzie kann ihr Glück kaum fassen, als sich ihre Ver­mutung be­stätigt: Ambra und Richard können tat­sächlich Düfte er­fühlen. Endlich sind sie mit ihrem Talent nicht mehr allein und be­kommen Hilfe dabei, die Duft­apotheke mit all ihren ma­gischen Flakons zu be­schützen! Sofort be­ginnen Luzie und Elodie mit der Aus­bildung der neuen Senti­fleurs. Doch noch während sie die Zwil­linge in die Ge­heimnisse der Duft­magie ein­weihen, braut sich in der Ver­gangen­heit be­reits neues Un­heil zu­sammen – und droht alles zu zer­stören, was sie auf­ge­baut haben.

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Rezension:

Luzie und Elodie gefällt es nicht, die einzigen bekannten Sentifleurs zu sein. Vor allem Luzie würde die Ver­ant­wortung für die Duft­apotheke gerne weiter auf­teilen. Des­halb freut es sie, die Zwil­linge Ambra und Richard auf­zu­spüren, die auch über die Senti­fleur-Gabe ver­fügen. Doch bald wird Luzie eifer­süchtig, weil Elodie plötzlich viel Zeit mit Ambra ver­bringt, während es Mats nicht ge­fällt, dass sich Luzie um Richard kümmert.

Mit diesem Band setzt Anna Ruhe die 3. Reihe aus ihren „Die Duft­apotheke“-Uni­versum fort. Nach­dem ihre Prota­gonis­tin Luzie Alven­stein die Duft­apotheke in Band 1 („Ein Ge­heimnis zieht durch die Zeit“) erbte, macht sie sich jetzt schon Sorgen da­rüber, dass das Senti­fleur-Talent aus­sterben könnte. Sie selbst und ihre Freundin Elodie sind schließlich die ein­zigen ihr be­kannten le­benden Men­schen, die über diese Gabe ver­fügen. Des­halb be­ginnen sie mit der aktiven Suche nach anderen Senti­fleurs und haben damit wirklich Er­folg. Nach­dem das Ken­nen­lernen zu­nächst positiv ver­läuft, wirft die Autorin schnell die Frage nach dem Wert des Ver­trauens auf, was das ei­gent­liche Haupt­thema dieses Bandes dar­stellt. Auch die in Band 1 be­han­delten Ge­fahren aus der Ver­gangen­heit treten jedoch wieder in Er­scheinung. Am Ende dieses Bandes steht Luzies Duft­apotheke mehr Ge­fahren gegen­über als zuvor. Stoff für weitere Bände dürfte also ge­sichert sein, was alle Freunde dieses Urban-Fan­tasy-Uni­versums freuen dürfte.

Die Autorin erlaubt es ihrer Protagonistin erneut, selbst von den Ereignissen zu be­richten. Gut fände ich es aller­dings, wenn die Ge­schichte eine zeit­liche Ein­ordnung finden könnte. Immerhin han­delt es sich bei diesem Spinn-off um eine Vor­ge­schichte, die dar­ge­stellte Welt wirkt aber wie die aktuelle.

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Fazit:

Mit diesem Band gewinnt die Welt um die Duftapotheke und speziell dem Spinn-off um deren Erbin an Kom­plexität.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Dragonborn – 1 – Das Erbe des Feuers

Struan Murray
Dragonborn – 1 – Das Erbe des Feuers


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Übersetzung: Ulrike Köbele

Der Rote Tod

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Klappentext:

Wenn das Feuer in dir erwacht …

Als Alex’ brodelnde Gefühle plötzlich ungeahnte Fähigkeiten in ihr wecken, wird ihr Leben völlig auf den Kopf ge­stellt: Alex ist ein Drache. Auf der legen­dären Insel Skralla soll sie nun mit an­deren Dra­chen­wandlern lernen, ihre Kräfte zu kont­rol­lieren. Doch Alex muss noch viel über ihr Erbe lernen und hat große Schwie­rig­keiten dabei, sich zu ver­wandeln. Und kaum hat sie sich auf der Aka­demie ein­ge­funden, da er­hebt sich eine un­ge­ahnte dunkle Macht. Drak Midna, der größte Drache von allen, plant die Aus­löschung aller Men­schen …

Der Auftakt der mitreißenden Drachenfantasy

Eine aufregende und mitreißend erzählte Fantasy-Reihe für Kinder ab 12 Jahren. Dra­chen­gestalt­wandler, eine Aka­demie auf einer sagen­um­wobenen Insel und ein dunkles Ge­heimnis – eine Ge­schichte, die man nicht mehr aus der Hand legen kann! Mit opulent ge­staltetem Vor- und Nach­satz und Farb­schnitt in der ersten Auf­lage.

