Im Zeichen des Lotus – 13 – Der Duft von Maiglöckchen

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 13 – Der Duft von Maiglöckchen

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Prinzessin Hope

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Der Kampf gegen Beryll ging glimpflich für Penelope und Titus aus. Sie haben überlebt, fürs erste, denn sie sind weit davon entfernt, sich in Sicherheit zu befinden. Stunden des Leids und der Regeneration überbrückt die junge Frau damit, dass sie von Hope erzählt, der Prinzessin, die sie einst gewesen ist und von der Titus hofft, dass sie es wieder sein kann.
Währenddessen kehrt der Gott der Nim nach Cork zurück. Er mag diese Schlacht verloren haben, aber die Ewigkeit ist auf seiner Seite und er hat noch den ein oder anderen Trumpf im Ärmel. Für ihn hat das Spiel erst richtig begonnen.

Rezension:
Titus und Penelope haben sich gefunden und wissen endlich, dass sie Geschwister sind. Der Kampf gegen Beryll hat jedoch seine Spuren hinterlassen. Während die Solani eine Rettungsmission planen, kehrt Beryll nach Irland zurück – und er scheint noch den einen oder anderen Trumpf im Ärmel zu haben.
Mit dem 13. Band geht Valerie Loes Urban-Fantasy-Reihe „Im Zeichen des Lotus“ schon in die 3. Staffel. Nachdem in Staffel 1 Penelopes Identitätsfindung und in Staffel 2 Titusʼ Vergangenheit im Mittelpunkt standen, gestattet dieser Band ein kurzes Durchatmen. Worauf der Fokus der neuen Staffel liegen wird, ist noch nicht eindeutig erkennbar. Da allerdings noch genügend offene Fäden erkennbar sind, ist wohl kaum davon auszugehen, dass der Autorin in näherer Zukunft die Ideen ausgehen könnten. Im Gegenteil, schwimmt sich die Geschichte um Solani und Nim doch immer mehr frei. So kann man wohl davon ausgehen, dass der Krieg zwischen den Göttern Beryll und Glacien sowie deren Getreuen auch weiterhin für interessante phantastische Unterhaltung sorgen wird.

Fazit:
Zum Start in die 3. Staffel gibt es ein kurzes Durchatmen. Doch es bleibt spannend!

– Blick ins Buch –

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Magische Bücher

Daphne Unruh
Magische Bücher

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Auf nach Leipzig!

Klappentext:
Mira liebt Bücher über alles. Ihr Bett vor dem riesigen Bücherregal ist der herrlichste Ort auf der Welt. Von hier aus erlebt sie die unglaublichsten Abenteuer. Als sie in einer Online-Leserunde ihre Lieblingsautorin kennenlernt, ahnt sie nicht, was das für Folgen haben kann. Plötzlich scheinen sich die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit zu verwischen …
Die Story spielt in der magischen Welt der Zauber der Elemente-Reihe, kann aber unabhängig davon gelesen werden.

Rezension:
Miras liebste Freizeitbeschäftigung ist das Lesen. So ist es absolut untypisch für sie, eines Abends einfach aufzubrechen, um ohne das Wissen ihrer Eltern nach Leipzig zu fahren. Das wird ihr jedoch erst bewusst, als sie schon unterwegs ist. Noch dazu hat sie ihre Brille vergessen – und stellt überrascht fest, diese plötzlich gar nicht mehr zu brauchen. Außerdem fällt ihr ein, dass sie die Adresse ihrer Freundin, die sie nur aus dem Internet kennt und zu der sie will, überhaupt nicht weiß. Die Situation weist bedrückende Ähnlichkeit mit ihrer Lieblings-Buchreihe auf, über deren Handlung sie im Internetforum mit eben jener Freundin aus Leipzig und der Autorin immer wieder diskutiert hat.
Daphne Unruh setzt mit dieser kurzen Geschichte eine wirklich außergewöhnliche Idee um. In dieser lässt sie die fiktiven Fans Mira uns Taria ihrer wirklich existierenden Urban-Fantasy-Reihe „Zauber der Elemente“ in eben deren Welt ‚hineinfallen‘. Natürlich muss sie persönlich auch in die von ihr erschaffene Welt eintauchen, um ihre beiden Fans zu finden. Was sie dabei nicht bedenkt, ist, dass ihre Figuren in dieser Welt ein eigenes Leben mit eigenem Willen haben.
Ich muss zugeben, dass mir ein vergleichbares Konzept bisher nicht begegnet ist. Obwohl ich die „Zauber der Elemente“-Reihe nicht kenne, konnte ich die grundlegenden, für diese Geschichte nötigen Elemente anhand des Geschehens rasch zuordnen. Auch wenn die eigentlichen Fantasy-Elemente erst relativ spät in Erscheinung treten, kann die Geschichte, die man mit Miras Augen erlebt, fesseln. Die Autorin nutzt die Handlung, um außer ihrer abgeschlossenen Reihe auch Hinweise auf eine kommende einzustreuen.

