Trywwidt – 2 – Falsche Freunde

Klara Bellis
Trywwidt – 2 – Falsche Freunde

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Ach du fieser Frettchenfurz!

Klappentext:
Käferkacke! Es könnte alles so einfach sein, wenn Korwin Schwarzvogel kein Vampir wäre. So aber muss die Elfe Trywwidt um sein untotes Leben fürchten, denn ihre Mitelfen wollen es bei einer Rettungsaktion auslöschen. Dabei hat sie das Ganze überhaupt erst angerührt, um ihre Freundin Phyrridt zu befreien, die als albtraumhafter Schmerzensschrei zwischen den Welten herumgeistert. Auch im Hause Schwarzvogel ist nicht alles eitel Mondenschein. Dunkle Wolken ballen sich über Korwin zusammen und werfen ihre blutigen Schatten voraus, was Trywwidts Rettungsmission erschwert.
Wenn die Elfe scheitert, würde das nicht nur ihren eigenen Tod bedeuten, sondern ganz nebenbei die Welt der Menschen ausradieren.
Allergikerhinweis: Achtung! Dieses E-Book enthält Spuren von Elfen, Vampiren, Architekten und so gut wie keine expliziten Szenen. Nur ganz wenige. So ein bisschen angedeutet.

Rezension:
Kaum glaubt Korwin, nach dem ganzen Wirbel um die gefährliche Pflanze im 1. Trywwidt-Band „Die Kaiserin der ewigen Nacht“ endlich Ruhe vor der nervigen Elfe Trywwidt zu haben, steht diese schon wieder auf der Matte. Aber nein, wenn sie doch nur auf der Fußmatte vor der Haustür stände! Mit ihrem Portalöffner platzt sie einfach mitten im Zimmer aus einem Dimensionsportal. Und das immer wieder. Aber auch seine menschliche Assistentin Ira bereitet ihm Sorgen, ist für diese doch plötzlich ein Architekt wichtiger als er. Und mit seinen lieben Mitvampiren scheint sich auch Ärger anzubahnen …
Klara Bellis’ doch recht außergewöhnliche Elfen sind wieder da, und deren Schimpfwort-Repertoire ist definitiv nicht geschrumpft. Nach wie vor entsprechen weder diese Elfen noch die Vampire so ganz dem, was der Genre-erfahrene Leser erwarten dürfte. Bei all deren teilweise lebensgefährlichen Abenteuern bleibt dem Leser also auch diesmal wieder genug Grund zum Schmunzeln. Daran, dass alle Hauptelfen, -vampire und -menschen überleben, besteht wohl von Anfang an kein großer Zweifel, werden diese doch noch für Band 3 benötigt.
Der Autorin gelingt es auch in dieser Fortsetzung wieder, eine sehr unterhaltsame und außergewöhnliche Urban-Fantasy-Story zu liefern. So hat man Elfen noch nie erlebt – zumindest wenn man von Teil 1 absieht. In diesem Band treten zur Abwechslung allerdings auch ein paar Vampire in Erscheinung, die eher dem gängigen Cliché entsprechen und Menschen nur als Nahrungsmittel betrachten. Für Aufregung ist also gesorgt. Das alles wird wieder in einem sehr flüssigen Schreibstil dargeboten, den zu lesen einfach Spaß macht.
Und plötzlich ist schon wieder die letzte Seite da und lässt den Leser auf ein baldiges Erscheinen des nächsten Bandes hoffen …

Fazit:
Mit Chaos-Elfen und depressiven Vampiren gehen die humorvoll-abenteuerlichen Ereignisse in Bergstadt in die nächste Runde.

