Die unglaublichen Fälle der Zoe Faust – 2 – Geister der Vergangenheit

Gigi Pandian
Die unglaublichen Fälle der Zoe Faust – 2 – Geister der Vergangenheit

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Übersetzung: Michaela Link

Versteinerte Kochkünste

Klappentext:

Alchemistin Zoe Faust gönnt sich eine romantische Verabre­dung mit dem gut aus­se­hen­den Detec­tive Max bei einer klas­sischen Zauber­show. Doch Büh­nen­zau­berer sind offen­sicht­lich nicht immer so harm­los, wie man denkt. Ein Mord im Ver­an­stal­tungs­ge­bäude führt Zoe zu einer Reihe un­ge­lös­ter Ver­brechen – und zu einem Mys­terium, das viel per­sön­licher ist, als Zoe ahnen konnte. Kön­nen sie und Max die Rät­sel aus der Ver­gangenheit lösen und recht­zei­tig ein ur­al­tes Al­che­mie­buch ent­schlüs­seln, um zu ver­hin­dern, dass ihr bes­ter Freund, der Gar­goyle Dorian, für immer ver­stei­nert bleibt?

Rezension:

Zoe Faust sieht aus, als wäre sie 28, dabei wurde sie bereits 1676 ge­bo­ren. Seit sie mit 28 ver­se­hent­lich das Ge­heim­nis der Un­sterb­lich­keit ent­deckte, altert die Al­che­mis­tin je­doch nicht mehr. Das macht es ihr aller­dings un­mög­lich, länger am sel­ben Ort zu leben oder Bin­dungen ein­zu­ge­hen. Ge­gen­wär­tig lebt sie in Port­land. Bei ihrem Mit­be­woh­ner Dorian han­delt es sich um einen ma­gisch be­leb­ten Gar­goyle, was na­tür­lich nie­mand er­fah­ren darf. Als eine Stein­kralle Dori­ans bei einem Mord­opfer ge­fun­den wird, wird es kom­pli­ziert – zu­mal Zoes gegen­wär­ti­ger, nichts­ah­nen­der Freund Poli­zist ist.

Mit ihrer Reihe um „Die unglaublichen Fälle der Zoe Faust“ ge­lingt Gigi Pan­dian eine über­ra­schend stim­mige Mischung aus Urban Fan­tasy und Cozy Crime. Da es sich bei die­sem Buch um den 2. Band der Reihe han­delt, was ich erst beim Lesen fest­stellte, feh­len mir even­tuell ein paar De­tails des per­sön­lichen Um­felds der Prota­gonis­tin. Trotz­dem stellt es kein Pro­blem dar, in die Hand­lung hinein­zu­fin­den. Im Mit­tel­punkt des aktu­ellen Falls ste­hen ein Raub­über­fall in den 1960er Jah­ren, ein Büh­nen­ma­gier und ein Mord. Und na­tür­lich ganz viel Al­che­mie. Zahl­reiche Rück­blicke in ver­gangene Zei­ten er­zäh­len von den Hin­ter­grün­den der Prota­gonis­tin und des Gar­goyles, wo­bei es hier aller­dings keine un­mit­tel­ba­ren Be­rüh­rungs­punkte zum Mord­fall gibt. Wäh­rend die Zoe-Dorian-The­ma­tik das Band-über­grei­fende Ele­ment die­ser Reihe dar­zu­stel­len scheint, wer­den die je­wei­li­gen Kri­mi­nal­fälle (zu­min­dest an­schei­nend) in je­dem Band ab­schlie­ßend auf­ge­klärt. Diese Kom­bi­na­tion scheint gut zu harmo- und funktio­nie­ren, so­dass es sich loh­nen könnte, diese Urban-Fan­tasy-Cozy-Crime-Reihe im Auge zu be­hal­ten.

Die Autorin überlässt ihrer Protagonistin das Wort als Ich-Erzählerin.

Fazit:

Miss Marple auf magisch. Aber nein: Zoe Faust ist weitaus weni­ger selbst­sicher als die alte Ama­teur-De­tek­ti­vin.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Tipps für preisgünstigen Lesestoff

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Die Ermittlungen von Cyrus Li und D. Chess – 1 – Die Untiefen von R’lyeh

Percival Brassridge
Die Ermittlungen von Cyrus Li und D. Chess – 1 – Die Untiefen von R’lyeh

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Eine Steampunk-Reise ins Fantasy-Land

Klappentext:

Eine klassische Abenteuergeschichte in einer Steampunk-Welt.

Ein U-Boot-Kapitän führt sein dampfbetriebenes U-Boot in die Tie­fen des Oze­ans, um die sagen­um­wo­bene Stadt R’lyeh zu fin­den. Dort trifft er auf un­be­schreib­liche Mons­tro­si­tä­ten und muss einen Weg fin­den, die dro­hende Apo­ka­lypse ab­zu­wen­den. Dabei hel­fen ihm Cyrus Li, ein De­tek­tiv und Aben­teurer chi­ne­si­scher Ab­stam­mung, und D. Chess, der dampf­be­trie­bene, me­cha­ni­sche Part­ner und Assis­tent von Cyrus Li, ent­wickelt aus einem Schach­auto­ma­ten.

