Leserunde zu „Lord Breakinghams Geheimnis“

Leserunde zu „Lord Breakinghams Geheimnis“

Zur Abwechslung gibt es heute mal Neuigkeiten zu einem meiner eigenen Bücher. Anlässlich der Veröffentlichung einer überarbeiteten Neuauflage meines Jugendbuches „Lord Breakinghams Geheimnis“ veranstalte ich auf LovelyBooks eine Leserunde, bei der es kostenlose eBooks zu gewinnen gibt. Bewerbungen sind bis einschließlich 30.06.2018 möglich.
https://www.lovelybooks.de/autor/Frank-W.-Werneburg/Lord-Breakinghams-Geheimnis-Ein-Internatsroman-%C3%9Cberarbeitete-Neuauflage–1599705958-w/leserunde/1630406468/

Natürlich verrate ich euch auch, worum es im Buch geht:

Was macht ein Junge, der unerwartet auf ein Internat kommt? Nein, ausnahmsweise muss er in diesem Jugendbuch nicht die Welt retten, nicht einmal seine Schule. Dazu hätte Chris auch gar keine Zeit. Seine persönlichen Belange nehmen ihn genug in Anspruch.

Neugierig? Dann lest doch gleich beim Klappentext weiter! Oder noch besser: das ganze Buch.

Chris lebt zusammen mit seinen Stiefeltern und Stiefgeschwistern in Hongkong. Über seine leiblichen Eltern weiß er so gut wie nichts, aber das stört ihn auch nicht weiter, denn er fühlt sich bei seiner Stieffamilie wohl. Chris und sein gleichaltriger Stiefbuder Myles sind wie Zwillinge. Solange sie sich erinnern können, machen sie fast alles gemeinsam. Doch eines Tages bekommt Chris’ Stiefvater einen Brief von einer Anwaltskanzlei in Großbritannien. Darin wird ihm mitgeteilt, dass für Chris ab dem kommenden Schuljahr ein Platz an einem teuren Internat reserviert und auch schon bezahlt wurde. So sitzt Chris wenige Wochen später mit gemischten Gefühlen im Flugzeug nach London. Wie wird das Leben an diesem Internat, wo er niemanden kennt, wohl sein? Und werden ihn all die Kinder aus reichen Familien überhaupt akzeptieren? Doch zumindest die letztere Frage ist überflüssig, denn Chris findet überraschend schnell Freunde. Im Laufe des Schuljahres erhält er dann auch mehr Informationen über seine leiblichen Eltern – und erfährt dabei etwas, das sein ganzes Leben auf den Kopf stellt. Aber zum Glück hat er ja seine Freunde, die auch in dieser Situation zu ihm stehen und ihm die Rückendeckung geben, die er jetzt dringend braucht.

Eine ausführliche Leseprobe findet ihr im Blog zum Buch und auch bei Amazon.

Natürlich kann man „Lord Breakinghams Geheimnis“ auch kaufen, und zwar (fast) überall, wo es eBooks gibt, z.B.
als eBook für den Kindle (.mobi) für 3,49 € bei Amazon
als eBook für alle anderen Reader (.epub) für 3,49 € bei Hugendubel  oder bei Weltbild

Sucht im eBook-Shop eurer Wahl nach dem Titel oder der ISBN 978-3-7438-7227-1.

Selestria-Trilogie – 1 – Grau

Nadia Raia
Selestria-Trilogie – 1 – Grau

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Dunkelgrau

Klappentext:
„Die Welt ist nicht schwarz und weiß, Sá. Sondern grau.“
Die Freunde Dimo und Mara führen ein normales Leben, bis eines Tages der gleichaltrige Sámir auftaucht und sie wortwörtlich in eine magische Welt entführt. Dort angekommen werden sie konfrontiert mit dem Übernatürlichen, ihren echten Wurzeln und den gesellschaftlichen und politischen Problemen, die man krampfhaft versucht, von ihnen fernzuhalten.
Was steckt wirklich hinter der Organisation, die für den König arbeitet, und inwiefern ist der Junge, der sie in all das verwickelt hat, dafür verantwortlich?
Die Drei stellen fest, dass die Grenze zwischen Gut und Böse verwischt, wenn man nur lange genug hinsieht.

