Baker Street Tales – 3 – Sherlock Holmes und das Geheimnis der Narrenkappe

Sophie Oliver
Baker Street Tales – 3 – Sherlock Holmes und das Geheimnis der Narrenkappe

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Ein wahrer Holmes

Klappentext:
Ein junger Mann bittet Sherlock Holmes um Hilfe: Jemand trachtet ihm nach dem Leben. Vermeintliche Routine für den berühmten Detektiv. Doch sein Auftraggeber ist ein Kleinwüchsiger, das Corpus Delicti eine Narrenkappe und das letztendliche Todesopfer ein Zimmermädchen. Holmes und Watson ermitteln im winterkalten Oxfordshire und merken bald, dass an diesem Fall nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

Rezension:
Holmes langweilt sich, und aus Erfahrung weiß Watson, dass das nicht lange gutgehen kann. Doch zum Glück meldet sich gerade jetzt ein neuer Klient. Tobias Ervinson ist überzeugt, dass ihm jemand nach dem Leben trachtet. Und das, wo er demnächst zu heiraten beabsichtigt. Wieso ihm jedoch eine tote Amsel in einer Narrenkappe als Drohung zustellt wird, ist rätselhaft. Und was könnte überhaupt jemand gegen ihn und seine bevorstehende Hochzeit einzuwenden haben? Oder ist alles ganz anders, als es den Anschein erweckt?
Der von Sophie Oliver verfasste 3. Band der „Baker Street Tales“ erweist sich als eine Shrlock-Holmes-Story im klassischen Stil. Hier ist alles so, wie es der Leser aus den Originalgeschichten gewohnt ist. Dr. Watson berichtet über den von seinem alten Kameraden Holmes auf gewohnt geniale Weise gelösten Fall, der es an Verzwicktheit mit Arthur Conan Doyles Ideen aufnehmen kann. Auch ansonsten stimmt hier alles; die Charaktere und die Chemie zwischen ihnen genauso wie das viktorianische Feeling. Die einzige kleine Ungenauigkeit ist wohl die Bezeichnung des Klienten als kleinwüchsig, die nicht so richtig in die geschichtliche Epoche passt.

Fazit:
Daumen hoch! Dieser Neo-Holmes ist so, wie man es von einer richtigen Sherlock-Holmes-Geschichte erwartet.

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Baker Street Tales – 2 – Sherlock Holmes und der geheimnisvolle Mister Scrabb

Barbara Büchner
Baker Street Tales – 2 – Sherlock Holmes und der geheimnisvolle Mister Scrabb

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Das Rätsel der Spanier

Klappentext:
Grässliches ereignet sich rund um das längst verlassene Mädcheninternat Glencreacht. Sind die Unfälle und Morde das Werk des dämonischen „Mister Scrabb“?
Sherlock Holmes und Doktor Watson müssen tief in der Vergangenheit graben, ehe sie den Schlüssel finden – einen erotischen Skandal am Hof von Maria Tudor, genannt „Bloody Mary“.

Rezension:
Die Zeitung berichtet von rätselhaften Vorkommnissen in einem abseits gelegenen Haus. Dort sollen mysteriöse Dinge vor sich gehen. Im Gegensatz zu seinem alten Gefährten Sherlock Holmes glaubt Dr. Watson an Übernatürliches. Und er kennt das fragliche Gebäude sogar. Ein alter Kriegskamerad ist seit längerem Hausmeister des ansonsten verlassenen Grundstücks. Spontan entschließt sich Watson, diesem mal wieder einen Besuch abzustatten. Doch zunächst ist dort nichts Ungewöhnliches festzustellen.
Nachdem der 1. Band der „Baker Street Tales“, „Sherlock Holmes und das Phantom von Charing Cross“, das typische Sherlock-Holmes-Feeling leider nicht annähernd einfangen konnte, gelingt dies Barbara Büchner im vorliegenden 2. Band erheblich besser. Auch wenn Watson merklich selbstständiger als in Arthur Conan Doyles Original-Abenteuern agiert, stimmt hier die Chemie des Detektivgespanns. Auch stilistisch schafft es die Autorin, dem Vorbild gerecht zu werden. Natürlich braucht es schließlich doch einen Sherlock Holmes, um die wahren Zusammenhänge enträtseln zu können. Ob man mit der Auflösung wirklich glücklich wird, ist dann freilich doch etwas Geschmackssache.

