Ein Fall für Wells & Wong – 7 – Mord hinter den Kulissen

Robin Stevens
Ein Fall für Wells & Wong – 7 – Mord hinter den Kulissen

Übersetzung: Nadine Mannchen

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Rampenlicht hinter den Kulissen

Klappentext:
Gerade erst aus Hong Kong zurückgekehrt, wartet auf Daisy und Hazel schon die nächste Herausforderung: Ein Gastspiel am Londoner Theater!
Was von Onkel Felix als kluge Ablenkung von den ewigen Mord-Ermittlungen gedacht war, mausert sich schon bald zu einem neuen gefährlichen Fall. Denn an kaum einem Ort lauern mehr Missgunst und Intrigen als am Theater. Die Spirale aus Eifersucht, Drohungen und makabren Streichen gipfelt schließlich in einem Mord. Nun ermitteln Daisy und Hazel hinter den kulissen, um den Mörder zu stoppen, bevor er noch einmal zuschlagen kann.
Der siebte Band der charmant-witzigen Detektivreihe um das Internat für junge Damen im England der 1930er Jahre.

Rezension:
Nach ihrer Rückkehr aus Hongkong sollen Daisy und Hazel ein paar Wochen bei Daisys Onkel Felix in London verbringen, bevor sie zur Halbzeit des letzten Trimesters wieder ins Internat zurückkehren. Jedoch hat Onkel Felix Bedenken, beide alleine durch die Großstadt stromern zu lassen. Immerhin scheinen die Jungdetektivinnen wie ein Magnet auf Verbrechen zu wirken. Da allerdings weder der Onkel noch seine Frau oder das Hausmädchen Zeit haben, beide zu beaufsichtigen, sollen sie an einem kleinen Theater Nebenrollen übernehmen und dabei etwas lernen. Kaum haben die Proben jedoch begonnen, da erhält die Hauptdarstellerin Drohungen. Schließlich verschwindet sie spurlos. Daisy und Hazel machen sich auf die Suche und entdecken die Leiche. Sofort sind beide in ihrem Element.
Mit diesem Fall umfasst Robin Stevensʼ Jugend-Detektiv-Reihe „Ein Fall für Wells & Wong“ schon 7 Bände – zuzüglich des Fan-Bandes „Mordfälle und Sahnetörtchen“. Die Mordfälle im Stil einer Miss Marple und die beiden jungen Detektivinnen können weiterhin begeister. Der Autorin gelingt es auch diesmal wieder, den Leser genau wie die beiden Protagonistinnen und die Polizei auf eine gänzlich falsche Fährte zu führen. Ich glaube kaum, dass es einem Leser gelingt, den Fall vor seiner offiziellen Auflösung zu durchschauen.
Während der Mordfall genau wie in den vorhergehenden Bänden perfekt inszeniert ist, wirkt am Drumherum manches doch etwas konstruiert. So nimmt die Theaterchefin die beiden Mädchen unter anderem deshalb unter ihre Fittiche, weil ihr durch eine Grippewelle Nebendarsteller fehlen. Am 11. Mai sind Daisy und Hazel erstmalig bei einer Probe dabei. Premiere soll – wie wir später erfahren – am 27. Mai sein. Am 1. Juni werden beide aber schon zurück im Internat erwartet. Das wären also 16 Tage Proben, damit sie an maximal 4 Abenden auftreten können. Wenn die Theaterbesitzerin aber davon ausgeht, dass die regulären Nebendarsteller bis zum 27. Mai nicht wieder einsatzfähig sind, wäre ihr mit den 4 Tagen Aufschub auch nicht sehr weitergeholfen. Auffallenderweise scheint von den kranken Nebendarstellern zumindest bis zum Mord nach rund 2 Wochen kein einziger wieder einsatzfähig zu sein. Die Inspizientin und Dasy, die sich im Laufe der Zeit auch anstecken und dabei so stark betroffen sind, dass sich beide ohne fremde Hilfe nicht auf den Beinen halten können, sind aber jeweils innerhalb weniger Tage wieder voll einsatzfähig. Auch einen Grund, weshalb die beiden Protagonistinnen nach ihrem mehrmonatigen Hongkong-Ausflug nicht sofort an die Schule zurückkehren sollen, bleibt die Geschichte schuldig. Hier sollte Robin Stevens aufpassen, dass sich solche mit der Brechstange zurechtgebogenen Rahmengeschichten in Zukunft nicht als Bumerang erweisen und die eigentliche Story ruinieren.
Auf mein ‚Lieblingsthema‘ muss ich natürlich auch noch eingehen. Wieso werden bei Übersetzungen immer wieder deutsche Titel erfunden, statt die des Originals zu übersetzen? „Death in the Spotlight“, also „Tod im Rampenlicht“, wurde in der deutschen Ausgabe ohne erkennbaren Grund zu „Mord hinter den Kulissen“.
Zum überzeugenden Stil der Autorin, die es wie immer Hazel überlässt, ihre und Daisys Abenteuer in Form eines Fallbuches zu erzählen, muss nach den 6 vorhergehenden Bänden wohl nichts mehr gesagt werden. Der schafft es sogar, die erwähnten Mängel der Rahmenhandlung wettzumachen, sodass auch dieser Band wieder überzeugen kann.