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Magische Meriten – 1 – Gefunden

Dennis Frey
Magische Meriten – 1 – Gefunden

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Zwischen An’ya und Kukura

Klappentext:
Florence trifft in einem Wald im Allgäu auf den Magier Claude und seinen Lehrling Ivan. Bald darauf wird sie von einem mächtigen Wesen verfolgt, das es auf mehr als nur ihr Leben abgesehen hat. Kann sie auf die Hilfe der Magier zählen?
Die Reihe Magische Meriten erzählt die Geschichte der Magier seit den 20er Jahren in Dennis Freys Universum der Fremden.
Leser seines Debütromans „Fremdes Leben“ und seiner Kurzgeschichten, können im Lauf der Serie einige alte Bekannte wiedertreffen.

Rezension:
Die 16-jährige Engländerin Flo(rence) verbringt den Urlaub zusammen mit ihrer Familie im Allgäu. Als sie im Wald ein eigenartiges Leuchten bemerkt, folgt sie diesem. Dort trifft sie auf die Magier Ivan und Claude, die erkennen, dass sie selbst eine noch nicht erweckte Magierin ist. Während Claude einem gefährlichen Wesen folgt, werden Flo und sein Schüler Ivan von einem noch gefährlicherem angegriffen, das es speziell auf Flo abgesehen hat.
Mit diesem Einstieg in seine neue Urban-Fantasy-Reihe führt Dennis Frey seine Leser in die Welt eines magischen Ordens. Band 1 verfolgt dabei den Erstkontakt eines 16-jährigen Mädchens mit ihren eigenen magischen Fähigkeiten, von denen sie bisher nichts ahnte. Dass die magische Welt nicht gerade ungefährlich ist, muss sie dabei schnell erkennen. Auch ein paar Reminiszenzen an typische High-School-TV-Serien lässt der Autor nicht aus. Dass sich zwischen Flo und dem nur wenig älteren Ivan schnell ‚etwas anbahnt‘, verwundert Leser des Genres wohl kaum. Verlautbarungen des Autors verraten allerdings, dass sich die kommenden Bände vorerst auf andere Angehörige des Ordens konzentrieren werden, statt Flos und Ivans Weg weiter zu verfolgen.
Vom Stil her kann dieses Buch gefallen Fans jugendlicher Urban Fantasy finden hier eigentlich alles, was sie in diesem (Sub-)Genre erwarten können. Das Lesen macht Spaß – und darauf kommt es doch an.

Fazit:
Diese Jugend-Urban-Fantasy stellt den gelungenen Auftakt einer neuen Reihe dar.

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Fiery & Tinder – 1 – Und das Geheimnis der Göttin

J.J. Blackwood
Fiery & Tinder – 1 – Und das Geheimnis der Göttin

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Auf der Suche nach den Genen

Klappentext:
Der neue, fantasievolle Reihenauftakt von J.J. Blackwood, der alle Grenzen überwindet.
Als Kronprinzessin des Feuervolkes wird Fiery eines Tages über das gesamte Land herrschen, welches ihr Vater regiert. Als immer mehr Stimmen den Untergang der Welt prophezeien, entdeckt Fiery ein mystisches Geheimnis, das die Zerstörung der Welt verhindern könnte…
Von seinem Stamm ausgestoßen irrt Tinder allein durch den gefährlichen Dschungel, in dem jeder Schritt den Tod bedeuten kann. Zufällig stößt er auf einen Stamm von vollkommen fremdartigen Wesen und begibt sich auf eine lange, abenteuerliche Reise.
Was passiert, wenn zwei Kämpfernaturen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, plötzlich aufeinandertreffen und gegen alle Regeln versuchen, gemeinsam die Welt zu retten?

