Die Bibliothekare – 5 – Das tödliche Wort

Genevieve Cogman
Die Bibliothekare – 5 – Das tödliche Wort

Übersetzung: Dr. Arno Hoven

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

#DastödlicheWort #NetGalleyDE

Zwischen Äpfeln und Bomben

Klappentext:
Irene Winters ist Agentin der unsichtbaren Bibliothek, die jenseits von Raum und Zeit als Tor zwischen den Welten existiert. Seit undenklichen Zeiten werden diese Welten von einer erbitterten Feindschaft zwischen Drachen und Elfen erschüttert. Doch nun kommen beide Parteien im Paris des Fin de Siècle zusammen, um unter Führung der Bibliothek einen Friedensvertrag auszuhandeln. Es sieht nach einem Durchbruch aus, bis ein wichtiger Verhandlungsführer der Drachen ermordet wird. Der Täter muss schnellstens gefunden werden! Eine Abordnung – unter ihnen die Agentin Irene Winters – soll den Mörder aufspüren.

Rezension:
Kaum von ihrem Abenteuer bei den intriganten Drachen zurückgekehrt, erwartet Irene eine Überraschung. Unter größter Geheimhaltung wurden Verhandlungen zu einem Friedensvertrag zwischen Drachen und Elfen unter Beteiligung der Unsichtbaren Bibliothek angebahnt. Unter strengster Geheimhaltung, versteht sich, denn Störungen durch Gegner des geplanten Abkommens waren zu befürchten. Tatsächlich wird ein Mitglied der drachischen Delegation ermordet. Um die Verhandlungen zu retten, soll eine Kommission, bestehend aus jeweils 1 Angehörigen der Drachen, der Elfen und der Bibliothek, den Mord aufklären. Und ausgerechnet Irene soll die mitwirkende Bibliothekarin sein.
Die Handlung des 5. Bandes ihrer Fantasy-Reihe „Die Bibliothekare“ lässt Genevieve Cogman direkt an die des 4. („Das dunkle Archiv“) anschließen. Diesmal führt die Haupthandlung die Protagonistin in das Paris einer Welt, deren Entwicklungsstand etwa dem Ende des 19. Jahrhunderts in unserer entspricht. Die Grundidee dieser Parallelwelten, die unserer alle mehr oder weniger ähneln, sich jedoch in unterschiedlichen geschichtlichen Perioden befinden, kann überzeugen. Der Zwang der Anpassung der reisenden Bibliothekare an die jeweiligen Gegebenheiten macht einen erheblichen Anteil am Reiz dieser Geschichten aus.
Auch in diesem Band geht es wieder um die Aufklärung verbrecherischer Aktivitäten, durch die die Unsichtbare Bibliothek Schaden nehmen könnte. Inoffizielle Unterstützung bekommt die Protagonistin diesmal von einem befreundeten Detektiv aus einer dem viktorianischem England ähnelnden Parallelwelt, dem erkennbar Sherlock Holmes als Vorbild diente. So gesehen handelt es sich also wieder um ein Fantasy-Krimi-Abenteuer. Nachdem dieses Buch mit einer kurzen Episode beginnt, in der Irene ein Buch aus einer mittelalterlich/früh-neuzeitlichen Welt ‚besorgen‘ muss, frage ich mich, ob nicht auch ein reiner Fantasy-Abenteuer-Band ohne Krimi-Elemente nach diesem Muster funktionieren würde.
Auch in diesem Band erzählt die Autorin Irenes verwicklungsreiche Erlebnisse wieder aus Beobachter-Perspektive. Insgesamt kann mich dieses Abenteuer sogar noch etwas besser als der Vorgänger überzeugen.

Fazit:
Drachen, Elfen und eine Weltenreise in ein historisches Paris – dieses bibliophile Fantasy-Abenteuer hat seinen ganz eigenen Reiz.

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Traumzeichen – 2 – Freund oder Feind?

Lara Kessing
Traumzeichen – 2 – Freund oder Feind?

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Rettung vor der Trübtraum-Welt

Klappentext:
Während Lina versucht zu verstehen, was die Traumwächter dazu antreibt, die Klarträumer vom bewussten Träumen abzuhalten, kämpft Diana darum, weiter klarträumen zu dürfen. Der große Konflikt zwischen Traumwächtern und Klarträumern ist dabei nicht das einzige Hindernis. Auch Feindschaften innerhalb der Crews sorgen dafür, dass sie sich fragen muss: Wer ist Freund und wer ist Feind? In so einer Lage findet Diana es nicht ratsam, für jemanden Gefühle zu entwickeln, deshalb zwingt sie sich dazu, dagegen anzukämpfen.
Lina findet immer mehr Gefallen daran, von Rick für ihre Fähigkeiten als Traumwächterin gelobt zu werden. Doch auch wenn sie sich langsam in seiner Traumwächtercrew einlebt, Zweifel sind ihr ständiger Begleiter. Steht sie auf der richtigen Seite? Wer ist Freund und wer ist Feind?