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Rezension:

Die 12-jährige Alex lebt seit dem Tod ihres Vaters nur mit ihrer Mutter zu­sammen, die sie sehr be­hütet. Selbst den nahe­ge­legenen Wald darf sie nicht be­treten. Den Grund erfährt sie erst, als ein Fremder auf­taucht, der ihrer Mutter nicht will­kommen ist. Erst jetzt er­fährt Alex, dass sie genau wie ihr Vater ein Drache ist. Ihre Mutter sieht je­doch ein, dass das Mädchen unter ihres­gleichen muss, um alles zu lernen, was Drachen wissen müssen. Aller­dings tut sich Alex schwer, sich in ihre Dra­chen­gestalt zu ver­wandeln.

Von der Grundstruktur her entspricht Struan Murrays „Dragonborn“ natürlich dem Schema, das spä­testens seit „Harry Potter“ viel­fach in der Jugend-Urban-Fan­tasy ge­nutzt wird: Ein junger Mensch er­fährt völlig über­ra­schend, dass er kein nor­maler Mensch ist und/oder über be­sondere Fähig­keiten ver­fügt, wes­halb er zu­künftig eine be­sondere Schule be­suchen muss. Hier ist es die 12-jäh­rige Prota­gonis­tin Alex, die erst jetzt er­fährt, dass sie ein Dra­chen­wandler ist. Wäh­rend ihr das Feuer­speien selbst in mensch­licher Ge­stalt sofort leicht­fällt, hat sie je­doch er­hebliche Pro­bleme mit der Ge­stalt­wandlung, worin ihr sogar deutlich jüngere Mit­schüler weit über­legen sind. Wie man es von ver­gleich­baren Settings ge­wohnt ist, taucht auch hier bald eine Ge­fahr auf, die nicht nur die Insel Skralla mit der Dra­chen­schule, son­dern die ge­samte Welt be­droht. Dass es sich hier nicht um Magier, sondern um Drachen handelt, führt selbst­ver­ständlich zu Vari­ationen des ge­wohnten Hand­lungs­gerüsts. Gerade diese Vari­ationen machen die Story jedoch interessant. Hand­lungs­potenzial für die Fort­setzungen ist auch zu er­kennen.

Der Autor begleitet in den regulären Kapiteln stets seine Protagonistin. Unter­brochen wird dies ge­legent­lich von ‚Zwi­schen­kapiteln‘, in denen sich ein Cha­rakter direkt an die Leser wendet. Hier fällt leider auf, dass die Über­setzerin stets „werte Leserin­nen und Leser“ über­setzt hat, statt es dem eng­lischen Original ent­sprechend beim neu­tralen „Leser“ zu be­lassen. Er­gänzt wird der Text durch Illus­trationen von Devin Elle Kurtz.

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Fazit:

Die Konzentration auf Drachen gewinnt der Idee magischer Internate neue Aspekte ab, hält sich an­sonsten aber an ge­wohnte Struk­turen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Das Internat für magische Talente – 1 – Unruhestifter willkommen!

Nicki Pau Preto
Das Internat für magische Talente – 1 – Unruhestifter willkommen!


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Übersetzung: Maren Illinger

Chamäleon-Magie

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Klappentext:

Ein Zauberinternat der besonderen Art

Da sie versehentlich einen Klassenraum in Brand gesteckt hat, fliegt die zwölf­jährige Vin von der Schule – mal wieder. Nach mehreren Schul­ver­weisen gibt es für sie nur noch eine Hoff­nung: das Internat für ma­gische Talente, das all jene jungen Zauber­schüler auf­nimmt, die als Un­ruhe­stifter an­ge­sehen werden und durch das Raster ge­wöhn­licher Schulen fallen. Hier trifft Vin zum ersten Mal auf andere Schüler, denen es ähnlich geht wie ihr, und schließt echte Freund­schaften. Sie ver­bringt ihre Zeit damit, die eigenen ma­gischen Kräfte besser kennen­zu­lernen und den Schul­alltag zu meistern, und kommt dabei auch dunklen Ge­heim­nissen aus der Ver­gangen­heit auf die Spur. Der­weil macht sich eine Gruppe ab­trün­niger Zauberer bereit, das Internat an­zu­greifen. Was Vin nicht weiß: Sie spielt in ihrem fin­steren Plan eine ent­schei­dende Rolle …

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Rezension:

Nachdem sie die Turnhalle abgefackelt hat, wird die 12-jährige Lavinia Lucas, ge­nannt Vin, der Schule ver­wiesen, an die sie erst letzte Woche kam. Schon wieder, denn Vin hat schon bei­nahe alle ma­gischen Schulen durch. Wenn sie zaubert, ent­steht Chaos. Selbst ihre Mit­schüler meiden sie an allen Schulen, an die sie kommt. Jetzt hat auch die Inter­nationale Schul­behörde für Ma­gische Künste die Nase voll. Vin kommt nach Last Hope, und das ist wirklich ihre letzte Hoff­nung. Wenn sie hier auch wieder fliegt, wird sie als Ge­fahr ein­ge­stuft.

