Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black – 6 – Sechmets Zorn

Graham Warren
Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black – 6 – Sechmets Zorn

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Thutmosisʼ Probleme

Klappentext:
In Sechmets Zorn, dem 6. Band der Serie „Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black“, versuchen Kate, Alex und Kairo herauszufinden, warum man sie von Luxor, ihrem Beschützer Ramses und ihrer gesamten historischen Familie ferngehalten hat. Irgend etwas muss vor sich gehen, in Luxor ist es sonst nie so ruhig, jedenfalls nicht wochenlang. Die Leute aus der Vergangenheit sind nicht so, Leute aus der Vergangenheit bleiben nie lang friedlich.

Rezension:
Wie Kate, Alex und Kairo bereits nach der Wiederbeschaffung von „Anchtifis Papyrus“ im letzten Band vermuteten, dienten sowohl dieser als auch verschiedene neue Zwischenfälle hauptsächlich dazu, sie vom eigentlichen ‚Tatort‘ abzulenken. Nur was will man vor ihnen verbergen – und wer ist vor allem „man“? Die Tatsache, dass sowohl Nachtifi als auch Thutmosis anscheinend spurlos verschwunden sind, weckt den Verdacht der Freunde. Oder sollten das wieder nur Ablenkungsmanöver sein? Dass Sachmet etwas mit dem Durcheinander im Jenseits zu tun hat, scheint zumindest festzustehen. Eine der wenigen Spuren führt nach Deutschland, wo Alexʼ Stiefvater derzeit lebt.
Mit diesem 6. Band endet Graham Warrens Urban-Fantasy-Abenteuer um die junge Britin Kathryn Black und deren Freunde. Auch diesmal bekommen diese es natürlich wieder mit den Problemen ihrer ‚historischen Familien‘ und anderer Leute aus dem Jenseits zu tun und müssen dabei einige gefährliche Abenteuer überstehen. Wie gewohnt geht es dabei spannend, dank einiger humorvoller Episoden aber auch unterhaltsam zu. Leider zählt das eigentliche Finale eher zu den schwächeren Momenten der ansonsten sehr gelungenen Reihe. Der beinahe schon schnulzige Abschluss, bei dem obendrein einige über längere Zeit aufgebaute Fragen unbeantwortet bleiben, enttäuscht in dieser Hinsicht etwas. Auch wenn dieser Band ansonsten das von den vorhergehenden 5 gewohnte hohe Qualitätsniveau durchaus halten kann, wäre ein befriedigenderer Abschluss zu wünschen gewesen, wobei diese Kritik allerdings ausschließlich die letzten beiden Kapitel betrifft. Fans der „Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black“-Reihe werden auf diesen Abschied von den 3 abenteuerlustigen Freunden natürlich trotzdem keinesfalls verzichten wollen. Aber vielleicht veröffentlicht der Autor ja irgendwann doch noch eine Fortsetzung, in der es noch einige Antworten gibt? Band 3 stellte ja auch schon ein vermeintliches Ende dar.

Fazit:
Kathryn Blacks Abenteuer enden, wo sie begannen: in Ägypten. Dieses Buch stellt den Abschluss der abenteuerlichen Urban-Fantasy-Reihe dar.

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Nachtkämpfer – 1

Linda Winter
Nachtkämpfer – 1

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Der Dschungel der Großstadt

Klappentext:
Eine Gruppe junger Kämpfer beschützt die Bevölkerung New Yorks vor den Kreaturen der Nacht
Die Kinder der Nacht leben parallel zur Menschenwelt, unerkannt, doch gefährlich. Dämonen, Werwölfe und Vampire. Seit Anbeginn der Zeit sind die Nachtkämpfer damit betraut, diese Kreaturen zu bekämpfen. Krieger, Ritter, Jäger sowie Magier werden darauf trainiert sie in Schach zu halten, die Menschheit vor ihnen zu beschützen und das Geheimnis zu bewahren. Doch genau dieses droht nun entdeckt zu werden, denn die Kreaturen wandern in die Städte und verändern sich. Um der Situation Herr zu werden, beruft der Nachtrat die besten Kämpfer nach New York um sie zu Stadtkämpfern auszubilden. Unter ihnen befinden sich die einundzwanzigjährige Jägerin Cleo und ihr bester Freund Jim, der Krieger Loki, die Magierin Mia sowie die drei Ritter Tobias, Oli und Vera. Aus den unterschiedlichsten Regionen der Erde stammend und grundverschieden müssen sich die sechs jungen Nachtkämpfer als Einheit den Gefahren und Herausforderungen stellen, welche sie mit dem Experiment Stadtnachtkämpfer erwartet.