Rezension:
In der Traumwelt müssen Lina und Diana weiterhin darauf achten, nicht als Neuträumerinnen enttarnt zu werden. Während Lina jedoch zu einer Traumwächterin geworden ist, muss Diana sich entscheiden, ob sie sich doch einer Klarträumer-Gruppe anschließen sollte. Doch auch im Wachleben haben beide weiterhin ihre Probleme.
Nachdem Lara Kessing ihre Leser in Band 1 („Wer träumt mit mir?“) neben der eigentlichen Handlung auch in die Welt des luciden Träumens eingeführt hat, konzentriert sich die Handlung dieses Bandes auf den Fantasy-Aspekt. Die Probleme im realen Leben der beiden Protagonistinnen führen dazu, dass sie sich gerne in die Welt der Klarträume zurückziehen. Doch auch hier häufen sich die Probleme, was dazu führen könnte, die Fähigkeit des Klarträumens zu verlieren. Während sich beide in der Traumwelt zwar kennengelernt haben, allerdings auf unterschiedlichen Seiten stehen und deshalb keinen engeren Kontakt haben, sind sie sich in der realen Welt noch nicht begegnet. Meine Vermutung läuft allerdings darauf hinaus, dass sich das in den kommenden Bänden noch ändern dürfte. Schließlich scheinen sie in der (nicht namentlich benannten) selben Stadt zu wohnen.
Obwohl die Handlung auf der Traumebene zweifellos phantastische Züge hat und in das Genre der (Urban) Fantasy gehört, fehlen klassische Fantasy-Elemente wie Magie oder magische Wesen komplett.
Unverändert wechselt die Autorin zwischen beiden Protagonistinnen sowie zwischen Traum- und Realwelt hin und her, erzählt das Geschehen dabei aber immer in der 3. Person.

Fazit:
1 Mal Traumwelt und zurück – und das in jeder Nacht. Das Leben in 2 Welten verdoppelt aber auch die Probleme der Protagonistinnen.

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Palast aus Glas

Cornelia Funke
Palast aus Glas

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Übersetzung: André Mumot

Die beiden Seiten der Spiegel

Klappentext:
Märchenhaft. Magisch. Mitreißend.
Wie wurde Celeste eigentlich zu Fuchs? Welches gefährliche Zauberding erbeutete Jacob als junger Schatzjäger? Und wie sieht es hinter dem Spiegel in Hamburg, London oder Stockholm aus? Fast zehn Jahre nachdem Jacob Reckless das erste Mal die Spiegelwelt bereiste, entführt und Bestsellerautorin Cornelia Funke erneut in diesen fantastischen Kosmos.
Acht bislang unveröffentlichte Geschichten zum Staunen, Träumen und Mitfiebern, mit zahlreichen Illustrationen der Autorin und Auszügen aus dem von Cornelia Funke vollständig überarbeiteten ersten Band der Reckless-Reihe.

