Insomnia – 1 – Das Herz der Bestie

Dominik A. Meier
Insomnia – 1 – Das Herz der Bestie

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Die Schichten des Würfels

Klappentext:
Du bist kein Mensch mehr, Alva. Du bist eine Bestie, ein Tier. Eine Sklavin im goldenen Käfig. Und du wirst kämpfen oder sterben.
Im Schleier gibt es keine Freiheit. Er ist eine Welt jenseits der Erde, ein Ort, der keinen Regeln zu folgen scheint und doch voller Grenzen und Zwänge ist. Doch für Alva ist er nur ein gewaltiges, zeitloses Gefängnis. Fortgerissen von allem, was sie kennt und liebt, findet sie sich plötzlich in der fremdartigen Gestalt einer Bestie wieder. Man stellt sie vor die Wahl: Entweder sie fügt sich ihrem Schicksal als Bestienkämpferin und tritt in den Arenen des gewaltigen Cubes gegen andere Bestien an – oder aber sie erwartet ein Schicksal schlimmer als der Tod. Doch bald schon erkennt Alva, dass die Arenen, der Cube und selbst der Schleier nur Teil eines Geheimnisses sind, in dessen finsterer Mitte allein sie steht.
Insomnia: Das Herz der Bestie. Ein Cyberpunk-Abenteuer.

Rezension:
Alva arbeitet in einer Bar. Nach einer Nacht, in der eine Freundin und Kollegin bei ihr übernachtete, wachen beide in einer vollkommen fremden Umgebung in Reptilienkörpern auf. Eine kurz darauf eintreffende Streife findet das jedoch gar nicht verwunderlich. Lediglich dass beide ihren vollen menschlichen Intellekt behalten haben, scheint außergewöhnlich zu sein. Alva und ihre Freundin werden erpresst, fortan als Bestienkämpferinnen bei einer Art Gladiatorenkämpfen anzutreten. Eine Rückkehr zur Erde scheint unmöglich zu sein.
Dominik A. Meiers Urban-Fantasy-Mehrteiler hebt sich deutlich von anderen Weltenreise-Stories ab. Das zeigt sich schon daran, dass die Protagonistin den Wechsel in eine andere Welt überhaupt nicht bewusst erlebt, sondern nur als vollzogen registrieren kann. Auch die mit diesem Weltenwechsel einhergehenden körperlichen Veränderungen sind in derartigen Geschichten eher die Ausnahme. Die Welt des Cube, in der sie sich wiederfindet, weist stark an SciFi, stärker noch an Dystopien erinnernde Elemente auf. Allerdings ist diese Welt genau wie deren Hintergründe sehr abstrakt, was dem Leser das Zurechtfinden erheblich erschwert. Leider bleiben selbst grundlegende Fragen im vorliegenden 1. Band gänzlich unbeantwortet, sodass diese Welt einem auch nach Beendigung dieses Bandes noch weitgehend unverständlich bleibt.
Der Erzählstil des Beobachters, aus dessen Perspektive der Autor seine Geschichte erzählt, wirkt recht nüchtern, beinahe berichtsmäßig. Auch das könnte dazu beigetragen haben, dass mich das Buch trotz der ungewöhnlichen Handlung nicht wirklich gefangennehmen konnte. Alles in allem spricht dieses Cyberpunk-Abenteuer, wie der Autor seine Geschichte selbst bezeichnet, mit seiner sehr ungewöhnlichen Story vorzugsweise experimentierfreudige Leser an.

Fazit:
Diese Weltenreise-Fantasy geht recht ungewöhnliche Wege, was es dem Leser nicht leicht macht, in seine persönliche Komfortzone zu finden.

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Bilder aus Altbayern

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
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Serafin – Das Kalte Feuer

Kai Meyer
Serafin – Das Kalte Feuer

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Durch Spiegel und Geheimgänge

Klappentext:
Serafins Venedig ist voller Magie. In einer Neumondnacht begibt er sich mit seiner geflügelten Katze auf Beutezug. Wie jeden Monat ist für eine Nacht das Wasser aus den Kanälen verschwunden. Doch statt Kostbarkeiten findet Serafin auf dem Grund des Canal Grande zwei fremde Mädchen, leblos am Fuß eines goldenen Spiegels. Mächtige Gegner machen Jagd auf die beiden. Die Gilde der Glasbrenner, die Kartographen der Spiegelwelt und eine legendäre Katzengöttin – sie alle sehen in den Mädchen Junipa und Merle den Schlüssel zu Venedigs uraltem Zauber.
„Serafin – Das kalte Feuer“ ist ein brandneues Buch aus dem Merle-Zyklus!

