Kingswood Castle Academy – 1 – Der Fluch der Götter

Alexandra Fuchs
Kingswood Castle Academy – 1 – Der Fluch der Götter

Die Herkunft entscheidet

 

Klappentext:

Tritt ein in eine mystische Welt voller Magie und Geheimnisse

Die spannende Romantasy für Fans der Gods of Ivy Hall-Reihe

Als Laurie wegen eines tragischen Schicksalsschlags aufs Internat verbannt wird, ist sie fest entschlossen, niemanden an sich heranzulassen. Doch in dieser Schule scheinen seltsame Dinge vor sich zu gehen – Laurie kann einen Jungen sehen, den niemand sonst sieht. Trotzdem beginnt sie sich Maris zu öffnen und schließt dank ihm sogar neue Freundschaften. Aber wer ist er wirklich und wohin verschwindet er immer wieder? Als Laurie herausfindet, dass Maris etwas innerhalb des Internats beschützt, das niemand entdecken darf, überschlagen sich die Ereignisse. Doch was ist Lauries Rolle in diesem gefährlichen Spiel? Und kann sie das Geheimnis um ihr Schicksal lüften, bevor es zu spät ist?

 

Rezension:

Nach dem Tod ihrer Eltern kommt Laurie zu ihrer Tante, die mit dem trauma­tisierten Teenager jedoch überfordert ist. Deshalb schickt sie ihre Nichte auf ein Internat. Laurie ist fest ent­schlossen, hier keine Freundschaften einzugehen. Allerdings stellt sie schnell fest, dass an der Kings­wood Castle Academy einiges eigenartig ist. Da gibt es beispielsweise eine Gruppe von Schülern, die sich von allen anderen absondern und sogar getrennt unterrichtet werden. Außer ihr scheint das jedoch niemand merkwürdig zu finden. Und dann ist da auch noch ein Junge, den außer Laurie niemand wahrnehmen kann …

Dass es sich bei Alexandra Fuchsʼ Mehrteiler um eine jugendliche Urban Fantasy handelt, macht natürlich schon der Titel deutlich. Der Leser lernt die Protagonistin bei ihrer Ankunft im Internat kennen und erfährt die Hintergründe erst im Nachhinein. Dass die abseits des normalen Internats­lebens stehende Schülergruppe ein Geheimnis birgt, wird sowohl der Protagonistin als auch dem Leser schnell klar. Ein phan­tas­tisches Element wird allerdings erst mit dem Auftauchen des rätselhaften Jungen, den außer der Prota­gonistin niemand sehen kann, erkennbar. Schnell kommt dann aber auch ein starker roman­tischer Aspekt ins Spiel, was jedoch kaum verwundern kann, da das Buch ja bereits im Klappentext als Romantasy bezeichnet wird. Diese Lovestory hätte nach meinem Geschmack aber ruhig etwas zurück­haltender ausfallen können.

Im Laufe der Handlung kommen einige (anscheinende) Wider­sprüche zutage, die teilweise wohl nur aufmerksamen Lesern auffallen dürften. Der Autorin gelingt es jedoch, diese in Verbindung mit der Aufklärung des Rätsels logisch zu erklären. Eine merkwürdig anmutende Besonderheit lässt sich allerdings nicht in der Story heraus begründen: Gleich am Anfang bemerkt die Protagonistin, die auch als Ich-Erzählerin auftritt, dass das Internat nur von Schülern besucht wird, die entweder stinkreiche Eltern haben oder super intelligent sind, um eines der seltenen Stipendien zu erhalten. Erst etwa zur Mitte des Buches fällt ihr allerdings auf, dass sie keiner dieser beiden Gruppen angehört, was sie zu der Frage führt, wieso sie eigentlich auf dieses Internat kam. Da hatte Laurie wohl eine länger andauernde Gehirn­blockade! Sonst wird sie nämlich nicht als Langsam­denkerin dargestellt.

Die Autorin erzählt die Geschichte aus Sicht der Protagonistin, womit der Leser immer auf dem Kenntnis­stand dieser ist. Der Stil kann dabei überzeugen, und auch die Gedankengänge wirken für Lauries Alter glaubhaft. (Dieses wird zwar nicht ausdrücklich genannt, doch empfindet sie einen 17-jährigen Jungen als etwa gleichaltrig.)

Nachdem am Ende dieses Bandes klar ist, welches Geheimnis sich an der Schule verbirgt, darf man auf das Geschehen des folgenden Bandes gespannt sein.