Rezension:
Fiery ist die Kronprinzessin des Feuervolkes, doch als die Vulkane zu erkalten drohen, steht ihre Zukunft plötzlich auf der Kippe. Als sie etwas findet, mit dem sie hofft, ihr Volk retten zu können, macht sie sich auf eine Reise jenseits der Welt, die sei kennt. Tinder ist ein junger Jäger eines Waldstammes. Als er einen verhängnisvollen Fehler begeht, wird er aus seinem Stamm ausgeschlossen. Auf der Flucht vor geheimnisvollen Wesen, erreicht er schließlich das Meer. Es kommt, wie es kommen muss: Tinder und Fiery treffen aufeinander – und sehen schließlich ein, dass sie wohl nur gemeinsam ihre Welten retten können.
J.J. Blackwoods Roman beginnt wie eine Fantasy-Saga, doch im Laufe der Handlung stellt sich nach und nach heraus, dass es sich viel mehr um eine SciFi-Dystropie handelt. Die verschiedenen Völker sind die letzten Überlebenden der Menschheit, die jegliche Erinnerung an kulturelle Errungenschaften und Technik verloren haben. Für die auf Steinzeitniveau Lebenden stellen gelegentliche Funde von Überbleibseln der alten Kultur wie Scheren oder Sonnenbrillen wahre Wunder dar. Merkwürdige Hinweise auf etwas, was sich „Gene“ nennt, können sie nicht deuten. Liegt hier etwa das Geheimnis der Naturveränderungen, die ihr Leben bedrohen? Die Autorin lässt ihr Buch mit einem überraschenden Cliffhanger enden.
Leider enthält die ansonsten flüssig geschriebene und spannende Geschichte ein paar Widersprüche. So pendelt beispielsweise Fiery zwischen einer kaum zu besiegenden Kämpferin und einem ängstlichen Mädchen, dass sich zitternd in starke Männerarme rettet, hin und her – je nachdem, was für die Szene gerade passt. Das ergibt natürlich keinen glaubhaften Charakter. Die Figur des Tinder, der eine Entwicklung vom etwas ungeschickten Beinahe-Erwachsenen zur selbstbewussten Persönlichkeit durchläuft, erscheint da schon erheblich gelungener. Bei derartigen Inkonsistenzen liegt definitiv noch Verbesserungspotential, und es ist zu hoffen, dass dieses in den kommenden Bänden der Reihe noch genutzt wird. Sieht man von diesen Schwachpunkten ab, stellt dieser Band jedoch den Beginn eines interessanten Abenteuers dar, dessen weitere Entwicklung noch nicht vorherzuahnen ist.

Fazit:
Diese SciFi-Dystropie mit Fantasy-Touch ist ein gelungener Reihen-Start, beinhaltet jedoch noch ein paar logische Stolpersteine

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Das Erbe der Macht – 7 – Schattenzeit

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 7 – Schattenzeit

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Das wilde Sigil

Klappentext:
Chaos und Tod greifen um sich.
Die Enthüllung der Schattenfrau hat weitreichende Folgen. Bevor die größte Feindin der Lichtkämpfer ihre Rache zu Ende bringt, sollen Mentigloben ihr erlittenes Leid verdeutlichen.
Unterdessen ringt ein Lichtkämpfer mit dem Tod, im Castillo tobt ein blutiger Kampf und ein Familiengeheimnis offenbart das ganze Ausmaß eines uralten Plans.

Rezension:
Nachdem am Ende des vorhergehenden Bandes „Schattenfrau“ die Identität dieser enttarnt wurde, müssen die Lichtkämpfer mit dieser schockierenden Information klar kommen. Doch viel Zeit bleibt ihnen dazu nicht, fällt doch die massive Streitmacht der Schattenkrieger ins Castillo ein. Ein Kampf auf Leben und Tod und die Zukunft der Welt entbrennt. Ohne etwas von diesem Kampf zu ahnen, versuchen die Zwillinge weiter, das Geheimnis um ihre Entstehung zu ergründen.
Wie man es von der „Das Erbe der Macht“-Reihe und den anderen Reihen Andreas Suchaneks gewohnt ist, bedeutet die Tatsache, dass im letzten Band zweifellos ein Handlungshöhepunkt erreicht wurde, auch hier keinesfalls, dass es jetzt vorerst etwas ruhiger zur Sache gehen würde. Genau das Gegenteil ist der Fall, und den gesamten Band über herrscht an allen Schauplätzen Dauerspannung. Inhaltlich kann man nicht viel sagen, ohne zu viel zu verraten. Zum allen Fans längst bekannten Suchanek-Stil braucht nach zahlreichen Rezensionen zu dieser und der „Ein MORDs-Team“-Reihe wohl kaum noch viel gesagt zu werden.
Und wieder heißt es, sehnsüchtig auf die Fortsetzung zu warten …

Fazit:
Mir Dauerspannung geht es in die nächste Halb-Staffel, in der es wohl hauptsächlich um die Zwillinge und ein wildes Sigil gehen dürfte.