Rezension:
Ein Waisenmädchen verdient sich das Nötigste, indem sie im Schlamm des Flussufers nach Brauchbarem sucht. Die Hoffnung, einmal etwas wirklich Wertvolles zu finden, hat die 15-jährige, die sich als Junge ausgibt, längst aufgegeben. Ein Schatzsucher reist auf beiden Seiten der Spiegel durch die Welt, um magische Artefakte zu bergen, die er gewinnbringend verkaufen kann. Dabei wird er von einem Mädchen begleitet, das nicht umsonst „Fuchs“ genannt wird. Und dann sind da auch noch andere Menschen, deren Leben von den besonderen Spiegeln beeinflusst wird.
In diesem Buch versammelt Cornelia Funke 8 Kurzgeschichten, deren Gemeinsamkeit darin besteht, in der aus ihren Reckless-Bänden bekannten Spiegelwelt angesiedelt zu sein. Nun muss ich allerdings zugeben, von dieser Reihe zwar schon gehört zu haben, aber keines der Bücher zu kennen. Somit war diese Welt für mich Neuland. Man kann den hier zusammengestellten Kurzgeschichten allerdings entnehmen, dass es einige spezielle Spiegel gibt, die unsere Welt mit einer durch und durch magischen Parallelwelt verbinden. In dieser leben zahlreiche Wesen, die wir nur aus Märchen kennen, mehr oder weniger friedlich mit den Menschen zusammen. Das eigentliche Durchschreiten dieser Spiegel wird in den hier zu lesenden Geschichten nicht näher thematisiert. Stattdessen wird dieser Vorgang, mit Ausnahme der Geschichte „Palast aus Glas“ nur erwähnt und auch in dieser nur am Rande gestreift.
Die Hauptgeschichte, die knapp die Hälfte des Buches einnimmt, ist „Das Glas, das Blei und Gold beschert“. Darin hofft eine 15-jährige Waise auf den Fund ihres Lebens. Passend zur Handlungszeit an Weihnachten fällt diese Story etwas sentimental aus. Der Fantasy-Aspekt kann allerdings vollständig überzeugen. Über das Mädchen Tabetha und ihre magischen Abenteuer würde ich sehr gerne mehr lesen.
4 der anderen, deutlich kürzeren Geschichten handeln vom Schatzjäger Jacob Reckless und/oder seiner Begleiterin Fuchs. Auch diesen kann man bescheinigen, auch etwas ältere Fantasy-Fans überzeugen zu können.
… was man von den verbleibenden 3 Kurzgeschichten nicht in diesem Maße behaupten kann. Besonders das sehr kurze „Die Augen vergessen nicht“ lässt mich etwas ratlos zurück. Ich kann nicht behaupten, hier die Aussage verstanden zu haben. Da diese 3 Geschichten aber weniger als 20 % des Buches ausmachen, ist das wohl zu verschmerzen. 80 % überzeugender Inhalt ist sicher mehr, als die meisten Bücher bieten können.
Wie es bei Cornelia Funkes Werken mittlerweile üblich ist, entstand auch dieses zuerst auf Englisch und wurde nachträglich ins Deutsche übersetzt. Das gilt zumindest für die Hauptgeschichte „Das Glas, das Blei und Gold beschert“. Ob es für die anderen auch zutrifft, ist nicht eindeutig zu entnehmen. Das mit beinahe identischem Cover angebotene englische Buch scheint nämlich ausschließlich „Das Glas, das Blei und Gold beschert“ zu enthalten. Wieso man die deutsche Ausgabe nach einer der kürzeren (und in meinen Augen nicht ganz so überzeugenden) Geschichten betitelt hat, kann ich nicht nachvollziehen. In dem Zusammenhang fällt mir auch hier wieder die stark unterschiedliche Altersempfehlung zwischen englischer und deutscher Ausgabe auf, die ich schon wiederholt bei anderen Büchern feststellte. Während der britische Verlag (Pushkin Press) das Buch für Leser ab 10 Jahren empfiehlt, hält es der deutsche (Dressler) für die Altersgruppe der 14- bis 17-jährigen für geeignet. Gerade bei der Hauptgeschichte, die definitiv im englischen Buch enthalten ist, kann ich die deutsche Altersempfehlung erheblich besser nachempfinden. Zum Stil der Autorin muss wohl nicht viel gesagt werden, da man ihn wohl als bekannt voraussetzen kann.

Fazit:
Diese Kurzgeschichten aus der magischen Spiegelwelt können überwiegend überzeugen und eignen sich auch für nicht mehr ganz so junge Leser.

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Lilly Flunker Saga – 2 – Der magische Kristall

Kristina Tiemann
Lilly Flunker Saga – 2 – Der magische Kristall

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Unterwegs mit dem königlichen Steinbeißerprotokollanten

Klappentext:
Der böse Druide Durus ist noch nicht besiegt und schmiedet bereits neue finstere Pläne.
Die Gefährten müssen sich trennen und Victor begibt sich auf eine gefährliche Reise ins Elfenreich. Nur er kann das magische Kristallherz erringen – wenn er es schafft, die Prüfungen auf dem Weg dorthin zu bestehen!
Aber ist sein Herz rein genug?