 

Fazit:

Ein interessant angelegtes Urban-Fantasy-Abenteuer mit jugendlichen Charakteren, das allerdings einen starken Romantasy-Anteil beinhaltet.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Das Vermächtnis der Dämonen

Robin Band
Das Vermächtnis der Dämonen

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Das Vermächtnis des Vaters

Klappentext:
Mike begegnet im Keller seiner Schule einem leibhaftigen Drachen, der jedoch mit seinem feurigen Atem unglücklicherweise das gesamte Schulgebäude in Brand steckt. Gemeinsam mit dem Drachen Drak muss Mike nun die Flucht ergreifen. Dies ist der Beginn einer Reise, die Mike zu vielen mystischen Orten und Lebewesen führt und sein Leben auf den Kopf stellt.
Unterwegs trifft er auf die Dämonin Lucy, welche sich mit ihm verbündet, um eine Organisation aus Kriegern, die die Weltherrschaft anstrebt, auszuschalten, bevor es für die Menschheit zu spät ist.

Rezension:
Als Mike einen echten Drachen triff, begibt er sich spontan mit diesem auf die Reise. Doch schon bald sind ihnen Verfolger auf den Fersen. Als Mike jedoch auf Lucy trifft, muss er feststellen, dass Dämonen nicht unbedingt böse sein müssen. Er verbündet sich im Kampf gegen gemeinsame Feinde mit ihr.
Auch wenn die Idee, einen Teenager unerwartet in Kontakt mit einer magischen Welt kommen­zu­lassen, nicht neu ist, kann sie doch immer wieder funktionieren. Im vorliegenden Buch ist es auch nicht diese Idee, die es schwächeln lässt. Vielmehr sind es willkürliche Handlungssprünge und Logikmängel, die den Leseeindruck stellenweise doch deutlich trüben. Dass beispielsweise der Schuldirektor gleich zu Beginn die Schüler heimschickt, weil sich im Keller ein Drachen befindet, wirkt in einer Urban Fantasy sehr merkwürdig. Schließlich ist es doch ein Merkmal dieses Genres, unsere ‚normale Welt‘ für alle Uneingeweihten normal sein zu lassen. Die ‚normale‘ Umwelt des Protagonisten lässt auf dieses ungeheuerliche Vorkommnis aber keinerlei Reaktion erkennen. Was der Protagonist dann zusammen mit dem Drachen und später auch einer Dämonin erlebt, wirkt wie eine Aneinander­reihung mehrerer Einzelabenteuer, die ohne wirkliche Übergänge aneinander­gereiht sind. Die Tatsache, dass meine Bewertung trotz allem nicht ganz in den Keller rutscht, begründet sich darauf, dass zumindest die beiden längsten ‚Einzel­abenteuer‘ durchaus brauchbar wirken.
Robin Band erzählt die Geschichte aus Sicht seines Protagonisten, der auch als Ich-Erzähler in Erscheinung tritt. Die Sprache wirkt recht einfach, was wohl auch daran liegt, dass der Autor diesen 1. Band anscheinend in jungen Jahren verfasst hat. Band 2 („Der Untergang der Dämonen“), den ich auch bereits gelesen habe und in den kommenden Tagen rezensieren werde, wirkt in jeder Hinsicht erheblich besser gelungen.

Fazit:
Die durchaus brauchbare Story-Idee würde eine gründliche Überarbeitung benötigen, um überzeugen zu können.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Bilder aus Altbayern

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
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Die Drachenakademie von Alveria – 1 – Drachenzähmer (Hörbuch)

Ava Richardson
Die Drachenakademie von Alveria – 1 – Drachenzähmer (Hörbuch)

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Küchenhilfe oder Drachenzähmerin?

Klappentext:
Ein geteiltes Königreich kann nicht überleben. Für die, die inmitten dieses Kampfes gefangen sind, bedeutet es den Tod.
Seit Jahrhunderten lebten Menschen und Drachen in Alveria Seite an Seite, verbunden durch ihre gegenseitige Sorge. Aber das war einmal. Nach Jahrzehnten ohne lebensfähige Eier übertrifft die Zahl der Menschen die der Drachen bei weitem und für das Überleben der Arten sieht es düster aus. Die Aussichten für die gewöhnlichen Menschen sind wenig besser, da Drachenschurken Dörfer überfallen und quälen. Doch sieht es für die Zähmer viel schlechter aus, die geschlagen und gequält werden, nur weil sie den edlen Drachen dienen.
Aber es ist auch für die siebzehnjährige Kaelan Younger nicht einfacher, auf der untersten Stufe der Gesellschaft von Alveria das Leben zu fristen. Noch härter wird es, da ihre Treue zur Drachenkrone kein Geheimnis ist. Aber als ihre sterbenskranke Mutter ihr ein schreckliches Geheimnis über ihre Herkunft enthüllt, wird Kaelan in eine Welt versetzt, auf die sie schlecht vorbereitet ist.
Dort, wo Menschen und Drachen gleichermaßen auf die Probe gestellt werden, einem neuen Leben gegenübertretend, muss Kaelan sich nicht nur mit ihrer Vergangenheit versöhnen, sondern sich auch auf die Zukunft einlassen, die vor ihr liegt. Als ihre Aufgaben als Zähmerin in der Akademie mit ihren Gefühlen für einen mächtigen Drachengestaltwandler kollidieren, wird es sie alle Kraft kosten, um sich auf die Gefahr vorzubereiten, die sie beide bedroht. Das Schicksal der Drachen, denen zu dienen sie geschworen hat, liegt in ihren Händen.
Jetzt ist Kaelan keine Außenseiterin mehr.
Sie ist der Feind.