Rezension:
Eigentlich führen Dimo und seine beste Freundin Mara ein ganz normales Schülerleben. Das ändert sich, als eines Tages ein Neuer in Dimos Klasse auftaucht. Sámir ist wortkarg und unfreundlich. Zudem bekommen Dimo und Mara den Eindruck, von einer mysteriösen Fremden beobachtet zu werden. Und Samir scheint diese Runa zu kennen! Schon bald müssen die beiden Freunde – mehr oder weniger freiwillig – beiden in eine andere Welt folgen, in der Magie real ist. Hier wird ihnen angeboten, genau wie Sámir und Runa bei einer königlichen Behörde zu arbeiten. Doch sind das wirklich ‚die Guten‘?
Reisen in andere Welten gehören in der (Urban) Fantasy zum Standardrepertoire. So weit gesehen unterscheidet sich der Anfang von Nadia Raias Selestria-Trilogie nicht allzu sehr von ähnlichen Werken. Was die beiden Protagonisten dann in der ihnen fremden Welt erleben, unterscheidet sich allerdings deutlich von mir bekannten Weltenreisen. Im Gegensatz zum dort Gewohnten wird im Verlauf der Handlung dieses 1. Bandes immer deutlicher, dass Gut und Böse, Weiß und Schwarz hier nicht eindeutig zuordenbar sind. Nicht umsonst trägt der Band den Titel „Grau“. „Dunkelgrau“ würde wohl noch besser passen, wenn man bedenkt, dass die (wahrscheinlich) Guten auch vor Folter nicht zurückschrecken. Wenn es sein ‚muss‘ sogar in den eigenen Reihen. Ein anderer Unterschied zum ‚Genre-Standart‘ liegt darin, dass die fremde Welt, in der Dimo und Mara stranden, technisch in etwa auf unserem Entwicklungsstand liegt. Meist befinden sich die fremden Welten bekanntlich auf einem Vor- bis Frühindustriellen, seltener einem dem unseren vorauseilenden Entwicklungsstand.
Nach der Ankunft Dimos und Maras in ihrer neuen Heimat wird der Leser zunächst von so vielen neuen Informationen überflutet, dass es schwer fällt, einen Überblick zu gewinnen. Insofern geht es ihm wohl genau so wie den beiden Protagonisten. Gemeinsam mit diesen muss man als Leser dann beginnen, alles zu entwirren. Wie man es vom 1. Band einer Trilogie wohl erwarten muss, bleiben vorerst viele Fragen offen. Auch oder sogar gerade weil sich noch nicht abschätzen lässt, wessen Wirken sich positiv oder negativ für die beiden Identifikationsfiguren auswirkt, werden große Erwartungen an die Fortsetzung(en) geschürt.

Fazit:
Dieser Trilogie-Auftakt weckt große Erwartungen an die weiteren Bände.

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Stechmückensommer

Jutta Wilke
Stechmückensommer

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Das Nordkap ruft

Klappentext:
So hat Madeleine sich ihre Sommerferien nicht vorgestellt: Erst wird sie von ihren Eltern in ein Feriencamp nach Schweden geschickt, wo sie überhaupt nicht hin will und dann wird sie ganz aus Versehen auch noch von einem durchgeknallten Punk entführt. Dabei wollte Julian eigentlich nur einen VW-Bus klauen, weil er – wie er sagt – ganz dringend zum Nordkap muss. Als schließlich auch noch Vincent, der Junge mit dem Extra-Chromosom, zu ihnen stößt, ist das ungleiche Trio komplett. Und das mitten in einem Sommer voller Stechmücken, Wälder, Seen und Abenteuer…

Rezension:
Statt sie mit auf den Japan-Urlaub zu nehmen, schicken Madeleines Eltern die noch nicht ganz 14-Jährige in ein Jugendcamp nach Schweden. Doch da fühlt sie sich überhaupt nicht wohl, da sie es nicht schafft, Freundschaften zu schließen. Bei einer Bergwerksbesichtigung legt sie sich kurzerhand in der VW-Bus des Camps, um zu schlafen. Als sie aufwacht, ist der Wagen mitsamt ihr geklaut worden. Ein Junge mit Punk-Frisur, der kaum älter als sie selbst ist, will damit zum Nordkap fahren. Nach einem Zwischenhalt finden beide überrascht einen weiteren blinden Passagier vor.
Beim Klappentext von Jutta Wilkes Jugendroman denkt wohl jeder sofort an einen abenteuerlichen Road Trip Jugendlicher. Obwohl dies im Grunde auch so ist, kann das Buch leider nicht ganz überzeugen. Dies hat gleich mehrere Gründe. Zum einen ist es die Protagonistin Madeleine selbst, aus deren Ich-Perspektive wir die Handlung erzählt bekommen. Die ständig mürrische Art der Erzählerin macht es dem Leser schwer, Sympathie für das Mädchen zu empfinden. Das bessert sich erst im späteren Verlauf der Geschichte zumindest etwas. Zudem sind Madeleines Gedankengänge trotz der ganz auf sie bezogenen Perspektive in vielen Fällen nicht nachvollziehbar. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass an diversen Punkten die Logik der Darstellung einer ‚moralischen Botschaft‘ geopfert wird. Da treffen sich mitten in der skandinavischen Wildnis, fernab aller touristischen Highlights, zufällig 3 Jugendliche aus Deutschland – und alle stellen sich als ‚Problemkinder‘ heraus. Seien es Madeleines auf ihrem Übergewicht beruhende Minderwertigkeitskomplexe, Vincents Down-Syndrom oder Julies Geheimnis; alles zusammen ist dann doch zu viel des Guten, um auch nur halbwegs glaubhaft zu sein. Speziell Julies Hintergründe, auf die hier nicht näher eingegangen werden soll, um nicht zu viel zu verraten, strotzen vor Unlogik. Zudem fehlt dem Abenteuer ein richtiges Ende. Stattdessen wird direkt in einen Epilog (auch wenn er nicht ausdrücklich so genannt wird) übergegangen. Als Leser kann man am Ende nur feststellen, dass hier leider viel von dem Potenzial, das die Idee bietet, verschenkt wurde, um die Botschaft, dass auch Menschen, die irgendwie ‚anders‘ sind, liebenswert sein können, mit der Holzhammer-Methode zu vermitteln. Eigenartigerweise werden die im Verlauf der Geschichte wirklich stattfindenden Straftaten (Auto- und Bargelddiebstahl) überhaupt nicht näher thematisiert. Vincents Bemerkung „Klauen darf man nicht.“ ist da schon die umfassendste Äußerung zu diesem Thema.

