Die Phönix Initiative – 2 – Die Idee der Zeit

Till Martin
Die Phönix Initiative – 2 – Die Idee der Zeit

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Die Probleme der Götter

Klappentext:

„Wer Gott spielt, braucht einen göttlichen Plan! Die Erschaf­fung einer neuen Welt braucht mehr als neue Tech­nolo­gien.“

Sci-Fi meets History – Eine spannende Fortsetzung der Zeit­reise in eine antike Welt

Im zweiten Zeitreiseroman der Reihe „Die Phönix Initiative“ ver­fol­gen Diana und Apoll die Spur Ves­tas durch den Ori­ent. Sie reisen inkog­nito und haben nicht nur mit ihren eigenen Gefüh­len und der Feind­selig­keit ihrer Um­ge­bung zu kämpfen, son­dern müs­sen auch stets darauf ach­ten, wel­che Konse­quen­zen jede ihrer Ent­schei­dungen mit sich bringt. Wäh­rend die bei­den bis ins Reich der Part­her vor­dringen, ver­suchen die übri­gen Göt­ter das Römi­sche Reich gegen innere Intri­gen und äußere Feinde zu ver­teidi­gen – eine gefähr­liche Heraus­forder­ung für die Zeit­reisen­den. Denn die Ver­änder­ung der Gesell­schaft führt un­weiger­lich zu Konflik­ten. Zu­gleich war­tet ein Feind im Osten nur darauf, zuzu­schla­gen …

„Die Illusion der Zeit“ ist ein Genremix aus historischem Roman und Science-Fic­tion für junge und jung­gebliebene Leser. Der zweite Band der Tri­logie wid­met sich vor­rangig den Ereig­nissen und Ent­wick­lungen in der Ver­gangen­heit, die darauf zielen, den techno­logischen und kul­turel­len Fort­schritt im römi­schen Im­perium zu beschleu­nigen.

Dabei sind die Auserwählten der Phönix Initiative hin- und her­geris­sen zwi­schen ihren Ide­alen und den Zwängen dieser Epoche. Mit Hilfe ihrer KIs, ihrer um­fang­reichen Kennt­nisse und ihrer nütz­lichen Gad­gets gelingt es der Gruppe sich als Götter zu behaup­ten und die Ver­räterin auf­zu­spüren. Doch der Preis für ihren Erfolg ist hoch.

Der Zeitreise-Roman aus dem Subgenre des „historical fiction“ ver­bin­det auf ein­malige Weise deut­sche Sci-Fi mit der span­nen­den Geschichte der Römer.

Springen Sie mit den Auserwählten durch die Zeit – hinein in den zwei­ten Band der Phö­nix-Tri­logie!

Rezension:

Inkognito reisen die ‚Götter‘ Diana und Apoll in den Nahen Osten, um unauf­fällig nach der Ver­räterin Vesta zu suchen. Das bedeu­tet natür­lich, dass sie ihre hoch ent­wickel­ten Tools aus fer­ner Zu­kunft, die sie als ‚gött­lichen Mächte‘ tar­nen, nicht benut­zen dür­fen. So sind sie Feind­selig­keiten weit­gehend schutz­los aus­ge­setzt, wenn sie sich nicht ent­tarnen wol­len. Unter­des­sen ver­sucht Venus in Rom, Kaiser und Senat zu beein­flus­sen, um Ver­änder­ungen durch­zu­setzen. Das wol­len natür­lich nicht alle wider­stands­los hin­nehmen. Spezi­ell die Frau des Kaisers ent­wickelt sich zu ihrer Wider­sacherin. Oben­drein unter­schätzt Mer­curius seine Geg­ner.

Nachdem Till Martin in Band 1 („Das Synonym der Zeit“) seines Zeit­reise-Aben­teuers „Die Phö­nix Initia­tive“ berich­tete, wie die Zeit­reisen­den in der Epoche des Römi­schen Reiches ein­treffen, und darin ein­ge­bettet in Rück­blicken in die Zu­kunft erzählte, wie es über­haupt dazu kam (bezie­hungs­weise kom­men wird – Zeit­reisen sind in dem Punkt immer so unüber­sicht­lich), kon­zen­triert sich Band 2 ganz auf die Erleb­nisse der ‚Götter‘ im Jahr 161. Die Hand­lungs­ebene in der Zu­kunft, aus der die Rei­sen­den stam­men, fehlt dies­mal prak­tisch gänz­lich und wird ledig­lich im Epi­log wie­der auf­ge­nom­men. Das macht die Hand­lung insge­samt über­sicht­licher. Statt eines Kong­lo­merats aus dys­topischer Science Fic­tion und Zeit­reise-Fan­tasy (wie ich selbst Band 1 bezeich­nete) han­delt es sich dies­mal also eher um eine Zeit­reise-Fan­tasy mit SciFi-Ele­men­ten.

