Gruselkabinett – 197 – Das Grauen von Dunwich (Hörspiel)

H. P. Lovecraft
Gruselkabinett – 197 – Das Grauen von Dunwich (Hörspiel)


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Sprecher: Thomas Balou Martin, Bert Stevens, Peter Lontzek, Axel Lutter, Marie Bierstedt, Julian Tennstedt, Alexandra Lange, Regina Lemnitz, Philine Peters-Arnolds, Kristine Walther, Sigrid Burkholder, Christoph Jablonka, Claus Thull-Emden, Sascha von Zambelly, Lutz Reichert, Uschi Hugo, Bodo Primus, Bene Gutjan, Marc Gruppe, Marlene Bosenius

Das Turbo-Kind

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Klappentext:

Dunwich, Massachusetts, Anfang des 20. Jahrhunderts: Welches dunkle Ge­heimnis ver­birgt die Familie Whateley, deren Ober­haupt als Hexer ver­schrien ist? Als der neu­ge­borene Wilbur Whateley un­natürlich schnell wächst, seine Mutter auf mys­teriöse Weise ver­schwindet und selt­same Bau­tätig­keiten die Dorf­bewohner irri­tieren, wird immer deut­licher, dass in Dunwich etwas Un­heim­liches vor sich geht…

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Rezension:

Vor vielen Jahren kamen ehemalige Einwohner Salems nach Dunwich, weil sie dort ver­folgt wurden. Zu diesen ge­hörte der alte Whateley. Als dessen Tochter einen Sohn be­kommt, ver­breiten sich Ge­rüchte, denn einen Mann hat sie nicht, und auch von einem Freund ist nichts be­kannt. Der Sohn wächst un­natürlich schnell heran, und schon bald häufen sich un­er­klärliche Vor­gänge.

Mit H. P. Lovecraft wählten die Herausgeber der Hörspiel-Reihe „Gruselkabinett“ für die Folge 197 einen der ganz großen Namen im Grusel- und Horror-Be­reich. Trotz­dem war mir die Story um „Das Grauen von Dunwich“ bisher voll­kommen un­be­kannt. Mit den aus Salem ge­flohenen Neu­bürgern des Hand­lungs­orts Dunwich bringt der Autor na­türlich einen be­kannten Mythos in die Ge­schichte ein und deutet hier schon an, in welche Richtung die Hand­lung geht. Hexerei im klas­sischen Sinn wird hier aller­dings nicht the­ma­tisiert, und es wird am Ende auch nicht alles restlos auf­ge­klärt. Der eigent­liche Grusel-Pegel hält sich im Rahmen, sodass auch nicht ganz so ‚ab­ge­härtete‘ Leser nach dem Hören noch Schlaf finden dürften. Das stellt aller­dings keinen Hin­derungs­grund dar, eine wirklich ge­lungene Story zu sein, die auch Genre-Fans mit der einen oder anderen Idee zu über­ra­schen in der Lage ist.

Wie in dieser Hörbuch-Reihe gewohnt, kann auch hier wieder die aufwändige Um­setzung mit auf­fallend vielen Sprechern über­zeugen. Volle 20 Namen um­fasst die Liste bei dieser Folge.

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Fazit:

Bei dieser Hörspiel-Adaption einer H.-P.-Lovecraft-Story kann sowohl diese an sich als auch die Ver­tonung über­zeugen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Der Fluch des Rosetta Stone – Teil 9

Adrian Vogler
Der Fluch des Rosetta Stone – Teil 9

Regenbogen-Glitzern

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Klappentext:

Teil 9 von 10 der Fortsetzungsgeschichte um den Fluch des Rosetta Stone

Dies ist der siebte Teil eines fortlaufenden Romans im klassischen Serial-Format

Für das volle Leseerlebnis empfehlen wir den Einstieg mit Teil 1

London, 1882.

Ein rätselhafter Hilferuf aus Belgravia.
Ein antikes Artefakt, das lange Schatten wirft.
Und ein Detektiv, der vor seinem düstersten Fall steht.

Arthur Kensington, ein brillanter Ägyptologe, ist spurlos verschwunden. Was Scot­land Yard als das Unter­tauchen eines ex­zentrischen Aka­demikers abtut, alar­miert Sher­lock Holmes sofort. Denn Ken­sington war einem Ge­heimnis auf der Spur, das im be­rühmten Stein von Rosetta ver­borgen liegt – ein Ge­heimnis, für das dunkle Mächte über Leichen gehen.

Vergessen Sie alles, was Sie über moderne Krimis wissen. Wir drehen die Uhr zurück!