Rezension:
Einige Zeit ist vergangen, seit Lilly und Victor den Heroldstab vor Missbrauch bewahren mussten. Das Leben im Klosterinternat war in der Zwischenzeit durchaus stressig. Für magische Abenteuer blieb da weder Zeit noch Gelegenheit. So kommt es für Victor völlig unerwartet, als Lilly ihm eines Tages eine dringende Einladung zu Magnus überbringt. Der Druide Durus ist wieder aktiv, und beide sollen zu Missionen aufbrechen, seine Pläne zu vereiteln. Leider führen sie diese Missionen in unterschiedliche Gegenden der Welt, sodass sie nicht zusammen auf Reisen gehen können.
Im 2. Band der ihrer Jugend-Urban-Fantasy-Reihe „Lilly Flunker Saga“ trennt Kristina Tiemann ihre jungen Protagonisten. Titelheldin Lilly bleibt in diesem Band eine Nebenfigur, da die Handlung Victors Abenteuern folgt. Vor allem in Anbetracht des Reihentitels kann das den Leser durchaus irritieren, tritt Lilly doch nur in wenigen, eher unbedeutenden Szenen in Erscheinung. Dafür wird Victors Charakter ganz in den Mittelpunkt gerückt. Um den im Titel erwähnen Kristall vor Durusʼ Zugriff zu bewahren, muss er mehrere Prüfungen absolvieren. Beleuchtete „Lilly Flunker und der Heroldstab“ vordergründig Lilly und ihre seelischen Probleme nach dem Tod ihrer Eltern, sind es hier Victors Charaktereigenschaften, die beleuchtet werden und sich wiederholt als handlungsentscheidend erweisen.
Der angenehme Stil der Autorin bleibt genauso erhalten wie Victors spezielle Varianten bekannter Sprichwörter und Ausdrücke. Was leider fehlt, sind die von mir in der Rezension des 1. Bandes gelobten ganzseitigen Illustrationen.
Das Ende dieses Bandes leitet anscheinend weitgehend nahtlos zu Band 3 („Das magische Pferd“) über, was darauf hindeutet, dass sich auch dieser primär auf Victor konzentrieren dürfte.

Fazit:
Auch in Band 2 bleibt die junge Urban Fantasy unterhaltsam. Die Konzentration auf Charakterzüge gibt ihr eine gewisse philosophische Tiefe.

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Die Saga von Eldrid – 2 – Die Suche nach dem Schattendorf

Annina Safran
Die Saga von Eldrid – 2 – Die Suche nach dem Schattendorf

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Eine Frage der Schatten

Klappentext:
Der zweite Band der Saga von Eldrid, Die Suche nach dem Schattendorf , knüpft unmittelbar an die Handlung von Der Spiegelwächter an. Ludmilla begibt sich zusammen mit dem Formwandler Lando und dem Unsichtbaren Eneas in den dunklen Teil von Eldrid, nach Fenris. Dort suchen sie nach Godal, dem übermächtigen Schatten von Ludmillas Großmutter Mina. Doch es erwarten sie neue Wesen der Dunkelheit, die sich ihnen in den Weg stellen. Eine alte Legende scheint wahr zu werden und bedroht die Existenz des magischen Lichts von Eldrid.
Aber auch der Spiegelwächter Uri muss sich neuen Herausforderungen stellen, während die Geisterwelt aufgebracht ist. Mina lüftet alte Geheimnisse, und die anderen Spiegelfamilien mischen sich in das Geschehen ein. Das Abenteuer und der Kampf gegen die Dunkelheit gehen weiter.

Rezension:
Während Ludmilla weiterhin in Eldrid weilt und versucht, die alten Fehler ihrer Großmutter zu korrigieren, steht diese zunehmend vor dem Problem, die Abwesenheit ihrer Enkelin zu verbergen. Zudem trifft die Wiederinbetriebnahme des Spiegels nicht auf ungeteilten Zuspruch von Seiten der anderen Spiegelfamilien. Aber auch in Eldrid häufen sich die Probleme weiter an.
Annina Safran setzt ihre Urban-Fantasy-Reihe praktisch nahtlos an der Stelle fort, an der Band 1 („Der Spiegelwächter“) endete. Da derzeit kein Kontakt zwischen der Protagonistin und ihrer Großmutter besteht, entwickelt sich die Story in diesem Band in weitgehend unabhängigen Handlungssträngen weiter. Dadurch, dass Ludmilla in der anderen Welt weitgehend auf sich gestellt ist, kommt ihre jugendliche Aufmüpfigkeit momentan kaum noch zum Tragen. Dafür erwarten sie echte Gefahren. Natürlich bringt die Autorin an beiden Handlungsplätzen neue Schwierigkeiten ins Spiel, die die Spannung aufrechterhalten und weiter ausbauen. Zunehmend wird auch deutlich, dass sowohl die Familien der Spiegelbesitzer in unserer Welt wie auch die Spiegelwächter und anderen Bewohner Eldrids in vielem uneinig sind.
Der Stil der Autorin, an den ich mich zu Beginn des 1. Bandes erst gewöhnen musste, wirkt mittlerweile gut lesbar und zur Geschichte passend. Auch dieser Band weist wieder ein Ende auf, das unvermittelt mitten in der Handlung ‚einfach da ist‘. Bei Reihen mit Episoden, die klassischen Heftromanen ähneln, ist man das als Leser natürlich gewohnt. Allerdings erscheinen diese meist im Abstand einiger Wochen bis weniger Monate. Bei Büchern wie in dieser Reihe, deren Erscheinen etwa im Jahresrhythmus geplant ist, fände ich allerdings gewisse ‚Etappenziele‘ am Ende der Einzelbände wünschenswert. Bei einem dermaßen offenen Ende erscheint die Wartezeit auf die Fortsetzung doch ziemlich lang.