Rezension:
Als Nachtkämpferin ist es Cleos Job, in den Weiten Sibiriens Kreaturen der Nacht zu jagen. Vampire, Werwölfe und diverse andere hinterhältige Geschöpfe sind ihre Gegner. Loki bekämpft in Schottland ähnliche Probleme, genau wie Tobias und Oli in Australien oder Mia in Japan. So ähnlich ihre Aufgaben sind, so unterschiedlich sind die Charaktere der Nachtkämpfer, die unterschiedlichen Kasten angehören. Als sich jedoch in New York eine wahre Epidemie der dunklen Wesen anbahnt, braucht der Nachtrat seine besten Leute dort. Obwohl diese alle lieber in ihrem bisherigen Einsatzgebiet als Einzelkämpfer weiterarbeiten würden, lässt man ihnen keine Wahl. Sie müssen ein Team bilden. Das Problem dabei ist, dass sich Jäger wie Cleo, Krieger wie Loki, Ritter wie Tobias und Oli sowie Magier wie Mia traditionell nicht ausstehen können. Wird es das gemeinsame Ziel schaffen, die so verschiedenen Nachtjäger zusammenzuführen?
Die Linda Winters neuer Urban-Fantasy-Reihe zugrundeliegende Idee klingt irgendwie vertraut und doch auch wieder neu. Ein Team von Kämpfern, das möglichst unbemerkt von ‚normalen‘ Menschen mitten in einer Großstadt Geschöpfe der Nacht jagt, klingt durchaus interessant und könnte spannend werden. Zumindest in diesem Auftaktband der Reihe finden Interaktionen mit phantastischen Gegnern jedoch nur in wenigen Szenen statt. Den weitaus größeren Teil nimmt der ‚Zickenkrieg‘ zwischen den (auch männlichen) Nachtkämpfern ein. Ein Urban-Fantasy-Feeling kommt dabei kaum auf.
Dem bisher geäußerten Kritikpunkte könnte man zugutehalten, dass dieser Band erst die Einleitung in die eigentliche Handlung darstellt, in der das Fantasy-Element dann hoffentlich einen größeren Raum einnehmen wird. Allerdings muss man auch den sprachlichen Feinschliff bemängeln. Insbesondere die Zeitformen werden teilweise recht wild durcheinandergemischt. Hier wäre eine gründliche Überarbeitung angeraten. Alles in allem muss man sagen, dass nach diesem Band noch nicht absehbar ist, inwieweit sich diese Reihe hin zu einer interessanten Handlung entwickeln kann.

Fazit:
Dieser Auftakt zu einer Urban-Fantasy-Reihe im wörtlichen Sinn bietet noch einiges Verbesserungspotenzial.

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Das Erbe der Macht – 12 – Allmacht

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 12 – Allmacht

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Showdown in Iria Kon

Klappentext:
Das Finale ist da!
Max hat einen waghalsigen Plan gefasst. Zusammen mit seinen Freunden tritt er eine Reise an, um einen geheimnisvollen Plan auszuführen. Doch schon ein falscher Schritt kann das Ende bedeuten.
Unterdessen sammelt Johanna ihre Armee, um Iria Kon anzugreifen. Doch die Schattenfrau erwartet sie bereits.
Das Ende des ersten Zyklus wird alles verändern. Sei dabei, wenn Streitmacht und Allmacht aufeinander treffen und die Weichen für die Zukunft neu gestellt werden.

