Rauchen kann tödlich sein

Jennifer Wellen
Rauchen kann tödlich sein

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Lebensgefährliches Rauchen

Klappentext:
Spring dem Tod mit ’ner Kippe von der Schippe
Als Arnos Frau für ihn einen Arztbesuch arrangiert, sieht er sich gezwungen, der Realität ins Auge zu blicken: Seine jahrelange Qualmerei ist nicht gerade gesundheitsfördernd. Doch seinen „treuesten Freund“ so einfach aufzugeben, ist schwieriger als gedacht …

Rezension:
Als sich Kettenraucher Arno von seiner Frau zu einem Vorsorgetermin überreden lässt, stellt der Arzt auch prompt Unregelmäßigkeiten im Lungenbereich fest. Eine eingehende Untersuchung steht an. Bei Arno läuten die Alarmglocken. Er muss seinen geliebten Glimmstengeln endlich entsagen. Oder ist es dazu etwa schon zu spät?
Rauchen kann tödlich sein. Einem gewohnheitsmäßigen Nichtraucher wie mir braucht man das natürlich nicht erst zu sagen. Daran, dass Jennifer Wellens Protagonist Arno in Lebensgefahr gerät, ist das in seinen Zigaretten enthaltene Nikotin jedoch unschuldig. Nachdem die Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe zunächst beinahe wie ein Beitrag zur Nichtraucherkampagne wirken könnte, nimmt sie zum Finale hin eine überraschende Wendung. Irgendwie beschleicht mich dabei sogar das Gefühl, die Autorin selbst könnte einer gelegentlichen Nikotininhalation nicht gänzlich abgeneigt sein. Egal, ihre Geschichte kann jedenfalls sowohl stilistisch als auch humoristisch überzeugen.

Fazit:
Dieser booksnack beweist humorvoll, dass im Nikotin nicht die einzige Gefahr des Rauchens liegt.

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Ostereier mit Schuss

Sabine Bürger
Ostereier mit Schuss

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Füllung macht den Unterschied

Klappentext:
Eine gefährliche Osterüberraschung
Ostern ist das Fest der Auferstehung und des Neuanfangs. Cornelia nimmt das wörtlich. Sie will ihrer falschen Freundin Gundula einen Denkzettel verpassen. Denn Rache ist süß – oder?

Rezension:
Cornelia ist nicht mehr ganz jung – und trotzdem frisch verliebt. Doch dann sieht sie ihre beste Freundin Gundula mit ihrem Günter. Das schreit natürlich nach Rache. Und was würde sich gerade zu Ostern besser dazu eignen als gefüllte Schokoladeneier. Die Füllung macht den Unterschied! Deshalb ‚würzt‘ Cornelia Gundulas Eier persönlich mit etwas Rauschgift nach. Doch die wirkliche Osterüberraschung wartet noch auf sie …
Die im Rahmen der booksnacks-Reihe erscheinenden Kurzgeschichten variieren sowohl im Genre als auch in der Qualität stark. Dieser humoristische Kurzkrimi gehört qualitätsmäßig zweifellos zu den besseren Ausgaben der Reihe. Sabine Bürger gelingt es, die Rachegedanken ihrer Protagonistin nachvollziehbar und in einem gut lesbaren Stil darzustellen. Wie sich die Story um die ‚getunten‘ Eier weiterentwickelt, soll hier natürlich nicht verraten werden.

Fazit:
Eine spannend-humorvolle Osterfeier, die für kurzweilige Unterhaltung sorgt.