Cyrus Li ist ein chinesischer Detektiv, der über einen scharfen Ver­stand und eine un­still­bare Lust auf Aben­teuer ver­fügt. Ihm zur Seite steht sein Part­ner D. Chess, ein auf der Grund­lage eines Schach­auto­ma­ten ent­wickel­ter Andro­ide, der Cyrus ana­ly­tisch unter­stützt. Ge­mein­sam be­ge­ben sie sich mit dem Kapi­tän eines dampf­ge­trie­be­nen U-Boots auf eine Mis­sion, um die le­gen­däre Stadt R’lyeh in den Tie­fen des Oze­ans zu fin­den.

Ihre Aufgabe ist es, die Wahrheit über R’lyeh herauszufinden, die mit einer be­vor­ste­hen­den Apo­ka­lypse zu­sam­men­hängt, die die Welt be­dro­hen könnte. Auf ihrer Reise ins Un­be­kannte müs­sen Cyrus und D. Chess zahl­reiche Heraus­for­de­rungen meis­tern und be­geg­nen selt­sa­men Krea­tu­ren, die eine Be­dro­hung für die Mensch­heit dar­stel­len könn­ten, wenn die Stadt nicht schnell ge­fun­den wird.

Als sie sich R’lyeh nähern, finden Cyrus und D. Chess uner­war­tete Ver­bün­dete, wäh­rend sie Ge­heim­nisse über die Stadt auf­decken. Aller­dings sehen sie sich auch einer ge­fähr­lichen Macht ge­gen­über, die die Welt zu zer­stö­ren droht, so­bald sie R’lyeh be­tre­ten. Cyrus und D. Chess er­le­ben ihren emo­tio­na­len Tief­punkt, mit wenig Hoff­nung auf ein Happy End.

Rezension:

Cyrus Li, ein in London lebender chinesischer Detektiv, be­schließt, sich an der Auf­fin­dung der sa­gen­haf­ten Stadt R’lyeh zu be­tei­li­gen. Die neues­ten Errungen­schaf­ten dampf­be­trie­bener Tech­nik ver­sprechen, die­ses Unter­fangen zu er­mög­lichen, und so fin­det sich schnell eine außer­ge­wöhn­liche Reise­ge­sell­schaft z­usam­men, die aus unter­schied­lichs­ten Grün­den an der Ex­pe­di­tion teil­nimmt.

Percival Brassridges Reihenauftakt gliedert sich in 5 Teile, die aller­dings alle in die­sem Band ent­hal­ten sind. In Teil 1 lernt der Leser den Haupt­prota­gonis­ten Cyrus Li, einen in Lon­don le­ben­den Chi­ne­sen, ken­nen, der in vie­lem ein­deu­tig an Sher­lock Holmes an­ge­lehnt ist. Hier haben wir also das Genre der klas­sischen De­tek­tiv­ge­schichte. Sein Assis­tent D. Chess ist ein dampf­be­trie­bener Android, der damit wie viele andrer tech­ni­schen Ele­mente der Hand­lung im Steam­punk an­ge­sie­delt ist. Das ver­wun­dert na­tür­lich nicht, trägt das Buch doch den Unter­titel „Ein Steam­punk-Mys­tery“. In Teil 2 fin­det die Ex­pe­di­tion dann Relikte außer­ir­di­scher Be­su­cher, womit also auch Science Fi­ction hinein­spielt. (Die Außer­ir­di­schen ba­sie­ren laut Autor auf den Mi-Go Love­crafts.) Im fol­gen­den 3. Teil kehrt die Ge­schichte zum eher klas­sisch orien­tier­ten Unter­was­ser-Aben­teuer zurück, na­tür­lich mit Steam­punk-Ele­men­ten, um in Teil 4 dann zu einer im Fan­tasy-Be­reich an­ge­sie­del­ten Seelen­reise zu füh­ren. Teil 5 kehrt dann wie­der zum Steam­punk-Aben­teuer zu­rück. Nach mei­nem Ge­schmack ist diese Mischung doch reich­lich wild und kann mich des­halb trotz guter zu­grun­de­lie­gen­der Idee und di­ver­ser interes­san­ter Ele­mente nicht wirk­lich über­zeu­gen. Hier wäre weni­ger wahr­schein­lich mehr ge­we­sen.

Der Autor erzählt durchgehend aus Beobachtersicht, wech­selt den Fokus dabei aller­dings zwi­schen ver­schie­de­nen Cha­rak­teren.

Fazit:

Zu viele Genres verderben den Brei, muss man leider zur Um­set­zung die­ser vom Kon­zept her interes­san­ten Steam­punk-Ge­schichte sagen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Tee? Kaffee? Mord! – 5 – Der Club der Giftmischer (Hörbuch)

Ellen Barksdale
Tee? Kaffee? Mord! – 5 – Der Club der Giftmischer (Hörbuch)

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Sprecherin: Vera Teltz

Gifte über Gifte

Klappentext:

Ein gemütlicher Abend im Black Feather. Doch plötzlich fasst sich ein Gast an den Hals, röchelt und fällt vom Stuhl – und Nat­halie und Louise schauen un­ge­rührt zu! Aber na­tür­lich gibt es eine Er­klä­rung. Das „Opfer“ ge­hört zum so­ge­nann­ten „Club der Gift­mischer“: Etwa zwei Dut­zend Apo­the­ker hal­ten ihr jähr­liches Tref­fen in Earls­raven ab und der Höhe­punkt ist eine große Show mit „Hei­terem Symp­tome-Raten“, „Tab­let­ten-Bingo“ und dem über­aus be­lieb­ten „Rate das Gift“. Doch aus dem hei­teren Spaß wird töd­licher Ernst, als der Apo­the­ker Tra­vis Bert­ram tot auf der Bühne um­fällt – ver­gif­tet.

