Schwanenfee: Drei Knopsen für Aschenprinzel

Allyson Snow
Schwanenfee: Drei Knopsen für Aschenprinzel

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Spieglein, Spieglein in meiner Hand

Klappentext:

Heiratsanträge mächtiger Magier abzulehnen, ist immer heikel.

Wenn man ihnen dabei eine Mistgabel in den Hintern rammt, braucht man sich nicht zu wun­dern, wenn sie aus­ras­ten. Lo­gisch, dass Marielle erst mal or­dent­lich ver­flucht wird. Aus­ge­rech­net in die Ge­stalt eines Schwans – dabei legt sie nor­ma­ler­weise die Ele­ganz einer toten Ente an den Tag. Jeden Tag um Mit­ter­nacht ver­wan­delt sie sich für sie­ben Minu­ten in ihre mensch­liche Ge­stalt zu­rück. Klingt ner­vig? Ist es auch.

Seit Jahren von seinem Onkel um seinen rechtmäßigen Platz auf dem Thron von Mai­ta­garri be­tro­gen, will Ardian end­lich das Intri­gen­spiel be­en­den. Dumm nur, dass sein Onkel mit einem Magier be­freun­det ist, der alles ver­wünscht, was bei drei nicht auf den nächs­ten Baum ge­flüch­tet ist. Plötz­lich wird auch Prinz Ardian von einem äußerst hart­näcki­gen Fluch ver­folgt. Jeder schlechte Ge­danke gegen­über Matthes ent­zieht Prinz Ardian seine Le­bens­kraft und über­trägt sie auf sei­nen Onkel.

Wenn man mit einem Bein bereits im Grab steht und der Teufel gerade nicht ver­füg­bar ist, geht man auch einen Deal mit einem be­son­ders miese­pet­ri­gen Schwan ein. Ardian hat bei Marielle drei Wün­sche frei, wenn er ihr dabei hilft, ihren Fluch zu bre­chen.

Dass sie bis auf sieben Minuten nach Mitternacht nur über eine spre­chende Spie­gel­scherbe mit­ein­ander reden kön­nen, die alles so über­setzt, wie es ihr gerade in den Kram passt, macht die Sache nicht gerade ein­facher. Ge­nau­so wenig wie die Tat­sache, dass einer von Ardians Wün­schen bald sein wird, die Frau zu küs­sen, die ihm jede Nacht sie­ben Minu­ten lang er­scheint.

Rezension:

Ein Schmied und eine Fee haben 13 Töchter, von denen Marielle die jüngste ist. Ent­ge­gen allen Ge­rüch­ten ist sie als 13. Fee je­doch nicht böse. Marielle ist nur un­ge­schickt. Sehr un­ge­schickt. Und irgend­einen Schön­ling hei­ra­ten will sie schon gar nicht. Dumm nur, dass sie an einen Magier gerät, der nicht nur nicht schön, son­dern auch noch hin­ter­häl­tig ist – und sie in einen Schwan ver­wan­delt. Als Prinz Ardian, der seit Jahren von sei­nem Onkel daran ge­hin­dert wird, den Thron zu be­stei­gen, auch Ärger mit die­sem Ma­gier be­kommt, bleibt bei­den nichts übrig, als sich zu ver­bün­den.

Allyson Snow ist für die Kombination aus Fantasy und oft der­ben Humor be­kannt. Bis­her war das – zu­min­dest so weit ich ihre Bücher kenne – aller­dings immer Ur­ban Fan­tasy. Dies­mal be­gibt sie sich in die High Fan­tasy mit deut­licher Mär­chen-Ten­denz. Und das ganz ohne Vam­pire. Woran sich aller­dings nichts ändert, ist der ty­pische Ally­son-Snow-Hu­mor. Habe ich das üb­liche Ally­son-Snow-Chaos schon er­wähnt? Das darf als Zutat na­tür­lich auch nicht feh­len. Zu­sam­men sor­gen Fee und Prinz für reich­lich Durch­ein­ander. Am Ende kann sich der er­fah­rene Ally­son-Snow-Leser (wie üblich) nur fra­gen, wenn die Auto­rin ihren Bü­chern end­lich Gut­scheine für eine Zwerch­fell-Er­ho­lungs­kur bei­legt. Die braucht man nach der Lek­türe näm­lich auch dies­mal wie­der dringend. Aber das ist schließ­lich das Mar­ken­zei­chen der Auto­rin.

Die Erzählperspektive wechselt zwischen beiden Protagonisten, wobei es stets bei einer Er­zäh­ler­sicht bleibt.

Fazit:

Ein Prinz und eine 13. Fee – und niemand muss für 100 Jahre schlafen. Es sei denn, der Leser fällt vor Lachen in den 100-Jahre-Dauer­schlaf.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Die Traumgänger – 1 – Aufbruch nach Deseo

Markus Heitz
Die Traumgänger – 1 – Aufbruch nach Deseo

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Suche im Albtraum-Lager

Klappentext:

Finn hat eine besondere Gabe: Er kann seine Träume beeinflussen. Doch eines Nachts taucht ein frem­des Mäd­chen in sei­nem Traum auf: Sanja. Sie sucht nach ihren Eltern. Ver­mut­lich hält sie Mrak, der böse Herr­scher des Alb­traum­lan­des, ge­fangen. Ihre Suche führt Sanja und Finn ins Traum­land Deseo. Dort stellt sich heraus, dass Sanja wegen meh­re­rer Dieb­stähle ge­sucht wird. Ge­hört sie zu den Bösen? Als Finns Gabe im Traum­land ver­sagt, kann er nicht mehr zu­rück – er ist ge­zwungen, Sanja zu ver­trauen.