Fazit:
Die interessante, tragfähige Idee dieses Road Trips wird leider durch eine schwache Ausarbeitung zu großen Teilen verschwendet.

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Horizon – 3 – Zurück zu den Wurzeln

Amanda Laurie
Horizon – 3 – Zurück zu den Wurzeln

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Corins Rückkehr

Klappentext:
Nach seinen Abenteuern im Süden Horizons kehrt Thronprinz Corin zurück nach Carbonn. Doch statt ein Fest anlässlich seiner Heimkehr zu planen, muss er mit König Bryant über die neuesten Entwicklungen beraten. Die Pläne des Großkönigs gefährden nicht nur das Leben der Bewohner Carbonns, auch der Frieden zwischen den Völkern Horizons droht zu brechen.
Bald wird deutlich, bloße Worte genügen nicht, um den Feind zu bezwingen. Schon befinden sich Prinz Corin, der König und ihre Verbündeten auf dem Weg nach Navretil zum letzten Kampf …

Rezension:
Mit den beunruhigenden Nachrichten im Gepäck, die er während seiner Zeit in der rowenischen Garde erfahren hat, kehrt Corin an den Hof seines Vaters zurück. Dort wird er mit einem Gemisch aus Wiedersehensfreude und Vorwürfen empfangen. Da zumindest seine Warnungen jedoch ernst genommen werden, brechen Vater und Sohn sehr bald auf, um den Frieden in Horizon zu bewahren. Was dann geschieht, verändert Corins Leben für immer. Und dann wartet auch noch seine Verlobte, die er noch nie gesehen hat, auf ihn …
Im Abschlussband ihrer „Horizon“-Trilogie führt Amanda Laurie ihren Protagonisten gleich zu Beginn zurück in die väterliche Burg. Der bald darauf folgende ‚Ausflug‘ gehört leider nicht zu den Höhepunkten der Reihe, da er sich einerseits etwas zäh dahinzieht, während andererseits gerade hier eine gewisse Actionlastigkeit in Erscheinung tritt. Erst mit der hier erfolgenden drastischen Wende in Colins Leben und seiner erneuten Rückkehr an den Hof erreicht die Handlung wieder das von den bisherigen Bänden gewohnte Niveau. Was sich nicht ändert, ist die Konzentration der Geschichte auf das Denken und Fühlen des Helden, die speziell jetzt wieder in den Vordergrund rückt. Ein paar ‚Staatsakte‘ werden dabei nur am Rande erwähnt, ohne detailliert geschildert zu werden. Mit den letzten beiden Kapiteln, die eine Art ausgedehnten Epilog bilden und mehrere Jahre nach Abschluss der Haupthandlung spielen, findet die Trilogie einen echten Abschluss.
Insgesamt gelingt es der Autorin in dieser Coming-of-Age-Geschichte, das durch die Umstände bedingt abenteuerliche Leben des Protagonisten über die Jahre hinweg interessant und in sehr gut lesbarem Stil zu präsentieren.

Fazit:
Mit „Zurück zu den Wurzeln“ findet die „Horizon“-Trilogie einen würdigen Abschluss, nach dem alle wichtigen Fragen beantwortet sind.