Rezension:
Nachdem die Schattenfrau alle 3 Sigilsplitter in ihren Besitz bekommen konnte, besitzt sie die magische Allmacht. Es gibt fast nichts, das ihrer Magie widerstehen könnte. Auch wenn die gesamte Kampfkraft der Lichtkämpfer zusammengezogen wird, um ihre Bastion im antiken Iria Kon anzugreifen, ist die Wahrscheinlichkeit eines Erfolgs eher gering einzuschätzen. Die einzige Hoffnung liegt auf Maxʼ geheimnisvollem Plan, den er zusammen mit seinen Freunden in Angriff nimmt. Doch dieser ist nicht nur gefährlich, sein Erfolg ist überdies äußerst zweifelhaft.
Im 12. Band seiner Urban-Fantasy-Reihe „Das Erbe der Macht“ bläst Andreas Suchanek zum großen Finale – und das sogar mit der doppelten Länge der bisherigen Bände. Aber keine Sorge; es ist nur ein Staffelfinale! Wie man es von ihm gewohnt ist, legt der Autor bei dieser Gelegenheit gleich wieder zahlreiche Spuren zu in den folgenden Bänden zu erwartenden Handlungssträngen. Trotzdem wird hier ein gewisser Schussstrich gezogen, genauer gesagt unter den die bisherige Handlung dominierenden Erzählstrang um die Schattenfrau.
Dem für seine unter Dauerspannung stehenden, extrem komplex aufgebauten Geschichten bekannten Autor ist mit diesem Band wieder ein Meisterwerk mit unzähligen Überraschungen gelungen. Allen Fans dieser Reihe werden beim Lesen wohl an manchen Stellen die Herzen beinahe stehenbleiben, so sehr wird die Spannung in die Höhe getrieben. Genau so müssen (elektronische) Heftromanreihen aussehen!

Fazit:
Dieses spannungsgeladene Staffelfinale mit einigen Überraschungen ist für alle Fans der „Das Erbe der Macht“-Reihe schlichtweg ein Muss!

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Lila Winkelbaum und das Geheimnis der Zeituhr

Julian Wolf
Lila Winkelbaum und das Geheimnis der Zeituhr

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Das Geheimnis des Direktors

Klappentext:
Gleich am ersten Tag an Lilas neuer Schule steht ein Besuch im Museum auf dem Programm. Eine Ausstellung über die Zeit – wie langweilig! Doch dann wird aus dem Museum ein wertvolles Ausstellungsstück gestohlen: eine ägyptische Sonnenuhr, mit deren Hilfe man durch die Zeit reisen kann.
Lila ist sofort Feuer und Flamme, und macht sich gemeinsam mit ihrer Freundin Jane an die Aufklärung des Diebstahls. Als dann noch ein zweiter magischer Gegenstand gestohlen wird, überschlagen sich die Ereignisse. Und dann kommen auch noch die „kleinen Freunde“ ins Spiel – geheimnisvolle Wesen aus der 5. Dimension.

Rezension:
Johanna Evelyn Miranda Liliane Winkelbaum, die ihren Namen hasst und lieber nur Lila genannt werden möchte, ist neu auf dem Gymnasium und kennt die meisten ihrer Mitschüler noch nicht. Trotzdem ist sie sich mit ihnen einig, dass die Sonderausstellung zum Thema „Zeit“, die die Lehrerin mit ihnen besucht, ziemlich langweilig ist. Das ändert sich allerdings schlagartig, als der Museumsdirektor, der die Klasse höchstpersönlich führt, den Diebstahl des Prunkstücks der Ausstellung, einer altägyptischen Zeituhr, welche der Legende zufolge Zeitreisen ermöglichen soll, bemerkt. Lila und ihrer neuen Freundin Jane fallen einige Unstimmigkeiten auf. Sie beschließen, selbst Nachforschungen anzustellen. Schnell wird der Museumsdirektor selbst zu ihrem Hauptverdächtigen.
Dass sich Julian Wolfs Detektivabenteuer hauptsächlich an junge Leser wendet, machen schon Cover und Klappentext deutlich. Anders als letzterer vermuten lässt, spielen Fantasy-Elemente in diesem Buch jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Der Fokus liegt eindeutig auf der Suche der beiden Mädchen nach dem gestohlenen historischen Artefakt. Der recht geradlinige Erzählstil ist dabei wohl dem anvisierten Alter der Zielgruppe zuzuschreiben. Die wahren Zusammenhänge des Diebstahls sind trotzdem raffiniert ausgetüftelt und führen – wie bei Detektivstories üblich – zuerst auf diverse falsche Fährten. Leider trüben ein paar Logiklücken den ansonsten guten Eindruck der Geschichte etwas. Ob diese Lesern in Lilas Alter (etwa 10 Jahre) allerdings überhaupt auffallen, muss offenbleiben.

