Das Grauen der Abyss-Arkaden

Marshall Flynn
Das Grauen der Abyss-Arkaden

Das Einkaufsparadies

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Klappentext:

Eine Stadt begräbt ihre Schuld – ein Mann gräbt sie wieder aus.

Wraithfield – einst eine stolze Industriestadt an der Ostküste, heute ein Ort ohne Zu­kunft. Hoff­nung ver­sprach ein gi­gan­tisches Projekt: die Abyss-Arkaden, ein unter­irdisches Ein­kaufs­paradies. Doch am Tag der Er­öffnung ge­schieht das Un­fass­bare: Durch Ex­plosionen werden Tau­sende von Men­schen darin ein­ge­schlossen. Die Be­hörden blockieren jede Rettung, die Justiz schweigt, und In­vestor Ambrose Virell zieht sich zu­rück. Für Bob Clark ist es mehr als eine Katas­trophe – er hat Laura ver­loren, die Liebe seines Lebens. Ge­trieben von Schmerz und Zorn kämpft er für Ge­rechtig­keit und wagt gegen jeden Wider­stand den Ab­stieg in die Arkaden. Doch was ihn dort er­wartet, ist ein Alb­traum, der besser be­graben ge­blieben wäre. Und manchmal, so be­greift er, ist die Wahr­heit das Grau­samste über­haupt.

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Rezension:

Die Abyss-Arkaden, eine riesige, komplett unterirdisch an­ge­legte Mall, soll Wraith­fields neue Attrak­tion werden. Ent­sprechend groß ist der An­drang bei der Er­öffnung. Auch Bob Clark und seine Frau wollen sich das nicht ent­gehen lassen. Doch dann kommt es zur Katas­trophe: Eine Ex­plosion bringt die Arkaden zum Ein­sturz, fast alle Be­sucher werden ver­schüttet. Bob ist einer der wenigen Über­lebenden. Ob­wohl die Be­hörden jede Hoffnung auf­geben, glaubt Bob fest daran, dass seine Frau noch lebt, und be­ginnt illegal, in die Tiefen vor­zu­dringen.

Von Marshall Flynn kannte ich bisher die Bände 1 und 2 des Horror-Mehr­teilers „Der Fluch von Everly Falls“. Da es inner­halb der Hand­lung von Band 2 einen Quer­verweis auf dieses Buch gibt, er­wartete ich, es hier eben­falls mit dem Horror-Genre zu tun zu haben. Das er­wies sich aber als nicht ganz richtig. Hier haben wir es viel­mehr mit einem Mys­tery-Thriller mit (Dark-)Fan­tasy-Ele­menten zu tun. Dass wir es mit Vam­piren zu tun kriegen, er­fährt der Leser (na­türlich im Gegen­satz zum Prota­gonis­ten) be­reits im Prolog. Die Zu­sammen­hänge zur Katas­trophe im Ein­kaufs­zentrum bleiben aller­dings auch dem Leser länger ver­borgen. Im Ge­gensatz zu den meisten an­deren Cha­rak­teren ist uns Lesern deshalb auch klar, dass die Beo­bach­tungen des in seiner Kind­heit trau­matisierten Prota­gonis­ten nicht dessen Ein­bildung sind. Die Frage, die für Span­nung sorgt, ist viel­mehr, wie die Ge­schichte für ihren Prota­gonis­ten ausgeht.

Der Autor lässt seinen Protagonisten Bob in der Ich-Form berichten. Sie Span­nung baut sich dabei erst lang­sam auf und nimmt dann immer weiter zu.

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Fazit:

In diesem Mystery-Thriller treten die Vampire als Hintermänner erst spät per­sönlich in Er­scheinung.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Weihnachten – ein Fest packt aus

Gideon Böss
Weihnachten – ein Fest packt aus

Weihnachten – geliebt oder gehasst

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Klappentext:

»Sie kennen mich alle, ich bin der Grund für die Festbeleuchtung zum Jahres­ende und ab August für Leb­kuchen und Schoko-Niko­läuse im Super­markt. An mir als Fest arbeiten sich die Men­schen seit fast zwei­tau­send Jahren ab. Meis­tens schwär­mend und schmach­tend, manchmal kri­tisch und sati­risch und hin und wieder bös­artig und ge­hässig. Das ist alles in Ord­nung für mich. Immer­hin bin ich ganz oben an­ge­kommen, so­zu­sagen auf der Weih­nachts­baum­spitze. Und doch um­wehen mich viele Ge­heim­nisse. Ja, ich wage fast zu be­haupten, dass die meisten Men­schen meine Ge­schichte nicht kennen. Sie kennen nur die glit­zernde Ge­genwart, aber haben keine Ah­nung, wie schwer mein Weg bis dahin eigent­lich war. Um Ihnen zu zeigen, was ich meine, möchte ich nur eine Frage stellen: Wann wurde ich zum ersten Mal ge­feiert? Sicher­lich ist Ihr erster Impuls, dass ich schon so lange ge­feiert werde, wie es das Chris­tentum gibt. Falsch! Ab­solut falsch. Das erste nach­ge­wiesene Weih­nachts­fest fand erst im Jahr 336 statt. Ja, lassen Sie das ruhig mal sacken. Wie ge­sagt, meine Ge­schichte ist weniger be­kannt, als es den An­schein macht.«

