Doktor Maxwells römischer Zeiturlaub

Jodi Taylor
Doktor Maxwells römischer Zeiturlaub

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r
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Übersetzung: Marianne Schmidt

Das Sonar-Desaster

Klappentext:

Eine kostenlose Kurzgeschichte zur Urlaubszeit

Auch zeitreisende Historiker brauchen eine Auszeit. Also reisen auch sie in den Ur­laub – zum Bei­spiel nach Italien, nur nicht unbe­dingt heute. Made­leine »Max« Max­well will mit ihren Kolle­gen die Ankunft der wahr­schein­lich berühm­testen Ägyp­terin aller Zeiten in Rom beo­bach­ten. Dass sie dabei für das dabei mög­licher­weise ent­stehende Chaos ver­ant­wort­lich sein könnten, ist natür­lich absolut unwahr­schein­lich. Nicht wahr?

Rezension:

Die Mitarbeiter des St.-Mary’s-Institut für Historische For­schung sind wieder unter­wegs. Wäh­rend nor­male Reisende sich damit begnü­gen, die histo­rischen Stätten der italieni­schen Haupt­stadt zu besu­chen, muss es für sie aller­dings die große Zeit der Stadt, die römi­sche Kaiser­zeit sein. Mrs Max­well und ihre Reise­gefähr­ten sollen die Ankunft Kleo­patras beo­bach­ten. Beo­bach­ten! Dass sie die Feier­lich­keiten per­sön­lich besu­chen und danach von der Garde Julius Cäsars ver­folgt werden, war eigent­lich nicht vor­ge­sehen.

Mit dieser Novelle las ich innerhalb kurzer Zeit nun (nach „Dok­tor Max­wells weih­nacht­liche Zeit­panne“) schon die 2. kosten­lose ‚Sonder­folge‘ aus Jodi Taylors Zeit­reise-Fantasy-Reihe. Da wird es wohl bald Zeit, dass ich mich dem­nächst end­lich mal an den ‚richti­gen‘ Büchern dieser Reihe ver­suche. Deren Kon­zept kann man mit weni­gen Worten zusam­men­fassen: Das Team des St.-Mary’s-Insti­tut für Histo­rische For­schung begibt sich per Zeit­reise auf For­schungs­missi­onen zu bedeu­tenden Ereig­nissen der Welt­geschichte, um der Geschichts­for­schung bisher unbe­kannte Details dieser Ereig­nisse zugäng­lich zu machen. Nur laufen diese For­schungs­reisen nie ganz so wie geplant ab. … was dem Leser so man­ches Lächeln und dem Team den Ärger des Chefs ein­bringt. Zumin­dest trifft das auf die beiden mir bisher bekann­ten Novellen zu. Nach allem, was ich weiß, beruht der grund­sätz­liche Auf­bau der Romane aber auch auf diesem Prin­zip.

Der humorvolle Stil der Autorin, die ihre Protagonistin in der Ich-Form berich­ten lässt, erledigt den Rest, sodass ich diese Geschichte mit ihrem unschlag­baren Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis für Genre-affine Leser nur empfeh­len kann.

Fazit:

Dieser Ausflug ins alte Rom ist definitiv unterhaltsamer als jedes Geschichts­buch.

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– Blick ins Buch –

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Die Phönix Initiative – 1 – Das Synonym der Zeit

Till Martin
Die Phönix Initiative – 1 – Das Synonym der Zeit

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Das Wissen der Götter

Klappentext:

„Die Rettung der Zukunft liegt in der Veränderung der Vergangen­heit.“

Sci-Fi meets History – Ein packendes Zeitreiseabenteuer mit Span­nung und Tief­gang.

Ein Asteroid von der Größe des Mondes rast auf die Erde zu. Doch selbst im 22. Jahr­hun­dert fehlen der Mensch­heit die Mittel, ihn aufzu­halten. Eilig ent­wickelt die neu gegrün­dete Phönix Initia­tive einen Plan zur Ret­tung des Planeten. Sechs Auser­wählte sollen in der Zeit zurück­reisen, um die Ver­gangen­heit zu ändern und den tech­nolo­gischen Fort­schritt zu beschleu­nigen. Eine von ihnen ist Mia, die in die Rolle der antiken Göttin Diana schlüpft. Gemein­sam mit ihren Mit­strei­tern muss sie die Herr­schaft im Römi­schen Reich über­nehmen. Hin und her gerissen zwischen dem not­wendi­gen Stre­ben nach Macht und ihren mora­lischen Grund­sätzen kämpft Mia ent­schlos­sen für die Rettung der Erde. Doch so­wohl in der Ver­gangen­heit als auch in der Zu­kunft bedro­hen Verrat und Sabo­tage die Mission …

„Das Synonym der Zeit“ ist ein fantastischer Genre­mix von Science-Fiction, Thriller und his­tori­schem Roman für Jung und Alt.

Humor, Hightech und Haltung bewahren Mia und ihr Götter­team in vielen brenz­ligen Situ­ationen vor dem Ver­zwei­feln. Vor allem Mias nütz­liche Gadgets und ihre schlag­fertige KI „Cassan­dra“ retten ihr ein ums andere Mal das Leben.

