Halifax

J. Monika Walther
Halifax

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Reise ins Nichts

Klappentext:
Ein verhängnisvolles Verwirrspiel
Alice wünscht sich voller Sehnsucht in die Fremde. Sie fliegt nach Halifax zu Max, ihrer großen Liebe. Aber eine Tote am Strand und Geld – viel Geld – verändern all ihre Pläne und Hoffnungen …

Rezension:
Seit ihr Freund Max nach Kanada gezogen ist, hat Alice ihn nicht mehr persönlich gesehen. Das soll sich ändern, und so fliegt sie selbst dorthin. Doch Max erwartet sie nicht am Flughafen. Auf der Suche nach ihm wird Alice in kriminelle Machenschaften hineingezogen.
Was zuerst wie eine Lovestory wirken könnte, entpuppt sich schnell als handfester Krimi. Die Protagonistin muss schnell erkennen, dass ihr (Ex-)Freund tief in undurchschaubare Handlungen verstrickt ist – ob als Opfer oder als Täter ist dabei zunächst nicht ersichtlich. Das hört sich nach einer interessanten Handlung an, doch leider wirkt J. Monika Walthers Kurzgeschichte viel zu konstruiert, um auch nur ansatzweise glaubhaft zu sein. Immer trifft Alice rein zufällig auf genau die richtigen Leute, die sich ausnahmslos als Teil des Puzzles herausstellen. Und ohne dass auch nur die kleinsten Skrupel erkennbar wären oder sie auch nur kurz erkennbar nachdenken müsste, will sie teilhaben. Die Beweggründe oder Gedanken der Frau bleiben komplett im Dunkeln. Das kann leider auch als Kurzgeschichte nicht überzeugen. Das unaufgeklärte Ende tut ein übriges.

Fazit:
Ein interessanter Ansatz dessen Umsetzung leider nicht überzeugen kann.

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Lagerfeld, der Zettel und ich

Marco Fleghun
Lagerfeld, der Zettel und ich

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Der Zettel und das Kleid

Klappentext:
Eine Ausstellung über Karl Lagerfeld ist nicht gerade das, wovon ein 14-jähriger träumt. Doch für Torsten Krämer bietet der Klassenausflug ins Museum Folkwang reichlich Action. Eigentlich möchte er bloß Nathalie einen Zettel geben. Die Nathalie, deren Haare er in der Technik-AG mal aus einem Schraubstock befreit hat. Sollte also eine Kleinigkeit sein. Ist es aber nicht. Denn mit von der Partie sind seine beiden Kumpels Kai und Mustafa, streng dreinblickende Museumswärterinnen und Maik, der Möchtegern-Surfer.

Rezension:
Torstens Klasse unternimmt einen Ausflug ins Museum. Genau wie die meisten seiner Klassenkameraden versteht er nicht, was an einer Lagerfeld-Ausstellung interessant sein soll. Aber vielleicht bietet sich ja eine Gelegenheit, Nadine unauffällig einen Zettel zuzustecken, mit dem er sie zu einem Kinobesuch einladen will.
Marco Fleghun fängt in seiner Kurzgeschichte die Atmosphäre eines schulischen Museumsbesuchs, dem die Schüler nichts abgewinnen können, ein. Die Gedanken der Jugendlichen werden vom Autor glaubhaft geschildert. Dass dann alles aus dem Ruder läuft, ist natürlich zu erwarten. Wer kann sich aus seiner eigenen Jugend nicht an ähnliches erinnern?

Fazit:
Eine Kurzgeschichte, der die Welt 14-jähriger Schüler gut einfängt.

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Induratio p. plastica

Thomas Kowa
Induratio p. plastica

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Der Whiskey als Zeuge

Klappentext:
Ein Fall für Polanski
Kommissar Zbiegniew Polanski – achtfach geschieden und mehrfach von den Ärzten abgeschrieben – ermittelt bei einem Mordfall auf einem Poetry Slam. Bevor er den Täter überführen kann, muss er sich jedoch einer Flasche Whiskey und seinen eigenen Vorurteilen stellen.