Nathalie und Louise helfen Constable Strutner bei den Ermitt­lungen und dies­mal gibt es jede Menge Ver­däch­tige – näm­lich den ge­sam­ten Club! Und je mehr die bei­den sich mit dem Fall be­schäf­ti­gen, desto kla­rer wird, dass Liebe und Gier oft­mals nah bei­ein­an­der lie­gen…

Rezension:

Der Club der Giftmischer ist im Black Feather zu Gast. Doch so schlimm, wie sich das an­hört, ist es eigent­lich nicht. Es han­delt sich dabei um das jähr­liche Tref­fen eini­ger Apo­the­ker, die Quiz­shows wie „Tab­let­ten-Bingo“ oder „Rate das Gift“ ver­an­stal­ten, und so sind alle, die ‚tot‘ um­fal­len, nach­dem die Lö­sung er­raten wurde, wie­der quick­le­ben­dig. … bis einer der Apo­the­ker nicht wie­der auf­steht.

Der aktuelle Band aus Ellen Barksdales Cozy-Crime-Reihe fällt in­so­fern aus der Reihe, als die Prota­gonis­tin den Todes­fall live mit­er­lebt. Dass beim eigent­lich harm­losen Spiel plötz­lich doch echte Gifte (Plu­ral!) im Spiel sind, konnte na­tür­lich nie­mand er­war­ten. Aller­dings ent­wickelt sich der Fall er­heb­lich kom­pli­zier­ter, als man in einem sol­chen Fall denken könnte. Aber na­tür­lich ent­wir­ren die Prota­gonis­tin und ihre üb­lichen Hel­fer zum Schluss das Knäuel aus ge­gen­sei­ti­gen Ver­schwö­rungen. Was ich aller­dings un­ver­stän­dlich fand, ist die Neben­hand­lung. Eine Buch­händ­lerin er­gat­tert beim Ab­riss eines alten Kranken­hau­ses eine große Samm­lung medi­zi­ni­scher Fach­litera­tur. Diese ist 100 Jahre alt und na­tür­lich längst nicht mehr auf dem aktu­el­len Stand. Alle an­we­sen­den Apo­the­ker rei­sen sich um diese alten Bücher. Der Grund wird mir aller­dings nicht ver­ständ­lich. Dass ein­zelne Apo­the­ker sol­che Litera­tur sam­meln, wäre ja ver­ständ­lich, aber wes­halb soll­ten Apo­the­ker prin­zipi­ell an längst ver­al­te­ten Fach­büchern interes­siert sein? Den eigent­lichen Mord­fall be­rührt diese Logik­lücke je­doch na­tür­lich nur am Rande.

Stilistisch bleiben Buch und Hörbuchumsetzung selbstverständ­lich beim ge­wohn­ten Stil und Niveau.

Fazit:

Auch im 5. Aufguss bleibt diese Cozy-Crime-Reihe unterhaltsam und span­nend.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
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Die Welt der Arkanen Seelen: Grabflüsterer – 2 – Dead and Gone

Annie Anderson
Die Welt der Arkanen Seelen: Grabflüsterer – 2 – Dead and Gone

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b
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Übersetzung: Tanja Klement

Familiengeheimnisse

Klappentext:

Es gibt nur wenige Dinge, die schlimmer sind, als auf der Liste für böse Mäd­chen des Arcane Bureau of Inves­ti­gation zu ste­hen.

Um sich selbst aus der Schusslinie zu halten, hat Darby Adler einen Pakt mit dem Teu­fel ge­schlos­sen – sie soll dem ABI mit ihren Fä­hig­kei­ten als Grab­flüs­terin hel­fen, einige sehr alte Fälle zu lösen.

Aber irgendetwas an dieser Aufgabe ist mächtig faul – vor allem, weil einige dieser Fälle Darby direkt in ihre Hei­mat­stadt Haun­ted Peak und zu den dort ver­gra­be­nen Ge­heim­nis­sen zu­rück­füh­ren.

Dead & Gone ist das zweite Buch der Grabflüsterer-Serie. Wenn du rotz­freche Hel­din­nen, dunk­len Humor und Ene­mies to Lovers magst, dann ist das hier genau die rich­tige Serie für dich.

Rezension:

Obwohl Darby Adler sich bereit erklärt hat, zukünftig für das ABI, das Arcane Bureau of In­ves­ti­gation, zu arbei­ten, lässt ihre eigene Mutter sie 9 Mo­nate im ABI-Knast schmo­ren. Als sie ent­las­sen wird, holt aus­ge­rech­net Agent Bishop sie ab. Soll der sie etwa im Auf­trag ihrer Mut­ter im Auge be­hal­ten, damit sie nicht aus der Reihe tanzt? Zu­dem soll Darby un­ge­löste Fälle des ABI auf­ar­bei­ten. Dabei fällt ein immer frag­wür­di­ge­res Licht auf ihre Mut­ter.