Rezension:
Vollmond. Wie immer fallen an diesem Tag die Kanäle Venedigs trocken. Niemand weiß, wieso das so ist, aber es bietet die monatliche Gelegenheit, im Schlamm nach verlorenen und angeschwemmten Schätzen zu suchen. Doch das dürfen nur die offiziellen Schlammsammler. Alle anderen laufen Gefahr, bei ihrer illegalen Suche von den Wachen getötet zu werden. Trotzdem stellt sich Serafin jedes Mal der Gefahr, um vom Erlös des Gefundenen Arznei für seine Mutter kaufen zu können. Doch diesmal ist etwas anders. Aus dem Nichts fallen 2 Mädchen vor Serafins Füße. Sie stammen aus einer anderen Inkarnation der Stadt und behaupten sogar, diese beiden Venedigs wären längst nicht die einzigen.
Als ich Cover und Klappentext von Kai Meyers neuestem Fantasy-Abenteuer sah, weckte beides meine Neugier. Die „Merle“-Trilogie kannte und kenne ich nicht. Somit waren mir auch die Protagonisten neu. Die dort Titel-gebende Merle und ihre Freundin Junipa sind es nämlich, die das Leben des Protagonisten dieses Buches durcheinander bringen. Auch Serafin oder besser gesagt dessen Inkarnation aus einem anderen Venedig hat in der Trilogie wohl eine wichtige Rolle gespielt. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der diversen Venedigs sind es dann auch, auf denen die Handlung maßgeblich fußt. Gegner, die ihre Macht bedroht sehen, und eine echte Göttin a. D. runden das Charakterspektrum ab.
Auch ohne die „Merle“-Trilogie zu kennen, kann man der Handlung dieses Buches mühelos folgen. Was der Leser wissen muss, wird immer wieder in den Text eingestreut. Schließlich wusste ja auch der Protagonist bisher nichts von den anderen Venedigs und dem Vorleben seiner beiden neuen Bekannten. Es hat zumindest den Anschein, dass ein Teil der Rätsel, die sich dem Protagonisten-Trio stellen, schon aus der Trilogie ‚geerbt‘ wurden. Das Ende des Buches bietet dann zwar einen Abschluss, lässt aber dennoch die Tür für eine eventuelle weitere Fortsetzung weit geöffnet.
Der Autor erzählt seine Geschichte aus Sicht eines auktorialen Erzählers. Dem Stil ist seine Genre-Erfahrung anzumerken. Man findet sofort in die Handlung und kann dieser stets gut folgen. Negativ ist mir an diesem Buch nichts aufgefallen – was eigentlich relativ selten vorkommt. Meiner Meinung nach also ein empfehlenswertes Buch!

Fazit:
Ein Fantasy-Abenteuer mit jugendlichen Helden, gut gemixt mit dem mystischen Flair der Lagunenstadt.

#SerafinDasKalteFeuer #NetGalleyDE
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Das heilige Buch der Wagoner

Minea Brüno
Das heilige Buch der Wagoner

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Auf den Spuren des Urgroßvaters

Klappentext:
Ephrahim wollte doch nur die Ferien bei seinem Großvater in Bristol verbringen, doch alles kam anders als gedacht.… „Wer immer diese Kiste findet, darf sie in keine fremden Hände geben. Dieses Amulett, welches ihr in den Händen haltet, ist Teil eines großen Geheimnisses….“ Helft den Wagonern! So beginnt für Ephrahim und seine Freunde eine abenteuerliche und gefährliche Reise in eine fantastische Welt des Volkes der Wagoner.

Rezension:
Seit dem Tod seiner Eltern lebt Ephrahim bei seinem Großvater. Theoretisch zumindest, denn praktisch verbringt er den größten Teil des Jahres im Internat. Kurz vor den Ferien bekommt er noch eine neue Mitschülerin, Cloudine, die zufällig ganz in der Nähe seines Opas in Bristol wohnt. Kaum in den Ferien angekommen, trifft sich Ephrahim mit ein paar alten Freunden und Cloudine, um die Freizeit zu genießen. Dabei stoßen sie auf eine Höhle, die ein Portal in eine andere Welt verbirgt. Einmal durchschritten, erweist sich die Rückkehr allerdings als nicht ganz einfach.
In ihrem Jugend-Urban-Fantasy-Abenteuer schickt Minea Brüno ihren jungen Protagonisten auf eine von diesem unbeabsichtigte Weltenreise. Diese Idee ist natürlich nicht ganz neu, kann gut dargeboten aber immer wieder überzeugen. Soweit trifft das auch in diesem Fall zu. Der Protagonist Ephrahim und seine Freunde müssen in der fremden Welt diverse Abenteuer bestehen, denen durchaus interessante (und noch nicht abgenutzte) Ideen zugrundeliegen.
Leider gibt es allerdings auch eine Kehrseite. Die literarische Aufbereitung der Idee kann man bedauerlicherweise nur als mangelhaft bezeichnen. Hier sollte die Autorin (eventuell in Zusammenarbeit mit einem guten Lektor) dringend nachbessern. Ganze Seiten, auf denen die Sätze fast ausnahmslos mit der Konstruktion „[Name einer Person] Prädikat“ beginnen, kann man wohl kaum als gut geschriebenes Buch betrachten. In dieser Hinsicht gründlich überarbeitet würde dieses Buch sicher Freunde finden.