Rezension:
Auf einem Poetry Slam wurden sämtliche Preisrichter ermordet. Als Kommissar Polanski am Tatort eintrifft, steht er vor dem Problem, dass der Tätet maskiert war. Alle Teilnehmer kommen als Täter in Betracht.
Thomas Kowa hat sein Talent für urkomische Kurzgeschichten bereits wiederholt unter Beweis gestellt. Leider gehört diese nicht zu seinen Meisterwerken. Ein Kommissar, der mehr über seine diversen Krankheiten – der Titel nennt übrigens eine von ihnen – nachdenkt als über den Fall, ist nur eingeschränkt amüsant. Die Pointe ist wohl nur für Kenner der Poetry-Slam-Szene lustig. Damit Poetry-Slam-Laien die Auflösung überhaupt verstehen können, wurde extra eine Erklärung hinzugefügt. Da ist man vom Autor besseres gewohnt.

Fazit:
Auch gute Autoren greifen leider mal daneben. Dieser booksnack ist weder richtig lustig noch richtig spannend.

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Zweifelhafte Aussichten

Claudia Zentgraf
Zweifelhafte Aussichten

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Die richtige Entscheidung?

Klappentext:
Geld oder Liebe?
Pauls Cousine Sarah war begeistert von Madame Lavinas Fähigkeiten die Zukunft vorauszusagen. Da bei Paul entscheidende Veränderungen anstehen, möchte auch er dieses eine Mal Madame Lavinas Dienste in Anspruch nehmen. Allerdings verläuft das Gespräch anders als erwartet. Erst viel später versteht Paul, was Madame Lavina in ihrer Ahnung gesehen hat …

Rezension:
Als Paul seines beruflichen Aufstiegs willen von New York nach Chikago wechseln will, entschließt er sich, vorher noch seine privaten Angelegenheiten zu klären. Doch wie soll er sich entscheiden? Kann ihn eine Wahrsagerin, die ihm von seiner Cousine empfohlen wurde, dabei helfen?
Am Anfang der Geschichte ist nicht sofort erkennbar, dass Claudia Zentgraf ihre Leser mit dieser in die 1920er entführt. Wie der Protagonist beinahe alles falsch versteht, ist gut geschildert. Leider bleibt am Ende doch gar zu viel offen, um eine wirklich runde Kurzgeschichte zu ergeben.

Fazit:
Ein Blick in die USA der 1920er Jahre mit überraschendem Ausgang.

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Das magische Amulett – 88 – Todesfalle Regenwald

Jan Gardemann
Das magische Amulett – 88 – Todesfalle Regenwald

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Gefährliche Fazenda

Klappentext:
Diesmal führt das Abenteuer Brenda Logan, die Archäologin und Amulettforscherin, in den brasilianischen Regenwald. Professor Helen Rotherhide, die stellvertretende Museumsdirektorin des British Museum in London, hatte sie gebeten, sie bei ihrer Expedition zu begleiten, um ihre Forschung zu Ende zu bringen. Doch das ist nicht der wahre Grund, wie Brenda feststellen muss, als sie auf der Fazenda von Carlos Ruize eintreffen. Hier hört sie zum ersten Mal von den Wanoris, die Helen finden will. Und dann kommt es zu einem mysteriösen Vorfall, der Brenda fast das Leben kostet …