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Zurück auf Gestern

Katrin Lankers
Zurück auf Gestern

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Magie versus Physik

Klappentext:
Claire und Lulu sind »Herzenszwillinge«: Sie machen alles gemeinsam, seit sie sich kennen. Auf die große Schulparty freuen sie sich seit Wochen, aber dann blamieren sie sich dort unsterblich – ausgerechnet vor den beiden Jungs, in die sie heimlich verliebt sind. Wenn sie doch bloß die Zeit zurückdrehen könnten! Die Freundinnen staunen nicht schlecht, als ihnen genau das mithilfe eines geerbten Schmuckstücks gelingt. Schnell stellen sie fest: So ein Zeitumkehrer ist ziemlich praktisch. Zum Beispiel wenn man dringend eine missratene Mathearbeit ausbügeln muss. In ihrer Begeisterung bemerken sie jedoch nicht die drohende Gefahr: Denn es gibt jemanden, der den Zeitumkehrer um jeden Preis besitzen will. Fast zu spät erkennen Claire und Lulu, dass nicht nur ihre Freundschaft auf dem Spiel steht.

Rezension:
Zu ihrem 15. Geburtstag bekommt Claire im Namen ihrer toten Oma einen Kettenanhänger geschenkt. Dieser wird schon seit langer Zeit immer von der Mutter auf die älteste Tochter weitervererbt, doch da ihre Oma nur einen Sohn, Claires Vater, hatte, bekommt sie ihn jetzt. Der Anhänger scheint zunächst nur aus einer gravierte Kugel zu bestehen. Als Claire und ihre beste Freundin Lulu ihn jedoch gleichzeitig berühren, bekommen sie einen elektrischen Schlag – und die Kugel zerfällt in Halbkugeln. Jede enthält ein Uhrwerk, das sogar noch läuft und die korrekte Zeit anzeigt. Claire und Lulu beschließen, die beiden Hälften fortan zu tragen. Nur zufällig bemerken sie, dass sie mit den kombinierten Halbkugeln ein paar Stunden in die Vergangenheit reisen und so Ereignisse verändern können.
Artefakten, die Zeitreisen ermöglichen, ist man in der Literatur natürlich schon öfters begegnet. Alter und Intentionen der durch die Zeit reisenden Protagonisten waren dabei verschiedenster Natur. An Zeitreisende, die anfänglich nur ihre Mathe-Note verbessern wollen, kann ich mich allerdings nicht erinnern. Genau das plant die ‚Heldin‘ dieses Buches jedoch beim erstmaligen planmäßigen Einsatz ihres ererbten Relikts. Dass der Plan misslingt, dürfte den Genre-erfahrenen Leser wohl nicht allzu sehr wundern. Mit ihrer Protagonistin, die ihre überraschend erhaltenen Zeitreisefähigkeiten eigentlich nur nutzen will, um Schul- und Beziehungsprobleme zu lösen, hat Katrin Lankers dem Genre der Zeitreiseabenteuer jedenfalls einen (zumindest für mich) neuen Geschichtspunkt hinzugefügt. Dass sich das Ganze im weiteren Verlauf zu einem Krimi mit Thriller-Elementen entwickelt, entspricht dann schon eher dem Genre-typisch Gewohnten. Bei all dem kann man jedoch nicht übersehen, dass sich die Handlung dieses Buches über weite Strecken viel mehr mit den ‚Mädchenproblemen‘ der beiden jugendlichen (15-jährigen) Freundinnen als mit Zeitreisen beschäftigt. Betrachtet man den jeweiligen Textumfang, überwiegt dieser typische Jugend- beziehungsweise genauer gesagt Mädchenbuchanteil den Fantasy-Part deutlich. Somit dürfte „Zurück auf Gestern“ nur die Leser (wohl überwiegend -innen) wirklich überzeugen, die sich für beides begeistern können. Für die überraschende Kombination aller genannten Elemente muss man dem ‚Gesamtpaket‘ trotzdem einen erhobenen Daumen zuerkennen.

Fazit:
Diese überraschend gelungene Kombination aus Jugendbuch und Zeitreise-Thriller zieht ihren Reiz aus der ungewohnten ‚Zutatenliste‘.