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Verflixt und zugebissen – 2 – Bis dass der Pflock euch scheidet

Allyson Snow
Verflixt und zugebissen – 2 – Bis dass der Pflock euch scheidet

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Freundin des Vampirjägers

Klappentext:
Den heirate ich! Ob er will oder nicht!
Das weiß Amélie bereits seit ihrem fünften Lebensjahr. Dass ihr Traumprinz nicht nur ein ganzes Stück älter ist und vor allem sehr spitze Zähne mit sich herumträgt, tut dabei nichts zur Sache. Ihr Entschluss steht fest: Sobald sie groß ist, wird sie ihren Vampirfreund heiraten!
Ihr Vorsatz gerät jedoch leicht ins Wanken, als ihr unwissentlich Verlobter von heute auf morgen ohne ein einziges Wort verschwindet.
Umso größer ist ihr Erstaunen, als dieser zwanzig Jahre später wieder auftaucht. Unter anderem Namen, um keinen Tag gealtert und vor ihr auf den Knien. Bedauerlicherweise nicht, um den längst überfälligen Heiratsantrag auszusprechen, sondern in echter Bedrängnis. Nicht nur, dass Jason erbittert seine Vormachtsstellung in der Pariser Mafia verteidigen muss, seine Erlegung soll das Meisterstück von Amélies Freund sein – einem Vampirjäger.
Doch eine Frau, die weiß, dass man auf Tinder nie die echte Liebe findet, ist nur zu gern bereit, über diese Kleinigkeiten hinwegzusehen.

Rezension:
Amélie ist erst 5, als sie nachts einen unangemeldeten Besucher im Haus ihrer Eltern entdeckt. Da ihr Vater Vampire jagt, weiß sie sofort, worum es sich bei diesem Besucher handelt. Der ist eigentlich gekommen, um mit Amélies Vater abzurechnen, doch dann entwickelt sich zwischen dem Vampir und dem kleinen Mädchen eine eigenartige Freundschaft – bis der Blutsauger eins Tages unerwartet aus Amélies Leben verschwindet. Jahre später, Amélie ist mittlerweile Journalistin und – Überraschung! – mit einem polizeilichen Vampirjäger liiert, trifft sie auf einen Vampir. Ist das nicht ihr alter Freund aus Kindertagen? Amélie ist sich nicht sicher, hatte sie die Erinnerungen an ihn doch schon fast als kindliche Spinnereien abgetan. Außerdem heißt er anders. Amélie wäre allerdings nicht Amélie und noch dazu Journalistin, wenn sie dem nicht nachgehen würde. Immerhin hatte sie sich ja schon als kleines Mädchen vorgenommen, ‚ihren‘ Vampir mal zu heiraten.
In dieser Fortsetzung ihres humorvollen Vampirromans „Vampire, Pech und P(f)annen“ legt Allyson Snow den Fokus auf Jeremys Boss, den vampirischen Mafiapaten Jason. Jeremy und Linett, die Hauptpersonen des Vorgängers, kommen hier nur noch als beinahe unbedeutende Nebenfiguren vor. Auch diesmal steht natürlich wieder der Humor im Vordergrund, auch wenn der Biss des 1. Teils etwas fehlt. (Für die Vampire) drastische Szenen wie Linetts Bratpfannenkampf sucht man hier vergebens. Während dort hin und wieder auch mal Unschuldige zwecks Vampir-typischer Nahrungsbeschaffung ausgesaugt werden, fehlen auch solche Szenen diesmal weitgehend. Dafür fehlen allerdings auch auffällige Logikfehler, wie sie dort anzukreiden waren. Alles in allem muss man auch „Bis dass der Pflock euch scheidet“ attestieren, den Leser humorvoll und in gelungenem Stil in die Sorgen und Nöte des untoten Vampirlebens einzuführen.

Fazit:
Auch diese Fortsetzung wirft wieder einen sehr humorvollen Blick aufs (Menschen-)Frauen-geplagte Vampirdasein.</p

– Blick ins Buch –

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Ritter Kuoni & Es war der Februar

Thomas Kowa
Ritter Kuoni & Es war der Februar

St,rSt,rSt,bSt,bSt,b

Humor, wo bist du?

Klappentext:
Zwei knackige Kurzgeschichten darüber, wie man die Nachrichten einer Katze entziffert und warum in manchen Monaten einfach mehr Morde passieren als in anderen.