Fazit:
Die an sich gute Story wird leider durch eine mangelhafte sprachliche Darbietung stark in Mitleidenschaft gezogen.

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Hotel Illusio – 1 – Feurige Berührung

Patricia Jane Castillo
Hotel Illusio – 1 – Feurige Berührung

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Tanz mit dem Feuer

Klappentext:
In Chanayras Welt ist nichts mehr wie zuvor. Seit sie die Show des mysteriösen Feuerkünstlers gesehen hat, wird ihr Leben durcheinandergewirbelt.
Was hat es mit dem merkwürdigen Symbol auf sich, das plötzlich ihre Handfläche ziert?
Alle Spuren führen zu dem neuen Hotel, das in Chanayras Heimatstadt eröffnet. Im Xouris ist nichts so wie es scheint. Die Menschen, die hier arbeiten, scheinen etwas zu verbergen.
Doch sie kann sich nicht fern halten, denn sie begegnet jemandem, der ihr Herz zum Brennen bringt.

Rezension:
Obwohl Chanayra schon bei mehreren Tanzakademien abgelehnt wurde, arbeitet sie weiter auf eine Tanzkarriere hin. Das Drängen ihrer Mutter, etwas anderes zu studieren, ignoriert sie. Nach einem zufälligen Wiedersehen mit einer alten Schulfreundin scheint sich plötzlich alles zu verändern. Chanayra hat plötzlich an allen möglichen Fronten Erfolg, alles scheint ihr zu gelingen. Sogar ein Soloauftritt zur Eröffnung eines neuen Hotels rückt in greifbare Nähe. Doch andererseits häufen sich die Mysterien in ihrem Leben.
Mit ihrer Trilogie „Hotel Illusio“ geht Patricia Jane Castillo ungewöhnliche Wege. Obwohl die Welt, in der die Protagonistin lebt, sowohl im Entwicklungsstand als auch im gezeigten täglichen Leben unserer sehr ähnelt, ist es eben doch nicht unsere Welt und die Geschichte somit keine Urban Fantasy. Auch ist die Protagonistin keine Schülerin, wie es oft der Fall ist, sondern eine junge Erwachsene, die noch auf der Suche nach ihrem richtigen Weg ist. Die Handlung, die die Autorin aus dieser Ausgangslage entwickelt, wird schnell mysteriös und von den Hintergründen her undurchschaubar. Leider ändert sich das bis zum Ende dieses Bandes nicht, sodass der Leser – genau wie die Protagonistin – zu diesem Zeitpunkt noch völlig im Dunkeln tappt. Kurze Textabschnitte aus der Sicht irgendwelcher Wesen, die nur mit „X“ und „Y“ benannt werden, verwirren mehr als Aufschluss zu bieten. Einiges deutet darauf hin, dass sich Weltenreisen hinter den Phänomenen verbergen könnten. Typische Fantasy-Wesen fehlen dagegen vollständig.
Das ‚normale‘ Leben der Protagonistin Chanayra dreht sich ganz um das Thema Tanz. … was zugegebenermaßen nicht gerade meinen Geschmack trifft. Positiv fällt allerdings auf, dass die männlichen Mitglieder der Tanztruppe entgegen üblicher Clichés als eindeutig heterosexuell dargestellt werden.
Die Autorin lässt die Handlung überwiegend ihrer Protagonistin folgen, gibt die Geschehnisse jedoch in der 3. Person wieder. Gerade durch ihre Andersartigkeit kann die Geschichte das Interesse des Fantasy- und Mystery-Fans wecken. Allerdings hätte ich mir gewünscht, am Ende des Bandes schon etwas mehr Durchblick zu haben.

Fazit:
Diese mysteriöse Fantasy wirft zahlreiche Rätsel auf, von denen in diesem 1. Band leider noch kein einziges gelöst wird.

