Willkommen im Luhg Holiday

Christine Erdiç
Willkommen im Luhg Holiday

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Das Geheimnis um ‚Lugh‘

Klappentext:
Als Familie Kohlmann wegen eines vorausgesagten Schneesturms ganz spontan im Hotel Luhg Holiday einkehrt, ahnt sie noch nicht, was sie dort erwartet. In dem alten unheimlichen Haus scheint nichts mit rechten Dingen zuzugehen und schon bald finden sich die drei Kinder und ihre Eltern im unglaublichsten Abenteuer ihres Lebens wieder.

Rezension:
Die Kohlmanns wollen über Weihnachten – wie jedes Jahr – eine alleinstehende Tante besuchen. Als sie unterwegs jedoch in einen aufziehenden Schneesturm geraden, entschließen sie sich spontan, in einem einsamen Hotel zu übernachten. Doch dieses hat anscheinend nur sehr selten Gäste – kein Wunder bei dem ‚freundlichen‘ Empfang –, und auf dem neusten Stand ist die Einrichtung schon lange nicht mehr. Auf den Zimmern gibt es jeweils nur eine Schüssel Wasser zum Waschen. Als die Kinder eine nächtliche Erkundungstour unternehmen, stellen sie jedoch fest, dass sie doch nicht so ganz alleine im Hotel sind, wie sie dachten.
In Christine Erdiç’ Kurzgeschichte wird sowohl dem Leser als auch der 11-jährigen Sabrina, aus deren Perspektive die Geschichte in der Ich-Form erzählt wird, schnell klar, dass im Luhg Holiday irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Sabrina und ihr Bruder Jan beobachten auf einem nächtlichen Streifzug Wesen, die definitiv keine Menschen sind. Die Eltern und Sabrinas große Schwester wollen ihnen zunächst nicht glauben, doch schnell müssen sie einsehen, dass die Kleinen nicht lügen. Sind sie alle eventuell sogar in Gefahr? An eine schnelle Abreise ist jedenfalls nicht zu denken, da sie mittlerweile hoffnungslos eingeschneit sind.
Die Autorin erzählt ihre Urban-Fantasy-Story in relativ einfach gehaltener Sprache, was allerdings durchaus dazu passt, dass ein 11-jähriges Mädchen als Erzählerin auftritt. Trotzdem kann das unterhaltsame Weihnachtsabenteuer durchaus auch älteren Lesern gefallen, ist doch vieles überraschend anders, als es zunächst scheint.

Fazit:
„Willkommen im Luhg Holiday“ ist ein weihnachtliches Fantasy-Abenteuer für die ganze Familie.

eBook

Im Tal der Drachen

Steeve M. Meyner
Im Tal der Drachen

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Die Welt hinter den Bergen

Klappentext:
Nach einem Unfall erwacht Tom auf einer Sandbank inmitten eines Flusses und direkt hinter ihm steht … ein riesiger Drache.
Nur um Haaresbreite entgeht er dessen Angriff. Auf der rasanten Flucht vor dem Drachen stürzt Tom von einer Gefahr in die Nächste, so dass ihm kaum Zeit zum Durchatmen bleibt. Schon bald stellt er fest, dass dieser Drache nicht das größte Problem ist. Für ihn beginnt ein abenteuerlicher Kampf um Leben und Tod auf dem ungewissen Weg nach Hause.
3. Auflage (ursprünglicher Titel: Vallis Draconis – Angriff der Drachen)