Dabei erschafft der Autor nicht nur eine lebensechte antike Welt voller Farben und Gerüche, son­dern kon­fron­tiert seine Prota­gonis­ten auch mit zahl­reichen Auf­gaben und interes­santen Fragen. Der Zeit­reise-Roman aus dem Sub­genre des „histori­cal fiction“ ver­bindet auf ein­malige Weise deutsche Si-Fi mit der span­nen­den Geschichte der Römer, vor dem Hinter­grund einer bedroh­lichen Dysto­pie.

Springen Sie mit Mia durch die Zeit – hinein in den ersten Band der Phönix-Tri­logie.

Rezension:

Am 27. Oktober 2134 wird ein Asteroid von der Größe des Mondes die Erde zer­stören. Dem hat die Mensch­heit nichts ent­gegen­zu­setzen. Doch einigen Visio­nären kommt ein kühner Plan. Wenn es gelingt, einige ‚Bot­schafter‘ in der Zeit zurück­zu­schicken, könnten die die tech­nische Ent­wick­lung so weit beschleu­nigen, dass die benö­tigte Tech­no­logie recht­zeitig zur Ver­fügung steht. Also werden welt­weit Kinder aus­gesucht, die nach ent­sprech­end spezia­lisierter Schul­bildung zu Zeit­reisen­den werden und als junge Erwach­sene ins Römi­sche Reich des Jahres 160 geschickt werden sollen. Ins­beson­dere religiöse Kreise stören sich aller­dings daran, dass die Zeit­reisen­den sich im alten Rom als Götter aus­geben sollen. Aller­orts ver­suchen Sabo­teure, das Vor­haben zu ver­hindern.

Dystopische Science Fiction trifft auf Zeitreise-Fantasy – so kann man Till Martins Werk wohl am tref­fends­ten beschrei­ben. In dieser auf 2 Zeit­ebenen erzähl­ten Geschichte muss man hand­lungs­tech­nisch die Ver­gangen­heit im alten Rom als erzäh­lerische Gegen­wart und das Gesche­hen im 22. Jahr­hundert als Ver­gangen­heit auf­fassen. Wäh­rend die Erleb­nisse der Zeit­reisen­den erzählt wer­den, bekommt der Leser die Geschichte, wie es dazu kam, näm­lich paral­lel erzählt. So lernt der Leser die Haupt­prota­gonis­tin Mia als kleines Kind kennen, dessen Eltern sich in Anbe­tracht des sich nähern­den Astero­iden schon aufge­geben haben. In immer wieder einge­streu­ten ‚Rück­blicken‘ wird Mia über ihre Auf­nahme­prüfung bei der Phönix Initia­tive und die Schwierig­keiten der Schul­zeit bis zu ihrer Aus­wahl ins ‚Götter‘-Team beglei­tet, wäh­rend man im histo­rischen Haupt­hand­lungs­strang ihre Ankunft in der Antike ver­folgt, wo sie als die Göttin Diana auf­tritt. Die Tat­sache, dass auch Mit­arbei­ter und Schüler der Initia­tive zu Grup­pierungen gehören, die den Erfolg der Zeit­reise ver­hindern wollen, schwingt auch für den Leser immer das Miss­trauen mit, wer zu ‚den Bösen‘ gehört. Wäh­rend die Geschichte im 2. Jahr­hun­dert über­wiegend aus Mias Sicht erzählt wird, werden die Ereig­nisse des 22. Jahr­hun­derts meist aus der Per­spek­tive des Sport­lehrers Henry wieder­gegeben. Doch gibt es immer wieder Kapitel, die auch aus Sicht anderer Charak­tere erzählt werden. Gerade der Wechsel zwi­schen den Zeiten und den in beiden Hand­lungs­strängen immer wieder thema­tisierten Sabo­tagen hält die Span­nung bestän­dig auf einem hohen Level. Da die zeit­reisen­den Charak­tere sich gegen­seitig nur mit ihren Götter­namen anreden, wird erst lang­sam deut­lich, welcher der Jugend­lichen aus der Zeit der Aus­bil­dung zu wel­chem Gott gewor­den ist. Auch wenn die größ­ten Zweifel am Ende dieses Bandes ausge­räumt zu sein schei­nen, bleibt der eigent­liche Erfolg der Mission noch offen.

Dem Autor gelingt es mit dieser auch stilistisch über­zeugen­den Geschichte, so­wohl der dysto­pischen Science Fiction als auch dem Genre der Zeit­reise-Fan­tasy neue Aspekte abzu­ge­winnen. Auf die Fort­setz­ung(en) darf man defin­itiv gespannt sein!

Fazit:

Vom 22. Jahrhundert ins alte Rom – ein spannendes Zeit­reisea­ben­teuer mit zahl­reichen Ver­schwörungs­elementen und über­zeugen­den Charak­teren.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Doktor Maxwells weihnachtliche Zeitpanne

Jodi Taylor
Doktor Maxwells weihnachtliche Zeitpanne

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Übersetzung: Marianne Schmidt

Die schmackhafte Leber

Klappentext:

Eine kostenlose Kurzgeschichte zur Weihnachtszeit

Es ist Heiliger Abend, und eigentlich wollen die zeit­reisen­den His­toriker von St. Mary’s der Krö­nung von William dem Eroberer in der Abtei von West­minster bei­wohnen. Doch es kommt anders als geplant. Und plötz­lich hilft Made­leine „Max“ Max­well in einer äußerst ärm­lichen Behau­sung, ein Kind auf die Welt zu bringen …

Nein, nicht DAS Kind.