Fazit:
Ein spannendes, mit Fantasy-Elementen angereichertes Detektivabenteuer für junge Leser.

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Die Artuslinde

Manuela O. Tietsch
Die Artuslinde

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Artusʼ Wunsch

Klappentext:
Zutaten:
1 Comiczeichnerin aus dem 21. Jahrhundert
1 zauberkräftige Linde*
1 Artusritter*
1 Wahre Liebe
je 1 Prise Freude und Leid
1 Zauberer, Merlin*
*aus biologischem Anbau
Zubereitung:
Den Lieblingsplatz aufsuchen, schöne Musik einschalten.
Die angerichteten Zutaten Zeile für Zeile, Seite für Seite lesen und genießen.
Warnung:
Nicht zu schnell verschlingen, es besteht Suchtgefahr.

Rezension:
Den Klappentext dieses Buches kann man wohl eindeutig als unkonventionell bezeichnen. Da stellt sich natürlich die Frage, was man davon erwarten kann. Manuela O. Tietsch schickt ihre „Comiczeichnerin aus dem 21. Jahrhundert“ per Zeitreise in Artusʼ Zeit, wo sie auf den (garantiert ohne Kunstdünger aufgezogenen) Ritter trifft. Dann kommt auch schon Zutat Nummer 4 ins Spiel. Mit anderen Worten: Diese Zeitreise-Fantasy entpuppt sich als Romantasy. Die Rolle eines schottischen Schreiners (aus dem 21. Jahrhundert), der zwischendurch immer wieder in kurzen Zwischenkapiteln auftaucht, stellt sich erst ganz am Ende heraus.
Aber der Reihe nach: Die gerade arbeitslos gewordene Comiczeichnerin Helene macht mit dem Rad einen Ausflug. Eine hinter einer dichten Hecke verborgene Lichtung mit einer majestätischen Linde bietet an dem warmen Tag die ideale Möglichkeit zur Rast. Helene schläft ein – und als sie wieder aufwacht, hat sich die Welt außerhalb der Lichtung radikal verändert. Nicht nur, dass ihr Fahrrad verschwunden ist, scheinen die merkwürdig gekleideten Menschen, denen sie begegnet, vor ihr und ihrem Auftreten Angst zu haben. Als ihr schließlich auch noch gerüstete Ritter über den Weg reiten, begreift Helene, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Ein durch Verletzungen entstellter Burgherr nimmt sich schließlich Helenes an. Dieser stellt sich als Gefolgsmann des berühmten Artus heraus. Helene erfährt, dass auch Merlin tatsächlich an dessen Hof lebt. Wer, wenn nicht der, könnte ihr helfen, wieder in ihre eigene Zeit zurückzukehren? Nachdem sie sich in ihren Retter verliebt, ist sie sich jedoch plötzlich nicht mehr sicher, ob sie das überhaupt will.
Wie bereits erwähnt, trifft Romantasy hier auf Zeitreise-Story. Zumindest letztere kann einige interessante Ideen vorweisen, bei denen sich die Protagonistin durch ein Abenteuer in einer ihr fremden Umgebung kämpfen muss. Das ergibt eine durchaus interessante Handlung mit einigen spannenden Wendungen. Allerdings tritt der Romantik-Aspekt zwischendurch immer wieder in den Vordergrund. Ob man das mag, ist natürlich vor allem Geschmackssache. Der gelungene Stil der Autorin kann jedoch auch dieser Zutat eher abgeneigte Leser bei der Geschichte halten.

Fazit:
Ein interessantes Zeitreise-Abenteuer im Umfeld von Artus und Merlin, das von romantischen Verwicklungen überlagert wird.

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Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black – 5 – Anchtifis Papyrus

Graham Warren
Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black – 5 – Anchtifis Papyrus

Übersetzung: Renate Warren

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Das Rätsel um Sechmet

Klappentext:
Anchtifi ist im Jenseits ein lebenswichtiger Papyrus abhandengekommen. Er findet einen Weg, um Kate und ihre Freunde auf die Suche nach dem Dokument zu schicken. Während ihrer Suche erleben sie nicht nur das von Hungersnöten gebeutelte Ägypten seiner Zeit, sondern erfahren auch äußerst bedrohliche Tatsachen über die beiden Göttinnen Hathor und Sechmet.