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Rezension:

Die große Präsentation im Crystal Palace steht an. Die verläuft jedoch anders, als alle es er­wartet haben. Sher­lock Holmes ist längst klar, dass Ken­sington etwas ganz anderes vorhat, als er an­geblich vor­führen will. Und er hat längst Gegen­maß­namen er­griffen. Es kommt zum Eklat.

Im 9. Teil seiner innovativen und doch gleichzeitig sehr am Original Arthur Conan Doyles orien­tierten Sher­lock-Holmes-Story lässt Adrian Vogler die Span­nung zum Höhe­punkt kommen. Am Ende dieses Teils scheint die Ge­schichte eigent­lich schon bei­nahe an ihrem Ende an­ge­langt und alles auf­ge­klärt zu sein. So­wohl für den Er­zähler Dr. Watson als auch für den Leser bleiben je­doch noch einige Fragen offen. Fragen, die wohl (hoffent­lich) im noch aus­stehenden 10. und letzten Teil dieser Fort­setzungs­reihe be­ant­wortet werden dürften. Dass diese mit KI-Unter­stützung ent­stan­dene Neo-Holmes-Ge­schichte über­zeugen kann, darf man aber wohl jetzt schon sagen.

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Fazit:

Dieser 9. und vorletzte Teil der Sherlock-Holmes-Reihe „Der Fluch des Rosetta Stone“ dürfte den Höhe­punkt dieser Story dar­stellen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Gabecks magische Antiquitäten – 1 – Mitten im Licht

Nancy Weis
Gabecks magische Antiquitäten – 1 – Mitten im Licht

Die Geisterlampe

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Klappentext:

Wenn das bloße Berühren einer Antiquität deine Vergangenheit plötzlich in ein völlig neues Licht rückt …

Matin Gabeck sehnt sich nach nichts mehr, als im Antiquitätengeschäft seines Onkels end­lich zu be­weisen, was in ihm steckt. Leyla hin­gegen ist das genaue Ge­gen­teil ihres Bruders: im­pulsiv, neu­gierig und mit einem un­er­schütter­lichen Hang zum Chaos, auch wenn der Tod ihres Vaters vor zwölf Jahren sie noch immer ver­folgt.

Als ein geheimnisvoller Kunde Matin den Auftrag erteilt, eine Tiffany-Lampe von un­schätz­barem Wert auf­zu­spüren, er­greift er die Chance. Ge­meinsam reisen sie nach Bamberg und stoßen auf ein Spuk­haus, das seinem Ruf alle Ehre macht.

Doch auch andere sind der Antiquität längst auf der Spur. Während die über­na­türlichen Vor­komm­nisse sich häufen und ein Fa­milien­geheimnis ans Licht zerren, wissen Leyla und Matin plötzlich nicht mehr, ob sie ein­ander noch trauen können.

Wie weit werden sie gehen, um herauszufinden, was ihrem Vater wirklich zu­ge­stoßen ist – wenn die Wahr­heit alles zer­stören könnte, woran sie je ge­glaubt haben?

Der erste Teil der emotional mitreißenden Urban-Fantasy-Trilogie über familiäre Bande, un­ge­ahnt wert­volle Arte­fakte und eine ver­steckte Organi­sation hinter den Fas­saden Münchens.

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Rezension:

Obwohl Matin ein abgeschlossenes Kunststudium vorzuweisen hat, setzt ihn sein Onkel, der das Anti­quitä­ten­geschäft der Familie seit dem Tod des Vaters leitet, nur für Hilfs­arbeiten ein. Martins Schwester Leyla be­reitet sich unter­dessen auf das Abitur vor. Als der Onkel gerade ver­hindert ist, trifft ein interes­santer und wahr­schein­lich loh­nender Auf­trag ein. Ein Kunde will eine wert­volle Tiffany-Lampe be­sorgt be­kommen. Um sich zu be­weisen, macht sich Martin zu­sammen mit Leyla auf den Weg. Dass hand­feste Magie auf sie wartet, ahnen sie noch nicht.

Wenn im Titel nicht schon von magischen Antiquitäten die Rede wäre, könnte man den Auf­takt von Nancy Weis’ Urban-Fan­tasy-Tri­logie zu­nächst für eine ‚ganz normale‘ Coming-of-Age-Story halten. Ein junger Mann findet trotz guter Aus­bildung im Fa­milien­betrieb nicht die An­er­kennung, die er seiner Meinung nach ver­dient hat. Näher be­trachtet offen­baren sich aber schnell einige Rätsel: Um den Tod des Vaters vor 12 Jahren scheint es einige Un­klar­heiten zu geben, wie die Mutter die Familie ver­ließ, bleibt für den Leser vor­erst mys­teriös, und dann kommt der spezielle Auf­trag, bei dem der Ein­druck ent­steht, der Onkel hätte öfters mit der­artigen Auf­trägen zu tun. Hier scheint es einige Ge­heim­nisse zu geben, in die die der­zeit jüngste Gene­ration nicht ein­ge­weiht ist. Auch wenn die Ge­schichte in diesem 1. Band etwas Zeit brauch, bis sie ins Laufen kommt, ver­spricht die Tri­logie, interes­sant zu werden. Dass es bisher noch gar keine Ant­worten gibt, weckt um so mehr Er­war­tungen an die beiden Folge­bände.

