Magic of Moon and Sea – 1 – Die Diebin der vielen Gesichter

Clare Harlow
Magic of Moon and Sea – 1 – Die Diebin der vielen Gesichter


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Übersetzung: Sabrina Sandmann

Wenn die Flut kommt

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Klappentext:

Willkommen, Wanderer. Tritt ein und triff deine Wahl.

In den nebligen Gassen von Shelwich steigt und fällt die Magie mit Ebbe und Flut. Für die meisten Be­wohner ist ihre magische Fähigkeit nur eine nette Spielerei, die mit an­steigender Flut zu­tage tritt. Sie können plötz­lich ihre Augen­farbe ändern oder einen Löffel vor ihrer Nase herum­tanzen lassen. Aber Ista Flit besitzt eine mächtige Gabe, die sie zur Meis­ter­diebin der Stadt hat werden lassen. Dabei ist Ista nur auf der Suche nach ihrem ver­schollenen Vater. Denn in Shel­wich ver­schwinden nicht nur Gegen­stände, sondern auch immer wieder Menschen. Und als ihre Freunde in Ge­fahr ge­raten, muss Ista ihre Fähig­keiten nutzen, um das dunkelste Ge­heimnis der Stadt end­lich zu lüften.

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Rezension:

Als ihr Vater, der in Shelwich als Musiker auftrat, spurlos verschwindet, folgt Ista ihm. Doch schon am 1. Tag be­gegnet sie einem Monster und kann nur durch die Hilfe eines du­biosen Mannes ent­kommen. Der er­presst sie da­rauf­hin, ihre Fähigkeit, das Aus­sehen jedes be­liebigen Men­schen an­nehmen zu können, zu nutzen, um Dieb­stähle für ihn zu be­gehen. Da­bei er­fährt Ista, dass ihr Vater nicht der einzige ver­schwundene Mensch ist.

Die Protagonistin in Clare Harlows jugendlichem Fantasy-Mehrteiler ist ein Mädchen, dass nach dem Ver­schwinden des Vaters weitest­gehend auf sich allein ge­stellt ist. Das ist im Genre ein nicht un­üb­liches Mittel, um auch junge Prota­gonis­ten eigen­ständig agieren zu lassen. Eine Frage, die sich dem Leser dabei stellt, ist die, wie alt Ista eigent­lich ist. In diesem Zu­sammen­hang muss ich etwas tun, was ich in meinen Rezen­sionen selten mache: auf das Cover ein­gehen. Darauf ist nämlich ein Mädchen von hinten zu sehen. Dieses würde ich optisch auf etwa 5 oder 6 Jahre schätzen. Was na­türlich sehr jung wäre. Im Text wird das Alter nicht er­wähnt, doch wird deutlich, dass die Prota­gonis­tin zweifels­frei ein paar Jahre älter sein muss. Sonst würde manches nicht passen. Ich gehe davon aus, dass ein Alter von etwa 11 bis 12 Jahren zur Hand­lung passen würden. Das ent­spräche auch eher dem bri­tischen Original-Cover. Dieses Original ist übrigens unter dem Titel „Tide­magic – The Many Faces of Ista Flit“ er­schienen. Die Frage, wieso Verlage gerne neue Titel er­finden, statt die Original­titel zu über­setzen (hier also „Tiden­magie – die vielen Ge­sichter der Ista Flit“), habe ich mir in meinen Rezen­sionen schon öfters ge­stellt.

Aber kommen wir zurück zum Inhalt. Wie in derartigen Stoffen zu erwarten, lernt die junge Prota­gonis­tin na­türlich andere Kinder ähn­lichen Alters kennen, mit denen zu­sammen sie den Rätseln des Hand­lungs­ortes nach­geht. Die be­schriebene Welt fällt dabei etwas aus dem im Genre ge­wohnten Rahmen. Vieles wirkt ober­flächlich wie eine Genre-ge­wohnte mittel­alterlich Welt, doch gibt es hier auch Solar­mobile und Züge. Trotz­dem er­scheint diese Welt stimmig. Die Ge­schichte kann über­zeugen. Der Haupt­handlungs­strang um die ‚Monster‘ und Istas Er­presser wird rund ab­ge­schlossen. Das Buch endet in einem Cliff­hanger, der zum nächsten Band und Istas dor­tigem Aben­teuer über­leitet.

Die Autorin erzählt die Geschichte durchgängig aus Istas Perspektive.

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Fazit:

Dieses jugendliche Fantasy-Abenteuer in einer außergewöhnlichen Handlungswelt kann auch mit einem un­ge­wöhn­lichen Magie­system punkten.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Tipps für preisgünstigen Lesestoff

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Cosima und das Phantom von London

Laura Noakes
Cosima und das Phantom von London


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Übersetzung: Jana Körner

Die vermisste Dame im Bett

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Klappentext:

Cosima löst jeden Fall!