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Regenbogenreihe – 1 – Fenice: Abseits des Regenbogens

Katrina Lähn
Regenbogenreihe – 1 – Fenice: Abseits des Regenbogens

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Tochter eines Stars

Klappentext:
Die Reise beginnt … abseits des Regenbogens
Emma Blair ist die Tochter eines berühmten Schauspielers und hatte bislang nur ein einziges Ziel in ihrem Leben. Sie wollte eine erfolgreiche Journalistin werden und aus dem Schatten ihres prominenten Vaters treten.
Als sie jedoch hinter das Geheimnis ihres Mitschülers Sam kommt, ändert sich ihr Leben schlagartig.
Sie reist in das magische Land Feliccima und gerät dort direkt zwischen die Fronten der zwei verfeindeten Völker. Zwischen die Fenicis und die Cancros. Und wenn dann noch die Liebe anklopft, ist das Chaos vorprogrammiert.

Rezension:
Emmas Vater ist ein berühmter britischer Schauspieler. Nach der Trennung ihrer Eltern lebte sie jedoch bei ihrer Mutter in Deutschland. Nachdem diese gestorben war und sich die Oma aus Gesundheitsgründen nicht mehr um sie kümmern konnte, weigerte sich die neue Frau ihres Vaters, Emma aufzunehmen. Stattdessen besucht sie seitdem ein Nobelinternat in Berlin. Das ist Emma eigentlich ganz recht, denn der Trubel um ihren Vater nervt sie schon in den Ferien mehr als genug. Als Emma jedoch Sam, einen kranken ‚externen‘ Schulkameraden, besuchen will, mit dem zusammen sie ein Schulprojekt ausarbeiten muss, macht sie eine mysteriöse Entdeckung.
Katrina Lähn geht in ihrer Jugend-Urban-Fantasy-Reihe von einer schon oft gesehenen Ausgangslage aus: Ein junger Mensch – in diesem Fall 17 Jahre alt – wird mit einer Welt konfrontiert, die allem Gelernten und bisher Erlebten widerspricht. Anders als in den meisten derartig beginnenden Geschichten entdeckt die Protagonistin dieses Buches allerdings keine besonderen Fähigkeiten oder sonstigen geerbten Eigenarten an sich selbst, sondern wird in die nicht ganz in unsere Naturgesetze passende Welt ihres Mitschülers verwickelt. Dass das ihr Leben völlig aus der Bahn wirft, nimmt in der Geschichte mindestens so viel Platz wie die übernatürlichen Vorkommnisse ein. Etwas mehr Konzentration auf den Fantasy-Aspekt könnte meiner Meinung nach stellenweise nicht schaden. Dass die Protagonistin hier nur selten (bewusst) die handlungsrelevanten Entscheidungen trifft, hebt Emmas Abenteuer etwas aus der Masse ähnlicher Stoffe heraus.
Die Autorin überlässt ihrer Heldin das Wort, von ihren Abenteuern zu berichten. Durch dieses Stilmittel wird die Protagonistin naturgemäß zur wirklich zentralen Figur der Story, die sich über 4 Bände erstreckt. Die weitere Entwicklung ist schwer vorauszusagen, zumal die im Buch enthaltene Leseprobe des 2. Bandes in dieser Hinsicht mehr Fragen aufwirft, als Antworten zu geben.

Fazit:
Ein solider Auftakt einer Urban-Fantasy-Reihe, die sich an ein eher junges Publikum richtet und keine großen Schwächen zeigt.

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Verliebt, Verhext, Verheiratet – 3 – Heiß begehrt – Holly & Kjartan

Natalie Salkin
Verliebt, Verhext, Verheiratet – 3 – Heiß begehrt – Holly & Kjartan

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Eine heiße Liebe

Klappentext:
Wenn ein magisch völlig unbegabter Mann zehn Töchter hat, die nur so vor Magie strotzen, dann ist das absolute Chaos vorprogrammiert.
Ronald Clevis, Versicherungsvertreter und alleinerziehender Vater von zehn Jung-Hexen, muss sich nicht nur um die Erziehung seiner Töchter kümmern, sondern gleichzeitig versuchen, heiratswillige Damen fernzuhalten. Zehn Mädels im Haus sind mehr als genug! Einzig Elvira, seine unverheiratete Schwägerin, kommt und geht, wie es ihr passt und wirbelt dabei den ganzen Haushalt durcheinander. Dabei hat sie natürlich auch ein Auge auf Ronald … Schließlich gibt er nach. Aber es gibt eine Bedingung: Wenn Elvira es schaffen sollte, seine Töchter unter die Haube zu bringen, dann nimmt er sie zur Frau. Für eine waschechte Hexe sollte das kein Problem sein. Doch natürlich kommt alles anders als gedacht …
Im dritten Teil der Reihe, bekommt Holly einen feurigen Verehrer, der es vor allem auf ihre süßen Kuchen abgesehen hat. Wie wird man einen ewig hungrigen Drachen wieder los? Will sie ihn denn überhaupt loswerden? Und was ist mit ihren Schwestern Isabella und Eliza? Die scheinen auch, sehr an dem gutaussehenden Mann interessiert zu sein.