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Elbenpfeffer – 1 – Wechselbalg

Tina Tannwald
Elbenpfeffer – 1 – Wechselbalg

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Anruf aus der Elbenwelt

Klappentext:
Ob es die Elben wirklich gibt? Ja. Aber sie sind alles andere als nett.
Kaum hat die fünfzehnjährige Rosa den x-ten Umzug hinter sich gebracht, muss ihre Mutter ins Krankenhaus; ein geheimnisvoller Unbekannter scheint daran schuld zu sein.
Sie muss zur Großmutter, die sie noch nie gesehen hat. Die schrullige Hippiedame ist jedoch nicht weniger chaotisch als ihre Mutter, denn sie glaubt an die Existenz magischer Wesen und bessert ihre Rente mit selbstgebranntem Schnaps auf. Darunter auch den Elbenpfeffer, angeblich eine uralte Eintrittskarte in die Welt der Elben.
Rosa macht sich auf, ihr diesen Unfug auszutreiben, und findet sich unversehens neben dem jungen Hans wieder, der seit über siebzig Jahren an einem Ort festhängt, den es eigentlich gar nicht geben dürfte. Ihre neuen Freunde könnten sie jedoch nach Hause holen.
Wenn sie verrückt genug sind, es zu versuchen.

Rezension:
Obwohl Rosa erst 15 ist, muss sie sich eher um ihre alkoholsüchtige Mutter kümmern als die um sie. Da ihre Mutter immer mit ihr in einen anderen Ort zieht, wenn sie im bisherigen in allen Läden und Kneipen Hausverbot bekommen hat, kann Rosa die Umzüge und Schulen nicht mehr zählen. Wie sie es schon gewohnt ist, findet sie auch in ihrem neuesten Wohnort nur schwer Freunde, denn als ‚in‘ kann man ihre stets gebraucht gekaufte Kleidung nicht annähernd bezeichnen. Einzig zu Kalo und dem schwule Birdy bekommt sie näheren Kontakt. Als ihre Mutter jedoch im Vollrausch stürzt und ins Krankenhaus kommt, muss eine Sozialarbeiterin, die sich auch noch als Kalos Mutter entpuppt, auf die Schnelle eine vorübergehende Unterbringung für Rosa finden. Wie sich herausstellt, wohnt ihre Oma, die sie noch nie kennengelernt hat, in der Nähe und ist bereit, ihre Enkelin aufzunehmen. Bei ihrer Ankunft muss Rosa allerdings schnell feststellen, dass die Großmutter ‚anders‘ ist: Nicht nur, dass das Haus ziemlich altmodisch eingerichtet ist, glaubt die Frau doch ernsthaft an Elben, Wechselbälger und ähnlichem. Mit dem selbstgebrauten Elbenpfeffer kann sie angeblich zwischen Menschen- und Elbenwelt hin und her wechseln. Rosa trinkt vom Elbenpfeffer, um ihrer Oma zu beweisen, dass das Unsinn ist – und landet tatsächlich im Elbenreich. Zusammen mit dem etwas älterem Salim, dessen Großmutter ebenfalls von der Existenz dieser Welt weiß, folgen Kalo und Birdy Rosa, um sie zurückzuholen.
Hätte man den Klappentext nicht gelesen, könnte man dieses Buch am Anfang für ein Sozialdrama halten. So war es in den frühen Kapiteln auch nur die Erwartung auf den Fantasy-Part, der mich zum Weiterlesen brachte. Erst ab dem Wechsel der Protagonistin in die Elbenwelt wird es für Urban-Fantasy-Freunde interessant. Rosas nun folgerndes Abenteuer und die Rettungsmission ihrer Freunde können dann allerdings um so mehr gefallen. Gute, noch nicht abgenutzte Plot-Ideen und der Schreibstil der Autorin werden in diesem Teil des Buches jeden Genre-Fan in ihren Bann ziehen. Beim abschließenden Cliffhanger will man dann nur noch erfahren, wie es weitergeht.
Wie bereits erwähnt, stammt die Protagonistin – ähnlich wie in vielen anderen Urban-Fantasy-Geschichten – aus ‚komplizierten Verhältnissen‘. In diesem Zusammenhang stellt sich mir die Frage, wieso gerade in der Urban Fantasy so viele Autoren ihre Helden aus dem Bereich der Unterdogs rekrutieren. Soll das die Motivation der Hauptpersonen begründen? Wollen die Autoren damit zeigen, dass es nur hier echte, uneigennützige Freundschaft gibt? Wie dem auch sei, zumindest im vorliegenden Fall würde das eigentliche Abenteuer auch ohne die schwermütige Sozial-Story am Anfang funktionieren. Ohne diese würde zumindest mir das schon so überzeugende Buch noch besser gefallen.

Fazit:
Diese wirklich überzeugende Urban Fantasy könnte ihre Stärken ohne den sozialkritischen Anfang noch besser entfalten.

