Eine Peter-Grant-Story – 5 – Fingerhut-Sommer

Ben Aaronovitch
Eine Peter-Grant-Story – 5 – Fingerhut-Sommer

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Die Schrecken des Landlebens

Klappentext:
Obwohl sich Police Constable Peter Grant schon unwohl fühlt, wenn er Londons Skyline auch nur ein paar Kilometer weit hinter sich lässt, wird er jetzt in die tiefste Provinz geschickt: in einen kleinen Ort in Herefordshire – wo sich Fuchs, Hase und der Dorfpolizist Gute Nacht sagen. Aber es werden zwei Kinder vermisst, und ihr Verschwinden erfolgte womöglich unter magischen Umständen. Also muss Peter notgedrungen sein angestammtes Biotop verlassen. Mit der Flusstochter Beverley Brook begibt er sich mutig nach Westen, hinein ins ländliche England …

Rezension:
Im fernen Westen Englands, nahe der Grenze zu Wales, sind 2 Mädchen spurlos verschwunden. Die Tatsache, dass ganz in der Nähe ein ‚Zauberer im Ruhestand‘ lebt, lässt Nightingale befürchten, dieser könnte in das Verschwinden der Kinder verwickelt sein. Also schickt er Peter in diese entlegene Gegend fernab jeder Großstadtkultur. Dieser stellt jedoch schnell fest, dass der alte Zauberer allem Anschein nach unschuldig ist. Einmal vor Ort bietet Peter der örtlichen Polizei seine Hilfe an, die bei der Großfahndung gerne akzeptiert wird. Als eine Mitschülerin der Mädchen berichtet, eine der Verschwundenen hätte eine unsichtbare Freundin, schrillen Peters Alarmglocken. Zum Glück kann Nightingale die Flussgöttin Beverly überreden, Peter zu Hilfe zu kommen. Doch als die Mädchen endlich gefunden sind, geht der Fall für Peter erst richtig los.
Auch im mittlerweile bereits 5. Band seiner „Peter Grand“-Reihe bleibt sich Ben Aaronovitch treu und spickt die Story mit jeder Menge humorvoller Anspielungen auf Popkultur und Architektur. Zusätzlich wird diesmal jedoch auch die naturferne Lebensweise des Protagonisten thematisiert. Wenn sich Großstadtkind Peter nicht sicher ist, ob der ‚Duft‘, der durchs Fenster hereinweht, von den dort wachsenden Glockenblumen oder doch eher vom Silofutter stammt, kann wohl kein Leser ernst bleiben. Dieser Humor ist einfach zu gut – und typisch für diese Buchreihe.
Abgesehen vom Humor sind jedoch wie gewohnt auch die Aufklärung des Falls und dessen magische Zusammenhänge spannend. Ben Aaronovitch schafft es auch hier wieder, unerwartete Wendungen einzubauen, obwohl er diesmal auf die Mitwirkung der schon bekannten ‚Bösen‘ komplett verzichtet. Auch der Handlungsstrang um Peters ehemalige Kollegin Lesley wird immer interessanter.
Ein Punkt, der bei Rezensionen meist unerwähnt bleibt, ist die Übersetzung. Diese soll an dieser Stelle für die gesamte Reihe einmal ausdrücklich gelobt werden. Gerade bei dem Wortwitz des Autors ist es wahrscheinlich oft nicht einfach, diesen zu übertragen. Allerdings ist der Übersetzerin beim vorliegenden Band ein Fehler unterlaufen, den man wohl nicht ihrem sprachlichen, sondern vielmehr ihrem fachlichen Unwissen zuschreiben muss. Auf einem Rummelplatz stehen mehrere Dampflokomotiven. Und eine von denen fährt später sogar einen Feldweg entlang! Die Magie ist in diesem Fall jedoch unschuldig, denn es dürfte sich in Wirklichkeit wohl eindeutig um Lokomobile handeln, die die Übersetzerin aus Unkenntnis falsch übersetzte. (https://de.wikipedia.org/wiki/Lokomobile)

Fazit:
Der Kult geht in die 5. Runde! Peter Grand begeistert auch weiterhin.