Überraschenderweise lässt Annie Anderson in der Hand­lung ihrer Urban-Fan­tasy-Krimi-Reihe nach dem Ende des 1. Ban­des („Dead to Me“) volle 9 Mo­nate bis zur Wei­ter­füh­rung in die­sem Band ver­ge­hen. Vie­les an den Er­eig­nis­sen er­scheint dem Leser wie auch der Prota­gonis­tin eigen­artig. Teil­weise gibt es im Laufe die­ses Ban­des Ant­wor­ten, die aber zu­min­dest die Prota­gonis­tin nicht wirk­lich über­zeu­gen kön­nen. Es gibt einige Über­ra­schungen, die wohl auch die Leser nicht vor­her­se­hen konn­ten. Trotz des locke­ren Stils der Reihe ist es auch die Span­nung auf die Lösung der immer zahl­reicher wer­den­den Fra­gen, die das Inte­resse auf die Fort­set­zung an­hei­zen.

Die Autorin überlässt es natürlich auch weiterhin ihrer Prota­gonis­tin, selbst zu be­rich­ten.

Fazit:

Diese ungewöhnliche Mischung aus Urban Fantasy, Crime, Humor und einer Prise Mys­tery kann über­zeu­gen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Tee? Kaffee? Mord! – 4 – Der Besuch des lächelnden Belgiers (Hörbuch)

Ellen Barksdale
Tee? Kaffee? Mord! – 4 – Der Besuch des lächelnden Belgiers (Hörbuch)

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Sprecherin: Vera Teltz

Leichen im Keller

Klappentext:

Wer hat Stuart Burlington umgebracht? Der weit über die Gren­zen Earls­ravens be­kannte Anti­qui­tä­ten­händ­ler wurde er­mor­det – mit einem Samu­rai­schwert aus sei­nem eige­nen Laden! Nat­ha­lie und Lou­ise suchen nach Spu­ren des Tä­ters. Und dies­mal haben sie pro­mi­nente Hilfe: Hec­tor Pe­roux, sei­nes Zei­chens er­folg­reicher Pri­vat­de­tek­tiv aus Bel­gien. Ge­mein­sam kön­nen Sie schon bald einen Ver­däch­ti­gen aus­fin­dig machen. Aber ist die Lö­sung des Falls wirk­lich so ein­fach? Und wie passt die alte Lady ins Bild, die sich so ver­däch­tig be­nimmt?

Rezension:

Ein Antiquitätenhändler wird in seinem eigenen Laden um­ge­bracht. Die Um­stände sind sehr eigen­artig, zumal es fast so aus­sieht, als hätte der Täter selbst für Zeu­gen ge­sorgt. Da trifft es sich doch gut, dass rein zu­fäl­lig gerade ein Pri­vat­de­tek­tiv zu Gast ist. Er und Nat­ha­lie kom­men auch schnell auf eine fast iden­tische Ver­däch­ti­gen­liste. Doch dann fal­len ihnen Un­stim­mig­kei­ten auf. Auch scheint das Opfer selbst nicht ganz harm­los ge­we­sen zu sein.

Ellen Barksdales Cozy-Crime-Reihe um die erst kürzlich zu­ge­zo­gene Nat­ha­lie Ames fühlt sich für den Leser mitt­ler­weile wie ein Zu­hause an, in das man gerne wie­der zu­rück­kehrt. Über das Ört­chen Earls­ravens kann man dies wohl nicht ganz so über­zeugt sagen, denn die Mord­rate er­weist sich hier als be­sorg­nis­er­re­gend hoch. Sollte diese Reihe noch länger fort­ge­setzt wer­den, sollte der Bür­ger­meis­ter dringend um Zuzug wer­ben, damit der frisch­ge­backe­nen Pub-Be­sit­zerin und Ama­teur­de­tek­ti­vin die Opfer und Täter nicht aus­ge­hen. In dem Zu­sam­men­hang sollte ich viel­leicht mal auf ein paar kleine in­halt­liche Feh­ler ein­ge­hen, die auf­fallen, auch wenn sie den Lese­spaß kaum be­ein­träch­ti­gen. Das von der Prota­gonis­tin ge­erbte Objekt wird immer als Pub be­zeich­net. Aller­dings gibt es dort auch Kaf­fee und Kuchen sowie Über­nach­tungs­mög­lich­keit. Was hier be­schrie­ben wird, ist eher ein Inn (Gast­haus) als ein Pub (Kneipe). In die­sem Band kommt ein wei­te­rer Fehler hinzu, der so­wohl in Bü­chern als auch in Fil­men un­zäh­lige Male wie­der­holt wird. Weil der Täter lan­des­weit aktiv war, ge­hen die Er­mitt­lungen schließ­lich an Scot­land Yard über. Scot­land Yard ist aber keine ge­samt-bri­ti­sche Poli­zei­be­hörde, son­dern aus­schließ­lich für Lon­don zu­stän­dig. Wie gesagt stört das den Lese­spaß aller­dings kaum. Der nächste Band kann also kom­men!

Fazit:

Wenn das Sterben so rasant weitergeht, dürfte Earlsravens bald Existenz­pro­bleme be­kom­men. Gehen Nat­ha­lie also bald die Kun­den aus?

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Die Todesbotin

Carina Schnell
Die Todesbotin

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Auf den Dächern Edinburghs

Klappentext:

Sie ist Auftragskillerin – er ihr nächstes Opfer

Die junge Banshee Eerie arbeitet als Auftragskillerin für den Ältes­ten­rat der magi­schen Wesen in Edin­burgh. Sie ist be­rühmt-be­rüch­tigt, und eine große Kar­ri­ere steht ihr bevor – wäre da nicht die Tat­sache, dass Eerie es ein wenig zu sehr ge­nießt, unter Men­schen zu leben. Als sie auf den Dok­to­ran­den Adam an­ge­setzt wird, zögert sie zum ers­ten Mal, einen Auf­trag aus­zu­füh­ren, denn sie ist von An­fang an von ihm fas­zi­niert. Adam ist lie­bens­wür­dig und mutig und er­scheint so gar nicht wie je­mand, der es ver­dient hätte zu ster­ben … Als eine grau­sa­me Mord­serie die Stadt er­schüt­tert, muss Eerie han­deln, um zu be­schüt­zen, was ihr lieb und teuer ge­wor­den ist – und dabei alles hin­ter­fra­gen, was sie bis­her zu wis­sen glaubte.