Rezension:
Kate, Alex und Kairo leben zusammen mit Alexʼ Freundin Emmy in dem beinahe palastartigen Haus nahe Luxors, das ihnen ihre Verwandten aus der Vergangenheit am Ende des vorhergehenden Bandes „Pharaonengold“ geschenkt haben. Die relative Ruhe langweilt sie jedoch zunehmend, worauf besonders Kate gereizt reagiert. Aufgerüttelt werden die Freunde erst, als bekannt wird, dass 2 Touristinnen verschwunden sind, offenbar entführt wurden und anscheinend Leute aus dem Jenseits dahinterstecken. Die Überraschung ist groß, als sie erfahren, dass es sich bei den Verschwundenen um 13-jährige Mädchen handelt. Die Spur führt schnell zu Anchtifi, einem Pharao aus der 1. Zwischenzeit – gut 1000 Jahre vor ihrem Freund Ramses –, dem ein Papyrus gestohlen wurde, welcher ihm seine Macht im Jenseits garantiert. Anchtifi bittet die Freunde, die bei den Wiedergekehrten aus der ägyptischen Vergangenheit mittlerweile eine gewisse Berühmtheit erlangt haben, ihm bei der Wiederbeschaffung zu helfen. Doch vieles ist in Wirklichkeit ganz anders, als es vorerst scheint …
Wie schon bei den vorherigen Bänden der Reihe gelingt es Graham Warren auch hier wieder, unerwartete Wendungen gleich reihenweise einzubauen. Vieles, was dem aufmerksamen Leser zuerst als Plothole erscheint, stellt sich plötzlich als Denkfehler der Freunde heraus, durch den der Leser bewusst auf eine falsche Fährte geführt wurde. Ständig wechseln sich Spannung und Action mit humorvollen Momenten ab. Mit diesem Aufbau seiner Geschichte gelingt es dem Autor erneut, das Buch zu einem echten Pageturner zu machen, den man am liebsten ohne Unterbrechung bis zur letzten Seite lesen möchte.
„Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black“ stellen ein außergewöhnliches Urban-Fantasy-Abenteuer mit (mittlerweile 16-jährigen) jugendlichen Helden dar, das sich sowohl von der Thematik als auch vom Stil äußerst positiv vom Genre-typischen abhebt.

Fazit:
Alle Daumen nach oben! Auch dieser Band verdient wieder eine absolute Leseempfehlung an alle Genre-Fans.

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Im Zeichen des Lotus – 13 – Der Duft von Maiglöckchen

Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus – 13 – Der Duft von Maiglöckchen

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Prinzessin Hope

Klappentext:
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Der Kampf gegen Beryll ging glimpflich für Penelope und Titus aus. Sie haben überlebt, fürs erste, denn sie sind weit davon entfernt, sich in Sicherheit zu befinden. Stunden des Leids und der Regeneration überbrückt die junge Frau damit, dass sie von Hope erzählt, der Prinzessin, die sie einst gewesen ist und von der Titus hofft, dass sie es wieder sein kann.
Währenddessen kehrt der Gott der Nim nach Cork zurück. Er mag diese Schlacht verloren haben, aber die Ewigkeit ist auf seiner Seite und er hat noch den ein oder anderen Trumpf im Ärmel. Für ihn hat das Spiel erst richtig begonnen.

Rezension:
Titus und Penelope haben sich gefunden und wissen endlich, dass sie Geschwister sind. Der Kampf gegen Beryll hat jedoch seine Spuren hinterlassen. Während die Solani eine Rettungsmission planen, kehrt Beryll nach Irland zurück – und er scheint noch den einen oder anderen Trumpf im Ärmel zu haben.
Mit dem 13. Band geht Valerie Loes Urban-Fantasy-Reihe „Im Zeichen des Lotus“ schon in die 3. Staffel. Nachdem in Staffel 1 Penelopes Identitätsfindung und in Staffel 2 Titusʼ Vergangenheit im Mittelpunkt standen, gestattet dieser Band ein kurzes Durchatmen. Worauf der Fokus der neuen Staffel liegen wird, ist noch nicht eindeutig erkennbar. Da allerdings noch genügend offene Fäden erkennbar sind, ist wohl kaum davon auszugehen, dass der Autorin in näherer Zukunft die Ideen ausgehen könnten. Im Gegenteil, schwimmt sich die Geschichte um Solani und Nim doch immer mehr frei. So kann man wohl davon ausgehen, dass der Krieg zwischen den Göttern Beryll und Glacien sowie deren Getreuen auch weiterhin für interessante phantastische Unterhaltung sorgen wird.