Fazit:
Dieses Urban-Fantasy-Abenteuer verfolgt eine außergewöhnliche Idee, indem es die Realität mit einer real existierenden Buchreihe verknüpft.

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Die Erben der alten Zeit – 1 – Das Amulett

Marita Sydow Hamann
Die Erben der alten Zeit – 1 – Das Amulett

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Der Weg durch den Nebel

Klappentext:
„Die Erben der alten Zeit – Das Amulett“ ist der erste Band einer Trilogie um „Die Erben der alten Zeit.“ Erzählt wird die Geschichte des Waisenkinds Charlotta Johansson ― genannt Charlie ―, das in den Besitz eines mysteriösen Amuletts gerät. Das Mädchen landet in einer fremden Welt, in der Magier, benannt nach nordischen Göttern, herrschen und in der sie sich gegen den grausamen Despoten Oden behaupten muss. Charlies Schicksal ist mit dem einer jungen Frau auf dem Planeten Euripides verschränkt. Doch was genau haben die beiden gemeinsam? Und welche Rolle spielt das Amulett dabei?
Das Buch erschien zunächst in Eigenregie und wurde als E-Book über Nacht zum Überraschungserfolg. Die aktuelle Ausgabe von Grassroots Edition ist inhaltlich und sprachlich vollkommen überarbeitet.

Rezension:
Als ein offenbar ausgesetztes, nur wenige Monate altes Baby unter äußerst mysteriösen Umständen aufgefunden wird, entschließen sich die schwedischen Behörden, genau diese Fundumstände geheimzuhalten. 14 Jahre später hat Charlotta, wie man das Kind nennt, mehrere Pflegeeltern hinter sich und lebt wieder mal im Kinderheim. Nach einem eigenartigen Vorfall entschließt sie sich, endlich die Identität ihrer wahren Eltern in Erfahrung zu bringen. Sie stiehlt im Jugendamt ihre Akte und flieht aus dem Heim. Eine versiegelte Seite dieser Akte verrät Charlotta die genauen Umstände ihres Auffindens. Außerdem liegt der Akte ein eigenartiges Medaillon bei, das damals bei ihr gefunden wurde. Doch während dem Mädchen noch nicht klar ist, wie und wo es mit der Suche nach seinen Eltern beginnen soll, findet es sich überraschend in einer anderen Welt wieder, die manche Züge mit der germanischen Mythologie gemein hat. Magie ist hier real! Auf Charlotta wartet ein Abenteuer, bei dem jede Information, die sie findet, nur um so mehr neue Fragen aufwirft.
Urban-Fantasy-Stories, in denen ein Protagonist meist unerwartet in eine Parallelwelt gerät, finden sich in großer Zahl. Ich kann nicht zählen, wie viele Rezensionen ich schon für derartige Bücher verfasst habe. Bei diesem recht umfangreichen Werk, das der Auftakt der „Die Erben der alten Zeit“-Trilogie ist, muss ich allerdings feststellen, dass es sich qualitativ deutlich von den meisten vergleichbaren Büchern abhebt. Die Welt – oder genauer gesagt sogar ein ganzes Weltengefüge – die Marita Sydow Hamann hier vor dem Leser entfaltet, ist ungeheuer komplex. Dabei nimmt die Autorin sowohl auf die nordische als auch die griechische Sagenwelt Bezug. Die Autorin führt ihre Leser gemeinsam mit Charlotta, die sich in dieser Welt als Junge ausgibt, immer tiefer in die mythologischen Grundlagen ein, wobei ihre Welt(en) dieses Buches durchaus in manchem von der der traditionellen Sagen abweicht. Verwoben wird der dominierende Handlungsstrang um Charlottas Abenteuer in einer mittelalterlich geprägten Umgebung mit einen in die ScienceFiction hinein tentierenden um eine junge Frau, die in einer weit fortgeschrittenen Kultur von Archäologen aufgefunden und aus einem 14.000-jährigen ‚Schlaf‘ geweckt wird. Urheber des Dauerschafs war anscheinend ein Medaillon, dass Charlottas sehr ähnelt. Dieses ganze Handlungsgeflecht wird in diesem Band systematisch und sehr vielversprechend aufgebaut, sodass die Erwartung an die beiden Fortsetzungen sehr hoch ausfallen. Es wird sich zeigen müssen, ob diese sich als gerechtfertigt erweisen werden.
Auch die sprachliche Gestaltung des Textes kann überzeugen. Ein paar kleinere, für die eigentliche Handlung jedoch unbedeutende Logikprobleme können den guten Eindruck nicht trüben.