Fazit:
Ein weiterer hochinteressanter Fall der beiden jungen Hobbydetektivinnen, bei dem die Rahmenhandlung allerdings ein paar Schwächen zeigt.

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Eine Tobi-Winter-Story – 1 – Der Oktobermann

Ben Aaronovitch
Eine Tobi-Winter-Story – 1 – Der Oktobermann

Übersetzung: Christine Blum

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Wein, Göttinnen und Magie

Klappentext:

Die Flüsse von London‹ fließen nach Deutschland …
Denn – niemanden, der sich ein bisschen mit Magie auskennt, dürfte es überraschen – auch hierzulande gibt es magische Vorkommnisse. Das deutsch Pendant zum Londoner Zauberlehrling Peter Grant heißt Tobi Winter und arbeitet beim BKA (Abteilung für komplexe und diffuse Angelegenheiten). Tobi bekommt es mit seltsamen Bräuchen in den Weinbergen rund um Trier zu tun – und mit einem übernatürlichen Rätsel, das schon hunderte von Jahren alt ist …

Rezension:
Eigentlich wollte Tobias Winter von der Abteilung für komplexe und diffuse Angelegenheiten des BKA ein paar freie Tage bei seinen Eltern verbringen. Ein Anruf seiner Chefin überzeugt ihn jedoch vom Gegenteil. Am Fuße eines Weinbergs in Trier wurde eine verschimmelte Leiche gefunden, über und über von Edelschimmel bedeckt. Der wächst allerdings normalerweise nur auf Weintrauben. Tobis Chefin meint, das riecht nach Magie. Und so steckt Kommissar Winter schon bald zusammen mit Kommissarin Sommer, die ihm vom hiesigen Kommissariat zur Seite gestellt wurde, in Ermittlungen, die sich von Weinanbau über Flussgöttinnen bis hin zu jahrhundertealten Racheplänen erstrecken.
An was denkt der geübte Urban-Fantasy-Leser beim Namen Ben Aaronovitch? Sehr wahrscheinlich an Police Constable Peter Grant und „Die Flüsse von London“. Wurde dort nicht sogar erwähnt, dass wichtige magische Forschungen in Deutschland erfolgten und Peter deshalb Deutsch lernen musste, um die alten Bücher lesen zu können? Richtig. Nur über die aktuellen magischen Verhältnisse in Deutschland ist Peter kaum informiert. Aber auch hier gibt es natürlich Spezialisten für magische Straftaten. In Deutschland ist die Abteilung für komplexe und diffuse Angelegenheiten des BKA zuständig. Auch diese Abteilung ist ähnlich unterbesetzt wie die in London. Allerdings halten Kommissar Tobi(as) Winter und seine Chefin nicht viel von den britischen Kollegen. Dass „die Nachtigall“ einen Lehrling hat, hat der BND allerdings schon in Erfahrung gebracht.
Stilistisch bleibt sich Ben Aaronovitch treu. Genau wie in den Peter-Grant-Geschichten überlässt er es auch hier dem Protagonisten, die Ermittlungen in der 1. Person zu erzählen. Während der Leser Peters Weg in die Magie jedoch in den Büchern mitverfolgen konnte, arbeitet der neue Protagonist schon seit 3 Jahren in der Sonderabteilung und bekommt seitdem Zauberunterricht. Fiel in London und Umgebung immer die detaillierte geografische Darstellung der Handlungsorte auf, verwundert es den deutschen Leser doch, dass dies an der Mosel genauso ist. Hier muss der Autor intensives Quellenstudium betrieben haben, denn auch andere Details wurden dem neuen Handlungsort perfekt angepasst. So verpackt Tobi seine Ausrüstungsgegenstände schon mal in alte ALDI-Tüten. Und wie von der Peter-Grant-Reihe gewohnt, erläutert der Autor auch hier am Ende, in welchen Punkten er bewusst von den realen örtlichen Gegebenheiten abgewichen ist.
Auch das deutsche Spin-off der magischen Polizeigeschichten macht einen rundum gelungenen Eindruck. Man kann nur hoffen, dass Tobi noch weitere Fälle auf den Schreibtisch bekommt.