Wenn man bedenkt, dass als Ausgangspunkt der Hand­lung (wie man in Band 1 nach­lesen kann) die begab­tes­ten und best­geeig­neten Kin­der aus aller Welt an der Phö­nix-Aka­demie ver­sam­melt wur­den, wo sie ihre ganze Jugend über für die Mission aus­ge­bil­det und aus ihnen die Besten aus­ge­wählt wur­den, die zeit­reisen­den ‚Göt­ter‘ also die Elite der Elite des 22. Jahrh­underts sind, fällt es doch auf, wie unbe­dacht sie oft han­deln. In die­sem Punkt wirkt das insge­samt betrach­tet für den Leser manch­mal etwas un­schlüs­sig. Die Story an sich reist einen dann aber doch wie­der rest­los mit, so­dass man auf den abschlie­ßen­den Band der Tril­ogie sehr gespannt sein darf. … zumal sich am Ende dieses Ban­des eine große Über­raschung andeu­tet.

Der Autor pendelt auch diesmal wieder zwischen den Perspek­tiven ver­schie­dener Charak­tere, wobei es in diesem Band haupt­säch­lich Venus und Diana sind, denen der Leser folgt.

Fazit:

Neue Feinde und unerwartete Gegner machen den Göttern aus dem 22. Jahr­hun­dert das Leben im Römi­schen Reich schwer.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Doktor Maxwells winterliches Zeitgeschenk

Jodi Taylor
Doktor Maxwells winterliches Zeitgeschenk

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b
Übersetzung: Marianne Schmidt

Gelingt Max ein Weihnachtswunder?

Klappentext:

Eine kostenlose Kurzgeschichte zur Weihnachtszeit inklusive einer Lese­probe zum neuen Roman »Dok­tor Max­wells spek­taku­läre Zeit­rettung«

Es ist Heiliger Abend und die zeitreisende Historikerin Made­leine »Max« Max­well erhält von der Muse der Geschichte den Auf­trag, ihrem guten Freund Ian Guth­rie ein ganz beson­deres Weih­nachts­geschenk zu besor­gen. Max zögert kei­nen Moment und macht sich auf die Suche. Schnell wird ihr klar, dass sie dabei nicht nur ihr eigenes Leben ris­kiert. Aber was soll’s: Es ist schließ­lich Weih­nach­ten …

Rezension:

Weihnachten. Auch am St.-Mary’s-Institut für Historische For­schung sind der­zeit keine Zeit­reisen ange­setzt. Doch gerade jetzt erfährt Dok­tor Max­well genau­eres über eine vor 10 Jahren, als sie selbst noch nicht hier tätig war, miss­lungene Mis­sion. Könnte man die damals ver­schwun­denen For­scher even­tuell doch noch retten? Zeit spielt mit der Mög­lich­keit zu Zeit­reisen schließ­lich eine unter­geord­nete Rolle.

Nach „Doktor Maxwells weihnachtliche Zeitpanne“ und „Doktor Max­wells römi­scher Zeit­urlaub“ erschien in der Roman­reihe um Dok­tor Max­wells Zeit­reisen pünkt­lich zur Weih­nachts­zeit die 3. kos­ten­lose Novelle. Pas­sen­der­weise hat Jodi Taylor die Hand­lungs­zeit auf das Weih­nachts­fest gelegt. Die grund­legen­den Ele­mente blei­ben natür­lich wie­der beim Gewohn­ten. Aller­dings hat sich dies­mal doch eine auf­fal­lende Logik­lücke ein­ge­schlichen. Vor 10 Jahren ver­schwand ein Team auf einer Zeit­reise. Der Zeit­reise-Pod wurde gestoh­len. Auch ein Ret­tungs­team konnte die Mit­glie­der des Teams nicht auf­fin­den, obwohl diese auch als Leichen anhand der implan­tierten Ort­ungs­sen­der anpeil­bar seien müss­ten. Des­halb wurde ver­mutet, dass der Dieb des Pods die Zeit­reisen­den – tot oder leben­dig – mit­nahm und sie an anderem Ort und/oder anderer Zeit ‚ent­sorgte‘. Der Pod konnte später wieder auf­ge­fun­den wer­den. So weit – so gut. Aber wieso ist vor Max nie jemand auf die Idee gekom­men, den Speicher des Pods aus­zu­lesen, um fest­zu­stel­len, wohin der Dieb damals gesprungen war? Das hat die Autorin wohl nicht ganz so gut durch­dacht.

Stilistisch bleibt natürlich alles beim Alten. Die Autorin lässt ihre Prota­gonis­tin das gewohnt pan­nen­reiche Aben­teuer wie­der in der Ich-Form erzäh­len. (Und ein gewis­ser Rezen­sent ist immer noch nicht dazu gekom­men, sich end­lich mal die Romane zu gönnen.)

Fazit:

Diese weihnachtliche Zeitreise ist chaotisch und ganz bestimmt nicht besinn­lich. Aber wer würde das bei Dok­tor Max­well schon erwar­ten?

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Das Erbe der Macht – 30 – Splittermacht

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 30 – Splittermacht

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Showdown am Onyxquader

Klappentext:

Seit Wochen versucht Kevin im Geheimen, die Zeit zu ver­ändern und seinen Bru­der zu retten. Ver­geb­lich. Seine Reise ver­ändert ihn, doch ihr Ende ist noch nicht geschrie­ben.