Fazit:
Sowohl in Eldrid als auch in unserer Welt herrscht zunehmende Uneinigkeit. Viel Stoff also für spannende Ereignisse in dieser Urban Fantasy.

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Die Saga von Eldrid – 1 – Der Spiegelwächter

Annina Safran
Die Saga von Eldrid – 1 – Der Spiegelwächter

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Ärger mit dem Spiegelbild

Klappentext:
Die Saga von Eldrid beginnt
Fünf Spiegel, fünf Häuser, fünf Spiegelwächter, eine magische Welt: Eldrid.
Die Spiegelwächter versuchen das wertvolle Licht von Eldrid zu bewahren, aber sie kämpfen gegen Godal, den übermächtigen Schatten, und Zamir, den Schöpfer der Dunkelheit. Ludmilla wird zu Hilfe gerufen, um Godal einzufangen. Doch Zamir durchkreuzt die Pläne der Spiegelwächter und beschwört ein Unheil in Eldrid hervor. Der Kampf gegen die Dunkelheit beginnt. Wird Ludmilla ihre Mission durchführen können?

Rezension:
Da ihre Eltern ständig auf Reisen sind, lebt die 15-jährige Ludmilla bei ihrer Großmutter. Hier gefällt es ihr auch erheblich besser als bei ihren Eltern, denn Oma Mina lässt ihr einige Freiheiten. Nur Internet ist im Haus tabu – genau wie ein Zimmer, das Ludmilla versprechen musste, nie zu betreten. Aber sie ist neugierig. Eines Tages ‚leiht‘ sie sich den Schlüssel und untersucht das Zimmer. Außer einem komischen Standspiegel findet sie aber nichts Beachtenswertes. Nach einer Berührung beginnt der Spiegel plötzlich zu leuchten. Ludmilla findet heraus, dass sie diesen durchqueren kann und so in einer anderen Welt landet. Einer durch und durch magischen Welt, in der sie auf den Wächter des Spiegels trifft. Doch diese Welt hat ein Problem, welches ihre Oma in ihrer Jugend heraufbeschworen hat.
In ihrem Urban-Fantasy-Abenteuer geht Annina Safran von der nicht ganz neuen Ausgangslage aus, dass ein junger Protagonist auf ein magisches Familiengeheimnis stößt. Anders als in vielen ähnlichen Büchern gehört ihre Protagonistin allerdings zur Kategorie „aufmüpfiger Teenager, definitiv nicht pflegeleicht“. Ein ausdrückliches Verbot ihrer Oma, die andere Welt namens Eldrid jemals wieder zu besuchen, ignoriert sie natürlich umgehend. Damit stürzt sich die Protagonistin in ein gefährliches Abenteuer – und ihre Großmutter in Schwierigkeiten, als Tochter und Schwiegersohn nach einer längeren Geschäftsreise ihre Tochter besuchen wollen.
Die meisten Leser werden beim Vornamen Ludmilla natürlich zunächst an Russland oder zumindest Osteuropa denken. Der Name der Großmutter (Mina) lässt daran natürlich schon Zweifel aufkommen. Spätestens bei der Erwähnung von Ludmillas Familiennamen Scathan muss man jedoch an einen ganz anderen Kulturkreis denken. Eine Erklärung dieses gewissen Widerspruchs bleibt allerdings zumindest in diesem Band aus.
Die fremde Welt und deren Geheimnisse sind natürlich ein zentrales Element der Geschichte, doch wird auch Wert auf die Charaktere gelegt. Während die Protagonistin überraschend bereit ist, Verantwortung für von ihr nicht verschuldete Entwicklungen zu übernehmen, muss sich ihre Großmutter mit ihrer Schuld und deren Folgen, die jetzt die geliebte Enkelin in Gefahr bringen, auseinandersetzen. Etwas überraschend kommt dann das Ende des Buches mitten in der Handlung. Dass es sich um den 1. Band eines Mehrteilers handelt, ist zunächst nämlich nicht erkennbar. Der Reihentitel wird auf dem Cover gar nicht erwähnt. Allerdings ist Band 2 mit dem Titel „Die Suche nach dem Schattendorf“ bereits verfügbar.
Zu Beginn wirkte der Stil der Autorin auf mich etwas gewöhnungsbedürftig, ohne dass ich das näher begründen kann. Allerdings fand ich dann überraschend schnell hinein, woraufhin er sich als angenehm lesbar erwies. Nach dem abrupten Ende bleibt einem fast keine andere Wahl, als sich in die Fortsetzung zu stürzen.