Fazit:
Ein überzeugender Auftakt zu einer sehr komplexen Urban-Fantasy-Handlung mit interessanten Charakteren.

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Valerie Dearborn – 1 – Liebe ist Finsternis

Caroline Hanson
Valerie Dearborn – 1 – Liebe ist Finsternis

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Die Träume der Emphatin

Klappentext:
Valerie Dearborn will ein unbeschwertes Leben, aber stattdessen ist ihr Leben eher wie ein Kugelfisch: stachelig, ungewöhnlich und – wenn nicht genau richtig gehandhabt – tödlich. Als sie für ihr Studium nach London geht, weiß sie, dass sie endlich frei ist. Ihr Vater und Fast-Freund sind in Kalifornien und sie hat dem Vampirgeschäft endgültig den Rücken gekehrt. Oder etwa nicht? Sie zieht die Aufmerksamkeit von Lucas, einen 1600 Jahre alten Vampir und König seiner Art, auf sich. Er ist außerdem verdammt heiß. So golden wie Luzifer und ebenso verführerisch, macht er Valerie ein Angebot, das sie nicht ablehnen kann – sie soll ihm helfen herauszufinden, ob die Anderen (Empathen, Fey und Werwölfe) noch existieren oder er wird aufhören, diejenigen zu beschützen, die sie liebt. Lucas sagt ihr, dass Empathen die größte Schwäche eines Vampirs waren, bevor sie vor hunderten von Jahren ausstarben. Während die Fey oder Werwölfe Vampire töten könnten, konnten Empathen sie zu Sklaven machen, sie beliebig mit Emotionen verführen oder ihnen Schaden. Das Detail, das er ausläßt? valerie ist eine Empathin. Uns nach 1600 Jahren gefühlsloser Existenz will Lucas Valerie, wie ein trockener Alkoholiker einen Cocktail. Kann sie diejenigen, die sie liebt am Leben erhalten, Lucas davon abhalten, an ihr herumzuknabbern, eine Revolution der Fangzähnigen überstehen und trotzdem einen Weg finden, das langweilige normale Leben, dass sie immer gewollt hatte, zu leben? Wahrscheinlich nicht, aber Junge, wie sie es versuchen wird!