Fazit:
Dieser Neo-Holmes dürfte den Geschmack treuer Sherlock-Holmes-Fans durchaus treffen.

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Jakob Wolff – Der Alchemist: 1733

Lucian Caligo
Jakob Wolff – Der Alchemist: 1733

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Seltsame Rituale

Klappentext:
Jakob Wolff erhält von seiner Freundin Lilo einen Brief, dass er dringend nach Eberstadt kommen soll. Dort habe sie einen Arzt gefunden, der wohl eine Lösung gegen den Fluch sein könnte. Doch als Jakob dort ankommt, ist das Verhalten der Bewohner mehr als mysteriös. Wieso finden dort seltsame Rituale statt? Und wer ist der Doktor, der als Wohltäter in der Burg geradezu vergöttert wird? Auf der Suche nach den Antworten zu diesen Rätseln geraten Jakob und Lilo in tödliche Gefahr.

Rezension:
Der unsterbliche Hexenmeister Jakob lebt seit Jahrhunderten, doch um seine Seele nicht an den Teufel zu verlieren, muss er jedes Jahr jemanden finden, der ‚für ihn‘ stirbt. Gewöhnlich nutzt er dafür Verbrecher oder irgendwelche Leute, deren Tod ohnehin kurz bevorsteht. Doch unerwartet erreicht ihn ein Brief der ebenfalls unsterblichen Lilo, die einen Arzt gefunden zu haben glaubt, der diesen Fluch eventuell von Jakob nehmen könnte. In der genannten Stadt angekommen, stellt er jedoch fest, dass dort äußerst seltsame Rituale abgehalten werden.
Bei „Jakob Wolff“ handelt es sich um eine Art Heftroman-Reihe, nur dass diese in eBook-Form erscheint. In dieser wird Jakobs Weg durch die Jahrhunderte von wechselnden Autoren verfolgt. Wie der Titel verrät, besucht der Leser den Protagonisten in diesem Fall im Jahr 1733. Ich selbst kenne die anderen Bände der Reihe bisher nicht, doch es wird in der Handlung deutlich, dass Jakob die Gefahren der Inquisition gefühlsmäßig noch nicht ganz überwunden hat. Als er nach Eberstadt kommt und auf dem Marktplatz das Feuer eines obskuren Festes sieht, denkt er zuerst an eine Hexenverbrennung. Doch das Gegenteil ist der Fall: Die Einwohner scheinen der unkonventionellen Tätigkeit des auf der Burg residierenden ‚Arztes‘ auffallend offen gegenüberzustehen.
Auch ohne Kenntnis der vorhergehenden Abenteuer des Protagonisten findet man schnell in Jakobs Abenteuer hinein, was wohl nicht zuletzt auf Lucian Caligos gelungenen Schreibstil zurückzuführen ist.

Fazit:
Für Freunde historischer Fantasy ist diese Kurzgeschichte (und wahrscheinlich die ganze Reihe) einen näheren Blick wert.

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Baker Street Tales – 1 – Sherlock Holmes und das Phantom von Charing Cross

J.J. Preyer
Baker Street Tales – 1 – Sherlock Holmes und das Phantom von Charing Cross

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Watson diskriminiert

Klappentext:
In Charing Cross, dem offiziellen Mittelpunkt Londons, laufen die dunklen Fäden des Falles zusammen in dem Sherlock Holmes und Dr. Watson mit den mörderischen Konsequenzen früherer Ermittlungen konfrontiert werden, in deren Verlauf Baron von Gruner das Augenlicht verloren hatte und der sich nun grausam rächt.