Taschenbuch
eBook
Hörbuch
Hardcover im englischen Original
Taschenbuch im englischen Original
eBook im englischen Original

Menira

Nick Rinnert
Menira

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Der Herr der Elfen

Klappentext:
Als erster weiblicher Paladin in der Polizeitruppe der Stadt Glitterkant hat man es nicht leicht. Als Menira die Arbeit an ihrem ersten Fall aufnimmt, muss sie sehr schnell feststellen, dass ein cholerischer Chef und geschlechtsbedingte Vorurteile noch die kleineren Probleme sind, mit denen sie sich herumschlagen muss. Denn wenn die eigenen Mitarbeiter aus einem zwielichtigen Magier, einer schießwütigen Elfin und einem muskelbepackten Ork bestehen, muss man kühlen Kopf bewahren, um nicht die Kontrolle oder gar den neuen Job zu verlieren. Doch als Menira herausfindet, dass der angebliche Selbstmord eines stadtbekannten Magiers in Wirklichkeit ein Mord ist, setzt sie Ereignisse in Gang, die alles in Frage stellen, was sie bis dahin gelernt hat. Fantasy Pop lässt die traditionelle Fantasy-Welt in der Moderne ankommen: mit viel Humor erzählt Nick Rinnert eine Geschichte über die Sphärenlande, in der fortschrittliche Technik und althergebrachte Magie Hand in Hand gehen.

Rezension:
Menira hat es geschafft. Als 1. Frau hat sie die Prüfung zum Rang eines Paladin (einer Art Kriminalkommissar) bestanden. Allerdings ist der Polizeichef der Stadt darüber alles andere als glücklich, zumal sich Menira offen weigert, sich auf einen Schreibtischjob abkommandieren zu lassen. Zu seinem großen Verdruss haben auch noch ein Magier mit fragwürdiger Vergangenheit, eine Elfe und ein Ork die Polizeiausbildung erfolgreich absolviert. So etwas gab es noch nie! Bisher waren im höheren Polizeidienst immer nur männliche Menschen und Zwerge beschäftigt gewesen. Wenn diese Menira unbedingt eine eigene Abteilung, die ihr vom Rang her zusteht, haben will, bekommt sie eben die 3 anderen Exoten aufgebrummt. Damit wird es dem Polizeichef schon gelingen, der Bürgermeisterin zu beweisen, dass diese neumodischen Ideen nichts taugen. Und damit diese Außenseiter, die sich gegenseitig nicht über den Weg trauen, keinen allzu großen Mist bauen können, bekommen sie die Untersuchung des Selbstmordes eines reichen Zauberers aufgebrummt. Damit will sowieso keiner der anderen Paladine seine Zeit vergeuden. Doch schnell stellen die Neulinge fest, dass es sich keineswegs um einen Selbstmord handelt. Im Gegenteil. Der Fall führt sie tief in die Politik der unter der friedlichen Oberfläche sehr uneinigen Viel-Völker-Stadt.
Menschen, Zwerge, Elfen, Orks begegnen dem Leser in relativ vielen Fantasy-Werken. Doch in beinahe allen Fällen handelt es sich dabei um sogenannte High-Fantasy, die in vorindustriell geprägten Welten handelt. Nicht so hier. Nick Rinnert führt seine Leser in die Sphärenlande, wo die Technik ein mit unserer Welt vergleichbares Niveau erreicht hat. Und doch alles so anders ist. Das fängt schon damit an, dass Glitterkant, die Stadt in der unsere Helden ihre Abenteuer bestehen müssen, nicht etwa auf einem Planeten liegt. Nein, die Sphärenlande befinden sich auf der Innenseite einer riesigen Hohlkugel. Wenn die Sonne den Bewohnern nachts ihre dunkle Seite zuwendet, können sie in weiter Ferne die gegenüberliegenden Kontinente erahnen. Und genau hier muss sich Menira nicht nur mit dem Unwillen ihres Chefs, sondern auch noch mit ihrer gemischten Truppe auseinandersetzen, deren Mitglieder einen ganzen Stapel Vorurteile gegeneinander vor sich hertragen. Werden sie allen Zweiflern beweisen können, dass die richtige Polizeiarbeit verrichten können, oder werden sie sich vorher gegenseitig an die Kehle gehen?

Fazit:
Dieser humorvolle Fantasy-Verschwörungs-Krimi macht einfach Spaß.

Taschenbuch
eBook

Su-Do-Q – Das Blütenrätsel

Markus Westermann
Su-Do-Q – Die Rätselknacker -: #1 Das Blütenrätsel

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Blüten über Blüten

Klappentext:
Susan Smith, Dominic Cole und Quentin Keynes sind drei Freunde aus New York, deren Hobby das Lösen schwieriger Rätsel und das Knacken der härtesten gedanklichen Nüsse ist. Zu diesem Zweck haben sie sich in einer alten Garage ein Büro eingerichtet und widmen sich fortan unter dem Namen Su-Do-Q – die Rätselknacker – jeglichen Rätseln, die der Alltag ihnen beschert.
In der Episode #1 Das Blütenrätsel ist ein alter Maler spurlos verschwunden. Alles, was er hinterlassen hat, ist eine Serie neun eigenartiger Gemälde sowie ein Gedicht mit mysteriösen Rätselzeilen.
Welches Geheimnis verbirgt sich hinter den Bildern und wie kann das Gedicht dechiffriert werden?
Die drei Freunde stoßen auf dunkle Machenschaften, deren vergangene Schatten sie nun einzuholen scheinen.
Nur mit Mut und einer gehörigen Portion Logik und Kombinationsgabe gelingt es den Rätselknackern, Licht ins Dunkel zu bringen.
Doch wie lässt sich das drohende Unheil noch abwenden?