Wer könnte die Geschichte des Weihnachtsfests besser erzählen als das Weih­nachts­fest selbst? Nach­dem es fast 2.000 Jahre ge­schwiegen hat, ist es jetzt be­reit, zu reden. Es hat viel zu er­zählen und ebenso viele Miss­ver­ständnisse auf­zu­klären. Tat­sächlich ist dieses Fest, das wir alle zu kennen glauben, ge­heimnis­voller als er­wartet.

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Rezension:

Dass das Weihnachtsfest ursprünglich christlichen Ursprungs ist, wissen fast alle. Dass gerade die offi­ziellen christ­lichen Kirchen nicht immer davon be­geistert waren, dieses Fest zu feiern, dürfte weit­aus weniger be­kannt sein. Wem ist bei­spiels­weise be­kannt, dass es den Ange­hörigen der offi­ziellen (pres­byteria­nischen) schot­tischen Landes­kirche bis 1958 ver­boten war, Weih­nachten zu feiern?

Da wird es doch wirklich mal Zeit, dass das Weihnachtsfest seine Autobiografie schreibt. Da es so einem Fest schwer­fällt, eine Feder zu halten oder eine Computer-Tas­tatur zu be­nutzen, hat ihm Gideon Böss dabei etwas ge­holfen. Neben der ge­schicht­lichen Ent­wicklung des Feierns (oder eben auch Nicht-Feierns) des Festes geht er da­bei auch da­rauf ein, wie schwierig und lang­wierig alleine die Fest­legung des Termins war. Die mir ge­läufige Va­riante, dass der Termin ur­sprünglich fest­ge­legt wurde, um nahe am bei den Ger­manen üb­lichen Winter­sonnen­wende-Fest zu liegen und diese damit ein­facher missio­nieren zu können, hält der Autor aller­dings für falsch. Der Schwer­punkt liegt in dieser ‚Bio­grafie‘ aller­dings auf dem deutsch­sprachigen Be­reich und die von diesem aus­ge­henden Tra­ditionen wie dem Weih­nachts­baum und Weih­nachts­märkte. Inter­nationale Bräuche kommen da­gegen leider ziemlich kurz. Gerade diese hätten mich per­sönlich aber be­sonders interes­siert. Re­lativ de­tailliert wird auf mit der Weih­nachts­zeit im Zu­sammen­hang ste­hende ‚Wesen‘ wie dem Niko­laus, dem Christ­kind oder Knecht Rup­recht ein­ge­gangen. Auch die Unter­schiede zwi­schen den ver­schiedenen christ­lichen Ge­schmacks­rich­tungen in Be­zug auf Weih­nachten werden durch­leuchtet. Mache Vor­stellungen vom Weih­nachts­fest in ‚der guten, alten Zeit‘ werden gerade­ge­rückt. Ins­gesamt bietet dieses Buch ein interes­santer Über­blick über das hier­zu­lande de­finitiv be­liebteste Fest und dessen Ge­schichte.

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Fazit:

Hier erfährt man, was man über das Weihnachtsfest noch gar nicht wusste – nicht lebens­wichtig, aber allemal interes­sant.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Die Totenbändiger • 13 Jahre später – 1 – London Underground

Nadine Erdmann
Die Totenbändiger • 13 Jahre später – 1 – London Underground

Neue Geister

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Klappentext:

Dreizehn Jahre sind vergangen. Dreizehn Jahre, die die Seelenlosen für sich genutzt haben … Ein wei­teres Un­heiliges Jahr hat London fest im Griff. Neue Geister und andere Krea­turen be­drohen die Be­völkerung stärker als je zuvor. Be­sonders die Seelen­losen aus dem größten Ver­lorenen Ort der Stadt, dem alten Lon­doner U-Bahn-Netz, stellen eine töd­liche Ge­fahr dar. Ohne die Hilfe der ex­ternen Geis­terjäger hätten die Spuk Squads der Metro Police keine Chance, der Lage Herr zu werden. Auch Gab­riel kämpft mit seiner Squad sowie den Ghost Reapers für die Sicher­heit seines Stadt­teils. Dabei stellen je­doch nicht nur die Seelen­losen eine wach­sende Be­drohung dar, auch einige der Le­benden werden zu ge­fähr­lichen Heraus­forderungen. Gleich­zeitig kämpfen Gab­riels Söhne an ihren eigenen Fronten. Leo und Toby tragen noch den Ge­minus in sich. Wie werden sie mit dem dunklen Erbe um­gehen, das man ihnen auf­ge­zwungen hat? Neue Geister. Neue Monster. Neue Heraus­forderungen. Und zwei Teenager, die sich mit den ge­fähr­lichen Krea­turen aus­ein­ander­setzen müssen, die sie in sich tragen … Will­kommen in einer neuen Un­heiligen Zeit. Will­kommen zu­rück bei den Toten­bändigern.