Rezension:
Vor Jahren überführten Holmes und Watson Baron von Gruner. Seitdem sich eines seiner Opfer rächte, ist dieser erblindet und sinnt auf Rache sowohl an der Frau, die ihm Säure ins Gesicht spritzte, als auch an Holmes und Watson. Watson, der schon länger keinen Kontakt mehr zu Holmes hatte, erfährt eines Tages, dass es dem Baron gelungen ist, sich an dieser Frau zu rächen. Und gerade jetzt ist Holmes nicht erreichbar.
Dieser Band bildet den Auftakt zu den „Baker Street Tales“, einer Kurzgeschichtenreihe mit neuen Abenteuern um Sherlock Holmes und Dr. Watson.
Leider gelingt es J.J. Preyer an keiner Stelle der Geschichte auch nur annähernd, das vom Original gewohnte Sherlock-Holmes-Feeling zu treffen. Zum einen liegt das zweifellos daran, dass das Abenteuer hier nicht wie gewohnt von Watson aus der Ich-Perspektive geschildert wird, zum anderen daran, dass speziell Watsons Charakter nicht annähernd getroffen wird. Im Original wäre ein Watson, der sich pausenlos darüber aufregt, dass Holmes ihn nicht seiner Wichtigkeit entsprechend schätzt, absolut unvorstellbar.
Der zu klärende Fall an sich hat mit seinen unerwarteten Wendungen durchaus seinen Reiz, auch wenn das Ende leicht übertrieben wirkt. Lediglich da bekannte Ermittlerpaar wirkt nicht stimmig.

Fazit:
Ein interessanter Kriminalfall, dem jedoch wegen schlecht getroffener Protagonisten das typische Sherlock-Holmes-Feeling fehlt.

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Das Amulett

Annette Dressel
Das Amulett

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Das Geheimnis der Kreuzspinne

Klappentext:
Die Macht der Spinnen
Am Morgen nach einer Schlacht, mitten in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges, erwacht ein junges Mädchen, umgeben von Verwundeten, bedroht von Hunger und verrohten Soldaten. Sie erkämpft sich einen Weg ins Überleben.

Rezension:
Katha ist noch keine 11 Jahre alt, als ihre Mutter verschwindet, sie mitten in einem Heerlager des 30-jährigen Kriegs zurücklässt. Obwohl das Mädchen nicht verwöhnt ist, hat sie nicht die geringste Lust, in ihrem Alter schon die Nachfolge ihrer Mutter als Regimentshure anzutreten. Vorläufig besteht ihre einzige Chance darin, für den Bader Spinnennetze zu sammeln, die dieser für die Wundversorgung benötigt. Dafür darf sie im Lazarettzelt schlafen und bekommt ihren Anteil von der Verpflegung.
Obwohl dieser bokksnack vom Verlag als Fantasy bezeichnet wird, spielen Fantasy-Elemente in der Kurzgeschichte praktisch keine Rolle. Vielmehr ist es eine sehr gelungene Jugendgeschichte um ein Mädchen, das noch viel mehr Kind als Jugendliche ist, durch die Umstände, unter denen es aufwuchs, aber schon gut versteht, wie das Leben in dieser rauen Umgebung läuft. Annette Dressel schafft es, Kathas Leben bildlich darzustellen, ohne dabei zu tief ins Detail zu gehen. Dieses kurze historische Jugendabenteuer muss man als äußerst gelungen bezeichnen.

Fazit:
Ein sehr gelungenes Jugendabenteuer vor historischer Kulisse. Absolut empfehlenswert.

