Ein Fall für Amy Laszlo – 1 – Schattenbiest

Wolf Heichele
Ein Fall für Amy Laszlo – 1 – Schattenbiest

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Auf der Spur des Mantikors

Klappentext:
Erfrischende Frauenpower und außergewöhnliche Fälle!
Die erfahrene Agentin Amy Laszlo und ihre junge Kollegin Alice Pepper arbeiten für eine Spezialeinheit der amerikanischen Polizei, die sich mit außergewöhnlichen Fällen beschäftigt.
Zu ihren Aufgaben gehört die Aufklärung rätselhafter bis esoterischer Fälle, aber auch das Überprüfen von Alien-Sichtungen oder das Einfangen geklonter Mischwesen aus Mensch und Tier.
In atmosphärisch dichten Abenteuern sorgt die geballte Frauenpower der zwei Detektivinnen in jeder Folge für ein spannendes erfrischendes Leseerlebnis – und natürlich für jede Menge Gänsehaut!

Rezension:
Amy ist eine sehr sportliche, junge, aber bereits erfolgreiche Mitarbeiterin einer Polizei-Spezialeinheit für übernatürliche und von Außerirdischen verübte Verbrachen. Meist bildet sie mit der älteren Alice ein Team. Nachdem sie sich mit der Festnahme eines schon lange gesuchten, telepathisch begabten Verbrechers eigentlich ein paar freie Tage verdient hätte, wird sie von Alice zu Hilfe gerufen, denn die ist fast vor der eigenen Haustür über einen Mantikor ‚gestolpert‘.
Wolf Heicheles kurzes Fantasy-Krimi-Abenteuer erinnert von Aufbau und Länge an einen ‚Groschenroman‘, was auch der im Titel angedeutete Reihencharakter unterstreicht.
Die der Reihe zugrunde liegende Idee ist natürlich nicht gerade als neu zu bezeichnen, kann aber – wie die Erfahrung lehrt – durchaus tragfähig sein. Bekanntermaßen gibt es nicht wenige Fans derartiger phantastischer Krimi-Abenteuer. Amy, Alice und die wenigen Kollegen, die der Leser in dieser Geschichte kennenlernt, bleiben bisher zwar noch sehr ‚Hintergrund-los‘, doch das könnte sich in kommenden Bänden natürlich ändern. Unter diesem Blickwinkel betrachtet, kommt diesem Band wohl eher der Charakter eines Trailers zu, der den (zukünftigen) Leser an die Protagonisten und den grundsätzlichen Charakter der zu erwartenden Handlungen heranführt. Auch wenn die Handlung dieses Auftaktbandes noch etwas ‚dünn‘ ausfällt (was sich nicht auf die Länge der Story bezieht), bietet die Idee doch durchaus Potential.

Fazit:
Der Auftakt dieser Fantasy-Krimi-Abenteuer-Reihe zeigt noch Schwächen, bietet aber durchaus tragfähige Grundlagen für zukünftige Handlungen.

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Keine Millionen für meine Töchter

Maria Appenzeller
Keine Millionen für meine Töchter

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Wohin mit dem Geld?

Klappentext:
Eine liebevolle Familien-Kurzgeschichte
Maria Appenzeller schrieb diese Geschichte für ihre Mutter. Die hat zwar keine Millionen, aber vier Töchter. Da gerät eine Mitfünfzigerin schon mal zwischen die Fronten. Genau wie Ulrike. Als sie im Lotto gewinnt, halten ihre Töchter die Hand auf – autsch!

Rezension:
Als Ulrike Lottomillionärin wird, stehen ihre erwachsenen Töchter Schlange, um ihr Stück vom großen Kuchen abzubekommen. Natürlich hat jede gute Gründe, wieso gerade sie unbedingt Geld braucht. Doch Mama Ulrike hat andere Pläne …
Wohl jeder hat sich schon mal Gedanken darüber gemacht, was er machen würde, wenn er plötzlich so richtig viel Geld hätte. Da fällt es schon etwas schwer, sich vorzustellen, dass Ulrike keine sinnvolle Idee kommt, was sie sich mit dem Geld für sich selbst leisten könnte. Was man davon hält, den Großteil der Millionen für den Zweck, den die Protagonistin wählt und der hier – um nicht zu spoilern – nicht genannt werden soll, zu verwenden statt den Angehörigen ihre Wünsche zumindest teilweise zu erfüllen, muss wohl jeder Leser für sich selbst entscheiden.
Bei diesem booksnack geht es jedenfalls für die Reihe ungewohnt ernsthaft zu. Ein gewisses Augenzwinkern (wie von anderen booksnacks gewohnt) fehlt hier leider völlig.