Junge Menschen, die unerwartet auf eine magische Schule kommen, sind im (Urban-)Fan­tasy-Genre keine Sel­tenheit. Die Prota­gonis­tin dieser Reihe weiß aller­dings schon immer, dass sie ma­gisch be­gabt ist. Ihr Pro­blem be­steht darin, dass sie ihre Magie nicht im Griff hat und jede Schule sie des­halb schnellst­möglich wieder los­werden möchte. Damit ge­winnt die kana­dische Autorin Nicki Pau Preto dem Thema ma­gischer Internate eine neue Seite ab. Was an der neuen Schule auf die Prota­gonis­tin zu­kommt, ent­spricht dann schon eher dem Ge­wohnten: Mit den neuen Mit­schülern, die meist eine ähnliche Ge­schichte haben, ent­stehen Freund­schaften, und na­türlich gilt es auch, Ge­heim­nissen auf den Grund zu kommen und am Ende die Schule vor einer Be­drohung zu retten. Das liest sich gut und macht de­fi­nitiv Lust auf die Fort­setzung.

Einen deutlichen Punkteabzug gibt es allerdings für die Übersetzung. Die Über­setzerin konnte leider nicht wider­stehen, immer wieder (im eng­lischen Original na­türlich gar nicht mög­liche) Gender-Auf­zäh­lungen – meist „Schü­lerin­nen und Schüler“ – ein­zu­fügen. Dass sich unter Vins Mit­schülern auch weib­liche be­finden, geht auch ohne diesen ‚Hinweis‘ aus der Ge­schichte hervor.

Die Autorin folgt überwiegend ihrer Protagonistin, doch gibt es auch Szenen, in denen diese nicht an­wesend ist.

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Fazit:

Last Hope ist anders als Hogwarts. Hier kommen die zusammen, die an ‚nor­malen‘ ma­gischen Schulen keine Chance haben.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Mehl, Magie und Machenschaften

T. Kingfisher
Mehl, Magie und Machenschaften


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Übersetzung: Annika Bührmann, Jeannette Bauroth

Die Macht des Sauerteigs

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Klappentext:

Die vierzehnjährige Mona hält sich für eine untalentierte Zauberin. Sie kann weder Blitze kont­rol­lieren noch mit Wasser sprechen, wie die anderen Magier, die in der Stadt leben und sie ver­teidigen sollen. Ihr Be­gleiter ist ein Sauer­teig­starter, denn ihre Magie funktio­niert nur bei Brot. In der Bäckerei ihrer Tante lässt sie höchstens mal die Leb­kuchen­männer tanzen.

Doch Monas Leben wird auf den Kopf gestellt, als sie eine Leiche in der Back­stube findet. In den Straßen der Stadt treibt ein Mörder sein Un­wesen, der es auf die Magier ab­ge­sehen hat, und aus­ge­rechnet Mona scheint sein nächstes Ziel zu sein.

Doch in einer umkämpften Stadt, in der es mit einem Mal keine Zauberer mehr gibt, ist der Atten­täter plötz­lich Monas ge­ringste Sorge …

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Rezension:

Seit ihre Eltern tot sind, lebt die mittlerweile 14-jährige Mona bei ihrer Tante und arbeitet in deren Bäckerei mit. Sie ist eine Ma­gierin, doch wirkt ihre Magie leider nur bei Teigen und Teig­pro­dukten. Das hilft ihr zwar bei der Arbeit, doch zur ma­gischen Elite wird sie damit wohl nie ge­hören. Doch eines Morgens findet sie in der Back­stube eine Leiche – und plötz­lich steckt sie mitten in einer Intrige, die die ganze Stadt er­schüttert.

T. Kingfisher stellt eine junge Protagonistin in den Fokus ihrer Fantasy-Story, die Genre-ty­pisch eine Waise ist. Anders als oft in solchen Fällen gönnt sie ihrer Heldin jedoch ein ge­regeltes und recht an­ge­nehmes Leben. Magie ist in dieser Welt nichts Un­ge­wöhn­liches, auch wenn manche Mit­menschen ge­gen­über Magiern etwas miss­trauisch sind. So weit wäre die Ge­schichte na­türlich nicht be­sonders spannend, was sich aller­dings schnell ändert, als die Prota­gonis­tin über eine Leiche stolpert und in eine Intrige gerät, in der Magie eine wichtige Rolle spielt. Auch wenn die Ge­schichte primär auf Span­nung setzt, gibt es durch­aus auch humor­volle Mo­mente. Die Art Humor, an den vom deut­schen Titel her ge­dacht werden könnte, ist aller­dings nicht ent­halten. Hier wollte sich der deut­sche Verlag (Second Chances Verlag) vom Auf­bau des Titels her wohl an andere Fan­tasy-Bücher seines Pro­gramms an­lehnen. Eine Über­setzung des Original-Titels („A Wizard’s Guide to Defensive Baking“) wäre da in meinen Augen sinn­voller ge­wesen. Diese Kritik gilt aber keines­falls der Story an sich! Die ist voll­kommen ge­lungen und kann Genre-Fans über­zeugen, zumal die Autorin sogar auf den an­sonsten bei Prota­gonis­ten dieses Alters fast obli­gato­rischen Love Interest ver­zichtet.