Rezension:
Tom verbringt seine Ferien – wie so oft – bei seinen Großeltern in den Bergen. Zusammen mit Peter, der ständig in dem kleinen Weiler lebt, verbringt er viel Zeit in der Natur. Als die beiden Jungen den Eingang einer Höhle entdecken, entschließen sie sich, diese heimlich nachts zu erforschen, denn sie sind sich sicher, dass weder Peters Eltern noch Toms Großeltern ihnen dieses Abenteuer erlauben würden. In der Höhle kommen sie jedoch an eine schmale Felsspalte, durch die der etwas größere Peter Tom nicht folgen kann. Kurz darauf hört Peter ein lautes Poltern, als ob etwas eingestürzt sei – und Tom ist verschwunden. Dieser wacht an einem Fluss unter freiem Himmel auf. Doch was ist das? Hier laufen und fliegen lebendige Drachen umher. Wo ist er gelandet, und wie kommt er zurück zu Peter und seinen Großeltern?
Steeve M. Meyners Kurzgeschichte führt ihren Helden Tom auf eine phantastische Reise in eine unbekannte Welt. Während das Abenteuer jedoch durchaus spannend daherkommt und dem Leser auch einige Überraschungen bietet, leidet die Hauptfigur unter einer kaum vorhandenen Charakterisierung. Viel mehr, als in der kurzen Zusammenfassung erwähnt wurde, erfährt der Leser nicht über den Jungen, dessen Abenteuer das Thema der Geschichte ist. Informationen über Peter fließen noch spärlicher. Alle anderen Personen werden nur beiläufig erwähnt, treten jedoch nicht handelnd in Erscheinung. Somit hinterlässt die Geschichte als Ganzes gesehen einen zwiespältigen Eindruck. Dem interessanten und ansprechend dargebotenen Abenteuer des jungen Helden steht leider eine schwache Personenzeichnung gegenüber.
Ergänzt wird die Kurzgeschichte durch diverse Leseproben aus anderen Werken des Autors.

Fazit:
Die Jugend-Fantasy „Im Tal der Drachen“ bietet dem Leser ein altersgerechtes Abenteuer mit leider nur (zu) blass charakterisiertem Helden.

eBook

Der Weihnachtsapfel

Nadin Hardwiger
Der Weihnachtsapfel

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Der späte Gast

Klappentext:
Es gab eine Zeit, als sich Wünsche noch in Wirklichkeiten verwandelten, da erwuchs inmitten der frostklaren Heiligen Nacht eine Freundschaft, süß wie Honig und klar wie Quellwasser.

Rezension:
Eine arme Familie lebt in einem einsamen Häuschen. Am Weihnachtsabend bekommt sie überraschenden Besuch durch einen erschöpften Wanderer.
Auch bei diesem eBook aus der Reihe booksnack fällt die Kurzbeschreibung der Handlung wieder sehr kurz aus, was allerdings nicht verwundert, wenn man bedenkt, dass die eigentliche Geschichte (je nach benutztem Reader und dessen Einstellungen) nur knapp 4 Seiten umfasst. Was dem Leser in dieser kurzen Geschichte geboten wird, kann jedoch durchaus gefallen. Bei „Der Weihnachtsapfel“ handelt es sich um ein klassisches Weihnachtsmärchen mit den für solche üblichen Stilelementen – genau das Richtige für die Weihnachtszeit. Wenn es doch nur nicht ganz so kurz wäre …
Ergänzt wird das Geschichtchen durch ein Rezept für ein Weihnachtliches Apfelbrot. Im Anschluss folgt noch eine rund 18 Seiten umfassende Leseprobe eines Romans der Autorin.

Fazit:
„Der Weihnachtsapfel“ stellt ein wirklich sehr kurzes Weihnachtsmärchen dar, das die weihnachtliche Stimmung ohne zu viel Kitsch vermittelt.

eBook

Die Roamer-Chroniken – III – Wünsch dir was

David Blaschke
Die Roamer-Chroniken – III – Wünsch dir was

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Europäische Probleme

Klappentext:
Tom stinkt´s – und das gewaltig. Erst läuft ein Spezialauftrag im Untergrund von London so gar nicht nach seinen Vorstellungen. Und dann steht da plötzlich noch dieser Mann vor seiner Tür, der einen ganz markanten Geruch an sich hat. Welches besondere Problem trägt der ungebetene Besucher mit sich herum? Und was hat das mit den uralten Wesen zu tun, die im Hintergrund ihre eigenen Interessen verfolgen?
Höchste Zeit also, dass ein Roamer wieder einmal Licht ins Dunkel bringt – und einige Bösewichte an die frische Luft setzt. Nur macht es die ganze Sache nicht einfacher, dass die Menschen inzwischen auch die Nase voll haben von ihren finsteren Zeitgenossen.