Fazit:
Eine in sich sinnvoll abgeschlossene Kurzgeschichte mit einem für diese Reihe ungewohnt ernsten Thema.

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Flavia de Luce – Das Geheimnis des kupferroten Toten

Alan Bradley
Flavia de Luce – Das Geheimnis des kupferroten Toten

Übersetzung Gerald Jung und Katharina Orgaß

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Die vielfältigen Anwendungen von CuSO₄

Klappentext:
Ein Fall für Flavia de Luce – die bezauberndste Detektivin Englands!
»Mord! Komm sofort her«, steht in dem Brief, der Flavia an einem Sonntagmorgen in ihrem Zuhause Buckshaw zugestellt wird. Wie könnte die elfjährige Hobbydetektivin einer derart dringlichen Bitte widerstehen? Mit ihrem treuen Fahrrad Gladys macht sie sich auf zum Internat Greyminster, das schon ihr Vater besuchte. Nebelumwabert ragt das altehrwürdige Gemäuer vor ihr auf, doch der Fund, der sie in einem der Badezimmer erwartet, ist noch unheimlicher: In der Wanne liegt ein nackter toter Mann, der Körper überzogen mit einer Kupferschicht … Chemikerin Flavia ist in ihrem Element!

Rezension:
Flavia macht, was ein 11-jähriges Mädchen an einem Sonntagvormittag so macht: Sie sitzt in ihrem Labor und untersucht den Giftzahn einer Kreuzotter unterm Mikroskop. Dabei wird sie jedoch vom Butler der Familie gestört, der ihr einen Brief überbringt. Darin ruft sie ein Schüler des nahegelegenen Jungeninternats zu Hilfe, denn er hat einen Mord entdeckt. Natürlich zögert Flavia keinen Augenblick, denn was gibt es schöneres, als Leichen zu untersuchen und einen Mord aufzuklären?
Gut, spätestens jetzt ist wohl jedem klar, dass Flavia nicht unbedingt das normale 11-jährige Durchschnittsmädchen von nebenan ist. Mit Sicherheit war das auch im England um 1950, wo die Geschichte angesiedelt ist, nicht anders. Aber gerade darin liegt wohl der Reiz dieser Krimireihe um das chemiebegeisterte Mädchen. In diesem Fall liegen sowohl Rätsel als auch Lösung in der Formel CuSO₄ verborgen.
Nachdem ich schon einige Zeit mit der „Flavia de Luce“-Reihe liebäugelte, bot mir diese kostenlose Kurzgeschichte die passende Gelegenheit, Flavia endlich einmal kennenzulernen. Auch wenn einem manche Informationen ohne Kenntnis der vorausgegangenen Bücher fehlen (Wieso nennt sie ihr Fahrrad beispielsweise „Gladys“?), reicht diese Kurzgeschichte doch aus, Lust auf mehr zu machen. Diese Detektiv-Story sollte man jedenfalls trotz des geringen Alters der Hauptprotagonistin keinesfalls als ausschließliches Jugend- oder gar Kinderbuch abtun.

Fazit:
Diese Kurzgeschichte bietet allen bisher Nichtinfizierten einen geeigneten Einstieg in Flavia de Luce’ Welt.

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Das Licht des Sonnenregens

Nadin Hardwiger
Das Licht des Sonnenregens

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Die Quellen des Regenbogens

Klappentext:
Eine märchenhafte Liebesgeschichte
Einst fanden Sarah und Harry in Liebe zueinander, doch das Schicksal lässt sie nicht gewähren.
Nun wandeln sie getrennt voneinander und der eine weicht, wenn der andere erscheint.