Die Autorin überlässt es ihrer Protagonistin Mona, ihre Erlebnisse selbst zu erzählen.

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Fazit:

Auch wenn der deutsche Titel etwas in die Irre führt, kann dieses Fantasy-Abenteuer um eine junge Back-Ma­gierin über­zeugen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Nightmore • Das gruseligste Internat der Welt – 2 – Zombie gesucht

Vanessa Walder
Nightmore • Das gruseligste Internat der Welt – 2 – Zombie gesucht

Die Kunst, gezielt nachzufragen

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Klappentext:

Bist du bereit für das gruseligste Internat der Welt?

Endlich hat der frisch gebissene Werwolf Fynn neue Freunde gefunden, da wird einer von ihnen ent­führt: Zombie Edgar. Fynn findet nur sein Auge im Kerker der Schule. Das Ver­rückte ist: Die Di­rek­torin weiß ganz genau, wer Edgar ge­fangen hält. Nur sind diese Wesen so mächtig, dass sich keiner mit ihnen an­legen will. Noch nicht einmal die gru­seligsten Lehrer in Night­more. Ver­dammte Feig­linge! Dann müssen Fynn und seine Dä­monen­freundin Sinista eben zu zweit auf Ret­tungs­mission. Aber auch die Dä­monin hat Zweifel …

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Rezension:

Als Fynn beim Folter-Unterricht ein Auge vor die Füße fällt, erkennt er sofort, dass es seinem Freund Edgar ge­hört. Nur wo steckt der Rest des Zombies? Aller­dings muss Fynn fest­stellen, dass die Di­rek­torin (und Banshee) Noc­turnia Nox schon von Edgars Ver­schwinden und seinen Ent­führern weiß, seine Ent­führer aber für zu mächtig hält, um sich gegen diese zu stellen. Auch die Lehrer sehen das so, und sogar die Dä­monin Sinista schließt sich dieser Meinung an.

Nach seinen Erlebnissen in Band 1 („Plötzlich Werwolf“) lässt Vanessa Walder ihren Prota­gonis­ten Fynn ein neues Aben­teuer be­stehen. Diesmal wird der Jung-Wer­wolf mit dem Ver­schwinden seines Freundes kon­frontiert. Da offen­sichtlich nie­mand ge­willt ist, den ent­führten Zombie zu be­freien, muss er das selbst in die Hand nehmen. Na­türlich kon­frontiert ihn die Autorin wieder mit zahl­reichen ma­gischen und meist un­heim­lichen Wesen. Auch werden am Internat neue, dem Leser noch un­be­kannte Cha­raktere ein­ge­führt. Der sehr jungen Ziel­gruppe ge­schuldet, ver­zichtet der Text wieder auf Ab­schwei­fungen, die nichts mit Fynns un­mittel­barem Aben­teuer zu tun haben. Humor, und zwar solcher, der durch­aus auch (deut­lich) ältere Leser über­zeugen kann, spielt da­gegen eine große Rolle. Da kann man Fynn und seinen Freunden nur noch viele ge­mein­same Aben­teuer wünschen.

Wie schon im Auftakt dieser jungen Urban-Fantasy-Reihe benutzt die Autorin auch hier wieder einen Stil, der darauf ver­zichtet, über­trieben kind­lich zu wirken. Die Aus­sprache­hinweise sind für die jungen Leser der Ziel­gruppe be­stimmt hilfreich. Die zahl­reichen Illus­trationen von Philipp Ach geben der Ge­schichte ihren eigenen Reiz, auch wenn sie nicht in allen Fällen 1∶1 mit dem Ge­schehen im Text über­ein­stimmen.

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Fazit:

Hier gelingt es, Urban Fantasy für sehr junge Leser zu adaptieren, ohne dabei in Richtung Märchen ab­zu­gleiten.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Feenspiele – 1 – Entführt

Michelle Madow
Feenspiele – 1 – Entführt


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Übersetzung: Julian Kiefer, Josephine Sun

Von Avalon nach Panem

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Klappentext:

Willkommen zu den jährlichen Feenspielen. Wer das Turnier gewinnt, erhält von den Herr­schern der Feen­welt magische Kräfte.