Rezension:
Kaelans Mutter und Großmutter sind Heilerinnen. Wegen ihrer Treue zum Herrscherhaus und zu den Drachen sind sie nicht gerngesehen, wegen ihrer Dienste aber geduldet. Als das Mädchen aber in aller Öffentlichkeit Fähigkeiten erkennen lässt, muss sie verschwinden und die schwer kranke Mutter sowie die altersschwache Oma zurücklassen. Zum Abschied verrät ihre Mutter ihr, dass ihr Vater ein Drachen ist. Leider ein in Ungnade gefallener. Trotzdem macht sich Kaelan auf zur Drachenakademie, um sich als Drachenzähmerin ausbilden zu lassen. Unterwegs trifft die den jüngsten Prinzen des Reichs, der zum Unwillen seiner Mutter noch keine Drachenfähigkeiten erkennen ließ, sich aber trotzdem an der Akademie beweisen will.
Drachen, Drachenreiter, eine Jugendliche, die überraschend etwas über ihre eigene besondere Herkunft erfährt – das alles gibt es in der Fantasy-Literatur schon häufig. Trotzdem gelingt es Ava Richardson, dieser Ausgangslage neue Seiten abzugewinnen. Gemeinsam mit der jungen Protagonistin (die im Buch im Widerspruch zum Klappentext erst 16 ist) wird der Leser in die Rätsel der Drachen eingeführt. Überraschungen bleiben dabei natürlich nicht aus. Während diese Handlung durchgehend interessant und spannend bleibt, tritt die sich entwickelnde Romanze zwischen dem Mädchen vom Lande und dem Prinzen leider stellenweise etwas zu stark in den Vordergrund. Zumindest nach meinem Geschmack hätte dieses Handlungselement dezenter bleiben dürfen. Da es sich um den Auftakt einer Trilogie handelt, verwundert es natürlich nicht, dass dieser Band relativ offen endet. Wohin sich die Geschichte entwickeln könnte, kann der Leser höchstens erahnen.
Ben Bela Böhm, dem Sprecher des Hörbuchs, gelingt es gut, die Stimmung der Buchvorlage herüber zu bringen.
Die Autorin lässt den Erzählfokus zwischen Kealan und dem Prinzen hin und her pendeln. Dabei kann der Erzählstil überzeugen. Das Interesse an den Fortsetzungen wird beim Leser definitiv geweckt.

Fazit:
Eine spannende Drachen-Fantasy, die altbekannte mit neuen Ideen vereint, stellenweise aber leider etwas zur Romantasy tendiert.

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Flüsterwald – 1 – Das Abenteuer beginnt

Andreas Suchanek
Flüsterwald – 1 – Das Abenteuer beginnt

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Die Macht des Flüsterpulvers

Klappentext:
Ein mitreißendes Fantasyabenteuer und der Beginn einer neuen Abenteuerreihe ab 9 Jahren, die man nicht mehr aus der Hand legen will.
Mitten in der Nacht schreckt Lukas plötzlich aus dem Schlaf hoch. Ein koboldartiges Wesen schleicht durch sein Zimmer und will mit einem Sack voll Diebesgut flüchten. Empört macht sich Lukas an die Verfolgung – mitten in den Wald hinter seinem Haus. Er ahnt noch nicht, dass er damit den Bannkreis zu einer verbotenen Welt durchbrochen hat … zu einer Welt, in der Menschen von schattenartigen Warks gnadenlos gejagt werden. Doch warum konnte Lukas die Grenze zum Flüsterwald überqueren und welche Geheimnisse verbergen sich zwischen den Zweigen der Bäume?