Rezension:
Eigentlich wäre es an der Zeit, sich zur Ruhe zu setzen, doch der alte Kobold muss jeden Tag Gold sammeln – Gold für die Töpfe, die er vergräbt, damit daraus Regenbögen entstehen. Zufällig trifft er dabei auf Harry, der im Regen lebt. Eine böse Königin verbannte ihn einst magisch in diesen, während sie seine große Liebe, Sarah, in den Sonnenschein verbannte. Wer, wenn nicht der Kobold, könnte eine Lösung finden?
Diese locker-leichte Fantasy-Kurzgeschichte erinnert mehr an ein Märchen als an ‚typische‘ Fantasy-Stories. Doch obwohl dies den Leser am Anfang durchaus etwas verwirren kann, wirkt die Geschichte als Ganzes stimmig. So erscheint dieser booksnack als entspannende Unterhaltung für zwischendurch, bei der man seinen Geist mal für ein paar Minuten baumeln lassen kann.

Fazit:
Dieses fluffige Fantasy-Märchen ist die richtige Pausenlektüre, um mal kurz entspannt abzuschalten.

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Doppelgänger

Bettina Wagner
Doppelgänger

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Die doppelte Millionenerbin

Klappentext:
In dieser Kurzgeschichte spielt Alice die Rolle ihres Lebens
Eigentlich ist Alice nur eine eher mittelmäßige Schauspielerin. Doch als sie feststellt, dass sie der reichen Moira Westham zum Verwechseln ähnlich sieht, beschließt sie, die Rolle ihres Lebens zu spielen! Es sollte doch nicht so schwierig sein, Moiras Platz einzunehmen, oder?

Rezension:
Alice ist Schauspielerin, doch ohne Engagement ist sie finanziell am Ende. Als sie jedoch mehrmals mit einer versnobten Millionenerbin verwechselt wird, die ihr offenbar wie ein Ei dem anderen gleicht, kommt ihr eine Idee. Moira könnte die Rolle ihres Lebens werden. Doch was macht man mit dem Original?
Bettina Wagners Kurzkrimi aus der „booksnacks“-Reihe geht etwas ungewöhnliche Wege, denn die Polizei (oder andere Ermittler) tritt während der gesamten Geschichte nicht in Erscheinung. Auch die echte Moira taucht nur kurz auf. Zudem kommt es zu einem gänzlich unerwarteten Ende. So macht Krimi Spaß! Zumindest dem Leser – Alice und Moira wohl weniger.

Fazit:
„Doppelgänger“ ist ein unterhaltsamer Kurzkrimi abseits der üblichen Pfade.

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Das Grauen von Laurendale

Hanna Marten
Das Grauen von Laurendale

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Geister aus Fleisch und Blut

Klappentext:
Laurendale- ein behütetes Städtchen mitten in Amerika?
Wohl kaum! Die 17-jährige Kitty ist alles andere als begeistert, als sie mit ihrem Vater in dieses kleine Nest zieht. Doch die Bewohner verhalten sich ihr gegenüber seltsam, Mitschüler werden sogar handgreiflich und was hat es mit dem mysteriösen Korridor in ihrer neuen Schule auf sich?
Gemeinsam mit dem undurchschaubaren Chris, der selbst ein dunkles Geheimnis hütet, kommt Kitty einem schrecklichen Fluch auf die Spur, der ihr eigenes Leben fordern könnte…

Rezension:
Weil ihr Vater überraschend eine neue Stelle in der Stadtverwaltung Laurendales angenommen hat, muss Kitty mit ihm dorthin ziehen. Aus der Großstadt in ein Provinznest – das passt ihr überhaupt nicht. Die Tatsache, dass viele der Bewohner eigenartig auf die Neuankömmlinge regieren, verbessert ihre Laune auch nicht gerade. Während ihr Vater voll in seinem neuen Job aufzugehen scheint, schöpft Kitty Verdacht, dass hier etwas nicht stimmt – ganz und gar nicht sogar. Und was ist mit Chris, den sie einerseits sympathisch findet, der andererseits aber Teil des Rätsels zu sein scheint?
Hanna Martens Grusel-Kurzgeschichte unterteilt sich in 2 Teile, wovon Teil 1 bereits in der Anthologie „Halloween Tales“ enthalten war. Dort endet die Geschichte allerdings ziemlich abrupt und lässt viele Fragen offen, die erst im 2. Teil aufgelöst werden. (Das vorliegende eBook enthält beide Teile.) Während die Geschichte, wie sie in der Anthologie veröffentlicht wurde, den Leser wegen des sehr offenen Endes etwas ratlos zurückließ, kann sie jetzt mit einem echten Ende überzeugen. Der romantische Part bleibt dabei angenehm dezent, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Obwohl die Mysterien Laurendales jetzt aufgeklärt sind, kündigte die Autorin für Halloween 2017 einen 3. Teil an.