Rezension:
Als die 19-jährige Holly einen Mann kennenlernt, der ganz heiß auf ihre magisch aufgepeppten Kuchen ist, ahnt sie noch nicht, dass sie sich bald in diesen verlieben wird. Als Halbhexe mit menschlichem Vater ist sie sich sowieso noch im Unklaren, welcher der beiden Welten ihr Zukünftiger entstammen soll. Schon bald muss sie allerdings feststellen, dass Kjartan weder Mensch noch Hexer ist. Er ist ein Drache!
Wenn man über Natalie Salkins Buch stolpert, ist leider nicht sofort erkennbar, dass es sich um den 3. Band einer Reihe handelt. In dieser Reihe geht es um 10 (erwachsene) Junghexen, die seit dem Tod ihrer Hexenmutter bei ihrem menschlichen Vater leben. Anscheinend verfolgt diese Fantasy-Reihe das Prinzip, in jedem Band eine der Schwestern unter die Haube zu bringen. Der Klappentext erweckt dabei den Eindruck, dass dies auf eine humorvolle Weise geschehen könnte. Allerdings liegt natürlich auch der Verdacht nahe, das könnte in eine ausgesprochene Romantasy ausarten. Trotzdem habe ich den Versuch gewagt. Wie lautet nun das Ergebnis dieses Wagnisses?
Natürlich spielt die Romantik eine Rolle. Allerdings wirkt diese nicht ausufernd. Und Humor blitzt natürlich auch öfters auf. Ein wirkliches Problem stellt allerdings das, dass es sich eben um einen Band 3 handelt. Vieles zur familiären Situation und mehr noch zum Weltenbau erschließt sich einem ohne Kenntnis der vorhergehenden Bände nicht. Wieso steht die Tante auf der ‚Abschussliste‘ des Hexenrats? Was hat es mit dem Freund der Schwester, einem echten Höllen-Dämonen, auf sich? Wie sind Hexen- und Menschenwelt voneinander getrennt, und wieso können reinblütige Hexen nicht ständig in der Menschenwelt leben? Alle diese (und viele andere) Fragen führten dazu, dass es mir schwerfiel, einen wirklichen Zugang zu diesem Buch zu finden.
Aus diesem Grund fällt es natürlich auch schwer, dieses Buch objektiv zu beurteilen. Da das mangelnde Vorwissen aber eigentlich auf meinen Fehler zurückgeht, folge ich dem Prinzip „Im Zweifelsfall für den Angeklagten“ und erkenne ihm 4 Sterne zu.
Die Autorin erzählt ihre Story aus Beobachtersicht, wobei die Handlung wechselweise verschiedenen Mitwirkenden folgt.

Fazit:
Vorsicht! Dies ist der 3. Band einer Reihe und ohne Kenntnis der Bände 1 und 2 nur eingeschränkt verständlich.

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Silberblut – 2 – Die Magie der Todesengel

Robyn Lumen
Silberblut – 2 – Die Magie der Todesengel

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Liquidio, Exsulutio, Morthem

Klappentext:
Ein Krieg zwischen Elfen und Vampiren.
Direkt in deiner Küche.
Gewaltsame Plünderungen deines Kühlschranks durch Wesen, die nur du sehen kannst.
Erkläre das mal deinen Mitbewohnern.
Dass eine Liebesbeziehung zu einem Todesengel tödlich endet, hätte Arjun von Anfang an klar sein müssen. Er erwacht in einem für ihn völlig fremden Bett und nur ein paar Atemzüge trennen ihn von seinem Ende.
Da nähert sich aus unerwarteter Richtung Hilfe. Arjun wird in das wahre Geheimnis des Silberbluts eingeweiht. Damit erhält er den Schlüssel zur Errettung der Menschheit und gleichzeitig die Macht zur Zerstörung von ganz Aerilea.
Kein Wunder, dass Arjun von nun an nicht nur von den Vampiren, sondern auch von den Lichtjägern verfolgt wird. Zudem geraten seine Mutter und seine Mitbewohner Agnes und Gustav in gefährliche Nähe dieser unsichtbaren Welt. Arjun muss handeln und wird zum Vampirjäger wider Willen. Aus Menschensicht erweckt Arjun dabei einen völlig verrückten Eindruck und bald sind auch noch die Psychiater hinter ihm her.
Das Urban-Fantasy-Abenteuer SILBERBLUT geht im zweiten Band im rasanten Tempo weiter und unterhält mit einer Mischung aus vielschichtigen Charakteren, wahnwitzigen Dialogen und epischen Welten.