Rezension:

Finn treibt verschiedene Sportarten, nach einem Unfall sitzt er aber vorü­ber­ge­hend im Roll­stuhl. Sein be­son­deres Talent ist es aller­dings, ein Klar­träu­mer zu sein, das heißt, dass er seine Träume be­wusst be­ein­flus­sen kann. Dass in einem sei­ner Träume je­doch ein reales Mäd­chen Kon­takt zu ihm auf­nimmt und ein reales Tref­fen mit ihm ver­ein­bart, ist auch für ihn kaum glaub­bar. Als diese Sanja ihn über­redet, ihr zu hel­fen, ihre Eltern im Traum­land zu be­freien, be­ginnt ein außer­ge­wöhn­liches Aben­teuer.

Mit diesem Auftaktband startet Markus Heitz in eine neue Urban-Fan­tasy-Reihe, die sich pri­mär an jüngere Leser wen­det. Die Länge der ein­zel­nen Bände hat dabei eher Novel­len- als Ro­man­um­fang. Die Idee, luzide Träume statt der üb­li­chen Fa­bel­we­sen in den Fokus zu stel­len, geht der Autor in die­sem Genre und spe­zi­ell in Büchern für eine jüngere Al­ters­gruppe eher un­ge­wöhn­liche Wege. Wahr­schein­lich wer­den die meis­ten Leser im Ziel­grup­pen­alter noch nie da­von ge­hört haben, dass es so etwas wirk­lich gibt. Gerade wegen die­ser Anders­artig­keit kann die Hand­lung je­doch durch­aus über­zeu­gen. Die Ge­fühls­welt des 13-jäh­ri­gen Prota­gonis­ten Finn, der wegen sei­ner Ver­let­zung vorü­ber­ge­hend ‚kalt­ge­stellt‘ ist, wirkt glaub­haft. Seine Co-Prota­gonis­tin Sanja, die als etwas älter cha­rak­te­ri­siert wird, wirkt da­ge­gen teil­weise etwas über­zogen. Ins­ge­samt kann die Ge­schichte als ge­lungen be­zeich­net wer­den, und der Leser darf auf die Fort­set­zung(en) ge­spannt sein.

Der Autor folgt erzählerisch stets Finn, sodass man beim Lesen alles aus des­sen Per­spek­tive erlebt.

Fazit:

Luzide Träume als zentrales Element stellen das hauptsächliche Allein­stel­lungs­merk­mal die­ser ju­gend­lichen Urban Fan­tasy dar.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
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Rezension Don’t Kill … – 1 – … the Demon – Das Artefakt

Kate L. Gorien
Rezension Don’t Kill … – 1 – … the Demon – Das Artefakt

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Familiengeheimnisse

Klappentext:

Was, wenn Hexen, Elfen und Vampire unerkannt unter uns leben wür­den?

Nach dem Tod des Vaters wird Liz von ihrer Mutter auf das Inter­nat Luisen­werder ver­bannt.

Doch eines verhängnisvollen Tages stößt diese bei Ausgra­bungen auf ein ur­altes magi­sches Arte­fakt, das nicht nur ihr eigenes, son­dern auch Liz‘ Leben in Ge­fahr bringt …

Auf der Flucht vor ihren mysteriösen Verfolgern landet Liz in einem Buch­laden in Ox­ford. Dort muss sie er­ken­nen, dass ihr gan­zes Leben eine ein­zige Lüge war. Un­frei­willig wird sie hinein­ge­zogen in einen Krieg, der vor tau­send Jah­ren begann. Wenn sie ihre Welt ret­ten und die Pläne des Dä­mons Ash­modai durch­kreu­zen will, muss sie das Ge­heimnis um ihre Her­kunft lösen.

Nur wäre die Rettung der Welt wesentlich unkomplizierter, wären da nicht dieser un­an­ständig attrak­tive Elf Gideon und der geheim­nis­volle Krieger Connor …

Rezension:

Liz wuchs bei ihrem Vater auf, während ihre Mutter ständig auf For­schungs­reisen war. Das änderte sich, als ihr Vater mit dem Auto ver­un­glückte. Seit­dem be­suchte sie ein Inter­nat. … bis zu dem Tag, als ihre Mut­ter an­rief, dass sie ein ge­fähr­liches Arte­fakt ge­fun­den hat und ihr des­halb ge­fähr­liche Leute auf den Fer­sen sind. Liz soll so­fort flie­hen und einen Buch­laden in Ox­ford auf­suchen. Die War­nung kam gerade noch recht­zeitig, denn in der Inter­nats­leitung sit­zen schon Leute, die sie spre­chen wollen.

Erst beim Lesen fiel mir auf, dass ich vor einiger Zeit schon eine ältere Ver­sion die­ser Ge­schichte ge­lesen hatte. Ohne diese noch­mals mit der aktu­el­len ab­zu­glei­chen, muss ich fest­stel­len, dass ich das Buch jetzt sogar noch etwas posi­ti­ver als da­mals emp­finde.

Im Auftakt ihrer Urban-Fantasy-Trilogie nutzt Kate L. Gorien das im Genre alt­be­währte Stil­ele­ment, dass ein junger Prota­gonist über­raschend erfährt, dass er kein nor­maler Mensch ist. Ver­glichen mit vie­len Wer­ken ähn­licher Aus­gangs­lage ist die Prota­gonis­tin die­ser Ge­schichte, die kurz vor dem Abi­tur steht, schon etwas über dem ‚üb­lichen‘ Alters­durch­schnitt. Trotz­dem erweist sie sich als ge­nauso un­wis­send über ihre Her­kunft, wie der Leser es bei der­artigen Büchern ge­wohnt ist. Die Auf­klärung, dass Liz kein nor­maler Mensch ist, wird dann aller­dings etwas lange hinaus­ge­zögert, zumal es dem Leser (im Gegen­satz zur Prota­gonis­tin) natür­lich alleine schon auf­grund des Klap­pen­textes längst klar ist. Die Ver­schwörungen im magi­schen Herr­schafts­system kom­men einem Fan des Genres natür­lich auch nicht un­be­kannt vor. Trotz­dem stimmt die Span­nung und zieht den Leser in den Bann. Beson­ders der wirk­lich über­raschende Cliff­hanger am Ende macht auf die wei­tere Ent­wick­lung neu­gierig, denn mit dieser Wen­dung hätte sicher nie­mand ge­rech­net – die Prota­gonis­tin am wenigs­ten.