London, 1900. Nach ihrem letzten erfolgreichen Coup hat Cosima endlich ihren ver­schollen ge­glaub­ten Vater wieder. Doch schon wartet das nächste Aben­teuer: Das Spek­takulum mit seinen vielen Attrak­tionen und Schau­stellern ist in der Stadt. Als aus der Mitte des Jahr­markts ein welt­be­rühmtes Ge­mälde ge­stohlen wird, fällt der Ver­dacht auf Cos’ Vater. Sie und ihre Freun­dinnen Diya, Mary und Pearl sind davon über­zeugt, dass er zu Un­recht be­schuldigt wird – und dass das Phan­tom, ein mys­teriöser Meister­dieb, da­hinter­steckt. Cos darf ihren Vater nicht noch ein­mal ver­lieren, also be­geben sich die Mädchen mit Clever­ness, Mut und Witz auf ge­fährliche Ver­brecher­jagd.

Verbrecherjagd in London 1900: ein weiteres Abenteuer der genialen Mädchen­gang

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Rezension:

Seit das „Heim für beklagenswerte Mädchen“ vor ein paar Monaten eine neue Leiterin be­kam und in „Heim zum Stern­diamanten“ um­be­nannt wurde, hat sich das Leben für Cosima und ihre Freun­dinnen deut­lich ver­bessert. Sogar ein Ausflug zum be­rühmten Spek­takulum, das ganz in der Nähe gas­tiert, steht auf dem Pro­gramm. Doch dann wird ein wert­volles Ge­mälde ge­stohlen – und Cosimas gerade erst wieder­ge­wonnener Vater der Tat ver­dächtigt. Cosima und ihre Gang be­schließen, den Dieb­stahl auf­zu­klären und die Un­schuld ihres Vaters zu be­weisen.

Wie schon im Vorgänger „Cosima und der Diamantenraub“ spielt natürlich auch der 2. Band von Laura Noakes’ Kinder-und-Jugend-Aben­teuer im vik­torianischen London. Nur wenige Monate sind seit den dort er­zählten Aben­teuern der jungen Prota­gonis­tin ver­gangen. Der Haupt­unter­schied be­steht darin, dass die neue Leiterin des Heims nicht mehr als Anta­gonis­tin, sondern als Ver­bündete der jungen Hel­dinnen er­scheint. Deren Behin­derungen (und der Um­gang damit) spielen na­türlich auch dies­mal wieder eine grund­sätz­liche Rolle für die Hand­lung. Na­türlich lässt die Autorin auch er­neut ty­pische ge­sell­schaftliche Pro­bleme der Hand­lungs­zeit in die Story ein­fließen, wobei die Be­trachtungs­weise für die da­malige Epoche viel­leicht in manchen Punkten etwas zu mo­dern wirkt. (Da­rauf bin ich in meiner Re­zension zu Band 1 näher ein­ge­gangen und will das hier nicht im Detail wieder­holen.) Wäh­rend die Prota­gonis­tin 12 Jahre alt ist, wird das kon­krete Alter der anderen Mädchen leider nicht er­wähnt. Für das Ver­ständnis der indi­viduellen Hand­lungs­weisen würde ich mit wünschen, dass auch deren Alter er­wähnt wird. Aber das ist na­türlich nur ein Detail. Ob noch weitere Bände ge­plant sind, wird nicht er­wähnt. Aller­dings könnte ich mit durch­aus vor­stellen, weitere Ge­schichten um Cosima und ihre Gang zu lesen.

Auch diesmal folgt die Autorin erzählerisch wieder durchgehend ihrer Prota­gonis­tin. Er­gänzt wird das Buch durch Illus­trationen von Flavia Sorren­tino.

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Fazit:

Die gewitzte Mädchen-Gang im viktorianischen London kann auch in ihrem 2. Aben­teuer mit einem interes­santen Plot über­zeugen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Luzie Alvenstein • Erbin der Duftapotheke – 1 – Ein Geheimnis zieht durch die Zeit

Anna Ruhe
Luzie Alvenstein • Erbin der Duftapotheke – 1 – Ein Geheimnis zieht durch die Zeit

Schlechte Gerüche

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Klappentext:

Zurück in die zauberhafte Welt der Duftapotheke! Der Auftakt der neuen Reihe von Best­seller­autorin Anna Ruhe

Luzie ist die Erbin der Duftapotheke – ein Erbe, das es in sich hat. Die Düfte dort sind magisch und mächtig. Und in den fal­schen Händen ge­fährlich. Des­halb müssen sie um jeden Preis ge­schützt werden. Zum Glück hat Luzie ihre Freunde Mats und Elodie an ihrer Seite. Aber reicht das? Denn auf einmal ge­hen ge­heimnis­volle Dinge in der Duft­apotheke vor sich. Ein un­be­kannter Flakon taucht auf und je­mand hat sich an der Destille zu schaffen ge­macht. Nur wer soll das ge­wesen sein? Die Lösung des Rätsels scheint in der Ver­gangen­heit zu liegen. Den Freunden bleibt also keine andere Wahl: Mithilfe der Duft­apotheke müssen sie ins Rom des Jahres 1871 reisen. Doch das ist ris­kanter als alles andere. Ein duf­tendes Zeit­fenster hält schließlich nicht ewig. Und so könnten die drei allzu leicht in der Ver­gangenheit stranden …

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Rezension:

Luzie Alvenstein hat die Duftakademie geerbt. Dabei ist sie erst 16 und geht noch zur Schule. Zu­sammen mit ihren Freunden Mats und Elodie, die auch das Senti­fleur-Talent be­sitzen, will sie die letzten Ge­heim­nisse der Apotheke ent­schlüsseln. Doch dann ge­schehen mys­teriöse Dinge. Über Nacht tauch ein un­be­kannter Flakon auf. Um hinter das Mys­terium zu kommen, bleibt den Freunden nur eine ris­kante Zeit­reise.