Rezension:
Susan besucht zusammen mit ihrem Vater, einem Antiqitätenhändler, eine Auktion, auf der auch Sachen aus dem Besitz eines ortsansässigen Malers versteigert werden. Das einzige, was ihr Vater jedoch kauft, ist eine Serie von 9 anscheinend wertlosen Gemälden, für die er der einzige Bieter ist. Doch gleich in der kommenden Nacht werden gerade diese Bilder gestohlen. Während ihr Vater wegen der sehr billig erstandenen Gemälde nicht einmal Anzeige erstattet, entschließt sich Susan, den Dieb zusammen mit ihren Freunden Dominic und Quentin, mit denen sie schon manches Rätsel gelöst hat, aufzuklären. Schnell stellen sie fest, dass auch der Maler der Bilder spurlos verschwunden ist.
Su-Do-Q, wie sich die jungen Rätselfreunde in Anlehnung an die Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen nennen, dient auch gleich als Titel dieser neuen Jugend-Detektiv-Reihe von Markus Westermann.
Die Idee von 3 jungen Freunden, die knifflige Kriminalfälle lösen, ist natürlich nicht ganz neu, und auch sonst erinnern manche Details an bekannte Vorbilder. Auch wenn das Alter der Freunde nicht ausdrücklich genannt wird, ergibt sich aus dem Zusammenhang, dass sie etwa 16 sind. Nur Susan als die Jüngste hat das Führerscheinalter noch nicht ganz erreicht. Die Charaktere der Freunde wirken sympathisch. Leider wirkt der Fall um den verschwundenen Maler und seine Werke etwas konstruiert. Am Ende passen die verschiedenen Hinweise zwar zusammen, wichtige Hinweise derart zu verschlüsseln erscheint aber selbst für dieses Genre etwas unglaubwürdig. Außerdem wirken die zu überführenden Täter doch sehr clichéhaft. Für die Fortsetzungen bietet das Setting allerdings noch einiges an Potential.

Fazit:
Dieser Auftakt einer Jugend-Detektiv-Reihe schöpft das darin liegende Potential (noch) nicht ganz aus. Warten wir auf die Fortsetzungen!

eBook

Frost & Payne – Die Schlüsselmacherin

Luzia Pfyl
Frost & Payne – Die Schlüsselmacherin

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Steampunk in Chinesisch-London

Klappentext:
Die ehemalige Diebin Lydia Frost eröffnet eine Agentur für Verlorenes und Vermisstes. Ihr neuster Auftrag führt sie ausgerechnet zurück zur berüchtigten Madame Yueh und den „Dragons“, der Organisation, von der sie sich gerade erst hart ihre Freiheit erkämpft hat. Als gäbe das nicht schon genug Probleme, muss sie auch noch den Pinkerton Jackson Payne ausfindig machen. Doch der Amerikaner hat seine eigenen Aufträge.
Frost steht plötzlich im Kreuzfeuer und muss sich zwischen Paynes Leben und ihrer Freiheit entscheiden.
Dies ist der erste Band der neuen Steampunk-Serie „Frost & Payne“.

Rezension:
Lydia Frost gehört zu den Bessergestellten des London von 1885, eines London, in dem ganze Stadtteile in der Hand der chinesischen Gemeinde sind. Und genau zu dieser chinesischen Gemeinde hat sie einen guten Draht, denn das Oberhaupt der berüchtigten Dragons, die mittlerweile alte Madame Yueh, nahm sie einst als Kind auf und zog sie groß. Seitdem Lydia jedoch auf Abstand von ihrer ‚Adoptivfamilie‘ ging, hat dieser gute Draht etwas gelitten. Sie versucht ihr eigenes Geld zu verdienen – als eine Art Privatdetektivin, die verschwundene Gegenstände (und gegebenenfalls auch Ehemänner) wiederfindet. Doch eines Tages bekommt sie Besuch vom Chinesen Michael, ihrem besten Freund aus Kindertagen, der sie ‚überredet‘, für die Dragons einen alten Folianten zu beschaffen
„Die Schlüsselmacherin“ stellt den Start in die neue „Frost & Payne“-Reihe dar, die vorerst auf 12 Teile ausgelegt ist. Sie folgt also dem bewährten Muster ähnlicher Reihen verschiedener Genres, die von Greenlight Press verlegt werden. Wie man es bei einer derartigen Fortsetzungsreihe erwarten kann, werden in diesem Auftakt einige offene Handlungsstränge für die folgenden Bände vorbereitet.
Gleich am Anfang führt die Autorin ihre Leser in ein typisches Steampunk-Setting hinein. Auch wenn die üblichen Steampunk-Elemente in diesem Band noch keine handlungstragende Rolle spielen, sind sie doch allgegenwärtig und machen auch vor der Protagonistin höchstpersönlich nicht halt. Trotz ihres etwas nebulösen Hintergrunds wirkt Miss Frost sympathisch, während Mister Payne noch etwas undefinierbar erscheint. So kann der Leser gespannt sein, in welche Abenteuer Luzia Pfyl ihre beiden Charaktere in den kommenden Bänden schickten wird. Wird Frost dabei das Geheimnis um ihre Herkunft lösen können? Wird Payne seine vermisste Tochter wiederfinden? Und welche Rolle werden die Dragons dabei spielen? Da hilft nur abwarten.