Rezension:
Ein ‚Problem‘ führt Tom nach London. Auch wenn er es lösen kann, kommt er diesmal nicht ungeschoren davon. Doch statt danach in Ruhe genesen zu können, steht unerwartet ein ihm unbekannter Mann vor der Tür. Schließlich gelingt es diesem, Tom zu überzeugen, ihn nach Paris zu begleiten, denn dort wird dringend ein Roamer gebraucht. Um diesen Auftrag zu meistern, muss Tom schließlich sogar einen Abstecher nach Hannover unternehmen.
Die Kurzgeschichten der Reihe „Die Roamer-Chroniken“ fallen von Teil zu Teil etwas länger aus. Trotzdem kann (und muss) man auch diese 3. Folge noch mit gutem Gewissen als Kurzgeschichte bezeichnen. Auch wenn es diesmal keine so überraschende Wendung wir bei den bisherigen Teilen gibt, ist die Handlung auch hier wieder interessant und wird nie langweilig. Allerdings kann man sich als Leser durchaus wundern, welche Maßstäbe der Held Tom jeweils anlegt. Verkehrte er in „Alter Dämon Langeweile“ noch beinahe freundschaftlich mit einem Wesen, welches zuvor ein ganzes Dorf entvölkert hatte, geht er hier unnachgiebig gegen Geschöpfe vor, die kein einziges Leben ausgelöscht haben.

Fazit:
Nach dem 3. Teil der „Roamer-Chroniken“ wünscht man sich baldmöglichst den 4. herbei.

eBook

Die Roamer-Chroniken – II – Alter Dämon Langeweile

David Blaschke
Die Roamer-Chroniken – II – Alter Dämon Langeweile

 

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Rotkäppchen und der böse Werwolf

Klappentext:
Nach einem lukrativen Auftrag versucht Tom etwas Ruhe zu finden. Das Auftauchen eines alten Bekannten macht ihm aber einen Strich durch die Rechnung. Denn schlimmer geht immer…

Rezension:
Auf einer Waldlichtung sitzt ein weinendes Mädchen. Da kann ein Werwolf natürlich nicht widerstehen. Zu spät erkennt er Toms Falls. Doch lange kann dieser sich nicht auf diesem Erfolg ausruhen, ist doch ein alter Bekannter, Dämon seines Zeichens, wieder aufgetaucht und hat ein ganzes Dorf entvölkert.
Nach „Per Anhalter durch die Nacht“, dem 1. Band der Roamer-Chroniken, weiß der Leser natürlich, dass es Tom ist, um den sich die Handlung dreht. Auch in dieser Kurzgeschichte bekommt er es wieder mit bösartigen Wesen zu tun, mit denen verglichen die Vampirin, die er als Anhalterin mitnahm, schon als geradezu harmlos bezeichnet werden kann. Trotzdem schafft es der Autor auch hier wieder, den Leser mit dem Ende zu überraschen.
Wie bereits der Vorgänger ist auch diese Geschichte wieder sehr interessant geschrieben. Diese Reihe würde durchaus das Potential bergen, um auch in Romanlänge gefallen zu können. Leider beschränkt sich David Blaschke bisher auf Kurzgeschichten, auch wenn diese schon deutlich länger als die Nummer 1 ausfällt.