Die Freunde erreichen ein düsteres Kapitel in der magi­schen Geschichte. Sie wollen Jen end­lich ihren Körper zurück­geben und den Drachen besie­gen. Doch der Anbe­ginn ist nicht weit. Und Ver­rat lauert in ihrer Mitte.

Rezension:

Alle Teile von Jens Seele sind eingesammelt. Jetzt fehlt nur noch ihr Kör­per, um wie­der eine kom­plette Jen zu haben. Eine Zeit­reise zur Blut­nacht von Ali­cante könnte weiter­helfen. Die ist jedoch auch Kevins Ziel, denn sie könnte eine Mög­lich­keit dar­stellen, den Tod seines Zwil­lings­bru­ders rück­gängig zu machen. Dass beides nicht pro­blem­los funktio­niert, ist natür­lich zu erwar­ten. Und wieso gibt eigent­lich aus­ge­rech­net Mori­arty Kevin ‚gute‘ Rat­schläge?

In diesem Staffelhalbfinale seiner Urban-Fantasy-Reihe „Das Erbe der Macht“ bringt Andreas Sucha­nek gleich 2 seit einiger Zeit lau­fende Hand­lungs­stränge zu einem (ver­mut­lichen?) Ab­schluss. Zum einen wäre das das Bemü­hen von Alex und eini­gen Freun­den, Jen aus ihren Seelen­split­tern wie­der ‚zusam­men­zu­set­zen‘, zum anderen Kevins Bemü­hen, seinen ermor­de­ten Zwil­lings­bru­der zurück­zu­bekom­men. Dass es dabei zu einigen über­raschen­den Wen­dungen kommt, dürfte Leser dieses Autors kaum ver­wun­dern. Andere Fragen bleiben weiter­hin offen. Wieso bei­spiels­weise Mori­arty Kevin mit Hin­wei­sen unter­stützt hat und was er sich davon ver­spricht, wird weiter­hin auf später vertagt. Auch von Merlin hat man schon länger nichts mehr gehört. Eine große Katas­trophe, wie der Leser sie von bis­heri­gen Staffel­finalen und -halb­finalen gewohnt ist, bleibt aller­dings aus. Was wir dies­mal bekom­men, würde ich eher als Über­raschung bezeich­nen. … die aller­dings durch­aus das Poten­zial hat, sich doch noch als Katas­trophe zu ent­pup­pen.

Fazit:

Das Halbfinale der 3. Staffel bringt eine große Über­raschung, die zu grund­legen­den Ver­änder­ungen des zukünf­tigen Geschehens führen könnte.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Doktor Maxwells römischer Zeiturlaub

Jodi Taylor
Doktor Maxwells römischer Zeiturlaub

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r
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Übersetzung: Marianne Schmidt

Das Sonar-Desaster

Klappentext:

Eine kostenlose Kurzgeschichte zur Urlaubszeit

Auch zeitreisende Historiker brauchen eine Auszeit. Also reisen auch sie in den Ur­laub – zum Bei­spiel nach Italien, nur nicht unbe­dingt heute. Made­leine »Max« Max­well will mit ihren Kolle­gen die Ankunft der wahr­schein­lich berühm­testen Ägyp­terin aller Zeiten in Rom beo­bach­ten. Dass sie dabei für das dabei mög­licher­weise ent­stehende Chaos ver­ant­wort­lich sein könnten, ist natür­lich absolut unwahr­schein­lich. Nicht wahr?

Rezension:

Die Mitarbeiter des St.-Mary’s-Institut für Historische For­schung sind wieder unter­wegs. Wäh­rend nor­male Reisende sich damit begnü­gen, die histo­rischen Stätten der italieni­schen Haupt­stadt zu besu­chen, muss es für sie aller­dings die große Zeit der Stadt, die römi­sche Kaiser­zeit sein. Mrs Max­well und ihre Reise­gefähr­ten sollen die Ankunft Kleo­patras beo­bach­ten. Beo­bach­ten! Dass sie die Feier­lich­keiten per­sön­lich besu­chen und danach von der Garde Julius Cäsars ver­folgt werden, war eigent­lich nicht vor­ge­sehen.

Mit dieser Novelle las ich innerhalb kurzer Zeit nun (nach „Dok­tor Max­wells weih­nacht­liche Zeit­panne“) schon die 2. kosten­lose ‚Sonder­folge‘ aus Jodi Taylors Zeit­reise-Fantasy-Reihe. Da wird es wohl bald Zeit, dass ich mich dem­nächst end­lich mal an den ‚richti­gen‘ Büchern dieser Reihe ver­suche. Deren Kon­zept kann man mit weni­gen Worten zusam­men­fassen: Das Team des St.-Mary’s-Insti­tut für Histo­rische For­schung begibt sich per Zeit­reise auf For­schungs­missi­onen zu bedeu­tenden Ereig­nissen der Welt­geschichte, um der Geschichts­for­schung bisher unbe­kannte Details dieser Ereig­nisse zugäng­lich zu machen. Nur laufen diese For­schungs­reisen nie ganz so wie geplant ab. … was dem Leser so man­ches Lächeln und dem Team den Ärger des Chefs ein­bringt. Zumin­dest trifft das auf die beiden mir bisher bekann­ten Novellen zu. Nach allem, was ich weiß, beruht der grund­sätz­liche Auf­bau der Romane aber auch auf diesem Prin­zip.