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Rezension:

Alle Hunts haben das Unheilige Jahr überstanden. Zeit für Ruhe und um sich um die neu adop­tierten Fa­milien­mit­glieder zu kümmern. Doch seit­dem sind 13 Jahre ver­gangen, und damit haben wir wieder ein Un­heiliges Jahr. Leo und Toby gehen langsam ihrem Er­wachsen­werden ent­gegen. Das aktuelle Un­heilige Jahr wollen sie nutzen, endlich ihrer Gemini los­zu­werden. Gerade jetzt lernen sie Jen, ein etwa gleich­altriges Mädchen, kennen, mit dem etwas nicht zu stimmen scheint.

24 Bände nahm uns Nadine Erdmann mit in die Welt ihrer Parallelwelt-Fantasy-Reihe um „Die Toten­bändiger“. Seit dem Finale der Reihe („Winter­sonnen­wende“) sind mittler­weile gut 3 Jahre ver­gangen. Jetzt legt sie mit „Die Toten­bändiger • 13 Jahre später“ einen Nach­schlag vor, der mit diesem Band be­ginnt. Wie der Reihen­titel be­reits verrät, ist in der Hand­lungs­welt sogar noch mehr Zeit ver­gangen. Wer sich noch an die Original-Reihe er­innert, weiß na­türlich, dass damit wieder ein Un­heiliges Jahr an­ge­brochen ist. So­wohl die Cha­raktere als auch die Geister­wesen haben sich in dieser Zeit wei­ter­ent­wickelt. Speziell Leo und Toby, die in der ur­sprüng­lichen Reihe noch kleine, trau­mati­sierte Jungen waren, stehen diesmal im Fokus des Ge­schehens. Mit Jen kommt ein neuer, interes­santer Cha­rakter dazu, der für die neue Reihe wichtig zu werden ver­spricht. An­sonsten bleibt die Welt in vielerlei Hin­sicht wieder­er­kennbar, ähneln die Pro­bleme mit Geistern und Mit­men­schen doch denen, die die Toten­bändiger schon damals hatten. In dieser Hin­sicht muss man aller­dings hoffen, dass die Autorin hier nicht zu viele ‚Wieder­holungen‘ ein­baut.

Wie vom Original gewohnt, wechselt die Autorin auch diesmal wieder er­zäh­lerisch zwi­schen di­versen Mit­wirkenden hin und her.

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Fazit:

The same procedure as in the last unholy year? Mit dieser Frage könnte man dieses Sequel zu „Die Toten­bändiger“ gut be­schreiben.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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The Blackgate Invitation

Sarah Henning
The Blackgate Invitation


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Übersetzung: Friedrich Pflüger

Seelenwahrheiten

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Klappentext:

Ein magischer Wettkampf
Zwei ahnungslose Schwestern
Drei tödliche Tage

Der Job klang leicht: Die Schwestern Ruby und Wren sollten einen Abend lang die Enkel­töchter der exzent­rischen Mrs Black­gate spielen – während eines Dinners im le­gendären Hege­mony Manor. Doch nun sind sie im Herren­haus ein­ge­sperrt, ein Geist hat einen Wett­kampf aus­ge­rufen und außer ihnen sind alle Gäste Hexen. Um zu über­leben, müssen sie inner­halb von drei Tagen eine Reihe von Rätseln lösen. Und Ruby darf auf keinen Fall Auden ver­trauen, dem Ele­men­tar­magier, der sie nicht aus den Augen lässt …

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Rezension:

Ruby und Wren jobben am Imbissstand auf einem Volksfest, als eine ältere Frau sie an­spricht. Für 2000 $ pro Person sollen sie sich bei einem Fest als ihre Enke­linnen aus­geben. Da fällt die Ent­schei­dung nicht schwer, zumal das Treffen in Hege­mony Manor statt­findet, einem Anw­esen, das in der Gegend einen fast schon legen­dären Ruf ge­nießt. An dem Abend wird je­doch die Gast­ge­berin er­mordet und das An­wesen ma­gisch ab­ge­riegelt. Erst jetzt er­fahren Ruby und Wren, dass alle An­wesenden außer ihnen selbst Hexen sind. Und ihre Auf­trag­geberin ist plötzlich spur­los ver­schwunden …