Nach Anna Ruhes Urban-Fantasy-Trilogie „Die Duftakademie“ hat mich dieses Spin-off etwas über­rascht, denn ich war davon aus­ge­gangen, dass auch hier Ella Fredericks die Haupt­figur ist. Dass Luzie Alven­stein schon im Reihen­titel ge­nannt wird, war mir mit meinem schwachen Namens­gedächtnis nicht auf­ge­fallen. Genau diese Luzie war in den Duft­akademie-Büchern aber na­türlich Ellas Lehrerin und mütter­liche Freundin. „Luzie Alven­stein • Erbin der Duft­apotheke“ geht zeit­lich also deutlich vor die in der „Die Duft­apotheke“-Hexa­logie und der „Die Duft­akademie“-Tri­logie er­zählten Zeit zurück. Aller­dings finden sich keine Hand­lungs­elemente, die eine ge­nauere zeit­liche Ein­ordnung er­lauben würden. Das spielt aber auch keine größere Rolle, da das Herz der Hand­lung eine Zeit­reise ist. Den Hinter­grund der Ge­schichte bilden die Ewigen, die sich mittels eines be­sonderen Duftes weit­gehend un­sterblich ge­macht haben be­ziehungs­weise hatten. Der (wahr­schein­lich) letzte der Ewigen spielt hier eine große Rolle, ohne per­sönlich in Er­scheinung zu treten. Dieser bisher letzte „Die Duft­apotheke“-Ab­leger bleibt damit trotz anderer Prota­gonis­tin und Hand­lungs­zeit durch­aus dem ge­wohnten Feeling treu.

Die Autorin überlässt es ihrer Protagonistin, ihre Erlebnisse in der Ich-Form zu er­zählen.

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Fazit:

Dieser Spin-off aus der „Die Duftapotheke“- und „Die Duftakademie“-Welt er­zählt die Vor­ge­schichte der dort er­zählten Er­eignisse.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Smaragour – 2 – Der Bund der Drachen

Anja Habschick
Smaragour – 2 – Der Bund der Drachen

Machtwechsel

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Klappentext:

Jamie hat einen großen Traum: Er will Drachenreiter werden! Doch die Methoden der renom­mierten Drachen­reiter­schule Eldur­skóla ge­fallen ihm nicht. Statt die Drachen mit so­ge­nannten Calmern zu zähmen, hat er eine echte Ver­bindung zu dem mächtigen Smaragd­drachen­weibchen Big Blue. Ge­mein­sam mit seinen Freunden stellt er sich dem macht­gierigen Rönrök, der ver­sucht, die Drachen­welt unter seine Kontrolle zu bringen. Werden sie es schaffen, ihn auf­zu­halten? Und was hat es mit dem ge­heimnis­vollen Mädchen Emine auf sich, das plötz­lich in den Drachen­docks auf­taucht? Bei seinen Nach­forschungen macht Jamie eine furcht­bare Ent­deckung: Nun muss er sich ent­scheiden, wem er weiter ver­trauen kann!

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Rezension:

Obwohl Jamie zeigen konnte, was in ihm steckt, und er sogar die Möglichkeit an­ge­boten be­kam, vom Drachen­pfleger-Schüler zum Drachen­reit-Schüler auf­zu­steigen, ent­schloss er sich, bei den Drachen­unter­künften und seinen neuen Freunden zu bleiben. Nur hier kann er un­auf­fällig Kontakt zu Big Blue halten. Doch kann es ihm wirklich ge­lingen, die Drachen aus ihrer seeli­schen Ge­fangen­schaft zu be­freien?

Der 2. Band aus Anja Habschicks Fantasy-Dilogie schließt nahezu un­mittel­bar an den vor­her­gehenden („Die Drachen­insel“) an. Trotz der dort er­zählten Er­eignisse hat sich für den jungen Prota­gonis­ten und seine Freunde prak­tisch nichts ge­ändert. Die aus­ge­prägte 2-Klassen-Ge­sell­schaft der Schule Eldur­skóla be­steht weiter­hin. Aller­dings haben Jamie und seine Freunde Tex und Noah mittler­weile tiefere Ein­blicke in die Drachen­reiter-Ge­sell­schaft g­ewonnen. Das Haupt­augen­merk dieses Bandes liegt auf dem fast schon legen­dären Erz­feind Rönrök und dessen Machen­schaften. Auch die tech­nische Unter­drückung des Drachen­intel­lekts wird weiter thema­tisiert. Dass es für die Freunde er­neut Aben­teuer zu be­stehen gibt, war na­türlich vor­her­zu­sehen. Etwas über­ra­schend ist da­gegen, dass Jamies Ge­schichte offen­bar mit diesem Band endet. Di­logien sind speziell im Fan­tasy-Genre schließ­lich eher selten an­zu­treffen, wes­halb ich mit (min­destens) 3 Bänden ge­rechnet hatte. Den Ab­schluss kann man aber als ge­lungen be­zeichnen. Die von mir be­reits in meiner Re­zension des 1. Bandes an­ge­sprochenen offenen Fragen (weiß die Normal­be­völ­kerung von den Drachen?, wieso gibt es an der Schule diese 2-Klassen-Ge­sell­schaft?) bleiben aller­dings auch weiter­hin un­be­antwortet. Je­doch spielt das für die Story dieses Bandes eine eher unter­ge­ordnete Rolle. Die Ant­wort auf die Frage, ob es nach der Auf­klärung aller Zu­sammen­hänge zu Ver­änderungen in Eldur­skóla kommt, wäre aber trotz­dem interes­sant ge­wesen. Ins­ge­samt bietet dieses Buch je­doch eine ge­lungene jugend­liche Fan­tasy-Unter­haltung.