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Ein MORDs-Team – Band 16 – Aus dem Schatten

Andreas Suchanek
Ein MORDs-Team – Band 16 – Aus dem Schatten

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Die ‚Weiße Dame‘

Klappentext:
Gemeinsam mit den 84ern erreichen Mason, Olivia und Randy den Ort, an dem ihre Freundin festgehalten wird. Dort herrscht Chaos. Eine alte Bekannte verfolgt Danielle durch die fremde Stadt. Sie kennt nur ein Ziel: Rache! Die Tochter von Shannon Holt soll sterben.
Zwischen Kampf und Verfolgung, zwischen Freunden und Feinden enthüllt sich die Legende der fünften Dynastie. Und die weiße Dame tritt aus dem Schatten.

Rezension:
Nachdem sie erfahren haben, wo Danielle festgehalten wurde, machen sich ihre Freunde schnellstmöglich auf den Weg. Auch die 84er brechen auf, um Danielle in Sicherheit zu bringen, doch beide Teams ahnen gegenseitig nichts von ihrer Anwesenheit. Doch eine alte Bekannte, Claudia Kastelano, spürt sie zuerst auf. … und schon ist Danielle wieder in höchster Gefahr.
Auch in diesem mittlerweile bereits 16. Band der Reihe um das MORDs-Team hält Andreas Suchanek die Spannung wieder auf hohem Niveau. Gefahren lauern von allen Seiten, doch schließlich gibt es Hilfe aus einer unerwarteten Richtung. Doch etwas ist diesmal anders: In diesem Band werden – endlich – Antworten geboten. Und da sogar einige. Dabei warten sowohl auf die Freunde als auch auf den Leser einige Überraschungen. Die Identität der ‚Weißen Dame‘ ist nur eine davon. Dass die Enthüllungen alles einfacher machen, kann man dabei jedoch nicht behaupten.
Zum Aufbau der Geschichte und dem Stil muss man hier wohl nicht mehr viel sagen. Beides dürfte dem Leser mittlerweile hinlänglich bekannt sein, denn zu einem Einstieg in die Abenteuer Masons, Danielles, Olivias und Randys eignet sich dieser Band definitiv nicht. Hier sollte der Neuleser unbedingt am Anfang beginnen. Mit anderen Worten bei „Band 1 – Der lautlose Schrei“.
Zum Schluss des Bandes kann der Fan – wie so oft in dieser Reihe – nur händeringend auf die Fortsetzung warten.

Fazit:
Die Spannung bleibt auch diesmal auf hohem Niveau. Doch in dieser Folge bekommen die Freunde endlich auch Antworten.

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Zantaliya – 1 – Reise durch das Schattenland

Judith Fischer
Zantaliya – 1 – Reise durch das Schattenland

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Die verschwundenen Mädchen

Klappentext:
Niemals hätte Cate es für möglich gehalten, dass das geheimnisvolle Land, von dem ihre beste Freundin Mary ihrer Schwester erzählte, tatsächlich existiert. Doch als die Kleine plötzlich auf mysteriöse Art und Weise verschwindet, führt ihre Suche sie genau dorthin.
Mit Mary an ihrer Seite stürzt sie Hals über Kopf in das größte Abenteuer ihres Lebens, denn was sie in Zantaliya erwartet, stellt alles, was sie bisher erlebt hat in den Schatten…
Den beiden Mädchen wird ein schweres Schicksal zuteil und ganz plötzlich sehen sie sich statt ihren üblichen Problemen mit fiesen Nachtraben, Gnomen und Baumgeistern konfrontiert. Aber sie haben keine Wahl, denn Cates kleine Schwester wird vom kaltblütigen Schwarzmagier Falador gefangengehalten und ihm gegenüberzutreten ist ihre einzige Chance, sie zu befreien…
»Reise durch das Schattenland« ist BAND 1 der Zantaliya-Trilogie und beschreibt die Erlebnisse der beiden Mädchen während der ersten Etappe ihrer abenteuerreichen Suche nach Cates kleiner Schwester.