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Das Amulett der zwei Welten: Grüne Flammen

Jennifer Jensch
Das Amulett der zwei Welten: Grüne Flammen

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Verwandtschaften

Klappentext:
Das Leben von Niko und Alessa ändert sich schlagartig, als sie während einer Auseinandersetzung mit einem Fremden in eine andere Welt fliehen müssen. Nicht nur, dass die beiden sich dort ihren eigenen magischen Fähigkeiten stellen müssen, auch die Rückkehr nach Hause gestaltet sich schwierig. Denn die Königin verlangt, dass Niko und Alessa ihren Rollen in einer alten Prophezeiung gerecht werden. Wer ist diese Hexe, die sie aufsuchen sollen und was weiß sie über das gestohlene Amulett der Königin? Für Alessa und Niko beginnt eine abenteuerliche Reise quer durch das magische Land.

Rezension:
Eigentlich wollte Niko zusammen mit seiner Freundin Alessa nur kurz bei seiner Großmutter nach dem Rechten sehen, weil er im Vorbeigehen ungewöhnliche Schatten sah. Überrascht stellt er fest, dass sich seine Oma einen magischen Kampf mit einem Fremden liefert. Ehe sie es sich versehen, landen Niko und Alessa durch ein magisches Portal in einer anderen Welt – in der man sie für ‚die Auserwählten‘ hält. Die Königin der fremden Welt erklärt ihnen höchstpersönlich, sie seinen die einzigen, denen es gelingen könnte, Kryptar, einen dunklen Magier, der diese Welt und wahrscheinlich auch die Heimat der beiden unfreiwilligen Helden gleich mit in den Untergang stürzen will, zu besiegen. Für die Beiden, die gerade ihr Abitur hinter sich gebracht haben, beginnt eine ‚Heldenreise‘, auf der sie nicht nur mehrfach um ihr Leben fürchten, sondern auch noch richtig zaubern lernen müssen.
Reisen in andere Welten und auch (mehr oder weniger) klassische Heldenreisen sind in der (Urban) Fantasy keine Seltenheit. Was Jennifer Jenschs Werk von der Mehrzahl ähnlicher Abenteuer abhebt, ist das Alter der Protagonisten. Diese sind volljährige junge Erwachsene und damit ein paar Jahre älter als der Genre-typische Durchschnitt. Für die Handlung spielt dies allerdings keine größere Rolle. Im Gegensatz zu vielen anderen, ähnlich gelagerten Geschichten gibt es hier allerdings nicht nur Schwarz und Weiß. Vielmehr wird im Handlungsverlauf zunehmend klar, dass auch die ‚Guten‘ nicht ganz unschuldig an den Vorkommnissen sind, dass auch der Schwarzmagier nicht völlig grundlos auf Rache sinnt.
Während „Das Amulett der zwei Welten: Grüne Flammen“ inhaltlich überzeugen kann, muss man sprachlich beziehungsweise stilistisch leider ein paar Abstriche machen. Speziell die sehr häufige Benutzung des Wortes „sagte“ fällt hier auf. Auch weist der Test des Buchs recht viele Flüchtigkeitsfehler auf. Hier wäre eine gründliche Überarbeitung wünschenswert.

Fazit:
Auffälligstes Merkmal dieser Weltenreise ist das in diesem Subgenre mit jungen Erwachsenen in den Hauptrollen relativ seltene Alterssegment.

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Tinas Tagebuch – 1 – Der Zirkel von Prag

Johanna Stöckl
Tinas Tagebuch – 1 – Der Zirkel von Prag

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Abenteuer am Pannonischen Meer

Klappentext:
Liebe Lena!
Wenn du dieses Tagebuch findest, such nicht nach uns!
Parallelwelten gibt es wirklich!
In diesem Büchlein findest du die völlig abgedrehte Story, wie ich mit Katrin, unserem Ex-Freund Leo und einer halb-japanischen Möchtegern-Ninja namens Keiko in einer Welt gelandet bin, in der die Monarchie nie untergegangen ist und in der es nicht nur so Scheiß wie Dampfwagen und Luftschiffe gibt, sondern in der auch Magie existiert. Könnte echt cool sein, wenn wir uns nicht gleich die mächtigste Geheimorganisation dieser Welt zum Feind gemacht hätten und jetzt auf der Flucht wären!
Ich weiß, du glaubst sicher, dass ich total durchgeknallt bin, aber es ist wahr!
Ich schwörʼs!
Deine Tina

