Die 12 Häuser der Magie – 2 – Schicksalskämpfer

Andreas Suchanek
Die 12 Häuser der Magie – 2 – Schicksalskämpfer

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Der Dämon

Klappentext:
Das Leben von Nicholas Ashton liegt in Trümmern.
Gejagt von ihren Feinden, haben Liz und Nic im letzten Augenblick das sichere Haus erreicht. Von Jane und Matt fehlt jedoch weiterhin jede Spur. Der Fluch des Dämons scheint sich zu erfüllen, die Intrige ging auf.
Ist ein zweites Regnum noch aufzuhalten? Nic und Liz setzen alles daran, unter schwierigsten Bedingungen gegen ihre Feinde zu bestehen. Da erfährt Nic eine grauenvolle Wahrheit und das Schicksal schlägt erneut zu.

Rezension:
Die Flucht durch den schwarzen Spiegel ist geglückt. Allerdings fehlt Matt. Wie konnte er während der gemeinsamen Passage verlorengehen? Nic und Liz rätseln, wie sie ihn und Jane wiederfinden können. Doch auch Matt steht vor einem Rätsel. Auch er tritt aus dem Spiegel, kann jedoch keinen seiner Freunde entdecken, obwohl er am erwarteten Ziel gelandet zu sein scheint. Stattdessen taucht ein unbekannter Mann auf. Und der erzählt etwas vom Jahr 1744.
Im Gegensatz zu seinen anderen, potenziell unendlichen Reihen hat Andreas Suchanek seine Urban-Fantasy-Geschichte „Die 12 Häuser der Magie“ von vornherein auf 3 Bände festgelegt. Somit befinden wir uns in der Mitte der Handlung. Die mittleren Teile von Trilogien stehen bekanntlich oft im Ruf, etwas durchzuhängen. Den Vorwurf kann man diesem Band aber definitiv nicht machen. Sowohl den Leser als auch den Protagonisten, den jungen Magier Nic(holas) Ashton, erwarten reichlich Abenteuer und überraschende – oder sollte ich besser „schockierende“ schreiben? – Enthüllungen. Der Autor beweist erneut sein Talent, alles, was man als gesichert annimmt, wiederholt auf den Kopf zu stellen.
Dass der Autor ein besonderes Talent für Spannungsaufbau hat, dürfte allen Lesern seiner Geschichten oder auch meiner Rezensionen zu diesen reichlich bekannt sein. Wie seine anderen Reihen lebt auch diese von unzähligen Mini-Cliffhangern. Immer, wenn eine Handlung einem Höhepunkt entgegenstrebt, wechselt mit einem Kapitelwechsel der Schauplatz. Auf die Fortsetzung der Teilhandlung ‚darf‘ der Leser dann mindestens bis zum nächsten Kapitel, oft aber auch 5 oder mehr Kapitel warten. Man könnte das glatt als „versuchanekten Spannungsaufbau“ bezeichnen. Und am Ende – soviel sei verraten – wartet ein noch schlimmerer Cliffhanger als bei Band 1 auf den Leser. Dass man Band 3 dann natürlich sehnlichst erwartet, muss wohl kaum betont werden.
PS: Wer die Ur-Version meiner Rezension zu Band 1 gelesen hat, ist vielleicht etwas irritiert. Dort hatte ich Nic und Matt verwechselt und diesen Fehler erst nachträglich korrigiert.

Fazit:
Wie gewohnt schafft es Andreas Suchanek auch hier wieder, am Ende alle geschockt zurückzulassen.

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Insomnia – 1 – Das Herz der Bestie

Dominik A. Meier
Insomnia – 1 – Das Herz der Bestie

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Die Schichten des Würfels

Klappentext:
Du bist kein Mensch mehr, Alva. Du bist eine Bestie, ein Tier. Eine Sklavin im goldenen Käfig. Und du wirst kämpfen oder sterben.
Im Schleier gibt es keine Freiheit. Er ist eine Welt jenseits der Erde, ein Ort, der keinen Regeln zu folgen scheint und doch voller Grenzen und Zwänge ist. Doch für Alva ist er nur ein gewaltiges, zeitloses Gefängnis. Fortgerissen von allem, was sie kennt und liebt, findet sie sich plötzlich in der fremdartigen Gestalt einer Bestie wieder. Man stellt sie vor die Wahl: Entweder sie fügt sich ihrem Schicksal als Bestienkämpferin und tritt in den Arenen des gewaltigen Cubes gegen andere Bestien an – oder aber sie erwartet ein Schicksal schlimmer als der Tod. Doch bald schon erkennt Alva, dass die Arenen, der Cube und selbst der Schleier nur Teil eines Geheimnisses sind, in dessen finsterer Mitte allein sie steht.
Insomnia: Das Herz der Bestie. Ein Cyberpunk-Abenteuer.