Erzählerisch sind erwartungsgemäß natürlich keine Veränderungen zum 1. Band zu be­merken.

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Fazit:

Band 2 fühlt sich runder als sein Vorgänger an, obwohl auch hier leider einige Hinter­gründe un­be­antwortet bleiben.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Die Schule der Zeitreisenden – 1 – Aliya und die Unendliche Stadt

Laila Rifaat
Die Schule der Zeitreisenden – 1 – Aliya und die Unendliche Stadt


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Übersetzung: Claudia Feldmann

Gefährliche Geschenke

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Klappentext:

Eine mutige Heldin, Zeitreisen und fliegende Teppiche – der atemberau­bende Auf­takt einer neuen Fan­tasy­reihe voller Aben­teuer und Magie

An ihrem elften Geburtstag erfährt Aliya ein Familiengeheimnis: Sie ist eine Zeit­reisende! Auf dem flie­genden Teppich reist sie in die Un­end­liche Stadt, um dort die Navi­gation durch die Jahr­hunderte zu lernen. Doch es ge­hen Ge­rüchte um, dass ein dunkler Magier zu­rück­ge­kehrt ist. Er will die oberste Regel der Zeit­reisenden brechen und die Ver­gangenheit ver­ändern. Dafür fehlt ihm nur Aliya, die eine ganz be­sondere Gabe hat. Aliya muss sich ihrem Schicksal stellen, denn nur sie kann die Welt der Zeit­reisenden retten.

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Rezension:

Seit ihre Eltern bei einem Wohnungsbrand gestorben sind, lebt Aliya bei ihrem Opa. Doch in letzter Zeit ver­hält der sich komisch. Ständig ziehen sie um, und er schließt sich stunden­lang in seinem Arbeits­zimmer ein. Und jetzt ver­gisst er auch noch Aliyas 11. Ge­burts­tag! Dann taucht auch noch eine Groß­tante auf, von der Aliya noch nie ge­hört hat, lässt den Opa fest­nehmen und nimmt sie mit, damit sie das Familien­erbe an­tritt. Aliya, die nie eine gute Schülerin war, soll an der Schule der Zeit­reisenden das Zeit­reisen lernen.

Ein Kind erfährt an seinem 11. Geburtstag, dass es nicht ‚normal‘ ist und des­halb jetzt eine spe­zielle Schule be­suchen soll – wen er­innert das nicht an einen Jungen mit einer blitz­förmigen Narbe? Ge­wisse Paral­lelen zu Harry Potter sind in Laila Rifaats neuer Jugend-Urban-Fan­tasy-Reihe nicht zu über­sehen. Na­türlich hat auch die junge Prota­gonis­tin dieser Reihe einige ge­fähr­liche Aben­teuer zu be­stehen. Aber na­türlich gibt es auch einige deut­liche Unter­schiede. So ist Aliyas Leben nicht in der bri­tischen Kultur ver­ankert, son­dern in der ägyp­tischen. Sie lernt an der (ägyp­tischen) Schule der Zeit­reisenden auch nicht zaubern, son­dern das Reisen durch die Zeit. Ihre neuen Mit­schüler stam­men aus allen Epochen der ägyp­tischen Ge­schichte, aus der Zeit der Mame­lucken, der Epoche der bri­tischen Herr­schaft, dem An­fang des 20. Jahr­hun­derts, aus unserer (und Aliyas) Zeit oder der fernen Zukunft, denn die Schule und die ganze ‚Un­end­liche Stadt‘ liegen außer­halb der Zeit. Sehr außer­ge­wöhnlich für ein Werk der Urban Fan­tasy ist es, dass Magie hier als defi­nitiv böse dar­ge­stellt wird. Trotz­dem kommt in dieser Welt auch ‚gute Magie‘ vor, nur dass diese hier als die Kraft der Sub­limen be­zeichnet und als das Gegen­teil von Magie dar­ge­stellt wird. Die dar­ge­stellte Hand­lungs­welt kann – gerade auch mit ihren orien­talischen Ele­menten – be­geistern und defi­nitiv Lust auf Aliyas weitere Aben­teuer machen. Dass diese und ihre neuen Freunde diesen Auf­takt­band heil über­stehen, dürfte wohl nie­manden über­ra­schen.

