Tony Ballard – 124 – Auf der Todesgaleere

A. F. Morland
Tony Ballard – 124 – Auf der Todesgaleere

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Urlaub in der Hölle

Klappentext:
Tony Ballard ist der Dämonenhasser. Er kämpft gegen die Mächte der Finsternis und begegnet dem Unfassbaren. Vampire, Dämonen, Werwölfe und andere Kreaturen der Schattenwelt sind seine unbarmherzigen Gegner. Erfolgsautor A. F. Morland schuf diese einzigartige Horror-Serie, die jetzt endlich auch im E-Book vorliegt.

Rezension:
Die Besatzung des Geisterschiffs hat ein Kreuzfahrtschiff gekapert und will alle Anwesenden töten. Wird Tony Ballard, der sich zusammen mit Mr Silver auf das Geisterschiff geschlichen hat, das Schlimmst verhindern können? Leider läuft alles anders als geplant – sowohl für die Geisterpiraten wie auch für Ballard und Silver.
Band 124 der elektronisch recycelten Heftromanreihe um den Dämonenjäger Tony Ballard schließt handlungsmäßig unmittelbar an den vorausgehenden Band 123 an, sodass beide eigentlich einen Doppelband darstellen. Auch hier schafft es der Autor wieder, das erstaunlich gute Niveau dieses Bandes aufrechtzuerhalten. Dies erstaunt, wenn man bedenkt, dass meine Rezension des Bandes 81 wenig schmeichelhaft ausfiel. Ehrlich gesagt hatte ich völlig vergessen, schon einen Tony-Ballard-Band gelesen und rezensiert zu haben. Mir viel es erst wieder auf, als ich meine Rezension von Band 123 im Inhaltsverzeichnis meines Blogs einsortierte. Vielleicht ist das gut so, denn hätte ich mich erinnert, hätte ich der Reihe bestimmt keine erneute Chance gegeben. Gerade diese extremen Qualitätsschwankungen innerhalb der Reihe verwundern, sind alle Bände doch vom selben Autor verfasst. Oder sollte die Information, dass sich hinter A. F. Morland (immer) Friedrich Tenkrat verbirgt, falsch sein und die Reihe in Wirklichkeit von wechselnden Autoren unter immer gleichem Pseudonym geschrieben worden sein? Wie dem auch sei, genau wie sein Vorgänger kann dieser Band Genre-affinen Lesern jedenfalls durchaus empfohlen werden.

Fazit:
Dieser Band hält das überraschend hohe Niveau des 1. Teils dieses Doppelbandes aufrecht.

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Tony Ballard – 123 – Piraten aus dem Jenseits

A. F. Morland
Tony Ballard – 123 – Piraten aus dem Jenseits

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Tod eines Wrestlers

Klappentext:
Tony Ballard ist der Dämonenhasser. Er kämpft gegen die Mächte der Finsternis und begegnet dem Unfassbaren. Vampire, Dämonen, Werwölfe und andere Kreaturen der Schattenwelt sind seine unbarmherzigen Gegner. Erfolgsautor A. F. Morland schuf diese einzigartige Horror-Serie, die jetzt endlich auch im E-Book vorliegt.

Rezension:
Ein junger, beinahe unbezwingbarer Wrestler verschwindet über Nacht. Weil sein Manager überzeugt ist, dass das nicht mit rechten Dingen zugehen kann, wendet er sich an den Dämonenjäger Tony Ballard. Dieser stellt schnell fest, dass auch andere Personen verschwunden sind, allesamt ehemalige Seeleute. Doch nicht alle sind wirklich verschwunden, manche von ihnen tauchen als Zombies wieder auf. Das Schiff eines Geisterpiraten scheint mit den Vorkommnissen im Zusammenhang zu stehen.
Heftromanreihen wie die um den Dämonenhasser Tony Ballard stehen nicht im Ruf, literarisch besonders hochwertig zu sein. Andererseits haben es einige Reihen wie die vorliegende zu einer gewissen Berühmtheit geschafft. So war ich durchaus gespannt, als mir dieser und der unmittelbar anschließende Folgeband eher zufällig in ihrer aktuellen eBook-Wiederauflage in die Hände fielen. Natürlich wird Friedrich Tenkrat, der sich hinter dem Pseudonym A. F. Morland verbirgt, wohl kaum als Kandidat für den Literatur-Nobelpreis gehandelt. Trotzdem kann die Handlung dieser ‚Massenware‘ Genrefans durchaus gute Unterhaltung bieten. In dieser Hinsicht muss man diesem Band das Prädikat ‚Erwartungen übertroffen‘ zugestehen. Dass die Erstveröffentlichung der Tony-Ballard-Romane in den 1980ern datiert, kann die Handlung natürlich nicht verbergen, es ist diversen Details immer wieder anzumerken. Aber das kann man dem Buch selbstverständlich nicht zum Vorwurf machen. Zusammen mit dem flüssig lesbaren Stil kann man Dämonenfans durchaus empfehlen, dieser annähernd historischen Trivialliteratur einen Blick zu gönnen.