Fazit:
Dieser Start in eine neue Steampunk-Reihe ist für alle Genre-Fans einen Blick wert.

eBook

Bestseller!

Elmar Weixlbaumer, Monika B. Paitl
Bestseller!

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Mach dein Buch zum Bestseller!

Klappentext und Verlagsinfo:
Buch-Marketing beginnt bevor eine Zeile geschrieben wurde.
Und wenn das Buch erschienen ist, fängt die Arbeit für Autorinnen und Autoren erst richtig an!
Dieses Buch befasst sich u.a. mit den Erwartungen und der Realität des Buchmarkts, mit Konzeption, Titelfindung, Verlagssuche und der PR in allen Phasen eines Buchzyklus. Bekannte Bestseller-Autoren unterstützen mit Tipps, wie Autoren ihr Buch pushen können.

Jeder Autor kann Bestseller-Autor werden. Er muss nur die Spielregeln des Marktes kennen und die Mechanismen funktionierender Vermarktung verstehen.
Draußen warten 100 Millionen deutschsprachige Menschen. Genug, um noch einen Bestseller zu vermarkten. Doch wie kommt man zur Aufmerksamkeit der Leser? Ob als Self-Publisher, BoD-Autor oder Verlagsautor: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für Schriftsteller, ihr Buch zum Leser zu bringen.
Wie das geht verraten Bestsellerautoren, die es geschafft haben: Eva Rossmann, Edgar Geffroy, Herman Scherer, Katrin Zita, das Duo Aliloski/Laurent (Hundebücher), Elisabeth Hermann und Gaby Hauptmann zeigen wie es geht.
Dazu gibt das Autorenduo, Verlagsleiter und PR-Profi, ihr Insiderwissen preis. Lernen Sie von den Profis!

Rezension:
Es ist nicht gerade wenig, was die beiden Autoren dieses Ratgebers versprechen. Und jeder, der ein Buch veröffentlicht, möchte dieses natürlich gut verkaufen. Sollte deshalb jeder (angehende) Autor dieses Buch kaufen? Diese Frage kann man nicht eindeutig beantworten, denn zunächst muss man schon den obigen Marketingtext relativieren. Obwohl in diesem ausdrücklich auch Selfpublisher und Autoren, die über BoD-Anbieter veröffentlichen, angesprochen werden, wird im Buch vor diesen beiden Möglichkeiten lediglich gewarnt. Die ausdrückliche Empfehlung lautet, immer über einen – möglichst etablierten – Verlag zu veröffentlichen. Was bekanntlich nicht ganz einfach ist. Trotzdem findet sich ein umfangreiches Kapitel über das Finden eines guten Titels, in dem wiederum darauf hingewiesen wird, dass die Titelwahl gewöhnlich durch den Verlag erfolgt. Was man durchaus als widersprüchlich ansehen könnte.
Allerdings gibt es natürlich nicht nur Negatives über diesen Ratgeber zu berichten. Vor allem die Hintergrundinformationen über die Methoden zur Bestseller-Ermittlung und zum Verlagswesen dürften für viele neu und interessant sein. Auch die diversen Ratschläge zu Vermarktungsstrategien können für Autoren durchaus nützlich sein, wobei man in dieser Hinsicht leider einschränken muss, dass sich viele dieser Tipps vorzugsweise oder sogar ausschließlich auf die Vermarktung von Sachbüchern (und deren Autoren) bezieht. Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass sich der (Sachbuch-)Autor als Fachmann auf seinem Gebiet etablieren muss.
Somit muss man zusammenfassend feststellen, dass „Bestseller!“ dem Leser zwar viele wertvolle Hintergrundinfos zu Buchmarkt und Verlagswesen liefert, die empfohlenen Vermarktungsstrategien für Belletristikautoren jedoch nur von eingeschränktem Wert sind.