Rezension:
Alva arbeitet in einer Bar. Nach einer Nacht, in der eine Freundin und Kollegin bei ihr übernachtete, wachen beide in einer vollkommen fremden Umgebung in Reptilienkörpern auf. Eine kurz darauf eintreffende Streife findet das jedoch gar nicht verwunderlich. Lediglich dass beide ihren vollen menschlichen Intellekt behalten haben, scheint außergewöhnlich zu sein. Alva und ihre Freundin werden erpresst, fortan als Bestienkämpferinnen bei einer Art Gladiatorenkämpfen anzutreten. Eine Rückkehr zur Erde scheint unmöglich zu sein.
Dominik A. Meiers Urban-Fantasy-Mehrteiler hebt sich deutlich von anderen Weltenreise-Stories ab. Das zeigt sich schon daran, dass die Protagonistin den Wechsel in eine andere Welt überhaupt nicht bewusst erlebt, sondern nur als vollzogen registrieren kann. Auch die mit diesem Weltenwechsel einhergehenden körperlichen Veränderungen sind in derartigen Geschichten eher die Ausnahme. Die Welt des Cube, in der sie sich wiederfindet, weist stark an SciFi, stärker noch an Dystopien erinnernde Elemente auf. Allerdings ist diese Welt genau wie deren Hintergründe sehr abstrakt, was dem Leser das Zurechtfinden erheblich erschwert. Leider bleiben selbst grundlegende Fragen im vorliegenden 1. Band gänzlich unbeantwortet, sodass diese Welt einem auch nach Beendigung dieses Bandes noch weitgehend unverständlich bleibt.
Der Erzählstil des Beobachters, aus dessen Perspektive der Autor seine Geschichte erzählt, wirkt recht nüchtern, beinahe berichtsmäßig. Auch das könnte dazu beigetragen haben, dass mich das Buch trotz der ungewöhnlichen Handlung nicht wirklich gefangennehmen konnte. Alles in allem spricht dieses Cyberpunk-Abenteuer, wie der Autor seine Geschichte selbst bezeichnet, mit seiner sehr ungewöhnlichen Story vorzugsweise experimentierfreudige Leser an.

Fazit:
Diese Weltenreise-Fantasy geht recht ungewöhnliche Wege, was es dem Leser nicht leicht macht, in seine persönliche Komfortzone zu finden.

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Andere Zeiten

David Pawn
Andere Zeiten

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Auf den Spuren des Æthers

Klappentext:
Im Jahr 1933 unternehmen vier Männer den Versuch, in die Vergangenheit zu reisen, um die aktuelle Wirklichkeit zu verändern. Ihre drei Hauptfeinde sind nach eigener Aussage „Verdorbene, Weiber und Pazifisten“. Da sie eine noch im Bau befindliche Zeitmaschine des Amtes für Ætherangelegenheiten benutzen, geht etwas schief. Die Wirklichkeit spaltet sich auf und eine eigene Zeitlinie entsteht. In dieser agieren die Investigatoren des Amtes Kommissar Martin Fuchs und Hauptwachtmeisterin Diana Schädlich. Sie unterstützen die Polizei bei der Aufklärung von Verbrechen, die unter Nutzung von Æther oder von Veränderten begangen wurden, beziehungsweise bei denen der Verdacht vorliegt, dass dies geschah. Außerdem sorgt sich Kommissar Fuchs um die Zeit, denn die Umtriebe zur Veränderung der Welt zum Schlechteren gehen weiter.
Folgen Sie den beiden Ermittlern bei neun aufregenden Fällen durch die Ætherwelt.