Der humorvolle Stil der Autorin, die ihre Protagonistin in der Ich-Form berich­ten lässt, erledigt den Rest, sodass ich diese Geschichte mit ihrem unschlag­baren Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis für Genre-affine Leser nur empfeh­len kann.

Fazit:

Dieser Ausflug ins alte Rom ist definitiv unterhaltsamer als jedes Geschichts­buch.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Die Phönix Initiative – 1 – Das Synonym der Zeit

Till Martin
Die Phönix Initiative – 1 – Das Synonym der Zeit

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Das Wissen der Götter

Klappentext:

„Die Rettung der Zukunft liegt in der Veränderung der Vergangen­heit.“

Sci-Fi meets History – Ein packendes Zeitreiseabenteuer mit Span­nung und Tief­gang.

Ein Asteroid von der Größe des Mondes rast auf die Erde zu. Doch selbst im 22. Jahr­hun­dert fehlen der Mensch­heit die Mittel, ihn aufzu­halten. Eilig ent­wickelt die neu gegrün­dete Phönix Initia­tive einen Plan zur Ret­tung des Planeten. Sechs Auser­wählte sollen in der Zeit zurück­reisen, um die Ver­gangen­heit zu ändern und den tech­nolo­gischen Fort­schritt zu beschleu­nigen. Eine von ihnen ist Mia, die in die Rolle der antiken Göttin Diana schlüpft. Gemein­sam mit ihren Mit­strei­tern muss sie die Herr­schaft im Römi­schen Reich über­nehmen. Hin und her gerissen zwischen dem not­wendi­gen Stre­ben nach Macht und ihren mora­lischen Grund­sätzen kämpft Mia ent­schlos­sen für die Rettung der Erde. Doch so­wohl in der Ver­gangen­heit als auch in der Zu­kunft bedro­hen Verrat und Sabo­tage die Mission …

„Das Synonym der Zeit“ ist ein fantastischer Genre­mix von Science-Fiction, Thriller und his­tori­schem Roman für Jung und Alt.

Humor, Hightech und Haltung bewahren Mia und ihr Götter­team in vielen brenz­ligen Situ­ationen vor dem Ver­zwei­feln. Vor allem Mias nütz­liche Gadgets und ihre schlag­fertige KI „Cassan­dra“ retten ihr ein ums andere Mal das Leben.

Dabei erschafft der Autor nicht nur eine lebensechte antike Welt voller Farben und Gerüche, son­dern kon­fron­tiert seine Prota­gonis­ten auch mit zahl­reichen Auf­gaben und interes­santen Fragen. Der Zeit­reise-Roman aus dem Sub­genre des „histori­cal fiction“ ver­bindet auf ein­malige Weise deutsche Si-Fi mit der span­nen­den Geschichte der Römer, vor dem Hinter­grund einer bedroh­lichen Dysto­pie.

Springen Sie mit Mia durch die Zeit – hinein in den ersten Band der Phönix-Tri­logie.

Rezension:

Am 27. Oktober 2134 wird ein Asteroid von der Größe des Mondes die Erde zer­stören. Dem hat die Mensch­heit nichts ent­gegen­zu­setzen. Doch einigen Visio­nären kommt ein kühner Plan. Wenn es gelingt, einige ‚Bot­schafter‘ in der Zeit zurück­zu­schicken, könnten die die tech­nische Ent­wick­lung so weit beschleu­nigen, dass die benö­tigte Tech­no­logie recht­zeitig zur Ver­fügung steht. Also werden welt­weit Kinder aus­gesucht, die nach ent­sprech­end spezia­lisierter Schul­bildung zu Zeit­reisen­den werden und als junge Erwach­sene ins Römi­sche Reich des Jahres 160 geschickt werden sollen. Ins­beson­dere religiöse Kreise stören sich aller­dings daran, dass die Zeit­reisen­den sich im alten Rom als Götter aus­geben sollen. Aller­orts ver­suchen Sabo­teure, das Vor­haben zu ver­hindern.