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E-Mails aus dem Süden

Britta Meyer
E-Mails aus dem Süden

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Urlaubsfreuden

Klappentext:
Ab in den Urlaub!
Als Leiterin eines Reisebüros ist das Reisen Britta Meyers täglich Brot. Doch jetzt heißt es für sie selbst: Koffer packen und ab in den Süden! Aber mitten im Sommer ans Mittelmeer? Geht gar nicht! Also reist Britta Meyer stattdessen in das spanische Familienhotel an der Costa de la Luz – alleine. Halb so schlimm, zumindest an den meisten Urlaubstagen …

Rezension:
Was macht eine Reiseexpertin, wenn sie endlich selbst Urlaub hat? Die verreist natürlich. Und wohin? In den Süden. Wohin sonst? Jetzt muss sich zeigen, ob das professionelle Entspannen wirklich so funktioniert, wie sie es ihren Kunden immer verkauft.
In dieser Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe werden die meist heiteren Urlaubserlebnisse einer Alleinreisenden erzählt. Als Stilmittel wählt Autoren Britta Meyer dabei die Form von eMails in die Heimat. So manche der beschriebenen Begebenheiten erinnern einen dabei an den einen oder anderen eigenen Urlaub. Trotzdem will der Funke nicht so recht überspringen. Für eine runde Kurzgeschichte sind diese (fiktiven) Urlaubsnotizen wohl doch etwas zu wenig.

Fazit:
Kurze Urlaubserinnerungen, wie sie wohl jeder aus eigener Erfahrung kennt, aber leider keine wirkliche Geschichte.

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Irren ist menschlich

Karin Kitsche
Irren ist menschlich

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Irrtum mit Personenschaden

Klappentext:
Ein peinlicher Irrtum
Hanna, Ehefrau von Erhard, ist eine selbstbewusste und zupackende Frau. An einem Samstagmorgen passiert ihr allerdings ein peinliches Missgeschick, an das sie noch lange zurückdenken wird.

Rezension:
Hanna ist sauer auf ihren Erhard. Wieso muss der auch immer so leicht bekleidet am Auto herumschrauben? Was da zu sehen ist, geht schließlich nur sie etwas an – ganz bestimmt nicht die Nachbarinnen und schon gar nicht die kichernden Kinder! Also beschließt Hanna, ihren Mann eigenhändig vernünftig zu ‚verhüllen‘.
Karin Kitsches bokksnack lebt ganz von der – wirklich überraschenden – Pointe. Da kann man nur bestätigen: In der Kürze liegt die Würze. Viel mehr kann man von dieser absolut gelungenen Kurzgeschichte leider nicht verraten, ohne damit zu viel vorwegzunehmen. Einfach selber lesen!

Fazit:
Humor in seiner besten Form! Was will der Leser mehr?

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Die Mord GmbH

Bettina Wagner
Die Mord GmbH

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Der besondere Scheidungs-Service

Klappentext:
Ehepartner sind ihre Spezialität …
Lehmann ist alles andere als glücklich in seiner Ehe mit Yvonne. Doch eine Scheidung käme ihn teuer zu stehen. Wie gut, dass die Mord GmbH für jedes Problem die passende Lösung hat

Rezension:
Lehmann, Vorname unbekannt, ist von seiner Frau schon lange nur noch genervt. Eine Scheidung steht jedoch außer Diskussion, denn seinen beruflichen Aufstieg verdankt er nur der Tatsache, dass seine Frau die Erbin der Firma ist. Wenn Yvonne jedoch zufällig sterben würde, wäre das natürlich etwas anderes. Da erwähnt ein Freund zufällig die Dienste der Mord GmbH …
Bettina Wagners Kurzgeschichten weisen sich oft durch einen besonderen Humor aus, bei dem meist auch die unfreiwillige ‚Transformation‘ (mindestens) einer Person vom Lebewesen zur Leiche eine Rolle spielt. Diesem Stil bleibt sie auch hier treu. Die Pläne ihres Protagonisten sind wohl früh offensichtlich, doch Überraschungen bleiben nicht aus. Wie von der Autorin gewohnt wird das alles in einem flüssigen Stil dargeboten.