Fazit:
Eine überzeugende Fortsetzung dieser Urban-Fantasy-Reihe, die Lust auf mehr macht.

eBook

Die Roamer-Chroniken – I – Per Anhalter durch die Nacht

David Blaschke
Die Roamer-Chroniken – I – Per Anhalter durch die Nacht

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Die Anhalterin und der Freiberufler

Klappentext:
Nach einer langen Nacht will Maggie nur noch nach Hause. Als ein Fremder ihr anbietet sie mitzunehmen, willigt sie ein. Die Atmosphäre im Wagen ist gespannt. Spielen beide mit offenen Karten?

Rezension:
Maggie steht – für die Jahreszeit viel zu spärlich bekleidet – mitten im Nirgendwo am Straßenrand. Ein vorbeikommender Autofahrer nimmt sie mit. Tom stellt sich ihr als ‚freiberuflicher Entsorger‘ vor, sie möchte ihn überreden, im nächsten Ort einen mit ihr zu trinken – eventuell auch mehr. Wer von beiden hat wohl etwas zu verbergen? Und was genau ‚entsorgt‘ Tom?
Was wie die Geschichte einer Prostituierten auf Männerfang beginnt, entpuppt sich schließlich als etwas ganz anderes: eine Urban Fantasy. David Blaschke baut die Story so gekonnt auf, dass man sich schon bald fragt, ob es sich wirklich – wie angekündigt – um eine Fantasy-Geschichte handelt oder man sich nur vergriffen hat. Genaueres soll hier natürlich nicht verraten werden, denn genau das ist die Auflösung dieser Kurzgeschichte, die den Beginn einer ganzen Reihe darstellt, deren Fortsetzungen zwar immer noch Kurzgeschichten aber doch deutlich länger als diese Einführungsgeschichte sind. Wenn man die anfängliche Verwirrung überwunden hat, macht diese Geschichte definitiv Lust auf mehr.

Fazit:
Dieser Start einer Kurzgenschichtenreihe bietet eine wirklich überraschende Wendung.

eBook

Plätzchen und Dämonen

Maxi Forteller
Plätzchen und Dämonen: Lex Falkners Abenteuer

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Abenteuer im Abwasserkanal

Klappentext:
Kurz vor Heiligabend bedroht ein Dämon den Weihnachtsmarkt. Lex muss sich sputen, um eine Katastrophe zu vermeiden. In all dem vorweihnachtlichen Trubel ist er auf Hilfe angewiesen. Wie ein Engel erscheint ihm daher seine schon seit langem heimlich begehrte Freundin Marie.
Erlaubt sich Lex zu Weihnachten ein bisschen mehr Gefühl, oder bleibt er der einsame Magier?
Eine weihnachtliche Kurzgeschichte.

Rezension:
Lex Falkner gebt (irgendeiner) Tätigkeit an der Universität nach, als er dank seiner speziellen Fähigkeiten plötzlich merkt, dass sich ein Dämon in der Innenstadt herumtreibt. Natürlich macht er sich sofort auf den Weg. Schließlich findet er den Dämon im Abwasserkanal und kann ihn mit letzter Kraft aus unserer Welt entfernen. Doch wie konnte er diese überhaupt betreten?
Beim Lesen dieser ‚weihnachtlichen‘ Kurzgeschichte beschleicht dem Leser das Gefühl, er müsse den Helden der Geschichte, Lex Falkner, schon kennen. Bei einer genaueren Suche stellt sich auch heraus, dass es über ihn schon umfangreichere Bücher gibt. Deren Kenntnis wären wahrscheinlich auch nötig, um die Zusammenhänge dieser Kurzgeschichte in vollem Maße zu verstehen. Ohne erscheint diese leider etwas ‚unvollständig‘.
Doch auch wenn man diese Unkenntnis außer Acht lässt, erscheint die Bezeichnung „weihnachtliche Kurzgeschichte“ etwas konstruiert, wirkt die zeitliche Nähe der Ereignisse zum Weihnachtsfest doch rein zufällig. Bis auf die Tatsache, dass der Held auf diese Weise die Gelegenheit bekommt, zusammen mit der Frau, die er anscheinend schon länger heimlich liebt, Plätzchen zu backen.