Rezension:
Seit Valeries Mutter von einem Vampir getötet wurde, sieht ihr Vater seinen einzigen Lebenszweck darin, Vampirjäger zu sein. Im Gegensatz zu ihrem Stiefbruder, dessen Eltern ebenfalls von Vampiren getötet wurden, zeigt Valerie jedoch wenig Interesse an dieser Tätigkeit. Als sie ihr Zuhause endlich hinter sich lassen kann, um auf die Uni zu gehen, glaubt sie, das Thema Vampire endlich abhaken zu können. Was sie nicht weiß, ist, dass der König der Vampire damals, als ihre Mutter starb, in Erfahrung brachte, dass diese eine der von ihm für ausgestorben gehaltenen Emphaten war. Valerie muss also auch eine sein! Deshalb stellt er sie ohne ihr Wissen unter eine Art vampirischen Naturschutz, denn er hofft, durch sie weitere Emphaten sowie die ebenfalls für ausgestorben gehaltenen Werwölfe und Fay auffinden zu können. Schließlich nimmt der König Kontakt zu Valerie auf – und stellt deren Leben damit auf den Kopf.
Caroline Hansons Reihenauftakt verspricht beim Lesen des Klappentextes interessant zu werden. Vampire, Werwölfe, Fay – was will der Genre-Freund mehr? Dieser Teil der Handlung erfüllt die erwähnten Erwartungen auch weitgehend, obwohl Fay und Werwölfe in diesem Band noch nicht persönlich in Erscheinung treten. Bedauerlicherweise macht dieser Teil jedoch nur (grob geschätzt) ⅓ des Buches aus. Der restliche, deutlich umfangreichere Anteil der Handlung beschreibt extrem ausführlich, wie die Protagonistin jedes männliche Wesen – egal ab Mensch oder Vampir, ob der König, ihr Stiefbruder oder ein Kommilitone –, mit dem sie sich alleine in einem Zimmer aufhält, daraufhin analysiert, wie sie dieses dazu überzeugen könnte, ihr ins nächstgelegene Bett zu folgen. Eigenartigerweise haben es die menschlichen und vampirischen Männer bei weitem nicht so eilig, über Valerie herzufallen. Somit fällt dieses Werk leider eindeutig in die Kategorie Romantasy.
Auf der Habenseite kann Caroline Hansons eBook einen soliden Stil verbuchen, bei dem das Lesen durchaus Spaß macht.

Fazit:
Die interessanten Story-Ideen dieser Urban Fantasy muss der Leser leider zwischen unzähligen erotischen Gedanken der Protagonistin suchen.

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Fesselnde Erzählungen aus der Anderswelt

Manati Herz
Fesselnde Erzählungen aus der Anderswelt

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Die Welt der Vonsche

Klappentext:
Die Fantastik hält Einzug in das Leben von Manati Herz, als sie in einer Winternacht über einen obdachlosen Kobold aus der Anderswelt stolpert. Der Getreue Vonsch zieht gerne bei Manati ein, deren Weg von Enttäuschungen und Unglück geprägt ist. Fortan dreht sich ihr Leben nicht mehr um Alltagsprobleme, Liebeskummer und ausbleibende SMS.
Zusammen mit ihrem neuen Mitbewohner begibt sie sich auf eine Reise in die Welt der Fantasie, wie sie ungewöhnlicher nicht sein könnte. Begleiten Sie Manati Herz und den Getreuen Vonsch in eine Welt voller fantastischer Geschichten,

Rezension:
Vom Liebeskummer-Frust geplagt macht Manati einen abendlichen Spaziergang, bei dem sie im wörtlichen Sinn über ein eigenartiges kleines Wesen stolpert. Dieses stellt sich ihr als ein Vonsch, genauer gesagt als der Getreue Vonsch, vor. Da dieser genauso einsam wie Manati ist, zieht er bei ihr ein. Auch wenn das Zusammenleben nicht ganz problemlos verläuft, gewöhnen sie sich aneinander und erzählen sich gegenseitig Geschichten unterschiedlichster Couleur.
Die Autorin bezeichnet ihre in die Rahmenhandlung um den Getreuen Vonsch eingebettete Kurzgeschichtensammlung als Fantastik. Meiner Einschätzung nach trifft der Begriff Urban Fantasy das Genre der meisten Geschichten wie auch der Rahmenhandlung jedoch besser. Ein Teil der Kurzgeschichten handelt jedoch auch in unserer realen Welt und enthält weder Fantasy- noch sonstige fantastische Elemente. Die Bandbreite reicht dabei von humorvoll über beinahe philosophisch bis hin zu dramatisch. Allen gemeinsam ist das Augenmerk auf die menschliche Gefühlswelt (und deren Abgründe).
Manati Herzʼ Werk liest sich stilistisch angenehm, wobei das persönliche Gefallen der einzelnen Bestandteile bei der genremäßigen Bandbreite natürlich auch vom persönlichen Geschmack abhängt. Bei mir konnten vor allem die (Urban-)Fantasy-Geschichten punkten.

Fazit:
Diese außergewöhnliche Kurzgeschichtensammlung fällt vor allem durch die extreme Bandbreite der enthaltenen Stories auf.