Fazit:
Zum Start in die 3. Staffel gibt es ein kurzes Durchatmen. Doch es bleibt spannend!

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Magische Bücher

Daphne Unruh
Magische Bücher

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Auf nach Leipzig!

Klappentext:
Mira liebt Bücher über alles. Ihr Bett vor dem riesigen Bücherregal ist der herrlichste Ort auf der Welt. Von hier aus erlebt sie die unglaublichsten Abenteuer. Als sie in einer Online-Leserunde ihre Lieblingsautorin kennenlernt, ahnt sie nicht, was das für Folgen haben kann. Plötzlich scheinen sich die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit zu verwischen …
Die Story spielt in der magischen Welt der Zauber der Elemente-Reihe, kann aber unabhängig davon gelesen werden.

Rezension:
Miras liebste Freizeitbeschäftigung ist das Lesen. So ist es absolut untypisch für sie, eines Abends einfach aufzubrechen, um ohne das Wissen ihrer Eltern nach Leipzig zu fahren. Das wird ihr jedoch erst bewusst, als sie schon unterwegs ist. Noch dazu hat sie ihre Brille vergessen – und stellt überrascht fest, diese plötzlich gar nicht mehr zu brauchen. Außerdem fällt ihr ein, dass sie die Adresse ihrer Freundin, die sie nur aus dem Internet kennt und zu der sie will, überhaupt nicht weiß. Die Situation weist bedrückende Ähnlichkeit mit ihrer Lieblings-Buchreihe auf, über deren Handlung sie im Internetforum mit eben jener Freundin aus Leipzig und der Autorin immer wieder diskutiert hat.
Daphne Unruh setzt mit dieser kurzen Geschichte eine wirklich außergewöhnliche Idee um. In dieser lässt sie die fiktiven Fans Mira uns Taria ihrer wirklich existierenden Urban-Fantasy-Reihe „Zauber der Elemente“ in eben deren Welt ‚hineinfallen‘. Natürlich muss sie persönlich auch in die von ihr erschaffene Welt eintauchen, um ihre beiden Fans zu finden. Was sie dabei nicht bedenkt, ist, dass ihre Figuren in dieser Welt ein eigenes Leben mit eigenem Willen haben.
Ich muss zugeben, dass mir ein vergleichbares Konzept bisher nicht begegnet ist. Obwohl ich die „Zauber der Elemente“-Reihe nicht kenne, konnte ich die grundlegenden, für diese Geschichte nötigen Elemente anhand des Geschehens rasch zuordnen. Auch wenn die eigentlichen Fantasy-Elemente erst relativ spät in Erscheinung treten, kann die Geschichte, die man mit Miras Augen erlebt, fesseln. Die Autorin nutzt die Handlung, um außer ihrer abgeschlossenen Reihe auch Hinweise auf eine kommende einzustreuen.

Fazit:
Dieses Urban-Fantasy-Abenteuer verfolgt eine außergewöhnliche Idee, indem es die Realität mit einer real existierenden Buchreihe verknüpft.

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Die Erben der alten Zeit – 1 – Das Amulett

Marita Sydow Hamann
Die Erben der alten Zeit – 1 – Das Amulett

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Der Weg durch den Nebel

Klappentext:
„Die Erben der alten Zeit – Das Amulett“ ist der erste Band einer Trilogie um „Die Erben der alten Zeit.“ Erzählt wird die Geschichte des Waisenkinds Charlotta Johansson ― genannt Charlie ―, das in den Besitz eines mysteriösen Amuletts gerät. Das Mädchen landet in einer fremden Welt, in der Magier, benannt nach nordischen Göttern, herrschen und in der sie sich gegen den grausamen Despoten Oden behaupten muss. Charlies Schicksal ist mit dem einer jungen Frau auf dem Planeten Euripides verschränkt. Doch was genau haben die beiden gemeinsam? Und welche Rolle spielt das Amulett dabei?
Das Buch erschien zunächst in Eigenregie und wurde als E-Book über Nacht zum Überraschungserfolg. Die aktuelle Ausgabe von Grassroots Edition ist inhaltlich und sprachlich vollkommen überarbeitet.