Fazit:
Der Vermarktungsratgeber „Bestseller!“ empfiehlt sich primär für Sachbuchautoren und solche, die es werden wollen

Hardcover
eBook

Eine Peter-Grant-Story – 4 – Der böse Ort

Ben Aaronovitch
Eine Peter-Grant-Story – 4 – Der böse Ort

Übersetzung Christine Blum

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Bauhaus goes London

Klappentext:
Magische Architektur in Südlondon
Seltsame Dinge geschehen im Skygarden Tower, einem berüchtigten Sozialwohnblock in Südlondon. Dinge, die eine magische Anziehungskraft auf Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant ausüben. Zunächst geht es nur um ein gestohlenes altes Buch über Magie, das aus der Weißen Bibliothek zu Weimar stammt. Doch dann weitet sich der Fall rasant aus. Denn der Erbauer des Tower, Erik Stromberg, ein brillanter, wenngleich leicht gestörter Architekt, hatte sich einst in seiner Zeit am Bauhaus offenbar nicht nur mit modernem Design, sondern auch mit Magie befasst. Was erklären könnte, warum der Skygarden Tower einen unablässigen Strom von begabten Künstlern, Politikern, Drogendealern, Serienmördern und Irren hervorgebracht hat. Und warum der unheimliche gesichtslose Magier, den Peter noch in schlechtester Erinnerung hat, ein so eingehendes Interesse daran an den Tag legt …

Rezension:
Langsam aber sicher wird das Verfolgen magischer Täter für Peter zur Normalität. Auch seine Zauberausbildung schreitet voran, manche Zauber kann er schon intuitiv ausführen. Doch plötzlich bekommt es seine Dienststelle, das Folly, mit einer ganzen Reihe von Fällen zu tun, bei denen eindeutig Magie im Spiel ist. Und obwohl keine offensichtlichen Zusammenhänge erkennbar sind, scheinen doch alle die Handschrift des ‚gesichtslosen Magiers‘ zu tragen. Beim Skygarden Tower, einem architektonisch umstrittenen Sozialwohn-Hochhaus, das seine besten Zeiten eindeutig hinter sich hat, kreuzen sich die verschiedenen Spuren. War der verstorbene Architekt etwa ein im Verborgenen Praktizierender? Birgt am Ende sogar das Gebäude ein magisches Geheimnis?
Ben Aaronovitch bleibt sich auch im 4. Band seiner Reihe um Peter Grant treu. Neben spannenden (magischen) Kriminalfällen gibt es auch hier wieder viele Querverweise auf die Popkultur und einfach nur coole Sprüche. Wenn Peter beispielsweise vor einer auf ihn gerichteten Waffe im Dreck kniet und sein Hauptgedanke ist, dass er „das Sterben vermeiden“ muss, weil seine Mutter sonst dermaßen wütend auf ihn wäre, ist das einfach eine Textstelle, die wohl kein Fan so schnell vergessen wird. Mit vielen Bekannten aus den vorherigen Bänden gibt es ein mehr oder weniger ausführliches Wiedersehen. Auch diesmal läuft natürlich nicht alles nach Plan, und am Ende wartet auf den Leser eine wirkliche Überraschung, die auch als Cliffhanger zum nächsten Band dient. Was bleibt dem Fan da schon übrig, als sich schnellstmöglich diese schon lange erschienene Fortsetzung („Fingerhut-Sommer“) zu besorgen?

Fazit:
Dieses Abenteuer des Kult-Zauber-Polizisten darf man sich als Peter-Grant-Fan nicht entgehen lassen!

Taschenbuch
eBook
Hörbuch
Taschenbuch im englischen Original
eBook im englischen Original
Hörbuch im englischen Original

Eine Peter-Grant-Story – 3 – Ein Wispern unter Baker Street

Ben Aaronovitch

Eine Peter-Grant-Story – 3 – Ein Wispern unter Baker Street

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Ein ‚Badeurlaub‘ im Abwasserkanal

Klappentext:
Es ist ja nicht so, dass Peter Grant, Zauberer in Ausbildung und Police Constable in London, nichts für das Üben von Zaubersprüchen und das Pauken von Lateinvokabeln übrig hätte – bestimmt nicht! Aber es ist doch immer wieder schön, wenn zur Abwechslung auch mal reelle Polizeiarbeit gefragt ist. Eine unbekannte Person wird im U-Bahn-Tunnel nahe der Station Baker Street tot aufgefunden – erstochen, und es deuten unübersehbare Anzeichen auf die Anwesenheit von Magie hin. Ein Fall für Peter, keine Frage. Der unbekannte Tote stellt sich als amerikanischer Kunststudent und Sohn eines US-Senators heraus, und ehe man noch „internationale Verwicklungen“ sagen kann, hat Peter bereits die FBI-Agentin Kimberley Reynolds mitsamt ihren felsenfesten religiösen Überzeugungen am Hals. Dabei gestalten sich seine Ermittlungen auch so schon gruselig genug, denn tief in Londons Untergrund, in vergessenen Flüssen und viktorianischen Abwasserkanälen, hört er ein Wispern von alten Künsten und gequälten Geistern …