Die Autorin überlässt es überwiegend ihrer Protagonistin, die Ge­schichte in der Ich-Form zu erzäh­len. Nur wenige Kapitel um das Schick­sal ihrer Mut­ter ver­las­sen diese Er­zähl­per­spek­tive.

Fazit:

Dieses Urban-Fantasy-Abenteuer konzentriert sich auf Fragen der Loya­lität und der kom­pli­zierten Familien­ve­rhält­nisse der Prota­gonis­tin.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Drachenbrut-Trilogie – 2 – Drachenorakel (Hörbuch)

Ava Richardson
Drachenbrut-Trilogie – 2 – Drachenorakel (Hörbuch)

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Sprecherin: Ricarda Ruff

Desirees Karriere

Klappentext:

Die Rebellion hat mehrere Kampferfolge zu verzeichnen, aber ob­wohl Desi­ree Black für ihren Bei­trag dazu be­lohnt wird, hat sie immer noch ein ein­zi­ges Ziel, ihre Eltern aus dem Griff des Geis­ter­kö­nigs zu be­freien. Das Pro­blem ist, dass die Magie, die die Loya­li­tät ihrer Eltern trübt, all­mäch­tig ist, und es gibt bis­her nie­man­den, der es ge­schafft hat, diese Ge­dan­ken­falle zu durch­bre­chen.

Das Wissen darüber wird Desirees Entschlossenheit nicht mindern, aber es schürt ihre Frus­tra­tion über die Stra­te­gie und die Füh­rung der Re­bel­lion.

Um ihren rebellischen Geist in geregelte Bahnen zu lenken, wird Dez vom Schlacht­feld ent­fernt, um als Atta­ché der Ober­be­fehls­ha­be­rin zu fun­gie­ren – wenn sie sich wei­gert, wird sie wegen ihres rück­sichts­lo­sen Ver­hal­tens von der Re­bel­lion ab­ge­setzt wer­den. Aber es ist nicht ein­fach, Füh­rung zu ler­nen und Weis­heit zu er­langen, auch wenn es Dez ge­lingt, das Dra­chen­ora­kel zu fin­den, das eine di­rekte Ver­bin­dung zur Göt­tin hat und viel­leicht den Schlüs­sel zur Be­frei­ung ihrer Eltern be­sitzt.

Aber ihre Ankunft deutet auf den nahenden Untergang hin. Und wäh­rend die Re­bel­lion an un­er­war­te­ten Ver­lus­ten in ihren Rei­hen lei­det, keh­ren die Lügen, die Dez einst heim­ge­sucht haben, zu­rück. Um die Re­bel­lion und ihre Fami­lie zu ret­ten, muss Dez jetzt mit neu ge­won­ne­nen Kräf­ten in die Di­men­sion ein­tre­ten, die das Wis­sen der Toten be­her­bergt.

Dort wird sie sich dem Geisterkönig stellen.

Rezension:

Desiree macht in den Reihen der Rebellion eine steile Karriere. Ihre oberste Pri­ori­tät bleibt es je­doch, ihre Eltern und andere Be­trof­fene aus der magi­schen Ab­hängig­keit des Geis­ter­kö­nigs zu be­freien. Dazu kommt, dass sich in den eige­nen Rei­hen ein er­bit­ter­ter Kon­kur­rent heraus­kris­tal­li­siert.

Schrieb ich in meiner Rezension zu Band 1 („Drachenbrut“) der „Dra­chen­brut-Tri­logie“, dass sie sich in eini­gem er­heb­lich von der Viel­zahl ande­rer Ava-Richard­son-Dra­chen­rei­ter-Tri­logien unter­schei­det, kehrt sie mit Band 2 eher zum ge­wohn­ten Ambi­ente zu­rück. Trotz­dem konnte mich die­ses (Hör-)Buch nicht so über­zeu­gen, wie ich es von den Dra­chen­rei­ter-Ge­schich­ten Ava Richard­sons an­sons­ten ge­wohnt bin. Im Gegen­teil ist es viel­leicht das schwächste Ava-Richard­son-Buch, das ich bis­her ge­le­sen be­zie­hungs­weise ge­hört habe. Am An­fang dachte ich, seit Band 1 müsste hand­lungs­mäßig einige Zeit ver­stri­chen sein, weil die Prota­gonis­tin, die sich am Ende des 1. Ban­des gerade erst eine be­gin­nende An­er­ken­nung in der Re­bel­lion er­ar­bei­tet hatte, jetzt schon eine Kom­man­do­funktion inne­hat. Spä­ter wird aber klar, dass nur wenig Zeit ver­gangen ist. Damit endet der ko­me­ten­hafte Auf­stieg Desi­rees aber nicht. Der Cha­rak­ter wirkt damit schon deut­lich Mary-Sue-artig. Des Wei­te­ren tau­chen ohne jedes Vor­zei­chen plötz­liche Ge­fühle für einen ande­ren Cha­rak­ter auf, wo­rauf zu­vor nichts hin­deu­tete. Die Cha­rak­ter­ent­wick­lung der Prota­gonis­tin wirkt lei­der über­haupt nicht glaub­haft. Somit kann man nur hof­fen, dass der finale Band die­ser Tri­logie das Ru­der mit einem glaub­haf­ten Sieg über den Geg­ner herum­rei­ßen kann.