Fazit:
Freunde Halloween-typischer Mystery-Stories sollten Laurendale einen literarischen Besuch abstatten.

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Wer beamen kann, ist klar im Vorteil

Thomas Kowa
Wer beamen kann, ist klar im Vorteil

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Beamen für Notfälle

Klappentext:
Mit dieser Kurzgeschichte geht es ab in eine ferne Galaxie
Der Weltraum, unendliche Weiten, unendliche Dummheit und na klar – die Menschheit mittendrin. Doch was hat das alles mit Wiener Schnitzel zu tun und warum ist die größte Errungenschaft der Menschheit ziemlich peinlich? Also, kommen Sie mit in den Space Intruder auf Warubia und lassen Sie sich von einem Octopussianer einen Cocktail mixen …

Rezension:
Der namenlose menschliche Protagonist sitzt in einer Bar auf Warubia, fernab des heimischen Sonnensystems. Dabei macht er sich Gedanken darüber, dass die Menschen bei den anderen Bewohnern des Universums nicht gerade hoch angesehen sind und als nicht besonders intelligent gelten. Nach einem ‚Missverständnis‘ soll er sogar ins All entsorgt werden – ohne Raumschiff versteht sich. Zum Glück hat er ein Beam-Gerät dabei. Dumm nur, dass man Menschen bekanntlich überhaupt nicht beamen kann.
Auch wenn Thomas Kowas Kurzgeschichte im All einer fernen Zukunft spielt, parodieren die Gedanken und Gespräche in der Bar doch äußerst irdische und gegenwärtige Probleme. Dass ein klassisches Wiener Schnitzel für Bewohner anderer Planeten schlicht unverdaulich ist und dort deshalb in flüssiger Form serviert wird, ist nur einer von zahlreichen kleinen Gags am Rande. In dieser Geschichte treffen die Pointen auf den Punkt.

Fazit:
Diese kurze, schräge SciFi macht Spaß.

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Der Koffer der Madame B.

Maryanne Becker
Der Koffer der Madame B.

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Ein Koffer voller Überraschungen

Klappentext:
Diese Frau kennt kein Pardon – Krimi-Spannung vom Feinsten
Ein Koffer verschwindet. Madame B., seine Besitzerin, ist überzeugt, dass er gestohlen wurde. Wutentbrannt sucht sie Mittel und Wege, der unbekannten Diebin einen Denkzettel zu verpassen.
In einer Spandauer Wohnung wird eine Leiche gefunden. Die Todesursache ist unklar, ebenso die Rolle des Koffers, der neben der Leiche lag …

Rezension:
‚Madame B.‘, wie sie sich selbst gerne nennt, weil ihr ihr Name nicht wirklich gefällt, kommt aus dem Südamerika-Urlaub zurück und begibt sich ohne Umweg in ihre Wohnung ins Fitness-Center. Doch während sie trainiert, wird in der Umkleide ihr Koffer gestohlen. Dabei enthält der doch nur Schmutzwäsche. Madame B. schwört dem Dieb blutige Rache. Wenige Tage später wird in einer Wohnung die Leiche der Mieterin gefunden. Und neben der Leiche steht der vermisste Koffer. Hat die Besitzerin ihre Rachepläne etwa in die Tat umgesetzt?
Nachdem ich vor kurzem Maryanne Beckers booksnack „Schweinerei in der Havelchaussee“ gelesen – und für gut befunden – habe, musste ich mir natürlich auch diesen Kurzkrimi gönnen. Die Autorin bleibt sich treu und zeichnet auch hier wieder etwas skurrile Typen als Opfer und Täter. Auch vom Handlungsort her begeben wir uns erneut nach Berlin-Spandau. Dabei gelingt es der Autorin, eine interessante Mischung aus Spannung und Humor aufzubauen. Ob sich eine derartige Handlung für ein umfangreicheres Buch eignen würde, ist fraglich, für eine derartige Kurzgeschichte ist die Story jedoch ideal.