In Sarah Hennings Jugend-Urban-Fantasy-Roman ist es mal nicht so, dass normale Ju­gendliche plötz­lich von einer be­sonderen Her­kunft und einem ver­borgenen ma­gischen Erbe er­fahren. Die bei­den Prota­gonis­tinnen, 16 und 17 Jahre alt, bleiben auch wei­terhin ganz normale Men­schen ohne irgend­welche be­sonderen Fähig­keiten. Sie landen nur mitten in einer Zu­sammen­kunft mäch­tiger ma­gischer Fa­milien und werden zu­sammen mit denen ma­gisch ein­ge­schlossen. Wenn der Mörder der Gast­geberin nicht inner­halb von 72 Stunden über­führt wird, wird die Ab­riegelung für immer be­stehen bleiben. So kommen die Prota­gonis­tinnen Ruby und Wren nicht darum herum, zu­sammen mit den ganzen Hexen (bei­derlei Ge­schlechts) den Mörder zu über­führen, wobei sich ihre Auf­trag­geberin schnell als Haupt­ver­dächtige heraus­stellt. Diese Kom­bination aus Urban-Fan­tasy und De­tektiv­geschichte wirkt in dieser Kon­stellation komplett anders als man bei ähn­lichen Genre-Kom­bina­tionen ge­wohnt ist. Mit Ruby und Auden, dem Enkel der Ge­töteten, bringt die Autorin auch Roman­tasy-Fibes ins Spiel, die aller­dings er­freulich dezent bleiben.

Die Autorin wechselt kapitelweise zwischen den Ich-Perspektiven Rubys und Audens hin und her.

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Fazit:

Diese Jugend-Urban-Fantasy mit Elementen von Romantasy und Escape-Game bleibt relativ un­auf­geregt, kann damit aber gut unter­halten.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Geheimakte … – 20 – Geheimakte Ragnarök

André Milewski
Geheimakte … – 20 – Geheimakte Ragnarök

Ein Kreis schließt sich

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Klappentext:

Manche Artefakte gehören ins Museum. Andere werden besser nie gefunden! Das neueste Abenteuer von Max Falkenburg!

Boston 1972

Eine Hiobsbotschaft erreicht Max Falkenburg:

Zwanzig Jahre lang lag Mjöllnir in den Tiefen der Labradorsee – versenkt von Max, um die Welt vor seiner Macht zu schützen.

Doch jetzt taucht der Hammer Thors wieder auf.

Widerwillig lässt sich Max überreden, für den US-Geheimdienst erneut nach Mjöllnir zu suchen, um herauszufinden, wer das göttliche Artefakt geborgen hat. Schnell wird klar: Es geht um viel mehr, denn weitere Waffen der nordischen Mythologie tauchen auf.

Während Max sich auf eine Reise in seine Vergangenheit begibt, wächst die Bedrohung: Ein fanatischer Milliardär will Ragnarök entfesseln – das Ende der Welt.

Max muss alles riskieren, um die Apokalypse zu verhindern … oder das letzte Kapitel der Menschheit wird geschrieben.

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Rezension:

20 Jahre ist es her, seit Max Falkenberg Thors Hammer Mjöllnir im Meer versenkt hat, um ihn für alle Zeiten un­schädlich zu machen. Plötzlich deutet je­doch alles darauf hin, dass irgend­jemand Mjöllnir be­nutzt. Howard Greenberg bittet Max und seine Freunde, der Sache nach­zu­gehen, zu­mal auch andere Waffen der nor­dischen Götter­welt aktiv zu werden scheinen. Der Weg führt Max nach Nor­wegen, wo sein Weg als Archäo­loge einst be­gann.

Die 20. Geheimakte. Schon 20 Mal schickte André Milewski seinen Protagonisten Max Fal­kenberg und dessen Co-Prota­gonis­ten in Archäo­logie-Aben­teuer mit über­sinn­lichen Schwie­rigkeiten. Ehrlich ge­sagt, habe ich immer wieder Bände über­sprungen. Bisher habe ich erst 8 Ge­heim­akten und 3 Son­derbände ge­lesen und re­zensiert. So kenne ich auch Band 19, auf dessen Hand­lung der An­fang dieses Bandes direkt auf­baut, noch nicht. Das spielt in­sofern aber keine große Rolle, da die Hand­lung schnell ab­biegt und im fol­genden weitest­gehend auf den Ge­scheh­nissen in Band 1 („Ge­heim­akte Lab­rador“) auf­baut. In mancher Hin­sicht könnte man Band 20 sogar als di­rekte Fort­setzung des 1. Bands be­trachten. Die Hand­lung bietet wieder alles, was der „Ge­heim­akte“-Fan er­wartet. Alle zu er­wartenden Cha­raktere sind wieder mit von der Partie. Eine un­er­wartete Wen­dung am Ende könnte aller­dings darauf hin­deuten, dass der Autor seine über­zeu­gende Archäo­logie-Aben­teuer-Reihe mit Fan­tasy-Ele­menten mit diesem Band zu be­enden oder zu­mindest länger zu pau­sieren beab­sichtigt. Für den Fan wäre das na­türlich be­dauerlich, und als solchen möchte ich mich trotz meiner noch lücken­hafter Kenntnis der Reihe durch­aus be­zeichnen.