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Im Zeichen des Lotus – 12 – Unter dem Kastanienbaum

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 12 – Unter dem Kastanienbaum

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Das rätselhafte Mädchen

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Ihre Wege kreuzen sich, wieder und immer wieder. Und auch jetzt scheint es, dass Penelope und Titus aufeinander treffen müssen. Doch zu welchem Zweck? Welchen Plan verfolgt Beryll und wer wird aus dieser Konfrontation hervorgehen und wer das letzte Mal zum Kampf aufrufen?
Wer ist Penelope wirklich und wird sie am Ende die richtige Entscheidung treffen?

Rezension:
Während die Silver weiter ihre Wunden lecken, bleibt es an der Nim-Front vorläufig recht ruhig. Titus gewinnt langsam seinen Kampfgeist zurück und entschließt sich, den mit traurigen Erinnerungen verbundenen, alten Familiensitz aufzusuchen. Währenddessen schafft es Penelope langsam, wieder klar zu denken. Wird die sich daraufhin wieder von den Nim abwenden?
Der große Knall, den ich in der Rezension des vorhergehenden Bandes vorhersagte, lässt doch noch weiter auf sich warten. Doch zumindest eines der zahlreichen Geheimnisse wird in diesem Band gelüftet – auch wenn der Leser die zugrundeliegenden Zusammenhänge immer noch nicht durchschauen kann. Letzteres dürfte für die Beteiligten, speziell die im Zentrum der Handlung dieses Bandes stehenden Protagonisten Titus und Penelope, jedoch genauso gelten.
Wie es der treue Leser dieser Urban-Fantasy-Reihe von der Autorin mittlerweile gewohnt sein dürfte, schafft es Valerie Loe sogar, wieder neue Rätsel ‚diskret‘ einzustreuen. Auch wenn dieser Band offiziell als Finale der 2. Staffel geführt wird, dürfte die rätselhafte und spannende Geschichte um Nell und die Silver in Band 13 nahtlos fortgeführt werden.

Fazit:
Alles wird immer rätselhafter. Da hilft nur: Weiterlesen!

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Merry WitchMas

Nadin Hardwiger
Merry WitchMas

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Die verhexten Kekse

Klappentext:
Auch Hexen feiern Weihnachten!
Verknotete Lichterketten, nadellose Weihnachtsbäume, zerbröselte Zimtsterne. Das kann nur eines heißen: Es ist Weihnachtszeit – nur leider nicht für Amanda, denn sie ist eine Hexe und Hexen feiern kein Weihnachten … Doch Amanda will dies nach vierundzwanzig weihnachtslosen Jahren nicht mehr hinnehmen und erzaubert sich ihr eigenes Weihnachtsfest.

Rezension:
Amanda ist 24 – und hat noch nie Weihnachten gefeiert. Das liegt daran, dass sie eine Hexe ist, und die feiern nun mal kein Weihnachtsfest. Aber das soll sich ändern! Dieses Jahr will Amanda feiern. Da sie aber gleichzeitig plant, ihrem (menschlichen) Freund endlich – möglichst risikofrei – ihre Hexen-Identität zu offenbaren, kommt es zum Chaos.
Nadin Hardwiger bringt in ihrer kurzen Geschichte überraschend viele humorvolle Elemente unter. Gerade hier liegt allerdings auch der Schwachpunkt dieses booksnacks. Mir gleich 3 Handlungsschwerpunkten wirkt die Kurzgeschichte für ihre Kürze schon fast etwas überladen. (Und wieso unterrichtet Amandas [Hexen-]Schwester eigentlich an einer menschlichen Schule?) Die interessanten Einfälle in dieser kurzweiligen Story machen dies aber wieder wett.

Fazit:
Diese Kurzgeschichte enthält mehr Humor als manches erheblich längere Buch.

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Arthur Degenhard (Bei Geistern zu Besuch 2)

Frank W. Werneburg

Arthur Degenhard

Bei Geistern zu Besuch 2

 

Es ist soweit: Der 2. Band meiner Jugend-Urban-Fantasy-Kurzgeschichtenreihe „Bei Geistern zu Besuch“ mit dem Titel „Arthur Degenhard“ ist ganz frisch erscheinen.