Rezension:
Æther – vor einigen Jahren hat diese neuen Energieform die Welt revolutioniert. Doch der immense Fortschritt der Technologie brachte auch Gefahren mit sich. Menschen, die in direkten Kontakt zum Æther kommen, verändern sich. Von vielen werden die so entstandenen Lebewesen als Verdorbene bezeichnet. Das Amt für Ætherangelegenheiten bevorzugt allerdings die Bezeichnung „Veränderte“. Die meisten von denen wollen ohnehin nur ein einigermaßen normales Leben – meist abseits ‚normaler‘ Menschen – führen. Doch immer, wenn die Polizei im Reich bei einem Vorfall einen Zusammenhang mit Æther oder Veränderten vermutet, fordert sie die Hilfe der Beamten des Amtes an. Kommissar Fuchs und Hauptwachtmeisterin Schädlich kommen so ziemlich herum.
Bei David Pawns Steam-Punk-Fantasy handelt es sich um keinen klassischen Roman. Vielmehr könnte man das Buch als Kurzgeschichten-Sammlung um die beiden Protagonisten, Kommissar Martin Fuchs und Hauptwachtmeisterin Diana Schädlich vom Amt für Ætherangelegenheite in Baden-Baden bezeichnen. Der Autor selbst spricht von einer Geschichte, die vom Aufbau her an klassische Fernsehserien angelehnt ist: Jede Episode erzählt eine weitgehend eigenständige Geschichte, während sich der Hintergrund-Plot mehr oder weniger im Verborgenen weiterentwickelt. Letzterer beschäftigt sich mit einem auf einer inoffiziellen Zeitreise verschollenen ‚Weltverbesserer‘ und dessen Eingriffen ins aktuelle Geschehen. Die Bezeichnung ‚Weltverschlechterer‘ dürfte vielleicht treffender sein. Die Einzel-Geschichten behandeln dagegen überwiegend Kriminalfälle, in die Veränderte in irgendeiner Form verwickelt sind. Oder auch fälschlicherweise dessen verdächtigt werden. Dass Kommissar Fuchs als ‚Teamchef‘ von seinem direkten Vorgesetzten wiederholt eine zu große Sympathie für Veränderte vorgeworfen wird, sorgt für interne Spannungen.
Der Autor bedient sich eines auktorialen Erzählers, um seine Gedanken dem Leser zu vermitteln. Sein Stil ist gut lesbar. Allerdings wiederholen sich manche Elemente in den einzelnen Geschichten mehrmals. Die Hintergrund-Story kommt bisher allerdings nicht wirklich voran, sodass alleine aus diesem Grund eine Fortsetzung dringend erforderlich erscheint.

Fazit:
Steam Punk in Old-Germany. Im Vordergrund der in diesem Buch versammelten Kurzgeschichten steht allerdings immer ein Kriminalfall.

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KRYONIUM

Matthias A. K. Zimmermann
KRYONIUM

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Schneekugel 1001

Klappentext:
Gefangen an einem unbekannten Ort, schmiedet der Erzähler heimlich Fluchtpläne. Die Tatsache, ohne Erinnerungen zu sein, erschwert das Vorhaben. Doch der Drang, endlich auszubrechen aus diesem furchteinflößenden, schneeverwobenen Schloss, lässt ihn jedes Risiko eingehen. Und so gerät der Erzähler immer tiefer hinein in einen wirren Strudel aus rätselhaften Begegnungen und magischer Paranoia, die er spielerisch zu entschlüsseln hofft, was ihn letztlich zum Ursprung seiner Erinnerungen führt. Der All-Age-Roman ist ein technoides Märchen, das sich mit Virtualität auseinandersetzt und die Frage aufwirft, was Erinnerungen sind und was sie bedeuten. Nichts ist so, wie es scheint in der Geschichte und die Frage, was Realität ist, muss immer wieder neu überdacht werden.