Wie gewohnt lässt der Autor den erzählerischen Fokus auch diesmal wieder zwischen einer gan­zen Reihe an Ch­a­rak­teren pen­deln.

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Fazit:

Thors Hammer kehrt zurück und sorgt für viel Aufregung. Es bleibt zu hoffen, dass diese her­vor­ragende Reihe damit nicht endet.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Dragons in Secret – 2– Lazarus erwacht

Andreas Suchanek
Dragons in Secret – 2 – Lazarus erwacht

Die Drachenmutter

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Klappentext:

In Flammen und Blut erwacht die Vergangenheit.

Mit der Unterstützung von Caleb, Jacob und Grayson stürzt sich Ashley in ihr neues Leben. Dazu ge­hört es auch, den Hort ein­zu­richten und in Drachen­gestalt über London dahin­zu­gleiten. Doch noch immer quälen sie etliche Fragen. Um diese zu be­ant­worten, müssen sie den Un­be­kannten finden, der Ashley einst auf­zog und ihr Dra­chenei schützte. Doch der ist seit mehr als zehn Jahren ver­schwunden.

Gleichzeitig wird die Geheimloge ›Schwingen des Lazarus‹ aktiv – und ein uralter Plan voll­endet.

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Rezension:

Seit Ashley an ihrem 21. Geburtstag überraschend erfuhr, dass sie ein Drache ist, hat sich ihr Leben komplett ver­ändert. Dass sie so­gar eine Dra­chen­königin ist, scheint da noch das kleinste Pro­blem zu sein. Dass der Oden der Dra­chen­jäger Jagd auf sie macht, ist da schon deutlich schlim­mer. Wird sie zu­sammen mit ihren neun Freunden, die eben­falls Dra­chen sind, unter diesen Um­ständen die Rätsel um ihre Her­kunft klären können?

Schon in einer für seine Leser mit Sicherheit unerwarteten Offenbarung im Epilog des 1. Bandes („Jade­blut“) leitete Andreas Suchanek eine große Über­ra­schung ein. Damit hat man als Leser einen er­heb­lichen Informations­vorsprung gegen­über der Prota­gonis­tin und der Freundes­gruppe um sie herum. Der vor­liegende 2. Band ent­wickelt sich in eine Richtung, die am Ende des Vor­gängers kaum zu er­warten war. Statt weiter Ashleys Her­kunft in den Fokus zu stellen, legt der Autor diesen dies­mal auf die Dra­chen­jäger. Im Ver­lauf des Buches kommen aber auch auf diese Weise wieder einige Infor­mationen und Über­ra­schungen zu­sammen, die für die Ge­samt-Hand­lung mit Sicher­heit wichtig werden dürften. Trotz­dem wirft bei­nahe jede Antwort sofort weitere Fra­gen auf. Am Ende lässt der Autor seine Leser mit einem Mega-Cliff­hanger zu­rück, der das (Über-)­Leben zweier wichtiger Cha­raktere offen lässt. Wohin sich diese Story ent­wickelt, er­scheint er­neut völlig offen. Über mangelnde Span­nung dürfte sich da de­finitiv kein Fan be­schweren.

Neben Kapiteln aus Ashleys und Calebs Sicht fügt der Autor in diesem Band auch eines mit dem Fokus auf Jacob sowie einige aus der Ge­schichte des Jäger-Ordens ein.

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Fazit:

Auch Suchaneks neueste Urban-Fantasy-Reihe spart nicht mit Spannung, über­ra­schenden Plot-Twists und un­er­warteten Ideen.

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Eine unerzählte Geschichte der Antike

Owen Rees
Eine unerzählte Geschichte der Antike


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Übersetzung: Karin Schuler

Wo die ‚Kultur‘ aufhört

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Klappentext:

Nicht alle Wege führen nach Rom.

Die erste Geschichte der gesamten Antike, jenseits von Herrschaftszentren erzählt.