Auch in diesem Band bleibt die junge Drachenreiterin Desiree die ein­zige Prota­gonis­tin, auf die die Hand­lung fokus­siert ist.

Fazit:

Mit Band 2 bleibt diese Trilogie eine solide Fantasy-Unterhaltung, kann aber nicht das Niveau ande­rer Ava-Richard­son-Werke er­rei­chen.

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Mileans Erben – 3 – Purpurdornen

Lara Eliasch
Mileans Erben – 3 – Purpurdornen

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Das Spiel des Prinzen

Klappentext:

»Ihr werdet alles für ihn tun. Freiwillig. Ihr werdet ihm zu Füßen fal­len, Euch ihm hin­ge­ben und nie wie­der etwas ande­res wün­schen.«

Über Nacht greifen die bisher friedlichen Drachen wahllos Men­schen und ihre Städte an. Das Ein­zige, was sie auf­halten kann, ist die Ver­bin­dung aller drei Horn­split­ter. Doch um das letzte Arte­fakt zu fin­den, muss Yola an den ly­si­schen Hof zu Prinz Lamar – dem größ­ten Ge­dan­ken­we­ber aller Zei­ten, fä­hig, je­den be­lie­bi­gen Ge­dan­ken in sei­nem Ge­gen­über zu er­zeu­gen. Weit­ab von den Kämp­fen zu Hause kon­fron­tiert der ge­nuss­süch­tige Lamar Yola und Zeph mit Ver­su­chungen aller Art, bis das Arte­fakt in den Hin­ter­grund gerät und sie sich fra­gen: Kön­nen sie ihren Ide­alen treu blei­ben – und wol­len sie es über­haupt? Pur­pur­dor­nen ist der dritte Band der Fan­tasy-Saga Mi­le­ans Er­ben – ein Aben­teuer vol­ler In­tri­gen, Lei­den­schaft und Kampf um Freund­schaft, Frei­heit und Liebe.

Rezension:

Nachdem alle lysischen ‚Berater‘ des Landes verwiesen wurden, könnte ganz Milean unter der ge­mein­sa­men Re­gent­schaft von Ze­pha­nian und Yola eigent­lich auf­le­ben. Doch gerade jetzt grei­fen die Dra­chen unter ihrem auf­er­stan­de­nen Dra­chen­gott an. Selbst Yola kann nicht zu ihnen durch­dringen, nur die Kraft aller 3 Split­ter könnte hel­fen. Doch einer da­von be­fin­det sich in Ly­sien. Zeph und Yola bleibt nichts, als sich an den ly­si­schen Hof zu be­ge­ben, mit dem sie ge­rade erst ge­bro­chen haben.

Sah es am Ende de 2. Bandes aus Lara Eliaschs Fantasy-Epos „Mileans Er­ben“ („Feuer­mohn“) aus, als würde sich alles zum Guten wen­den, steht es um Milean jetzt schlim­mer als zu­vor. Ob­wohl die Ge­fahr durch ver­nich­tende Dra­chen­an­griffe den Hin­ter­grund der Hand­lung die­ses Ban­des bil­det, steht vor allem Ly­sien und des­sen Herr­scher im Mit­tel­punkt der Hand­lung. Kann es den bei­den Prota­gonis­ten ge­lingen, der ly­si­schen Ge­dan­ken­web­kunst etwas ent­ge­gen­zu­set­zen? Spe­ziell das Ver­hält­nis Yolas zu den bei­den Män­nern an ihrer Seite ge­winnt Be­deu­tung für die Er­eig­nisse. Vom ju­gend­lichen Ein­druck der Prota­gonis­ten ist mitt­ler­weile nichts mehr er­kenn­bar. Ins­ge­samt ist die­ser Band der bis­her ‚dun­kelste‘, was ins­be­son­dere das Final be­trifft, in dem gleich meh­rere wich­tige Cha­rak­tere ster­ben. Das lässt die Ge­samt­hand­lung in einem Sta­dium zu­rück, an dem man nur schwer mut­ma­ßen kann, wo­hin die Ent­wick­lung im ab­schlie­ßen­den (?) 4. Band füh­ren könnte.

Auch diesmal wechselt die Autorin erzählerisch wieder zwischen ver­schie­de­nen Cha­rak­te­ren hin und her.

Fazit:

Die Stimmung wird in Band 3 dieses Fantasy-Epos immer düs­te­rer, man­che ‚Per­so­nal-Ent­schei­dungen‘ der Auto­rin sind be­dauer­lich.

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Erzählungen aus Ashbury – 1 – Das Versagen der Pahdora

Alessa de Laar
Erzählungen aus Ashbury – 1 – Das Versagen der Pahdora

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Gespaltene Verhältnisse

Klappentext:

Ashbury, ein Londoner Distrikt, von der Außenwelt abgeschnitten. Auf­re­gende Kri­mi­nal­fälle wer­den vor Ge­richt meist­bie­tend ver­stei­gert. Der Ge­win­ner er­wirbt das Pri­vi­leg, sich zu prä­sen­tie­ren und ne­ben­bei Schuld oder Un­schuld der An­ge­klag­ten zu be­wei­sen. Dabei un­er­läss­lich: die Pah­dora, Quell seiner Magie.

Die Strafe eines Verbrechers besteht in der temporären Spal­tung sei­ner Seele: Der stumme Ge­spal­tene muss sei­nem Opfer oder des­sen Fa­mi­lie die­nen, wäh­rend sein Be­wusst­sein in Kris­tall ver­sie­gelt ist.