Rezension:
Aus beruflichen Gründen seines Vaters zieht Lukasʼ Familie aus der Stadt in einen kleinen Ort. Ein altes Haus am Waldrand ist ihr neues Zuhause. Schnell stellt Lukas allerdings fest, dass sich hier eigenartige Dinge tun. Als er einem merkwürdigen Einbrecher folgt, trifft er im Wald fremdartige Wesen. Eine echte Elfe ist da noch fast das Normalste. Doch hier leben auch Wesen, die keine Menschen im Wald haben wollen. So kommen Lukas und seine neuen Freunde schnell in Schwierigkeiten.
Andreas Suchanek ist mir natürlich kein Unbekannter. Schließlich verfolge ich gleich mehrere seiner Urban-Fantasy- und Abenteuer-Reihen. Mit diesem Buch startet nun eine weitere. Die Zielgruppe ist diesmal allerdings deutlich jünger ausgelegt, wie man schon anhand des Alters des 11-jährigen Protagonisten vermuten kann. Dieser ist alles andere als glücklich, alle seine Freunde zurücklassen zu müssen, um mit seiner nervigen kleinen Schwester und den gemeinsamen Lebensabschnittsdiktatoren – von Laien auch als Eltern bezeichnet – in das Kaff Winterstein irgendwo im Nirgendwo zu ziehen. Im Gegensatz zu seinen auf eine ältere Leserschaft zielenden Reihen, hält der Autor die Anzahl der unmittelbar handelnden Personen hier recht überschaubar, was wohl primär der angepeilten Zielgruppe zuzuschreiben ist. Auch das Maß an Action bewegt sich deshalb auf einem anderen Niveau als sonst von ihm gewohnt. Trotzdem kommen spätestens dann, wenn der Protagonist erstmals den Wald betritt, Spannung und eine interessante Fantasy-Handlung auf. Auch der Suchanek-typische Cliffhanger (falls man das Ende überhaupt so bezeichnen kann) ist eher der Ungeduld der Zielgruppe angepasst und daher sehr ‚mild‘ ausgelegt. Der ‚Suchanet-Stil‘ bleibt deutlich erkennbar, auch wenn hier auf den sonst vom Autor gewohnten ständigen Schauplatzwechsel von Kapitel zu Kapitel verzichtet wird.
Erwähnenswert ist auch der Bildschmuck des Buches, der sich hauptsächlich in Form einer Charaktervorstellung in Bildform und von Kapitelsignets zeigt.
Auch erwachsene Leser kann dieser Reihenauftakt für sich gewinnen. Die Rätsel sind bisher natürlich eher gestellt als beantwortet. Da bleibt dem Leser, egal welchen Alters, wohl nur, (un)geduldig auf Band 2 zu warten.

Fazit:
Das Abenteuer des Protagonisten sowie seiner neuen und außergewöhnlichen Freunde hat gerade erst begonnen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
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Die Göttinnen von Otera – 1 – Golden wie Blut

Namina Forna
Die Göttinnen von Otera – 1 – Golden wie Blut

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Übersetzung: Bea Reiter

Des Kaisers Monster

 

Hinweis: Dieses Buch lag mir als Vorabexemplar vor. Wie ich jetzt erfuhr, verschiebt sich die Veröffentlichung leider auf den Oktober 2020.

Klappentext:
Bitte lass mein Blut rot sein, bitte lass mein Blut rot sein, bete ich.
Als goldenes Blut aus ihren Adern fließt, ist für Deka klar, dass sie nie dazugehören wird. Wegen ihrer dunklen Hautfarbe galt sie schon immer als Außenseiterin. Doch dann kennzeichnet ihr goldenes Blut sie als Alaki, als Dämon. Nur ein Dekret des Kaisers von Otera kann sie retten: Er stellt eine Armee aus den beinahe unsterblichen Alaki zusammen. Deka wird zur Kriegerin ausgebildet und lernt dabei nicht nur zu kämpfen, sondern auch die Gebote infrage zu stellen, durch die sie als Frau ihr Leben lang unterdrückt wurde.
Der spannende Auftakt zu einer epischen Fantasy-Trilogie von Namina Forna für Mädchen ab 14 Jahren. Die Göttinnen von Otera überzeugt sowohl durch die starken weiblichen Charaktere und das atmosphärische westafrikanische Setting als auch durch die gesellschaftspolitische Relevanz.