Rezension:
Obwohl ein Mordopfer im U-Bahnhof Baker Street eindeutig erstochen wurde, ist es Peter schnell klar, dass der Fall etwas mit seinem Spezialgebiet – magischen Straftaten – zu tun hat. Den Kollegen von der Mordkommission kommt es eher spanisch vor, dass der Mann kurz vor seinem Tod von den Überwachungskameras aufgenommen wurde, wie es aus dem Tunnel auf den Bahnsteig wankte, auf den Aufnahmen der benachbarten Station jedoch nicht auftaucht, wie er und sein Mörder den Tunnel betraten. Auch von seinem Mörder findet sich keine Spur, obwohl alle Notausgänge des Streckenabschnitts ordnungsgemäß verschlossen sind. Bei der Jagt nach der Lösung des Falls gerät Peter nicht nur in U-Bahn- und sonstige, teilweise in keinem Plan verzeichnete Tunnel, sondern auch ins berühmte Abwassersystem Londons, in welchem er mehrmals ein unfreiwilliges Vollbad nimmt.
Wie schon von den vorhergehenden beiden Bänden gewohnt, gelingt es Ben Aaronovitch auch hier wieder, einen spannenden Kriminalfall mit viel Wortwitz und Humor zu verbinden. Vielleicht sollte man auf die Cover dieser Buchreihe eine Suchtgefahr-Warnung aufdrucken, denn wer diese Bücher ließt, wird süchtig nach der nächsten Fortsetzung. Die einzelnen Figuren sind mit all ihren Macken detailreich ausgearbeitet. Dazu kommt sehr viel Londoner Lokalkolorit. Jeder, der dieser Stadt schon mal einen etwas ausführlicheren Besuch abgestattet hat, wird zahlreiche Plätze wiedererkennen. Bei den zahlreichen architektonischen Kommentaren kann man nur vermuten, dass Police Constable Peter Grant sein besonderes Interesse für Architektur wohl von seinem Erfinder geerbt haben muss.
Gerade bei einem solchen, ansonsten nahezu perfektem Buch muss man allerdings ein paar Worte zum absolut nicht perfekten Klappentext verlieren. Wenn man letzteren nach dem Lesen des Buches nochmals ließt, drängt sich einem nämlich die Frage auf, ob der Verfasser dieses Klappentextes das Buch überhaupt gelesen hat. Wie schon erwähnt, liegt die Leiche eben nicht im Tunnel nahe der Station sondern auf dem Bahnsteig dieser. Und die FBI-Agentin hat felsenfeste religiöse Überzeugungen? Komisch, mir ist beim Lesen keine einzige Äußerung der Amerikanerin aufgefallen, die auch nur im Entferntesten religiös deutbar wäre. Aber wie gesagt betrifft diese Kritik lediglich den Klappentext, jedoch keinesfalls das Buch an sich.

Fazit:
Ein neues aufregend-witziges Abenteuer Peter Grants mit extremem Suchtfaktor.

Taschenbuch
eBook
Hörbuch
Taschenbuch im englischen Original
eBook im englischen Original

Steamtown – Die Fabrik

Carsten Steenbergen, T. S. Orgel
Steamtown – Die Fabrik

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Unter Plasmierten

Klappentext:
Auf den Stufen der Bakers Hall von Steamtown liegt eine bestialisch zugerichtete Leiche. Der junge Agent Eric van Valen wird zusammen mit dem abgehalfterten Pater und Ætheromanten Siberius Grand und dem seltsamen Forensiker Mister Ferret vom Ministerium Seiner Majestät beauftragt, den Mörder zu finden oder wenigstens jemanden, der schuldig genug aussieht. Doch was als simple Mordermittlung in der Unterwelt der von Plasmalicht und Kohlefeuer erhellten Stadtmetropole beginnt, scheint tiefer zu gehen und konfrontiert sie mit ihren düstersten Albträumen. Albträume, in denen höllische Geschöpfe auf die drei Ermittler lauern, dunkle Vergangenheiten und eine Verschwörung, die die Stadt Steamtown in ihren Grundfesten erschüttert.