Rezension:
Ein Schloss auf einer Insel. Niemand darf es verlassen. Niemand kann es verlassen, denn sobald man versucht, das stets von einem Nebel bedeckte Wasser zu überwinden, wird man von einem Tentakelmonster gefressen. Und doch denkt jeder an Flucht. Die Verhältnisse sind einfach zu ungastlich. Selbst als Leiter der Lichtwerkstatt fehlen einem einfach viel zu viele Freiheiten.
Wenn Matthias A. K. Zimmermanns Roman eines ist, dann außergewöhnlich. Hält man ihn zunächst für ins Fantasy-Genre gehörig, ändert sich plötzlich alles, und man findet sich in einem Roman über einen psychisch gestörten Protagonisten wieder. Wirklich? Viel mehr kann hier nicht verraten werden, ohne dass es viel zu viel vorwegnehmen würde. Eine große Priese SciFi spielt jedenfalls auch eine Rolle. Selbst die Persönlichkeit des Protagonisten bleibt lange ein Rätsel, das erst mit einem überraschenden Wechsel der Erzählperspektive vom Ich-Erzähler zum neutralen Beobachter (zumindest teilweise) aufgelöst wird. Schon die Überschriften der Hauptkapitel „Amnesie“, „Monotonie“ und „1, 10, 11, 100, 101, 110, 111, 1000, 1001“ verraten einen gewissen philosophischen Touch. Bei „1, 10, 11, 100, 101, 110, 111, 1000, 1001“ war mir allerdings sofort klar, dass es sich hier um binäre Zahlen handelt. Diese Erkenntnis kam für mich in der Handlung also alles andere als überraschend.
Beim Lesen dieses Buches stolpert der Leser immer wieder über Ungereimtheiten, die jeder Logik zu widersprechen scheinen. Nach der jeweils nächsten großen Wendung innerhalb der Geschichte klären diese sich jedoch stets auf überraschende Weise logisch auf. Aber Vorsicht! Vieles relativiert sich später wieder und erweist sich selbst als Trugschluss. Die ganze Erzählweise kann man wohl nur als experimentell bezeichnen, das Ende auch. Obwohl der Stil des Autors angenehm lesbar ist, spiegelt sich dieser Grundcharakter des Buches teilweise auch hier wieder. Kurz gesagt: Dieses Buch stellt alle aufkommenden Erwartungen stets wieder auf den Kopf.

Fazit:
Experimentierfreudigen Freunden phantastischer Literatur kann dieses ungewöhnliche Buch empfohlen werden.

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Schatten über Whitechapel

Sandra Binder
Schatten über Whitechapel

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Angry Jack

Klappentext:
Du kannst nicht vor deiner dunklen Vergangenheit fliehen …
Der spannende neue Roman für Fans von Ben Aaronovitch
1888 versetzte ein unbekannter Serienmörder das Londoner East End in Angst und Schrecken – heute setzt er sein grausiges Werk fort.
Während der Mord an einer Prostituierten die Polizei vor ein Rätsel stellt, erkennt Privatdetektivin Maxine Atwood in der abscheulichen Tat die Handschrift eines alten Bekannten: Jack the Ripper. Die in die Menschenwelt verbannte Gefallene hofft zunächst auf einen Zufall, …

Rezension:
Als die Presse von einer bestialisch ermordeten Prostituierten berichtet, kommen Maxine sofort Erinnerungen an Jack the Ripper. Damals konnte sie ihn nicht stoppen. Diesmal will sie ihre Fehler von 1888 nicht wiederholen. Ihr Problem besteht allerdings nicht zuletzt darin, dass ihre menschlichen Bekannten nicht erfahren dürfen, dass sie damals schon lebte. Max ist nämlich ein verbannter Engel. Und dass der Ripper nach so langer Zeit wieder aktiv wird, lässt nur einen Schluss zu: Es kann sich nur entweder um einen Artgenosse von ihr oder einen Dämonen handeln.
Sandra Binder verbindet in ihrem Buch Urban Fantasy mit dem bekannten viktorianischen Kriminalfall. Letzterer wurde literarisch schon in unzähligen Varianten aufbereitet, und auch die Einbeziehung von Fantasy-Elementen ist nicht neu. Wenn man die Widersprüche des realen Falls bedenkt, bieten sich solche Elemente für eine literarische Aufarbeitung allerdings auch fast schon an. Als Einstieg in die Handlung beginnt die Autorin mit der Verbannung der Protagonistin wegen einer fingierten Anklage aus der Oberwelt auf die Erde. Die Haupthandlung ist dann im London aktueller Zeiten angesiedelt, wobei immer wieder Erinnerungen an die viktorianische Zeit einfließen. Die Zusammenhänge von Maxʼ Verbannung sowie von Menschen, Engeln und Dämonen werden dem Leser erst mit relativ weit fortgeschrittener Handlung erkennbar. Die Gut-Böse-Verteilung ist in dieser Geschichte dabei eher atypisch angelegt. Engel kommen normalerweise nur auf diese Welt, wenn sie wegen eines schweren Vergehens verbannt wurden, Dämonen dagegen meist, weil sie der ungemütlichen Unterwelt entfliehen und hier ein friedliches Dasein führen wollen.
Die Autorin erzählt ihre Geschichte in der Ich-Form ihrer Protagonistin. Manches kommt dem Leser zunächst schwer verständlich vor, weil die Zusammenhänge erst viel später ersichtlich werden. Gegen Ende des Buches setzt sich das Puzzle dann aber richtig zusammen, und es bleiben keine Logiklücken zurück.
… bis auf diese: Wie schafft es die Protagonistin über 140 Jahre lang in einem geographisch eng umgrenzten Gebiet zu leben, ohne dass jemandem auffällt, dass sie nicht zu altern scheint? Darauf bleibt und die Autorin leider eine Antwort schuldig.