Fazit:
Für Freunde des humorvollen Kurzkrimis ist dieser booksnack empfehlenswert.

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Der Seelenfänger

Sandra Engler
Der Seelenfänger

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Mord auf offenem Feld

Klappentext:
In der Zeit des Bösen, der Ritter und des Christentums ereignete sich vor vielen hunderten von Jahren in Britannia eine unglaubliche Geschichte. Der zwölfjährige Jonathan begegnet eines Tages bei der Feldarbeit dem Teufel und seiner Gefolgschaft, die Tod und Verderben über das Land bringen. Gemeinsam mit seinem Freund Adam versucht er, vor dem Teufel zu fliehen. Gelingt es ihm noch rechtzeitig, seine Pflegemutter und das Dorf vor der Bedrohung zu warnen?
Diese Geschichte ist ab 12 Jahren geeignet.

Rezension:
Als Jonathan gerade zusammen mit seinem Stiefvater und anderen Dorfbewohnern auf dem Feld arbeitet, werden sie von unheimlichen Männern auf flammenden Pferden überfallen. Diese Männer, deren Anführer offenbar der Teufel höchstpersönlich ist, töten alle. Nur Jonathan und seinem Freund Adam gelingt die Flucht.
Sandra Englers Kurzgeschichte ist wirklich sehr kurz ausgefallen. Der Leser gewinnt dabei den Eindruck, dass es sich nur um den Epilog einer umfangreicheren Geschichte handelt. (Was insoweit stimmt, dass eine Fortsetzung angekündigt ist.) Leider kann die Geschichte jedoch auch sprachlich nicht überzeugen, wodurch die an sich brauchbare Grundidee verpufft.

Fazit:
Für sich genommen ist diese Kurzgeschichte nicht tragfähig. Eventuell könnte sie mit der kommenden Fortsetzung ein lesbares ganzes bilden.

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Die oberen Zehntausend

Thomas Kowa
Die oberen Zehntausend

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Vom Portier zur High Society

Klappentext:
Die Nacht der lebenden Toten
Ein Concierge, der endlich einmal auf der anderen Seite stehen will. Ein schmutziger Deal und ein paar Untote, die irgendwie nicht einsehen wollen, dass sie in dieser Geschichte eigentlich nichts zu suchen haben.

Rezension:
Was macht ein Portier, der sich zu höhere berufen fühlt? Er hat ständig mit den ‚feinen Leuten‘ zu tun, aber der eigene Aufstieg in diese Gesellschaft ist natürlich nicht ganz einfach. Es sei denn, man hilft mit ein paar nicht ganz so legalen Mitteln nach. Ob eine kleine Liebelei mit der schwerreichen Edeltraud von Schwerin den ultimativen Schritt darstellen kann? Hauptsache, diesem Plan stellen sich nicht irgendwelche Zombies in den Weg.
Thomas Kowas Kurzgeschichte, die sowohl solitär in diesem booksnack als auch als Bestandteil der Kurzgeschichtensammlung „Nehmen Sie am Saturnring die dritte Ausfahrt“ erschienen ist, erzählt in kompakter Form die Geschichte eines Betrügers und Hochstaplers. Dass dann die Zombies ins Spiel kommen, erscheint allerdings doch etwas konstruiert. Der für den Autor typische, teilweise etwas eigenwillige Humor spielt natürlich auch in dieser Geschichte eine große Rolle, erreicht aber nicht ganz das Niveau, dass man von anderen seiner Geschichten gewohnt ist. Trotzdem liegt auch diese Kurzgeschichte Niveau-mäßig über vielen vergleichbaren anderer Autoren.

Fazit:
Dieses humorvolle Zombie-Abenteuer wird Freunden etwas abstrusen Humors sicher Spaß machen.

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