Rezension:
Ein Mann läuft panisch durch den nächtlichen dichten Nebel. Offenbar wird er verfolgt. Glücklicherweise erreicht er den großen Platz im Zentrum Steamtowns, auf dem immer ein Polizist Wache steht. Doch auch die Tatsache, dass er diesen Polizisten findet, rettet ihn nicht. Am Morgen wird seine übel zugerichtete Leiche aufgefunden. Das Ministerium entschließt sich, ein ‚Sonderkommando‘ zu bilden. Wieso jedoch gerade ein junger Schreibtisch-Agent, ein alkohol- und drogensüchtiger Pater und der seltsame Mister Ferret, der sich selbst als Werkzeug des Ministeriums ohne eigenen Willen bezeichnet, beauftragt werden, den Täter oder irgendjemand anderen, der schuldig genug erscheint, um der Öffentlichkeit als Prügelknabe vorgeworfen zu werden, zu finden, erscheint zunächst rätselhaft. Obwohl sie zu Beginn nicht viel Sympathie füreinander aufbringen, erkennen die Ermittler schnell, dass an dem Fall etwas faul ist. Sehr faul sogar.
Die vorliegende Steampunk-Geschichte wurde von den Autoren ursprünglich als Fortsetzungsreihe in einem Blog veröffentlicht, bevor sie vom Papierverzierer-Verlag zu Papier (und eBook) gebracht wurde. Im Gegensatz zum genretypischen Standard, wo die Story meist in der reichen Oberschicht angesiedelt ist, begegnet der Leser in diesem Buch eher den Verlierern des Systems. Die (übrigens 3) Autoren schaffen es, die Geschichte so zu erzählen, dass wohl kein Leser es schaffen dürfte, die Lösung vorherzusehen. Während die Handlung an sich jedoch interessant und spannend daherkommt, bleiben die Hintergründe der Hauptpersonen leider eher blass. Einige sich stellende Fragen werden am Ende nicht beantwortet und bleiben für eine (meinen Informationen zufolge allerdings noch ungewisse) Fortsetzung offen. Trotzdem dürften Steampunk-Fans von diesem Buch nicht enttäuscht werden.

Fazit:
„Steamtown – Die Fabrik“ entführt den Leser in einen spannenden und nicht vorhersehbaren Steampunk-Krimi.

Taschenbuch
eBook

Portal zur anderen Welt

A.G. Kunz
Portal zur anderen Welt

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Kampf gegen die Unterwelt

Klappentext:
Der 14jährige Marvin entdeckt auf dem Heimweg nach der Schule ein altes, verlassenes Haus. Gemeinsam mit seiner Schwester Alicia beschließt er, es zu erkunden. Etwas Sonderbares geht von ihm aus. Fortan träumt Marvin von einem Geist, der ihm Wissen nahebringt, von dem er zuvor nicht einmal etwas gehört hat. Er bemerkt Veränderungen an sich. Das Lernen fällt ihm leichter. Alles scheint einfacher geworden zu sein. Auch seine Zwillingsschwester ist schon bald im Besitz außergewöhnlicher Fähigkeiten. Gemeinsam versuchen sie, hinter das Geheimnis des Hauses zu kommen. Dabei machen sie eine Entdeckung, die die Welt verändert. Dunkle Zeiten brechen an. Marvin und Alicia erkennen, dass sie unbewusst ein Portal geöffnet haben, durch das dunkle Mächte in die Welt gelangen und die versuchen, die Herrschaft an sich zu reißen. Wird es Marvin und Alicia gelingen, das Portal zu schließen und gemeinsam mit ihren Freunden das Böse zu bezwingen? Ein Abenteuer zwischen zwei Welten beginnt.

Rezension:
Als Marvin zufällig auf ein leerstehendes Haus aufmerksam wird, ahnt er zunächst nicht, dass dieses irgendeine Bedeutung für ihn und seine Familie haben könnte. Doch schließlich kann er der Versuchung nicht widerstehen, das Gebäude heimlich zu erkunden, denn im Ort machen unheimliche Geschichten über dieses Haus die Runde. Nachdem er in dem Haus eigenartige Beobachtungen macht, schließt sich auch seine Zwillingsschwester den Erkundungsgängen an. Beide sind sich schon bald sicher, dass hier etwas nicht logisch erklärbares vor sich geht. Leider scheinen Marvin und Alica mit ihren Nachforschungen eine Gefahr heraufzubeschwören, der sie alleine nicht gewachsen sind. Ihre Eltern scheinen jedoch mehr zu wissen, als sie zugeben wollen.
A.G. Kunz führt ihre Leser schnell in die Welt des ‚Traumhauses‘ hinein, wobei die Handlung zunächst nur mäßig spannend erscheint. Es vergehen einige Seiten, bis sich die Spannung steigert und schließlich einem großen Höhepunkt zustrebt – wobei man diesen fast schon als etwas übertrieben empfinden könnte. Letzteres mag auch (oder sogar vor allem) daran liegen, dass dem Endkampf ein leicht religiösen Tuch nicht abzusprechen ist. Natürlich erfahren die Geschwister bei dieser Gelegenheit auch noch einige sie betreffende Geheimnisse, von denen sie nichts ahnten.
Der Untertitel „Traumhaus 3“ deutet natürlich schon an, dass es schon andere Bücher über dieses Haus geben könnte. Von einer Vorgeschichte ist zunächst jedoch weder für den Leser noch für die beiden Helden etwas zu bemerken. Dass es eine solche gibt, wird erst spät erkennbar, weshalb hier auch keine Details dazu enthüllt werden sollen. Deren Kenntnis ist für das Verständnis dieses Buches jedoch auch unnötig, zumal – wie bereits erwähnt – auch Marvin und Alica nichts davon ahnen. Mit „Portal zur anderen Welt“ findet der Leser eine actionreiche Jugend-Urban-Fantasy, die auch ohne Kenntnis der Vorgänger verständlich ist, zumal deren Protagonisten in einem anderen Alter zu sein scheinen.