Rezension:
Cate ist 13 und lebt mit ihrer Mutter und der kleinen Schwester in bescheidenen Verhältnissen, ihre beste Freundin Mary seit dem Tod ihrer Eltern sogar im Waisenhaus. Cates kleine Schwester Sarah liebt die Geschichten, die Mary ihr oft erzählt. Doch eines Tages erzählt Mary eine ungewöhnliche Geschichte. Cate hat den Eindruck, dass die Freundin dabei geistig irgendwie abwesend ist. Kurz darauf verschwindet Sarah spurlos aus der Wohnung, die Polizei kann keine Spur von ihr finden, und Cate macht sich schwere Vorwürfe. Als sie nachts einen eigenartigen Traum hat, macht sie sich spontan selbst auf die Suche. Vor Marys Waisenhaus trifft sie auf ihre Freundin, die auch einen visionären Traum hatte. Kurz darauf betreten die beiden die Welt aus Marys Geschichte – eine Welt, die sehr gefährlich ist. Werden sie in der Lage sein, Sarah hier zu finden?
Judith Fischers Jugend-Fantasy erzählt die Abenteuer der beiden Freundinnen Cate und Mary in einer Parallelwelt, in die diese unerwartet geraden. Diese Handlungsidee ist sicher nicht neu. Geschichten, in denen Mädchen, Jungen oder auch Erwachsene in eine Fantasy-Welt geraden, gibt es schließlich einige. Trotzdem können die Abenteuer gerade auch junger Helden immer wieder unterhalten. Im vorliegenden Fall gelingt das recht gut. Nachdem die Vorgeschichte, in der der Leser die Protagonistinnen und ihre Umgebung in unserer Welt kennenlernt, noch recht behäbig erscheint, wird es nach dem Wechsel der Welten rasch abenteuerlich. Mit jedem Abenteuer, das die beiden Mädchen bestehen müssen, zieht das Buch den Leser mehr in seinen Bann – um dann in einem ziemlich heftigen Cliffhanger zu enden.
Da es sich bei „Zantaliya“ um eine Trilogie handelt, überrascht es natürlich nicht, dass das Abenteuer noch nicht beendet wird. Dass es so offen ohne einen ‚Teilabschluss‘ endet, dagegen schon. Immerhin ist Band 2 („Zantaliya – Suche nach der Wahrheit“) bereits lieferbar.
Die Autorin erzählt die Geschichte zwar hauptsächlich aus dem Blickwinkel der Freundinnen, unterbrochen wird dies jedoch immer wieder durch Abschnitte aus der Sicht anderer Personen, wie beispielsweise Cates Mutter, Sarahs oder auch anderer Personen. Der Stil ist gut lesbar. Gelungen ist ihr damit ein Buch, das Genre-begeisterten Lesern durchaus gefallen dürfte.

Fazit:
„Zantaliya – Reise durch das Schattenland“ ist der Auftakt einer Jugend-Urban-Fantasy-Trilogie, die gut lesbar ist.

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Der Traum von New Providence

Ann-Kathrin Speckmann
Der Traum von New Providence

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Auf der Flucht

Klappentext:
Anne feiert ihren 12. Geburtstag. Alles fängt wunderbar an, doch dann stiehlt ihr kleiner Bruder Julien ihr die Show. Auf einmal interessieren sich ihre Eltern nur noch für seine ersten Schritte. Anne soll mit ihrer Freundin picknicken gehen. Doch darauf hat sie überhaupt keine Lust. Stattdessen sieht sie sich am Hafen Charleston ein neues Schiff an. Dabei belauscht sie zwei Matrosen, denen das gar nicht gefällt.
Eine Kurzgeschichte aus der Kindheit der berühmten Piratin Anne Bonny. Gleichzeitig handelt es sich um die Vorgeschichte zu den Romanen „Anne Bonny – Piratenleben“ und „Anne Bonny – Piratengeheimnis“.