Die Autorin erzählt die Geschichte wechselweise aus den Perspektiven der beiden Ge­schwister.

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Fazit:

Dieser Auftakt einer Urban-Fantasy-Trilogie macht mit einer ganzen Reihe an offenen Rätseln Lust auf die Auf­lösungen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Vita Obscura – 1 – Der Schattenpfad

Silke Schachner
Vita Obscura – 1 – Der Schattenpfad

Mehr Fragen als Antworten

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Klappentext:

Ein uraltes Symbol. Ein verborgenes Fragment. Ein Geheimnis, für das Menschen seit Jahr­hun­derten töten.

Als die Restauratorin Marie Lothar nach dem rätselhaften Tod ihres Vaters ein ver­schlos­senes Kästchen erbt, ahnt sie nicht, dass ihr Leben damit aus den Fugen ge­raten wird. Ein selt­sames Fragment, ein ge­heimnis­volles Zeichen und alte Doku­mente führen sie auf eine Reise, die sie von den Pyre­näen bis an die Donau trägt – durch Kathe­dralen, Klöster und ver­gessene Pilger­stätten, an denen Ge­schichte, Mystik und Gefahr mit­ein­ander ver­schmelzen.

In den Nebeln von Montségur, zwischen den steinernen Bögen von Cahors und dem La­byrinth von Chartres spürt Marie nicht nur den Spuren ihres Vaters nach, sondern auch den Schatten eines Ordens, der seit Jahr­hun­derten über ge­heime Wahr­heiten wacht. Doch je tiefer sie in die Ver­gangen­heit ein­taucht, desto deut­licher wird: Sie selbst ist Teil dieses Rätsels – und ihre Schritte bleiben nicht un­be­merkt.

An ihre Seite tritt ein Mann, dessen eigene Geheimnisse sie zugleich anziehen und miss­trauisch machen: Luc Moretti, Er­mittler bei Interpol, der längst tiefer in die Fäden dieser Ge­schichte ver­strickt ist, als er zugibt. Ge­meinsam stoßen sie auf Zeichen und Symbole, die nicht nur die Ver­gangen­heit er­klären – sondern auch die Zu­kunft ver­ändern könnten.

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Rezension:

Nachdem die Restauratorin Marie vom Tod ihres Vaters erfährt, bricht sie zu einer Reise durch Europa auf. In Frank­reich, Spanien, Deutschland und Österreich sucht sie Stätten auf, die eine his­torische oder re­ligiöse, oft my­stische Ver­gangen­heit auf­weisen. Überall trifft sie auf ein altes Symbol – und auf Luc, der dem gleichen Symbol nach­spürt.

Silke Schachner macht es ihren Lesern in ihrer sehr mythisch ver­an­lagten Reihe nicht ein­fach. Zu­nächst er­fährt man lediglich, dass ein Mann, der – wie man erst später er­fährt – der Vater der Prota­gonis­tin ist, stirbt. Die Um­stände lassen ver­muten, dass es kein Unfall war. Da­raufhin bricht die Prota­gonis­tin Marie un­mittelbar zu ihrer Reise auf, ohne dass man als Leser er­fährt, welchen Zweck sie damit ver­folgt. Marie ist zwar die Prota­gonis­tin, doch er­fährt man lange nicht ein­mal an­nähernd, was sie weiß und will. Das macht es kom­pliziert, über­haupt irgend­welche Zu­sammen­hänge zu er­kennen oder Sym­pathien für sie zu ent­wickeln. Später kommt der Co-Prota­gonist Luc hinzu, der für Interpol arbeitet und eben­falls dem Symbol folgt, weil an allen dieses Orten in der Ver­gangen­heit Morde statt­fanden. Erst ganz am Ende dieses Bandes er­fährt der Leser, worum es eigent­lich geht, erst jetzt ist er (wahr­schein­lich) etwa auf dem Er­kenntnis­stand der Prota­gonis­tin. Trotz­dem ver­sprechen die an­ge­deuteten Mys­terien durch­aus Po­tenzial für die weitere Ge­schichte, die sich bisher auf realer Ebene be­wegt. Ob später noch Fan­tasy-Ele­mente ein­fließen, lässt sich der­zeit nicht vor­her­sagen. Es er­scheint bei der The­matik aber möglich.