Wer verliert, muss sterben.

Ich nehme nicht freiwillig an den Feenspielen teil. Mein Vater zwingt mich. Wenn ich ge­winne, werde ich end­lich die Tochter, die er sich wünscht. Und wenn ich nicht gewinne? Dann ist mein Leben vorbei.

Doch ich werde gewinnen. Um jeden Preis. Auch wenn das heißt, dass ich den Jungen be­siegen muss, in den ich mich verliebt habe …

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Rezension:

Selena lebt auf Avalon, nur wollen sich bei ihr einfach keine magischen Kräfte ent­wickeln. Als sich auch an ihrem 16. Ge­burtstag keine zeigen, ist sie ver­zweifelt. Dazu kommt, dass sie Avalon nie ver­lassen darf. Ihre Freunde dürfen sich an den Wochen­enden zu ihren Familien in der Men­schen­welt tele­por­tieren, nur sie ist hier ein­ge­sperrt und hat die Men­schen­welt noch nie ge­sehen. Als sie den Körper per Ver­wandlungs­trank mit ihrer besten Freundin tauscht und statt derer nach Los Angeles tele­portiert, wird sie prompt ent­führt.

Michelle Madow gelingt es im Auftakt ihrer jugendlichen Urban-Fantasy-Reihe, den Leser zu über­ra­schen. Was zu­nächst an viele andere Ge­schichten an einer ma­gischen Schule er­innert, ent­wickelt sich gänzlich anders, als man denken könnte. Die junge Prota­gonis­tin wird nämlich zu ihrem leib­lichen Vater ent­führt, der sie zur Teil­nahme an einem ma­gischen Turnier zwingt. Dieses ent­puppt sich als eine Art ma­gische Variante der Hunger Games aus „Die Tribute von Panem“: Der Sieger wird reich be­lohnt, während alle anderen Teil­nehmer den Tod finden. Na­türlich hat sich Selena in genau den Jungen ver­liebt, der sie im Auf­trag ihres Vaters ent­führt hat, und na­türlich ist der einer ihrer Gegner im Turnier. Dass die antiken Götter, die sich aus der Men­schen­welt zu­rück­gezogen haben, die Ver­anstalter des Turniers sind und die Prota­gonis­tin von Anfang an eine Son­derrolle ein­nimmt, be­dient andere im Gerne häufig be­nutzte Grund­elemente. Inno­vativ oder doch nur ab­ge­kupfert – da­rüber kann man sicher dis­kutieren. Wie es beim 1. Band einer Reihe zu er­warten ist, bleiben am Ende na­türlich bei­nahe alle Fragen offen.

Die Autorin benutzt ihre Protagonistin und andere Charaktere wechselweise als Ich-Er­zähler.

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Fazit:

Die Hunger Games in einer magischen Welt, die von den antiken Göttern be­herrscht wird – so kann man diese Reihe wohl pas­send defi­nieren.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Cassandra Morgan – 2 – Die magische Flöte

Skye McKenna
Cassandra Morgan – 2 – Die magische Flöte


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Übersetzung: Katharina Orgaß

Der neue Hausgeist

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Klappentext:

Mächtige Hexen schützen England vor den fantastischen Wesen aus dem Land Faerie. Doch hüte dich davor, den Wald zwi­schen den Reichen zu be­treten …

Cassandra möchte sich eigentlich auf ihre Hexenausbildung konzentrieren, doch im Dorf Hagley ge­schehen selt­same Dinge. Immer mehr Be­wohner stehen unter einem Fluch, der sie nach einem ge­fährlichen Artefakt suchen lässt: Sir Egads Lanze. Wer diese Lanze be­rührt, ist dem Tod ge­weiht. Der Erl­könig, Herrscher über Faerie, will die Waffe un­be­dingt in seinen Besitz bringen. Ent­schlossen, die Dorf­bewohner von dem Fluch zu be­freien, stürzen sich Cas­sandra und ihre Freun­dinnen in ein neues Aben­teuer …

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Rezension:

Cassandra Morgan setzt alles daran, möglichst schnell möglichst viele Hexen-Ab­zeichen zu sammeln. Sie hofft, dass ihre Tante, die mächtige Hag­hexe, sie dann nach Faerie gehen lässt, um dort nach ihrer Mutter zu suchen. Ihre Freun­dinnen unter­stützen sie dabei. Doch nicht nur ein Cousin, der vorüber­gehend bei ihnen leben soll, bringt einiges durch­ein­ander, auch im Dorf ver­halten sich plötzlich manche Be­wohner eigenartig.