Die Antike, das ist für uns die Akropolis in Athen und das Kolosseum in Rom. Doch die span­nendste Ge­schichte spielte sich fernab der kul­turellen Macht­zentren ab: an den Rändern der be­kannten Welt, wo Iden­titäten auf­ein­ander­prallten und kul­turelle Kreu­zungs­punkte ent­standen. Wie sah der Alltag dort aus? Owen Rees nimmt uns mit nach Volu­bilis, eine Ber­ber­siedlung in Ma­rokko, nach Co Loa im Tal des Roten Flusses in Viet­nam und zu den Grab­stätten im Rift Valley in Kenia. 13 Orte lassen uns die fas­zinie­rende Vielfalt des Alter­tums ent­decken – und er­zählen seine Ge­schichte komplett neu.

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Rezension:

Die Antike ist gut dokumentiert. Schon in der Schule lernt man ja reichlich über diese Periode. Was im alten Griechen­land und im Rö­mischen Reich ab­ging, weiß jeder. Die Antike ist gut doku­mentiert? Wenn man ge­nauer hin­sieht, gilt das je­doch nur für die Kern­gebiete dieser Kul­turen. Was in deren Rand­gebieten ge­schah, ist weit weniger de­tailreich doku­mentiert. So werden bei­spiels­weise die Skythen nur am Rande er­wähnt, und was da über sie be­richtet wird, wirkt oft eher wie eine Fan­tasy-Saga als wie eine ge­schichtliche Auf­zeichnung.

Genau mit solchen ‚Randgebieten‘ der griechischen und römischen Hoch­kulturen be­fasst sich Owen Rees, Dozent für Alte Ge­schichte an der Man­chester Metro­politan Uni­versity, in diesem Buch. Wie ver­lief das Leben in der grie­chischen Handels­nieder­lassung Naukratis in Ägypten, wie am Rande des rö­mischen Im­periums am Hadrians­wall? Und wie war es in Orten wie Taxila im heu­tigen Pakistan oder Co Loa im heu­tigen Viet­nam, zwi­schen denen und der euro­päischen An­tike über­ra­schender­weise sogar gegen­seitiges vages Wissen exis­tierte? Das ist fern dessen, was man als Durch­schnitte-Normal­ver­braucher üblicher­weise über die Antike weiß. Und gerade des­halb interes­sant. Jeder, der sich für Ge­schichte interes­siert, dürfte in diesem Buch so manches Über­ra­schende er­fahren, hat vieles mit dem Schul­wissen über diese Epoche doch recht wenig zu tun.

Das alles bringt er Autor auch noch erfreulich unterhaltsam an den Leser. Jeder der 13 Bei­träge wird dabei von einer ein­leitenden Karten­skizze er­gänzt. Er­gänzende Ab­bildungen finden sich im An­hang.

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Fazit:

Diese Geschichtsstunde befasst sich mit den Bereichen der antiken Kulturen, die in den üblichen Ab­handlungen nur als Fuß­noten er­scheinen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Tipps für preisgünstigen Lesestoff

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Valkyrie – 5 – Ragnarök

Tina Skupin
Valkyrie – 5 – Ragnarök

Abtrünnige Walküren

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Klappentext:

Es ist lange her, seit Walküre Frida unfreiwillig im modernen Stockholm gelandet ist. Sie hat sich an Schweden ge­wöhnt, Freunde und ein Zu­hause ge­funden. Doch nie­mals hat sie auf­ge­hört, nach ihrer alten Heimat As­gard zu suchen. Der Tag, an dem der Bifrost seinen Regen­bogen über die Stadt spannt, sollte ein freu­diger sein. Aber ein Schatten liegt über dem Wieder­sehen mit Thor, Odin und Fridas Schwert­schwestern: Rag­narök. As­gard ruft zur letzten Schlacht, und im Frost des Fimbul­winters hat sich die alte Einigkeit As­gards in ein Ge­wirr aus Miss­trauen, Streit und Verrat ver­wandelt. Ihre frühere Heimat ist ihr fremd ge­worden, trotz­dem liegt es an Frida, sich ge­mein­sam mit den Donner­drachen dem Chaos zu stellen, be­vor sich alle zum letzten Mal auf dem Schlacht­feld be­gegnen.

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Rezension:

Seit sie durch einen fehlgegangenen Zauber im Stockholm der Gegenwart ge­landet ist, such die Wal­küre Frida nach einem Rück­weg nach As­gard. Als sich dieser end­lich bietet, er­fährt sie aller­dings von Thor, dass sich die Ver­bindung nur ge­öffnet hat, weil Rag­narök un­mittel­bar be­vor­steht. Auch sonst ist in As­gard vieles nicht mehr so, wie Frida es in Er­innerung hat. Doch viele ihrer Freunde aus Stock­holm wollen Frida in den Kampf folgen.