Rezension:

Magische Wesen und Menschen verstanden sich nicht immer gut. Auch wenn die heu­ti­gen Men­schen sie meist nur für Sa­gen­ge­stal­ten hal­ten, haben die magi­schen Wesen die Zei­ten der Hexen­ver­fol­gung nicht ver­ges­sen. Es gibt immer noch einen Orden, der sie be­kämpft. Des­halb lässt der Ältes­ten­rat alle poten­zi­el­len Neu­mit­glie­der die­ses Or­dens töten. In Edin­burgh ist Eerie, eine viel­ver­spre­chende junge Ban­shee, dafür zu­stän­dig. Doch ihr neues­ter Auf­trag lässt die zwei­feln. Und dann ist da noch eine mys­teri­öse Mord­serie …

Edinburgh, Schottland oder ganz allgemein die britischen Inseln sind als Hand­lungs­orte in der Urban Fan­tsy keine un­ge­wohn­ten Set­tings. Auch mys­ti­schen Wesen aus der kel­ti­schen Tra­di­tion kann man dabei öfters be­geg­nen. Und trotz­dem fällt diese Ge­schichte von Carina Schnell etwas aus dem ge­wohn­ten Rah­men. Das fängt schon damit an, dass einer Ban­shee eher sel­ten die Rolle der Prota­gonis­tin zu­fällt, die alles auch noch aus der Ich-Per­spek­tive er­zählt. Aller­dings ist Eerie auch nicht un­be­dingt so, wie man sich eine Todes­fee tra­di­tio­nell vor­stellt. Sie liebt die Men­schen­welt und be­sitzt sogar heim­lich ein Handy. An­sons­ten hat die Story alles zu bie­ten, was man im Genre er­war­ten kann: Miss­trauen zwi­schen nor­ma­len Men­schen und magi­schen Wesen, Morde, ro­man­tische Ent­wick­lungen und eine Ver­schwö­rung. Nach­dem es zu Be­ginn einer ge­wis­sen Auf­wärm­phase bedarf, bevor man in der Ge­schichte an­ge­kom­men ist, ent­wickelt dich die Sache interes­sant, und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Am Ende ergibt das eine durch­aus ge­lungene Ge­schichte. Und die hat – im Genre fast schon aty­pisch zu nen­nen – ein ‚rich­tiges‘ Ende, das nicht nach einer Fort­set­zung ver­langt.

Fazit:

Eine Todesfee als Protagonistin? Die sich verliebt? Und die soll sogar Humor haben? In Edin­burgh kann es das tat­säch­lich geben.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Tee? Kaffee? Mord! – 3 – Die blauen Pudel des Sir Theodore (Hörbuch)

Ellen Barksdale
Tee? Kaffee? Mord! – 3 – Die blauen Pudel des Sir Theodore (Hörbuch)

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b
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Sprecherin: Vera Teltz

Pudel-Coloration

Klappentext:

Skandal auf der Hundeshow! Die drei Königspudel von Sir Theo­dore – bis­lang die un­an­ge­foch­te­nen Cham­pions – haben von einer Se­kunde zur nächs­ten ein blaues Fell! Sir Theo­dore be­zich­tigt den Ver­an­stal­ter Mason May­field laut­hals der Mit­tä­ter­schaft. Als May­field kurze Zeit spä­ter er­mor­det auf­ge­fun­den wird, ist Sir Theo­dore der Haupt­ver­däch­tige. Doch Natha­lie ist fest von sei­ner Un­schuld über­zeugt und ge­mein­sam mit Lou­ise und den Pu­deln begibt sie sich auf die Suche nach dem wah­ren Mör­der.

Rezension:

Nathalie wird immer klarer, dass sie von ihrer Tante weit mehr als „The Black Fea­ther“ ge­erbt hat. Bei der jähr­lichen Hun­de­aus­stel­lung in Earls­raven war ihre Tante auch als Juro­rin tätig, und auch die­ses Amt geht auf Natha­lie über. Dabei ver­steht sie doch abso­lut nichts von Rasse­hun­den! Dass sie dort noch vor dem eigent­lichen Beginn einem Doping­skan­dal auf die Spur kommt, stei­gert ihre Be­liebt­heit beim Ver­an­stal­ter nicht gerade. Als die Favo­riten dann je­doch plötz­lich in blauem Fell er­strah­len und kurz da­rauf der Ver­an­stal­ter tot auf­ge­fun­den wird, sind wie­der ihre de­tek­ti­vi­schen Fä­hig­kei­ten ge­fragt.