Fazit:
Dieses Spin-off der Urban-Fantasy-Krimi-Reihe „Eine Peter-Grant-Story“ verspricht genauso viel Lesevergnügen wie die Mutter-Reihe.

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Das Erbe der Macht – 20 – Seelensplitter

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 20 – Seelensplitter

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Mohars Macht

Klappentext:
Immer mehr Verfolgte erreichen die Zuflucht.
Alex, Jen und Max suchen nach einem Weg, in das Reich der Aquarianer vorzudringen, um ihre Freunde zu retten. Gleichzeitig müssen sie den Schmerz über den Verlust eines der ihren bewältigen.
Unterdessen kann Grace Humiston dem Untergang des Archivs entgehen, findet sich aber in einem albtraumhaften Splitterreich wieder. Handelt es sich um einen letzten Hinweis der Archivarin?

Rezension:
Während Grace versucht, dem Rätsel des Archivs und der verschwundenen Archivarin auf die Spur zu kommen und dabei auf die magisch gefangengehaltenenen Clara und Leonardo stößt, versuchen die Freunde Alex, Max und Jen, der Nautilus und den im Unterwasser-Splitterreich Eingeschlossenen zu Hilfe zu kommen. An beiden Fronten ergeben sich unerwartete Schwierigkeiten.
Hatte ich in meiner Rezension des vorhergeheden Bandes („Blutzeit“) aus Andreas Suchaneks Urban-Fantasy-Reihe „Das Erbe der Macht“ bemängelt, dass die Handlung zu unübersichtlich ausfällt, kehrt die Reihe in diesem 20. Band wieder zu ihren Stärken zurück. Alles konzentriert sich an 2 Handlungsorten und verzichtet – abgesehen von wenigen Erinnerungen – auf unterscheidliche Zeitebenen. Trozdrm bleibt die Handlung gewohnt komplex. Während sich an manchen Stellen Hoffnungsschimmer für die Protagonisten erkennen lassen, türmen sich an anderen neue Gefahren auf. Wie man es von Andreas Suchanek gewohnt ist, werden auch (schon) wieder neue Elemente eingeführt, deren Bedeutung noch nicht zu erahnen ist. Bei all dem Chaos, das schon an allen Fronten herrscht, darf man natürlich nicht vergessen, das bis zum Staffelfinale in Band 24 noch 4 Bände fehlen. Da kann noch viel passieren – und Kennern der Reihe und des Autors dürfte klat sein, dass bis dahin noch einiges passieren dürfte.

Fazit:
Auch in Band 20 warten wieder zahlreiche Überraschungen auf die Fans der Reihe.

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Beast Changers – 1 – Im Bann der Eiswölfe

Amie Kaufman
Beast Changers – 1 – Im Bann der Eiswölfe

Übersetzung: Britta Keil

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Das Versteck der Drachen

Klappentext:
Als sich die 12-jährige Rayna umzingelt von Eiswölfen in einen Feuerdrachen verwandelt, muss sie auf ihren neuen mächtigen Drachenschwingen fliehen – schließlich sind Wölfe und Drachen seit jeher erbitterte Feinde. Was Rayna nicht ahnt: In den Adern ihres Zwillingsbruders Anders fließt das Blut eines Eiswolfs. Undenkbar in der Welt der Tierwandler! Während Anders von nun an bei den Eiswölfen dazu ausgebildet wird, Feuerdrachen zu jagen, hat er in Wahrheit ein ganz anderes Ziel vor Augen: die uralte Feindschaft zwischen Wölfen und Drachen zu brechen – und seine Schwester zu retten …