Die Autorin belässt den Erzählfokus ständig auf ihre Protagonistin. Was ich aller­dings als wün­schens­wert be­trachten würde, wäre ein Glossar, in dem vor allem die di­versen, hier­zu­lande eher un­be­kannten, Lebens­mittel er­klärt werden.

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Fazit:

Der Start in diese vielversprechende, orientalisch geprägte Urban-Fantasy-Welt kann seine Leser schnell be­geistern.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Inkbound – 1 – Metty Jones und das Schicksalstattoo

Philippa Leathley
Inkbound – 1 – Metty Jones und das Schicksalstattoo


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Übersetzung: Wolfram Ströle

Der Fluss der Tinte

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Klappentext:

Ein Tattoo, das die Zukunft zeigt. Eine Stadt, in der Magie regiert. Und ein g­eheimnis­volles Schicksal, das un­ab­wendbar scheint.

Als Metty endlich ihr Tattoo erhält, das ihr Schicksal verrät, sind alle entsetzt: Es besagt, dass sie einen Men­schen durch Magie töten wird. Das will Metty um jeden Preis ver­hindern. Doch dann ver­schwindet ihr Vater und Metty muss ihn in der flie­genden Stadt New London suchen. Immer mehr düstere Familien­geheim­nisse kommen ans Licht, die Mettys Zu­kunft be­ein­flussen. Wird sie gegen ihr vor­be­stimmtes Schicksal an­kämpfen können?

Ein packendes magisches Abenteuer beginnt, spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

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Rezension:

Endlich ist Metty 10! Und an seinem 10. Geburtstag bekommt man sein Schick­sals-Tattoo. Als sie die Be­deutung ihres Tattoos nach­schlägt, kommt jedoch die bittere Über­ra­schung: Eine Hand und ein Toten­schädel be­deuten, dass sie irgend­wann einen Men­schen mit ihrer Magie töten wird. Darauf­hin zieht ihr Vater mit ihr in die Ein­samkeit von Wales und ver­bietet ihr zu zaubern. Doch dann ver­schwindet Mettys Vater eines Tages spur­los.

Mit „Inkbound“ bringt Philippa Leathley einen jugendlichen Fantasy-Mehr­teiler an den Start. Da­bei ist es nach diesem Band schwer zu sagen, ob es sich dabei um Urban Fan­tasy oder doch eher eine Parallel­welt-Fan­tasy handelt. Die Heimat der jungen Prota­gonis­tin ist nämlich London, wobei aber (zu­mindest falls ich kein ent­sprechendes Detail über­lesen habe) nicht er­sichtlich ist, ob die nicht-magi­schen Men­schen über die Existenz der Magie und ent­sprechend be­gabter Men­schen Be­scheid wissen. Zu­mindest ist der Ge­brauch von Magie in den ‚normalen‘ Städten stark regle­mentiert, wes­halb viele magisch Be­gabte in Varianten wichtiger Städte leben, die die Erde in großer Höhe um­schweben und in denen die Magie-Aus­übung in er­heblich grö­ßerem Maße normal ist. Wie häufig in der­artigen Ge­schichten gerät auch die junge Prota­gonis­tin Metty in Aus­ein­ander­setzungen hinein, die bis in hohe Kreise der magi­schen Re­gierung reichen. Außer­ge­wöhnlich ist, dass etwa gleich­altrige Freunde im Gegen­satz zu vielen ähnlich an­ge­legten Stories hier nur eine geringe Rolle spielen. Dass zu­mindest im Auf­takt­band alles weit­gehend gut aus­geht, ist na­türlich keine große Über­ra­schung. Da die Ge­schichte je­doch weit­gehend ab­ge­schlossen endet, darf der Leser ge­spannt sein, wohin sich Mettys Leben im nächsten Band wendet.

Die Autorin erzählt durchgängig aus der Perspektive ihrer Protagonis­tin. Leider fügt der Über­setzer an manchen Stellen un­nötige Gender-Auf­zählungen in den deutschen Text ein. In der eigent­lichen Story sind das zum Glück nur wenige Stellen. Im Schicksals-(Tattoo-)Ver­zeichnis im An­hang fällt das jedoch sehr ins Auge.

Fazit:

Die Idee hinter diesem Magiesystem ist interessant. Allerdings fehlen bisher noch Hinter­gründe zum Ver­hältnis zur ‚normalen‘ Welt.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Birds of Paris – 2 – Der verborgene Turm

Kathrin Tordasi
Birds of Paris – 2 – Der verborgene Turm

Unter Vogelfängern

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Klappentext:

Bist du bereit für Magie? Dann komm mit auf Erkundungstour in die ge­heimnis­volle Unter­welt von Paris!

Erschöpft, aber glücklich kehrt Léa nach bestandenem Abenteuer zurück nach Hause: Sie hat nicht nur mit ihrem neu ent­deckten Schimmer­sinn das magische Feuer­pendel ge­funden. Sondern Roux, Ari, Alex und Coralie sind ihre Freunde geworden! Kaum zu Hause an­ge­kommen, steht Léa schon vor der nächsten Heraus­forderung. Ihre Mutter weiht sie in einen Plan ein, der sie zwingen würde, ihre neuen Freunde zu ver­raten. Léa muss sich ent­scheiden, wem gegen­über sie loyal sein will.