Die Autorin schreibt in einem sehr poetischen, aber auch recht unper­sön­lichen Stil, der kaum Ge­fühle der Be­teiligten er­kennen lässt.

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Fazit:

Die Thematik dieser Mystery-Thriller-Reihe ist interessant, doch macht es die Ferne zur Prota­gonis­tin dem Leser nicht leicht.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Das World Famous Nine – 2 – Der Schatten des World Famous Nine

Ben Guterson
Das World Famous Nine – 2 – Der Schatten des World Famous Nine


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Übersetzung: Alexandra Ernst

Die Abteilung für Feze

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Klappentext:

Das Abenteuer in der spektakulären Kaufhauskulisse geht weiter – Zander und Natascha freuen sich auf einen aus­ge­lassenen Sommer im größten und fan­tas­tischsten Kauf­haus der Welt, im World Famous Nine. Denn nach­dem sie den rach­süchtigen Ver­such von Düster­blume, das Nine zu zer­stören, ver­eitelt haben, denken sie nur noch an Spaß und Spiel. Aber ist die Ge­fahr wirklich ge­bannt? Als plötz­lich ein längst ver­gessenes Ge­heimnis ans Licht kommt und Zander und Na­tascha selbst zur Ziel­scheibe von mys­teriösen An­griffen werden, wissen sie: Die Be­drohung ist noch nicht vor­bei, die Rätsel des Kauf­hauses sind noch nicht ge­löst. Ein ra­santes Aben­teuer, knifflige Fragen, ma­gische Auf­gaben und ein tur­bulenter Wett­lauf gegen die Zeit be­ginnt … Mit Wort­rätseln, ver­steckten Hin­weisen und auf­wendigen Illus­tratio­nen bietet dieses fan­tas­tische Buch des Meister­erzählers und Best­seller­autors Ben Guterson ein un­ver­gessliches Lese­erlebnis voller Magie und Aben­teuer.

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Rezension:

Nachdem Zander und seine neue Freundin Natascha die Gefahr vom World Famous Nine, dem Kauf­haus, das der Familie seit Gene­rationen ge­hört und das der­zeit von Zanders Oma ge­leitet wird, ab­wehren konnten, wollen beide hier nur noch schöne Rest-Ferien ver­bringen. Doch schon wieder stellen sich mys­teriöse Vor­fälle ein. Und Düster­blume scheint auch noch nicht end­gültig be­siegt zu sein.

Ben Guterson lässt die Fortsetzung seines Jugend-Urban-Fantasy-Abenteuers „Das World Famous Nine“ zeit­nah an dessen Hand­lung an­schließen. Seit dem Finale des 1. Bandes ist für den jungen Prota­gonis­ten Zander und seine gleich­altrige Co-Prota­gonis­tin Na­tascha nur 1 Woche ver­gangen. Da so­wohl die Leser als auch der Prota­gonist die wich­tigsten Lo­cations des mys­teriösen Kauf­hauses jetzt schon kennen, kon­zen­triert sich dieser Band weitaus stärker auf das Ge­schehen an sich. Na­türlich spielen auch dies­mal wieder rät­sel­hafte Vor­komm­nisse und kryp­tische Bot­schaften eine Rolle. Auf­fallend ist, dass in den wieder von Kristina Kister bei­ge­steuerten Illus­trationen nicht nur der les­bare Text gegen deutschen aus­ge­tauscht wurde, sondern ein Bild, das auf einer op­tischen Täu­schung be­ruht, sogar an die deutsche Ver­sion an­ge­passt wurde und darin wirklich der deutsche Text zu er­kennen ist. Hier wurde also ein recht großer Auf­wand be­trieben! Der Wider­spruch zwischen den rus­sisch an­mutenden Per­sonen- und Orts­namen einer­seits und der an­sonsten eher ameri­kanisch wir­kenden Hand­lungs­welt anderer­seits, den ich be­reits in meiner Re­zension zu Band 1 er­wähnte, tritt auch dies­mal wieder auf, stellt in der an­sonsten rest­los ge­lungenen Story aber nur einen un­be­deutenden Kritik­punkt dar. Ob weitere Aben­teuer im World Famous Nine zu er­warten sind, bleibt vor­erst offen.

Stilistisch bleibt der Autor natürlich beim von Band 1 Gewohnten. Auch steuert er er­neut selbst ge­staltete Man­dalas als Kapitel-Vig­netten bei.

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Fazit:

Die für das Jugend-Urban-Fantasy-Genre außergewöhnliche Idee kann auch im 2. Ver­such gerade mit ihrer Anders­artig­keit über­zeugen.