Rezension:

Für die Mitarbeiter des St.-Mary’s-Institut für Historische For­schung sind Zeit­reisen nor­maler All­tag. Dies­mal sollen sie der Krö­nung von William I. in der West­minster Abby am 25. Dezem­ber 1066 bei­wohnen. Doch alles läuft anders als geplant. Statt in einer nahe­gelegenen Gasse kommen sie vor den Toren der Stadt an, und mit dem Besuch der Krö­nung wird es auch nichts.

Von Jodi Taylors Buchreihe um Miss/Doktor Maxwell hatte ich schon gehört, war aber bisher noch nicht dazu­gekom­men, mal einen Band zu lesen. Da kam mir diese kosten­lose weih­nacht­liche Kurz­geschichte gerade recht, auch wenn es gerade Sommer ist. Über die Hinter­gründe der Prota­gonistin erfährt man darin nicht viel. Das wird wohl als Vor­kenntnis aus den Romanen voraus­gesetzt. Aller­dings funktio­niert die kurze Story auch so. Ent­gegen der Doktrin, sich nicht in die geschicht­lichen Vor­gänge einzu­mischen, können die Zeit­reisen­den nicht wider­stehen, einem ver­letzten Holz­fäller und seiner gebären­den Frau zu helfen. Dass sie damit Ein­fluss auf die His­torie nehmen, war natür­lich vor­her­zusehen.

Die Autorin lässt ihre Protagonistin in der Ich-Form stilistisch gelungen erzählen. Diese gelun­gene Kurz­geschichte ver­stärkt den Wunsch, die Romane kennen­zulernen, definitiv.

Fazit:

Eine gelungene weihnachtliche Zeitreise-Kurzgeschichte, die Lust auf die zugrunde­liegende Roman­reihe macht.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Schlüssel der Zeit – 1 – Der Ruf der Schlösser

Tanja Bruske
Schlüssel der Zeit – 1 – Der Ruf der Schlösser

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Frau in Schwarz

Klappentext:

Ihren 17. Geburtstag hat sich Keyra eigentlich anders vorge­stellt: Zuerst dieser Alb­traum, dann blamiert sie sich vor ihrer ganzen Klasse, und ihr Vater lässt sie mal wieder im Stich. Wenigs­tens von ihrer Groß­mutter bekommt sie ein beson­deres Geschenk: eine Kette mit einem Anhänger in Form eines Schlüs­sels. Keyra ahnt noch nicht, dass dieses Schmuck­stück sie wenig später in das Aben­teuer ihres Lebens stürzt – denn mit seiner Hilfe hört sie im Wilhelms­bader Kur­park ein Schloss singen, das eine Tür in die Ver­gangen­heit öffnet …

Ein Abenteuer durch Zeit und Raum im Hanau-Wilhelms­bad des 19. Jahr­hunderts.

Rezension:

Keyra Kelly, Tochter eines irischen Vaters und einer deut­schen Mutter, lebt in Hanau, wo ihr Vater als Res­tau­rator tätig ist. Ihre Mutter ver­schwand vor Jahren spur­los. Zu ihrem 17. Geburts­tag bekommt sie von ihrer Oma einen Kristall­schlüssel geschenkt, der ihren Vater an ein ähn­liches Schmuck­stück ihrer Mutter erinnert. Als sich Keyra im Wilhelms­bader Kur­park einer alten Tür nähert, macht sich der Schlüssel plötz­lich bemerk­bar. Wie durch ein Wunder passt er ins Schloss. Hinter der Tür erwartet Keyra ein helles Licht – und plötz­lich befin­det sie sich auf dem Ham­bacher Fest im Jahre 1832 …

… womit natürlich auch schon verraten ist, dass es sich bei Tanja Bruskes Reihe um eine Zeit­reise-Fantasy han­delt. Dass der Hand­lungs­ort in Deutsch­land liegt und die Geschichte eng mit der Lokal­geschichte Hanaus ver­bunden ist, stellt in diesem (Sub-)Genre schon eine Besonder­heit dar. Die Kom­bination aus Zeit­reise und realer ört­licher Geschichte findet sich nach meiner Erfah­rung äußerst selten. (Im Anhang geht die Autorin auch darauf ein, wo sie bewusst von der realen Geschichte abge­wichen ist.) Im Gegen­satz dazu kann man das Alter der Prota­gonistin schon fast als typisch für der­artige Geschichten bezeich­nen. Positiv empfinde ich, dass es (zumin­dest bisher) keine roman­tische Neben­hand­lung gibt, wie es ansons­ten gerade bei weib­lichen Prota­gonisten dieses Alters­bereiches fast immer der Fall ist.