Rezension:
Anne hat es satt, dass ihre Stiefmutter sie zu einem ‚richtigen‘ Mädchen erziehen will. Als dann auch noch ihr kleiner Halbbruder gerade an ihrem Geburtstag aufrecht zu gehen beginnt und damit die ganze Aufmerksamkeit ihrer Eltern auf sich zieht, läuft sie heimlich zum Hafen, um sich ein großes Schiff anzusehen.
Ann-Kathrin Speckmanns Kurzgeschichte blickt in die fiktive Kindheit der später bekannten (realen) Piratin Anne Bonny. Das Mädchen sehnt sich nach Abenteuern und hat überhaupt kein Interesse daran, zu einer ‚Dame‘ erzogen zu werden. Allerdings macht sie die Erfahrung, dass sie in der rauen Umgebung des Hafens nur eine Chance hat, wenn sie sich erfolgreich gegen erwachsene Männer durchsetzen kann.
Diese interessant geschriebene Geschichte dient wohl hauptsächlich dazu, das Interesse des Lesers an den beiden Anne-Bonny-Bücher der Autorin zu wecken. Mit Erfolg, muss man sagen, denn Annes kurzes Abenteuer macht eindeutig Lust auf mehr.

Fazit:
Ein kurzes historisches Jugend-Abenteuer vor realem Hintergrund, dass reichlich Potential für die folgenden Bücher erwarten lässt.

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Die Savanten – 1 – Heimkehr

Uwe Eckardt
Die Savanten – 1 – Heimkehr

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Flucht durchs Portal

Klappentext:
Nach einer schweren Kopfverletzung erwacht der achtzehnjährige Finn aus dem Koma und kann mit einem Mal beliebig große Mengen innerhalb eines Wimpernschlags erfassen. Selbst die Anzahl der Blätter eines Baumes erkennt er mühelos.
Seine unglaubliche Fähigkeit bleibt jedoch nicht lange unbemerkt und eine mysteriöse und gefährliche Frau tritt unvermittelt in sein Leben.
Sie entführt ihn kurzerhand auf eine geheimnisvolle Insel, von der es kein Entkommen zu geben scheint. Aber hier beginnt Finns Reise erst, die ihn und seine neuen Freunde in eine umkämpfte Welt voller Magie und unglaublicher Geschöpfe führt. Auch seine Gabe scheint nicht mehr die gleiche zu sein, denn in Finn regt sich die Magie.
Eine Heimkehr bleibt jedoch ungewiss…

Rezension:
Nachdem Finn zusammengeschlagen wurde, entwickelt er plötzlich ein besonderes Verständnis für Zahlen. Lange kann er sich daran jedoch nicht erfreuen, denn er wird gerade wegen dieser Fähigkeit entführt. Auf einer einsamen Insel trifft er auf andere mit besonderen Begabungen, die im Auftrag eines nicht gerade zimperlichen Milliardärs von skrupellosen Wissenschaftlern erforscht werden sollen. Doch ihnen gelingt die Flucht – in eine Paralleldimension, in der Magie real existiert.
Was als SciFi-Thriller beginnt, wandelt sich nach dem Wechsel in die andere Dimension zu einem spannenden Fantasy-Abenteuer. Dieser Wechsel des Genres erfolgt recht abrupt, was die Geschichte ab dieser Stelle fast wie ein anderes Buch wirken lässt. So kann einen Leser, der dieses Buch nach Lesen des Klappentextes in Erwartung einer Urban-Fantasy-Geschichte liest, der Anfang schon etwas verwirren. Letztere nimmt jedoch den weitaus größten Tel der Handlung ein, womit die Erwartungshaltung dann doch befriedigt wird.
Während die anfängliche Vorstellung des Protagonisten noch etwas holprig wirkt, liest sich das eigentliche Abenteuer dann deutlich flüssiger. Der Autor Uwe Eckardt bringt bekannte Fantasywesen auf eine schlüssige Weise in die dargestellte (Parallel-)Welt ein. Man kann es sogar so ausdrücken, dass diese Welt der eigentliche Ursprung unserer Sagen ist. Dabei gelingt es dem Autor, durchaus, überraschende neue Ideen einzubringen.
Nach einigen überraschenden Wendungen wird erst am Ende deutlich, dass die Abenteuer Finns und seiner Freunde noch lange nicht beendet sind. Aber keine Sorge: Nach Informationen des Autors ist die Fortsetzung bereits in Arbeit.