Fazit:
Jack the Ripper zwischen Engeln und Dämonen – eine interessante Variante des historischen Kriminalfalls.

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Silberblut – 3 – Das Lied der Entseelten

Robyn Lumen
Silberblut – 3 – Das Lied der Entseelten

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Das singende Wellness-Hotel

Klappentext:
Überlasse deine Kaffeemaschine niemals koffeinsüchtigen Elfen.
Das kann bei dir zu gesundheitlichen Schäden führen.
Arjun hofft immer noch auf ein ganz normales Leben. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus: Nervige Aerileaner belagern seine Wohnung und lassen das Zusammenleben mit Gustav und Agnes erneut eskalieren.
Seine Flugangst beim Drachenreiten beunruhigt ihn mehr als die Führerscheinprüfung. Obendrein lastet ein Fluch auf ihm, der ihn beim Aussprechen eines falschen Wortes auf der Stelle töten würde.
Zu dem ganz alltäglichen Wahnsinn kommt hinzu, dass Arjun sich entscheiden muss, ob er einer hoch geschätzten Person entgegen aller Warnungen vertraut. Und damit das Wagnis eingeht, großes Unheil über Aerilea und die Menschheit zu bringen.
Die Urban-Fantasy-Reihe SILBERBLUT unterhält im Band Drei mit einer Mischung aus abenteuerlicher Handlung, feinem Humor und abgedrehter Fantastik.

Rezension:
Um die Vampire daran zu hindern, an das Silberblut zu gelangen, werden Arjun und Yuja von den Lichtjägern streng bewacht. Das ändert sich erst, als die Moriin, wie die Vampire korrekt heißen, ausgerottet sind. Denkt Tabienne, der Chef der Lichtjäger, zumindest. Doch dann taucht anscheinend doch noch ein Vampir auf. Und auch Arjuns Therapeutin C.S. ist wieder da! Aber die war doch tot! Sowohl Arjun als auch Yuja und Tabienne können das bezeugen. Ist sie der wiederaufgetauchte Vampir? Aber alles deutet darauf hin, dass C.S. wieder rein menschlich ist.
Auch Band 3 ihrer Urban-Fantasy-Reihe lässt Robyn Lumen wieder beinahe nahtlos an den Vorgänger („Die Magie der Todesengel“) anschließen. Dass der Protagonist Arjun noch längst nicht in ein gemütliches Leben zurückkehren kann, war wohl zu erwarten. Immerhin ist die „Silberblut“-Reihe ja auf 6 Bände angelegt. Längen, wie sie von mir bei Band 2 kritisiert wurden, sind diesmal nicht zu beobachten. Stattdessen vermutet der Protagonist hinter jedem Vorkommnis eine Intrige Tabiennes, um die von seinem Silberblut ausgehende Gefahr zu eliminieren. Aber natürlich ist auch jetzt wieder alles viel komplizierter, als er begreift. Der Autorin gelingt es, ihre Leser – nicht zuletzt durch die auf der Ich-Perspektive des Protagonisten beruhende Erzählweise – auf dem Erkenntnisstand Arjuns zu fokussieren. Trotzdem kommt beim Leser öfters der Verdacht auf, dass der Protagonist sich in den Informationen verirrt. … was sich meist als richtig herausstellt. Die für diese Reihe typische Situationskomik begegnet uns natürlich auch in diesem Band wieder.
Das ‚Personal‘ der Geschichte scheint mittlerweile weitgehend komplett zu sein, denn wirklich wichtige neue Charaktere kommen in Band 3 nicht hinzu. Dafür rückt Arjuns WG-Mitbewohner Gustav verstärkt in den Fokus – und zwar gänzlich anders, als es Leser der bisherigen Bände erwarten dürften. Arjuns angebliche Verrücktheit scheint dagegen weitgehend abgehandelt zu sein. Und muss ich wirklich noch erwähnen, dass die Autorin auch dieses Buch wieder mit einem fiesen Cliffhanger enden lässt?

