Nightingale – 1 – Mord im Musensaal

Danielle Weidig
Nightingale – 1 – Mord im Musensaal

Ein Ehemann mit Vorgeschichte

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Klappentext:

Moderner Cosy Crime aus Südengland mit Charme, Stil und einer jungen Countess auf Mörder­jagd.

Die in Boston aufgewachsene Lydia hat sich ihr Leben als frisch verheiratete Lady Nightin­gale auf dem eng­lischen Land­sitz ihres Mannes Nigel deut­lich ro­mantischer vor­ge­stellt. Statt Land­luft und La­vendeltee er­warten sie ein in die Jahre ge­kommenes Schloss, eine exzent­rische Schwie­ger­mutter und ein Kater, der größer ist als mancher Hund. Dann er­schüttert ein mys­teriöser Mord das idyl­lische Städt­chen Whis­pering Pines: Aus­ge­rechnet Nigels Ex-Ge­liebte wird im Musen­saal des ört­lichen Kunst­museums tot auf­ge­funden, und eine rätsel­hafte Bot­schaft wirft einen be­droh­lichen Schatten auf die Familie Nightin­gale. Wäh­rend die Polizei ihren Ehe­mann für den Mörder hält, er­mittelt Lydia auf eigene Faust, be­waffnet mit Neu­gier, Schmink­köfferchen und einer ge­hörigen Portion ameri­kanischem Prag­matismus. Unter­stützt wird sie dabei von Godfrey, dem loyalen, dis­tinguierten Fa­milien­butler mit un­er­gründ­lichem Eulen­blick. Je tiefer Lydia gräbt, desto mehr Ge­heim­nisse kommen ans Licht. Manche sind tödlich.

Charmant. Britisch. Mörderisch. Der Auftakt zu einer Cosy-Crime-Reihe zum Mit­rätseln, Schmun­zeln und Wohl­fühlen.

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Rezension:

Nach Hochzeit und ausgedehnter Hochzeitsreise wacht Lydia erstmals im ge­mein­samen Ehe­bett auf. Als Ameri­kanerin muss sie sich erst im Leben einer Countess auf dem Schloss ihres adligen bri­tischen Manns zu­recht­finden. Schon bei der Be­sichtigung des Städt­chens gerät sie je­doch in einen Mord­fall. Wie sich heraus­stellt, war die Tote eine Ex-Freundin ihres Mannes, und schnell ist der der Haupt­ver­dächtige.

Danielle Weidig siedelt ihre neue Cosy-Crime-Reihe im England der heu­tigen Zeit an. Ihre Prota­gonis­tin ist die ge­bürtige Ameri­kanerin Lydia, die kürzlich einen echten bri­tischen Earl ge­heiratet hat. Der Ein­stieg wirkt auf mich etwas über­stürzt. Lydias Ver­gangen­heit, Kennen­lernen, Hochzeit und Flitter­wochen werden nur kurz an­ge­rissen und wirken so nicht ganz glaub­haft. Auch wirkt die Prota­gonis­tin zu­nächst etwas auf ihr Äußeres be­zogen. Als sie mit den Mord­er­mittlungen be­ginnt, bessert sich diese Ein­schätzung aller­dings deutlich. Ab hier kommt das ty­pische Cosy-Crime-Feeling zu­tage. Der Höhe­punkt wirkt für das Genre sogar über­ra­schend hart. Die für der­artige Ge­schichten ty­pischen Hand­lungs­elemente wie mehrere Ver­dächtige und falsche Spuren sind vor­handen. Im Finale wird dann sogar schon der Fall für den nächsten Band an­ge­deutet. Wenn dann die oben be­schrie­benen Ein­stiegs­schwierigkeiten weg­fallen, könnte diese Reihe ihr Po­tenzial ganz aus­spielen.

Die Autorin folgt handlungsmäßig stets ihrer Protagonistin, wobei die Dar­stellung der Er­eignisse im Präsens etwas ver­wirren kann.

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Fazit:

Nach leichten Einstiegs-Hindernissen schafft es diese Cosy-Crime-Story, ihre eigene Dy­namik auf­zu­bauen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Die Fälle des Lewis van Allington – 1 – Ruf der Rusalka

Stephan R Bellem
Die Fälle des Lewis van Allington – 1 – Ruf der Rusalka


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Sprecher: Roman Shamov

Die Klientin am Fluss

Klappentext:

Lewis hat sich geschworen, es nie wieder zu tun. Doch der faszinierenden Fremden kann er nicht wider­stehen. Als Londons größter Er­mittler soll er den Mord an ihrer Freundin auf­klären.

Aber mit jedem Schritt holen ihn die Bilder seiner Vergangenheit wieder ein und drohen, ihn unter sich zu be­graben.

Wäre da nicht die Frau an der Themse. Kann sie ihn vor sich selbst retten?

Kate kann endlich der Eintönigkeit Manchesters entkommen und wagt sich nach London, um ihrem Traum nach­zu­jagen: der nächsten großen Story.

Und was wäre größer als ein Serienmörder?