Nach dem erfolgreichen Gebot auf einen Mordfall versagt die Pah­dora des acht­zehn­jäh­ri­gen Adli­gen Garth. Er sieht sich ge­zwungen, in den Gas­sen von Ash­bury so­wohl den Mör­der als auch ein Heil­mit­tel für sich selbst zu fin­den. Hilfe er­hält er dabei von sei­nen Die­nern: dem ge­wief­ten Erro und dem ge­spal­te­nen Leib­wäch­ter Flyn.

Rezension:

Nach einer Katastrophe wurde der Londoner Stadtteil Ashbury von der Außen­welt ab­ge­rie­gelt. Die Um­welt weiß nicht mal mehr, dass es die­sen gibt. In Ash­bury läuft das Leben anders. Magie spielt die ent­schei­dende Rolle. Als es der junge Adlige Garth bei einer Ge­richts­ver­hand­lung nicht schafft, die Wahr­heit aus einer ver­kohl­ten Leiche heraus­zu­lesen, be­gibt er sich auf Spu­ren­suche. Sein Die­ner Erro und der Ge­spal­tene Flyn unter­stüt­zen ihn dabei.

Mit der historischen Fantasy-Reihe „Erzählungen aus Ashbury“ wagt sich Alessa de Laar an einen un­ge­wöhn­li­chen Fan­tasy-Stoff heran. Ob­wohl der fik­tive Stadt­teil Ash­bury in Lon­don an­ge­sie­delt ist, gibt es prak­tisch keine Zu­sam­men­hänge zur rea­len Stadt, auch nicht der der Hand­lungs­zeit. Ein Urban-Fan­tasy-Fee­ling wird man hier ver­geb­lich suchen, dafür aber ein wirk­lich un­ge­wöhn­li­ches World­buil­ding sowie ein anders­arti­ges Magie­sys­tem. Auch die ge­zeigte Gesell­schafts­struk­tur fällt aus dem Rah­men. Zu­sam­men mit einer sich heraus­kris­tal­li­sie­ren­den De­tek­tiv-Ge­schichte macht die immer span­nen­der wer­dende Hand­lung rich­tig Spaß. Als der eigent­liche Prota­gonist er­weist sich dabei nicht der junge Adlige Garth, son­dern des­sen Die­ner be­zie­hungs­weise ‚Kli­ent‘ Erro, der selbst eine ganze Reihe an Ge­heim­nis­sen birgt. Einige der Er­klä­rungen in die­sem Zu­sam­men­hang blei­ben im Buch lei­der recht schwam­mig und wur­den mir erst durch Er­klä­rungen der Auto­rin im Rah­men einer Lese­runde wirk­lich voll­kom­men ver­ständ­lich. Da sollte die Auto­rin in einer der zu er­war­ten­den Fort­set­zungen un­be­dingt deut­li­cher wer­den. Die Welt Ash­burys ver­spricht näm­lich viel Poten­zial für wei­tere Ge­schich­ten.

Die Autorin wechselt zwischen den Blickwinkeln der Hauptcharaktere hin und her.

Fazit:

Ein überzeugender Einstieg in eine ganz neue und einzigartige Fan­tasy-Welt, die kaum Bezüge zum rea­len Lon­don er­ken­nen lässt.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Tipps für preisgünstigen Lesestoff

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Silver City – 2 – das Goldene Feuer

Angie Delazi
Silver City – 2 – das Goldene Feuer

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Familiengeheimnisse

Klappentext:

Eine heikle Mission. Ein düsteres Ziel. Ein übermächtiger Gegner.

Dank eines mystischen Gesteins ist es den Menschen gelungen, Gene zu mani­pu­lie­ren und wei­tere Spe­zies zu er­schaf­fen: Dra­chen, Ma­gier und Ge­stalt­wan­dler.

Nachdem Leas Mutter wegen Hochverrats gefangen genommen wurde, setzt Lea alles daran, ihre Un­schuld zu be­wei­sen. Lei­der ist sie dafür ge­zwungen mit Jay­den zu­sam­men­zu­ar­bei­ten, mit dem sie nichts als Ab­nei­gung ver­bin­det.

Ihre Nachforschungen führen auf ein dunkles Geheimnis ihres größ­ten Wider­sa­chers, der sie monate­lange ge­fangen ge­hal­ten hat. Sein düs­te­rer Plan würde die ge­samte Welt ver­än­dern. Lea kämpft mit all ihren Kräf­ten – doch da ist nicht nur ihr Erz­feind, schon bald sieht es so aus, als wäre ihr eige­nes Herz, der viel grö­ßere Geg­ner. So über­di­men­sio­nal, dass sie macht­los ist. Wird die Dunkel­heit ihr Feuer be­sie­gen?

Dieser Fantasyroman ist eine spannende Geschichte um Menschen, die in einer hoch­tech­ni­sier­ten Stadt mit sau­be­rer Ener­gie leben. Tauche jetzt mit Lea und Jay­den in das sa­gen­um­wo­bene Sil­ver City ein.

Rezension:

Lea, die irgendwann eines der führenden Biotech-Firmen erben wird, wurde ent­führt und ge­fangen­ge­hal­ten. Als sie wie­der frei­kommt, will ihr Vater sie mit dem Erben des größ­ten Kon­kur­ren­ten, Jayden, ver­kup­peln. Um ihre nach wie vor ver­schwun­dene Mut­ter auf­zu­spü­ren, willigt Lea zum Schein ein. Schon bald müs­sen sie und ihr Schein-Ver­lob­ter aller­dings er­ken­nen, dass eini­ges nicht stim­men kann.