Rezension:
Eine Katze läuft über die PC-Tastatur und hinterlässt Buchstabensalat. Oder verbirgt sich hinter dieser wirren Buchstabenansammlung etwa doch mehr? Ein an einem 29. Februar Geborener hat im Leben kein Glück.
Thomas Kowas humorvolle Kurzgeschichten sind oft eine willkommene Aufheiterung für zwischendurch, denn dem Autor gelingt es meist, den beschriebenen Szenen eine überraschende Pointe abzugewinnen. Leider liegt die Betonung diesmal jedoch auf dem Wörtchen „meist“, denn die beiden in diesem eBook aus der booksnacks-Reihe zusammengestellten sehr kurzen Geschichten können nicht wirklich überzeugen. In beiden Fällen hat man am Ende das Gefühl, dass der Autor zwar eine interessante Idee hatte, diese jedoch nicht zu Ende ausgearbeitet wurde. Eine wirkliche Pointe findet sich leider nicht. Somit stellt dieses eBook bedauerlicherweise den Tiefpunkt aller Kowa-Werke, die ich kenne, dar.

Fazit:
Im Gegensatz zu vielen sehr guten Kurzgeschichten des Autors können diese beiden leider nicht überzeugen.

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Von roten Socken und Zartbitterschokolade

Jennifer Wellen
Von roten Socken und Zartbitterschokolade

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Rote Socken – weiße Kittel

Klappentext:
Eine Kurzgeschichte über rosarotes Liebesglück
Rosa? Nein, schlimmer – schweinchenrosa! Ninas ganze weiße Arbeitskleidung ist verfärbt und das nur wegen einer einzelnen roten Socke, die innen an der Waschtrommel geklebt hat. Dazu ist der nette Kerl, weshalb sie jeden Mittwoch den Waschsalon aufsucht, auch noch vergeben. Sagt ihr zumindest die sexy Unterwäsche in seinem Waschkorb.
Aus diesem Grund beschließt Nina enttäuscht nur noch ein einziges Mal in den Waschsalon zu kommen – um dem Typen seine rote Socke um die Ohren zu hauen, die ihre Wäsche verfärbt hat. Allerdings muss Nina schnell erkennen, dass der Schein oft trügt und Rot durchaus ihre neue Lieblingsfarbe werden könnte …

Rezension:
Weil ihre Waschmaschine defekt war, musste Nina vorübergehend einen Waschsalon nutzen. Obwohl ihre Waschmaschine längst wieder läuft, sucht Nina diesen jedoch weiterhin wöchentlich auf, denn um die gleiche Zeit wäscht dort immer auch ein Mann, an dem sie durchaus Interesse haben könnte. Das ändert sich jedoch, nachdem Ninas weiße Sachen Bekanntschaft mit einer in der Trommel vergessenen roten Socke machen.
Jennifer Wellens Kurzgeschichte aus der bookksnacks-Reihe ist eine nette, kurze Pausen-Lektüre über zwischenmenschliche Beziehungen – nicht mehr und nicht weniger. Durch den angenehmen Schreibstil erfüllt die Story diesen Zweck aber durchaus zufriedenstellend. Was will man von einer Kurzgeschichte mehr erwarten?

Fazit:
Eine unterhaltsame Kurzgeschichte über menschliche Gefühle.

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Verflixt und zugebissen – 1 – Vampire, Pech und P(f)annen

Allyson Snow
Verflixt und zugebissen – 1 – Vampire, Pech und P(f)annen

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

 

Die Assistentin des Paten

Klappentext:
„Wenn eine Frau ein Küchenutensil zwischen den Fingern hat, dann hebe die Hände, gehe langsam drei Schritte zurück, dreh dich um und lauf um dein Leben!“
Wie wahr solche Sprüche sein können, darf der arrogante Vampir Jeremy nun am eigenen Leib erfahren. Linett, Zeugin eines Mordes, soll eine Aussage machen, die nicht nur dem Mörder sondern im Dominoeffekt auch der gesamten Pariser Unterwelt erhebliche Probleme bescheren könnte. Was für Jeremy als leichter Auftrag (Töte das Mädchen!) beginnt, entpuppt sich schon bald als größte Herausforderung für den erfahrenen Auftragskiller.