Nach den Ereignissen im 4. „Valkyrie“-Band („Stockholm brennt“) kommen die Be­teiligten ge­rade erst wieder zur Ruhe. Diese gönnt Tina Skupin ihren Helden aber na­türlich nicht. Statt­dessen kon­fron­tiert sie ihre Prota­gonis­tin Frida und deren Freunde im (wahr­schein­lich) letzten Band der hu­mor­vollen Urban-Fan­tasy-Reihe mit nichts Ge­ringerem als Rag­narök. In all dem sich heraus­bil­denden Durch­ein­ander sollten Thor, Odin & Co. mög­lichst auch nicht heraus­be­kommen, dass Fridas Freund nie­mand anderes als Loki höchst­per­sönlich ist. Das alles bildet na­türlich wieder die Grund­lage für jede Menge Chaos. Trotz­dem fällt dieser Band etwas ernster als seine Vor­gänger aus, kann dabei das Niveau dieser aber halten. Das Ende (dessen De­tails hier na­türlich nicht ver­raten werden) wirkt dann wie ein Ab­schluss der Ge­schichte um die in unsere Zeit ver­setzten Nor­sen. Eine even­tuelle weitere Fort­setzung scheint aber nicht un­möglich. Als Fan darf man ja hoffen.

Wie gewohnt überlässt es die Autorin natürlich erneut ihrer Protagonistin Frida, die Ge­scheh­nisse selbst zu er­zählen.

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Fazit:

Auch im voraussichtlich letzten Band können die Erlebnisse der Walküre (diesmal nicht nur) im heu­tigen Schweden wieder über­zeugen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Sherlock Holmes • Die geheimen Fälle des Meisterdetektivs – 3 – Der verschwundene Grafensohn

Marc Gruppe, Stephan Bosenius
Sherlock Holmes • Die geheimen Fälle des Meisterdetektivs – 3 – Der verschwundene Grafensohn

Die goldene Kutsche

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Klappentext:

Ein entführter Junge. Ein undurchsichtiges Umfeld. Ein Fall für Sherlock Holmes. Der Sohn des Grafen Schön­burg ver­schwindet am hell­lichten Tag aus dem Garten der Fa­milien­villa. Schnell ist klar: Es handelt sich um eine Ent­führung, und das Leben des Jungen steht auf dem Spiel. Sherlock Holmes und Dr. Watson reisen nach Wien, um den Fall zu über­nehmen. Ihre Er­mittlungen kon­zen­trieren sich zu­nächst auf das engste Um­feld. Die Ver­wandt­schaft, zu der seit Jahren kein Kon­takt mehr be­steht, hat einiges auf dem Kerb­holz und scheint über das Un­glück der Schön­burgs nicht wirklich be­stürzt zu sein. Die Spuren­suche des Meis­ter­detektivs fördert zahl­reiche Ver­dächtige mit glaub­haften Motiven zu­tage, je­doch keinen kon­kreten An­halts­punkt – und jeder Tag ohne Ant­wort bringt den Knaben in größere Ge­fahr.

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Rezension:

Ein Hilferuf führt Sherlock Holmes und Dr. Watson nach Wien. Der kleine Sohn des Grafen Schön­burg ist spurlos ver­schwunden. Ver­dächtige sind schnell aus­ge­macht: Ver­wandte, die ohne di­rekten Nach­kommen die Erben des nicht mehr jungen Grafen wären. Bald kommen Holmes je­doch Zweifel.

Wie schon beim 2. Band („Der Lumpensammler von Paris“) der Buch-Aus­kopp­lungen der Hör­spiel-Reihe um „Die ge­heimen Fälle des Meis­ter­detektivs“ weicht Titania Medien auch hier wieder von der Ver­öffent­lichungs-Reihen­folge der Hör­spiele ab. Dort er­schien „Der ver­schwundene Gra­fen­sohn“ nämlich erst als Folge 64. Mein Ein­druck, dass hier be­vorzugt be­sonders ge­lungene Folgen in Buch­form um­ge­setzt werden, den ich bereits bei Band 2 er­wähnte, scheint sich also zu be­wahr­heiten. Auch diesen Band kann man nämlich als wirklich ge­lungen be­zeichnen. So­wohl das Wien-Ambiente als auch die Holmes- und Watson-Dar­stellungen passen. Die Frei­heit, dass die beiden Autoren (Marc Gruppe und Stephan Bosenius) beiden Prota­gonis­ten gute Deutsch­kennt­nisse zu­schreiben (eine Tat­sache, die Arthur Conan Doyle offenbar zu er­wähnen ver­gaß) kann man dabei groß­zügig ak­zeptieren. Der Fall funktio­niert und passt ins Bild des Ori­ginals. Damit reiht sich diese Story in die Reihe ge­lungener Neo-Holmes-Um­setzungen ein, die die Aben­teuer Sher­lock Holmes’ passend weiter­führen, ohne die Figur zur Kari­katur werden zu lassen.