Fazit:
Dieses Fantasy-Abenteuer mit SciFi- und Thriller-Elementen kann mit überzeugenden Plotideen punkten.

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Thot – Spuren aus Stein

Sven Schmidt
Thot – Spuren aus Stein

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Der große Plan

Klappentext:
Der erste Arbeitstag der Archäologin Sarah Kroeger im Tal der Könige verläuft ereignisreicher, als ihr lieb ist. In einer geheimen Höhle werden uralte Papyrusschriften gefunden, die viel älter sein müssen, als die bisher bekannte ägyptische Geschichte. Sarah und das Archäologenteam um Tom Tustra erkennen jedoch schnell, dass das Militär sowie eine unbekannte Gruppe ebenfalls Interesse an dem Fund haben. Die Ereignisse überstürzen sich und sie fliehen in die Wüste.
In einem Versteck übersetzen sie die Texte und erfahren, dass Thot der eigentliche Erbauer der Pyramiden ist. Sarah und Tom folgen den Spuren aus Stein, die vor unendlicher Zeit von den sogenannten Himmelmenschen gelegt worden sind. Sie dringen in die Geheimkammern der Pyramiden ein, wo weitere Rätsel auf sie warten.
Doch schließlich erfahren sie endlich die wahre Menschheitsgeschichte… und wie das Schicksal des Königsplaneten eine riesige Katastrophe heraufbeschwor.

Rezension:
Kaum hat Sarah ihre Promotion hinter sich, bekommt sie auch schon eine der begehrten Stellen in einem Ausgrabungsteam im ägyptischen Tal der Könige. Ihr alter Professor bringt sie sogar höchstpersönlich zum Flughafen – und gibt ihr heimlich einen dicken Umschlag mit. Kurz darauf wird er ermordet. Unmittelbar vor Sarahs Eintreffen macht ihr zukünftiges Team einen Fund, den es eigentlich nicht geben dürfte. Und plötzlich stehen Militär und andere ‚Beobachter‘ auf der Matte. Als schließlich auf das Team geschossen wird, bleibt ihnen nur noch die Flucht in die Wüste, wo zu ihrem Glück ein Waffenhändler sein Versteck hat, der dem Ausgrabungsleiter Tom noch einen Gefallen schuldig ist. Dort übersetzen sie ihren Fund – und erfahren die Wahrheit über die alte Geschichte der Menschheit. Doch damit ist das Abenteuer noch lange nicht beendet.
Was als Ausgrabungsabenteuer und Verschwörungsthriller beginnt, entwickelt sich im Laufe der Seiten zu einer ausgewachsenen SciFi-Story. Große Teile der Handlung nehmen dabei Rückblicke in eine Zeit 12500 Jahre vor dem Heute ein. Die wirklichen Zusammenhänge offenbaren sich dabei erst nach und nach. Sven Schmidt schafft es in seinem Roman, zahlreiche bekannte Forschungsergebnisse und Verschwörungstheorien zu einem überraschenden Ganzen zu verbinden. Die Pyramiden von Gizeh, die in Amerika, Atlantis, das Marsgesicht – alles spielt hier eine Rolle und steht in einem engen Zusammenhang, den Sarah, Tom und der Rest des Teams aufdecken müssen. Da verwundert es natürlich nicht, dass das Buch den Leser so sehr fesselt, dass er am liebsten bis zum Ende weiterlesen würde, ohne es aus der Hand zu legen – was er bei über 400 Seiten natürlich kaum schaffen wird. Allerdings scheinen nicht alle Leser mit dieser Mischung zurechtzukommen, wie die Bewertungen auf Amazon zeigen, wo die Meinungen zwischen 1 und 5 Sternen recht gleichmäßig verteilt sind.
Auch wenn die Rückblicke in die alte Zeit teilweise etwas gestrafft werden könnten, kann diesem Buch meiner Meinung nach eine uneingeschränkte Leseempfehlung ausgesprochen werden.