Rezension:
Seit sie mit 6 Jahren aus dem Waisenhaus ausgerissen sind, schlagen sich die 12-jährigen Zwillinge Anders und Rayna mit Taschendiebstählen durchs Leben. Die monatliche Bewerbungszeremonie, in der sich andere ihres Alters um die Aufnahme in die Garde der Eiswölfe bewerben, bietet da immer gute Gelegenheiten. Wer sich bei dieser Zeremonie durch Berührung eines magischen Stabes in einen Eiswolf verwandelt, steigt automatisch zu den Angesehenen der Stadt auf. Eine kleine Panne zwingt die Zwillinge dazu, sich dem Test zu unterziehen. Da aber jeder weiß, dass die Gabe vererbt wird, haben sie sowieso keine Chance – denken sie zumindest. Als Rayna allerdings den Stab anfasst, verwandelt sie sich vor aller Augen in einen Feuerdrachen, den schlimmsten Feind der Eisdrachen. Sofort greifen alle den Drachen an. Um seiner Schwester zu helfen, greift Anders den magischen Stab, um ihn als Waffe zu verwenden – und wird zum Eiswolf. Offiziell müssten sie jetzt erbitterte Gegner sein.
Auf Gestaltwandler trifft man in der Fantasy immer wieder. Amie Kaufman gelingt es trotzdem, dem Thema in ihrer neuen Jugend-Fantasy-Reihe neue Aspekte abzugewinnen. Dass enge Verwandte sich in unterschiedliche Wesen verwandeln können, sollte in dieser Fantasywelt eigentlich unmöglich sein. Dass beide Wandlerspezis seit einem großen Krieg Erzfeinde sind, bildet die Grundlage der Handlung. Damit ist das Konfliktpotential begründet, mit dem sich die beiden jungen Protagonisten auseinandersetzen müssen. Dabei folgt der Erzählfokus zumindest in diesem 1. Band Andres, der fortan an der Akademie der Eiswölfe ausgebildet wird und über das Schicksal seiner Schwester lange im Dunklen bleibt. Natürlich findet er dort neue Freunde, die teilweise aus erheblich besseren Verhältnissen stammen. Damit bildet sich allerdings die Frage, inwieweit er diesen bei allem, was im Zusammenhang mit seiner Drachenschwester steht, trauen kann, zu einem 2. Handlungsschwerpunkt heraus.
Die Autorin weiß mit einem angenehm lesbaren Stil zu überzeugen. Dabei wird der Leser ohne größere Abschweifungen durch die Handlung geführt.
Im vorliegenden Hörbuch wird die Geschichte vom Schauspieler Julian Greis vorgetragen, dessen jung wirkende Stimme gut zu den überwiegend jungen Charakteren passt. Seine Sprechweise konnte mich im Gegensatz dazu jedoch nicht gänzlich überzeugen. Ob es sich um eine ungekürzte Lesung handelt, ist dem CD-Pack leider nicht zu entnehmen, das sich in dieser Hinsicht keine Informationen finden lassen. Zumindest die im Buch vorhandene Danksagung der Autorin fehlt jedenfalls.
Eine Information am Rande: Obwohl der deutsche Reihentitel „Beast Changers“ wirkt, als wäre er 1 : 1 vom englischen Original übernommen worden, ist dem nicht so. Im Original heißt die Reihe nämlich „Elementars“ und dieser Band schlicht „Ice Wolves“.
Dieser Auftakt der „Beast Changers“-Reihe kann überzeugen. Band 1 bildet einen in sich abgeschlossenen (Teil-)Handlungsbogen und macht dennoch Lust auf den weiteren Fortgang der Handlung um die beiden ungleichen Zwillinge.

Fazit:
Ein überzeugender Start in eine neue Fantasywelt.

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Adels Gärten

Astrid Gräfin Matuschka, René Antonoff
Adels Gärten

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Gedüngt mit blauem Blut

Klappentext:
Astrid Gräfin Matuschka und René Antonoff reisen durch Deutschland und öffnen die Pforten zu acht feudalen Privatparks und ihren adeligen Besitzerinnen. Im Zentrum jedes Kapitels steht eine dieser Parkfrauen, ihre persönlich gestaltete Gartenanlage und ihre Gartenphilosophie. Die Autorin beschreibt den Charakter jedes Parks und zeichnet informative Porträts von allen Anlagen. Die passionierten Gärtnerinnen erzählen über die Besonderheiten ihres Landschaftsgartens, seine Bepflanzung und Nutzung. Die wunderbaren Fotografien fangen den eigentümlichen Zauber jedes Gartens in vielfältigen Lichtstimmungen ein.

Rezension:
Zu Schlössern gehören oft repräsentative Gärten und Parks. Während sich bei solchen, die heute in öffentlichem Besitz sind, meist irgendwelche Ämter um die gärtnerischen Anlagen kümmern, fühlen sich bei solchen, die noch in Adelshand sind, oft die Besitzer persönlich für die Ausgestaltung verantwortlich. Die Autorin Astrid Gräfin Matuschka und der Fotograf René Antonoff stellen hier 8 Schloss- beziehungsweise Burggärten oder -parks vor, bei denen in 7 Fällen hauptsächlich die Frauen die Verantwortung für die Erhaltung, Rekonstruktion oder Neugestaltung der Gartenanlagen übernehmen. Während die Texte die Geschichte der Grünanlagen und der zugehörigen Herrensitze relativ kurz zusammenfassen, den aktuellen Zustand beschreiben und die dahinterstehenden Personen vorstellen, sind es die Bilder, die diesem Buch das wirkliche Leben verleihen. Sehr gut aufgenommene Ansichten werden hier in hervorragender Qualität auf Hochglanzpapier wiedergegeben. Ich muss zugeben, dass ich bisher kein einziges der vorgestellten Objekte auch nur dem Namen nach kannte. Dabei sind diese Parks und Gärten fast alle öffentlich zugänglich.
Leider ist dieses 2014 erschienene Buch nur noch gebraucht erhältlich. Für Liebhaber schöner Parks ist es aber trotzdem lohnend, danach Ausschau zu halten.