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Aurora Borealis – 1 – Der Wolf des Nordens

Michelle Reiter
Aurora Borealis – 1 – Der Wolf des Nordens

Als Werwolf unter Wölfen

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Klappentext:

Manchmal muss man sich in der Dunkelheit verlieren, um das wahre Licht zu finden. Meyra hat es schon immer ge­spürt sie ge­hört zu keinem Rudel. Doch als eine un­sichtbare Macht sie in den ge­heim­nisvollen Norden zieht, be­ginnt eine Reise, die ihr Schicksal für immer ver­ändern wird. Zwi­schen ur­alten Pro­phe­zeiungen, ver­ges­senen Le­genden und dem Ruf eines weißen Wolfes ent­deckt Meyra nicht nur ihre ver­bor­genen Kräfte, sondern auch die Wahr­heit über ihre Her­kunft und eine Liebe, die nie­mals sein darf. In einer Welt voller Magie, Kämpfe und Ge­stalten­wandler muss sie ent­scheiden, wem sie ver­trauen kann und wer sie wirklich ist. Dieser Roman, ist für jeden der folgendes Liebt: Dark Fan­tasy, For­bidden Love, Found Family, Coming of Age, Ge­stalten­wandler, Strong but broken FMC, Pro­tective MMC, Slow burn & Selbst­findung.

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Rezension:

Meyra wuchs in einem Waisenhaus für Werwölfe in San Francisco auf. Mittler­weile ist sie er­wachsen, wohnt aber immer noch dort, denn sie ge­hört keinem Rudel an, zu dem sie ziehen könnte. Dass sich aus­ge­rechnet der Alpha des Rudels, dem ihre beste Freundin an­ge­hört, für sie zu interes­sieren scheint, er­scheint sogar ihr selbst merk­würdig. Doch dann häufen sich eigen­artige Um­stände, die in Zu­sammen­hang mit ihrer Her­kunft zu stehen scheinen.

Wie unschwer zu erkennen ist, siedelt Michelle Reiter ihre Urban-Fantasy-Reihe „Aurora Borealis“ im Wer­wolf-Milieu an. Ihre Prota­gonis­tin ist eine junge Frau, die – wie so oft in diesem Genre – keine Ahnung über ihre Her­kunft hat. Der Be­ginn der Ge­schichte lässt an eine ty­pische Ro­mantasy denken: Meyra, die ohne Rudel, dem sie an­ge­hört, unter den Wer­wölfen ein Nichts ist, er­regt die Auf­merk­samkeit eines mächtigen Alphas. Zu weiter­füh­renden ro­man­tischen Ent­wicklungen kommt es je­doch nicht, denn die Prota­gonis­tin reist auf der Suche nach ihren Ur­sprüngen nach Kanada, und der Alpha ver­schwindet aus ihrem Leben. Hier ent­schließt sie sich, unter nor­malen Wölfen zu leben, und damit be­ginnt meine Kritik. Ab hier wird mir die Story etwas zu mär­chenhaft. Sie kann sich nämlich mit den nor­malen Wölfen unter­halten. Ob das per ge­dank­licher Kom­muni­kation oder akus­tisch er­folgt, wird nicht deutlich. Aber vor allem können diese ganz nor­malen Wölfe tief­gehende, sogar recht philo­sophische Ge­spräche mit ihr führen. Dass Meyra als Wer­wölfin dazu in der Lage ist, ver­wundert Genre-Fans na­türlich nicht, aber ganz nor­male Wölfe? Da darf oder muss der Leser wohl ge­spannt sein, ob sich in der Fort­setzung eine be­frie­digende Er­klärung dazu findet.

Wie oft in diesem Genre überlässt es die Autorin ihrer Protagonistin, ihre Erleb­nisse selbst zu er­zählen. Der Text wird durch teil­weise wirklich stim­mige Illus­trationen er­gänzt.

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Fazit:

Diese anfangs Genre-typische Urban Fantasy kippt später nach meinem Geschmack leider etwas zu sehr ins Mär­chen­hafte.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Luzie Alvenstein • Erbin der Duftapotheke – 2 – Eine Lüge lauert in der Zeit

Anna Ruhe
Luzie Alvenstein • Erbin der Duftapotheke – 2 – Eine Lüge lauert in der Zeit

Meteorpulver und Blütenstaub

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Klappentext:

Komm mit in die zauberhafte Welt der Duftapotheke! Der neue Band der span­nenden Reihe von Best­seller-Autorin Anna Ruhe.