Rezension:
Durch die Verbindung mit Yuja schwer geschädigt, hat Arjun nur noch kurze Zeit zu leben. Deshalb entschließt er sich zu einer Selbstmordmission, um Orliana als seine letzte gute Tat zu vernichten. Aber wie meistens bei seinen Plänen gelingt auch dieser nicht. Ganz im Gegenteil: Orliana scheint gar nicht so übel zu sein. Sie rettet ihm sogar das Leben und nimmt Arjun unter ihre Fittiche. Doch das verkleinert seine Probleme nicht gerade. Außer Vampiren und der Polizei sind jetzt auch noch sämtliche Aerileaner und die Psychiatrie hinter ihm her.
Im 2. Band ihrer Urban-Fantasy-Reihe „Silberblut“ schließt Robyn Lumen nahtlos an die Handlung aus Band 1 („Das Geheimnis der Sehenden“) an. Dass der selbstzerstörerische Plan ihres Protagonisten nicht aufgeht, war wohl jedem Leser klar. Schließlich wird der ja noch gebraucht. Das folgende Geschehen kommt so wohl nicht nur für den Helden unerwartet. Auch als Leser wird man überrascht. Die sich anschließende Handlung, die etwa das 1. Drittel des Buches einnimmt, unterscheidet sich deutlich vom Geschehen des 1. Bandes. Leider weist dieser Teil auch gewisse Längen auf. Erst mit der Rückkehr Arjuns ins Wien unserer Welt findet das Geschehen zu den in der Rezension zu Band 1 gelobten Stärken zurück. Hier ist die Situationskomik, die durch die Ich-Perspektive des Protagonisten besonders deutlich zum Tragen kommt, wieder da. Und genau die macht diese Parallelwelten-Fantasy-Reihe so einzigartig.
Zusätzlich zu den bereits bekannten kommen neue Bewohner Aerileas hinzu, die unserem Protagonisten das Leben nicht unbedingt leichter machen. Wie soll ein Mensch, der sich selbst nicht ganz sicher sein kann, wie ‚normal‘ er ist, auch einschätzen können, ob ein Drache Freund oder Feind ist? Zumal auch alte Bekannte ihn anscheinend nicht mehr als vertrauenswürdig ansehen. Da kann man sich nur in einem Punkt sicher sein: Der Protagonist wird es nicht leicht haben, die Zwerchfelle des Lesers allerdings auch nicht.

Fazit:
Arjun muss weiterhin die Welt retten. Aber wie soll er es dabei schaffen, nicht für komplett durchgedreht gehalten zu werden?

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Tholderon – 1 – Weltenwanderer

Johanna Stöckl
Tholderon – 1 – Weltenwanderer

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Der 36. Stein

Klappentext:
Vier magische Zeichen für die vier Elemente, sind es, die die vier Welten Luml’hasa, Eyle, Iss und Chadria beherrschen. So gegensätzlich sind diese geworden, dass nur mehr die Weltenwanderer – Menschen mit der besonderen Begabung, über die Grenzen zu gehen – wissen, dass es sich in Wahrheit um die Teile einer einzigen Welt namens Tholderon handelt. Als Nanya, die Tochter eines Weltenwanderers, erfährt, dass eines der vier Zeichen in die Hände eines skrupellosen Banditen geraten ist, ahnt sie, dass das Gleichgewicht der Welten in Gefahr ist. Und sie weiß auch, dass der Legende nach in dieser Zeit größter Gefahr nur mehr der sagenumwobene König helfen – der Herr aller Wanderer. Wird sie ihn finden und aus seinem tausendjährigen Schlaf wecken können?
Dies ist der erste Band der Tholderon-Trilogie. Die Geschichte ist sowohl als E-Book als auch als Taschenbuchausgabe erhältlich.
Ein episches High-Fantasy-Abenteuer im Stil der 1980er-Jahre, ganz ohne Orks, Elfen und Zwerge, dafür mit glaubhaften Protagonisten, einer vielschichtigen Handlung und einer detailliert ausgearbeiteten Welt. Für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene.
Wie alle Geschichten von Johanna Stöckl: Fantasy abseits des Mainstreams mit Wiener Schmäh. Alles, außer gewöhnlich.