Nach den Geschehnissen des 1. Bandes („Der goldene Schlüssel“) ihres Jugend-Urban-Fan­tasy-Mehr­teilers lässt Skye McKenna ein paar Monate ver­gehen, bis der Leser ihre Prota­gonis­tin, die 13-jährige Cas­sabdra Morgen, wieder trifft. Diese hat sich mittler­weile gut in ihrer neuen Um­gebung und der Hexen-Ge­mein­schaft ein­gelebt. Ihre oberste Pri­orität ist je­doch die Suche nach ihrer Mutter, die wahr­schein­lich in der Welt Faerie ge­fangen ist. Nach­dem in Band 1 Cas­sandras ge­samtes neues Um­feld aus­schließlich aus anderen Mädchen be­stand, bringt die Autorin mit ihrem Cousin Sebastian jetzt auch einen Jungen in die Hand­lung ein. Der kann zwar nicht zau­bern, be­trachtet manches aber viel­leicht gerade des­halb aus einer anderen Per­spektive, die den Jung­hexen bei ihren Nach­for­schungen entgeht. Zu­sammen mit einem his­torischen Rätsel, dass es zu lösen gilt, gibt das der Hand­lung mehr Tiefe, was diesen Band runder als seinen Vor­gänger wirken lässt. Interes­sant ist, dass hier nicht wie in zahl­reichen ähnlich ver­an­lagten Werken jeder Band einem ganzen Jahr ent­spricht, sondern dieser Band nur (etwa) den Zeit­raum von Hallo­ween (das hier auf­fälliger­weise immer „Hallo­we’en“ ge­schrieben wird) bis Mit­twinter ab­deckt. Auf dieser Basis wären also noch zahl­reiche Bände denkbar, ohne dass die Prota­gonis­tin allzu sehr altert.

Die Autorin erzählt die Ereignisse aus Beobachtersicht, belässt den Fokus dabei jedoch immer auf ihrer jungen Prota­gonis­tin.

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Fazit:

Mit Band 2 entwickelt diese Urban-Fantasy-Reihe ihren eigenen Stil, der sie zu­nehmend von ver­gleich­baren Reihen um junge Hexen ab­hebt.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Im Zeichen der Kobra – 1 – Der Raub der Totenmaske

Fabian Lenk
Im Zeichen der Kobra – 1 – Der Raub der Totenmaske

Skarabäen-Invasion

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Klappentext:

Ein spannender Sommer in Ägypten: Die Zwillinge Yana und Yamon (12) reisen mit ihrer Schwester Anouk, einer schlag­fertigen Archäo­logie­studentin, und ihrem Onkel Pro­fessor Kla­witter ins Tal der Könige. Dort ent­decken sie eine bisher un­ent­deckte Grab­kammer – und darin eine ma­gische Formel, mit der sie sich in heilige Tiere ver­wandeln: Bastet die Katze, Horus den Falken und Anubis den Hund. Als sie beim Be­such im Ägyp­tischen Museum Zeugen eines Raub­über­falls werden, bei dem unter anderem Tut­anch­amuns Maske und eine Mumie ent­wendet werden, kommt es zu einer hals­breche­rischen Ver­folgungs­jagd. Und der Draht­zieher kennt das Ge­heimnis der ma­gischen Formel! Wird es den drei Ge­schwis­tern ge­lingen, die his­torischen Schätze zu­rück­zuholen?

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Rezension:

Yanas und Yamons Eltern haben nie Zeit für die Zwillinge. Deshalb sind sie froh, dass ihre große Schwester sie mit nach Ägypten nimmt. Dass sie dort auf eine ma­gische Formel auf einem alten Papyrus stoßen, konnte ja wirklich nie­mand ahnen! Plötzlich kann sich Yamon in einen Hund und seine Schwester Yana in einen Falken ver­wandeln. Was beide na­türlich aus­giebig testen. Als sie Zeuge eines Dieb­stahls werden, setzen sie ihre neu­ge­wonnene Gabe ein, um die Diebe zu über­führen. Doch das er­weist sich als nicht un­ge­fährlich.

Mit diesem Band startet Fabian Lenk in seine neue Jugend-Urban-Fantasy-Reihe. Diese richtet sich laut Verlag an Leser ab 11 Jahren. Wahr­schein­lich aus Rück­sicht auf die an­ge­peilte junge Leser­schaft ver­zichtet der Autor auf Tiefe. Das führt dazu, dass er mitten in die Hand­lung springt. Die we­nigen Hin­ter­gründe, die der Leser zu den beiden jungen Prota­gonis­ten er­hält, werden erst später ein­ge­streut. Sehr viele sind es aller­dings nicht. Die In­for­mationen zu den 12-jäh­rigen Ge­schwistern (eine Angabe, die sich nur im Klap­pen­text, nicht je­doch in der Hand­lung selbst findet) und ihrer Familie bleiben sehr ober­fläch­lich. Andere Bücher, die sich an diese Al­ters­gruppe richten, gehen da doch deutlich mehr in die Tiefe, wäh­rend sich hier ganz auf die Hand­lung kon­zen­triert wird. Diese Hand­lung an sich er­weist sich aller­dings durch­aus als interes­sant und span­nend, wobei auch Wissen über die alt-ägyp­tische Kultur ein­ge­flochten wird. Trotz­dem sollte der Autor seinen jungen Lesern in kom­menden Bänden viel­leicht doch etwas mehr Kom­plexität zu­trauen.