Rezension:
Eigentlich will Tina nur ihren Zug noch erreichen, doch in der Eile stößt sie mit einem Mann zusammen. Im Gewühl des Bahnhofs heben beide schnell ihre heruntergefallenen Smartphones wieder auf – und verwechseln sie dabei. Diese Verwechslung stürzt Tina jedoch direkt in die Machenschaften eines skrupellosen japanischen Geschäftsmannes hinein. Und plötzlich steckt sie zusammen mit ihrer besten Freundin, ihrem Ex-Freund und der Tochter des Japaners in einer Parallelwelt fest, in der zwar die Donaumonarchie noch existiert, der Meeresspiegel durch eine globale Katastrophe aber bis hinein in die Außenbezirke Wiens angestiegen ist. Die Krönung ist, dass in dieser Welt Magie real existent ist. Schon bald stehen die Reisenden ganz oben auf der schwarzen Liste des Chef-Inquisitors des magischen Zirkels.
Reisen in andere Welten finden sich in der Fantasy-Literatur nicht selten. Auch dass diese fremden Welten der uns bekannten sehr ähneln und sich nur in Details unterscheiden, ist dabei nicht neu. Was Johanna Stöckls Trilogie jedoch vom Großteil anderer Parallelwelt-Fantasys unterscheidet, ist die Durchmischung mit verschiedenen anderen Genres. So erscheint der 1. von 3 Teilen dieses 1. Bandes der Reihe um Tinas Abenteuer eher wie ein Thriller als wie eine Fantasy-Story. Erst mit dem Wechsel in die andere Welt tritt das Fantasy-Element in den Vordergrund. Da diese Welt technisch aber weitgehend auf dem Stand des beginnenden 20. Jahrhunderts stehengeblieben ist, spielen auch ansonsten eher aus Zeitreise-Geschichten gewohnte Elemente eine Rolle. Gerade dieser Genre-Mix macht zu einem erheblichen Teil den Reiz dieses gelungenen Buches aus, bei dem man am Ende am liebsten gleich den Folgeband in die Hand nehmen würde.
Besonders positiv sei erwähnt, dass zumindest bisher keine Lovestory in den Fokus gerät, wie es bei Fantasy-Abenteuern mit jugendlichen Protagonistinnen leider sehr häufig (negativ) auffällt.

Fazit:
Dieses Parallelwelt-Zeitreise-Fantasy-Abenteuer kann auf ganzer Linie überzeugen. Auf die Folgebände dieser Trilogie darf man gespannt sein.

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Kysano – 1 – Erde, Licht und Dunkel

Beatrice Hiu
Kysano – 1 – Erde, Licht und Dunkel

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In der Welt der Geheimnisse

Klappentext:
Außergewöhnliche Fantasy in einer magischen Welt voller Illusionen.
• Ein Artefakt, das nicht gefunden werden soll
• Eine Prophezeiung, die den Untergang oder die Rettung bringt
• Ein Mädchen, das nicht ist, wofür es gehalten wird
• Freundschaften, die allen Widrigkeiten trotzen
• Bündnisse, die tödlich enden können
Aus heiterem Himmel wird Leeza aus ihrem bisherigen Leben herausgerissen und findet sich in einer ihr völlig fremden Welt voller Magie, Illusionen, Geheimnissen und Gefahren wieder. Während sie noch daran arbeitet, sich in Kysano einzuleben und mit Hilfe ihrer neuen Verbündeten auf die Mission vorzubereiten, überschlagen sich die Ereignisse, und die Suche nach dem ersten Schlüssel beginnt.

Rezension:
Ohne jede Vorbereitung erfährt die 16-jährige Leeza eines Tages, dass sie und ihre Mutter nicht aus dieser Welt stammen, dass die laut einer Prophezeiung die Retterin ihrer Heimatwelt Kysano sein wird und ihre Mutter sie deshalb hierher in Sicherheit brachte. Noch dazu soll sie jetzt, und zwar noch am selben Tag, mit einer guten Freundin ihrer Mutter, die Leeza bisher gar nicht kannte, und noch dazu ohne ihre Mutter nach Kysano zurückkehren. Eine wirkliche Wahl wird Leeza nicht gelassen. Doch auch nach ihrer Ankunft in ihrer fremden Heimatwelt und dort in der Schule der Lichtmagier will ihr niemand wirklich etwas erklären. Die Kriese zwischen hellen und dunklen Magiern spitzt sich jedoch schnell drastisch zu, sodass Leeza keine Wahl bleibt, als mitzuspielen.
Ein für dieses Genre schon als klassisch zu bezeichnendes Setting bildet den Einstieg zu diesem Jugend-Fantasy-Mehrteiler. Auch die weitere Handlung fällt Genre-typisch aus, wird dabei aber durchaus interessant und in einem angenehm lesbarem Stil erzählt.
Weniger gelungen wirken die doch etwas unglaubwürdigen Charaktere, allen voran die Protagonistin Leeza. Dass diese sich immer wieder – und zwar bis zum Ende dieses Bandes – damit abspeisen lässt, dass sie die Antworten auf ihre endlos vielen Fragen „jetzt noch nicht“ erhalten könne, wirkt völlig unverständlich und unglaubwürdig. Das trifft umso mehr zu, da es in der Handlung immer wieder Szenen gibt, wo sie ‚freiwillig‘ bei irgendetwas mitwirken muss und somit Gelegenheit hätte, als Bedingung auf Antworten zu bestehen. Allerdings zieht sich diese Geheimniskrämerei auch Abseits der Hauptfigur durchs ganze Buch. Jeder enthält hier jedem Informationen vor. Natürlich ist klar, dass dieses Mittel auch dazu dient, den Leser unwissend zu halten, aber die Handelnden, und da wie gesagt in besonderem Maße die Hauptprotagonistin, erscheinen dadurch nicht wie reale Menschen.
Wie bereits erwähnt, kann die spannende Handlung diese Schwäche jedoch zumindest teilweise ausgleichen, was auch zu meiner trotz der Kritik doch recht positiven Gesamtbewertung führt. Somit bleibt zu hoffen, dass die Autorin in den Fortsetzungen die Charakterzeichnung noch deutlich verbessert. Lust auf den Fortgang der Handlung kann die Geschichte jedenfalls wecken.