Auf einer Reise durch die Zeit landen Luzie und ihre Freunde auf einer rauschenden Party in den Gol­denen Zwan­ziger­jahren. Zwi­schen wilden Tänzen und Feder­boas ent­decken sie einen Hin­weis auf ge­heim­nisvolle Zwillinge. Sind die beiden etwa Senti­fleurs? Luzie kann ihr Glück kaum fassen, als sich ihre Ver­mutung be­stätigt: Ambra und Richard können tat­sächlich Düfte er­fühlen. Endlich sind sie mit ihrem Talent nicht mehr allein und be­kommen Hilfe dabei, die Duft­apotheke mit all ihren ma­gischen Flakons zu be­schützen! Sofort be­ginnen Luzie und Elodie mit der Aus­bildung der neuen Senti­fleurs. Doch noch während sie die Zwil­linge in die Ge­heimnisse der Duft­magie ein­weihen, braut sich in der Ver­gangen­heit be­reits neues Un­heil zu­sammen – und droht alles zu zer­stören, was sie auf­ge­baut haben.

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Rezension:

Luzie und Elodie gefällt es nicht, die einzigen bekannten Sentifleurs zu sein. Vor allem Luzie würde die Ver­ant­wortung für die Duft­apotheke gerne weiter auf­teilen. Des­halb freut es sie, die Zwil­linge Ambra und Richard auf­zu­spüren, die auch über die Senti­fleur-Gabe ver­fügen. Doch bald wird Luzie eifer­süchtig, weil Elodie plötzlich viel Zeit mit Ambra ver­bringt, während es Mats nicht ge­fällt, dass sich Luzie um Richard kümmert.

Mit diesem Band setzt Anna Ruhe die 3. Reihe aus ihren „Die Duft­apotheke“-Uni­versum fort. Nach­dem ihre Prota­gonis­tin Luzie Alven­stein die Duft­apotheke in Band 1 („Ein Ge­heimnis zieht durch die Zeit“) erbte, macht sie sich jetzt schon Sorgen da­rüber, dass das Senti­fleur-Talent aus­sterben könnte. Sie selbst und ihre Freundin Elodie sind schließlich die ein­zigen ihr be­kannten le­benden Men­schen, die über diese Gabe ver­fügen. Des­halb be­ginnen sie mit der aktiven Suche nach anderen Senti­fleurs und haben damit wirklich Er­folg. Nach­dem das Ken­nen­lernen zu­nächst positiv ver­läuft, wirft die Autorin schnell die Frage nach dem Wert des Ver­trauens auf, was das ei­gent­liche Haupt­thema dieses Bandes dar­stellt. Auch die in Band 1 be­han­delten Ge­fahren aus der Ver­gangen­heit treten jedoch wieder in Er­scheinung. Am Ende dieses Bandes steht Luzies Duft­apotheke mehr Ge­fahren gegen­über als zuvor. Stoff für weitere Bände dürfte also ge­sichert sein, was alle Freunde dieses Urban-Fan­tasy-Uni­versums freuen dürfte.

Die Autorin erlaubt es ihrer Protagonistin erneut, selbst von den Ereignissen zu be­richten. Gut fände ich es aller­dings, wenn die Ge­schichte eine zeit­liche Ein­ordnung finden könnte. Immerhin han­delt es sich bei diesem Spinn-off um eine Vor­ge­schichte, die dar­ge­stellte Welt wirkt aber wie die aktuelle.

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Fazit:

Mit diesem Band gewinnt die Welt um die Duftapotheke und speziell dem Spinn-off um deren Erbin an Kom­plexität.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Empire of Blood – 1 – We Who Will Die

Stacia Stark
Empire of Blood – 1 – We Who Will Die


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Übersetzung: Michelle Gyo

Der steinige Weg zum Imperator-Mord

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Klappentext:

Machtgierige Vampire, mörderische Intrigen – unsterbliche Liebe?

Atemberaubende Prüfungen, rachsüchtige Götter, magische Kreaturen und eine ver­botene Liebe: der epische Auf­takt einer fes­selnden Fan­tasy-Ro­mance-Tri­logie in einem düs­teren vom antiken Rom inspi­rierten Setting

Das Leben im gefährlichen Dorn Distrikt ist für Arvelle und ihre jüngeren Brüder ein stän­diger Über­lebens­kampf – und der fremde Vampir vor ihrer Haus­tür weiß genau, womit er sie er­pressen kann. Als letzte Rettung für ihren schwer kranken Bruder, geht Arvelle einen ma­gischen Schuld­schwur mit einem schier un­mög­lichen Ziel ein: Sie soll den Im­perator töten, einen ur­alten Vampir, den der Gott Umbros selbst er­schaffen hat. Dafür muss sie zu­nächst die Aus­lese über­leben – einen Arena­wett­kampf, in dem nur die Schnellsten, Stärksten und Töd­lichsten be­stehen, um für die im­periale Elite­wache aus­ge­wählt zu werden.