Die Zeitreise dieses Bandes vermittelt vordergründig Geschichts­wissen, doch gibt es auch einen Hand­lungs­strang um eine mysteri­öse, ganz in Schwarz geklei­dete Diebin, die ganz un­üblich für die Hand­lungs­zeit eine Hose trägt. Ver­schie­dene Hin­weise deuten darauf hin, dass auch sie eine Zeit­reisende sein könnte. Auch das Rätsel um die ver­schwun­dene Mutter der Prota­gonistin schwingt immer unter­schwellig mit. Könnte sie even­tuell die Frau in Schwarz sein? Aller­dings sollte man doch anneh­men, dass Keyra ihre eigene Mutter erken­nen würde. Auf die Auf­lösung dieser Rätsel müssen wir wohl min­destens bis zum nächs­ten Band warten.

Die Autorin bedient sich eines auktorialen Erzählers, um die Aben­teuer ihrer Prota­gonistin in einem recht sach­lichen Ton­fall darzu­bieten. Beson­ders die bereits genann­ten offenen Fragen machen neu­gierig auf die Fort­setzung(en).

Fazit:

Diese Zeitreise-Fantasy sticht vor allem mit ihrem starken Lokal­bezug aus der Masse hervor.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Chroniken der Zeit – 1 – Alte Schuld

Jasmin Kreilmann
Chroniken der Zeit – 1 – Alte Schuld

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Napoleon und die wilden 60er

Klappentext:

Zeit ist unersetzbar. Essenziell.

In die Fußstapfen des verstorbenen Vaters treten – Das ist es, was die neun­zehn­jährige Jennifer Wings­low schon seit Kindes­beinen möchte. Dass dies aller­dings bedeutet, eine Zeit­reisende zu werden – damit hätte sie nicht gerech­net!

Die kuriosen Vorfälle häufen sich: Erst prophezeit eine Wahr­sagerin der Abituri­entin eine furcht­bare Zukunft und anschlie­ßend findet Jennifer auch noch geheime Doku­mente im Büro ihres ver­stor­benen Vaters. Als sie diesen auf den Grund geht, endet sie vor dem Alt-Histo­rischen Museum, wo sich ihr eine ein­malige Chance bietet: Zeit­reisen. Und dann soll sie auch noch von Jonathan, dem über­heblichen Enkel vom Museums­direktor, lernen, wie das funktio­niert!

Nach und nach offenbart sich Jennifer allerdings, dass Zeit­reisen alles andere als einfach sein kann. Insbe­sondere, wenn ein Mann, der den Lauf der Geschichte ver­ändern will, seine Finger im Spiel hat, und nichts so ist, wie es scheint.

 

Rezension:

Als die Abiturientin Jennifer in den Unterlagen ihres vor Jahren ver­stor­benen Vaters den Plan einer Zeit­reise-Uhr findet, ver­stärkt das ihren Wunsch, in dessen Fuß­stapfen zu treten. Als sie spon­tan das Museum, wo ihr Vater gear­beitet hatte, aufsucht, bietet ihr dessen ehe­maliger Chef auch sofort an, sie im Zeit­reisen aus­bilden zu lassen. Schon bald fällt Jennifer jedoch auf, dass da irgend­etwas nicht stimmt …

Dass es sich bei Jasmin Kreilmanns Buch um den Auf­takt eines Zeit­reise-Fantasy-Mehr­teilers handelt, verrät bereits der Titel. Auch Roman­tasy-Ele­mente lässt die Autorin ein­fließen. In vieler­lei Hin­sicht folgt die Geschichte dem von ähn­lichen Büchern gewohn­tem Muster. Mit ihren 19 Jahren liegt die Prota­gonistin aller­dings schon etwas über dem Alters­durch­schnitt derartiger Werke.

Die Story hält sich mit keiner langen Vorrede auf, sodass Prota­gonistin und Leser sich schon nach wenigen Seiten erst­mals in der fernen Ver­gangen­heit wieder­finden. Auch wenn sich der Punkt, wieso der Museums­direktor das ihm prak­tisch fremde Mädchen so schnell auf eine Zeit­reise schickt, im Laufe der Hand­lung auf­klärt, hätte eine etwas aus­führ­lichere Vor­geschichte durch­aus zum besseren Ver­ständ­nis der Prota­gonistin bei­tragen können. Über kon­krete Zukunfts­pläne – sie steckt immer­hin gerade im Abitur – erfährt man nichts. Aller­dings hätten die sich wegen der sich erge­benden Ent­wick­lungen sowieso schnell als obsolet erwie­sen. Ein paar Logik­lücken fallen auch auf. Wieso sieht Jennifer die Unter­lagen ihres vor Jahren ver­stor­benen Vaters erst jetzt durch? Wie kann eine in der heuti­gen Zeit unter­getauchte Familie lang­fristig in den 1960er Jahren leben und deren Sohn sogar damals studieren? Ein Weg, an zeit­genös­sische Doku­mente zu gelangen, wird zumin­dest nie auch nur ange­deutet. Auf­fallend ist auch, dass die Prota­gonistin im Gegen­satz zu fast allen vergleich­baren Zeit­reise-Geschichten von nie­manden aufge­fordert wird, alles geheim zu halten.