Fazit:
Dieser hochqualitative Bildband präsentiert herrliche Schlossparks und -gärten.

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Fräulein Elsa und der Tod der Erzieherin

Maria Appenzeller
Fräulein Elsa und der Tod der Erzieherin

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Der geflügelte Graf

Klappentext:
Wie gut kennst du deine Familie?
Herbst 1893. Fräulein Elsa Lohfeld wird zur Hobbydetektivin, als ihre Freundin eines rätselhaften Todes stirbt. Es wäre ein fast perfekter Mord gewesen – doch ein mörderischer Briefwechsel deckt das Missgeschick auf.

Rezension:
Elsa und ihre Schwester sind Waisen. Da es Ende des 19. Jahrhunderts nicht viele Möglichkeiten gibt, als alleinstehende Frau in einer angesehenen Stellung seinen Unterhalt verdienen zu können, absolvierten beide eine Ausbildung als Erzieherin. Während Alexandra jedoch das Glück hat, einen Oberst zu heiraten und damit ausgesorgt zu haben, wartet Elsa noch auf eine Anstellung. Als eine gemeinsame Freundin aus der Erzieherinnen-Schule unter mysteriösen Umständen stirbt, beschließt Elsa, den Fall aufzuklären und ihrer Schwester von allem zu berichten.
Maria Appenzellers Kurzgeschichte, die in der booksnacks-Reihe erschien, beginnt zunächst ganz wie eine klassische Detektivgeschichte im Stil einer Miss Marple. Die Protagonistin berichtet darin ihrer Schwester in Briefform von den Ereignissen um den Tod der Freundin. Zum Ende hin nimmt die Geschichte allerdings eine ungeahnte Wendung.
Der Autorin gelingt es in aller Kürze, eine überzeugende Detektiv- beziehungsweise Kriminalgeschichte zu erzählen, die ausschließlich aus Briefen an Elsas Schwester besteht. Das fesselt den Leser – und führt ihn gleichzeitig in die Irre. Erst der letzte Brief bringt die Aufklärung, die alles auf den Kopf stellt. Das kann man als stilistisch absolut gelungen bezeichnen. Fast schon könnte man bedauern, dass die Geschichte so kurz ist.

Fazit:
Ein absolut gelungener Kurzkrimi, mit einer völlig überraschenden Wendung.

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Das Erbe des Hexenjägers

Matthias J. Diaz
Das Erbe des Hexenjägers

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Showdown unterm Humboldhain

Klappentext:
Die Hexen sind nicht ausgestorben. Sie haben nur gewartet …
Berlin 2019. Der Student Robert Terwin staunt nicht schlecht, als sein entfremdeter Onkel Alois unter ungeklärten Umständen verstirbt und ihm seine Villa im schicken Stadtteil Zehlendorf vermacht. Einzige Bedingung: Er muss die Nacht vor Allerheiligen darin verbringen.
Was nach schnellem Reichtum klingt, stellt sich bald als unerwünschtes Eintauchen in die Phantasiewelt eines Wahnsinnigen heraus. Nicht nur behauptet Alois in seinen Aufzeichnungen, Hexenjäger aus einem Geschlecht von Hexenjägern zu sein, das zurückreicht bis in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Auch Robert selbst soll als jüngstem Spross einer gesegneten Blutlinie eine besondere Rolle im Kampf gegen die Hexen zukommen.
Das Ganze klingt nach Hirngespinsten, bis dunkle Mächte aus dem Reich des Aberglaubens höchstpersönlich vor der Haustür stehen und ein ziemlich eigenwilliges Team von Hexenjägern aus aller Welt auf den Plan tritt. Mit einem Mal geht es darum, die Vollendung eines Rituals zu verhindern, für das die Mongolenangriffe des 13. Jahrhunderts und die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl nur die Vorbereitung waren …