Fazit:
Dieser humorvolle Kurzkrimi ist genau das richtige für die kleine Langeweile zwischendurch.

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Schweinerei an der Havelchaussee

Maryanne Becker
Schweinerei an der Havelchaussee

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Das Geheimnis des blutigen Messers

Klappentext:
Knackig, spannend und kriminell gut
Bernd bricht zur abendlichen Gassi-Runde mit dem Hund auf. Weil er seine Ruhe haben will, darf Charlotte ihn nicht begleiten. Frustriert steigert sie sich in die Vermutung hinein, Bernd habe sich mit einer jüngeren Blondine verabredet. Sie sinnt auf Rache und ertränkt ihren Ärger in Alkohol. Am nächsten Tag ist der Hund wieder zu Hause, von Bernd fehlt aber jede Spur …

Rezension:
Ihr Mann Bernd will den Hund unbedingt alleine ausführen. Chalotte kann sich nicht vorstellen, dass er wirklich nur seine Ruhe haben will, und während sie schon sehr konkrete Vorstellungen hat, mit welcher – deutlich jüngeren – Frau er sich unterwegs trifft, plündert sie die Weinvorräte. Geweckt wird sie erst durch wütende Nachbarn, die sich beschweren, weil der Hund seit Stunden bellt, um hereingelassen zu werden. Doch wo ist Bernd abgeblieben? Charlotte ist sich sicher, dass diese andere Frau ihre Hände im Spiel haben muss.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen. Maryanne Becker legt in ihrem Kurzkrimi gleich mehrere Spuren, bei denen der Leser zunächst natürlich nicht wissen kann, welche der Wahrheit mehr oder weniger näher kommt. Oder führen etwa alle in die Irre? Um das zu erfahren, muss man das (e-)Büchlein schon selbst lesen.
Für die Verhältnisse der booksnacks-Reihe gehört diese Kurzgeschichte schon zu den längeren Werken. Das führt unter anderem auch dazu, dass genügend Raum bleibt, Charlotte als Hauptfigur nach und nach aufzubauen. Das kommt einem wirklichen Spannungsaufbau, wie er bei manchen Ultra-Kurzgeschichten der Reihe gar nicht möglich wäre, natürlich entgegen. Wenn man dann die sehr realistisch beschriebene Gegend im Berliner Westen auch noch selbst kennt, stellt das beim Lesen einen zusätzlichen Bonus dar.

Fazit:
„Schweinerei an der Havelchaussee“ kommt als wirklich überraschende Kurzstory daher.

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Die Perle

Bettina Wagner
Die Perle

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Extraleckerer Käse

Klappentext:
Schiller ist überzeugt davon, das perfekte Verbrechen begangen zu haben. Wer soll die Lebensmittelvergiftung seiner Frau als Mord entlarven? Doch er hat die Rechnung ohne seine Perle Anna gemacht …

Rezension:
Schiller hat es lange geplant, heute ist der große Tag. Endlich wird er seine schon lange nicht mehr geliebte Frau los. Die Dosis hochgiftigen ‚Spezial‘-Schimmel kann sie nicht überleben. Um keinen Verdacht zu erwecken, hat er selbst auch etwas davon gegessen, aber natürlich nur in einer Menge, die nicht wirklich gefährlich ist. Der Plan scheint aufzugehen, denn niemand verdächtigt ihn …
Wie es bei den booksnacks üblich ist, ist auch diese Kurzgeschichte wirklich kurz. Genau gesagt füllt die eigentliche Story (je nach Reader) nur etwa 4 Seiten. Trotz dieser Kürze bietet sie jedoch ein durchaus überraschendes Ende – das erstaunlicherweise nicht in der Überführung des Täters besteht. Ergänzt wird diese Geschichte durch eine Leseprobe eines umfangreicheren Werks der Autorin.

Fazit:
Dieser booksnack bietet einen humorvollen (Ultra-)Kurzkrimi.

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