Rezension:
Deka geht auf das Alter zu, in dem sich jedes Mädchen der Blutprobe beim Ritual der Reinheit stellen muss. Wenn aus dem zeremoniellen Schnitt rotes Blut quillt, ist alles gut. Wehe aber, das Blut ist golden. Dann ist sie eine Alaki, ein Dämon, ein Monster. Allerdings stellt sich schon vor der offiziellen Zeremonie heraus, dass in Dekas Adern goldenes Blut fließt. Solche Mädchen werden getötet. Es stellt sich allerdings heraus, dass Deka unsterblich ist. Egal wie brutal sie hingerichtet wird, wird sie immer wieder lebendig. Selbst ihr eigener Vater versucht erfolglos, sie zu töten. Doch dann taucht eine Fremde im Dorf auf, die Mädchen wie Alaki als Kriegerinnen einer kaiserlichen Spezialtruppe rekrutiert.
Das, was Namina Fornamit „Die Göttinnen von Otera“ vorlegt, ist sicher keine typische Fantasy-Geschichte nach Schema F. Wenn das Buch damit beginnt, dass Mädchen und Frauen sich nicht mit unverhülltem Gesicht und ohne männliche Begleitung in der Öffentlichkeit zeigen dürfen, denkt man natürlich sofort an eine arabisch/islamisch geprägte Welt. Aber auch wenn diese in diesem Punkt bestimmt als Vorbild diente, ist die Welt der Handlung doch in vielem gänzlich anders, was sich nicht nur auf den Fantasy-Aspekt beschränkt. Allerdings tragen emanzipatorische Themen erheblich zur Handlung bei. Trotzdem bildet die interessante Fantasy-Handlung den Schwerpunkt des Buches. Fast schon eine Ausnahme ist es, dass ein Roman mit einer Protagonistin dieses Alters ohne erwähnenswerte Lovestory auskommt.
Die Autorin lässt ihre junge Protagonistin als Ich-Erzählerin durch ihr Abenteuer gehen. Dabei muss diese herausfinden, dass vieles, was sie und der Großteil ihrer Mitmenschen für selbstverständlich hielten, eine Lüge ist. Auch ihre neue Mentorin verschweigt ihr lange die Wahrheit. Diese ist dann um so überraschender – und zwar sowohl für die Protagonistin, als auch für den Leser.
Dafür, dass es sich bei diesem Buch um den 1. Band einer Trilogie handelt, wirkt es erstaunlich abgeschlossen. Deshalb bin ich mir nicht sicher, ob im folgenden Band überhaupt Dekas Abenteuer weitererzählt werden wird oder es sich dann um die Geschichte einer anderen Protagonistin im Umkreis der Göttinnen von Otera handeln könnte. Trotz seiner Andersartigkeit kann dieses Buch, das in mancher Hinsicht außergewöhnliche Wege geht, überzeugen – und Lust auf mehr machen.

Fazit:
Eine etwas ‚andere‘ Fantasy-Geschichte, in der auch emanzipatorischen Themen eine tragende Rolle zukommt.

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Oridion – 1 – Gegen die Zeit

Jon Winter
Oridion – 1 – Gegen die Zeit

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Zeitspirale

Klappentext:
Auf Oridion, dem Planeten des ewigen Lichts, kommt es zu einem verhängnisvollen Raub. Mit dem dadurch ausgelösten Erstarken der Kräfte der Dunkelheit steht das Schicksal des Planeten und seiner Bewohner auf dem Spiel. David wird auf einem nächtlichen Gang über die Felder aus allem Vertrauten herausgerissen und durch Raum und Zeit nach Oridion entführt, um dort den Kräften des Lichts bei ihrem Kampf gegen die heraufziehende Finsternis beizustehen. Eine Expedition wird ausgerüstet, das Vermächtnis des Weisen führt eine Gruppe aus sehr unterschiedlichen Gefährten auf die einzige Spur der Hoffnung: eine Spur der Magie. Der Erfolg ist ungewiss, der Weg voller Strapazen und Gefahren.
„Oridion – Gegen die Zeit“ ist der erste Band des auf drei Bände ausgelegten Fantasy-Epos

Rezension:
David will eigentlich nur einen kurzen Spaziergang machen, als ihn ein seltsamer Effekt erfasst und er in einer fremden Welt wieder erwacht, auf Oridion. Auf diesem Planeten wurde nämlich ein existenziell wichtiges Artefakt gestohlen, und die magische Zeitspirale musste ihrer Aufgabe gemäß einen geeigneten Helfer von außerhalb ‚anwerben‘. Genau das soll David sein. Aber er entschließt sich, die Aufgabe anzunehmen, Oridion vor dem Untergang zu bewahren.
Der Start in Jon Winters Fantasy-Trilogie geht mit der Einführung beziehungsweise ‚Anwerbung‘ des Protagonisten relativ ungewöhnliche Wege. Im Verlauf dieses 1. Bandes wandelt sich die Handlung jedoch in eine klassische Fantasy-Quest, in der David zusammen mit einigen Gefährten – alle außer ihm Bewohner des Planeten – Teile eines anderen Artefakts zusammentragen muss. Dass es dabei auch Gegenspieler gibt, die den ‚artefaktlosen‘ Zustand bewahren möchten, versteht sich bei einem derartigen Setting natürlich von selbst.
Der Anfang der vom Autor im Stil eines auktorialen Erzählers geschriebenen Geschichte wirkt noch etwas holprig. Das zeigt sich insbesondere, als dem Protagonisten von Einheimischen die Unterschiede Oridions zur Erde erklärt werden. Hier hat der Leser ständig das Gefühl, die Bewohner des fremden Planeten würden die Erd-Zustände normal und die ihres eigenen Planeten außergewöhnlich finden. Das wirkt beim Lesen natürlich irgendwie anachronistisch. Mit dem Beginn des eigentlichen Abenteuers treten solche Widersprüche allerdings nicht mehr in Erscheinung. Ab hier wird es interessant. Als Auftakt einer Trilogie endet dieses Buch erwartungsgemäß offen, verspricht für die beiden Folgebände aber ein interessantes Abenteuer.