Mit Band 3 scheint sich Ellen Barksdales Cozy-Crime-Reihe „Tee? Kaf­fee? Mord!“ end­gül­tig ein­ge­fah­ren zu haben. Spielte das Ab­na­beln von ihrer Ver­gangen­heit in Band 2 („Die letz­ten Worte des Ian O’Shel­ley“) noch eine große Rolle, fühlt sich die Pro­ta­go­nis­tin mitt­ler­weile in ihrer neuen Um­ge­bung wohl und der ‚Fall des Ban­des‘ steht ein­deu­tig im Mit­tel­punkt des Ge­sche­hens. Dabei wirkt der Mord dies­mal fast wie eine Rand­notiz. Die Pro­ta­go­nis­tin be­kommt die Leiche nicht ein­mal selbst zu Ge­sicht. Viel­mehr geht es darum, den Haupt­ver­däch­ti­gen, den schon im Titel ge­nann­ten Sir Theo­dore, der das Opfer zuvor des An­schlags auf seine Pudel be­schul­digt hatte, zu ent­las­ten. Die B-Story um alte Wand­bil­der in der Gast­stätte wirkt da­ge­gen recht kon­stru­iert.

Stilistisch bleibt bei Buch und Hörbuchumsetzung natürlich alles beim aus den bis­heri­gen Bän­den Ge­wohn­ten.

Fazit:

Mit Band 3 scheinen die humorvolle Cozy-Crime-Reihe wie auch ihre Pro­ta­go­nis­tin end­gül­tig in ihr Fahr­was­ser ge­fun­den zu haben.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Die ALB-Detektive – 1 – Gefahrenzone Bikepark

Isabel Holocher-Knosp
Die ALB-Detektive – 1 – Gefahrenzone Bikepark

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Mit Mountainbike und Inlineskates

Klappentext:

Im Albstädter Bikepark lauert Gefahr!

Ein unbekannter Täter spannt Drähte über die Downhill­strecke und aus­ge­rech­net der elf­jäh­rige Alex fährt in diese Draht­falle hinein und ver­un­glückt.

Wurde Alex lediglich Opfer eines dummen Jungenstreichs? Oder steckt hinter dem An­schlag wo­mög­lich ein Ver­rück­ter, der Rad­fah­rer hasst?

Da die Polizei im Dunkeln tappt, gründet Alex mit seinen Freun­den Linus, Bea und ‚Spion­dackel‘ Fri­do­lin eine De­tek­tiv­bande.

Es dauert nicht lange und der mysteriöse „Drahtfallentäter“ schlägt wie­der zu. Kann unter die­sen Um­stän­den die Moun­tain­bike-Welt­meis­ter­schaft in Al­bstadt statt­fin­den? Die ALB-De­tek­tive er­mit­teln im Um­feld der Rad­sport­geg­ner.

Können Sie den „Drahtfallentäter“ stoppen, bevor es weitere Opfer unter den Rad­sport­lern gibt?

Halsbrecherische Downhill-Abfahrten, rasante Verfolgungs­jag­den mit Fahr­rad und Drohne und ein nächt­liches Aben­teuer im Wald ver­sprechen ver­gnüg­lichen Ner­ven­kit­zel!

Rezension:

Der 11-jährige Alex liebt es, mit seinem Mountainbike die Strecken des ört­lichen Bike­parks aus­zu­rei­zen. Eines Tages rast er dabei in einen Draht hinein, der quer über die Piste ge­spannt ist. Einen Er­wach­senen hätte der Draht ver­mut­lich direkt am Hals er­wischt und damit even­tuell so­gar ge­tö­tet. Als die Poli­zei mit den Er­mitt­lungen je­doch nicht wei­ter­kommt, be­schlie­ßen Alex und seine bei­den Freunde Linus und Bea, den Täter selbst zu über­füh­ren. Sie grün­den die ALB-De­tek­tive, ein Name, der so­wohl auf ihre Vor­na­men als auch auf ihre Hei­mat passt.

Mit „Die ALB-Detektive“ geht Isabel Holocher-Knosp eine Kin­der-/Ju­gend-Krimi-Reihe an, die trotz alters­ge­rech­ter Spra­che und ent­sprech­end nie­drig an­ge­leg­tem ‚Bru­ta­li­täts-Level‘ eigent­lich alle As­pekte ty­pi­scher Ama­teur­de­tek­tiv-Ge­schich­ten ab­deckt. Mit wenig Aus­rüs­tung, dafür aber intelli­gent ge­nutz­ter Kom­bi­na­tions­gabe und auch fal­schen Spu­ren deckt die Story alles ab, was auch für ältere Hobby­de­tek­tive in der Litera­tur üblich ist. Dass der Fall am Ende na­tür­lich ge­löst wird, dürfte wohl nie­man­den über­raschen. Wei­tere Fälle der 3 Jung-De­tek­tive könn­ten sich durch­aus loh­nen.

Fazit:

Junge Amateur-Detektive in einer ländlichen Umgebung holen diese nicht ganz neue Idee er­folg­reich in die aktu­elle Zeit.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Charlie Chan – 1 – Das Rätsel um Amelia Earhart: Charlie Chan im Pazifik

Adrian Vogler
Charlie Chan – 1 – Das Rätsel um Amelia Earhart: Charlie Chan im Pazifik

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In den Weiten des Pazifiks

Klappentext:

Entdecken Sie eine atemberaubende Detektivgeschichte ganz im Stil der 1930er Jahre in „Das Rät­sel um Ame­lia Ear­hart – Char­lie Chan im Pazi­fik“. Als der be­rühmte ameri­kanisch-chi­ne­sische De­tek­tiv Char­lie Chan eine mys­teri­öse Nach­richt er­hält, die da­rauf hin­deu­tet, dass die legen­däre Flie­gerin Ame­lia Ear­hart noch am Leben sein könnte, wird er in ein Netz von Ver­schwö­rungen und Ge­heim­nis­sen ge­zo­gen, das ihn um die ganze Welt führt.