Rezension:
Als der Politikstudent Robert erfährt, dass sein Onkel ihm eine Villa im noblen Berliner Stadtteil Zehlendorf vererbt hat, wundert er sich. Schließlich hat er diesen Onkel nie kennengelernt, spricht sein Vater doch nie über seine Familie. Etwas verwundert ist er nur über die Bedingung, dass er die Halloween-Nacht in der Villa verbringen muss – und zwar alleine. Diese Nacht ist schon heute. In der Villa findet Robert heraus, dass die jeweils erstgeborenen Söhne seiner Familie seit Jahrhunderten Hexenjäger sind. Diesen Job hat er jetzt zusammen mit dem Haus geerbt. War sein Onkel verrückt? Eine dunkle Kreatur, die ihn durch einen Trick dazu bringt, sie einzulassen, überzeugt Robert schnell vom Gegenteil. Zum Glück melden sich schnell andere Hexenjäger bei ihm, um zu helfen und ihn auszubilden. Schnell stellt Robert fest, dass die Hexenjäger ein sehr bunter Haufen sind. Von einem russischen Mönch über einem Argentinier bis zu einer israelischen Soldatin findet sich so ziemlich alles in der Gruppe.
Geschichten über Hexen und auch Hexenjäger finden sich in der Urban Fantasy relativ häufig. Dass solche Abenteuer im heutigen Deutschland angesiedelt sind, ist schon seltener der Fall. Matthias J. Diaz siedelt sein Buch nun mitten in Berlin (und dessen näherer Umgebung) an. Da müssen schon mal bekannte Örtlichkeiten wie Schloss Charlottenburg oder der Bunker im Humboldhain als Schau- und Kampfplätze herhalten. Aber gerade das macht einen Teil des Reizes dieses Buches aus. Auch die sehr durchmischte Gemeinschaft der Hexenjäger hebt es von ähnlichen Werken ab. Um die Aufzeichnungen des gerade nicht greifbaren russischen Mönches zu übersetzen, muss da der beim Geheimdienst tätige Vater der Israeli schon mal den Kontakt zu einem Ex-NVA-General herstellen.
Damit wären wir allerdings bei einem Problem, das (wie auch in vielen anderen Büchern mit einer ähnlich bunten Protagonisten-Truppe) nicht thematisiert wird. Alle Beteiligten unterhalten sich völlig problemlos über alles Mögliche. In welcher Sprache sie dies tun, wird zwar nicht ausdrücklich gesagt, da aber auch alte Beschriftungen gelesen werden, dürfte es sich um Deutsch handeln. Woher können die Hexenjäger aus allen Winkeln der Welt alle fließendes Deutsch?
Interessante Einfälle abseits des in der Urban Fantasy Gewohnten und ein gelungener Stil mit augenzwinkerndem Unterton prägen das Buch. An manchen Stellen musste ich sogar laut lachen. Zitat gefällig?
„Muss echt sein“, erklärte sie. „Rate mal die E-Mail Endung.“
Er überlegte kurz. Deutscher. Im Ruhestand. „Aol.com?“
„Bingo! Kriegt man doch dazu, wenn man Rentenzahlungen beantragt, oder?“
(aus Kapitel 16 – Geheimnis)
Allen, die sich für nicht ganz bierernste Urban Fantasy mit Berliner Lokalkolorit begeistern können, kann dieses Buch nur empfohlen werden.

Fazit:
Hexenjäger, die sich außer mit Hexen auch mit der deutschen Realität abplagen müssen, sollen die Welt retten. Ob Berlin das überlebt?

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Waldlandchroniken – 1 – Im Schatten des Bannwalds

Peter Erikson
Waldlandchroniken – 1 – Im Schatten des Bannwalds

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Das Erbe des Lindirs

Klappentext:
Leanne ist aus dem Waldland von Andaryia geflohen, doch eine uralte Magie zieht sie zurück.
Visionen eines blutigen Krieges, den sie auslösen und der ihr Volk vernichten wird, verfolgen Leanne in ihren Träumen. In der Hoffnung, dieses Schicksal zu verhindern, flieht sie mit ihrer Freundin Ellin aus ihrer Heimat.
Tagsüber verdienen sich die beiden ihren Lebensunterhalt als fahrende Händlerinnen auf den Märkten der Königreiche von Hamnar, nachts bricht Leanne in die Burgen ein und stiehlt Schmuckstücke, die die Grenzbarone auf ihren Raubzügen ins Waldland erbeutet haben. Der letzte Einbruch misslingt. Leanne und Ellin werden von einem sadistischen Adeligen gefangen genommen, der ihnen einen Handel anbietet. Ihr Leben gegen ein magisches Artefakt, das Leanne aus einer Festung im Waldland stehlen soll. Ist sie nicht innerhalb der gesetzten Frist zurück, wird ihre Freundin sterben.
Wenn Ellin nicht auf dem Scheiterhaufen brennen soll, muss Leanne die Auslöschung ihres Volkes riskieren.