Gleich zu Beginn des 2. Bandes aus Angie Delazis Mehrteiler um die kom­pli­zier­ten Ver­hält­nisse in „Sil­ver City“ fällt auf, dass wir es mit einer ande­ren Prota­gonis­tin als in Band 1 („die Re­bel­lion“) zu tun haben. Erst später taucht Ryn, die Prota­gonis­tin des 1. Ban­des, in einer Neben­rolle auf. Um so wei­ter die Ge­samt­hand­lung voran­schrei­tet, um so kom­pli­zier­ter wird aller­dings die Genre­zu­wei­sung die­ser Bücher. Die Exis­tenz von Dra­chen­wand­lern und Ma­giern scheint zu­nächst na­tür­lich ein­deu­tig auf das Fan­tasy-Genre hin­zu­deu­ten. Aller­dings wurde be­reits im 1. Band klar, dass diese spe­zi­el­len Le­bens­for­men von den Men­schen in einer zu­künf­ti­gen Welt gen­tech­nisch er­schaf­fen wur­den. Damit fällt die Hand­lung wohl doch eher in den Be­reich der Science Fic­tion oder Dys­to­pie. Somit kann man na­tür­lich auch kaum von einer Ro­man­tasy spre­chen, ob­wohl es zwi­schen den Schein-Ver­lob­ten (na­tür­lich) doch noch zu einer An­nä­he­rung kommt. Viel interes­san­ter ist aller­dings die sich erst lang­sam heraus­kris­tal­li­sie­rende Wahr­heit hin­ter den Ku­lis­sen der ri­va­li­sie­ren­den Fir­men, den hin­ter die­sen steh­en­den Fa­mi­lien und den ge­schicht­li­chen Hin­ter­grün­den. Und na­tür­lich gibt es einen Geg­ner, der seine eige­nen Inte­res­sen mit allen Mit­teln durch­set­zen will … Sie Story kann fes­seln, wo­bei dem Leser einige Auf­merk­sam­keit ab­ver­langt wird, um allen ver­wir­ren­den Hin­ter­grün­den und In­tri­gen fol­gen zu kön­nen.

Die Autorin erzählt ihre Geschichte aus der Perspek­ti­ve ihrer Protagonistin.

Fazit:

Eine dystopische Science Fiction mit Fantasy-Anklängen wäre wohl die pas­sende Genre­zu­ord­nung die­ser span­nen­den Ge­schichte.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Jezebel Files – 1 – Wenn der Golem zweimal klingelt

Deborah Wilde
Jezebel Files – 1 – Wenn der Golem zweimal klingelt

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b
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Übersetzung: Julia Schwenk

Das Tattoo

Klappentext:

Als Privatdetektivin in Vancouver hat Ashira Cohen schon einige Fälle ge­löst. Da­her scheint es bloße Rou­tine zu sein, als sie ein ver­schwun­de­nes Mäd­chen auf­spü­ren soll … bis die Sache es­ka­liert. Ein Schlag auf Ashs Hin­ter­kopf tut nicht nur weh, son­dern ent­hüllt ein selt­sa­mes Tat­too – und sie ver­fügt plötz­lich über ma­gi­sche Fä­hig­kei­ten, die sie eigent­lich gar nicht haben dürfte. Als wenn das nicht ver­stö­rend genug wäre, hat sie nun keine andere Wahl, als mit Levi Monte­fiore zu­sam­men­zu­ar­bei­ten, ihrem Riva­len seit Ju­gend­zei­ten. Levi ist mitt­ler­weile Ober­haupt der ma­gi­schen Ge­mein­schaft – und eine ziem­liche Land­plage, wenn man Ash fragt. Er soll ihr hel­fen, dem Rät­sel ihrer Magie auf den Grund zu ge­hen. Doch als noch mehr Jugend­liche ent­führt wer­den, hat die­ser Fall oberste Pri­ori­tät. Ash be­ginnt zu er­mit­teln und stürzt kopf­über in ein bi­zar­res Wun­der­land, in dem töd­li­che Ge­fah­ren lau­ern. Und Go­lems – wer hat denn bitte schön die Jungs aus Lehm los­ge­las­sen? Je tie­fer Ash ihre Nase in die An­ge­le­gen­hei­ten der ma­gisch Be­gab­ten steckt, desto dunk­lere Ab­gründe tun sich vor ihr auf. Und sie muss auf­pas­sen, dass ihr Kopf nicht als nächs­ter rollt …

Rezension:

Privatdetektivin Ashira Cohen lebt in Vancouver, wo es eine aus­ge­dehnte ma­gi­sche Ge­mein­schaft gibt. Von der muss sie sich be­rufl­ich aller­dings fern­hal­ten, denn als nicht­ma­gi­sche De­tek­ti­vin darf sie keine Fälle be­ar­bei­ten, in denen Magie im Spiel ist. Des­halb ist sie auch sauer, als sie für eine Kli­en­tin deren Toch­ter auf­spürt, ohne dass die Mut­ter ihre ver­ra­ten hat, dass das Mäd­chen ma­gisch ist. Das könnte Ash eine hohe Strafe ein­bringen. Alles ändert sich je­doch, als in Ash plötz­lich ma­gi­sche Kräfte er­wa­chen. Dabei ist das bei Er­wach­se­nen eigent­lich un­mög­lich …

