Die Roamer-Chroniken – IV – Ragnarok

David Blaschke
Die Roamer-Chroniken – IV – Ragnarok

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In der Midgardschlange

Klappentext:
Damals.
Eine heikle Mission im Nordpolarmeer. Roamer Tom und sein alter Weggefährte Terry sollen in einer Geiselnahme vermitteln und müssen dabei – ganz gegen ihre Natur – diplomatisches Fingerspitzengefühl beweisen. Schließlich steht nicht weniger als der Frieden im gesamten Norden auf dem Spiel.
Doch als würde das noch nicht reichen, merken die beiden schnell, dass aus dem Verborgen noch andere Parteien operieren und ihre eigenen Ziele verfolgen. Und können sich die beiden Roamer nach all der Zeit noch gegenseitig trauen? Ihre Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt.

Rezension:
Um eine ganze Familie sowie die Besatzung ihrer Yacht zu retten, begibt sich Tom auf eine diplomatische Mission. Begleitet wird es von seinem alten Freund Terry, der sich eigentlich schon seit langem an keinen Außeneinsätzen mehr beteiligt. Die Verhandlungspartner sind natürlich keine Menschen. Aber kann man mit Dämonen wirklich verhandeln? Tom muss jedoch feststellen, dass diese diesmal nicht seine einzigen Gegner sind.
Eine ganze Weile ist vergangen, seit ich die Teile 1 bis 3 der „Die Roamer-Chroniken“-Reihe gelesen (und rezensiert) habe. Deshalb dauerte es einige Seiten, bis ich mich wieder in den Protagonisten und seine Eigenarten eingelesen hatte. Nach dem (für Leser der bisherigen Bände wohl kaum verwunderlichen) Scheitern der Verhandlungen kommt es dann natürlich zum großen Kampf Menschen gegen Dämonen, wobei es diesmal auch auf der menschlichen Seite einige Opfer gibt.
Der Trend der bisherigen Bände, langsam an Umfang zuzunehmen, setzt sich auch hier fort. David Blaschkes 4. Band könnte man durchaus auch schon als Novelle einstufen. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Dämonenjäger-Geschichten gelingt es dem Autor, seine kurzen Urban-Fantasy-Geschichten nicht an den Stil typischer ‚Groschenheft‘-Romane anzulehnen. Stattdessen bleiben die Abenteuer dieser Reihe ihrer ganz eigenen Erzählform treu.

Fazit:
Fans des Dämonenjäger-Subgenres sollten dieser Reihe den einen oder anderen Blick gönnen.

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Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Der Welten-Express 1

Anca Sturm
Der Welten-Express 1

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Das fehlende Ticket

Klappentext:
Der WELTEN-EXPRESS
Ein rollendes Internat voller Geheimnisse.
Ein Mädchen auf der Suche.
Eine atemlose Reise, angetrieben von Kohle, Dampf und Magie.
Nacht für Nacht sitzt Flinn Nachtigall an einem stillgelegten Bahnhof: dem Ort, wo zwei Jahre zuvor ihr Bruder verschwand. Bis eines Abends ein Zug einfährt, gezogen von einer gewaltigen, rauchspuckenden Lokomotive. Und Flinn …
… stürzt als blinde Passagierin in das Abenteuer ihres Lebens! Denn der Zug ist der Welten-Express, ein fahrendes Internat voller außergewöhnlicher Jugendlicher, angetrieben mit magischer Technologie. Ein Ort, an dem Flinn Freunde findet – und Feinde. Ein Ort voller Geheimnisse. Doch das größte Geheimnis verbirgt sich in Flinn selbst …