Trotz der genannten Schwächen wird die Geschichte schnell interes­sant und spannend. Uner­wartete Wen­dungen lassen anfäng­liche Erwar­tungen und Ver­mutungen schnell revi­dieren. Viele Andeu­tungen bleiben vorerst aller­dings rätsel­haft. Dieser 1. Band endet in einem Cliff­hanger, der den Leser prak­tisch zum Weiter­lesen zwingt.

Die Autorin lässt ihre Protagonistin als Ich-Erzählerin auf­treten.

 

Fazit:

Dieser Auftakt eines Zeitreise-Abenteuers macht trotz einiger Schwächen Lust auf die noch zu erwar­tenden Ent­wick­lungen.

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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
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Das Geheimnis der Prophezeiung

Pelle Gernot
Das Geheimnis der Prophezeiung

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Rätsel um Eunice

Klappentext:

Eine Expedition, ein gefährlicher Auftrag und eine kryptische Prophe­zeiung.

Birk soll für den BND das ›Institut für experimentelle Archäo­logie‹ ausfor­schen. Nach einem schweren Schicksals­schlag ist der neue Job eine Chance, auf die er nicht mehr zu hoffen gewagt hatte. Eines Nachts aber werden die Wissen­schaftler auf eine Forschungs­reise geschickt – nach Rom – ins Jahr 83 vor Christus. Ihr Auftrag lautet, die Sibylli­nischen Bücher einzu­sehen, die streng bewacht im Keller des Jupiter­tempels liegen. Voller Begeis­terung tauchen die Frauen und Männer in das Leben der antiken Metro­pole ein. Doch die Expe­dition gerät zuneh­mend außer Kont­rolle und schon bald kann Birk nur noch auf Nora zählen. Eine faszi­nierende und abenteuer­liche Reise in das spät­republi­kanische Rom. Tauche ein in das leben­dige Treiben einer antiken Super­macht, besuche Thermen und Latrinen, sei Gast eines aus­schwei­fenden Gast­mahls und begib dich auf Schleich­wege durch die Cloaca Maxima. Es gilt den geheimnis­vollsten Spruch der Sybille von Marpessos zu ent­schlüsseln.

 

Rezension:

Birk ist Archäologe. Nach einem Gefängnisaufenthalt, weil er Fund­stücke privat verkaufen wollte, kann er jedoch nur noch als Hilfs­arbeiter jobben. Plötzlich taucht ein BND-Mitar­beiter bei ihm auf und bietet ihm einen berei­nigten Lebens­lauf, wenn er sich als Spitzel ins Institut für experi­men­telle Archäo­logie ein­schleusen lässt. Das erscheint durch enge Kontakte nach Russland nämlich verdächtig. Birk geht auf den Handel ein – und gerät in ein ver­rücktes Aben­teuer. Das Institut besitzt nämlich ein Zeit-Portal. Zusammen mit anderen Wissen­schaftlern reist Birk ins alte Rom, um nach den Sibylli­nischen Büchern zu suchen.

Pelle Gernot geht sein Zeitreise-Abenteuer auf ungewöhn­lichem Weg an. Die Verbin­dung mit histori­schem Wissen und ein paar Polit-Thriller-Elemenden kann durchaus gefallen. Beson­ders auffällig für einen Roman erscheint der umfang­reiche Anhang mit über 300 End­noten, in denen speziell Begriffe aus der römischen Geschichte erläu­tert werden.

Das Abenteuer des Protagonisten entwickelt sich interes­sant, denn natür­lich läuft längst nicht alles so glatt, wie es geplant ist. Gerade im Zusam­men­hang mit dem vermit­telten geschicht­lichen Wissen kann das den (entsprech­end interes­sierten) Leser fesseln. Haupt­sächlich der Teil der Geschichte vor Antritt der Zeit­reise könnte aller­dings eine Straf­fung ver­tragen. Dieser wirkt stellen­weise doch etwas (zu) aus­führlich.

Der Autor erzählt seine Geschichte auf auffallend ruhige Weise, die selbst in Schlüssel­momenten kaum einmal hektisch wirkt. Dabei bedient er sich der 3rd-Party-Perspek­tive. Fast schon als Aus­nahme im aktuellen Buch­markt kann man es bezeich­nen, dass es sich bei diesem Buch um eine komplett abge­schlos­sene Geschichte handelt, die keine Hinter­türen für eine even­tuelle Fort­setzung offen lässt.

 

Fazit:

Dieses Zeitreise-Abenteuer vor archäologischen Hinter­grund kann man beinahe schon als episch bezeich­nen.

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Das Erbe der Macht – 23 – Engelsfall

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 23 – Engelsfall

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Geburt eines Neffen

Klappentext:
Jens Erinnerungen treten immer stärker zutage, was fatale Folgen hat. Um das Gleichgewicht wiederherzustellen, müssen Alex und Kevin aktiv werden.
Unterdessen finden die Reisenden mit dem Monolithen ein totes Splitterreich. Doch warum hat die Archivarin sie dorthin geführt?