Zusammen mit der britischen Reporterin Lucy Winters stößt Char­lie auf ver­steckte Hin­weise, ko­dierte Bot­schaf­ten und rät­sel­hafte Zeu­gen­aus­sagen, die das offi­zielle Schick­sal von Ame­lia in Frage stel­len. Von den dunk­len Ecken von Paris und Lon­don bis hin zu den mys­teri­ösen Tie­fen des Pazi­fiks ent­fal­tet sich eine auf­re­gende Suche nach der Wahr­heit, die unsere Hel­den in die in­neren Kreise von Macht und Ge­heim­diens­ten führt.

Doch als Charlie und Lucy sich immer weiter in den Fall ver­tie­fen, mer­ken sie, dass sie beo­bach­tet wer­den. Die Ge­fahr wächst mit jedem Schritt, der sie näher an die Wahr­heit heran­führt. Wer­den sie es schaf­fen, das Rät­sel zu lösen, be­vor es zu spät ist? Und was, wenn die Wahr­heit ge­fähr­licher ist, als sie es sich je hät­ten vor­stel­len kön­nen?

„Das Rätsel um Amelia Earhart – Charlie Chan im Pazifik“ ist ein packen­der Roman, der Sie bis zur letz­ten Seite in Atem hal­ten wird. Ent­decken Sie eine Welt vol­ler Ge­heim­nisse, Span­nung und un­er­war­teter Wen­dungen. Be­glei­ten Sie Char­lie Chan auf sei­ner ris­kan­ten Mis­sion und tau­chen Sie ein in ein Aben­teuer, das Sie so schnell nicht ver­ges­sen wer­den.

Rezension:

Als der US-chinesische Detektiv Charlie Chan gerade in Frank­reich weilt, be­kommt er eine Nach­richt zu­ge­steckt, die an­deu­tet, die ver­schwun­dene Pilo­tin Amelia Ear­hart könnte noch leben. Auch die bri­ti­sche Jour­na­lis­tin Lucy Win­ters er­hält eine ähn­liche Mit­tei­lung. Bei den ge­mein­sa­men Be­mü­hungen, das Schick­sal der seit 2 Jah­ren Ver­miss­ten auf­zu­klä­ren, sto­ßen sie auf Ab­leh­nung und Schwei­gen. Wer­den sie das Rät­sel trotz­dem lösen kön­nen?

Schon der Titel von Adrian Voglers historischen Kriminalroman weckt mit den bei­den ge­nann­ten Namen Inte­resse. Ame­lia Ear­hart, die US-ameri­kani­sche Pilo­tin des frü­hen 20. Jahr­hun­derts, ist na­tür­lich haupt­säch­lich durch ihr mys­teri­öses Ver­schwin­den be­kannt, das schon in einer gan­zen Reihe von Fil­men und TV-Serien the­ma­ti­siert wurde. Char­lie Chan ist viel­leicht nicht ganz so be­kannt. Zu­min­dest hatte ich aber schon vor dem Lesen die­ses Buches im Hin­ter­kopf, dass er eine De­tek­tiv-Figur aus alten Holly­wood-Fil­men war. Ein De­tek­tiv und ein spur­loses Ver­schwin­den pas­sen natür­lich zu­sam­men – und so ist es na­tür­lich nicht schwer zu er­raten, wel­chen Fall Char­lie Chan in die­sem Buch lösen will. Der Plan des Autors ist es, die­sen Detek­tiv auch in wei­teren Bän­den mit mys­teri­ösen rea­len Fäl­len der Zeit zu­sam­men­zu­bringen. Interes­sant im aktu­ellen Fall um die Pilo­tin ist, dass der Autor eine der eher un­po­pu­lä­reren Theo­rien auf­greift und seine Story auf die­ser auf­baut. Ge­nau­ge­nom­men führt er so­gar 2 be­kannte Theo­rien zu­sam­men.

Die Geschichte an sich liest sich gut, auch wenn man über die Glaub­haf­tig­keit man­cher Story-Ele­mente strei­ten könnte. Der Hand­lung scha­det dies aller­dings kaum. Anders sieht es da­ge­gen mit dem An­hang aus, in dem dem wah­ren Ver­schwin­den Ame­lia Ear­harts auf sach­licher Ebene nach­ge­gangen wird. Viel­leicht sollte ich hier bes­ser for­mu­lier­en: „wer­den soll“. Die­ser Text ist näm­lich per Comp­uter über­setzt und im aktu­el­len Zu­stand prak­tisch un­les­bar, da man stel­len­weise nicht ein­mal er­ah­nen kann, wel­che Aus­sage eigent­lich be­ab­sich­tigt ist. Für die Be­ur­tei­lung des Ro­mans igno­riere ich die­sen An­hang des­halb.

Der Autor überspitzt die bekannten Clichés über fernöstliche Philo­so­phie be­wusst, um den Stil der alten „Char­lie Chan“-Filme wider­zu­spie­geln.

Fazit:

Die Idee, eine historische Filmfigur mit realen Mysterien der dama­li­gen Zeit zu kom­bi­nie­ren, ent­wickelt ihren eige­nen Reiz.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Das verlorene Symbol

Dan Brown
Das verlorene Symbol

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r
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Übersetzung: Bonner Kreis

Ein Rätsel des 33. Grads

Klappentext:

Robert Langdon ist zurück – und er begibt sich auf eine Jagd, die in der Ge­schichte des Thril­lers ihres­gleichen sucht.