Rezension:
Zur Feier der Mitsommernacht soll ein Priesterschüler zum vollwertigen Mitglied seines Ordens werden. Doch es kommt anders. Bevor die Zeremonie ihren Höhepunkt erreicht, überfallen Banditen die Versammlung, ermorden alle Ordensangehörigen und erbeuten die Heiligen Steine. Allerdings sind es nur 35, denn den letzten, 36. Stein trägt der Schüler aus Anlass seiner Weihe. Er wird mitsamt des Steins in eine Parallelwelt transferiert, wo er Überraschendes erfährt: Es soll insgesamt 4 Welten geben, die durch Tore verbunden sind, welche normalerweise nur die Weltenwanderer durchqueren können. Das bringen auch die Räuber in Erfahrung, und so beginnt eine Jagd nach dem letzten der Heiligen Steine.
Bisher trat Johanna Stöckl durch Urban-Fantasy-Geschichten in Erscheinung, die meist in Wien ihren Ausgang nahmen. Mit ihrer neuesten Story begibt sie sich allerdings in den Bereich der High Fantasy und löst sich somit von der Einbeziehung ihrer Heimat. Die Welt ihres neuen Mehrteilers ist ein komplexes Gebilde aus 4 miteinander verbundenen Parallelwelten. Auch die sich aufbauende Handlung kann man als ziemlich komplex bezeichnen. Gewinnt der Leser zunächst den Eindruck, der (namenlose) Priesterschüler würde der Hauptprotagonist, muss er sich schon bald in dieser Annahme getäuscht ertappen. Stattdessen scheint die junge und unerfahrene Weltenwandererin Nanya, auf die der Schüler bald trifft, die Hauptrolle an der Seite zahlreicher anderer Protagonisten einzunehmen. Allerdings gibt es schon innerhalb dieses 1. Bandes so viele unerwartete Wendungen, dass sich auch dies in den weiteren Bänden schnell ändern kann.
Wie von ihren anderen Büchern gewohnt, bedient sich die Autorin auch diesmal eines angenehm lesbaren, schnell fesselnden Stils. Dabei schreibt sie aus Sicht eines auktorialen Erzählers, wobei die Handlung wechselnden Personen folgt.
Dem Leser fällt es schwer, sich festzulegen, mit welchem Protagonisten er mitfiebern soll. Band 1 dieser neuen Fantasy-Reihe weckt definitiv den ‚Appetit‘ auf mehr.

Fazit:
Johanna Stöckl beweist mit ihrer neuen Reihe, dass sie auch das High-Fantasy-Fach beherrscht.

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Die Chroniken der Anderwelten – 1 – Das blaue Portal

Peter Lancester
Die Chroniken der Anderwelten – 1 – Das blaue Portal

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Pferde im Keller

Klappentext:
Eine Burg in Hessen zu Beginn der 80er Jahre. Sitz einer verschrobenen Adelsfamilie, deren jüngster Sproß die fünfzehnjährige Eva ist. Mit dem Auftauchen merkwürdiger Wesen im Keller hält der Wahnsinn im Gemäuer Einzug. Eine scheinbar unendlich in die Tiefe reichende Treppe führt zurück ins Mittelalter – und noch weiter, tief in das Herz uralter Sagen, Mythen und Legenden.
„Das blaue Portal“ ist der Auftakt eines abgeschlossenen, fünfteiligen Epos um eine Parallelwelt, die mit der unseren eng verbunden ist.
Abenteuergeschichte, Fantasy und historischer Roman verschmelzen hier zu einem farbig-düsteren Universum, das Sie nicht mehr loslassen wird: Wenn Sie einmal in die Abgründe der Anderwelten eingetaucht sind, werden Sie dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen können.

Rezension:
Als im Keller der Burg der Grafen von Grauenfels eine Treppe entdeckt wird, die offenbar in unendliche Tiefen führt, ist die Verwirrung zunächst groß. Burgherr Otto, dessen Tochter und sein Bruder sind sehr daran interessiert, das Geheimnis zu ergründen. Doch dieses führt weit in die Geschichte des Grafengeschlechts zurück – und in eine andere Welt, in der es sprechende Pferde gibt.
Im Gegensatz zu vielen anderen Urban-Fantasy-Autoren siedelt Peter Lancester seine Geschichte mitten in Deutschland an. In Hessen lässt er unsere auf eine fremde Welt treffen, in der vieles ähnlich, aber doch ganz anders ist. Dass so ein Aufeinandertreffen meist nicht ganz komplikationslos verläuft, kennen wir ja aus anderen Weltenreise-Geschichten. Nachdem die Haupthandlung zunächst in einem zeitlich überblickbaren Rahmen verläuft, treten gegen Ende hin jedoch größere Zeitsprünge auf, die etwas ‚den Schwung‘ aus der Handlung nehmen. In einer Nebenhandlung wird die Geschichte eines der Ahnherren der heutigen Burgbewohner erzählt.
Am Ende dieses Bandes deutet sich für die weiteren Bände eine inhaltliche Änderung an. Zum einen scheint die Geschichte des Ahnherren fertig erzählt zu sein, zum anderen erweckt die Vorschau den Eindruck, dass sich zumindest Band 2 stärker auf die fremde Welt konzentrieren dürfte.
Der Autor erzählt seine Geschichte aus Beobachterperspektive. Der Stil bleibt dabei überwiegend sachlich, was aber der Klarheit der Darstellung entgegenkommt. Neben dem Geschehen im Hessen der 1980er Jahre und den Rückblicken ins 15. Jahrhundert wird stellenweise auch aus der anderen Welt, die den (menschlichen) Protagonisten zu diesem Zeitpunkt noch völlig unbekannt ist, berichtet.