Worum geht es dabei?

Nach ihren Erlebnissen in „Die Ruine“ hat der Alltag Peter und Leila wieder. Doch kaum beginnen die Sommerferien, erfahren sie, dass es in der alten Apotheke spuken soll. Das wollen sie natürlich genau wissen.

Bei „Arthur Degenhard“ handelt es sich um den 2. Band der Urban-Fantasy-Kurzgeschichten-Reihe „Bei Geistern zu Besuch“, in der Peter und Leila immer wieder auf Geister treffen.

Neugierig geworden?
„Arthur Degenhard“ gibt es ab sofort
bei Amazon: http://amzn.to/2jY01pc
bei Hugendubel: http://bit.ly/2kukwt3
bei Weltbild: http://bit.ly/2zeNYM6
und bei zahlreichen anderen eBook-Händlern.

„Arthur Degenhard“ ist überall für 0,99 € erhältlich.

Anlässlich der Veröffentlichung findet auch eine Leserunde bei Lovelybooks statt. Bis zum 20.12.2017 23:59 könnt ihr euch dort um ein Freiexemplar bewerben.

Auf den Spuren der Macht – 1 – Das Ornament

Ulrike Münch
Auf den Spuren der Macht – 1 – Das Ornament

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Jagd nach den Steinbögen

Klappentext:
Lukas ist ein schüchterner und überbehüteter Junge, dessen Leben unerwartet auf eine Art und Weise auf den Kopf gestellt wird, wie er es sich in seinen kühnsten Träumen nicht hätte ausmalen können.
Der Besitz eines alten Pergaments und eines mysteriösen Lederbeutels bringen ihn in Kontakt mit einer magischen Welt, in der Reisen durch Zeiten und Dimensionen möglich sind. Lukas erfährt, dass der Inhalt des Beutels zu einem Ornament gehört, das – vervollständigt – seinem Besitzer Mut, Kraft und Wissen verleiht, also genau die Eigenschaften, die er sich so sehr wünscht.
Er tritt ein turbulentes Abenteuer durch die Dimensionen an, das ihn in dunkle Höhlen mit düsteren Gestalten, in kalte Bergseen und zwischen heiße Lava führt. Lukas reist in vergangene Zeiten, lernt mutige Kämpfer, Drachen, Zauberer und Piraten kennen. Und als ob das noch nicht gefährlich genug wäre, muss er sich im Hier und Jetzt gleichermaßen gegen Widersacher behaupten.
Zum Glück geht sein bester Freund Moppel mit ihm durch dick und dünn, und es finden sich noch weitere Helfer entlang des Weges, die den Freunden rettend beistehen, denn nicht nur Lukas strebt nach der Macht des Ornaments, auch die dunkle Seite lechzt danach.
Dieses Abenteuer wird Lukas‘ Sicht auf die Dinge verändern – und auch ihn selbst.

Rezension:
Lukas ist 12 und führt ein behütetes, aber auch recht langweiliges Leben. Keinen Schritt kann er ohne sein Asthma-Spray gehen, und seine aufregendsten ‚Abenteuer‘ bestehen in unliebsamen Begegnungen mit ein paar älteren Jungen, die ihm und seinem besten Freund, genannt Moppel, regelmäßig auflauern. Das ändert sich jedoch, als er einen eigenartigen Traum hat, nach dem er einen Beutel mit einem kleinen Steinbogen-Segment unter seinem Bett findet. Das ist ihm nicht geheuer. Doch wen kann er nach so etwas fragen? Da fällt ihm nur seine etwas komische Tante ein. Diese scheint tatsächlich etwas zu wissen, was sie Lukas jedoch nicht verraten will. Stattdessen schenkt sie ihm ein altes Buch. Schnell stellen er und Moppel fest, dass es dieses in sich hat. Es lässt die beiden Jungen durch Raum und Zeit reisen!
Ulrike Münch führt den Leser auf eine recht ungewöhnliche Art in die Handlung hinein. Dieser lernt Lukas nämlich kennen, als er den alles verändernden Traum bereits hatte – was der Leser jedoch erst nach und nach erfährt. So bleibt ihm Zeit, zuerst die Familie des Protagonisten sowie andere Bezugspersonen kennenzulernen. Erwartungsgemäß kommt wirkliche Spannung natürlich erst mit Beginn der magischen Reisen auf. Auch wenn das Abenteuer um das titelgebende Ornament am Ende beendet ist, wird doch klar, dass die magischen Erlebnisse der beiden Freunde noch lange nicht zu Ende sind.
Sowohl die relativ einfach gehaltene Sprache als auch die ohne wirklich überraschende Twists auskommende Handlung zeigen, dass diese Buchreihe für relativ junge Leser konzipiert ist. Trotzdem ist sie durchaus auch für erwachsene Urban-Fantasy-Fans lesbar.