Fazit:
In dieser Urban Fantasy muss sich ein Teenager mit den Problemen einer Parallelwelt auseinandersetzen.

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Die Bibliothekare – 4 – Das dunkle Archiv

Genevieve Cogman
Die Bibliothekare – 4 – Das dunkle Archiv

 Übersetzung: André Taggeselle

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Minister-Kandidaten

Klappentext:
Irene Winters hat durch ihre Arbeit als Agentin der unsichtbaren Bibliothek schon einige Abenteuer erlebt. Nun bekommt sie einen brisanten Auftrag: Eine Drachin will, dass Irene ein wertvolles Buch für sie findet. Doch Irene weigert sich, denn die Bibliothek muss neutral agieren. Damit kein anderer Bibliothekar in Versuchung gerät, mit der Drachin zusammenzuarbeiten, machen sich Irene und ihr Lehrling Kai auf die Suche nach dem Buch. Eine rasante Jagd im Amerika der 1920er-Jahre beginnt!

Rezension:
Bibliothekarin Irene ist nicht gerade glücklich, dass sie statt neuer Bücher einen Kollegen, der die Statuten der Unsichtbaren Bibliothek verletzt hat, ausfindig machen soll. Doch dann wird sie unerwartet von einer Drachin kontaktiert, die sie überzeugen will, ihr ein seltenes Buch zu besorgen. Plötzlich sind Irene und ihr drachischer Assistent in interne Probleme der Drachen verwickelt. Genau da dürfen sich die Mitarbeiter der stets neutralen Unsichtbaren Bibliothek allerdings keinesfalls einmischen. Doch für ein Zurück ist es zu spät.
Genevieve Cogmans Fantasy-Reihe „Die Bibliothekare“ führt den Leser in die Welt der Unsichtbaren Bibliothek, deren Mitarbeiter durch Portale in Parallelwelten reisen, um dort rare Bücher zu besorgen. Andere würden diese Tätigkeit auch als Stehlen bezeichnen. Was mir allerdings nicht bewusst war, als ich mich in dieses Buch stürzte, war, dass es sich um den 4. Band der Reihe handelt. Das erleichtert den Einstieg in diese Welt natürlich nicht gerade. Manches ergibt sich natürlich aus der Handlung, wie zum Beispiel die Existenz von Drachen, die sich auch in menschlicher Gestalt zeigen können. Selbst der Assistent der Protagonistin gehört zu denen. Auch Elfen werden erwähnt, kommen in diesem Band allerdings nicht persönlich vor. Auch dass die Bibliothekare durch Portale in andere Welten reisen, bleibt einem Neuleser natürlich nicht verborgen, findet der Großteil der Handlung dieses Bandes doch in einer Welt statt, die der der 1920er ähnelt. Der eigentliche Aufbau dieser Vielwelten-Welt bleibt dagegen verborgen. Wahrscheinlich wurde der zu Beginn der Reihe näher thematisiert. Obwohl die Drachen in diesem Band eine grundlegende Rolle spielen, bleiben einem ohne Vorkenntnisse auch die eigentlichen Zusammenhänge der drachischen und elfischen Welten mit denen der Menschen verborgen. Auch die Grundlagen der strikten Neutralität der Bibliothek werden im vorliegenden 4. Band nicht näher begründet. Allerdings kann man das dem Buch natürlich nicht anlasten. Neben den nichtmenschlichen Wesen spielt auch Magie, die von den Bibliothekaren durch Anwendung ‚der Sprache‘ gewirkt wird, eine erwähnenswerte Rolle.
Die Autorin erzählt das interessante und nie vorhersehbare Abenteuer ihrer Protagonistin in der 3. Person. Die Welt der Unsichtbaren Bibliothek wirkt sehr interessant und kann bestimmt noch einer ganzen Reihe von Fantasy-Abenteuern als Kulisse dienen. Der Reiz liegt dabei neben der interessanten Handlung auch in der Andersartigkeit der sich deutlich vom ‚Standart-Fantasy-Setting‘ unterscheidenden Welt.

Fazit:
Das Setting dieser Fantasy-Welt wird besonders bibliophil veranlagte Fantasy-Fans begeistern können.