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Rezension:

Arvelle muss seit dem Tod ihrer Mutter für ihre jüngeren Brüder sorgen. Ihr Geld ver­dient sie als Leib­wächterin. … bis ein Vampir auf­taucht und sie er­presst, einen Auf­trag für ihn durch­zu­führen. Sie soll den Im­perator töten, einen un­ge­heuer mäch­tigen Vampir, ein eigentlich un­mög­licher Auf­trag. Um über­haupt eine Chance zu haben, sich dem Im­perator zu nähern, muss sie die Gladian-Schule durch­laufen, die viele Kan­didaten nicht über­leben.

Stacia Stark siedelt ihre epische Fantasy-Trilogie in einer Welt an, die an manchem ans alte rö­mische Reich er­innert, in den die Elite je­doch aus Vampiren und einigen hoch­gradig ma­gisch be­gabten Men­schen be­steht. Auch die Prota­gonis­tin Arvelle ist ma­gisch be­gabt, ist aber weit davon ent­fernt, zur Elite zu ge­hören. Die Ge­schichte ist weit davon ent­fernt, in Genre-Stan­dards zu ver­fallen. Todes­fälle und ernst­hafte Ver­letzungen (auch der Prota­gonis­tin) werden immer wieder the­ma­tisiert. Für zarte Ge­müter eignet sich dieses Buch also eher nicht. Wer sich daran aller­dings nicht stört, findet hier eine über­zeugende und über­zeugend um­ge­setzte Fan­tasy-Hand­lung, in der es auch immer wieder zu un­er­warteten Wendung kommt. Kritik­punkte sind nur wenige aus­findig zu machen: Zum einen sind das (wenige) Sex-Szenen, die für die eigent­liche Hand­lung wei­test­gehend be­deu­tungslos sind, zum anderen, dass die Über­setzerin in (eben­falls wenigen) Ein­zel­fällen Gender-Auf­zäh­lungen ver­wendet hat. Beides fällt wegen der Sel­tenheit der Fälle aber nicht ent­scheidend ins Gewicht. Trotz oder gerade wegen ihrer An­ders­artigkeit kann Arvelles Ge­schichte über­zeugen. Somit darf man auf die beiden fol­genden Bände ge­spannt sein.

Die Autorin erzählt aus der Ich-Perspektive ihrer Protagonistin.

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Fazit:

Diese Fantasy in einem ans alte Rom angelehnten Ambiente kann mit vielen in diesem Genre un­ge­wohnten Hand­lungs­elementen über­zeugen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Henrietta Hewitt Mysteries – 3 – Funkelnde Antiquitäten

Danielle Collins
Henrietta Hewitt Mysteries – 3 – Funkelnde Antiquitäten


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Übersetzung: Helga Köller

Die Denkmal-Frage

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Klappentext:

Ein dunkler Leuchtturm, eine Reihe mysteriöser Morde und ein neuer Fall für die Hobby­detektivin

Band drei der gemütlichen Cosy Mystery Reihe rund um den kleinen Antiquitäten­laden

Henrietta und ihr gemütliches Antiquitätengeschäft haben die turbulente Weihnachts­zeit voller kauf­lustiger Touristen und un­ge­betenen Ein­brechern über­standen. Endlich kann sie sich wieder ganz der Suche nach antiken Schätzen widmen. Doch dann er­eignet sich im Leucht­turm von Hearts Grove eine Tra­gödie: Nicht nur das Licht ist er­loschen, es wird auch eine Leiche ge­funden. Ehe Hen­rietta sich ver­sieht, steckt sie mal wieder mitten in einem neuen Mord­fall. Und als kurz da­rauf ein zweiter Toter auf­taucht, wird klar: Hier geht etwas sehr Dunkles vor sich. Kann Hen­rietta die Fakten auf­klären und einen wei­teren Mörder fassen? Oder wird sie am Ende selbst zum nächsten Fall?

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Rezension:

Henrietta Hewitt hat wieder jede Menge zu tun. Neben ihrem Antiquitätenladen ist sie auch an den Vor­be­reitungen eines typisch vik­toria­nischer Valen­tins­balls be­teiligt. Als ein Selbst­mord am alten Leucht­turm zum Tages­gespräch in Hearts Grove wird, achtet sie zu­nächst wenig darauf. Doch dann wird Pri­vat­detektiv Ralph Gershwin von der Tochter des Toten en­gagiert, die über­zeugt ist, dass ihr Vater keinen Selbst­mord be­gangen hat. Jetzt wird auch Hen­rietta aktiv.