Rezension:
Brendas neue Chefin nimmt sie als einzige mit in den brasilianischen Urwald – keine anderen Forscher, keine Ausgrabungsausrüstung, absolut nichts, was man bei einer archäologischen Expedition erwarten sollte. Die Vermutung, dass es Professor Rotherhide in Wirklichkeit um etwas ganz anderes geht, liegt nahe. Dass jedoch schon ihre Dusche auf der Fazenda, die ihr Hauptquartier werden soll, lebensgefährlich wird, hätte sie dann doch nicht erwartet.
Die elektronische Heftroman-Reihe „Das magische Amulett“ ist bereits (mindestens) bei Band 127 angekommen, wovon der vorliegende jedoch der einzige ist, den ich bisher kenne. Demzufolge war mir auch die Heldin Brenda Logan bisher unbekannt. Trotzdem ist schnell zu erkennen, dass es sich bei ihr um eine Archäologin handelt, deren eigentliches Interessengebiet magische Amulette bilden. Was sie, um ihren wissenschaftlichen Ruf zu wahren, natürlich geheim hält. Vermutlich trifft sie in jedem Band auf ein solches. So auch hier.
Was an sich eine durchaus brauchbare Idee ist, erweist sich leider als eher lieblos heruntergeschriebene Massenware. Das verwundert natürlich weniger, wenn man bedenkt, dass alle Bände von Jan Gardemann verfasst wurden (falls es sich dabei nicht um ein Gemeinschafts-Pseudonym wechselnder Autoren handelt). Trotzdem hat die Geschichte ihren Reiz, weshalb sie sich für eine entspannende Lesestunde ohne viel Tiefgang durchaus eignet.

Fazit:
Eine unterhaltsame Urban-Fantasy-Unterhaltungs-Massenware ohne Tiefgang.

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Der große Santini

Bettina Wagner
Der große Santini

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Der Verschwindetrick

Klappentext:
Santinis letzte Chance
Der alte Zauberkünstler Santini hat seine besten Tage hinter sich. In einem heruntergekommenen Varieté fristet er ein armseliges Dasein. Als er die Chance bekommt, eine wichtige Rolle in einem Banküberfall zu spielen, scheint sich das Blatt für ihn zu wenden. Doch seine Assistentin hat andere Pläne …

Rezension:
Was macht ein Zauberkünstler, der weiß, dass seine Karriere eigentlich hinter ihm liegt? Vielleicht könnte er sich durch die Mithilfe bei einem Bankraub seinen Ruhestand sichern? Dumm nur, wenn seine Assistentin zufällig davon erfährt und eigene Pläne hat. Oder hat ein wahrer Zauberer doch noch ein Ass im Ärmel?
Bettina Wagner erzählt diese Geschichte aus der Sicht der Assistentin, die das Geld auch gut gebrauchen könnte. Das Ende wird den Leser genau wie die Assistentin überraschen. Bei dieser gut erzählten Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe kann man darüber hinwegsehen, dass es keine wirkliche Aufklärung gibt, denn sie macht so, wie sie ist, einfach Spaß.

Fazit:
Eine intelligente Kurzgeschichte, bei der es keinen wirklichen Verlierer gibt.

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Die Ruine (Bei Geistern zu Besuch 1)

Frank W. Werneburg

Die Ruine

Bei Geistern zu Besuch 1

Heute gibt es etwas besonderes zu feiern: Der 1. Band meiner Jugend-Urban-Fantasy-Kurzgeschichtenreihe „Bei Geistern zu Besuch“ mit dem Titel „Die Ruine“ ist ganz frisch erscheinen.

Worum geht es dabei? Das sagt der Klappentext:

Als die 7b während einer Klassenfahrt eine alte Ruine besucht, entdeckt Peter den Eingang eines Kellergewölbes. Da die Lehrerin ihn jedoch daran hindert, diesen näher in Augenschein zu nehmen, beschließt er, sich am Abend heimlich aus der Jugendherberge zu schleichen, um die Ruine in Ruhe zu erforschen. Leila schließt sich ihm spontan an. Was die beiden 13-Jährigen dabei erleben, hätten sie in ihren kühnsten Träumen nicht erwartet.
„Die Ruine“ stellt den Auftakt zur Urban-Fantasy-Kurzgeschichten-Reihe „Bei Geistern zu Besuch“ dar, in der Peter und Leila immer wieder auf Geister treffen werden.

Erhältlich ist „Die Ruine“ bei
Amazon: http://amzn.to/2uL73kv
Hugendubel: http://bit.ly/2w9IEZm
Weltbild: http://bit.ly/2w6QljA
und zahlreichen anderen eBook-Händlern.