Fazit:
Von der Erde magisch auf einen magischen Planeten – und den soll der Protagonist (natürlich) retten. Ein unterhaltsames Abenteuer wartet!

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– Blick ins Buch –
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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

Frank W. Werneburg
Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

VC

Endlich ist es soweit; mein Roman „Lord Breakinghams Geheimnis“ liegt auch als Taschenbuch vor. Lange genug hat es gedauert. Als eBook ist er schließlich schon seit einiger Zeit erhältlich.

Neu: Jetzt können Kindle-Unlimmited-Nutzer „Lord Breakinghams Geheimnis“ auch kostenlos lesen.

In diesem Buch geht es um einen anfangs 11-jährigen Jungen, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
Man kann „Lord Breakinghams Geheimnis“ also sowohl als Internats-, als auch als Entwicklungsroman verstehen. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren. Und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

Aber lest doch einfach den Klappentext:
Chris lebt zusammen mit seinen Pflegeeltern und Pflegegeschwistern in Hongkong. Über seine leiblichen Eltern weiß er so gut wie nichts, aber das stört ihn auch nicht weiter, denn er fühlt sich bei seiner Pflegefamilie wohl. Chris und sein gleichaltriger Pflegebuder Myles sind wie Zwillinge. Solange sie sich erinnern können, machen sie fast alles gemeinsam. Doch eines Tages bekommt Chris‘ Pflegevater einen Brief von einer Anwaltskanzlei in Großbritannien. Darin wird ihm mitgeteilt, dass für Chris ab dem kommenden Schuljahr ein Platz an einem teuren Internat reserviert und auch schon bezahlt wurde. So sitzt Chris wenige Wochen später mit gemischten Gefühlen im Flugzeug nach London. Wie wird das Leben an diesem Internat, wo er niemanden kennt, wohl sein? Und werden ihn all die Kinder aus reichen Familien überhaupt akzeptieren? Doch zumindest die letztere Frage ist überflüssig, denn Chris findet überraschend schnell Freunde. Im Laufe des Schuljahres erhält er dann auch mehr Informationen über seine leiblichen Eltern – und erfährt dabei etwas, das sein ganzes Leben auf den Kopf stellt. Aber zum Glück hat er ja seine Freunde, die auch in dieser Situation zu ihm stehen und ihm die Rückendeckung geben, die er jetzt dringend braucht.

Erhältlich ist der Roman direkt beim Verlag oder bei Amazon, bei Hugendubel, anderen Online-Buchhändlern und natürlich in jeder gut sortierten Buchhandlung. Sollte er nicht vorrätig sein, kann er vom Buchhandel unter der ISBN 9783751969383 bestellt werden. (Das Buch ist im „Verzeichnis lieferbarer Bücher“ gelistet. – Jeder Buchhändler kann mit diesem Hinweis etwas anfangen.)

Hier gibt es eine Leseprobe als PDF:
Lord Breakinghams Geheimnis – Leseprobe

Oder wie wäre es sogar mit einer XXL-Leseprobe?
Lord Breakinghams Geheimnis – XXL-Leseprobe

BC

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Gewebewelten

Nicole Rensmann
Gewebewelten

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Teppich-Träume

Klappentext:
Zwei Mädchen, drei Jungs – fünf unterschiedlichste Charaktere und eine Aufgabe, die sie gemeinsam bewältigen müssen.
Bei der Aufräumaktion im Archiv finden sie einen Teppich, der sie zwingt die Wahrheit zu sagen und die Teenager in seine Welt zieht – eine Welt, die nur durch die eigenen Gedanken existieren kann. Das stellt sie vor eine Herausforderung, denn Timo ist ein arroganter Arsch, Lisa eine Zicke, Tobias isst unentwegt Süßigkeiten, René ist blind, und Jana hat Diabetes.
Niemand weiß, wie sie dieses Abenteuer lebend überstehen sollen.
Aber sie sind nicht allein, Mysterkilus Secritunum, ein alter weiser Mann, einst Hüter der Magie, lebt mit seinem Drachen Pedenius schon lange in der Teppichwelt. Doch seitdem die Teenager in seine Gedankenblase eingedrungen sind, ist nichts mehr wie es war. Und da sind noch die Handlanger des Todes, die Myst verfolgen, um seinen Lebensfaden zu durchtrennen.
Ein packendes Fantasy-Abenteuer mit überraschenden Wendungen und einem Drachen, der einst ein Kater war.
Für Leser ab 12 bis mindestens 101 Jahre.