Rezension:
Seit ihre Eltern ermordet wurden, zieht Leanne zusammen mit ihrer Freundin Ellin als Händlerin durch die Lande. Nur ihre Heimat, das Waldland, meidet sie, weil es ihr widerstrebt, das Erbe ihrer Mutter anzutreten. Trotzdem ist ihr ihre Heimat nicht egal. Wo immer sich eine Gelegenheit bietet, stiehlt sie den Adligen magische Gegenstände, die aus dem Waldland stammen. Als das schiefgeht und sie gefasst wird, wird ihr ein Handel angeboten: Ihre Freiheit gegen einen lebensgefährlichen Einbruch in eine Burg der Rotkutten, eines verhassten und gefährlichen Ordens. Dazu müsste sie allerdings tief ins Waldland vordringen und sich ihrem Erbe stellen.
Mit dem 1. Band der „Waldlandchroniken“ bringt Peter Erikson eine neue Fantasy-Reihe an den Start. In seiner Welt existieren zwar Magie, magische Gegenstände und Geisterwesen, auf die ‚üblichen Verdächtigen‘ wie Werwölfe, Zwerge, Feen und dergleichen wird zumindest bisher jedoch verzichtet. Der Fokus liegt dabei ganz auf der Protagonistin Leanne, deren Geheimnisse dem Leser erst nach und nach offenbart werden. Auch wenn ihr Abenteuer aus Sicht eines auktorialen Erzählers geschildert wird, folgt die Handlung stets ihr. Was an anderen Schauplätzen geschieht, erfährt man immer erst zusammen mit der Protagonistin.
Das Buch kann überzeugen. Einzig der Sinn einer Sexszene, die zur Handlung an sich nichts beiträgt, erschließt sich mir nicht. Das ist aber auch so ziemlich das einzige Negative, dass man über dieses Buch sagen kann.
Dem Autor gelingt es, seine Leser innerhalb weniger Seiten gefangenzunehmen. Der Wunsch, die Hintergründe der Protagonistin und ihrer Welt zu erfahren, fesselt schnell an das Buch. Die Geschichte ist dabei stimmig, die Akteure glaubwürdig und nicht vorhersehbar. So muss die Protagonistin erkennen, dass nicht alle, die sie für Feinde hält, wirklich ihre Gegner sind. Wie ihr weiterer Weg und damit der dieser Reihe verläuft, lässt sich am Ende des Bandes kaum vorausahnen.

Fazit:
Ein gelungener Einstieg in eine neue, teilweise geheimnisvolle Fantasy-Welt.

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Tommy Garcia – 4 – Seelenkerne

Micha Rau
Tommy Garcia – 4 – Seelenkerne

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Das Wissen der Welt

Klappentext:
Eigentlich wollten Tommy und seine Freunde nur ein altes Abrisshaus erkunden. Doch hinter seinen Mauern ruht das atemberaubende Geheimnis uralter Mächte. Die fantastische Welt birgt gefährliche Rätsel und unglaubliche Aufgaben. Nur für den, der diese Aufgaben löst, offenbaren sich fantastische Dinge … und dieses Mal ein magisches Zepter, in dem die Seelenkerne und das Wissen aller Verstorbenen ruhen.
Mit diesem Zepter müssen die Freunde Tommy, Joe, Sanne und Janine eine letzte Prüfung bestehen. Doch die Sache hat einen Haken, denn das Zepter muss zurückgegeben werden, bevor die Phase eines Mondes endet …

Rezension:
Fast 1 Jahr ist seit ihrem letzten Ausflug in das geheimnisvolle Haus vergangen. Doch plötzlich bringt dieses sich wieder in Erinnerung. Eine Öllampe, die die Freunde damals als Souvenir mitgebracht haben, entzündet sich von alleine. Und das, obwohl sich kein einziger Tropfen Öl darinnen befindet. Dabei hat momentan keiner von ihnen Schwierigkeiten, für die er magische Hilfe benötigen würde. Ob es einen Zusammenhang mit einem Jungen gibt, dem Janine seit einiger Zeit Nachhilfe erteilt? Joe, Sanne, Tommy und Janine entschließen sich, ‚ihrem‘ Haus wiedermal einen Besuch abzustatten.
Schon zum 4. Mal führt Micha Rau seine Leser in die Welt des geheimnisvollen Hauses am Waldrand, durch das sein Ich-Erzähler Joe und dessen Freunde schon wiederholt magische Reisen angetreten haben. Diesmal führt das Haus die Protagonisten ins moderne Ägypten und dort in ein finsteres Labyrinth. Mittlerweile müssten die Freunde 14 beziehungsweise 13 Jahre alt sein, auch wenn ihr Alter diesmal nicht ausdrücklich erwähnt wird. Zusätzlich zu den gewohnten Urban-Fantasy-Elementen kommt in diesem Band auch ein Hauch SciFi dazu. Allerdings kann ich darauf nicht näher eingehen, ohne zu viel vorwegzunehmen. Die zu bestehenden Abenteuer an sich ähneln dem Muster der vorhergehenden Bände. Trotzdem gelingt es dem Autor auch diesmal wieder, ein interessantes und spannendes Urban-Fantasy-Abenteuer zu erzählen, das auch Leser, die deutlich älter als die jugendlichen Helden sind, begeistern kann. Wenn man meine Bewertungen aller bisher 4 Bände verfolgt, ist wohl unschwer zu erkennen, dass auch ich mich durchaus als Fan dieser Reihe bezeichnen kann. Ob noch weitere Bände um Joe und seine Freunde folgen werden, ist mir leider nicht bekannt.