Rezension:
Während alle weiterhin nach einer Lösung des Merlin-Problems suchen, ergeben sich neue Probleme. Kevin und Alex hoffen im Rahmen einer Zeitreise ins alte Venedig eine Lösung zu finden. In einem Splitterreich ergeben sich dagegen in ferner Vergangenheit Entwicklungen, die in die Gegenwart hineinreichen könnten.
Band 23 – der letzte vor dem Staffelfinale. Andreas Suchanek lässt es so kurz vor diesem in seiner Urban-Fantasy-Reihe überraschend unspektakulär zugehen. Das soll natürlich nicht heißen, dass es diesmal gemächlich zugeht. Neben den Ereignissen, die zur oben erwähnten Zeitreise führen, und den Erlebnissen auf dieser selbst nimmt in diesem Band das Geschehen in einem vergangenen Splitterreich viel Raum ein. Das Überraschende ist, dass dem Leser bis kurz vor Ende dieses Bandes verborgen bleibt, in welcher Hinsicht diese Nebenhandlung irgendeine Bedeutung für die Entwicklung des Haupthandlungsstranges haben könnte. Wie vom Autor gewohnt, ist die Antwort auf diese Frage eine echte Überraschung, die wohl niemand vorhersehen dürfte.
Stilistisch bleibt natürlich alles beim Alten. So komplex wie das umfangreiche Handlungsgeflecht mittlerweile ist, stellt sich allerdings die Frage, wie der Autor dieses gigantische Knäuel an Charakteren und Nebenhandlungen im folgenden Finalband dieser Staffel vernünftig und für den Leser befriedigend entwirren will. Dass einzelne lose Fäden für die kommende Staffel offen bleiben, dürfte natürlich vorauszusetzen sein. Wie ein Band des üblichen Umfangs aber ausreichen soll, die Merlin-Handlung vernünftig zu einem Ende zu bringen, ist mir bisher ein Rätsel. Ich bin gespannt, ob Andreas Suchanek hierfür eine befriedigende Lösung findet.

Fazit:
Der Endspurt vor dem Staffelfinale – und trotzdem ist am Ende dieses Bandes alles noch offener als zuvor.

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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Brennende Tränen – 1 – Der immer wiederkehrende Traum

Claudia Soylu
Brennende Tränen – 1 – Der immer wiederkehrende Traum

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Hexen und Wasserdämonen

Klappentext:
Flammen – Rauch – Schmerz. Schreckliche Dinge, die Brea, einem 14 jährigen Mädchen, in ihren Träumen begegnen. Die Schmerzen erscheinen so echt und die Flüche nicht gerecht. Jede Nacht wacht sie schweißgebadet auf. Was hat es mit den Träumen auf sich? Als wäre sie nicht schon genug mit ihrer gehässigen Stiefmutter Euphrasia bestraft, die ihr das Leben zur Hölle macht. Brea entscheidet sich einen symbolischen Hilferuf auf Pergament niederzuschreiben. Sie schmeißt diesen in einen Quellteich und erweckt dadurch eine längst vergessene Legende, den Knucker, der in der Lage ist ein Zeitportal zu öffnen. Mit einer Antwort aus der Zukunft, hat sie allerdings nicht gerechnet. Die beiden Freundinnen Charmaine und Milli finden den Hilferuf aus dem Jahr 1429 und zweifeln daran, dass er echt ist. Erst nachdem sie sich sicher sind, dass der Brief wirklich aus dem Mittelalter stammt, setzen sie alles daran Brea vor einer Anklage als Hexe zu bewahren. Eine fantastische – mittelalterliche Geschichte

Rezension:
Dass ihre Eltern mit ihr und ihrem Zwillingsbruder von London ins kleine Hastings gezogen sind, passt Charmaine überhaupt nicht. Hier hat sie keine Freunde, und los ist schon gar nichts. Das ändert sich allerdings schlagartig, als sie einen Ausflug zu einem sagenumwobenen Teich unternimmt. Plötzlich fällt ihr ein Stück Papier vor die Füße. Das fühlt sich schon merkwürdig an. Langsam wird ihr klar, dass es sich um Pergament handelt. Der Brief darauf ist mit 1429 datiert. Wenn das Schreiben echt ist, wäre es also stolze 588 Jahre alt. Der Inhalt des Briefs ist sogar noch mysteriöser. Darin bittet ein – wie sie – 14-jähriges Mädchen um Hilfe. Den Namen des Mädchens hat Charmaine sogar erst kürzlich im Unterricht gehört – als den Namen einer 1430 verbrannten Hexe. Nach anfänglicher Skepsis wird sich Charmaine immer sicherer, dass der Brief echt ist. Kann sie dieser Brea helfen?
Claudia Soylu erzählt ihr Urban-Fantasy-Abenteuer in 2 Zeitebenen. Welche von diesen die Haupthandlung darstellt, ist interpretierbar. Meiner Ansicht nach stellt potenziell der im Jahr 1429 angesiedelte Handlungsstrang um Brea das eigentliche Zentrum des Geschehens dar, während die Handlung um Charmaine im Jahr 2017 eher unterstützenden Charakter hat. Im Fokus der Geschichte stehen der Hexenwahn und die damit verbundenen Denunzierungen im Mittelalter. Im Zusammenhang mit ihren komplizierten Familienverhältnissen gerät die Protagonistin dieser Zeitebene, Brea, geradewegs in diese hinein. Nur die Ratschläge Charmaines, der Protagonistin des modernen Handlungsstrangs, können Brea über die Jahrhunderte hinweg helfen. Leider führen die auf Charmaines Tipps beruhenden Veränderungen auch zu Änderungen in der heutigen Zeit. Das führt zu einem komplizierten hin und her, um Breas Rettung und die Bewahrung von Charmaines gewohnter Umgebung unter einen Hut zu bekommen.
Das Buch bietet ein abgeschlossen wirkendes Ende, bei dem eigentlich nur der Verbleib der Stiefmutter unerwähnt bleibt. Erst die Erkenntnis, dass es sich nur um einen 1. Band handelt, macht dem Leser klar, dass die Geschichte doch noch nicht an ihrem Schluss angekommen ist.
Die Autorin bedient sich in beiden Zeitebenen der Ich-Perspektive ihrer jeweiligen Protagonistin. In beiden Fällen kann man den Emotionen der Mädchen gut folgen. Auch wenn Gefühle bei Charakteren dieses Alters natürlich nicht unerwähnt bleiben, gleitet die Handlung nie in Richtung Romantasy ab.
Diese überzeugende Jugend-Urban-Fantasy weckt definitiv die Lust auf die Fortsetzung(en).