Rezension:
Flinn lebt auf einem einsamen Bauernhof außerhalb eines winzigen Dorfes. In der Schule ist sie eine Außenseiterin, mit ihren jüngeren Halbbrüdern versteht sie sich auch nicht besonders gut. Seit ihr älterer Halbbruder vor 2 Jahren spurlos verschwunden ist, lebt ihre Mutter nur noch lustlos vor sich hin und vernachlässigt ihre Kinder weitgehend. Abends sitzt Flinn gerne auf dem Bahnsteig des vor langem stillgelegten Bahnhofs, so wie ihr Bruder das vor seinem Verschwinden auch immer gerne gemacht hat. Eines Abends fährt auf dem Bahnhof, der eigentlich längst keinen Gleisanschluss mehr hat, ein altertümlicher Zug ein. Als dieser sich gerade wieder in Bewegung setzt, springt Flinn kurzentschlossen auf. Das Abenteuer, das sie jetzt erwartet, übersteigt all ihre Erwartungen. Gibt es im Zug etwa sogar eine Spur ihres Bruders zu entdecken? Immerhin war sein einziges Lebenszeichen eine Postkarte, die genau diesen Zug zeigt.
Ein magischer Zug, der von ‚normalen‘ Menschen nicht gesehen werden kann – wer denkt da nicht sofort an den Hogwarts-Express? Beim Weiterlesen fallen sogar noch weitere Parallelen zum berühmten Zauberschüler auf, sei es nun der etwas schrullige Direktor oder die (in diesem Fall weibliche) übellaunige Lehrerin, die gerne Strafen verteil, und – nicht zu vergessen – ein magisches Internat. Trotzdem kommt Anca Sturms Buch keineswegs als Harry-Potter-Abklatsch daher. So ist der Welten-Express kein Transportmittel, das die Schüler zum Internat befördert, sondern er selbst ist das Internat. Und obwohl der Zug selbst ganz und gar magisch ist, bekommen die Schüler hier keinen Zauberunterricht. Auch Zauberstäbe kommen nicht vor.
Der Schwerpunkt der Geschichte liegt darauf, wie sich Flinn als vorläufiger Gast des fahrenden Internats einlebt, wie sie Freundschaften schließt und natürlich nach Hinweisen auf ihren verschwundenen Bruder sucht. Das wird im Laufe der Story nicht nur immer spannender, es ist dank vieler einfallsreicher magischer Details auch interessant zu lesen.
Allerdings gibt es durchaus auch Schwächen. Außer der Protagonistin bleiben alle Personen sehr schemenhaft. Selbst die wenigen, mit denen sie sich anfreundet, bekommen kaum einen Hintergrund. Und am wichtigsten: Flinn sucht nach Hinweisen zu ihrem 2 Jahre älteren, vor 2 Jahren verschollenen Bruder. Dieser war damals also so alt, wie sie jetzt ist. Wen fragt Flinn aber nach Informationen? Gleichaltrige. Wieso kommt sie viel zu lange nicht auf die Idee, 2 Jahre ältere Schüler zu fragen, die ihren Bruder damals kennengelernt haben müssten? Das ist für mich ein echtes Plothole, denn die 13-Jährige wird ansonsten nicht als begriffsstutzig dargestellt. Wieso die Schüler als Pfauen bezeichnet werden, wird auch nicht erklärt. Außerdem fährt der Zug während der Handlung durch weite Teile Europas. Außer kurzen Erwähnungen der durchfahrenen Landschaften und Städte bleibt das aber bedeutungslos. Die Schüler und damit der Leser kommen praktisch überhaupt nicht in Kontakt mir den jeweiligen Ländern.
Trotz dieser Einschränkungen macht die interessant geschriebene Handlung Spaß, wobei natürlich auch der gut lesbare Schreibstil beiträgt. Das Buch wirkt mit seiner Hochglanzprägung und dem goldenen Leseband hochwertig. Band 2 von Flinns Abenteuern ist bereits angekündigt.

Fazit:
Ein gelungenes magisches Jugendabenteuer, das Freunde junger Urban Fantasy trotz einiger Schwächen gut unterhält.

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Tschüssikowski

J. Monika Walther
Tschüssikowski

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Summend zum Erfolg

Klappentext:
Der summende Kellner
Was muss alles geschehen, damit in einem feinen Schweizer Luxushotel ein Kellner Saalchef wird und die Gäste begreifen, was es mit dem Geld und dem Essen auf sich hat? Was muss geschehen, damit ein Saalchef bei der Arbeit summt?

Rezension:
Der Saalchef ist entsetzt. Einer seiner Kellner summt beim Bedienen und macht auch noch locker-flockige Bemerkungen in Gegenwart der Gäste. Das kann er natürlich nicht dulden, schließlich ist das ein feines Haus! Wohin die Auseinandersetzung führt, kann er nicht ahnen.
Mit „Tschüssikowski“ legt J. Monika Walther nach mehreren eher auf Spannung aufbauenden diesmal eine humorvoll angelegte Kurzgeschichte in der booksnacks-Reihe vor. Die zugrundeliegende Idee gefällt mir gut, doch hätte diese Story trotz ihres Kurzgeschichten-Charakters zumindest ein kleines bisschen ausführlicher ausfallen dürfen. Idee und der gelungene Stil der Autorin können trotzdem überzeugen.