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Rezension:

Kaum hat Léa in ihrer neuen Heimat Paris Freunde gefunden, muss sie fest­stellen, dass ihre Mutter für den An­führer derer Feinde ar­beitet. Und sie selbst soll zu­künftig auf eine von denen be­triebene Schule gehen. Léa sitzt zwischen den Stühlen. Schließ­lich be­schließt sie, dort für ihre neuen Freunde zu spio­nieren.

Am Ende des letzten Bandes („Das magische Pendel“) musste Kathrin Tordasis junge Prota­gonis­tin Léa fest­stellen, dass ihre Mutter den Chef der ‚Vogel­fänger‘ offen­bar kennt. Als sie jetzt er­kennt, dass ihre eigene Mutter alles über Schimmer­vögel und den Schimmer­sinn weiß, muss sie sich fragen, wem sie noch ver­trauen kann. Damit schneidet dieser Band der Jugend-Urban-Fan­tasy-Reihe ein Thema an, das in der­artiger Literatur, speziell in diesem Genre, eher selten the­mati­siert wird: die Frage des Ver­trauens zwischen Eltern und Kindern. Dass sich die Prota­gonis­tin dabei für ihre neuen Freunde ent­schiedet, ist na­türlich zu er­warten. Neben der Aus­ein­ander­setzung zwischen Glanz­werkern und Feder­suchern auf der einen Seite und den Vogel­fängern auf der anderen tritt damit die Mutter-Tochter-Be­ziehung in den Fokus der Ge­schichte. Aber auch, dass Léa im Gegen­satz zu allen anderen Ferder­sammlern über­haupt eine Mutter hat, spielt in ihrer Inter­aktion mit ihren neuen Freunden na­türlich eine Rolle. Ver­trauen ist damit ein zen­trales Thema dieses Bandes. Auch the­matisiert die Autorin die ge­schicht­lichen Hinter­gründe der Kon­kurrenz zwi­schen Glanz­werkern und Vogel­fängern. Ein „Markt der Wunder“ stellt dabei eine ständig im Hinter­grund wirksame Moti­vation, wird zu­mindest in diesem 2. Band aber noch nicht un­mittel­bar wichtig. Im Gegen­satz zu meinen Er­wartungen nach Band 1 werden die famili­ären Hinter­gründe Léas neuer Freunde aller­dings (noch) nicht näher be­leuchtet. Viel­leicht wird das ja im nächsten Band zum Thema?

Neben Léa ist es diesmal vor allem Alex, die der Autorin über längere Pas­sagen als Fokus der Er­zählung dient.

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Fazit:

Die Welt von Glanzes und Schimmer kann auch weiterhin mit ihrem speziellen Magie­system und interes­santen Cha­rakteren über­zeugen

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Beneath the Ivy – The Witches of Silvercrest Coven

Christian Handel
Beneath the Ivy – The Witches of Silvercrest Coven

Und täglich grüßt das Hexenhaus

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Klappentext:

Eine zauberhaft nette Hexenfamilie – doch gefangen in der Zeit!

Die 16-jährige Marissa ist eine waschechte Hexe, die mit ihrer großen Familie in einem ver­winkelten Land­haus am Rande der Stadt auf einer Insel lebt. So weit, so idyllisch. Doch als Marissas Tante, das schwarze Schaf der Hexen­familie, plötzlich wieder auf­taucht, pas­sieren selt­same Dinge: Marissas Cousine bricht abends krank zu­sammen und alle scheinen den gleichen Tag immer und immer wieder zu er­leben. Fieber­haft macht sich Marissa auf die Suche: Warum genau wurde Tante Gladys ver­stoßen? Wie ge­langte vor 150 Jahren das Haus mit seinem eigen­willigen Cha­rakter in den Be­sitz ihrer Familie? Und warum sind alle in einer Zeit­schleife ge­fangen?

„Beneath the Ivy – The Witches of Silvercrest Coven“ ist eine humorvolle und tief­gründige Young-Adult-Hexen­geschichte mit jeder Menge ver­wun­schener Land­haus-Atmos­phäre und nicht nur einem Familien­geheimnis, das es auf­zu­decken gilt!

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Rezension:

Wie der größte Teil ihrer Familie ist Marissa eine Hexe. Das ist in der Stadt auch allent­halben be­kannt. Außer dass ihre Cousine er­krankt, ist es eigentlich ein ganz nor­maler Tag. Doch als Marissa am nächsten Morgen er­wacht, kommt ihr alles, was sie er­lebt, irgend­wie ver­traut vor. Erst nach und nach be­greift sie, dass sie einen Tag immer wieder mit nur kleinen Varia­tionen er­lebt. Ihre Tante Gladys, die schon vor ihrer Ge­burt vom Rest der Familie ver­stoßen wurde, scheint dabei eine Rolle zu spielen.