Aber die Morde sind erst der Anfang.

Kate und Lewis tauchen ein in eine Welt der Geheimgesellschaften und okkulten Rituale. Können sie die Ver­nichtung Londons noch auf­halten?

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Rezension:

Lewis van Allington hat sich den Ruf eines Meisterdetektivs erworben, als er einen mys­teriösen Fall löste und lite­rarisch ver­ar­beitete. Was außer seinem Butler jedoch kaum je­mand weiß, ist, dass er mittler­weile starker Alko­holiker ist. Als er am Ufer die Ber­gung eines Mord­opfers beo­bachtet, lässt er sich über­zeugen, dem Fall nach­zu­gehen. Kate ent­stammt einer wohl­habenden Fa­milie in Man­chester. Nach­dem sie dort als Hobby-Jour­nalistin einen Skandal ver­ur­sachte, will sie ihr Glück in London ver­suchen.

In seiner Reihe um „Die Fälle des Lewis van Allington“ verbindet Stephan R Bellem mehrere Genres mit­ein­ander. Zu­nächst handelt es sich hier um einen klas­sischen De­tektiv-Roman, der im vik­tori­anischen London an­ge­siedelt ist. In diesen werden aller­dings Mys­tery- be­ziehungs­weise Fan­tasy-Ele­mente ein­ge­woben. Wie der Titel schon ver­rät, steht im Zentrum Lewis van Alling­ton. Über die Hin­ter­gründe des Prota­gonis­ten er­fährt man bis­her nur, dass er einen Kri­minal­fall löste und da­rüber ein Buch ver­fasste, was ihm zu einiger Be­kannt­heit ver­half. Über seine ge­sell­schaft­liche Her­kunft ist bisher nichts be­kannt. Wäh­rend ein Hand­lungs­strang ihn dabei ver­folgt, wie er trotz seiner Alko­hol­ab­hängig­keit dem Fall einer er­mordeten Frau nach­gehen will, kon­zentriert sich ein an­derer auf Kate. Diese ist eine junge Frau aus gut­bürger­lichen Ver­hältnissen, deren Vater es ihr ge­stattete, als Hobby Jour­nalismus zu be­treiben. Als sie dabei mit Insider­infor­mationen aus Kauf­manns­familien einen Skandal ver­ur­sacht, muss sie ihre Hei­mat­stadt ver­lassen. In der von mir ge­hörten Hör­buch-Ver­sion wird leider lange nicht deut­lich, dass beide Hand­lungs­stränge zeit­lich nicht parallel ab­laufen. Ich weiß nicht, ob das in der Taschen­buch- oder eBook-Aus­gabe even­tuell deut­licher er­kennbar ist. So wird die Nicht-Paral­lelität der Er­eignisse erst ganz am Ende zu­sam­men mit den Mys­tery-Ele­menten deut­lich er­kennbar. Parallel zu den Er­mitt­lungen wird auch der Weg des Prota­gonis­ten aus seiner Alko­hol-Sucht ständig the­matisiert. Auf die weitere Ent­wicklung dieser Reihe darf man sicher ge­spannt sein.

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Fazit:

Die Mystery-Komponente dieses historischen Detektiv-Romans bleibt bis ins Finale sehr zu­rück­haltend.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Die rätselhaften Fälle von Cooper & Robinson – 1 – Das Geheimnis von Rowlstone

Chris Chambers
Die rätselhaften Fälle von Cooper & Robinson – 1 – Das Geheimnis von Rowlstone

Die Geschäfte des Butlers

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Klappentext:

Ein Mord ohne Zeugen, ein verschwundener Papyrus und eine Frau, die sich im vikto­rianischen London be­haupten muss und nichts zu ver­lieren hat – außer ihrem Leben

London, 1894. Als die junge Mary Robinson eine Anstellung als Kranken­schwester des ex­zent­rischen Lord Rowl­stone an­nimmt, rechnet sie mit einem ge­regelten Allt­ag. Doch nicht genug damit, dass sie die Launen des gran­tigen alten Mannes er­tragen muss: Der von der Suche nach dem ver­schollenen Grab der ägyp­tischen Königin Teje be­sessene Lord reist, ent­gegen dem Rat seines Arztes, in Marys Be­gleitung nach Ägypten und ver­schwindet kurz nach ihrer An­kunft in Luxor spurlos.