Dystopische Science Fiction trifft auf Zeitreise-Fantasy – so kann man Till Martins Werk wohl am tref­fends­ten beschrei­ben. In dieser auf 2 Zeit­ebenen erzähl­ten Geschichte muss man hand­lungs­tech­nisch die Ver­gangen­heit im alten Rom als erzäh­lerische Gegen­wart und das Gesche­hen im 22. Jahr­hundert als Ver­gangen­heit auf­fassen. Wäh­rend die Erleb­nisse der Zeit­reisen­den erzählt wer­den, bekommt der Leser die Geschichte, wie es dazu kam, näm­lich paral­lel erzählt. So lernt der Leser die Haupt­prota­gonis­tin Mia als kleines Kind kennen, dessen Eltern sich in Anbe­tracht des sich nähern­den Astero­iden schon aufge­geben haben. In immer wieder einge­streu­ten ‚Rück­blicken‘ wird Mia über ihre Auf­nahme­prüfung bei der Phönix Initia­tive und die Schwierig­keiten der Schul­zeit bis zu ihrer Aus­wahl ins ‚Götter‘-Team beglei­tet, wäh­rend man im histo­rischen Haupt­hand­lungs­strang ihre Ankunft in der Antike ver­folgt, wo sie als die Göttin Diana auf­tritt. Die Tat­sache, dass auch Mit­arbei­ter und Schüler der Initia­tive zu Grup­pierungen gehören, die den Erfolg der Zeit­reise ver­hindern wollen, schwingt auch für den Leser immer das Miss­trauen mit, wer zu ‚den Bösen‘ gehört. Wäh­rend die Geschichte im 2. Jahr­hun­dert über­wiegend aus Mias Sicht erzählt wird, werden die Ereig­nisse des 22. Jahr­hun­derts meist aus der Per­spek­tive des Sport­lehrers Henry wieder­gegeben. Doch gibt es immer wieder Kapitel, die auch aus Sicht anderer Charak­tere erzählt werden. Gerade der Wechsel zwi­schen den Zeiten und den in beiden Hand­lungs­strängen immer wieder thema­tisierten Sabo­tagen hält die Span­nung bestän­dig auf einem hohen Level. Da die zeit­reisen­den Charak­tere sich gegen­seitig nur mit ihren Götter­namen anreden, wird erst lang­sam deut­lich, welcher der Jugend­lichen aus der Zeit der Aus­bil­dung zu wel­chem Gott gewor­den ist. Auch wenn die größ­ten Zweifel am Ende dieses Bandes ausge­räumt zu sein schei­nen, bleibt der eigent­liche Erfolg der Mission noch offen.

Dem Autor gelingt es mit dieser auch stilistisch über­zeugen­den Geschichte, so­wohl der dysto­pischen Science Fiction als auch dem Genre der Zeit­reise-Fan­tasy neue Aspekte abzu­ge­winnen. Auf die Fort­setz­ung(en) darf man defin­itiv gespannt sein!

Fazit:

Vom 22. Jahrhundert ins alte Rom – ein spannendes Zeit­reisea­ben­teuer mit zahl­reichen Ver­schwörungs­elementen und über­zeugen­den Charak­teren.

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Doktor Maxwells weihnachtliche Zeitpanne

Jodi Taylor
Doktor Maxwells weihnachtliche Zeitpanne

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Übersetzung: Marianne Schmidt

Die schmackhafte Leber

Klappentext:

Eine kostenlose Kurzgeschichte zur Weihnachtszeit

Es ist Heiliger Abend, und eigentlich wollen die zeit­reisen­den His­toriker von St. Mary’s der Krö­nung von William dem Eroberer in der Abtei von West­minster bei­wohnen. Doch es kommt anders als geplant. Und plötz­lich hilft Made­leine „Max“ Max­well in einer äußerst ärm­lichen Behau­sung, ein Kind auf die Welt zu bringen …

Nein, nicht DAS Kind.

Rezension:

Für die Mitarbeiter des St.-Mary’s-Institut für Historische For­schung sind Zeit­reisen nor­maler All­tag. Dies­mal sollen sie der Krö­nung von William I. in der West­minster Abby am 25. Dezem­ber 1066 bei­wohnen. Doch alles läuft anders als geplant. Statt in einer nahe­gelegenen Gasse kommen sie vor den Toren der Stadt an, und mit dem Besuch der Krö­nung wird es auch nichts.

Von Jodi Taylors Buchreihe um Miss/Doktor Maxwell hatte ich schon gehört, war aber bisher noch nicht dazu­gekom­men, mal einen Band zu lesen. Da kam mir diese kosten­lose weih­nacht­liche Kurz­geschichte gerade recht, auch wenn es gerade Sommer ist. Über die Hinter­gründe der Prota­gonistin erfährt man darin nicht viel. Das wird wohl als Vor­kenntnis aus den Romanen voraus­gesetzt. Aller­dings funktio­niert die kurze Story auch so. Ent­gegen der Doktrin, sich nicht in die geschicht­lichen Vor­gänge einzu­mischen, können die Zeit­reisen­den nicht wider­stehen, einem ver­letzten Holz­fäller und seiner gebären­den Frau zu helfen. Dass sie damit Ein­fluss auf die His­torie nehmen, war natür­lich vor­her­zusehen.

Die Autorin lässt ihre Protagonistin in der Ich-Form stilistisch gelungen erzählen. Diese gelun­gene Kurz­geschichte ver­stärkt den Wunsch, die Romane kennen­zulernen, definitiv.

Fazit:

Eine gelungene weihnachtliche Zeitreise-Kurzgeschichte, die Lust auf die zugrunde­liegende Roman­reihe macht.