Fazit:
Im Band 3 der „Silberblut“-Reihe bekommt der Protagonist in Sachen Verrücktheit starke Konkurrenz.

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Das Erbe der Macht – 23 – Engelsfall

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 23 – Engelsfall

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Geburt eines Neffen

Klappentext:
Jens Erinnerungen treten immer stärker zutage, was fatale Folgen hat. Um das Gleichgewicht wiederherzustellen, müssen Alex und Kevin aktiv werden.
Unterdessen finden die Reisenden mit dem Monolithen ein totes Splitterreich. Doch warum hat die Archivarin sie dorthin geführt?

Rezension:
Während alle weiterhin nach einer Lösung des Merlin-Problems suchen, ergeben sich neue Probleme. Kevin und Alex hoffen im Rahmen einer Zeitreise ins alte Venedig eine Lösung zu finden. In einem Splitterreich ergeben sich dagegen in ferner Vergangenheit Entwicklungen, die in die Gegenwart hineinreichen könnten.
Band 23 – der letzte vor dem Staffelfinale. Andreas Suchanek lässt es so kurz vor diesem in seiner Urban-Fantasy-Reihe überraschend unspektakulär zugehen. Das soll natürlich nicht heißen, dass es diesmal gemächlich zugeht. Neben den Ereignissen, die zur oben erwähnten Zeitreise führen, und den Erlebnissen auf dieser selbst nimmt in diesem Band das Geschehen in einem vergangenen Splitterreich viel Raum ein. Das Überraschende ist, dass dem Leser bis kurz vor Ende dieses Bandes verborgen bleibt, in welcher Hinsicht diese Nebenhandlung irgendeine Bedeutung für die Entwicklung des Haupthandlungsstranges haben könnte. Wie vom Autor gewohnt, ist die Antwort auf diese Frage eine echte Überraschung, die wohl niemand vorhersehen dürfte.
Stilistisch bleibt natürlich alles beim Alten. So komplex wie das umfangreiche Handlungsgeflecht mittlerweile ist, stellt sich allerdings die Frage, wie der Autor dieses gigantische Knäuel an Charakteren und Nebenhandlungen im folgenden Finalband dieser Staffel vernünftig und für den Leser befriedigend entwirren will. Dass einzelne lose Fäden für die kommende Staffel offen bleiben, dürfte natürlich vorauszusetzen sein. Wie ein Band des üblichen Umfangs aber ausreichen soll, die Merlin-Handlung vernünftig zu einem Ende zu bringen, ist mir bisher ein Rätsel. Ich bin gespannt, ob Andreas Suchanek hierfür eine befriedigende Lösung findet.

Fazit:
Der Endspurt vor dem Staffelfinale – und trotzdem ist am Ende dieses Bandes alles noch offener als zuvor.