Der Text des Autors wird durch Zeichnungen von Thilo Krapp ergänzt.

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Fazit:

Ein spannendes Kinder-/Jugend-Fantasy-Abenteuer im archäologischen Umfeld, dem aller­dings etwas mehr Cha­rakter-Tiefe gut­tun würde.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Die Schule der Zeitreisenden – 3 – Aliya und der Laden der Zweiten Chance

Laila Rifaat
Die Schule der Zeitreisenden – 3 – Aliya und der Laden der Zweiten Chance


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Übersetzung: Claudia Feldmann

Der Brightling

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Klappentext:

In der Zitadelle steht das Ereignis des Jahres an: das legendäre Wett­rennen mit flie­genden Tep­pichen durch die Zeit. Aliya ist schon ganz auf­geregt und fiebert mit ihren Freunden dem Start ent­gegen. Doch noch bevor das Turnier be­ginnen kann, ver­schwinden plötzlich alle Schlosser spur­los. Nur Aliya bleibt zu­rück, die doch gerade erst ihre Aus­bildung be­gonnen hat. Jetzt liegt es an ihr, der letzten Schlos­serin, die rät­sel­hafte Ener­gie­quelle der Zeit­reise­welt zu schützen. Auf die hat es Dorian Darke, ihr alter Wider­sacher, nämlich ab­ge­sehen. Ein Wett­lauf gegen die Zeit be­ginnt, denn Aliya bleiben nur wenige Tage, um das Leben der Schlosser zu retten.

Die Suche nach den Vermissten führt Aliya und ihr Zeitreise-Team in gefähr­liche Pa­rallel­welten, in denen sie sich Ge­gen­spielern aus Ver­gangen­heit und Zu­kunft stellen müssen, um dem fins­teren Magier endlich das Hand­werk zu legen.

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Rezension:

Das größte Event in der Welt der Zeitreisenden steht bevor: das legen­däre, alle 2 Jahre statt­fin­dende Tep­pich­rennen quer durch die Zeiten. Aliya und ihre Freunde sind zwar zu jung um teil­zu­nehmen, aber sie haben Grund zur Hoff­nung, sich als Hilfs­gruppe zu quali­fizieren. Doch dann ver­schwinden alle Schlosser spurlos, wäh­rend sie den Par­kour vor­bereiten. Nur Aliya bleibt übrig, weil ihre Aus­bildung noch nicht weit genug ge­diehen ist, um mit­zu­wirken. Plötzlich heißt es, alle Schlosser wären Ver­räter, die auf Dorian Darkes Seite stehen.

Nachdem Laila Rifaat den 1. Band („Aliya und die Unendliche Stadt“) ihrer Jugend-Urban-Fan­tasy-Reihe noch Genre-ty­pisch über ein ganzes Schul­jahr ihrer jungen Prota­gonis­tin und Zeit­reise-Schü­lerin Aliya aus­dehnte und sich die Hand­lung von Band 2 („Aliya und der Sil­ber­express“) inner­halb weniger Tage während der Ferien ab­spielte, be­handelt auch dieser 3. Band wieder nur einen kurzen Zeit­raum. Noch über­ra­schender ist, dass dieser Band den Ab­schluss von Aliyas Aben­teuern dar­stellt. Hatte ich ur­sprüng­lich er­wartet, dass es sich um eine Reihe handelt, die wie oft in diesem Genre die ge­samte Aus­bil­dungs­zeit der Prota­gonis­tin an der Schule der Zeit­reisen­den er­zählt, stellt sich „Die Schule der Zeit­reisen­den“ jetzt (nur) als Tri­logie heraus. In diesem Finale warten auf Aliya aller­dings wieder zahl­reiche Aben­teuer und Ge­fahren. Außer­dem muss sie um das Leben ihres Opas fürchten, der noch unter der Ver­letzung, die ihm in Band 2 zu­ge­fügt wurde, leidet. Auch ist sie sich nicht sicher, ob ihre Freunde ihr nach der Ver­leum­dung aller Schlosser noch ver­trauen – und ob sie denen ver­trauen kann. Lang­weilig wird es also weder für die junge Prota­gonis­tin noch für die Leser. Am Ende bleibt nur die Frage, wieso die Autorin Aliyas Aben­teuer nicht weiter­ver­folgt.