Deborah Wilde siedelt ihre Fantasy-Reihe im Vancouver einer Paral­lel­welt an, die tech­nisch etwa auf unse­rem aktu­el­len Stand ist. Magie ist hier all­täg­lich und allen be­kannt. Weil Ma­gier in man­chen Län­dern aller­dings ver­folgt wer­den, ist Ka­nada zum Sam­mel­punkt ma­gi­scher Flücht­linge ge­wor­den. Auch hier gibt es je­doch Grup­pie­rungen, die in Magie eine Ge­fahr sehen. Un­güns­ti­ger­weise führt die Mut­ter der Prota­gonis­tin eine Partei an, die in Magie eine Ge­fahr sieht und des­halb eine schär­fere Über­wa­chung die­ser for­dert. Dass sie selbst jetzt immer stär­ker in ma­gi­sche Pro­bleme ver­wi­ckelt wird, ver­bes­sert das ohne­hin nicht sehr gute Ver­hält­nis zwi­schen Toch­ter und Mut­ter nicht gerade. Außer­ge­wöhn­lich (und mir im Fan­tasy-Genre noch nie be­geg­net) ist die Tat­sache, dass die Ge­schichte in der jüdi­schen Kul­tur ver­ankert ist, auch wenn sich die Prota­gonis­tin selbst als nicht-reli­giös be­trach­tet. Auch der Reihen­titel „Jeze­bel Files“ nimmt da­rauf Be­zug, er­klärt sich aber erst gegen Ende die­ses Ban­des. Das Magie­sys­tem mit sei­nen ver­schie­de­nen Ma­gie­ty­pen hebt sich eben­falls vom Ge­wohn­ten ab. Wieso die Auto­rin aller­dings 2 Sex­sze­nen in die Hand­lung ein­bauen musste, er­schließt sich mir nicht, spie­len diese für das eigent­liche Ge­sche­hen doch keine sinn­volle Rolle.

Die Autorin nutzt ihre Protagonistin als Ich-Erzählerin, womit der Leser vom In­for­ma­ti­ons­stand her immer auf Augen­höhe mit die­ser ist.

Fazit:

Diese magische Detektivgeschichte verzichtet durch ihre Verortung in einer Paral­lel­welt da­rauf, die Magie vor Nor­ma­los ver­stecken zu müs­sen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Monsteranwalt Daniel Becker – 2 – Monsteranwalt

Royce Buckingham
Monsteranwalt Daniel Becker – 2 – Monsteranwalt

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b
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Übersetzung: Hans Link
Sprecher: Matthias Lühn

Die Klientin, die mich fressen will

Klappentext:

Daniel Becker ist der Anwalt, dem Monster vertrauen! Der zweite Band der neuen Urban-Fan­tasy-Serie von SPIE­GEL-Bests­el­ler­autor Royce Bucking­ham.

Rechtsanwalt Daniel Becker würde natürlich auch normale Men­schen vor Ge­richt ver­tre­ten. Doch seit er sein per­sön­li­ches Mons­ter-unter-dem-Bett vor dem Ge­fres­sen­wer­den durch den noch mons­trö­se­ren Rich­ter be­wahrt hat, suchen immer skur­ri­lere Ge­stal­ten seine Kanz­lei auf. Als Daniel einen Auf­trag der Bür­ger­meis­te­rin von Seat­tle er­hält, hofft er da­her, end­lich in der nor­ma­len Welt den Durch­bruch zu schaf­fen. Lei­der ist auch ihr An­lie­gen über­na­tür­li­cher Art. Irgend­etwas ver­senkt Schiffe vor der Küste. Daniel ist zwar bald in der Lage, eine Lö­sung zu prä­sen­tie­ren, aller­dings wäre diese un­po­pu­lär – und das Amt der Bür­ger­meis­te­rin steht in die­sem Jahr zur Wie­der­wahl…

Rezension:

Seit er erstmals ein magisches Wesen vor Gericht vertrat, be­kommt Daniel Becker, Rechts­an­walt in Seat­tle, fast nur noch ma­gi­sche Kli­en­ten. Dumm nur, dass am Ende sel­ten viel Geld in sei­nen Ta­schen lan­det. Noch dazu sind die Fälle und manch­mal sogar die Kli­en­ten nicht ganz un­ge­fähr­lich. Wie bei­spiels­weise eine Kli­en­tin, die sich plötz­lich in eine Schlange ver­wan­delt und ihn auf­fres­sen will. Aber damit fangen die Pro­bleme eigent­lich erst an …

Wohin gehen magische Wesen, wenn sie ihr Recht durchsetzen möch­ten? Zu einem An­walt na­tür­lich! Diese Idee für eine Urban-Fan­tasy-Hand­lung ist fast schon genial. Trotz­dem habe ich bis­her keine Ge­schich­ten auf die­ser Grund­lage ge­le­sen (be­zie­hungs­weise ge­hört). Royce Bucking­ham hat damit eine interes­sante Hand­lungs-Grund­lage er­dacht, bei der zahl­reiche Ge­schich­ten denk­bar sind. Den 1. Band rund um den „Mons­ter­an­walt Daniel Becker“ („Im Zwei­fel für das Mons­ter“) habe ich lei­der nur am Rande mei­nes Auf­merk­sam­keits­krei­ses mit­be­kom­men, je­doch nicht ge­le­sen. Aller­dings ist die­ser Band auch ohne Vor­kennt­nisse gut ver­ständ­lich. Die Pro­bleme des An­walts mit sei­nen spe­zi­el­len Kli­en­ten sind dabei ziem­lich humor­voll an­ge­legt. Die Kom­bi­na­tion von Urban-Fan­tasy-Stof­fen mit Humor scheint übri­gens das Mar­ken­zei­chen des Autors zu sein. Im bis­her ein­zi­gen Royce-Bucking­ham-Buch, das mir zu­vor be­kannt war, „Demon­keeper – 1 – Däm­li­che Dä­mo­nen“, nutzt er diese Kom­bi­na­tion näm­lich auch. Wäh­rend „Demon­keeper“ aller­dings eher in den Jugend­buch-Sek­tor fällt, peilt der „Mons­ter­an­walt Daniel Becker“ ein er­wach­se­nes Pub­li­kum an. Die Per­spek­tive des Ich-Er­zäh­lers be­tont die für den Leser lus­ti­gen Vor­fälle zu­sätz­lich. Die ein­zige klei­nere Kri­tik be­steht le­dig­lich darin, dass es viel­leicht ein paar zu viel Fälle sind, die inner­halb des Buches mehr oder we­ni­ger pa­ral­lel ab­ge­han­delt wer­den. Aller­dings wäre es na­tür­lich mög­lich, dass man­che davon even­tu­ell schon den kom­men­den Band vor­be­rie­ten könn­ten. Auf den macht die­ses Buch näm­lich de­fi­ni­tiv Lust.