Bis zum 31.08.2017 gilt der Einführungspreis von 0,99 €, danach kostet das eBook 1,49 €.
„Die Ruine“ ist dauerhaft für 0,99 € erhältlich.

⇒ Mittlerweile ist auch Band 2 „Arthur Degenhard“ erhältlich. ⇐

Baker Street Tales – 6 – Sherlock Holmes und die Ruinen von Rougemont

Barbara Büchner
Baker Street Tales – 6 – Sherlock Holmes und die Ruinen von Rougemont

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Rätsel im Glashaus

Klappentext:
Spurlos verschwinden der Reihe nach neun Menschen in einem verfallenen Glashaus nahe den Klippen von Calais. Die Leute von Rougemont schreiben die Ereignisse dem bösartigen Geist des früheren Besitzers zu, während Doktor Watson einen Botaniker zum Seelenleben der Pflanzen befragt und Sherlock Holmes zur allgemeinen Überraschung einen Geisterbeschwörer engagiert. Eine körperlose Stimme verrät die Lösung…

Rezension:
Nahe der Kanalküste nehmen merkwürdige Ereignisse ihren Lauf. Nachdem ein Adliger seine ganze Familie und zum Schluss sich selbst umgebracht und dabei sein Anwesen restlos niedergebrannt hat, verschwinden im Glashaus, dem einzigen übriggebliebenen Gebäude, reihenweise Menschen. Die Dorfbewohner sind überzeugt, dass dort der Geist des einstigen Besitzers sein Unwesen treibt. Sherlock Holmes will von diesem Unfug nichts wissen, doch Mrs Hudson, deren Verwandte dort leben, kann ihn dann doch überzeugen, den Fall anzunehmen.
Wie bereits der 2. Band der „Baker Street Tales“, „Sherlock Holmes und der geheimnisvolle Mister Scrabb“, wurde auch dieser Band von Barbara Büchner verfasst. Dabei bleibt die Autorin ihrer Eigenart, Fantasy-Elemente in die Detektiv-Geschichte zu integrieren, treu. Obwohl dies natürlich nicht der Machart der klassischen Vorbilder entspricht, kann diese Kurzgeschichte doch mit der originalgetreuen Charakterisierung des Meisterdetektivs punkten. Auch der Schreibstil kommt Doyles Original nahe, sodass sich der Sherlock-Holmes-Fan zuhause fühlt.

Fazit:
Eine beinahe klassisch wirkende Sherlock-Holmes-Story mit Fantasy-Touch.

– Blick ins Buch –

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Camillas Kräutersuppe

Monika Detering
Camillas Kräutersuppe

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Auf die Zutaten kommt es an

Klappentext:
Eine skurrile Krimikomödie inklusive Kräuersuppen-Rezept
Camilla träumt von einem Clooney-Verschnitt. Nur ist sie nicht die Schönste. Das macht aber Gottlieb nichts aus. Er liebt sie. So hütet sie nahe des großes Moores Haus und Garten, bis sie die Einsamkeit erdrückt. Sie braucht Auszeit in der Stadt. Das gefällt Gottlieb nicht. Da er im Samenhandel tätig ist, bringt er eine Menge zum Aussäen mit. „Damit du ein Hobby hast!“ Camilla sät, Camilla erntet, Camilla entdeckt in der Stadt ein anderes Leben. Seitdem gefällt ihr der kleingewachsene Gottlieb nicht mehr. Er nervt sie mit seiner Bitte, ihm nun regelmäßig zur Stärkung seiner Gesundheit nach seinen Vorgaben Kräutersuppe zu kochen. Camilla ergänzt diese Vorgaben auf ihre Weise und siehe da …