Rezension:
Als ein offenbar ausgesetztes, nur wenige Monate altes Baby unter äußerst mysteriösen Umständen aufgefunden wird, entschließen sich die schwedischen Behörden, genau diese Fundumstände geheimzuhalten. 14 Jahre später hat Charlotta, wie man das Kind nennt, mehrere Pflegeeltern hinter sich und lebt wieder mal im Kinderheim. Nach einem eigenartigen Vorfall entschließt sie sich, endlich die Identität ihrer wahren Eltern in Erfahrung zu bringen. Sie stiehlt im Jugendamt ihre Akte und flieht aus dem Heim. Eine versiegelte Seite dieser Akte verrät Charlotta die genauen Umstände ihres Auffindens. Außerdem liegt der Akte ein eigenartiges Medaillon bei, das damals bei ihr gefunden wurde. Doch während dem Mädchen noch nicht klar ist, wie und wo es mit der Suche nach seinen Eltern beginnen soll, findet es sich überraschend in einer anderen Welt wieder, die manche Züge mit der germanischen Mythologie gemein hat. Magie ist hier real! Auf Charlotta wartet ein Abenteuer, bei dem jede Information, die sie findet, nur um so mehr neue Fragen aufwirft.
Urban-Fantasy-Stories, in denen ein Protagonist meist unerwartet in eine Parallelwelt gerät, finden sich in großer Zahl. Ich kann nicht zählen, wie viele Rezensionen ich schon für derartige Bücher verfasst habe. Bei diesem recht umfangreichen Werk, das der Auftakt der „Die Erben der alten Zeit“-Trilogie ist, muss ich allerdings feststellen, dass es sich qualitativ deutlich von den meisten vergleichbaren Büchern abhebt. Die Welt – oder genauer gesagt sogar ein ganzes Weltengefüge – die Marita Sydow Hamann hier vor dem Leser entfaltet, ist ungeheuer komplex. Dabei nimmt die Autorin sowohl auf die nordische als auch die griechische Sagenwelt Bezug. Die Autorin führt ihre Leser gemeinsam mit Charlotta, die sich in dieser Welt als Junge ausgibt, immer tiefer in die mythologischen Grundlagen ein, wobei ihre Welt(en) dieses Buches durchaus in manchem von der der traditionellen Sagen abweicht. Verwoben wird der dominierende Handlungsstrang um Charlottas Abenteuer in einer mittelalterlich geprägten Umgebung mit einen in die ScienceFiction hinein tentierenden um eine junge Frau, die in einer weit fortgeschrittenen Kultur von Archäologen aufgefunden und aus einem 14.000-jährigen ‚Schlaf‘ geweckt wird. Urheber des Dauerschafs war anscheinend ein Medaillon, dass Charlottas sehr ähnelt. Dieses ganze Handlungsgeflecht wird in diesem Band systematisch und sehr vielversprechend aufgebaut, sodass die Erwartung an die beiden Fortsetzungen sehr hoch ausfallen. Es wird sich zeigen müssen, ob diese sich als gerechtfertigt erweisen werden.
Auch die sprachliche Gestaltung des Textes kann überzeugen. Ein paar kleinere, für die eigentliche Handlung jedoch unbedeutende Logikprobleme können den guten Eindruck nicht trüben.

Fazit:
Ein überzeugender Auftakt zu einer sehr komplexen Urban-Fantasy-Handlung mit interessanten Charakteren.