Fazit:

Ein Anwalt, der Monster vertritt – diese Idee birgt ein großes Humor-Po­ten­zial. Und dieses nutzt der Autor er­folg­reich aus.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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SeeDrachen – 2 – Drachen und die Krone (Hörbuch)

Ava Richardson
SeeDrachen – 2 – Drachen und die Krone (Hörbuch)

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r
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Sprecherin: Jessica Nett

Hexen-Zwist

Klappentext:

Um zu ihrem wahren Selbst zu werden, muss eine junge Drachen­pi­ra­tin ak­zep­tie­ren, wer sie ist – und wo­her sie kommt.

Lila weiß, dass die Lebensweise ihres Volkes ausstirbt, aber es ist keine ein­fache Auf­gabe, die Pi­ra­ten davon zu über­zeu­gen, Dra­chen­pi­ra­ten zu wer­den. Ob­wohl die Welt um sie herum sich ver­än­dert, hängen viele der Pi­ra­ten noch an ihren alten See­räu­ber­ge­wohn­hei­ten. Als eine ver­zwei­felte Nach­richt der Hexen des Wes­tens ein­trifft, müs­sen Lila und ihr neuer Freund, der exzen­tri­sche, un­ge­übte Magier Danu, einen ris­kan­ten Flug zur Insel Sebol machen, um so viel sie kön­nen über die neue Ge­fahr zu ler­nen, der sie sich ge­gen­über­se­hen, einer Be­dro­hung für alle der West­lichen In­seln.

Um diese Bedrohung zu bekämpfen, muss Lila ihre Vergangenheit als Pi­ra­tin hin­ter sich las­sen und die An­füh­re­rin wer­den, von der Danu immer wusste, dass sie dazu ge­bo­ren war. Lila, die weiß, dass die Krone von Ros­kilde den Schlüs­sel zu ihrem Schick­sal hält und viel­leicht den Schlüs­sel zur er­folg­rei­chen Be­kämp­fung der töd­li­chen Be­dro­hung, die auf sie zu kommt, muss die Krone an sich bringen. Aber damit das mög­lich wird, müs­sen Pi­ra­ten und Dra­chen ler­nen, ein­an­der zu ver­trauen – und Lila zu ver­trauen, als sie den An­griff an­führt. Kann Lila Angst und Zwei­fel hin­ter sich las­sen und der Zu­kunft ins Ge­sicht se­hen, oder wird das ein­zige Leben, das sie je ge­kannt hat, zer­stört wer­den?

Rezension:

Während Lila mit mehr oder weniger Erfolg versucht die Piraten­flotte mit einer dra­chi­schen Luft­flotte zu er­gän­zen, be­kommt der junge Magier Danu einen Hilfe­ruf von den Hexen des Wes­tens, die ihn einst aus­bil­de­ten. Eine ab­trün­nige Hexe ver­sucht, die Herr­schaft an sich zu rei­ßen. Dabei muss Lila er­fah­ren, dass diese mit dem Mör­der ihrer leib­li­chen El­tern zu­sam­men­ar­bei­tet. Es kommt zu einem Kampf, in den auch die Pi­ra­ten hinein­ge­zo­gen wer­den.

In den diversen Drachenreiter-Trilogien, die mit dem Namen Ava Richard­son ver­bun­den sind, kann es immer wie­der über­ra­schen, welche Wen­dungen die­sem Thema ab­zu­ge­win­nen sind. Auch in die­sem Mittel­band der „SeeDrachen“-Tri­logie nimmt das Ge­sche­hen einen ganz ande­ren Lauf, als man am Ende von Band 1 („Dra­chen und Pi­ra­ten“) er­war­tet hätte. Mit der Ein­be­zie­hung des Hexen-Clans nimmt dies­mal auch Danu, der bis­her eher ein Co-Prota­gonist neben Lila war, eine grö­ßere und eigen­stän­di­gere Rolle ein. Mir dem (Macht-)Kampf der Hexen rü­cken aber auch grö­ßere Zu­sam­men­hänge in der Welt die­ser Fan­tasy-Ge­schichte deut­li­cher ins Blick­feld. War die Ge­schichte um Lilas leib­li­che El­tern zu­vor eher ein Rand­thema, be­ginnt ihre Rolle als recht­mä­ßige Thron­erbin von Ros­kilde jetzt stär­ker in den Fo­kus zu tre­ten. Die Voraus­sage, dass die­ses Thema in Band 3 das zen­trale wer­den dürfte, darf man wohl guten Ge­wis­sens wagen. Man darf de­fi­ni­tiv ge­spannt sein.

Bei all dem bleibt der typische Stil der Ava-Richardson-Drachen­rei­ter-Tri­logien wie bei­spiels­weise der stän­dige Wech­sel zwi­schen den Per­spek­ti­ven der bei­den Prota­gonis­ten immer er­kenn­bar.

Fazit:

In Band 2 verlagert sich der Fokus immer weiter von Piraten hin zu Dra­chen-Kämp­fern, von der Pi­ra­ten-Toch­ter zur Thron­erbin.

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