Fazit:
Diesem Heftroman aus den 1980ern muss man eine überraschend gute Qualität zuerkennen.

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Schicksalsschmiede

Alexandra Scherer
Schicksalsschmiede

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Der rätselhafte Knappe

Klappentext:
Mittelalterlich phantastische Kurz-Unterhaltung
Knappe Diether vom Bergpass hat seinen Vater unter tragischen Umständen verloren und Ritter Falk hat einen Eid geleistet, Diether wohlbehalten zu dessen elterlichen Burg zu geleiten. Auf dem Weg dorthin rasten die zwei in der Schmiede von Wieland.
Seltsame Dinge geschehen dort und auch auf Burg Bergpass.
Ritter Falk sieht sich unversehens verwickelt in den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse.
Werden die ritterlichen Tugenden bestehen gegen die heidnischen Kräfte, die das Land in Bann halten?

Rezension:
Ritter Falk geleitet den jungen Knappen Diether, dessen Vater verstorben ist, zurück zur elterlichen Burg. Als er unterwegs das Pferd neu beschlagen lassen muss, benimmt sich der Schmied eigenartig. Doch auch mit Diethers Mutter scheint etwas nicht zu stimmen. Falk kommen Zweifel, ob er der Frau ihre Bitte erfüllen soll.
In Alexandra Scherers Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe geht es nicht mit rechten Dingen zu. Das kommt für den Leser allerdings nicht unerwartet, ziert doch ein deutlich sichtbarer „FANTASY“-Schriftzug das Cover. Schnell kommen beim Lesen Zweifel auf, wer es ehrlich meint – und wer nicht. Natürlich liegt die Wahrheit ganz woanders, als es zunächst den Anschein hat. Wo genau sie liegt, soll hier natürlich nicht verraten werden. Fans etwas dunklerer Fantasy werden sich mit dieser kurzen Story jedenfalls gut unterhalten fühlen.

Fazit:
Dark Fantasy im Mittelalter. Die Frage ist nur, wer es ehrlich meint.

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Der Seelenspiegel

Jana Engels
Der Seelenspiegel

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Der Weg der Seelen

Klappentext:
Was tun, wenn die Welt völlig aus den Fugen gerät?
Das Leben der Zwillinge Malte und Niklas ändert sich von einem Tag auf den anderen schlagartig: In dem beschaulichen Touristenort Kyllbenden sollen sie im Haus ihrer Tante den Tod der Mutter verarbeiten. Doch nur wenige Tage nach ihrer Ankunft ereignen sich seltsame Dinge im örtlichen Museum: Die kleine Annie wird bewusstlos aufgefunden – direkt vor dem großen Spiegel im hintersten Ausstellungsraum. Die Ärzte stehen vor einem Rätsel.
Zusammen mit Annies Schwester Sarah gehen Malte und Niklas den Ereignissen auf den Grund und müssen feststellen, dass nicht alles in Kyllbenden so ist, wie es scheint. Die Geister der Vergangenheit scheinen die Menschen im Ort heimzusuchen … und schon bald befinden sich nicht nur die Zwillinge in akuter Gefahr.