Zurück in London steht Mary mittellos da. Das Blatt wendet sich, als sie er­fährt, dass der alte Mann ihr ein Haus in der Regency Lane ver­macht hat. Doch auch der Aben­teurer John Cooper er­hebt An­spruch auf das Erbe. Er be­hauptet, der un­ehe­liche Sohn des ver­schwun­denen Lords zu sein. Bald ver­dichten sich die Hin­weise, dass Rowl­stone er­mordet wurde. Das un­gleiche Paar muss sich zu­sammen­raufen, um dessen Tod auf­zu­klären. Zum Ärger von Inspector Reginald Davies der Metro­politan Police be­schließen sie, Rowl­stones Mörder auf eigene Faust zu jagen und ge­raten in einen Strudel aus Ge­heim­nissen, Intrigen und töd­lichen Ge­fahren …

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Rezension:

Mary Robinson wuchs als Waisenkind in einem Kloster auf, wo sie als Kranken­schwester aus­ge­bildet wurde. Sie tritt eine Stelle beim eigen­sinnigen alten Lord Rowl­stone an, der ihr fast täglich mit Ent­lassung droht. Als der Lord auf eine Aus­grabungs­reise nach Ägypten be­steht, be­gleitet sie ihn, doch dort ver­schwindet er spurlos. Um so größer ist die Über­ra­schung, als Mary er­fährt, dass sie und der un­ehe­liche Sohn des Lords, John Cooper, ge­meinsam das statt­liche An­wesen nebst Butler ge­erbt haben. Zu­nächst wider­willig be­schließen beide, das Ver­schwinden des Lords ge­meinsam auf­zu­klären.

Das späte 19. und frühe 20. Jahrhundert kann man sicher als den Geburtszeitraum des Cosy Crime be­zeichnen. Viel­leicht ist das der Grund, wieso auch heute ver­fasste Ge­schichten dieses Genres oft be­sonders authen­tisch wirken, wenn die Hand­lung in dieser Zeit an­ge­siedelt ist. Das trifft auch auf die mit diesem Band be­ginnende Reihe von Chris Chambers zu. Als Prota­gonis­ten stellt er die junge Kranken­schwester Mary Robinson sowie den Aben­teurer und Klein­ganoven John Cooper in den Fokus. Beide Cha­raktere werden dabei gegen­sätzlich dar­gestellt. Dass sie sich trotz­dem schließ­lich näher­kommen, dürfte den ge­übten Leser solcher Ge­schichten kaum über­raschen. Von einer Ro­manze sind beide bisher aller­dings noch weit ent­fernt. Was die Er­mittlungen zum Tod des Lords an­geht, er­füllen sie die Er­war­tungen, die der Leser ans Cosy-Crime-Genre hat. Was man dem Buch nur ein­ge­schränkt vor­werfen kann, da es sich bei mo­dernen Stoffen mit dieser Hand­lungs­zeit (hier 1894) weit­gehend ein­ge­bürgert hat, ist, dass viele Cha­raktere für diese Zeit eigent­lich viel zu mo­derne An­sichten haben. Doch das ist man als Leser längst ge­wohnt. Die Story funktio­niert sehr gut, so­dass man ge­spannt sein darf, was uns in dieser Reihe noch er­wartet.

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Fazit:

Dieses Cosy-Crime-Format im viktorianischen London bietet alles, was der Genre-Fan von der­artigen Krimis er­wartet.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
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Die Flüsse von London – 10 – Die Meerjungfrauen von Aberdeen

Ben Aaronovitch
Die Flüsse von London – 10 – Die Meerjungfrauen von Aberdeen


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Übersetzung: Christine Blum
Sprecher: Sarah Dorsel, Dietmar Wunder

Tauchgang in Schottland

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Klappentext:

Ein stürmischer Tag, ein totes Schaf, eine Menge Magie – Peter Grant is back!

Der Fund eines toten Schafs mag in Schottland nicht sehr überraschend sein, aber dennoch deutet sehr viel an dieser Schaf-Ge­schichte auf ma­gische Be­teiligung hin. Und so be­schließt Chief Ins­pector Thomas Nightin­gale, sich die Sache mal ge­nauer an­zu­schauen. Sein in­zwischen schon recht er­fahrener „Zauber­lehrling“ Peter Grant macht sich eben­falls auf ins stür­mische Schott­land.

Doch als Vater von zweijährigen Zwillingen kann man schlecht allein reisen, also kommen alle mit: die Kinder, Be­verley und zu allem Über­fluss Peters Mutter, die sich als Baby­sitterin an­dient. Nach einer Er­holungs­reise klingt das nicht und prompt wartet in Schott­land noch weit mehr als nur ein totes Schaf auf Peter …

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Rezension:

Bei Aberdeen wird ein totes Schaf gefunden. Darüber würde sich kaum jemand auf­regen, wenn die Biss­spuren nicht ein­deutig ver­raten würden, dass da sicher kein Tier am Werke war, dass man in Schott­land ver­muten würde. Das weckt das Inte­resse des Folly, wo­rauf hin ein kom­binierter Ab­teilungs- und Familien­ausflug ins ferne Schott­land orga­nisiert wird. … wo man der Hilfe der hier über­haupt nicht zu­ständigen Metro­politan Police mit ge­mischten Ge­fühlen be­gegnet.