Fazit:
Diese All-Age-Urban-Fantasy-Reihe kann auch in ihrem 4. Band rundum überzeugen.

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– Blick ins Buch –
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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Im Blut der Dämonenjäger

Lucian Caligo
Im Blut der Dämonenjäger

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Die Macht des Mitgefühls

Klappentext:
Dämonenjäger gelten als unmenschlich und brutal.
Dennoch sind sie Godwanas einziger Schutz vor einem Feind, den normale Menschen nicht bekämpfen können. Wer als Dämonenjäger geboren wird hat keine Wahl, er muss seine Bestimmung erfüllen oder ist des Todes. So ergeht es auch der jungen Anjani. Weil sie ihre wahre Natur nicht ewig verbergen kann, entschließt sie sich schweren Herzens, ihre Familie zu verlassen und den Kampf aufzunehmen. Als Anjani ihre Ausbildung beginnt, erhebt sich inmitten des Konfliktes zwischen Jägern und Dämonen ein uraltes Übel.

Rezension:
Nachdem er einen Wehrhof von Dämonen befreit hat, nutzt ein Dämonenjäger die Chance, den Keim der Dämonenjäger-Begabung auf die hochschwangere Bäuerin zu übertragen. Kurz darauf bekommt diese eine Tochter, die das Blut der Dämonenjäger in sich trägt. Jahrelang gelingt es dem Bauern, seine Tochter vor ihrer Berufung zu verstecken. Als Anjari 15 ist, wird sie jedoch von Dämonenjägern entdeckt, die durch eine Berührung die Dämonenjäger-Instinkte in dem Mädchen wecken. Anjari bleibt nichts übrig, als sich den Dämonenjägern anzuschließen. Aber die Dämonenjagd ist nicht ungefährlich und oft auch unangenehm.
Lucian Caligo führt seine Leser in diesem Fantasy-Abenteuer in die Welt Godwana (nicht zu verwechseln mit dem Urkondinent Gondwana), in der er auch schon andere Bücher angesiedelt hat. Zusammenhänge speziell mit „Im Blut der Zwerge“ werden immer wieder erkennbar. Jedoch kenne ich weder letzteres Buch noch andere in dieser Welt handelnde. Allerdings ‚funktioniert‘ „Im Blut der Dämonenjäger“ auch ohne derartige Vorkenntnisse.
Was mir bei dieser Fantasy-Geschichte mit einer 15-jährigen Protagonistin besonders positiv auffällt, ist, dass der Autor darauf verzichtet, eine Lovestory einzubauen. Leider ist man es als Leser bei vergleichbaren Ausgangslagen gewohnt, dass romantische Aspekte zumindest in einer Nebenhandlung zum Tragen kommen. Wie gesagt wird hier darauf gänzlich verzichtet. Stattdessen konzentriert sich die Handlung auf den Kampf gegen Dämonen und die Hintergründe der magisch erschaffenen Dämonenjäger. Auch moralische Fragen werden thematisiert – und zum Ende sogar handlungsentscheidend. Die Heldin des Buches hat in diesem Punkt einige Meinungsverschiedenheiten mit dem Anführer der Dämonenjäger auszufechten. Die Wendung, die sich im Kampf gegen einen übermächtigen Gegner als entscheidend herausstellt, kommt dann trotzdem vollkommen überraschend.
Der auktoriale Erzähler folgt weitestgehend Anjari, jedoch werden einzelne Handlungsabschnitte auch mit Fokus auf andere Charaktere erzählt. Dabei benutzt der Autor einen sehr angenehm lesbaren Stil. Auch wenn eine direkte Fortsetzung eher unwahrscheinlich erscheint, ist ein Wiedersehen mit Anjani und anderen Charakteren in weiteren in dieser Fantasy-Welt angesiedelten Büchern nicht unwahrscheinlich. Aber vielleicht sollte ich mich bei Gelegenheit erst mal den bereits erschienenen Büchern zuwenden.

Fazit:
Die Welt der Dämonenjäger steht im Zentrum dieses Fantasy-Abenteuers, das auf romantische Nebenhandlungen verzichtet.

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