Fazit:
Dieses Urban-Fantasy-Abenteuer zwischen den Jahrhunderten kommt bisher ohne menschliche Zeitreise aus.

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Vortex – 1 – Der Tag, an dem die Welt zerriss

Anna Benning
Vortex – 1 – Der Tag, an dem die Welt zerriss

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Unterwegs zum Urvortex

Klappentext:
„Die Vortexe zerstörten unsere Welt. Wir lernten in ihnen zu laufen. Doch niemand ahnte, was sie in uns entfachen würden …“
Für Elaine ist es der wichtigste Tag ihres Lebens: In Neu London findet das spektakuläre Vortexrennen statt, und sie ist eine der Auserwählten. Hunderte Jugendliche jagen bei dem Wettkampf um den Globus – doch nicht zu Fuß. Sie springen in die Energiewirbel, die die Welt vor Jahrzehnten beinahe zerstört haben. Der Sprung in einen Vortex ist lebensgefährlich, doch gelingt er, bringt er einen wie ein geheimes Portal in Sekunden von einem Ort zum anderen. Elaine will das Rennen um jeden Preis gewinnen. Doch mitten im Vortex erwacht eine Macht in ihr, die die Welt erneut erschüttern könnte. Und der Einzige, der Elaine nun zur Seite stehen kann, ist ein Junge, der nichts mit ihr zu tun haben will …
Unglaubliche Twists, Spannung und eine Hauptfigur auf den Spuren von Katniss Everdeen: der packende Auftakt einer Future-Fantasy-Trilogie auf Weltklasseniveau!

Rezension:
Vor 80 Jahren tauchte aus dem Nichts ein gigantischer Wirbel auf, der Menschen, Tiere und Pflanzen teilweise miteinander vermischte. Seitdem versucht die Menschheit, sich gegen diese Mischkreaturen zu verteidigen. Die Hauptlast dieser Aufgabe obliegt den Läufern, Auserwählten, die sich durch übriggebliebene Miniwirbel, die Vortexe, bewegen, um die Vermengten im Zaum zu halten und im Bedarfsfall festzusetzen. Obwohl diese Tätigkeit gefährlich ist, gibt es weitaus mehr Bewerber als neue Stellen. Deshalb stellen sich in jedem Jahr am Ende ihrer Ausbildung Jugendliche dem Vortexrennen. Nur die 10 Besten dürfen Läufer werden. Elaine hofft darauf, eine dieser Glücklichen zu sein. Doch bei ihrem Rennen kommt es zu einem überraschenden Zwischenfall, der ihr Leben verändert. Schon bald ist sie sich nicht mehr sicher, ob ihre Vorbilder wirklich auf der richtigen Seite stehen.
Der Verlag bezeichnet Anna Bennings Trilogie als Future Fantasy, ein Sub-Genre, das mir unter diesem Begriff noch nicht untergekommen ist. Trotzdem ist diese Bezeichnung wohl selbsterklärend. Gewisse SciFi-Aspekte kann man dem Buch aber auch nicht absprechen, was nicht verwundert, da es im Jahr 2099 handelt. Das auslösende Ereignis, der Urvortex, fand (knapp) 80 Jahre zuvor im Jahr 2020 statt. Wir sollten also vorsichtig sein, wenn wir in den nächsten Monaten einen großen Wirbel entdecken.
Die Ausgangslage ist schnell zusammengefasst: Die 17-jährige Protagonistin Elaine wuchs nach dem Tod der Mutter bei ihrer Tante auf, die mit einem der einflussreichsten Mitglieder des Kuratoriums, jener Institution, die die Welt seit dem Zwischenfall beherrscht, zusammenlebt. So ist es nicht verwunderlich, dass sie die Ideologie des Konsortiums verinnerlicht hat. Erst durch einen Zwischenfall kommen ihr Zweifel. Soweit ist die Konstellation also nicht ungewöhnlich für vergleichbare Jugendbücher. Elaines Reisen durch Vortexe und ihre Suche nach der Wahrheit stellen somit den Schwerpunkt der Handlung dar. Das ‚Personal‘ des Buches entspricht weitgehend dem Üblichen. Neben der Protagonistin gibt es ihren besten Freund, einen anderen Jungen, in den sie heimlich verliebt ist, obwohl er unerreichbar erscheint, die ‚Klassenzicke‘ des Ausbildungsjahrgangs, das große Vorbild und den Strippenzieher. Zum Glück verzichtet die Autorin auf eine tiefer gehende Beziehung, allerdings nicht auf gewisse Gefühlswallungen.
Anna Benning erzählt ihre Geschichte in einem rasanten, mitreisenden Tempo. Dabei verwendet sie die Ich-Perspektive ihrer Protagonistin, sodass der Leser deren zunehmenden Zweifeln unmittelbar folgen kann. Diese Erzählweise zieht den Leser schnell in ihren Bann. Nie kommt beim Lesen auch nur die kleinste Langeweile auf.
Schon dieser 1. Band ist ungemein spannend. Wie soll sich das erst zum Finale hin entwickeln? Für Freunde des Genres kann ich nur eine eindeutige Leseempfehlung aussprechen.