Erneut sind rund 1½ Jahre seit dem letzten regulären Die-Flüsse-von-London-Band („Die Silber­kammer in der Chan­cery Lane“) ver­gangen, bis Ben Aarono­vitch diesen 10. Band folgen lässt. Wie be­reits im letzten Band der No­vellen-Spin­off-Reihe („Eine Nach­tigall in New York“) ex­peri­men­tiert er auch hier mit der Er­zähl­struktur. War in letz­terer erst­mals ein bis­her un­be­kannter Neben­cha­rakter der Ich-Er­zähler, lässt er im vor­liegen­den Buch diese Rolle zwi­schen Peter Grant und dessen Cousine Abi­gail wechseln. In den bis­herigen 9 Bänden der Haupt­reihe nahm aus­nahms­los Peter diese Po­sition ein. Schon beim ‚Aus­flug‘ nach Aber­deen zieht der Autor mit der an­reisenden ‚Per­sonal­stärke‘ die Skur­rilität ins Ex­treme. Neben Nightin­gale, Peter, dessen mittler­weile zum Azubi auf­ge­stiegenen Cousine Abi­gail und dem Ge­richts­mediziner Dr. Walid reisen auch Peters Göt­tinnen-Frau Be­verley, die ge­mein­samen Zwillings­töchter und Peters Mutter als Baby­sitter an. Da diese ihren Mann, Peters Vater, nicht allein in London zu­rück­lassen will, kommt der auch mit, und da man den Schott­land-Besuch ja nutzen kann, um auch hier etwas be­kannter zu werden, nimmt er gleich die anderen Mit­glieder seiner Jazz­band mit, um hier auf­zu­treten. Alleine das dürfte aus­reichen, um mehr als genug Chaos für diesen Band zu garan­tieren. Aber na­türlich bietet auch der Fall wieder massen­weise über­natürlich-kri­minelle Be­geg­nungen. Alles zu­sammen er­gibt das wieder den aus dieser Reihe ge­wohnten, so ge­nialen wie skur­rilen Urban-Fan­tasy-Humor Aarono­vitchs.

Der Autor wechselt diesmal zwischen den jeweils in der 1. Person erzählten Per­spektiven von Peter und Abi­gail. Erst­mals in dieser Reihe habe ich mir diesen Band nicht in Buch­form, sondern als Hör­buch zu Ge­müte ge­führt. Dabei werden Peters und Abi­gails Blick­winkel durch ge­trennte Sprecher wieder­ge­geben. Leider ist der Regie offen­bar ent­gangen, dass Abi­gails Sprecherin, Sarah Dorsel, den Namen Peter immer deutsch aus­spricht.

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Fazit:

Auch im 10. Versuch fällt diese humorvolle Urban Fantasy um den magischen Poli­zisten Peter Grant wieder genial aus.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
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Ein Fall für Iris Woodmore – 1 – Die Toten von Crookham Hall

Michelle Salter
Ein Fall für Iris Woodmore – 1 – Die Toten von Crookham Hall


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Übersetzung: Andrea Kienitz

Das verschwundene Hausmädchen

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Klappentext:

Ein tödlicher Sprung. Eine vermisste Suffragette. Ein unerklärlicher Mord.

Der erste Band einer fesselnden Cosy-Crime-Reihe in den 1920er Jahren

London, 1920. Die Reporterin Iris Woodmore landet eine Schlagzeile, als zum ersten Mal zwei Frauen gegen­einander an­treten, um Groß­britanniens nächste weibliche Ab­ge­ordnete zu werden.

Doch zeitgleich muss sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, da ihre Mutter Violet 1914 bei einem An­griff der Suffra­getten auf das Par­lament töd­lich ver­un­glückte. Bis heute glaubt Iris, ihre Mutter sei bei einem Sturz in die Themse ver­sehent­lich ums Leben ge­kommen – doch ein Boots­mann, der Zeuge des Ge­schehens war, er­zählt ihr etwas Sonder­bares: Violet Wood­more fiel nicht in die Themse – sie sprang.

Iris macht sich nun auf die Suche nach der Suffragette, die an jenem schicksal­haften Tag bei ihrer Mutter war – nur um fest­zu­stellen, dass sie sechs Jahre zu­vor aus Crook­ham Hall ver­schwand.

Verzweifelt forscht Iris nach der Wahrheit hinter dem verhängnisvollen Sprung und ent­deckt, dass das Haus ihrer Vor­fahren Ge­heimnisse und Lügen ver­birgt, die un­weiger­lich zu einem Mord führen …

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Rezension:

Erstmals treten in dem Wahlkreis, in dem die junge Reporterin Iris Woodmore lebt und arbeitet, 2 Frauen gegen­ein­ander an. Bei der Be­richt­erstattung stößt Iris auf über­ra­schende In­for­mationen zum Tod ihrer Mutter vor 6 Jahren. Außer­dem gab es Ver­bindungen zwi­schen ihrer Mutter und einer der aktu­ellen Kandi­datinnen. Als es dann auch noch zu einem Mord kommt, muss die Re­porterin gleich in mehrere Rich­tungen nach­forschen.