Fazit:
Dieser Beginn eines Urban-Fantasy-Abenteuers macht neugierig auf die Fortsetzung(en).

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Der Fluch der Sibyllen: Die Jagd ist eröffnet

Mina Hades
Der Fluch der Sibyllen: Die Jagd ist eröffnet

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Victorias Geheimnis

Klappentext:
Alfie Burland hat einen einfachen Auftrag: Finde das mörderische Wesen, das ein kleines schottisches Dorf terrorisiert und eliminiere die Gefahr. Doch schon auf dem Hinweg muss er feststellen, dass in diesen Fall nichts ist, wie es scheint. Esther Kirk besitzt die unwillkommene Gabe, in Zukunft und Vergangenheit blicken zu können. Eine Fähigkeit, die sie zu einer Gejagten macht. Sie kann nur hoffen, dass die Agenten des Ordens auf ihre Seite stehen und sie nicht – um ihren eigenen Hals zu retten – an einen uralten Vampir ausliefern.
Die Jagd ist eröffnet – Der Roselore-Orden
Erst vor einigen Jahren von Professor Blood und Queen Victoria gegründet, sucht der Geheimbund nach einem Heilmittel für eine heimtückische Seuche, die Großbritannien heimsucht: Vampirismus. In der Zwischenzeit beschützen die Agenten die Bevölkerung vor sämtlichen anderen übernatürlichen Wesen.

Rezension:
Zusammen mit ihrer Cousine ist Esther auf der Flucht vor ihrem Onkel, bei dem sie seit dem Tod ihrer Eltern lebt. Dieser will sie wegen ihrer hellseherischen Fähigkeiten an einen Vampir verkaufen. Im Wald treffen die beiden jungen Frauen auf Mr Burland, der für den Roselore-Orden unterwegs ist, um merkwürdige Todesfälle in der Gegend zu untersuchen. Schon bald deuten die
Umstände auf versteckte Zusammenhänge zwischen den mysteriösen Vorfällen und Esthers Gabe hin. Dass Alfie Burland Gefühle für Esther entwickelt, die sich obendrein als Halbschwester seines Kollegen Kirk entpuppt, vereinfacht die Angelegenheit nicht gerade.
Die im viktorianischen Zeitalter angesiedelte Urban Fantasy überrascht durch einige noch nicht totgerittene Ideen. Die sich anbahnende Liebesbeziehung bleibt dabei meist dezent im Hintergrund. Mina Hades gelingt es, die üblichen Vampir-Story-Elemente mit zeittypischem Ambiente und einem Hauch von Steampunk zu einem stimmigen Ganzen zu verbinden, wozu sicher auch der angenehm lesbare Schreibstil beiträgt.
Sowohl der Aufbau des Titels als auch diverse angedeutete Plots verraten deutlich, dass dieser Titel ursprünglich als Auftakt einer Reihe geplant war, zu der es aber, wie die Autorin im Nachwort ausdrücklich betont, zumindest vorerst nicht kommen wird. Das ist bedauerlich, denn das Setting hätte durchaus Potenzial, noch deutlich ausgebaut zu werden, zumal Esther ihre Fähigkeiten bisher noch nicht vollständig ausbilden konnte. Mehrere bisher nur angedeutete Entwicklungen versprächen weitere interessante Geschichten. Da bleibt nur zu hoffen, dass die Autorin ihre Entscheidung nochmals überdenkt.

Fazit:
Urban-Fantasy-Freunde mit Sympathien für das viktorianische Zeitalter sollten diesem Buch unbedingt einen Blick gönnen.

– Blick ins Buch –

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