Fazit:
Dieses ungemein spannende Jugendbuch vereint Fantasy- und SciFi-Elemente zu einer Handlung mit überraschenden Wendungen.

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#VortexDerTagandemdieWeltzerriss #NetGalleyDE
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„Eisenach und Umgebung: Ein Stadtführer aus dem Jahr 1898“
Dieser interessante historische Stadtführer steht jetzt als Reprint zur Verfügung. Lernt ein Eisenach kennen, das es so nicht mehr gibt! Staunt über Informationen, die für uns heute kaum noch vorstellbar sind.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2019/11/12/eisenach-und-umgebung-ein-stadtfuehrer-aus-dem-jahr-1898/

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Eine unverhoffte Zeitreise: Rachels Tagebuch

Britta Keller
Eine unverhoffte Zeitreise: Rachels Tagebuch

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Im besten Heiratsalter

Klappentext:
Die aus Schottland stammenden Freunde Andrew und Brian arbeiten in der Bibliothek an ihrer Semesterarbeit über das Mittelalter, als ihnen ein rotes Buch in die Hände fällt. Erstaunt stellen sie fest, dass sich der Titel, wann immer sie das Buch zur Hand nehmen, ändert. Was hat es damit auf sich? Bevor sie begreifen können, was geschieht, finden die beiden sich gemeinsam mit Andrews Schwester in der Vergangenheit wieder. Ihnen bleibt nichts Anderes übrig, als ihre Rolle in diesem unfreiwilligen Abenteuer zu spielen, auch wenn sie nicht wissen, was sie letztlich erwartet. Werden die Drei es meistern?

Rezension:
Als die Freunde Andrew und Brian aus Edinburgh in der Bibliothek nach Quellen für eine Geschichtshausarbeit suchen, stoßen sie auf ein passend wirkendes Buch. Doch wieso verändert sich die Schrift auch dem Cover? Das Buch ist ihnen nicht geheuer, und sie beschließen, es vorerst nicht zu öffnen. Andrews Schwester Jillian will jedoch aus Neugierde wissen, was das für ein Buch ist – und schon landen alle 3 im Schottland des Jahres 1314. Sie haben keine Ahnung, was sie machen können, um ins 21. Jahrhundert zurückzukehren.
Dass es sich bei Britta Kellers Fantasy-Abenteuer um eine Zeitreise-Story handelt, verrät natürlich schon der Titel. Die Zusammenstellung der ‚Reisegruppe‘ ist schnell zusammengefasst. Es sind die beiden 18-jährgen Freunde Andrew und Brian sowie Andrews 17-jährige Schwester Jillian. Dass sich Freund und Schwester Andrews dabei näherkommen, entspricht schon fast einem Stereotyp einer solchen literarischen Charakter-Konstellation.
Der Schwerpunkt der Handlung liegt natürlich auf den Abenteuern der Zeitreisenden im 14. Jahrhundert. Allerdings nimmt auch die ‚Nachbereitung‘ der Erlebnisse nach der Rückkehr – dass eine solche erfolgt, hat wohl ohnehin niemand ernsthaft bezweifelt – einen überraschend großen Raum ein. Was mich an der an sich interessanten Geschichte etwas störte, war die Passivität aller 3 Charaktere im mittelalterlichen Schottland. Alle lassen sich ohne größeres Aufbegehren herumstoßen, statt selbst die Initiative zu ergreifen.
Die Autorin überlässt ihren Protagonisten wechselweise das Wort, von den Erlebnissen zu berichten. Dass manche bereits geschilderten Geschehnisse dabei aus einer anderen Perspektive nochmals wiederholt werden, kann man wohl als Stilmittel akzeptieren. Trotz des Titels, der vom Aufbau her wie eine Kombination aus Reihen- und Band-Titel wirkt, handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um eine abgeschlossene Geschichte, die nicht fortgesetzt wird.

Fazit:
Diese Jugend-Zeitreise-Fantasy unterscheidet sich deutlich von mir bisher bekannten Werken dieses Genres.

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