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Die Totenbändiger – 5 – Hinterhalt

Nadine Erdmann
Die Totenbändiger – 5 – Hinterhalt

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Äquinoktium

Klappentext:
Was steckt wirklich hinter dem Verbrechen in der Wohnanlage der Elderly Flowers? Sky und Connor ermitteln und suchen dabei erneut Hilfe bei den Ghost Reapers. Doch ihre Ermittlungen sind alles andere als ungefährlich und was sie dabei herausfinden, legt einen grausamen Verdacht nahe …

Rezension:
Während die bei der Spuk Squad Tätigen der Familie Hunt noch über die Vorkommnisse in der Rentnerresidenz rätseln, bahnt sich schon neuer Ärger an. Diesmal bitten die Ghost Reapers sie um Hilfe. Und das ausgerechnet in der Nacht des Äquinoktiums.
Im mittlerweile 5. Band ihrer Fantasy-Reihe konzentriert sich Nadine Erdmann ganz auf die älteren Hunt-Geschwister. Nach den Erlebnissen in Band 4 („Feindschaften“) suchen die Protagonisten genau wie wir Leser nach Antworten. Die es in diesem Band auch gibt. Das Leben der jüngeren Familienmitglieder spielt dagegen diesmal nur eine Nebenrolle. Auch die Aktivitäten der ‚Organisation‘ bleiben handlungsmäßig auf Stand-by. Nachdem den Protagonisten eine (zumindest in meinen Augen) überraschende Erkenntnis kommt, was die Hintergründe der Ereignisse betrifft, lässt es sich die Autorin nicht nehmen, auch diesen Band wieder mit einem Cliffhanger zu beenden.
Stilistisch und vom grundlegenden Handlungsaufbau her bleibt die Autorin natürlich dem in dieser Reihe gewohnten Strukturen treu. Wer diese bis zu diesem Band verfolgt hat, wird ihr sicher auch weiterhin treu bleiben. Genug Fragen sind mit Sicherheit noch offen, um die Neugier wach zu halten.

Fazit:
Der Fokus dieser Fantasy-Reihe verschiebt sich gegenwärtig in Richtung der thematisierten Anschauungskonflikte.

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Die Elfe vom Veitner Moor

Katja Angenent
Die Elfe vom Veitner Moor

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Spitzohrige Probleme

Klappentext:
Die südländische Kämpferin Ayla ist unfreiwillig zur Hauptfrau der Abilachter Stadtgarde ernannt worden. Ihr größtes Problem: Langeweile!
Als im nahegelegenen Moor die Leiche einer Elfe gefunden wird, interessiert sie der mysteriöse Todesfall so sehr, dass sie schließlich sogar gegen den Willen ihres Vorgesetzten weiter ermittelt.
Zusammen mit der neugierigen Elfe Saliniome stellt sie Nachforschungen zur Herkunft der Toten an. Die gemeinsame Spurensuche wird zu einer Reise, die ihr beider Leben für immer verändert …

Rezension:
Eigentlich hat Ayla von einer Kariere im Heer geträumt, doch irgendwie hat es sie dann auf den Posten der Hauptfrau der Stadtwache in einem verlassenen Kaff verschlagen. Eine Kneipenschlägerei ist hier schon das Schlimmst, was so passiert. Deshalb wird ihr Elan geweckt, als im naheliegenden Moor eine tote Elfe entdeckt wird. Der Stadtmeister verbietet ihr, dem Unfall weiter nachzugehen. Ayla ist sich jedoch sicher, dass es Mord war.
Katja Angenent siedelt ihr Fantasy-Abenteuer im Universum des Rollenspiels „Das schwarze Auge“ an. … von dem ich vor diesem Buch noch nie gehört hatte. Die Verzahnung der Geschichte in dieser Umgebung kann ich also nicht beurteilen. Bleiben wir also beim Buch an sich.
Die Protagonistin ist eine aufs Abstellgleis geschobene Kriegerin. Ihr genaues Alter bleibt unerwähnt, doch stellt Ayla wiederholt fest, dass sie nicht mehr jung ist. Die Ereignisse um die tote Elfe wecken sie aus ihrer Lustlosigkeit – und das nicht nur in beruflicher Hinsicht. Damit nimmt ein Abenteuer seinen Anfang, das weit größere Kreise als die Tötung der Elfe zieht. Obwohl die Suche nach dem Täter das tragende Element darstellt, kommen zahlreiche weitere Handlungselemente hinzu. Eingebettet in eine recht komplex wirkende Welt, kann man dieses Buch durchaus in das Genre der High Fantasy einordnen.
Auch wenn die Autorin den Fokus der Handlung stets auf ihrer Protagonistin belässt, werden deren Erlebnisse aus Beobachtersicht erzählt. Der angenehm lesbare Stil und die interessante Handlung nehmen den Leser schnell gefangen. Ein Glossar hilft, sich in den für diese Welt typischen Begriffen zurechtzufinden.

