Pari Thomson
Greenwild – 2 – Die Suche nach der geheimen Meeresstadt
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Übersetzung: Maren Illinger
Die blaue Magie
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Klappentext:
Daisys Mutter lebt! Aber noch immer halten die ruchlosen Sensenleute sie und weitere Botanist*innen im Amazonas-Dschungel gefangen. Um sie zu befreien, gibt es für Daisy nur eine Chance: Sie muss ins sagenumwobene Riffenfels. Nur wenn sie die geheime Meeresstadt findet und Greenwilds grüne und blaue Magie miteinander vereint, kann sie die Zerstörung der Natur vielleicht noch aufhalten. Aber Riffenfels ist bloß eine Legende. Niemand weiß, wo es liegt, und – gibt es Riffenfels überhaupt? Mutig machen sich Daisy und ihre Freunde auf eine Reise ins Ungewisse. Ohne dass sie es ahnen, schleicht sich ein blinder Passagier an Bord. Er hasst jede Form der Magie – und ist zu allem bereit, um Daisy aufzuhalten …
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Rezension:
Die Rettungsexpedition an den Amazonas steht unmittelbar bevor, doch dann erfahren Daisy und ihre Freunde, dass nur Erwachsene teilnehmen dürfen. Natürlich beschließen sie, sich heimlich an Bord zu schleichen. Eine überraschende Nachricht teilt ihnen allerdings mit, dass sie unbedingt Hilfe organisieren müssen. Der Ort, wo diese Hilfe zu finden ist, gilt jedoch als Mysterium, das vielleicht gar nicht existiert.
Dass Pari Thomson den 2. Band ihrer Weltenreise-Urban-Fantay-Trilogie „Greenwild“ direkt an die Handlung des 1. Bandes („Die Jagd nach dem Wunderlicht“) anschließen lässt, stellt sicher keine große Überraschung dar. Dass es sowohl für die Protagonistin, die 11-jährige Daisy, wie auch für den Leser neue Überraschungen geben wird, natürlich auch nicht. Nachdem in Band 1 die grüne Magie der Pflanzen das Herz der dargestellten Welt darstellte, treffen die Akteure diesmal im legendären Riffenfels – ich frage mich übrigens, wie das im Original heißt, in Band 1 wurden die fiktiven Ortsnamen schließlich nicht übersetzt – auf die blaue Magie des Wassers. Mit dem etwa gleichaltrigen Max kommt ein neuer Co-Protagonist hinzu, der diesmal eine wichtige Rolle einnimmt. Insgesamt erscheint mir die Geschichte sogar noch ‚runder‘ als die des 1. Bandes. Am Ende deutet dann alles darauf hin, dass sich der abschließende 3. Band dann wirklich auf die Amazonas-Mission konzentrieren könnte.
Die Autorin stellt in diesem Band wechselweise Daisy und Max in den Fokus der aus Erzählersicht berichteten Geschehnisse. Auch diesmal wird die Geschichte wieder durch Illustrationen Elisa Paganellis geschmückt. Was sich allerdings deutlich verschlechtert hat, ist die Qualität der deutschen Übersetzung. Fielen beim Vorgänger-Band gelegentlich Genter-Formulierungen auf, nehmen diese diesmal inflationär überhand. Ständig nerven Aufzählungen wie „Botanistinnen und Botanisten“, „Matrosinnen und Matrosen“, „Fischerinnen und Fischer“, … Auch jungen Lesern dürfte auch ohne diesen Unsinn schnell klar sein, dass es da überall beide Geschlechter gibt. (Da in der Story eine Schauspiel-Truppe eine Rolle spielt, würde mich sehr interessieren, wie das da im englischen Original gehandhabt wurde, da der Beruf des Schauspielers je einer der wenigen ist, bei dem es Im Englischen geschlechtsspezifische Bezeichnungen gibt.) Mit einer vernünftigen deutschen Sprache hätte dieser 2. Band eindeutig 5 Sterne verdient.
Fazit:
Dieser Band kann inhaltlich noch besser als sein Vorgänger überzeugen. Dafür nimmt die Qualität der Übersetzung leider ab.
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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.
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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam
Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/
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