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Schlüssel der Zeit – 1 – Der Ruf der Schlösser

Tanja Bruske
Schlüssel der Zeit – 1 – Der Ruf der Schlösser

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Frau in Schwarz

Klappentext:

Ihren 17. Geburtstag hat sich Keyra eigentlich anders vorge­stellt: Zuerst dieser Alb­traum, dann blamiert sie sich vor ihrer ganzen Klasse, und ihr Vater lässt sie mal wieder im Stich. Wenigs­tens von ihrer Groß­mutter bekommt sie ein beson­deres Geschenk: eine Kette mit einem Anhänger in Form eines Schlüs­sels. Keyra ahnt noch nicht, dass dieses Schmuck­stück sie wenig später in das Aben­teuer ihres Lebens stürzt – denn mit seiner Hilfe hört sie im Wilhelms­bader Kur­park ein Schloss singen, das eine Tür in die Ver­gangen­heit öffnet …

Ein Abenteuer durch Zeit und Raum im Hanau-Wilhelms­bad des 19. Jahr­hunderts.

Rezension:

Keyra Kelly, Tochter eines irischen Vaters und einer deut­schen Mutter, lebt in Hanau, wo ihr Vater als Res­tau­rator tätig ist. Ihre Mutter ver­schwand vor Jahren spur­los. Zu ihrem 17. Geburts­tag bekommt sie von ihrer Oma einen Kristall­schlüssel geschenkt, der ihren Vater an ein ähn­liches Schmuck­stück ihrer Mutter erinnert. Als sich Keyra im Wilhelms­bader Kur­park einer alten Tür nähert, macht sich der Schlüssel plötz­lich bemerk­bar. Wie durch ein Wunder passt er ins Schloss. Hinter der Tür erwartet Keyra ein helles Licht – und plötz­lich befin­det sie sich auf dem Ham­bacher Fest im Jahre 1832 …

… womit natürlich auch schon verraten ist, dass es sich bei Tanja Bruskes Reihe um eine Zeit­reise-Fantasy han­delt. Dass der Hand­lungs­ort in Deutsch­land liegt und die Geschichte eng mit der Lokal­geschichte Hanaus ver­bunden ist, stellt in diesem (Sub-)Genre schon eine Besonder­heit dar. Die Kom­bination aus Zeit­reise und realer ört­licher Geschichte findet sich nach meiner Erfah­rung äußerst selten. (Im Anhang geht die Autorin auch darauf ein, wo sie bewusst von der realen Geschichte abge­wichen ist.) Im Gegen­satz dazu kann man das Alter der Prota­gonistin schon fast als typisch für der­artige Geschichten bezeich­nen. Positiv empfinde ich, dass es (zumin­dest bisher) keine roman­tische Neben­hand­lung gibt, wie es ansons­ten gerade bei weib­lichen Prota­gonisten dieses Alters­bereiches fast immer der Fall ist.

Die Zeitreise dieses Bandes vermittelt vordergründig Geschichts­wissen, doch gibt es auch einen Hand­lungs­strang um eine mysteri­öse, ganz in Schwarz geklei­dete Diebin, die ganz un­üblich für die Hand­lungs­zeit eine Hose trägt. Ver­schie­dene Hin­weise deuten darauf hin, dass auch sie eine Zeit­reisende sein könnte. Auch das Rätsel um die ver­schwun­dene Mutter der Prota­gonistin schwingt immer unter­schwellig mit. Könnte sie even­tuell die Frau in Schwarz sein? Aller­dings sollte man doch anneh­men, dass Keyra ihre eigene Mutter erken­nen würde. Auf die Auf­lösung dieser Rätsel müssen wir wohl min­destens bis zum nächs­ten Band warten.

Die Autorin bedient sich eines auktorialen Erzählers, um die Aben­teuer ihrer Prota­gonistin in einem recht sach­lichen Ton­fall darzu­bieten. Beson­ders die bereits genann­ten offenen Fragen machen neu­gierig auf die Fort­setzung(en).

Fazit:

Diese Zeitreise-Fantasy sticht vor allem mit ihrem starken Lokal­bezug aus der Masse hervor.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Chroniken der Zeit – 1 – Alte Schuld

Jasmin Kreilmann
Chroniken der Zeit – 1 – Alte Schuld

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Napoleon und die wilden 60er

Klappentext:

Zeit ist unersetzbar. Essenziell.

In die Fußstapfen des verstorbenen Vaters treten – Das ist es, was die neun­zehn­jährige Jennifer Wings­low schon seit Kindes­beinen möchte. Dass dies aller­dings bedeutet, eine Zeit­reisende zu werden – damit hätte sie nicht gerech­net!

Die kuriosen Vorfälle häufen sich: Erst prophezeit eine Wahr­sagerin der Abituri­entin eine furcht­bare Zukunft und anschlie­ßend findet Jennifer auch noch geheime Doku­mente im Büro ihres ver­stor­benen Vaters. Als sie diesen auf den Grund geht, endet sie vor dem Alt-Histo­rischen Museum, wo sich ihr eine ein­malige Chance bietet: Zeit­reisen. Und dann soll sie auch noch von Jonathan, dem über­heblichen Enkel vom Museums­direktor, lernen, wie das funktio­niert!