Rezension:
Jeremy ist Vampir und Auftragskiller. Das passt eigentlich recht gut zusammen, denn seinen Auftraggebern ist es gewöhnlich egal, ob Zielpersonen durch einen Schuss sterben oder ausgesaugt werden. Als Vampir hat man auf diese Weise die benötigten ‚Blutspender‘ und wird auch noch dafür bezahlt. Besser kann sein untotes Leben eigentlich kaum laufen. Doch das ändert sich schlagartig, als er eines Tages auf Linett, Dark-Metall-Sängerin und Zufallszeugin eines Mafiamords, angesetzt wird. Schneller als er ihr seine Zähne in den Hals bohren kann, hat er erst eine Bratpfanne im Gesicht und gleich danach eine Ladung Eisenkraut im Blut. Als Jeremy wieder wach wird, liegt er mit Handschellen gefesselt im Bett – vollständig nackt aber genauso allein. Sobald sein Chef und Freund, ein vampirischer Mafiaboss, davon erfährt, zieht der den Mordauftrag zurück und verlangt von Jeremy stattdessen, Linett als seine neue Assistentin anzuwerben. Was dann folgt, mischt die Unterwelt gründlich auf. Dass Linetts Musikstil durchaus geeignet ist, dem empfindlichen Vampirgehör erheblichen Schaden zuzufügen, ist da noch die harmloseste Nebenwirkung.
Dass Allyson Snows Vampirroman ‚etwas‘ anders ist, ist bis hier wohl schon jedem klargeworden. Statt auf Gruseleffekten liegt der Schwerpunkt eindeutig auf den humorvollen Szenen. Beim Lesen kann man sich kaum überwinden, das Buch zwischendurch mal aus der Hand zu legen, denn die nächste interessante (sprich: für die Vampire peinliche) Szene könnte einem ja schon auf der kommenden Seite erwarten. Die Tatsache, dass stellenweise Romantasy-Elemente ins Spiel kommen, kann man in diesem Umfeld durchaus tolerieren. Negativ muss man dem Buch allerdings einige Logikfehler ankreiden. Beispielsweise erfährt man am Anfang, dass Linett 20 ist. Später erfährt der Leser allerdings, dass ihr ermordeter Freund Tony 4 Jahre jünger als sie und vor 3 Jahren bei ihr eingezogen war. Demzufolge hätte sie mit 17 also eine eigene Wohnung gehabt, in die sie den damals erst 13-jährige Tony aufgenommen hätte. … was anscheinend auch die den Mord untersuchende Polizei nicht einmal verwundert. Ohne derartige Schwächen hätte „Vampire, Pech und P(f)annen“ durchaus auch einen 5. Stern verdient gehabt, denn auch der Erzählstil der Autorin kann überzeugen.

Fazit:
Bei diesem außergewöhnlichen Vampirroman muss der Leser stellenweise um die Gesundheit seines Zwerchfells fürchten.

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Die schöne Köchin Mathilda

Monika Detering
Die schöne Köchin Mathilda

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Besondere Zutaten

Klappentext:
Eine ungewöhnliche Krimi-Kurzgeschichte
Die schöne Köchin Mathilda besitzt ein Restaurant. Herr Heinemann sucht eine Köchin und findet bei ihr die passenden Gerichte. Seine Frau kommt mit. Als Überraschung hat er einen Zwerg dabei und mit jedem Besuch werden es mehr. Die Zwerge haben Namen, bekommen ihr Essen wie Heinemanns.
Westfälische Küche kann Mathilda, das bestätigt auch Eduard, Ober und Helfer in allen Nöten. Gäste amüsieren sich, wenn Herr Heinemann sich mit den Zwergen unterhält. Mathilda nicht. Weder Heinemanns noch Eduard entpuppen sich als die, die sie zu sein vorgeben. Der siebte, der einzige lebendige Zwerg kann trotz eines raffinierten Plans nicht das tun, was er will.