Zumindest im vorliegenden 1. Band geht diese Cosy-Crime-Reihe von Michelle Salter für das Genre eher un­übliche Wege. Wäh­rend sich die Hand­lung zu­nächst auf den Tod der Mutter der Prota­gonis­tin, die der Suffra­getten-Be­wegung an­ge­hörte, kon­zentriert, wendet sich die Ge­schichte später einem Mord­fall zu. Dass es zwi­schen beidem einen Zu­sammen­hang gibt, dürfte ‚ge­übte Leser‘ kaum über­ra­schen. Relativ un­ge­wöhnlich ist auch, dass das Interesse der Prota­gonis­tin we­niger da­rauf ge­richtet ist, den Mörder zu über­führen, als viel­mehr da­rauf, die Ver­dächtige zu ent­lasten. Die Suffra­getten und ihr Kampf ums Wahl­recht bilden dabei einen ständig mit­schwingenden Hinter­grund. Der Kriminal­fall ist durch­aus interessant, das ‚ty­pische Cosy-Crime-Ge­fühl‘ stellte sich bei mir aller­dings nicht ein. Das heißt je­doch nicht, dass ich das Buch des­halb als schlecht em­pfinden würde. Ich würde es je­doch eher als his­torischen Frauen­roman mit Crime-Ele­menten be­zeichnen.

Die Autorin lässt ihre Protagonistin als Ich-Erzählerin agieren.

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Fazit:

Diese Kriminalgeschichte aus den frühen 1920er Jahren bietet interes­sante Twists, er­weckt aller­dings kaum Cosy-Crime-Feelings.

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Frag Philomena Freud – 1 – Die Perlenspinne

Annette Roeder
Frag Philomena Freud – 1 – Die Perlenspinne

Im Zeichen der Spinne

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Klappentext:

Das Straßenmädchen Philomena ist in Wien wohlbekannt. Vor Sigmund Freuds Praxis ver­dient sie sich ihren Unter­halt als Schuh­putzerin und gibt oft bessere Rat­schläge für alle Lebens­lagen als der be­rühmte Be­gründer der Psycho­analyse. Dessen Ge­spräche kann sie ge­legentlich mit­ver­folgen und stößt so auf manches Ge­heimnis. Als die junge Patientin Sidonie von Waller­see ver­dächtigt wird, ihre Erb­tante er­mordet zu haben, wird Philo­mena miss­trauisch. Ist es nicht merk­würdig, dass die Mord­waffe aus­ge­rechnet eine Haar­nadel mit einer perlen­be­setzten Spinne ist, wo Sidonie doch wegen einer Spinnen­phobie be­handelt wird? Philo­mena forscht nach und stößt auf eine Intrige, die sie bis in Wiens be­rüchtigte Heil­anstalt für Nerven­kranke führt.

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Rezension:

Seit sie aus dem Kinderheim getürmt ist, schlägt sich die mittlerweile 14-jährige Philo­mena als Schuh­putzerin durch. Das ist nicht immer leicht, aber die ehe­maligen Be­wohner des Waisen­hauses auf der Hohen Warte halten zu­sammen und helfen sich gegen­seitig. Philo­menas ‚Arbeits­platz‘ ist vor der Praxis von Pro­fessor Freud, wo sie dessen Patienten kommen und ge­hen sieht – und auch manches von deren Pro­blemen mit­be­kommt. Als eine der Patien­tinnen eines Mordes be­schuldigt wird, ist ihr sofort klar, dass sie es gar nicht ge­wesen sein kann.

Historische Jugend-Cosy-Crime-Reihen habe ich bereits mehrere be­sprochen. Wien als Hand­lung­sort ist mir in dieser Hin­sicht aller­dings neu. Genau hier siedelt Annette Roeder ihre mit diesem Band star­tende Reihe je­doch an. Im Fokus steht die 14-jährige Philo­mena, die seit ihrer Flucht aus dem Waisen­haus im Wien der 1920er Jahre auf der Straße lebt und sich das Nötigste durch Schuhe putzen ver­dient. Im 1. Band er­fährt sie, wie eine reiche junge Frau, die sie ober­flächlich kennt und von deren ex­tremer Spinnen­phobie sie aus eigener Er­fahrung weiß, eines Mordes be­schuldigt wird, den sie wegen eben dieser Phobie kaum aus­ge­übt haben kann. Da­rauf hin mischt sich die junge Prota­gonis­tin ein, um – wie es in diesem Genre üb­lich ist – den Fall selbst zu lösen. Dass das nicht ganz pro­blemlos von­statten­geht, dürfte Lesern dieses Genres na­türlich klar sein. Der Autorin ge­lingt es dabei, die Hand­lungen und das Zeit­kolorit glaub­haft dar­zu­stellen. Das Buch ist durch­aus auch für er­wachsene Leser gut les­bar. Auf Philo­menas kom­mende Aben­teuer darf man ge­spannt sein, zumal man bei ge­nauem Lesen am Ende eine bei­läufige Be­merkung ent­decken kann, die für zu­künftige Bände von Be­deutung seien dürfte.

Die Autorin folgt erzählerisch durchgängig ihrer Protagonistin. Lediglich eine kurze Szene am Ende wird aus anderer Sicht er­zählt. Etwas ne­gativ fällt ledig­lich auf, dass mehr­mals völlig un­zeit­gemäß von „Kun­dinnen und Kun­den“ die Rede ist.