Nach und nach offenbart sich Jennifer allerdings, dass Zeit­reisen alles andere als einfach sein kann. Insbe­sondere, wenn ein Mann, der den Lauf der Geschichte ver­ändern will, seine Finger im Spiel hat, und nichts so ist, wie es scheint.

 

Rezension:

Als die Abiturientin Jennifer in den Unterlagen ihres vor Jahren ver­stor­benen Vaters den Plan einer Zeit­reise-Uhr findet, ver­stärkt das ihren Wunsch, in dessen Fuß­stapfen zu treten. Als sie spon­tan das Museum, wo ihr Vater gear­beitet hatte, aufsucht, bietet ihr dessen ehe­maliger Chef auch sofort an, sie im Zeit­reisen aus­bilden zu lassen. Schon bald fällt Jennifer jedoch auf, dass da irgend­etwas nicht stimmt …

Dass es sich bei Jasmin Kreilmanns Buch um den Auf­takt eines Zeit­reise-Fantasy-Mehr­teilers handelt, verrät bereits der Titel. Auch Roman­tasy-Ele­mente lässt die Autorin ein­fließen. In vieler­lei Hin­sicht folgt die Geschichte dem von ähn­lichen Büchern gewohn­tem Muster. Mit ihren 19 Jahren liegt die Prota­gonistin aller­dings schon etwas über dem Alters­durch­schnitt derartiger Werke.

Die Story hält sich mit keiner langen Vorrede auf, sodass Prota­gonistin und Leser sich schon nach wenigen Seiten erst­mals in der fernen Ver­gangen­heit wieder­finden. Auch wenn sich der Punkt, wieso der Museums­direktor das ihm prak­tisch fremde Mädchen so schnell auf eine Zeit­reise schickt, im Laufe der Hand­lung auf­klärt, hätte eine etwas aus­führ­lichere Vor­geschichte durch­aus zum besseren Ver­ständ­nis der Prota­gonistin bei­tragen können. Über kon­krete Zukunfts­pläne – sie steckt immer­hin gerade im Abitur – erfährt man nichts. Aller­dings hätten die sich wegen der sich erge­benden Ent­wick­lungen sowieso schnell als obsolet erwie­sen. Ein paar Logik­lücken fallen auch auf. Wieso sieht Jennifer die Unter­lagen ihres vor Jahren ver­stor­benen Vaters erst jetzt durch? Wie kann eine in der heuti­gen Zeit unter­getauchte Familie lang­fristig in den 1960er Jahren leben und deren Sohn sogar damals studieren? Ein Weg, an zeit­genös­sische Doku­mente zu gelangen, wird zumin­dest nie auch nur ange­deutet. Auf­fallend ist auch, dass die Prota­gonistin im Gegen­satz zu fast allen vergleich­baren Zeit­reise-Geschichten von nie­manden aufge­fordert wird, alles geheim zu halten.

Trotz der genannten Schwächen wird die Geschichte schnell interes­sant und spannend. Uner­wartete Wen­dungen lassen anfäng­liche Erwar­tungen und Ver­mutungen schnell revi­dieren. Viele Andeu­tungen bleiben vorerst aller­dings rätsel­haft. Dieser 1. Band endet in einem Cliff­hanger, der den Leser prak­tisch zum Weiter­lesen zwingt.

Die Autorin lässt ihre Protagonistin als Ich-Erzählerin auf­treten.

 

Fazit:

Dieser Auftakt eines Zeitreise-Abenteuers macht trotz einiger Schwächen Lust auf die noch zu erwar­tenden Ent­wick­lungen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Das Geheimnis der Prophezeiung

Pelle Gernot
Das Geheimnis der Prophezeiung

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Rätsel um Eunice

Klappentext:

Eine Expedition, ein gefährlicher Auftrag und eine kryptische Prophe­zeiung.

Birk soll für den BND das ›Institut für experimentelle Archäo­logie‹ ausfor­schen. Nach einem schweren Schicksals­schlag ist der neue Job eine Chance, auf die er nicht mehr zu hoffen gewagt hatte. Eines Nachts aber werden die Wissen­schaftler auf eine Forschungs­reise geschickt – nach Rom – ins Jahr 83 vor Christus. Ihr Auftrag lautet, die Sibylli­nischen Bücher einzu­sehen, die streng bewacht im Keller des Jupiter­tempels liegen. Voller Begeis­terung tauchen die Frauen und Männer in das Leben der antiken Metro­pole ein. Doch die Expe­dition gerät zuneh­mend außer Kont­rolle und schon bald kann Birk nur noch auf Nora zählen. Eine faszi­nierende und abenteuer­liche Reise in das spät­republi­kanische Rom. Tauche ein in das leben­dige Treiben einer antiken Super­macht, besuche Thermen und Latrinen, sei Gast eines aus­schwei­fenden Gast­mahls und begib dich auf Schleich­wege durch die Cloaca Maxima. Es gilt den geheimnis­vollsten Spruch der Sybille von Marpessos zu ent­schlüsseln.