Rezension:
Obwohl Mathilda ein eigenes Restaurant betreibt, kann sie bei einer etwas eigenartigen Anzeige nicht widerstehen. Sie meldet sich darauf – und schon bald hat sie ein paar neue, ziemlich eigenartige Stammgäste. Und doch ist alles ganz anders …
Diese Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe richtig einzuordnen, ist nicht leicht, eigentlich beinahe unmöglich. Das fängt schon beim Genre an. Erst am Ende stellt sich völlig überraschend heraus, in welches die Geschichte um die schöne Wirtin am ehesten passt. … wobei man beim genaueren Nachdenken dann schon wieder zweifelt, weil einige für dieses Genre eigentlich übliche Zutaten dann doch fehlen. Und das Problem des Rezensenten liegt darin, dass man dieses Genre gar nicht nennen kann, ohne einen Großteil der Überraschung zu verraten. Mit anderen Worten gesagt, eignet sich Monika Deterings Geschichte durchaus, den Leser verwirren. Selbst am Ende bleibt eine gewisse Unsicherheit, ob man jetzt wirklich alles richtig auf dem Radar hat. Genau hierin liegt aber auch der Reiz dieses Lese-Snacks.

Fazit:
Eine außergewöhnliche Kurzgeschichte, die mit den Erwartungen des Lesers spielt.

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Büro, Büro

Britta Meyer
Büro, Büro

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Abenteuer hinterm Schreibtisch

Klappentext:
Drei heitere Kurzgeschichten über den ganz normalen Büro-Wahnsinn
Frau Fritze, das Schwimmen und die Liebe
Es gibt Menschen, die behandeln Dienstleister und Verkäufer grundsätzlich von oben herab. Und zum Glück gibt es Menschen wie Frau Fritze.
Rabimmel, rabammel, rabumm
Kundenmama: „Los Alina, du musst auch was singen.“
Kundenkind: „Sing doch selber.“
Das Helga-Projekt
„Willst du den denn als Facebook-Freund?“ – „Nein. Der Mann macht mir Angst, guck mal hier.“ Helga deutet auf die Freunde, die Bradley bisher über Facebook erworben hat. Es sind Freundinnen (Freunde hat er keine), um genau zu sein 17 Freundinnen. Alle heißen Helga.

Rezension:
Wie der Name schon andeutet, sind die Kurzgeschichten aus der booksnacks-Reihe gewöhnlich wirklich kurz. In diesem Fall unterteilt sich diese Kürze jedoch sogar noch auf 3 noch kürzere Einzelgeschichten aus der Feder Britta Meyers. Diese erzählen die ‚Abenteuer‘ einer Reisebüro-Verkäuferin, die diese mit Kunden und Kollegen erlebt. Egal, ob es eine ältere Kundin mit besonderen Reisewünschen, junge Besucher eines Martins-Umzugs oder die (potentiellen) Facebook-Freundschaften einer Kollegin betrifft; für ein Schmunzeln ist bei aller Kürze immer Platz. Besondere Tiefgründigkeit sollte der Leser dabei nicht erwarten, für eine Lesepause vom Alltag eignet sich diese unterhaltsame Mini-Kurzgeschichtensammlung jedoch durchaus.

Fazit:
3 unterhaltsame Geschichtchen aus dem (Nicht-)Alltag eines Reisebüros.

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Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black – 5 – Anchtifis Papyrus

Graham Warren
Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black – 5 – Anchtifis Papyrus

Übersetzung: Renate Warren

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Das Rätsel um Sechmet

Klappentext:
Anchtifi ist im Jenseits ein lebenswichtiger Papyrus abhandengekommen. Er findet einen Weg, um Kate und ihre Freunde auf die Suche nach dem Dokument zu schicken. Während ihrer Suche erleben sie nicht nur das von Hungersnöten gebeutelte Ägypten seiner Zeit, sondern erfahren auch äußerst bedrohliche Tatsachen über die beiden Göttinnen Hathor und Sechmet.