Fazit:
Dieser SciFi-Thriller fesselt ungemein. Thematisch Interessierte sollten sich dieses Buch unbedingt ansehen!

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Ein Fall für Amy Laszlo – 1 – Schattenbiest

Wolf Heichele
Ein Fall für Amy Laszlo – 1 – Schattenbiest

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Auf der Spur des Mantikors

Klappentext:
Erfrischende Frauenpower und außergewöhnliche Fälle!
Die erfahrene Agentin Amy Laszlo und ihre junge Kollegin Alice Pepper arbeiten für eine Spezialeinheit der amerikanischen Polizei, die sich mit außergewöhnlichen Fällen beschäftigt.
Zu ihren Aufgaben gehört die Aufklärung rätselhafter bis esoterischer Fälle, aber auch das Überprüfen von Alien-Sichtungen oder das Einfangen geklonter Mischwesen aus Mensch und Tier.
In atmosphärisch dichten Abenteuern sorgt die geballte Frauenpower der zwei Detektivinnen in jeder Folge für ein spannendes erfrischendes Leseerlebnis – und natürlich für jede Menge Gänsehaut!

Rezension:
Amy ist eine sehr sportliche, junge, aber bereits erfolgreiche Mitarbeiterin einer Polizei-Spezialeinheit für übernatürliche und von Außerirdischen verübte Verbrachen. Meist bildet sie mit der älteren Alice ein Team. Nachdem sie sich mit der Festnahme eines schon lange gesuchten, telepathisch begabten Verbrechers eigentlich ein paar freie Tage verdient hätte, wird sie von Alice zu Hilfe gerufen, denn die ist fast vor der eigenen Haustür über einen Mantikor ‚gestolpert‘.
Wolf Heicheles kurzes Fantasy-Krimi-Abenteuer erinnert von Aufbau und Länge an einen ‚Groschenroman‘, was auch der im Titel angedeutete Reihencharakter unterstreicht.
Die der Reihe zugrunde liegende Idee ist natürlich nicht gerade als neu zu bezeichnen, kann aber – wie die Erfahrung lehrt – durchaus tragfähig sein. Bekanntermaßen gibt es nicht wenige Fans derartiger phantastischer Krimi-Abenteuer. Amy, Alice und die wenigen Kollegen, die der Leser in dieser Geschichte kennenlernt, bleiben bisher zwar noch sehr ‚Hintergrund-los‘, doch das könnte sich in kommenden Bänden natürlich ändern. Unter diesem Blickwinkel betrachtet, kommt diesem Band wohl eher der Charakter eines Trailers zu, der den (zukünftigen) Leser an die Protagonisten und den grundsätzlichen Charakter der zu erwartenden Handlungen heranführt. Auch wenn die Handlung dieses Auftaktbandes noch etwas ‚dünn‘ ausfällt (was sich nicht auf die Länge der Story bezieht), bietet die Idee doch durchaus Potential.

Fazit:
Der Auftakt dieser Fantasy-Krimi-Abenteuer-Reihe zeigt noch Schwächen, bietet aber durchaus tragfähige Grundlagen für zukünftige Handlungen.

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