 

Rezension:

Birk ist Archäologe. Nach einem Gefängnisaufenthalt, weil er Fund­stücke privat verkaufen wollte, kann er jedoch nur noch als Hilfs­arbeiter jobben. Plötzlich taucht ein BND-Mitar­beiter bei ihm auf und bietet ihm einen berei­nigten Lebens­lauf, wenn er sich als Spitzel ins Institut für experi­men­telle Archäo­logie ein­schleusen lässt. Das erscheint durch enge Kontakte nach Russland nämlich verdächtig. Birk geht auf den Handel ein – und gerät in ein ver­rücktes Aben­teuer. Das Institut besitzt nämlich ein Zeit-Portal. Zusammen mit anderen Wissen­schaftlern reist Birk ins alte Rom, um nach den Sibylli­nischen Büchern zu suchen.

Pelle Gernot geht sein Zeitreise-Abenteuer auf ungewöhn­lichem Weg an. Die Verbin­dung mit histori­schem Wissen und ein paar Polit-Thriller-Elemenden kann durchaus gefallen. Beson­ders auffällig für einen Roman erscheint der umfang­reiche Anhang mit über 300 End­noten, in denen speziell Begriffe aus der römischen Geschichte erläu­tert werden.

Das Abenteuer des Protagonisten entwickelt sich interes­sant, denn natür­lich läuft längst nicht alles so glatt, wie es geplant ist. Gerade im Zusam­men­hang mit dem vermit­telten geschicht­lichen Wissen kann das den (entsprech­end interes­sierten) Leser fesseln. Haupt­sächlich der Teil der Geschichte vor Antritt der Zeit­reise könnte aller­dings eine Straf­fung ver­tragen. Dieser wirkt stellen­weise doch etwas (zu) aus­führlich.

Der Autor erzählt seine Geschichte auf auffallend ruhige Weise, die selbst in Schlüssel­momenten kaum einmal hektisch wirkt. Dabei bedient er sich der 3rd-Party-Perspek­tive. Fast schon als Aus­nahme im aktuellen Buch­markt kann man es bezeich­nen, dass es sich bei diesem Buch um eine komplett abge­schlos­sene Geschichte handelt, die keine Hinter­türen für eine even­tuelle Fort­setzung offen lässt.

 

Fazit:

Dieses Zeitreise-Abenteuer vor archäologischen Hinter­grund kann man beinahe schon als episch bezeich­nen.

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Bilder aus Altbayern

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
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Das Erbe der Macht – 23 – Engelsfall

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 23 – Engelsfall

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Geburt eines Neffen

Klappentext:
Jens Erinnerungen treten immer stärker zutage, was fatale Folgen hat. Um das Gleichgewicht wiederherzustellen, müssen Alex und Kevin aktiv werden.
Unterdessen finden die Reisenden mit dem Monolithen ein totes Splitterreich. Doch warum hat die Archivarin sie dorthin geführt?

Rezension:
Während alle weiterhin nach einer Lösung des Merlin-Problems suchen, ergeben sich neue Probleme. Kevin und Alex hoffen im Rahmen einer Zeitreise ins alte Venedig eine Lösung zu finden. In einem Splitterreich ergeben sich dagegen in ferner Vergangenheit Entwicklungen, die in die Gegenwart hineinreichen könnten.
Band 23 – der letzte vor dem Staffelfinale. Andreas Suchanek lässt es so kurz vor diesem in seiner Urban-Fantasy-Reihe überraschend unspektakulär zugehen. Das soll natürlich nicht heißen, dass es diesmal gemächlich zugeht. Neben den Ereignissen, die zur oben erwähnten Zeitreise führen, und den Erlebnissen auf dieser selbst nimmt in diesem Band das Geschehen in einem vergangenen Splitterreich viel Raum ein. Das Überraschende ist, dass dem Leser bis kurz vor Ende dieses Bandes verborgen bleibt, in welcher Hinsicht diese Nebenhandlung irgendeine Bedeutung für die Entwicklung des Haupthandlungsstranges haben könnte. Wie vom Autor gewohnt, ist die Antwort auf diese Frage eine echte Überraschung, die wohl niemand vorhersehen dürfte.
Stilistisch bleibt natürlich alles beim Alten. So komplex wie das umfangreiche Handlungsgeflecht mittlerweile ist, stellt sich allerdings die Frage, wie der Autor dieses gigantische Knäuel an Charakteren und Nebenhandlungen im folgenden Finalband dieser Staffel vernünftig und für den Leser befriedigend entwirren will. Dass einzelne lose Fäden für die kommende Staffel offen bleiben, dürfte natürlich vorauszusetzen sein. Wie ein Band des üblichen Umfangs aber ausreichen soll, die Merlin-Handlung vernünftig zu einem Ende zu bringen, ist mir bisher ein Rätsel. Ich bin gespannt, ob Andreas Suchanek hierfür eine befriedigende Lösung findet.

Fazit:
Der Endspurt vor dem Staffelfinale – und trotzdem ist am Ende dieses Bandes alles noch offener als zuvor.

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