Rezension:
Eigentlich ist Camilla mit ihrem Mann ganz zufrieden. Was ihr weniger gefällt, ist, dass er es nicht gerne sieht, wenn sie auch mal in die Stadt fahren will. Um sie ans Haus zu binden, überzeugt er sie, einen Kräutergarten anzulegen. Und da er an die therapeutischen Eigenschaften frischer Kräutersuppe glaubt, lässt er sich von seiner Frau regelmäßig eine solche aus eigenem Anbau zubereiten.
Ein Hausmütterchen wider eigenem Willen und Kräuter aller Art – das kann doch nur in eine Richtung laufen. Richtig geraten! Wohin sich Monika Deterings Story entwickelt, wird wohl keinen geübten Krimi-Leser wirklich überraschen. Leider fehlen dieser Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe jedoch Wendungen, die dieser Suppe eine interessante Geschmacksnote mitgeben würden. So fehlt ihr leider das gewisse Quäntchen Pfeffer.
Das mitgelieferte Kräutersuppen-Rezept kommt natürlich ohne Camillas ‚Sonderzutaten‘ aus.

Fazit:
Ein Kurzkrimi ohne große Überraschungen – nicht mehr und nicht weniger. Gegen die Langeweile zwischendurch eventuell ganz brauchbar.

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Baker Street Tales – 4 – Sherlock Holmes und der Fall 666

Marion Minks
Baker Street Tales – 4 – Sherlock Holmes und der Fall 666

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Sein letzter Fall

Klappentext:
August 1914
Zum ersten Mal begegnet der Psychoanalytiker Sherrinford seinem berühmten Verwandten Sherlock Holmes. Als der Meisterdetektiv den jungen Sherrinford zu einem seiner Klienten begleitet, erwartet die beiden eine Überraschung: Der Mann, der vor wenigen Stunden noch um Hilfe ersuchte, ist tot.
Doch warum wurde er ermordet? Und was hatte der „Böseste Mann der Welt“, der Magier Aleister Crowley am Tatort zu suchen?
Die Lösung des Rätsels offenbart einen Skandal, der bis ins Oberhaus reicht. Am Ende droht Sherlock Holmes selbst zum Opfer zu werden.

Rezension:
Sherlock Holmes hat einen Halbbruder. Nein, nicht Mycroft ist gemeint. Nach dem Tod seiner Mutter hatte sein Vater noch einen Sohn mit einer anderen Frau. Und genau dieser Sherrinford lernt seinen 30 Jahre älteren Halbbruder, der sich längst zur Ruhe gesetzt hat, endlich persönlich kennen. Als es darum geht, einen von Sherrinfords Patienten, der sich im Umkreis des Okkultisten Aleister Crowley bewegt, zu helfen, stimmt Sherlock natürlich zu. Beim Eintreffen finden die beiden Halbbrüder den Hilfesuchenden jedoch erhängt vor. Sherlock ist sich sofort sicher, dass es kein Selbstmord war.
Eine Sherlock-Holmes-Geschichte, die von seinem erheblich jüngerem Halbbruder erzählt wird, Dr. Watson kommt nur ganz am Rande vor. Der Zweck dieses Konstruktes erschließt sich dem Leser leider nicht so recht, erscheint Sherrinford in seiner Denk- und Handlungsweise sowie seiner Bewunderung für den berühmten Detektiv doch fast wie eine Kopie Dr. Watsons. Die Story an sich hätte von diesem erzählt genauso funktioniert. Dabei trifft Marion Minks den Erzählstil des Originals sogar recht gut, was in diesem speziellen Fall aber eher irritiert, da es sich ja um einen ganz anderen fiktiven Erzähler handelt. Trotzdem der eigentliche Fall interessant und gut durchdacht ist, hinterlässt diese Kurzgeschichte ihre Leser deshalb mit gemischten Gefühlen. Wegen des gewöhnungsbedürftigen Settings und (mit Einschränkungen) des Endes erscheint sie nicht wie ein ‚richtiger‘ Sherlock Holmes.
Nachdem der vorhergehende Band „Sherlock Holmes und das Geheimnis der Narrenkappe“ eindeutig den bisherigen Höhepunkt der Reihe darstellte, fällt dieser Band leider wieder in die Mittelmäßigkeit ab.

Fazit:
Kein Highlight für Sherlock-Holmes-Freunde, aber trotzdem eine durchaus lesbare Detektivgeschichte.

– Blick ins Buch –

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