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Fazit:

Diese jugendliche Cosy-Crime-Story überzeugt nicht zuletzt durch ihren für dieses Genre un­ge­wohnten Hand­lungs­ort.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Higgins und Hawke ermitteln – 2 – Mord am McKinley Square

Lee Strauss
Higgins und Hawke ermitteln – 2 – Mord am McKinley Square


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Übersetzung: Jara Dressler

Todesursache: Überraschende Begegnung

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Klappentext:

Bei einem Sturz vom Turm denkt jeder an Selbstmord … außer eine mutige Patho­login und eine inves­tigative Jour­nalistin

Band 2 der Cosy Crime-Reihe aus dem Boston der 30er Jahre

Als nach einem tragischen Sturz die Leiche einer Britin am Fuße des Custom House Tower ge­funden wird, hat die stell­ver­tretende Ge­richts­medizinerin Dr. Haley Higgins keinen Grund zu glauben, dass es sich nicht um Selbst­mord handelt. Bis die Re­porterin Samantha Hawke einen ano­nymen Hin­weis erhält: Das Opfer, Mrs. Olivia Gray, wurde aus dem siebten Stock in den Tod ge­stoßen. Die Frage ist nur, warum? Haley und Samantha arbeiten zu­sammen, um Ge­heimnisse zu lüften, die in eine Zeit zu­rück­reichen, an die sich nie­mand er­innern will, als der Tod jedem auf den Fersen war. Können die beiden Frauen heraus­finden, wer Mrs. Gray zum Schweigen bringen wollte, bevor ein Phan­tom er­neut unter­tauchen kann, das schon un­zählige Men­schen­leben ge­fordert hat?

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Rezension:

Boston in den 1930er Jahren. Samantha Hawke ist als Journalistin bei einer Zei­tung für den Haus­frauen­teil zu­ständig. Nach­dem sie einen Mörder über­führen konnte, er­laubt ihr Chef ihr aber, zwi­schen­durch auch ‚rich­tigen‘ Jour­nalismus zu be­treiben. Als sie einen Hin­weis be­kommt, dass es sich bei einem Selbst­mord in Wirk­lichkeit um Mord handelt, wendet sie sich an Dr. Haley Higgins, eine Ge­richts­medizinerin, die sie vom letzten Mord­fall kennt.

Im Zentrum von Lee Strauss’ Cosy-Crime-Reihe stehen 2 Frauen im Boston der 1930er Jahre. Beide ha­dern damit, dass es für Frauen zu dieser Zeit nicht ein­fach war, eigene be­rufliche Er­folge zu ver­buchen. Da ich Band 1 nicht kenne, fehlt mir ein Teil der Vor­ge­schichte, da beide Prota­gonis­tinnen sich in diesem wahr­scheinlich kennen­lernten und ge­meinsam einen Mord­fall lösten. Dieser und dessen jour­nalistische Aus­wertung haben der Jour­nalistin Samantha Hawke je­doch die Frei­heit ver­schaff, neben Haus­frauen­themen auch ernst­haften Jour­nalismus be­treiben zu dürfen. Im aktu­ellen Fall geht es um einen Fens­tersturz aus der 7. Etage eines Büro­gebäudes, den die Polizei längst als Selbst­mord ab­ge­schrieben hat. Den Prota­gonis­tinnen ge­lingt es auch mit für ihre Zeit un­ortho­doxen Me­thoden zu be­weisen, dass es Mord war und na­türlich schluss­endlich den Täter zu über­führen. Die Autorin legt dabei viel Augen­merk auf die Per­sönlich­keiten ihrer Hel­dinnen. Letzteres er­scheint zeit­weise fast wichtiger als der Fall. Zu­sammen er­gibt das eine solide Cosy-Crime-Story, die weit­gehend auf humorige Ele­mente ver­zichtet.

Die Autorin erzählt mit wechselndem Fokus auf ihre beiden Protagonistinnen.

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Fazit:

Diese historische Cosy-Crime-Handlung verwendet das für dieses Genre eher un­typische Boston als Hand­lungs­ort.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Tee? Kaffee? Mord! – 23 – Drei Sterne und ein Mord (Hörbuch)

Ellen Barksdale
Tee? Kaffee? Mord! – 23 – Drei Sterne und ein Mord (Hörbuch)


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Sprecherin: Vera Teltz

Das Ende einer Karriere

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Klappentext:

Aufregung im beschaulichen Earlsraven: Der Neubau des Black Feather feiert Er­öffnung. Aus diesem Anlass kündigt der ge­fürchtete Res­taurant­kritiker Leon Bester seinen Be­such an. Doch kaum hat er an­ge­fangen zu essen, be­kommt Bester Atem­not, bricht zu­sammen und ist tot. Es stellt sich heraus, dass in sein Essen jede Menge Nuss­mehl ge­geben wurde, ob­wohl be­kannt war, dass Bester hoch­aller­gisch auf Nüsse rea­giert! Nathalie und Louise sind ent­setzt – und können sich nicht er­klären, wer in ihrer Küche ein Motiv für den Mord an dem Gastro­kritiker haben könnte. Doch in ihrem Pub spielen nicht alle mit offenen Karten…

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Rezension:

Der neue Anbau des Black Feather ist fertig. Da ist natürlich eine große Er­öffnungs­feier fällig! Aus­ge­rechnet zu dieser kündigt sich je­doch ein be­rühmt-be­rüch­tigter Gastro­kritiker an. Zu einer Kritik kommt es aller­dings nicht, denn Leon Bester stirbt noch in der Gast­stätte an einer Allergie. Es stellt sich heraus, dass Nüsse in seine Por­tion ge­mischt worden sind, wo­gegen er aller­gisch war. Aber wer konnte mitten in Loises Reich einen solchen An­schlag durch­führen?