Rezension:
Kate, Alex und Kairo leben zusammen mit Alexʼ Freundin Emmy in dem beinahe palastartigen Haus nahe Luxors, das ihnen ihre Verwandten aus der Vergangenheit am Ende des vorhergehenden Bandes „Pharaonengold“ geschenkt haben. Die relative Ruhe langweilt sie jedoch zunehmend, worauf besonders Kate gereizt reagiert. Aufgerüttelt werden die Freunde erst, als bekannt wird, dass 2 Touristinnen verschwunden sind, offenbar entführt wurden und anscheinend Leute aus dem Jenseits dahinterstecken. Die Überraschung ist groß, als sie erfahren, dass es sich bei den Verschwundenen um 13-jährige Mädchen handelt. Die Spur führt schnell zu Anchtifi, einem Pharao aus der 1. Zwischenzeit – gut 1000 Jahre vor ihrem Freund Ramses –, dem ein Papyrus gestohlen wurde, welcher ihm seine Macht im Jenseits garantiert. Anchtifi bittet die Freunde, die bei den Wiedergekehrten aus der ägyptischen Vergangenheit mittlerweile eine gewisse Berühmtheit erlangt haben, ihm bei der Wiederbeschaffung zu helfen. Doch vieles ist in Wirklichkeit ganz anders, als es vorerst scheint …
Wie schon bei den vorherigen Bänden der Reihe gelingt es Graham Warren auch hier wieder, unerwartete Wendungen gleich reihenweise einzubauen. Vieles, was dem aufmerksamen Leser zuerst als Plothole erscheint, stellt sich plötzlich als Denkfehler der Freunde heraus, durch den der Leser bewusst auf eine falsche Fährte geführt wurde. Ständig wechseln sich Spannung und Action mit humorvollen Momenten ab. Mit diesem Aufbau seiner Geschichte gelingt es dem Autor erneut, das Buch zu einem echten Pageturner zu machen, den man am liebsten ohne Unterbrechung bis zur letzten Seite lesen möchte.
„Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black“ stellen ein außergewöhnliches Urban-Fantasy-Abenteuer mit (mittlerweile 16-jährigen) jugendlichen Helden dar, das sich sowohl von der Thematik als auch vom Stil äußerst positiv vom Genre-typischen abhebt.

Fazit:
Alle Daumen nach oben! Auch dieser Band verdient wieder eine absolute Leseempfehlung an alle Genre-Fans.

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Ein fast perfekter Tag

Lisa Straubinger
Ein fast perfekter Tag

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Mutters Geheimnisse

Klappentext:
Apfelkuchen, Vanilleeis und eine geheimnisvolle Vergangenheit
Ellen hat einen stressigen Tag vor sich. Ihre Tochter Bianca kommt zum ersten Mal nach einem halben Jahr nach Hause. Da muss natürlich alles perfekt sein – kein Wunder, dass ihre Tochter sie für spießig hält. Doch ausgerechnet das vergessene Vanilleeis löst eine Kette von Ereignissen aus, die Ellen nie geahnt hätte.

Rezension:
Während Bianca auf der Fahrt zu ihren Eltern Streit mit ihrem Freund bekommt, stellt ihre Mutter Ellen verzweifelt fest, dass sie vergessen hat, Vanilleeis zu besorgen. Die Fahrt zum Supermarkt verläuft jedoch ganz anders als geplant. Ellens Vergangenheit, von der ihre Tochter nie erfahren darf, holt sie völlig unerwartet ein.
Könnte der Leser am Anfang von Lisa Straubingers Kurzgeschichte wegen des für den Beobachter eher humorigen Streits und der überperfekten Hausfrau noch an eine durchweg lustige Story glauben, muss er diese Annahme dann doch schnell korrigieren. Das Geheimnis der Hausfrau und Mutter stellt sich nämlich als durchaus düster heraus. Mehr sei hier zum Inhalt nicht verraten, um niemanden die Überraschung zu nehmen. Ein Kurzthriller mit humorvollen Elementen – so kann man diese gelungene, kurze Geschichte wohl am besten beschreiben.

Fazit:
Allen Lesern, die auf der Suche nach einer interessanten Pausenlektüre sind, kann dieser booksnack empfohlen werden.

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