Rezension:
Nach dem Krebstod ihrer Mutter bricht für Malte und Niklas die Welt zusammen. Da sich ihr Vater in den Alkohol flüchtet, nimmt ihre Tante die 16-jährigen Brüder vorübergehend auf. Sie hofft, dass sich die beiden in ihrem abgelegenen Dorf besser als in der Großstadt sammeln können. Nach dem Schock, hier nicht mal ein funktionierendes Mobilfunknetz zu finden, fangen die Zwillinge an, sich langsam einzuleben. Vor allem mit der gleichaltrigen Tochter des örtlichen Museumsbetreibers, Sarah, verstehen sie sich schnell gut. Doch bei der Eröffnung der neuen Ausstellung passiert es: Sarahs kleine Schwester liegt ohne ersichtlichen Grund bewusstlos vor dem Prunkstück ebendieser Ausstellung, einem historischen Spiegel. Sollte wirklich etwas an den Gruselgeschichten sein, die die alten Leute im Dorf erzählen?
Beim im Klappentext erwähnten Handlungsort Kyllbenden könnte man zunächst an Irland denken. So ging es zumindest mir. Wie sich herausstellt, liegt dieser (fiktive) Ort jedoch in der Eifel. Hier siedelt Jana Engels ihre Urban-Fantasy- oder sogar eher Gruselgeschichte um die 16-jährigen Kölner Zwillinge an. Das Hauptthema der kurzen Geschichte ist dabei – wie sich allerdings erst im Laufe dieser herausstellt – der Tod. Vom noch frisch im Gedächtnis präsenten der eigenen Mutter sensibilisiert, wollen die Jungen dem todesähnlichen Zustand des kleinen Mädchens verstehen – und dessen tatsächliches Sterben damit verhindern. Ein paar zusätzliche Informationen zu den Personen (speziell der Zwillinge und ihrer neuen Freundin Sarah) würden dem Leser allerdings helfen, die konkreten Handlungen besser nachvollziehen zu können. Im Endeffekt stellt sich diese Geschichte als relativ tiefsinniges Grusel-Abenteuer heraus.

Fazit:
Dieses Grusel-Abenteuer um das Sterben spricht nicht nur (relativ) junge Leser an.

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Dämonengrab

Jörg Benne
Dämonengrab

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Das Grauen im Tempel

Klappentext:
Es will deine Seele…
Seit Generationen suchen Abenteurer in der Nähe des Dorfes Brensacker nach einer verschütteten Tempelanlage und deren legendärem Schatz. Als zwei Jungen zufällig einen verborgenen Eingang entdecken und einer der beiden unter mysteriösen Umständen verschwindet, schließen sich dem Suchtrupp auch einige Schatzsucher an. Doch auf das, was in den finsteren Gängen der Ruine auf sie lauert, ist keiner von ihnen vorbereitet…

Rezension:
Ordo träumt schon lange davon, ein Held zu sein. Als sich nach einem Sturm in der Nähe seines Heimatdorfes der Zugang zu einem legendären Tempel öffnet, beschließt er, diesen mit seinem Freund Varjan zu untersuchen. Doch bevor es dazu kommt, verschwindet Varjan mit seinen Eltern unter mysteriösen Umständen im alten Tempel. Zusammen mit Gardisten aus der nahegelegenen Stadt und Schatzsuchern, die im Tempel auf sagenhafte Schätze hoffen, macht sich Ordo auf die Suche. Im alten Tempel erwartet die Expedition jedoch das Grauen.
Zunächst könnte man Jörg Bennes „Dämonengrab“ für Fantasy, beim Klappentext eventuell sogar für Urban Fantasy halten. Zumindest erstere Vermutung kann man nicht ganz von der Hand weisen, denn diverse Fantasy-Wesen spielen im Buch eine Rolle. Insgesamt fällt dieses Werk jedoch eindeutig ins Horror-Genre. Inspiriert wurde der Autor dabei nach eigenen Angaben von einem Rollenspiel.
Erzählt werden die Ereignisse aus wechselnder Perspektive. Außer aus Ordos verfolgt der Leser das Geschehen über größere Zeiträume auch aus der Perspektive der Gardistin Nilra. Der durchaus gelungene Schreibstil des Autors kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die eigentliche Handlung überwiegend aus dem Dahinsterben der verschiedenen Protagonisten besteht. Erklärungen für die einzelnen Ereignisse bleiben leider Mangelware. So bleibt der Leser am Ende großteils ratlos zurück, was hier eigentlich wieso passiert ist.

Fazit:
Für Horror-Fans ist dieses Buch durchaus einen Blick wert, für Liebhaber klassischer Fantasy eher weniger.

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