Fazit:
Eine interessante, in sich abgeschlossen Fantasy-Geschichte, die den Leser in eine eigenständige Welt eintauchen lässt.

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Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Merle-Trilogie – 1 – Die Fließende Königin (Hörbuch)

Kai Meyer
Merle-Trilogie – 1 – Die Fließende Königin (Hörbuch)

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Meerjungfrauen und Spiegelaugen

Klappentext:
Merles Welt ist voller Magie. In einem Venedig, in dem die Zauberei nie gestorben ist, flüstert jedermann von der Fließenden Königin – doch nur Merle gewinnt ihre Freundschaft. Als die Mächte des Bösen das phantastische Wesen jagen, entbrennt im Labyrinth der dunklen Gassen und Kanäle ein abenteuerlicher Kampf. Meerjungfrauen und geflügelte Löwen, Meisterdiebe und Zauberspiegelmacher, sie alle haben ihr eigenes Interesse an der Fließenden Königin. Dach dann bricht der Boden auf, Flammen schlagen himmelhoch, und etwas Unbeschreibliches steigt aus der Erde empor.

Rezension:
Merle ist 14, als sie von dem Waisenhaus, in dem sie bisher aufwuchs, zu einem Spiegelmacher in die Lehre geschickt wird. Auch die blinde Junipa, die aus einem anderen Waisenhaus stammt, tritt ihre Lehre bei Meister Arcimboldo an. Dort lernen beide unerwartete Wunder kennen, von denen sie bisher höchstens aus Erzählungen wussten. Zusammen mit Serafin, der Lehrjunge bei einem benachbartem Weber ist, kommt Merle einer Verschwörung auf die Spur. Plötzlich sind sie Gejagte und geraten immer tiefer in die Mysterien ihrer Heimatstadt hinein.
Als Fantasy-Fan hat man den Namen Kai Meyer natürlich schon mal gehört. Seine „Merle“-Trilogie war mit bisher allerdings nur dem Namen nach wage bekannt. Das änderte sich erst, als ich kürzlich „Serafin – Das Kalte Feuer“ las. Dieses Buch stellt eine Fortsetzung der „Merle“-Trilogie dar, die allerdings auch ohne Vorkenntnis lesbar ist. Trotzdem weckte es den Wunsch, die Vorgeschichte kennenzulernen. Da kam mir dieses Hörbuch des 1. Bandes gerade recht.
Der Autor erzählt hier die Geschichte des Mädchens Merle, das von seiner eigenen Vergangenheit nur weiß, dass es als Baby in einem Weidenkorb auf dem Wasser ausgesetzt worden war. In einem zutiefst magischen Parallel-Venedig erlebt die Protagonistin aufregende Abenteuer, die sie zwingen, sich diversen Gefahren zu stellen. Diese interessante Fantasy-Geschichte mit einer jungen Heldin zieht einen schnell in das Abenteuer hinein. Dass es sich um den 1. Band eines Mehrteilers handelt, wird spätestens beim offenen Ende deutlich.
Zumindest in der Hörbuchversion wechseln sich ein auktorialen (männlicher) Erzähler mit Merle als Ich-Erzählerin ab, das Geschehen zu berichten. Dialoge werden mit für jeden Charakter individueller Stimme vorgetragen. Damit nähert sich diese aufwändige Hörbuch-Adaption schon deutlich einem Hörspiel an. Auf diese Weise wird der ‚Hör-Leser‘ tief in die Handlung hineingezogen, wahrscheinlich tiefer, als es beim wirklichen Lesen der Fall wäre. Da ich das eigentliche Buch nicht kenne, kann ich nicht beurteilen, in welchem Maße sich diese (ungekürzte) Bearbeitung vom Original abhebt. Mich zumindest konnte sie überzeugen, sodass die Bände 2 und 3 wohl in absehbarer Zeit folgen werden.

Fazit:
Dieses aufwändig produzierte Hörbuch schafft es, Kai Meyers Buch noch zu veredeln.

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
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