Wie im Original überlassen es auch die Autoren dieser Geschichte dem Holmes-Bio­grafen Watson, die Vor­komm­nisse zu er­zählen.

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Fazit:

Dieser Fall des Meisterdetektivs fügt sich gut ins Bild der Original-Geschichten Arthur Conan Doyles ein.

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Isaac Turner ermittelt – 1– Die gestohlene Zeit

Sam Sedgman
Isaac Turner ermittelt – 1 – Die gestohlene Zeit


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Übersetzung: André Mumot

Der 10-Stunden-Tag

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Klappentext:

Isaac Turner ist zwölf Jahre alt. Sein Vater ist Uhrmacher und sorgt dafür, dass BIG BEN recht­zeitig schlägt. In der Nacht als die Uhren zu­rück­gestellt werden, ver­schwindet Isaacs Vater aus dem Glocken­turm und hinter­lässt eine kryp­tische Nach­richt. Auf der aben­teuer­lichen Suche nach ihm kommt Isaac einem fins­teren Kom­plott aus Re­gierungs­kreisen auf die Spur. In einem Wett­lauf gegen die Zeit muss er seinen Vater retten … und sogar die Zeit selbst.

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Rezension:

Das Parlamentsgebäude in London ist für Issac kein ganz unbekanntes Gebiet. Sein Vater ist der Uhr­macher, der für die be­rühmteste Uhr der Welt zu­ständig ist, sein Paten­onkel der Speeker des Par­laments. Doch dann ver­schwindet Isaacs Vater spurlos aus dem gut ge­sicherten Ge­bäude­komplex. Zu­sammen mit Hattie, der Tochter seines Pa­ten­onkels, macht sich Isaac auf die Suche nach ihm. … und stößt auf eine groß an­ge­legte Ver­schwörung.

Auch wenn das Thema gestohlene Zeit es nahelegen könnte, kommt Sam Sedg­mans Jugend-Aben­teuer ohne Fan­tasy-Ele­mente aus. Der junge, „fast 13-jährige“ Prota­gonist sucht eigent­lich nur ver­zweifelt nach seinem ver­schwun­denen Vater. Dabei kommen er und die Tochter seines Pa­ten­onkels, der ihn vorüber­gehend bei sich auf­nimmt, nicht nur einer Ver­schwörung auf die Spur, son­dern auch Ge­heim­nissen seines Vaters, der einer Ge­heim­gesell­schaft a­ng­ehört. Im Hinter­grund flicht der Autor zahl­reiche Details zur Zeit und ihrer Mes­sung, aber auch di­versen, teil­weise kurios an­mutenden Be­sonder­heiten des bri­tischen Par­laments ein. Dass der Autor auf dem Höhe­punkt der Story, als es um das System der Atom­uhren geht, be­weist, dass er manche tech­nischen Zu­sammen­hänge selbst nicht wirklich ver­steht, stört die Hand­lung nicht wesent­lich. Letztere ist spannend und interes­sant. Auch die Cha­raktere des Prota­gonis­ten und seiner Co-Prota­gonis­tin Hattie sind mit di­versen Details interes­sant ge­zeichnet. So wächst Isaac bei seinem Vater ohne Mutter auf, wäh­rend Hattie den Groß­teil des Jahres im Inter­nat ver­bringt und in den Ferien wechsel­weise bei ihrer Mutter und ihrem Vater lebt, der aber kaum Zeit für seine Tochter er­übrigen kann. Nach diesem Band darf man de­finitiv auf die Fort­setzung ge­spannt sein, die Isaac nach Paris führen soll.

Was leider etwas negativ auffällt, sind die Illustrationen. Während der Text durch solche von Stephanie Schafer ge­schmückt wird, stammt das Cover von Stefan Hilden. Eine Ab­sprache scheint es aller­dings nicht ge­geben zu haben, denn Isaac wird voll­kommen unter­schiedlich dar­ge­stellt. Cover-Isaac und der Isaac der Text-Illus­trationen haben nicht die ge­ringste Ähn­lichkeit.

Der Autor erzählt überwiegend aus der Perspektive seines Protagonis­ten. Jedoch wechselt die Per­spektive zwi­schen­zeitlich auch zu anderen Per­sonen wie der Hatties oder eines Anta­gonisten.

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Fazit:

Dieses Jugend-Abenteuer rund um die Zeit und das britische Parlament kann über­zeugen und weckt das Interesse auf die Fort­setzung(en).

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