Mit diesem Band schickt Danielle Collins die Protagonistin ihrer Cosy-Crime-Reihe, die Anti­qui­täten­händlerin Hen­rietta Hewitt, schon in ihren 3. Fall. Nach­dem der Leser das Um­feld, in dem diese Reihe an­ge­siedelt ist, schon in den beiden bis­herigen Bänden („Töd­liche Anti­quitäten“ und „Ver­schwun­dene Anti­quitäten“) kennen­lernen durfte, kon­zen­triert sich das Ge­schehen dies­mal fast voll­ständig auf den Fall. Der bietet alles, was der Genre-Fan er­wartet. Falsche Fährten führen zu­nächst in die Irre, mögliche Motive er­weisen sich als wenig be­lastbar, und ein weiterer Mord lässt auch nicht allzu lange auf sich warten. Dass der Fall am Ende ge­löst wird, steht bei der­artigen Ge­schichten na­türlich außer Zweifel. So er­füllt auch Hen­riettas 3. Einsatz alle Er­war­tungen, die Leser dieses Genres an die Hobby-Detek­tivin knüpfen.

Wie bisher lässt die Autorin den erzählerischen Fokus auch diesmal wieder durch­gängig auf ihrer Prota­gonis­tin Hen­rietta ruhen.

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Fazit:

Auch die 3. Story um die Antiquitätenhändlerin Henrietta Hewitt erfüllt wieder die Er­war­tungen ans Cosy-Crime-Genre.

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NEFERAT – 3 – Die vergessene Pharaonin

TOR MKK
NEFERAT – 3 – Die vergessene Pharaonin

Ein vorherbestimmtes Wiedersehen

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Klappentext:

In der Gegenwart…

Buch 3: NEFERAT – Die vergessene Pharaonin

Professor Khalid warnt ihn. Die Einheimischen weigern sich, ihren Namen aus­zu­sprechen. Selbst der Wüs­ten­wind scheint anders zu wehen, je näher Ed­ward Black­wood dem Tempel von Al-Qatara kommt.

Edward ist Archäologe. Er folgt den Spuren einer Pharaonin, die aus der Ge­schichte ge­löscht wurde – und findet tief unter dem Sand einen Sarko­phag, der drei­tausend Jahre lang auf ihn ge­wartet hat.

Die Frau darin ist keine Mumie.

Sie atmet.

Hier beginnt Edwards Geschichte – und das Ende von allem, was er war.

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Rezension:

Als der britische Archäologe Edward Blackwood von einem vergessenen Tempel er­fährt, der noch nicht aus­ge­graben wurde, setzt er alles daran, das zu über­nehmen. Alle raten ihm ab, die ein­hei­mischen Gra­bungs­helfer sind wider­willig. Nach dem Frei­legen der Tür ziehen sie sich um­gehend zu­rück. So muss er den Tempel allein be­treten. Was dann ge­schieht, ändert sein Leben für immer.

Der Autor, der unter dem eigenartigen Pseudonym TOR MKK veröffentlicht, führt seine Leser in die Welt der Ägyp­tologie. Da die Ge­schichte mit einem Archäo­logen an­fängt, der gerade erst mit seinen Aus­gra­bungen be­ginnt, ist zu­nächst nicht offen­sicht­lich, dass es sich um den 3. Band einer Hexa­logie handelt. Die Bände 1 und 2 sind an­scheinend zu Leb­zeiten der Pha­raonin an­ge­siedelt, deren Mumie hier aus­ge­graben werden soll. Da in diesem Band der Archäo­loge Edward Black­wood als Prota­gonist auf­tritt, kommt einem das zu­nächst jedoch nicht in den Sinn. Eine Genre-Ein­ord­nung fällt schwer. Ob­wohl man zu­nächst na­türlich an (Urban) Fan­tasy denken könnte, ten­diert das Ge­schehen dann doch deutlich stärker in Rich­tung Mys­tery und Horror. Auch wenn ich dem Buch selbst­ver­ständlich zu­gute­halten muss, dass die Kenntnis der vor­her­gehenden Bände viel­leicht manches ver­ständ­licher machen würde, konnte mich die Ge­schichte nicht wirklich über­zeugen. Da dieser Band die Ge­schichte Ed­ward Black­woods im frühen 20. Jahr­hun­dert er­zählt, be­zweifle ich, dass das Wissen um die an­schei­nend Jahr­tausende zuvor an­ge­siedelten bis­herigen Bände 1 und 2 dies grund­legend ändern würde. Der Stil des Autors wirkt mit seinen über­wiegend sehr kurzen Ab­sätzen etwas ab­gehackt.

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Fazit:

Die Grundidee dieser Mystery- bis Horror-Geschichte wirkt durchaus interessant, doch kann die Um­setzung nicht über­zeugen.

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