Fazit:
Eine Urban-Fantasy-Kurzgeschichte, die nur für Kenner der Lex-Falkner-Bücher interessant sein dürfte.

eBook

Rynestig: Glaskugelliebe

Margarethe Alb
Rynestig: Glaskugelliebe

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Das Ungeheuer aus dem Inselsberg

Klappentext:
Eigentlich hatten sich der Glasmacher Gallus und seine Haushälterin einfach nur ineinander verliebt. Aber Sybilla wollte ihm einfach nicht in dessen ferne Heimat folgen. Dann verschwandt die geheimnissvolle Magie, welche unter dem Glasmacherhaus tief im Berg hauste. Jene Zauberkraft, welche einem solch fürchterlichen Wesen gehörte, dass es nicht nur die magische Welt des Rynestig, sondern auch die Dörfer der Menschen vernichten würde, wäre es einmal den Fesseln entsprungen. Einmal mehr müssen Elfen, Mondwölfe und all die anderen Wesen der anderen Welt zusammenkämpfen. Und nebenbei der Liebe einen Weg bahnen.

Rezension:
Der Venezianer Gallus will in seine Heimat zurückkehren, doch Sybilla, die gleichzeitig seine Geliebte als auch die Hüterin des Feuers ist, möchte ihn nicht in die Fremde begleiten. Niedergeschlagen, wie sie ist, verliert sie die Kontrolle über das Feuer, das sie hütet. Doch damit kommt ein gefährliches Wesen frei. Die Halbelfe Magarethe und ihre Freunde wie die (Werwolf-)Ritter der nahegelegenen Burg und sogar die Zwerge, die nicht wirklich zu ihren Freunden gehören, müssen versuchen, gemeinsam ihre thüringische Heimat zu retten.
In den Büchern der „Rynestig“-Reihe erzählt die Halbelfe Margarethe Alb höchstpersönlich aus ihrem jahrhundertelangen Leben. Die Autorin, die im wirklichen Leben wohl Osanna Stephan heißt (Quelle: lesen.net)*, verarbeitet in den Büchern dieser Fantasy-Reihe diverse geographische Gegebenheiten und Legenden der Gegend zwischen Schmalkalden und dem Rennsteig (=Rynestig) zusammen mit überregionalen Fantasy-Elementen wie beispielsweise Werwölfen. Diese Idee ist (meines Wissens) zumindest für den thüringer Raum neu. Für Leser, die diese Gegend kennen, stellt das zusätzlich zum üblichen Fantasy-Feeling einen zusätzlichen Reiz dar.
Die Autorin erzählt Magarethes Abenteuer in einem gut lesbaren Stil, auch wenn es einige Tippfehler bis ins fertige Buch geschafft haben.

* Wie ich zwischenzeitlich informiert wurde, ist diese Information nicht ganz richtig. Die Autorin heißt in Wirklichkeit Susanne Koch, und Osanna Stephan ist neben Margarethe Alb nur ein weiteres ihrer Pseudonyme.

Fazit:
Diese historical Urban Fantasy mit thüringer Lokal-Touch macht vor allem für (halbwegs) ortskundige Fantasy-Fans Lust auf mehr.