Fazit:
Eine gelungene humorvolle Kurzgeschichte.

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Die Taylor-Chroniken – 1 – Das Rosenmedaillon

Betty J. Wendl
Die Taylor-Chroniken – 1 – Das Rosenmedaillon

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Zwischen den Welten

Klappentext:
Helena ist sechzehn und in ihrem letzten Schuljahr an einer Realschule in einer beschaulichen Kleinstadt, als plötzlich zwei neue geheimnisvolle Mitschüler auftauchen. Außerdem verfolgen sie sonderbare Träume von vermeintlich längst vergangenen Zeiten. Hat es mit dem alten Medaillon zu tun, das sie in den Sommerferien auf einem Flohmarkt gekauft hat oder verliert sie langsam den Verstand? Der erste Band der Taylorchroniken ist der Beginn einer Reihe um die Geschichte der Familien Taylor, de Marron und Vandermeer und ihrer Reise durch die Welten…
Das Buch ist für ältere Jugendliche und Erwachsene geeignet.

Rezension:
Gleich zu Beginn von Helena Schneiders letztem Schuljahr läuft alles schief. Sie bekommt neue Mitschüler, Zwillinge auf Kanada, die nach ihrem Umzug nach Deutschland einen deutschen Schulabschluss absolvieren möchten, obwohl sie den in Kanada bereits haben. Der Vater der beiden wird der neue Chef ihrer Eltern. Diese machen kein Geheimnis daraus, dass ihnen der Mann unsympathisch ist. Dazu kommt, dass Helena merkwürdige Träume hat. Könnte das Medaillon, dass sie kürzlich auf einem Flohmarkt gekauft hat, etwas damit zu tun haben? Die Zwillinge und deren Vater scheinen zumindest an dem Schmuckstück interessiert zu sein. Als Helena einen Ohnmachtsanfall erleidet, erwacht sie in Frankreich – einem Frankreich, dass sich anscheinend auf dem Stand vom Ende des 18. Jahrhunderts befindet.
Damit, dass der jeweilige Protagonist auf irgendeine Weise an ein Artefakt gerät, dass ihn in andere Welten versetzen kann, beginnen einige Fantasy-Geschichten. In ihrer Reihe „Die Taylor-Chroniken“ geht Betty J. Wendl jedoch noch einen Schritt weiter. Obwohl Helena anscheinend zufällig an ihr Medaillon kam, erweist es sich als altes Familienerbstück. Erst nach und nach kann sie die verwirrenden Informationen zusammensetzen. Um so mehr sie erfährt, um so klarer wird ihr allerdings, dass sie nicht weiß, wem sie vertrauen kann oder wer sie nur ausnutzen will. Dieses Verwirrspiel hat allerdings den Preis, dass man auch als Leser über einen erheblichen Teil des Buches hinweg nicht durchschauen kann, was da eigentlich passiert. Auch wenn schnell erkennbar wird, dass es gleich mehrere Parallelwelten sind, in die Helena wechseln kann, ist es oft schwer ersichtlich, mit welcher Inkarnation irgendeiner Person sie gerade spricht. Genau wie die Protagonistin muss nämlich auch der Leser feststellen, dass es auffallend viele der vorkommenden Charaktere sind, die zwischen den Welten wechseln können. Erst gegen Mitte des (mit 500 Seiten nicht gerade dünnen) Buches stellt sich ein gewisser Durchblick ein und man kann dem Geschehen besser folgen. Dass sich das Intrigenspiel auch jetzt noch nicht auflöst, ist natürlich der Entwicklung der Geschichte geschuldet.
Nach der etwas anstrengenden Verwirrung im vorderen Teil des Buches macht die spannende hintere Hälfte definitiv Lust auf mehr. Als Auftaktband einer Reihe (wahrscheinlich Trilogie) verwundert es natürlich nicht, dass dieses gut und interessant geschriebene Buch in einen Cliffhanger endet, der vieles offen lässt.

Fazit:
Diese Parallelwelten-Fantasy wird nach einem etwas anstrengenden Start höchst spannend und macht Lust auf die Fortsetzung.

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