Der Erzählfokus ruht natürlich auch diesmal wieder durchgängig auf der Prota­gonis­tin.

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Fazit:

Band 3 bildet einen würdigen Abschluss für Aliyas Abenteuer an der Schule der Zeit­reisen­den, nur kommt dieser Ab­schluss leider zu früh.

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Magicalia – 1

Jennifer Bell
Magicalia – 1


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Übersetzung: Friedrich Pflüger

Die Jagd auf die Koordinaten

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Klappentext:

»Pokémon« trifft »Phantastische Tierwesen«: Jedes Gefühl erschafft ein magisches Wesen. Der packende Auf­takt der Magi­calia-Reihe von Jennifer Bell.

Für alle, die schon immer wissen wollten, wo magische Tierwesen wirklich zu finden sind – und wie man sie herauf­beschwört. Als ihr Vater von einer mys­teriösen Frau mit einem Hamsto­zeros – einer Kreu­zung aus Hamster und Rhi­nozeros – ent­führt wird, ent­decken Bitsy und ihr bester Freund Kosh un­ver­sehens eine ge­heime Welt voller Magie. Denn die selt­same Kreatur ent­puppt sich als Magicore, ein aus Emo­tionen her­vor­ge­rufenes Tier­wesen. Um den Vater zu retten, müssen die beiden ein ma­gisches Relikt finden und dafür schnellst­möglich lernen, selbst Magicores herauf­zu­be­schwören. Aus­ge­stattet mit einem mächtigen Bes­tiarium namens Magicalia und einer ge­hörigen Portion Mut, be­geben sich die beiden auf eine ra­sante Jagd, die sie um die ganze Welt führt.

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Rezension:

Elizabeth Wilder, von allen nur Bitsy genannt, lebt mit ihrem Vater in einem ver­schlafenen Kaff, 3 Zug­stunden von London, ent­fernt. Zu­sammen mit ihrem besten Freund Kosh, mit vollem Namen Koshan Rana­singhe, beo­bachtet sie, wie eine Fremde auf­taucht und ihren Vater ent­führt. Na­türlich unter­nehmen sie alles, um ihn zu retten. Dabei lernen sie eine ma­gische Welt mit Wesen kennen, die über Ge­fühle er­schaffen werden. Eine Welt, der so­wohl Bitsys tote Mutter als auch ihr Vater an­ge­hör(t)en, die sie aber vor ihr ge­heim hielten.

Dass jugendliche Urban-Fantasy-Geschichten damit beginnen, dass die jungen Prota­gonis­ten un­er­wartet von ihren eigenen spe­ziellen Ta­lenten er­fahren, ist im Gerne ein gerne ver­wendetes Ele­ment. Auch Jennifer Bell ver­wendet einen der­artigen Ein­stieg als Auf­takt ihres „Magicalia“-Mehr­teilers. Die junge Prota­gonis­tin Bitsy und ihren besten Freund Kosh ver­schlägt es dabei an die Euro­päische Aka­demie für Herauf­be­schwörung in London. Wer jetzt aller­dings eine der in diesem Genre üb­lichen Aben­teuer an einem spe­ziellen Internat er­wartet, liegt je­doch falsch. Die Aka­demie spielt hier (zu­mindest in diesem Band) nur eine Neben­rolle. Statt­dessen führt die Ret­tungs­mission Bitsy und Kosh rund um die Welt, wobei sie di­verse ma­gische Fort­be­wegungs­mittel ken­nen­lernen. Wie in der­artigen Ge­schichten häufig, er­weist sich auch hier erst nach und nach, wer Freund und wer Feind ist. Leider bleiben die per­sönlichen Hinter­gründe der beiden Haupt­per­sonen re­lativ blass. So er­fährt der Leser nicht ein­mal das Alter der beiden. Auch wieso Kosh am Anfang der Story bei Bitsy über­nachtet um zu­sammen mit ihr und ihrem Vater am kom­menden Tag zu einer Frank­reich­reise auf­zu­brechen, wird nicht näher er­klärt. Hier ist zu hoffen, dass der­artige Fragen in den kom­menden Bänden noch näher be­leuchtet werden. Das Ende dieses Auf­takt­bandes bietet jeden­falls aus­reichend An­satz­punkte für zu­künftige Aben­teuer.

Die aus Beobachtersicht erzählte Geschichte der Autorin wird durch Illustrationen der ma­gischen Wesen von David Wyatt er­gänzt.

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Fazit:

Eine abwechslungsreiche magisch-mysteriöse Jagt um die Welt, bei der die beiden Haupt­figuren je­doch etwas blass bleiben.

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