Rezension:
5 Internatsschüler werden als Strafarbeit zum Aufräumen des Archivs verdonnert – 5 Schüler, die unterschiedlicher wohl kaum sein könnten: Jana, Timo, Toby, René und Lisa. Freunde sind sie definitiv nicht. Doch dann verschwindet Jana spurlos. Während die anderen 4 noch ratlos sind, finden sie sich plötzlich auch in einer sehr eigenartigen Umgebung wieder. Jana ist jedoch auch hier nicht auffindbar. Wie werden sie sich wiederfinden? Wie werden sie zurück an die Schule gelangen? Und welche Abenteuer werden sie unterwegs bestehen müssen? Unterwegs begegnen sie jedenfalls in paar eigenartige Gestalten.
Mit Protagonisten von (knapp) 18 Jahren Alter bewegt sich Nicole Rensmanns Urban-Fantasy-Abenteuer schon eher am oberen Rand des Genre-typischen. Mit einem Blinden und einer Diabetikerin in wichtigen Rollen könnten einem Leser zu Beginn schon fast Zweifel kommen, ob das Buch nicht eventuell einen stark moralisierenden Grundton aufweisen könnte. Diese Befürchtung erweist sich allerdings als unnötig. Diese beiden Krankheiten und die unterschiedlichen Charakterschwächen der anderen in eine Fantasy-Welt Verschlagenen bieten zwar das Grundgerüst der gegenseitigen Animositäten, werden jedoch stimmig in die Handlung integriert.
Genau wie die Protagonisten bleibt auch der Leser lange im Unklaren, was mit ersteren eigentlich geschieht. Nach einem relativ langen Zurechtfinden in der speziellen Welt wird die Geschichte immer interessanter und komplexer. Das Ende wirkt dann sogar etwas überhastet, bereitet jedoch auf mögliche Fortsetzungen vor. Das ‚normale‘ Leben der Protagonisten in der ‚normalen‘ Welt bleibt eher eine Randnotiz. Sogar der Grund, wieso die 5 Schüler überhaupt eine Strafarbeit ableisten sollten, bleibt unerwähnt.
Der Stil der Autorin erweist sich als angenehm lesbar. Trotz häufig zwischen den Protagonisten wechselndem Erzählfokus ist dem Leser stets klar, wo beziehungsweise bei wem er sich gerade befindet.
Auf eine weitere Erforschung der speziellen Welt(en) in eventuellen Fortsetzungen darf man gespannt sein. Alle Charaktere haben bereits jetzt eine merkliche Veränderung durchlebt.

Fazit:
Jugendliche geraten in eine andere Welt. Und das ganz anders, als man es bisher aus anderen Urban-Fantasy-Büchern gewohnt ist.

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Bilder aus Altbayern

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Federträger

Yves Holland
Federträger

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Der König der Ellisi

Klappentext:
Dies ist die Geschichte von Fandor Ellson, Findelkind und Federträger, der eine geheimnisvolle silberne Flöte in Form einer Feder um den Hals trägt, deren Bedeutung er aber nicht kennt.
Aufgewachsen beim Stamm der Freien Reiter, seinem Ziehvater Prakh von Wolff und dessen Familie, der auch Thorn, Fandors bester Freund, angehört, hat der junge Fandor von klein auf immer wieder Tagträume von einer Elfenkönigin, die ihn eines Tages sogar um Hilfe bittet.
Fandor muss eine gefahrvolle Reise unternehmen, von der das Wohl der gesamten nördlichen Welten abhängt. Zusammen mit seinen Gefährten Prakh, Thorn, Bruder Pak und vielen anderen macht sich das Bündnis um Fandor auf, einen fast aussichtslosen Kampf zu bestehen…

Rezension:
Seit Fandor als kleines Kind in der Steppe gefunden wurde, wächst er als Ziehkind des Clanführers auf. Schon sein Aussehen verrät, dass er irgendeinem anderen Volk angehören muss. Als er seinen Ziehvater gemeinsam mit dessen jüngstem Sohn nach Grünberg begleiten darf, erfährt es, dass hinter seinen merkwürdigen Träumen eventuell mehr steckt, als er bisher dachte. Doch dann greifen die schwarzen Reiter Grünberg an …
Yves Holland – teilweise wird der Autor auch als Steve Holland angegeben – erzählt in seinem Jugend-Fantasy-Abenteuer die Geschichte des Findelkindes Fandor und dessen besten Freundes Thorn. Auch den beiden Kinder des Stadtherrn von Grünberg fallen größere Rollen zu. Das genaue Alter der Protagonisten wird dabei nie erwähnt, allerdings sind alle eindeutig bereits im jugendlichen Alter. Fandor und Thorn haben gerade erst ihre Weihe erhalten und dürfen jetzt Schwerter tragen, Malvea, die Tochter des Stadtherrn wird von Fendor als etwas älter eingeschätzt. Neben dem eigentlichen Abenteuer ist es natürlich die Frage nach der Herkunft des Hauptprotagonisten, die sich durch das Buch zieht.
Der Autor erzählt seine Geschichte in einem angenehmen Stil, der offensichtlich auf ein jüngeres Publikum abzielt. Dabei wechselt der Erzählfokus zwischen einer ganzen Anzahl von Personen hin und her. Ergänzt wird das von Aufzeichnungen Thorns, der seine Liebe zum geschriebenen Wort entdeckt.
Das abgeschlossene Abenteuer, das kaum Raum für eine Fortsetzung bietet, kann überzeugen und hinterlässt einen runden Eindruck. Trotz einer ganzen Anzahl an Opfern wird auf detaillierte Gewaltdarstellungen verzichtet.