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Die Hüter der Elemente – 1 – Die Reise nach Nimoron

Dagmar Winter
Die Hüter der Elemente – 1 – Die Reise nach Nimoron

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Wurzeltore

Klappentext:
Eigentlich hatte Aaron sich auf einen ruhigen Sommer eingestellt. Nach dem Tod seines Vaters war er am liebsten allein. Aber ein mysteriöses Geschenk seiner Großmutter wirft plötzlich Fragen auf. Und so reist Aaron kurzerhand zu ihr nach Schottland. Dort trifft er Moe, Jules und Summer, die ebenfalls ihre Ferien auf dem Hof der Großmutter verbringen. Sie stellen schnell fest, dass sie nicht zufällig zusammen dort sind. Sie sind die neuen Hüter einer Welt, die Aaron bisher nur aus den Geschichten seines Vaters kannte und die nun auch für die vier gefährlich real zu werden scheint. Und so stürzen sie sich schon bald gemeinsam in ein Abenteuer, von dem sie nicht einmal zu träumen gewagt hätten.

Rezension:
Als er noch klein war, erzählte sein Vater ihm immer Geschichten aus Nimoron. Als Aaron älter wurde, glaubte er natürlich nicht mehr daran, dass diese Geschichten wahr waren. Aber sie waren Erinnerungen an seinen mittlerweile gestorbenen Vater. Doch zu Aarons 15. Geburtstag schickt ihm seine Oma ein eigenartiges Buch, ein Buch, das sich bei seiner Berührung verändert. Eine Fahrkarte ist auch dabei, damit er sie in den Ferien endlich mal wieder besuchen kommt. Wie sich herausstellt, hat die alte Frau noch andere in Aarons Alter eingeladen: den etwas ungeschickten Moe, die vornehme und etwas hochnäsige Jules und die toughe Summer. Ihnen wird offenbart, dass sie die neuen Hüter der Elemente der Welt Nimoron, die es tatsächlich gibt, sind. Alle haben dieses Amt von einem ihrer Elternteile geerbt, denn wer älter als 30 Jahre ist, kann die Passage zwischen den Welten nicht mehr durchqueren.
Dass Dagmar Winters Urban-Fantasy-Abenteuer manchen im Genre weitverbreiteten Mustern folgt, verrät schon die kurze Inhaltsangabe. Auch hier erfahren junge Menschen unvorbereitet, dass sie etwas Besonderes sind und spezielle Fähigkeiten haben. Dass diese frisch Eingeweihten recht schnell tätig werden müssen, ist in vergleichbaren Büchern auch nicht selten. Auch auf die 4 Protagonisten dieser Geschichte wartet schon eine Aufgabe. Sie müssen die Welt, die sie bisher nur aus Geschichten kannten, retten. Und dabei sind sie natürlich – auch wieder Genre-typisch – größtenteils auf sich allein gestellt. Das soll aber nicht heißen, die Autorin würde nur Schema F folgen. Was Aaron und seine neuen Gefährten erleben, birgt wirklich interessante und noch nicht abgenutzte Ideen. Auch spielen unübliche oder ganz neu interpretierte Fantasy-Wesen eine Rolle.
Die Autorin lässt ihrem Erzähler in der Handlung immer dem Hauptprotagonisten Aaron folgen. Nimoron mit diesem zusammen zu entdecken, führt den Leser recht schnell in diese andere Welt ein. Da es sich um den 1. Band einer Reihe handelt, verwundert es natürlich nicht, dass am Ende nur eine Teilaufgabe bewältigt ist. Auf die weiteren Entwicklungen in Nimoron darf man also gespannt sein.

Fazit:
In diesem Weltreise-Abenteuer begleitet der Leser die jungen Protagonisten in eine interessante Fantasy-Welt.

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Der Luma Chell

Markus Sapel
Der Luma Chell

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Der Herr des Steins

Klappentext:
Eine Explosion im Münsterturm, ein nächtlicher Überfall und ein mysteriöser schwarzer Riese. Eddie begegnet einer Kraft, die ihn zwingt, seine gewohnte Art zu denken über Bord zu werfen. Gelingt ihm das nicht, bedeutet es sein Ende und mit ihm das Ende einer anderen Welt.
Ein mächtiger Gegner steht ihm und seinen neuen Freunden gegenüber; ein besessener Feind, der ihn durch zwei Welten jagt und nur ein Ziel kennt: die totale Vernichtung. Es beginnt ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit.
Ein spannendes Fantasy-Abenteuer für Jung und Alt, das den Leser aus dem Freiburg der 90er Jahre in eine unbekannte, mittelalterliche Welt entführt, in der Hass, Habgier und Fanatismus Kräfte freisetzen, die alles zu zerstören drohen.