Fazit:
Eine interessante Parallelwelt-Fantasy, die leider durch teilweise etwas unglaubwürdige Charakter geschwächt wird.

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Das Schicksal der Paladine – 1 – Verschollen

Jörg Benne
Das Schicksal der Paladine – 1 – Verschollen

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die verschwundenen Paladine

Klappentext:
Bislang dachte Tristan, sein Vater arbeite auf einer Bohrinsel und sei deshalb so selten zuhause. Doch nach einem schweren Unfall seiner Schwester erfährt der Junge, dass sein Vater statt dessen als ein mächtiger Paladin zusammen mit anderen in der durch ein geheimes Tor erreichbaren Welt Nuareth für Recht und Ordnung sorgt. Mit seinen besonderen Kräften ist er die letzte Rettung für seine im Koma liegende Tochter, die die Ärzte aufgegeben haben. Doch seit einigen Tagen sind alle Paladine in Nuareth verschollen, niemand weiß, wohin. Als Sohn eines Paladins soll Tristan nun in die fremde Welt aufbrechen und das Schicksal der Paladine klären, seinen Vater finden und rechtzeitig mit ihm zurückkehren, um seine Schwester zu retten. Eine fantastische Welt voller Abenteuer, fremder Kreaturen und unbekannter Gefahren wartet auf ihn.

Rezension:
Nachdem Tristan bei einem Unfall leicht, seine Schwester jedoch lebensgefährlich verletzt wird, gesteht ihm seine Mutter, dass sein Vater nicht, wie er und seine Schwester dachten, auf einer Bohrinsel arbeitet, sondern ein magisch begabter Paladin ist, der den Großteil seiner Zeit in einer anderen Welt verbringt. Da genau diese magischen Fähigkeiten Tristans Schwester retten könnten, versucht dieser, seinen Vater zu kontaktieren. Dabei erfährt er, dass ausnahmslos alle ausgebildeten Paladine vor wenigen Tagen aufgebrochen sind, um sich in Nuareth, der anderen Welt, um gefährliche Vorgänge zu kümmern. Auch Tristan ist durch sein genetisches Erbe – auch wenn er noch nicht ausgebildet wurde – ein Paladin und kann somit im Gegensatz zu ‚normalen Menschen‘ das Tor zwischen den Welten durchschreiten. Er bricht auf, um seinen Vater zu finden. Schnell bringt er in Erfahrung, dass alle Paladine anscheinend spurlos verschwunden sind.
Dem Kniff, dass der Protagonist selbst ein ‚Ahnungsloser‘ ist und der Leser so mit ihm gemeinsam die Geheimnisse einer verborgenen Welt ergründen kann, bedienen sich zahlreiche Urban-Fantasy-Romane. Wie schon so oft funktioniert er auch hier wieder. Die fremde Welt, in die Jörg Benne seine Leser in diesem Reihenauftakt führt, bietet jedoch eine ganze Reihe an Alleinstellungsmerkmalen. Eines davon ist beispielsweise die Existenz der Paladjur. Was diese sind und welche Rolle sie spielen, soll hier allerdings nicht verraten werden. Tristan erwartet in dieser Hinsicht jedenfalls eine große Überraschung.
Mit seinem durchdachten Handlungsaufbau und einem gut lesbaren Stil gelingt es dem Autor, seine Leser in den Bann des Abenteuers zu ziehen, das – wie sollte es beim Auftaktband einer Reihe anders sein? – am Ende des Buches natürlich noch nicht beendet ist. Die Fortsetzungen werden zeigen müssen, ob es gelingt, Tristans Schwester zu retten und in Nuareth wieder für Frieden zu sorgen.

Fazit:
Dieser Start in ein neues Urban-Fantasy-Abenteuer macht Lust darauf, zu erfahren, wie es weitergeht.

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