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Valerie Dearborn – 1 – Liebe ist Finsternis

Caroline Hanson
Valerie Dearborn – 1 – Liebe ist Finsternis

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Die Träume der Emphatin

Klappentext:
Valerie Dearborn will ein unbeschwertes Leben, aber stattdessen ist ihr Leben eher wie ein Kugelfisch: stachelig, ungewöhnlich und – wenn nicht genau richtig gehandhabt – tödlich. Als sie für ihr Studium nach London geht, weiß sie, dass sie endlich frei ist. Ihr Vater und Fast-Freund sind in Kalifornien und sie hat dem Vampirgeschäft endgültig den Rücken gekehrt. Oder etwa nicht? Sie zieht die Aufmerksamkeit von Lucas, einen 1600 Jahre alten Vampir und König seiner Art, auf sich. Er ist außerdem verdammt heiß. So golden wie Luzifer und ebenso verführerisch, macht er Valerie ein Angebot, das sie nicht ablehnen kann – sie soll ihm helfen herauszufinden, ob die Anderen (Empathen, Fey und Werwölfe) noch existieren oder er wird aufhören, diejenigen zu beschützen, die sie liebt. Lucas sagt ihr, dass Empathen die größte Schwäche eines Vampirs waren, bevor sie vor hunderten von Jahren ausstarben. Während die Fey oder Werwölfe Vampire töten könnten, konnten Empathen sie zu Sklaven machen, sie beliebig mit Emotionen verführen oder ihnen Schaden. Das Detail, das er ausläßt? valerie ist eine Empathin. Uns nach 1600 Jahren gefühlsloser Existenz will Lucas Valerie, wie ein trockener Alkoholiker einen Cocktail. Kann sie diejenigen, die sie liebt am Leben erhalten, Lucas davon abhalten, an ihr herumzuknabbern, eine Revolution der Fangzähnigen überstehen und trotzdem einen Weg finden, das langweilige normale Leben, dass sie immer gewollt hatte, zu leben? Wahrscheinlich nicht, aber Junge, wie sie es versuchen wird!

Rezension:
Seit Valeries Mutter von einem Vampir getötet wurde, sieht ihr Vater seinen einzigen Lebenszweck darin, Vampirjäger zu sein. Im Gegensatz zu ihrem Stiefbruder, dessen Eltern ebenfalls von Vampiren getötet wurden, zeigt Valerie jedoch wenig Interesse an dieser Tätigkeit. Als sie ihr Zuhause endlich hinter sich lassen kann, um auf die Uni zu gehen, glaubt sie, das Thema Vampire endlich abhaken zu können. Was sie nicht weiß, ist, dass der König der Vampire damals, als ihre Mutter starb, in Erfahrung brachte, dass diese eine der von ihm für ausgestorben gehaltenen Emphaten war. Valerie muss also auch eine sein! Deshalb stellt er sie ohne ihr Wissen unter eine Art vampirischen Naturschutz, denn er hofft, durch sie weitere Emphaten sowie die ebenfalls für ausgestorben gehaltenen Werwölfe und Fay auffinden zu können. Schließlich nimmt der König Kontakt zu Valerie auf – und stellt deren Leben damit auf den Kopf.
Caroline Hansons Reihenauftakt verspricht beim Lesen des Klappentextes interessant zu werden. Vampire, Werwölfe, Fay – was will der Genre-Freund mehr? Dieser Teil der Handlung erfüllt die erwähnten Erwartungen auch weitgehend, obwohl Fay und Werwölfe in diesem Band noch nicht persönlich in Erscheinung treten. Bedauerlicherweise macht dieser Teil jedoch nur (grob geschätzt) ⅓ des Buches aus. Der restliche, deutlich umfangreichere Anteil der Handlung beschreibt extrem ausführlich, wie die Protagonistin jedes männliche Wesen – egal ab Mensch oder Vampir, ob der König, ihr Stiefbruder oder ein Kommilitone –, mit dem sie sich alleine in einem Zimmer aufhält, daraufhin analysiert, wie sie dieses dazu überzeugen könnte, ihr ins nächstgelegene Bett zu folgen. Eigenartigerweise haben es die menschlichen und vampirischen Männer bei weitem nicht so eilig, über Valerie herzufallen. Somit fällt dieses Werk leider eindeutig in die Kategorie Romantasy.
Auf der Habenseite kann Caroline Hansons eBook einen soliden Stil verbuchen, bei dem das Lesen durchaus Spaß macht.

Fazit:
Die interessanten Story-Ideen dieser Urban Fantasy muss der Leser leider zwischen unzähligen erotischen Gedanken der Protagonistin suchen.

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