Fazit:
Ein jugendliches Fantasy-Abenteuer, das ohne offensichtlich genutzte Zauberei auskommt.

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Element High – Die Schule der magischen Kinder – 1 – Die Aufnahmeprüfung

Manuel Neff
Element High – Die Schule der magischen Kinder – 1 – Die Aufnahmeprüfung

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Das Labyrinth

Klappentext:
Element High – Die Schule der magischen Kinder
Eine Schule, an der neben Elementarmagie auch Fächer wie Untiere, Botanik, magische Sprachen und Glück unterrichtet werden. Im ersten Zauberjahr wird jedes Kind anhand seines Namens einem Element zugeordnet. Erde, Wasser, Feuer oder Luft. Danach beginnt die Ausbildung zum Magier.
Inhalt Band 1 von 4
Philip, ein magisches Kind aus Deutschland, muss seine persönliche Aufnahmeprüfung bestehen. Schon bald nachdem Philip mit seinem magischen Schlüssel die Schwelle zur Element High überschreitet, erfährt er, dass er besonders ist. Er ist ein Magier des sechsten Elements. Aufgrund seiner Gabe soll er dabei helfen, die seltsamen Vorfälle an der Schule aufzuklären. Als sich die Ereignisse plötzlich überschlagen, geraten Philip und seine Freunde in höchste Gefahr. Werden sie zusammen den Bösewicht entlarven und wird Philip seine persönliche Aufnahmeprüfung bestehen? Denn nur dann darf er an der Element High bleiben. Falls nicht, werden ihm alle Erinnerungen genommen und die Ausbildung zum Magier ist für immer und ewig beendet.

Rezension:
Als Philip auf dem Schulweg gemobbt wird, trifft er auf ein Mädchen, das ihm irgendwie seltsam vorkommt. Dann erzählt dieses ihm auch noch von einer magischen Schule. Und was ist das für eine komische Strafarbeit, die ihm der unbeliebteste aller seiner Lehrer aufbrummt? Und wieso ähnelt der Schlüssel zur magischen Schule namens Element High, den er bald darauf überreicht bekommt, so sehr dem des Schularchivs?
Wie viele ähnliche Bücher beginnt auch Manuel Neffs Jugend-Urban-Fantasy mit einem Kind, das überzeugt ist, ganz normal zu sein. Der Titel verrät natürlich schon, dass sich das als falsch herausstellen wird. Natürlich ist auch der junge Protagonist dieses Buches, das den Auftakt einer Tetralogie darstellt, magisch begabt. Und wie in zahlreichen Büchern ähnlicher Ausgangslage landet auch er an einer speziellen Schule. Spätestens hier hören die Parallelen aber weitgehend auf. Der Held dieser Geschichte und seine neuen Freunde (und Nichtfreunde) verbleiben nämlich in ihren gewohnten Umgebungen. Darauf, wie das funktioniert, soll hier nicht näher eingegangen werden.
Der Autor erzählt seine Geschichte in einem gut lesbaren Stil in der 3. Person. Sachen und Situationen, die dem Leser zunächst unlogisch erscheinen, klären sich größtenteils im weiteren Verlauf der Handlung auf. Allerdings folgt diese recht strikt der Haupthandlung. Elemente, die zu letzterer nicht unbedingt nötig sind, werden fast gänzlich ignoriert. Dadurch bleibt Philips Leben, soweit es nicht das eigentliche Abenteuer betrifft, weitestgehend ausgespart. Ein paar entsprechende Nebenhandlungen würden das Bild durchaus positiv abrunden. Es bleibt abzuwarten, ob die weiteren Bände der Tetralogie in diesem Punkt noch etwas nachbessern werden.

Fazit:
Ein interessantes Abenteuer an einer magischen Schule. Im Storytelling besteht für die Fortsetzungen noch Potenzial.

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