Spätestens seit dem Spielfilm „Und täglich grüßt das Murmeltier“ (1993) wird das Thema eines in einer Zeit­schleife fest­steckenden Men­schen, der das als ein­ziger be­merkt, von Autoren immer wieder gern auf­ge­griffen. Auch Christian Handel greift in seiner Fan­tasy-Ge­schichte auf diese Grund­idee zu­rück. Hier ist eine ganze Insel vor der Küste des US-Staats Main in der Zeit­schleife ge­fangen. Ob­wohl eine Hexen­familie hier unter nor­malen Menschen lebt, kann man nicht von einer Urban Fan­tasy im eigent­lichen Sinn sprechen, denn in dieser (Parallel-)Welt ist die Exis­tenz von Hexen allge­mein be­kannt. Dass die jugend­liche Prota­gonis­tin dabei die Person – oder wie sich später heraus­stellt eine von wenigen Per­sonen – ist, die sich der Tat­sache, immer wieder einen Tag zu er­leben, be­wusst ist, ver­steht sich dabei von selbst. Dass eine alte Familien­geschichte und die seit Gene­rationen be­stehende Feind­schaft zu einer anderen (nicht-magi­schen) Familie dabei eine Rolle spielen, sind bei Stories, in deren Mittel­punkt eine Familie steht, ge­läufige, hier aber stimmig um­ge­setzte Ele­mente. Wie bei einer Ge­schichte mit einer Prota­gonis­tin dieses Alters zu er­warten, spielt na­türlich auch eine Romanze eine Rolle, wobei diese aber an­ge­nehm zu­rück­haltend im Hinter­grund bleibt. Während der sich ständig wieder­holende Tag zu Be­ginn fast etwas lang­weilig wirkt, wird es, spä­testens als sich die Prota­gonis­tin dessen be­wusst wird, interes­sant und span­nend. Die Auf­lösung am Ende kann über­raschen.

Der Autor nutzt seine Protagonistin Marissa als Ich-Erzählerin.

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Fazit:

„Täglich grüßt das Murmeltier“ trifft auf „Romeo und Julia“-Elemente und eine Hexen-Dynastie. Und das funkti­oniert über­ra­schend gut.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Die Schule der Mitternachtswelt – 1

Maëlle Desard
Die Schule der Mitternachtswelt – 1


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Übersetzung: Anne Gabler

Alles eine Frage des Thaum

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Klappentext:

Der fesselnde Auftakt eines Fantasyabenteuers rund um eine Schule für magische Wesen

Der Halbvampir Simeon kennt bislang nur die Welt der Tagaktiven, der Menschen – und dort hatte er es mit seiner Sonnen­allergie nicht leicht. End­lich be­sucht er die be­rühmte Schule der Mitter­nachts­welt, in der alle magischen Wesen ge­mein­sam unter­richtet werden. Doch schon am ersten Schul­tag er­wartet Simeon ein echter Schock: Aus­ge­rechnet in seine Klasse geht Eir, die einzige Wer­wölfin der Schule. Er ist miss­trauisch, denn Vam­pire und Wer­wölfe sind schon seit Jahr­hunder­ten ver­feindet. Als sich rätsel­hafte Er­eignisse häufen und immer mehr Schüler spurlos ver­schwinden, fällt der Ver­dacht auf Eir. Aber hat sie wirklich etwas damit zu tun? Und warum bleiben die Lehrer voll­kommen un­tätig?

Um die Vermissten zu finden, ermitteln Simeon und seine Freunde auf eigene Faust. Dabei er­fahren sie nicht nur ein über­ra­schendes Ge­heimnis der Wer­wölfe. Sie kommen auch einer Intrige auf die Spur, die die Exis­tenz der ge­samten Mitter­nachts­welt ge­fährdet. Nur wenn sie alte Feind­schaf­ten über­winden und neue Ver­bündete finden, können sie die Schule und die magische Welt retten.

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Rezension:

Simeon ist 15 und Halbvampir. Im Gegensatz zu seiner älteren Schwester hat er aber nur die nega­tiven Eigen­schaften seiner Eltern ge­erbt. Er kann keine 5 Minuten in der Sonne über­leben, wäh­rend die be­denken­los ein Sonnen­bad nehmen kann. Sie kann mensch­liche Nahrung zu sich nehmen, er nicht. Und während seine Schwester die gute Vampir-Sicht bei Tag und Nacht ge­erbt hat, braucht er selbst am Tag eine Brille. Als Simeon dann an die Schule der Mitter­nachts­welt kommt, ist in seiner Klasse auch noch die einzige Wer­wölfin der ganzen Schule. Und plötzlich ver­schwin­den immer mehr Schüler spur­los …

