Fabelheim – 1

Brandon Mull
Fabelheim – 1

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Übersetzung: Hans Link

Die Insel der Feenkönigin

Klappentext:

Kendra und Seth verbringen die Ferien bei ihren Großeltern – und das eher wider­willig. Dann be­kom­men sie jedoch mit, dass ihr Groß­vater der Hüter von Fabel­heim ist, einem der welt­weit letz­ten Refu­gien für vom Aus­ster­ben be­drohte magi­sche Krea­turen. Als die Ge­schwis­ter sich plötz­lich in­mit­ten von Trol­len, Satyren, Hexen und Feen wieder­finden, begin­nen ihnen die Ferien noch rich­tig Spaß zu machen. Bis sie er­ken­nen, dass im bezau­bernd schö­nen Fabel­heim auch schreck­liche Wesen und dunkle Ge­fah­ren lauern …

Rezension:

Als der Großvater mütterlicherseits stirbt, hinterlässt er ein eigen­artiges Tes­ta­ment: Seine Kin­der und deren Ehe­part­ner sol­len ge­mein­sam eine Kreuz­fahrt unter­neh­men. Leider ist darin von Enkeln keine Rede. So müs­sen die 13-jäh­rige Kendra und ihr 11-jäh­riger Bru­der Seth die Zeit, wäh­rend ihre Eltern auf Kreuz­fahrt sind, bei den Groß­eltern väter­licher­seits ver­bringen. Sie waren noch nie auf dem im tiefs­ten Nir­gend­wo lie­gen­den Grund­stück, das sich als riesig erweist. Doch bald fin­den sie heraus, dass ihr Opa hier ein Reser­vat für sel­tene magi­sche Wesen be­treibt – von denen sich aller­dings viele als nicht be­son­ders fried­lich heraus­stellen.

Die Tatsache, dass dieser 1. Band aus Brandon Mulls Jugend-Urban-Fan­tasy-Reihe „Fabel­heim“ (im Ori­ginal „Fable­haven“) kei­nen Titel­zu­satz trägt, dürfte wohl darauf hin­weisen, dass er ur­sprüng­lich als Einzel­band kon­zi­piert war. Mittler­weile sind 5 Bände daraus ge­wor­den, was wohl für den Er­folg der Reihe spricht. Dem möchte ich auch nicht wider­sprechen, denn es han­delt sich bei die­sem 1. Band um eine solide Urban-Fan­tasy-Ge­schichte mit jungen Prota­gonis­ten, die auch er­wach­sene Leser über­zeu­gen kann. Neben zahl­reichen üb­lichen und auch weni­ger üb­lichen Fan­tasy-Wesen kann das Buch auch mit einer Hand­lung glän­zen, die sich vom ge­wohn­ten Grund­auf­bau ähn­licher Ideen etwas abhebt. Zudem wer­den die vor­kom­men­den Wesen teil­weise auch aty­pisch charak­teri­siert. Auch die mensch­lichen Prota­gonis­ten sind ge­lungen, wobei mir aller­dings auf­fällt, dass der Autor dem klas­sischen Rollen­bild von der eher bra­ven Schwes­ter und einem rebel­lischen, sich gegen Regeln auf­leh­nen­den Bru­der folgt. Posi­tiv heraus­stel­len möchte ich, dass die 13-jäh­rige Prota­gonis­tin wäh­rend des ge­sam­ten Buches kei­nen Ge­danken an Ver­liebt­sein und ähn­liches ver­schwen­det.

Der Autor lässt seinen Erzähler meist Kendra folgen, sodass der Leser alle Ge­scheh­nisse erst er­fährt, wenn auch diese sich derer be­wusst wird. Das Buch macht defini­tiv Lust auf mehr.

Die deutsche Taschenbuchausgabe macht mit ihrer relativ auf­wän­digen Ge­stal­tung hoch­wertig. Aller­dings würde ihr ein etwas gründ­licheres Lek­torat/Kor­rek­torat gut­tun, da doch einige Text­fehler durch­ge­rutscht sind. Auch wur­den beim Über­setzen die ameri­kanischen Ein­heiten in die hier üb­lichen metri­schen um­ge­rech­net, wäh­rend Bat­terien mit der hier­zu­lande eher un­üb­lichen „Größe C“ (statt R14) bezeich­net wer­den.

Fazit:

Der Start in ein jugendliches Urban-Fantasy-Abenteuer kann mit einem recht außer­ge­wöhn­lichen Setting über­zeugen.

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