Auch im 23. Band ihrer Cosy-Crime-Reihe „Tee? Kaffee? Mord!“ erspart Ellen Barks­dale ihrer Prota­gonis­tin na­türlich keinen Todes­fall. Mitten in deren Black Feather stirbt während einer großen Er­öffnungs­feier ein Kritiker. Da zweifelt na­türlich kein Kenner dieser Reihe daran, dass Nathalie und ihre Freunde aktiv werden. Schließ­lich wäre es ja auch nicht gut für den Ruf des Gast­hauses, wenn ein Ver­dacht auf die eigene Küche fallen würde. Wie es für Cosy Crime im All­ge­meinen und diese Reihe im Be­sonderen üblich ist, stellt sich rasch heraus, dass es zahl­reiche Kandi­daten gibt, die einen Grund zur Tat haben. Genauso üblich ist es aller­dings, dass eigent­lich keiner von denen eine Mög­lichkeit zur Durch­führung ge­habt hätte. Ebenso selbst­ver­ständlich ist es na­türlich, dass die Prota­gonis­tin und ihr um­fang­reicher Freundes­kreis den Täter am Ende doch noch über­führen. Am Rande wird in diesem Band auch eine neue Figur ein­ge­führt, der wir in kom­menden Bänden be­stimmt wieder­begegnen dürften. Fans der Reihe werden auch diesmal nicht ent­täuscht werden.

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Fazit:

In Earlsraven und Umgebung lebt es sich auch weiterhin mordsgefährlich. Aber immer­hin wurde bis­her jeder Mord auf­ge­klärt.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Eine Thomas-Nightingale-Story – 1 – Eine Nachtigall in New York

Ben Aaronovitch
Eine Thomas-Nightingale-Story – 1 – Eine Nachtigall in New York


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Übersetzung: Christine Blum

Im Bann des Jazz

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Klappentext:

Von den Flüssen von London nach New York

New York, 1920er-Jahre: Augustus Berrycloth-Young, Absolvent der Zauberschule Caster­brook, ist un­an­genehm über­rascht: Denn un­an­ge­kündigt steht sein alter Schul­kamerad Thomas Nightin­gale vor der Tür und reißt ihn aus seinem be­hag­lichen Leben.

Nightingale ist auf geheimer Mission nach New York geschickt worden, um ein ver­zaubertes Saxo­phon aus­findig zu machen, das selt­same Kräfte ent­faltet, wenn es ge­spielt wird. Und aus­ge­rechnet Augustus soll ihm helfen, dabei will er eigentlich nur das Dolce Vita ge­nießen.

Auf der Suche machen die beiden Männer die Jazzclubs der Metropole unsicher und machen un­frei­willig mit der nicht-ma­gischen und kor­rupten Polizei Be­kannt­schaft …

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Rezension:

Thomas Nightingale ist noch ein relativ junger Mitarbeiter des Folly. Es sind die 1920er Jahre. Auf der Spuren­suche nach den Hinter­gründen eines ver­zauberten Saxo­phons führt ihn die Spur über den At­lantik nach New York. Dort steht er un­er­wartet vor der Tür eines alten Schul­kame­raden, der jetzt hier lebt und die pas­senden Kon­takte haben könnte: Au­gustus Berry­cloth-Young.

Wie schon mehrfach zuvor schiebt Ben Aaronovitch auch hier zwischen 2 regu­lären Ro­manen der Peter-Grant-Reihe („Die Flüsse von London“) wieder eine No­velle ein, in deren Mittel­punkt eine Neben­figur der Roman-Reihe steht. Dies­mal ist es der zum Hand­lungs­zeit­punkt noch junge Thomas Nightin­gale, der in den 1920er Jahren einen bri­santen Auf­trag aus­zu­führen hat. Diese Story hebt sich im ver­schie­dener Hin­sicht von den bis­herigen No­vellen und Ro­manen ab. Waren wes bisher immer die je­weiligen Haupt­figuren, die in der 1. Person be­richteten, über­nimmt dies­mal ein bisher nie er­wähnter Cha­rakter die Rolle des Ich-Er­zählers. Dieser Au­gustus Berry­cloth-Young ist ein ziem­lich ver­snobter bri­tischer Zau­berer, den es nach Amerika ver­schlagen hat. Wäh­rend die Spuren­suche nach nicht ganz legalen ma­gischen Akti­vitäten dem Ge­wohnten ent­spricht und wieder sehr unter­halt­sam aus­fällt, konnte mich der Blick­winkel einer eher außer­halb ste­henden Figur, eben jenes Au­gustus, nicht ganz so restlos über­zeugen, wie ich es aus dieser Welt ge­wohnt bin. Der Autor trifft den ver­snobten und etwas hoch­mütig wir­kenden bri­tischen Upper-Class-Stil durch­aus glaub­würdig, doch nimmt der mich leider nicht ganz so mit. Trotz­dem ist die Ge­schichte für sich ge­nommen gut lesbar.