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Drachenkrypta

Jessica Bernett
Drachenkrypta

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Nachts auf dem Friedhof

Klappentext:
Charlie ist Besitzerin eines kleinen Buchladens. Leider laufen die Geschäfte nicht allzu gut. Und dann taucht auch noch dieser mysteriöse Mann auf und verlangt ein ganz bestimmtes Buch…

Rezension:
Charlie führt einen kleinen Buchladen, der sich seit Generationen in Familienbesitz befindet. Als sie diesen eines Abends durch die Hintertür verlässt, steht plötzlich ein Fremder vor ihr, der sich als Bekannter ihres Großvaters vorstellt. Er möchte ein Buch von ihr, dass sich schon seit der Zeit, als ihr Großvater den Laden noch führte, in diesem befindet. Als Charlie ihm das Buch gerade anvertrauen will, ruft ihre Tante sie an und warnt sie, genau dies nicht zu tun.
Jessica Bernetts Kurzgeschichte erzählt die Geschichte einer Frau, die völlig überraschend in eine Familientradition eingeweiht wird. Worum es dabei genau geht, soll hier nicht gesagt werden, weil es zu viel vorwegnehmen würde. (Wenn man jedoch den Titel betrachtet, könnten Drachen dabei eine Rolle spielen.) Die Autorin erzählt die Geschichte in einem flüssigen, angenehm zu lesenden Schreibstil. Obwohl „Drachenkrypta“ in sich abgeschlossen ist, würde sich das Ende für eine (eventuell längere) Fortsetzung anbieten. Potential dazu hätte die Idee zweifellos.

Fazit:
„Drachenkrypta“ ist eine Urban-Fantasy-Kurzgeschichte, der Genre-Fans einen Blick gönnen sollten.

eBook

Werwolfsjagd

Hannah Siebern
Werwolfsjagd

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Der Werwelpe

Klappentext:
Cassandra ist Nachtjägerin.
Für Geld jagt sie Vampire, Werwölfe und andere Monster. An Halloween erhält sie jedoch einen ganz besonderen Auftrag: Ein Werwolf-Welpe ist von seinem Rudel ausgerissen und hat sich unter die verkleideten Menschen gemischt. Zusammen mit dem Dämon Lester, ihrem ehemaligen Lehrmeister und Geliebten, macht Cassandra sich kurzerhand auf die Suche nach dem Welpen. Mit den Werwölfen hat sie nämlich noch eine ganz besondere Rechnung offen.
Doch die Nacht verläuft ganz anders, als sie erwartet hätte.
Dieses Ebook ist bereits 2012 unter dem Namen „Peter und der Werwolf- Eine Halloweengeschichte“ erschienen.

Rezension:
Seit sich seine Eltern getrennt haben, lebt der 12-jährige Peter bei seinem Vater und dessen neuer Frau. Doch alle paar Wochen muss er für ein paar Tage zu seiner Mutter, was er überhaupt nicht mag, da er dort über Nacht immer in seinem Zimmer bleiben muss. Und diesmal ist der Besuch auch noch über Halloween. Statt mit seiner extra gebastelten Maske durch die Straßen zu ziehen, ist er wieder im Zimmer eingesperrt. Aber heute entschließt sich Peter, doch heimlich loszuziehen. Noch im Haus entdeckt er jedoch ungeheuerliches. In Panik flieht er und verläuft sich im Halloween-Getümmel.
Diese Kurzgeschichte führt den Leser in die Welt der Nachtjägerin Cassandra ein, die sich ihr Geld mit der Jagd auf die Wesen der Nacht verdient. Während sie mit Vampiren und Dämonen jedoch durchaus auskommen kann, hasst sie Werwölfe inbrünstig. Anscheinend war diese Geschichte ursprünglich als One Shot konzipiert und wurde erst nachträglich durch andere Abenteuer Cassandras im Rahmen der „Die Nachtjägerin“-Reihe ergänzt.
Die Autorin erzählt die Geschichte wechselweise aus Peters und aus Cassnadras Sicht. Obwohl die Story gut erzählt ist und durchaus unerwartete Wendungen bietet, fehlt ihr leider irgendwie der letzte Pep, um den Leser wirklich mitzureißen.

Fazit:
„Werwolfsjagd“ ist eine Halloween-Geschichte, der leider das letzte Etwas fehlt um wirklich spannende oder gar gruselig zu sein.

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