Fazit:
Eine jugendliche Urban Fantasy mit einem Action-geladenen Höhepunkt.

Taschenbuch
eBook

Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black 4 – Pharaonengold

Graham Warren
Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black 4 – Pharaonengold

Übersetzung: Renée Warren

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Auf der Suche nach Caesarion

Klappentext:
Alex und Emmy rennen im Britischen Museum um ihr Leben. Gleichzeitig verliert Alex einen ihm nahestehenden Menschen in Englands östlicher Grafschaft Norfolk. Sein Vater wird in Kairo überfallen. Kate und ihr Vater David werden in Ägypten vermisst.
Nach einem Jahr Ruhe melden sich die Vorfahren aus der Vergangenheit zurück. Sie verursachen nichts als Chaos. Im Jenseits ist der ewige Streit um die Vorherrschaft wieder ausgebrochen, und dieses Mal ist Kleopatra mit von der Partie. Das altägyptische Gold, das Kate, Alex und Kairo vor einem Jahr in Luxor gefunden hatten, wird massenweise gestohlen, aber niemand ahnt, zu welchem Zweck.
Alex und Emmy haben die Enge Englands satt. Statt Neues zu lernen, wie Dr. Margretti alias Echnaton ihnen versprochen hat, haben sie nur das Gefühl, ihre historischen Erinnerungen verloren zu haben. Es gibt für sie nur einen Ort, an dem sie wirklich denken und sie selbst sein können: Ägypten.

Rezension:
Noch am Ende des 3. Bandes der „Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black“-Reihe dachten Kate, Alex und Kairo, ihr Leben würde jetzt gemütlich. Doch schon bald mussten sie feststellen, dass sie sich stattdessen eher nach neuen Abenteuern sehnten. Alex, der zusammen mit Emmy Dr. Margretti nach London gefolgt war, langweilt sich bei dessen Unterrichtsstunden nur. Zu Kate hat er keinen Kontakt mehr, und Kairo kann ihm nur mitteilen, dass es ihm in dieser Hinsicht genauso geht. Gerüchteweise sollen Kate und ihr Vater sogar spurlos verschwunden sein. Eines Abends wird die Langeweile jedoch unterbrochen, als Alex und Emmy sich auf dem Heimweg gerade in einen Dienstgang des British Museum befinden. Ein Angreifer versucht, sie umzubringen. Und dieser Angreifer stammt eindeutig aus der Vergangenheit – der ägyptischen Vergangenheit, um genau zu sein. So dauert es nicht lange, bis sich Alex und Emmy auf den Weg nach Ägypten machen, wo sie sich auf die Suche nach denen machen, die ihnen nach dem Leben trachten. Zusammen mit Kairo und Kate geraten sie schnell wieder in das Intrigenspiel der Leute aus der Vergangenheit. Doch selbst der große Ramses ist ihnen diesmal keine große Hilfe.
Wer die 3 bisherigen Bände der Reihe kennt, wird sich auch hier schnell zurechtfinden. Auch wenn es offensichtlich erscheint, dass dieser 4. Band ursprünglich nicht geplant, sondern die Handlung nach der Trilogie in sich abgeschlossen war, gelingt es Graham Warren doch wieder, neue Abenteuer im bekannten Setting aufzubauen, indem jetzt Mitwirkende aus der griechischen Epoche Ägyptens ins Spiel gebracht werden.
Stilistisch kann der Autor das Niveau der Vorgänger halten. Zudem hat dieser Band im Gegensatz zu den bisherigen der Reihe offensichtlich ein vernünftiges Korrektorat erfahren, was den dort bereits guten Lesegenuss noch steigert. Dass die Handlung ein paar kleine Logiklücken aufzuweisen hat, stört da kaum, zumal diese für den eigentlichen Plot weitgehend unbedeutend sind.
Die gesamte „Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black“-Reihe hätte zweifellos mehr Aufmerksamkeit verdient, als sie bisher findet.

Fazit:
Allen Fans von Urban Fantasy mit jungen Helden kann man für „Pharaonengold“ (und der ganzen Reihe) eine absolute Leseempfehlung ausstellen.

Taschenbuch
eBook
Taschenbuch im englischen Original
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