Schulen für sehr spezielle Schüler begegnen einem in der Jugend-Urban-Fan­tasy häufiger. In Maëlle Desards mit diesem Band an den Start ge­hender Reihe ist auch defi­nitiv allen Schülern von Ge­burt an be­wusst, was sie sind. Die Pro­bleme gründen hier eher darauf, dass an dieser Schule die unter­schied­lichsten Fan­tasy-Wesen auf­ein­ander­treffen. Vam­pire, Wer­wölfe und Riesen, aber auch weniger populäre Ver­treter wie bei­spiels­weise Lichen, Gor­gonen oder Sirenen lässt die Autorin hier inter­agieren. Ge­rade aus den (in der Fan­tasy-Literatur üb­lichen) gegen­seitigen Vor­ur­teilen er­wächst die Ge­schichte. Dass die wahren Gründe der Pro­bleme ganz wo­anders liegen, lässt sich bei einem der­artigen Buch na­türlich vor­her­sagen. Auch dass es zu un­er­wartetem Zu­sammen­arbeiten und sogar Freund­schaften kommt, dürfte den Genre-er­fah­renen Leser kaum über­ra­schen. Dabei ver­zichtet die Autorin (zu­mindest in diesem Band) jedoch auf romant­ischen An­nähe­rungen, wie sie bei Prota­gonis­ten in diesem Alters­bereich in vielen anderen Büchern prak­tisch un­ver­meidlich sind. Das alles er­gibt eine stimmige Hand­lung, deren Auf­lösung zu­mindest ich nicht vor­her­geahnt habe. Da die Frage um die ver­missten Schüler rest­los auf­ge­klärt wird, darf man ge­spannt sein, wo­rum es in der Fort­setzung gehen wird.

Die Autorin lässt ihren Protagonisten Simeon als Ich-Erzähler agieren, was den Kennt­nis­stand des Lesers na­türlich auf den Simeons be­grenzt.

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Fazit:

An speziellen Schulen angesiedelte jugendliche Urban Fantasy gibt es oft, doch diese hebt sich deutlich vom Ge­wohnten ab.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Valdombra – 1 – Das Geheimnis des Drachen

Martina Folena
Valdombra – 1 – Das Geheimnis des Drachen


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Übersetzung: Barbara Neeb

Schlechte Träume

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Klappentext:

Ein Geheimnis schlummert tief im Berg

Im dunklen Tal Valdombra gibt es nur wenige Sonnenstunden. Als ihr Zu­hause auch noch von einem furcht­baren Erd­beben heim­ge­sucht wird, er­fahren Isa und ihr Bruder Teo von einer fast ver­gessenen Legende: Ist es möglich, dass ein wunder­sames Wesen unter der Erde das Beben ver­ur­sacht hat? Den Ge­schwistern bleibt wenig Zeit, um das heraus­zu­finden. Denn die Be­drohung zer­stört nicht nur die Dörfer Val­dombras, sie droht auch, ihnen ihr letztes Licht zu nehmen…

Können die Geschwister das Wesen zähmen und Valdombra vor der ewigen Dunkel­heit be­wahren? Ein un­glaub­liches Aben­teuer be­ginnt, auf dem un­zählige Ge­fahren lauern…

Mit vierfarbig illustriertem Reisetagebuch.

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Rezension:

Valdombra ist ein Tal tief in den Bergen. Die Sonne dringt hierher nur wenige Stunden am Tag vor. Hier leben Isa(dora) und Teo(dorigo) mit ihrem Vater, einem Kerzen­macher. Und Kerzen werden hie viele ge­braucht. Eines Nachts zer­stört ein Erd­beben ihr Haus wie viele andere in Tals­end und den anderen Orten im Tal. Als Isa eine Legende hört, dass solche Erd­beben von einem im Unter­grund lebenden Drachen ver­ur­sacht würden, be­schließt sie, sich diesem zu stellen. Ihr kleiner Bruder Teo schließt sich ihr an.

Dass Martina Folena ihr jugendliches Fantasy-Abenteuer in Italien (oder einem an Nord-Italien orien­tierten Fan­tasy-Land) an­siedelt, ist kein großes Wunder. Schließ­lich ist sie Ita­lienerin. Schon am titel­ge­benden Namen des Tals und an den Namen der Per­sonen ist diese An­lehnung auch in der deut­schen Über­setzung er­kennbar. (Orts­namen und Adels­titel wurden da­gegen über­setzt.) Zur zeit­lichen Ein­ord­nung kann man nur sagen, dass das Ritter­tum in der Hand­lungs­welt noch eine be­deutende Rolle spielt. Etwas kompli­zierter wird es beim Alter der Prota­gonis­tin Isa. Einer­seits wirkt sie wie ein Mädchen, ander­seits schätzt sie ihren neuen Be­kannten Anselmo als kaum älter als sich selbst ein. Der hat aber bereits die Militär­aka­demie ab­ge­schlossen und war als Ritter in Diensten, bevor er Post­bote wurde. Wie eine junge Frau wirkt Isa aber defi­nitiv nicht.

Die Handlung kommt während ihres größten Teils überraschender­weise ganz ohne Fan­tasy-Ele­mente aus, da der Drache – oder genau gesagt das Kryptid – auch in dieser Welt von fast allen für eine Le­gende ge­halten wird. Erst kurz vor Ende dieses Bandes wird die Grenze zur Fan­tasy wirk­lich über­schritten. Die Ge­schichte kann über­zeugen und macht – ob­wohl sie einen runden Ab­schluss auf­weist – Lust auf den kom­menden Band.

Die Autorin nutzt ihre Protagonistin als Ich-Erzählerin. Zahlreiche Illusrationen von Greta Mai­nardi (sowohl in Schwaz/weiß als auch in Farbe) runden den ge­lungenen Ein­druck des Buches ab.

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Fazit:

Dieses historische Fantasy-Abenteuer kann sowohl junge als auch erwach­sene Leser mit seiner stim­migen Welt über­zeugen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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