Am Ende werden mehrere Geschichten um Beauregard, den Butler des Ich-Erzählers Au­gustus Berry­cloth-Young, der hier eine größere Rolle spielt, von einem Bertram D. Argyll ge­nannt, die es aber gar nicht zu geben schient. Zu­mindest konnte ich sie weder auf Deutsch noch auf Englisch finden. Was dieses Stil­mittel soll, er­schließt sich mir nicht.

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Fazit:

Diese Novelle um Thomas Nightingales junge Jahre verleiht dieser Figur zusätzliche Tiefe, er­reicht aber nicht ganz das ge­wohnte Niveau.

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Verbrechen to go – 2 – Faule Austern (Hörbuch)

Anabel O’Leary
Verbrechen to go – 2 – Faule Austern (Hörbuch)


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Sprecherin: Yara Blümel

Austern-Mangel

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Klappentext:

Wenn das Leben dir Zitronen schenkt, träufle sie auf Austern!

Die ehemalige Buchhalterin Emily wagt bei ihrer extravaganten Groß­mutter Deirdre in Galway einen Neu­anfang und er­öffnet mit ihrer Freundin Sinéad ein Catering­unter­nehmen. Auf dem an­stehenden Oyster-Fes­tival möchte sie mit ihrem Food­truck zum ersten Mal auf sich auf­merksam machen.

Doch dann wird auf dem Boot eines jungen Austernfischers die Leiche seines Kon­kurrenten ge­funden. So­fort gerät er unter Mord­ver­dacht und wird in­haftiert. Sein Groß­vater, ein guter Freund Deirdres, ist von der Un­schuld seines Enkels über­zeugt und bittet die beiden Frauen um Hilfe.

Trotz der Aufregung wegen des Festivals beschließen Emily and ihre Grandma, er­neut auf eigene Faust zu er­mitteln, bis sie der Wahr­heit ge­fährlich nahe kommen …

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Rezension:

Eigentlich sollte es für Emily Thompson nur ein Urlaub bei ihrer Groß­mutter Deirdre werden. Mittler­weile steht für sie aber fest, dass sie in Irland bleiben wird. Mit einem Food Truck will sie die Pro­dukte ihrer Freundin Sinéad ver­kaufen. Das jähr­liche Oyster-Fes­tival soll ihre Feuer­taufe werden. Doch dann wird eine der größten ört­lichen Austern­fischer er­mordet, und sein größter Kon­kurrent ist der Haupt­ver­dächtige. Dessen Groß­vater bittet Deirdres Oma, die Un­schuld seines Enkels zu be­weisen.

Nach dem 1. Band („Tödliche Törtchen“) ihrer Cosy-Crime-Reihe „Ver­brechen to go“ war es na­türlich schon klar, dass Anabel O’Leary ihre Prota­gonis­tin Emily Thompson noch in weitere Mord­fälle ver­stricken wird. Dass der neue Fall erneut im Lebens­mittel­umfeld spielt, war zu­min­dest für mich nicht zwangs­läufig zu er­warten. Aber auch das scheint sich zu einem be­ständigen Ele­ment dieser Reihe zu ent­wickeln. Neben der Prota­gonis­tin und ihrer Groß­mutter wird auch der frisch aus der Groß­stadt nach Galway ver­setzte Polizist, der schon in Band 1 eine Rolle spielte, als Stamm-Cha­rakter eta­bliert. Auf eine Liebes­beziehung ihrer Prota­gonis­tin ver­zichtet die Autorin auch weiter­hin, ob­wohl sie Emiliy gleich Interesse an 2 Männern ent­wickeln lässt. Von einer Ro­mantic-(Neben-)Hand­lung ist die Ge­schichte zu­mindest bis­her aber noch weit ent­fernt. Die Mord­ermittlung selbst be­wegt sich in dem für das Genre ty­pischem Rah­men und kann Cosy-Crime-Fans ge­fallen. Da kann man eigent­lich nur ab­warten, mit welchem Lebens­mittel der nächste Mord ver­knüpft wird.

Zum Stil der Autorin sowie der Sprecherin der Hörbuch-Ausgabe könnte ich nur das von mir in meiner Re­zension zu Band 1 Ge­sagte wieder­holen.

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Fazit:

Diese in der irischen Provinz angesiedelte Cosy-Crime-Reihe entwickelt mit dem 2. Band ihren ei­genen Stil, der ge­fallen kann.

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