Als Robert Langdon von seinem ehemaligen Mentor gebeten wird, einen Vor­trag in Washing­ton zu hal­ten, er­war­tet er dort ein ge­spann­tes Publi­kum, das sei­nen Aus­füh­rungen zur Sym­bo­lik in der Archi­tek­tur der Haupt­stadt fol­gen möchte. Statt­des­sen fin­det er die mit rät­sel­haf­ten Täto­wie­rungen ver­se­hene, ab­ge­trennte Hand eines Men­schen vor. Und es er­war­tet ihn ein per­fi­der Kil­ler, der von einer ge­heim­nis­vol­len Mis­sion er­füllt ist. Die Suche nach etwas, das tief im Her­zen der ameri­kani­schen Metro­pole ver­bor­gen liegt – und des­sen Ent­deckung den Lauf der Ge­schichte für immer ver­än­dern würde.

Mit seinen subtilen Verknüpfungen von erstaunlichen Fakten, ge­heim­nis­vol­len Codes und mys­teri­ösen Arte­fak­ten fas­zi­niert Das ver­lorene Sym­bol auf jeder Seite mit Über­raschungen und atem­be­rau­ben­den Wen­dungen. Und Robert Lang­don muss schon bald er­ken­nen: Nichts ist so schockie­rend wie das, was direkt vor unse­ren Augen liegt.

Rezension:

Als Robert Langdon gerade frühstücken will, ruft der Assistent eines guten Freun­des an, ob er am sel­ben Abend als Red­ner bei einer Ver­an­stal­tung im Capi­tol ein­springen kann. Er wird sogar mit einem Pri­vat­flug­zeug ab­ge­holt. Als er je­doch im Capi­tol ein­trifft, stellt sich heraus, dass gar keine Ver­an­stal­tung an­ge­setzt ist. Statt­des­sen taucht im Be­sucher­be­reich eine ab­ge­trennte, über und über täto­wierte mensch­liche Hand auf. An einem auf­fälli­gen Ring er­kennt Robert diese als die sei­nes Freun­des. So­wohl der Ent­füh­rer des Freun­des als auch die CIA set­zen ihn schon bald unter Druck, das Rät­sel zu lösen.

„Illuminati“ und „Sakrileg“ kenne ich nur aus den Ver­fil­mungen. Dan Browns 3. Thril­ler um sei­nen Prota­gonis­ten Robert Lang­don habe ich jetzt, 14 Jahre nach der Ver­öffent­lichung, in Buch­form konsu­miert. Ich muss zu­ge­ben, dass der Schreib­stil wirk­lich fes­seln kann. Der Hin­ter­grund der Hand­lung ist eng mit den Ritu­alen des Frei­mau­rer­tums ver­knüpft. Lei­der gibt es kei­nen An­hang, in dem ver­raten wird, was kon­kret auf Tat­sachen be­ruht und was der Fan­ta­sie des Autors ent­springt, wie ich es aus eini­gen ande­ren, an rea­len Vor­ga­ben orien­tier­ten Büchern kenne. Da kann man als Leser lei­der nur raten. Bei eini­gen tech­nischen Ge­ge­ben­hei­ten sind aller­dings er­heb­liche Logik­schwächen er­kenn­bar, wes­halb man wohl durch­aus auch bei die­ser The­ma­tik ein ge­sun­des Miss­trauen an den Tag legen sollte. Das hat je­doch keiner­lei Ein­fluss auf das Funktio­nie­ren der Ge­schichte, die einen schnell in den Bann zieht und bis zum Ende nach knapp 800 Sei­ten ge­fangen hält. Wie der Autor immer wie­der neue Über­raschungen ein­baut und das Ganze am Ende doch lo­gisch zu­sam­men­passt, zeigt Kön­nen. Alleine die Auf­deckung der Iden­ti­tät des Täters über­rascht, ob­wohl sich heraus­stellt, dass alle zu­vor ein­ge­bau­ten Infor­mati­onen kor­rekt sind.

Für die Übersetzung kann man dieses große Lob nicht uneinge­schränkt über­neh­men. Hier fal­len näm­lich einige Eigen­tüm­lich­kei­ten ins Auge. Das fängt damit an, dass das Capi­tol in Washing­ton manch­mal (nicht immer!) ein­ge­deutscht mit „K“ ge­schrie­ben wird. Auch Ein­hei­ten wer­den mal im ameri­kani­schen Maß, mal im met­ri­schen an­ge­ge­ben. Man ge­winnt bei­nahe den Ein­druck, ein­zelne Teile des Buches wären von unter­schied­lichen Über­set­zern be­ar­bei­tet wor­den, zwi­schen denen keine Ab­sprachen statt­fan­den.

Der Autor wechselt häufig zwischen den unterschiedlichen Prota­gonis­ten be­zie­hungs­weise dem Anta­gonis­ten. Dabei setzt sich das Puzzle nur lang­sam zu­sam­men. Auf­fal­lend ist auch, mit wie weni­gen nament­lich be­kann­ten Charak­teren ein Buch die­ses Um­fangs aus­kom­men kann.

Fazit:

Trotz kleiner Schwächen im Detail kann dieser Robert-Langdon-Thril­ler mit sei­nem ge­konn­ten Hand­lungs­auf­bau über­zeu­gen.

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