Fazit:
Diese Weltenreise-Urban-Fantasy kann hauptsächlich durch ihr ungewöhnliches Handlungs-Mix mit Historien-, Krimi- und Humor-Elementen punkten.

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Reisende zwischen den Welten – 1 – Das Portal

Henry Brodersen
Reisende zwischen den Welten – 1 – Das Portal

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Königliche Geheimnisse

Klappentext:
Der Student Finn fällt eines Nachts aus allen Wolken, als plötzlich die geheimnisvolle Decora, eine Lunata, in sein Leben eindringt und von einem schrecklichen Wesen verfolgt wird. Auf ihrer Flucht geraten Finn und Decora bald schon an einen ihnen unbekannten Ort. Der junge Mann und die junge Frau aus verschiedenen Welten schmieden einen verzweifelten Plan: Um die Rätsel in Decoras Heimat zu lösen und Finn einen Weg zurück zur Erde zu ermöglichen, müssen sie es schaffen, ein Portal aufzurufen. Doch wie fängt man so etwas an, in einer fremden Welt, voll von seltsamer Magie und merkwürdigen Bewohnern? Glücklicherweise treffen die beiden auf den Bacariten Raukelunk und erhalten dort Informationen, die ihnen vielleicht weiterhelfen können.

Rezension:
Als der Student Finn Ritter gerade im Bad ist, dringt aus seinem Wohnzimmer ein heller Lichtschein zu ihm. Dort hat sich ein Portal geöffnet, aus dem ihm eine junge Frau vor die Füße fällt. Viel schlimmer ist jedoch ihr Verfolger, eine Art Pferd in Menschengestalt. Finn und die Fremde, die sich ihm als Decora vorstellt, müssen durch das Portal fliehen und landen in einer fremden Welt. Haben sie den Verfolger abgeschüttelt? Und wie soll Finn wieder zurück kommen? Decora erklärt ihm nämlich, dass das benutzte Portal in dieser Richtung eine Einbahnstraße war.
Nachdem Henry Brodersen seine Leser gleich zu Beginn des Buches gemeinsam mit dem Protagonisten in eine fremde Welt entführt, geht es ans Kennenlernen derselben. Zum Glück ist die aus wieder einer anderen Welt stammende Decora dabei, die den Protagonisten und mit diesem den Leser zumindest grundlegend mit den rätselhaften Vorgängen vertraut machen kann. Dass es sich bei der Reihe „Reisende zwischen den Welten“ um eine Urban Fantasy handelt, ist damit natürlich schon klar. Auch wenn die Grundidee sicher nicht ganz neu ist, verspricht sie doch Potenzial. Nach dem rasanten Auftakt verliert sich die Handlung jedoch zunächst in ausführlichen Erklärungen Decoras und einer detailliert beschriebenen, aber relativ ereignisarmen Reise der beiden Schicksalsgefährten. Leser und Held lernen so zwar das fremde Land kennen, doch passiert nicht wirklich etwas. Erst etwa zur Mitte des Buches nimmt das Geschehen Fahrt auf und wird damit wieder interessant. Ab hier entwickel sich die Handlung interessant weiter, um dann in einem Cliffhanger zu enden.
Der Autor erzählt das Abenteuer seines Protagonisten aus der Sicht eines auktorialen Beobachters. Dabei beweist er, dass er mit seinem Stil durchaus fesseln kann. Bei den bereits erwähnten Längen im vorderen Teil des Buches wäre eine deutliche Straffung allerdings wünschenswert. Nach der deutlich stärkeren 2. Hälfte ist man als Leser aber gespannt, zu erfahren, wie es mit den mittlerweile 4 Reisegefährten weitergeht.

Fazit:
Trotz einiger Längen im vorderen Teil des Buches kann dieses zum Ende hin überzeugen und das Interesse an der Fortsetzung wecken.

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