Rezension:
Schon seid Eddie in Freiburg studiert, fasziniert ihn das Münster. Kaum ist er aus den Semesterferien zurückgekehrt, ereignen sich jedoch seltsame Vorkommnisse um ihn herum. Als ihm ein alter Mann offenbart, tief im Münster sei ein geheimnisvoller Stein verborgen, dessen Hüter er sei, hält Eddie diesen zuerst für einen Spinner. Angeblich soll dieser Stein sogar nach Eddie ‚rufen‘. Oder sollte das der wahre Grund sein, wieso das Münster ihn so fasziniert? Eddie lässt sich überreden, das Versteck des Steins zu besuchen. Dort trifft er auf einen Fremden – und landet plötzlich in einer anderen Welt. Hier herrscht Krieg, und der Fremde aus dem Münster ist der Gegner, der die Stadt, in der Eddie landet, vernichten will.
In seiner Weltenreise-Fantasy geht Markus Sapel ungewöhnliche Wege. Zu Beginn verwirren die Ereignisse nicht nur den Protagonisten. Auch für den Leser erscheinen die Vorkommnisse zunächst zusammenhanglos. Erst zu einem fortgeschrittenen Handlungspunkt wird klar, dass die Geschichte nicht nur in unserer und der fremden Welt stattfindet, sondern dass es sich bei den Geschehnissen in Freiburg auch noch um unterschiedliche Zeitebenen handelt. Diese Puzzlestücke sind jedoch geschickt angeordnet und ergeben schließlich doch ein stimmiges Bild.
Die fremde Welt, in die der Protagonist gelangt, ist Genre-typisch auf einem vorindustriellen Entwicklungsstand angesiedelt. Ein Magier, der der engste Vertraute des Königs ist, nimmt den Ankömmling aus unserer Welt unter seine Fittiche und unterweist ihn in den hiesigen Gegebenheiten. Was etwas verwundert, ist, dass dieser Mann zwar immer als Magier bezeichnet wird, in der gesamten Geschichte jedoch nie in irgendeiner Weise zaubert oder andere ‚berufstypische‘ Handlungen ausführt. Die Bezeichnung „Gelehrter“ würde vielleicht besser passen.
Am Anfang nimmt sich der Autor recht viel Zeit, Charaktere vorzustellen, selbst solche, die später nur eine eher unbedeutende Rolle spielen. Deshalb scheint die Geschichte zuerst etwas zäh dahinzufließen. Das ändert sich jedoch deutlich, sobald das eigentliche Abenteuer des Protagonisten ins Laufen kommt. Ab hier wird die Handlung spannend und interessant. Die Mosaiksteine richtig zusammenzusetzen, nimmt einige Zeit in Anspruch, was das Interesse des Lesers wachhält. Der gelungene Stil, in dem der Autor seine Story aus einer auktorialen Perspektive erzählt, rundet den guten Eindruck dieses Buches ab. Etwas unverständlich finde ich lediglich, wieso einem der Nebenprotagonisten am Ende die Erinnerung an die Ereignisse genommen wird.

Fazit:
Dieses Urban-Fantasy-Abenteuer verbindet eine Weltenreise mit Elementen einer Zeitreise-Geschichte.

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– Blick ins Buch –
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Werbung:

„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Tom Tumbler – 2a – Tom Tumbler und das Pendel der Zeit – 1 – Der Fluch

Marcus Kaspar
Tom Tumbler – 2a – Tom Tumbler und das Pendel der Zeit – 1 – Der Fluch

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In fremder Haut

Klappentext:
Nach der Schlacht der eisernen Monster sinnt General Necromar auf Rache. Mit Hilfe des Pendels der Zeit verflucht er Toms besten Freund Akimo, den unsterblichen Formwandler. Plötzlich beginnt dieser rasant zu altern und es ist nur eine Frage der Zeit, bevor er an dem Fluch sterben wird. Schnelles Handeln ist angesagt. Doch diese Art von mächtigem Fluch kann nur durch die heiligen vier Saeclus Steine aufgehoben werden. Dummerweise sind diese seit Jahrhunderten verschollen. Ungeachtet aller Gefahren machen sich Tom, Akimo und Bee auf, die Steine zu finden. Doch nicht nur sie sind hinter ihnen her. Und General Necromars Plan stellt sich als weitaus perfider heraus, als zunächst angenommen.

Rezension:
Eigentlich läuft es für Tom momentan gar nicht so schlecht. Marvin lässt ihn in Ruhe, und dann scheint sich auch noch ein hübsches Mädchen für ihn, den Krüppel, zu interessieren. Trotzdem denkt er oft an seine Erlebnisse in Ardesia zurück. Überraschend erwacht das Amulett, dass ihm der König zum Abschied geschenkt hat, zum Leben. Es zeigt einen Hilferuf an. Sofort versucht Tom, schnellstmöglich nach Ardesia zu gelangen. Dort erfährt er, dass sein Freund Akimo, der Gestaltwandler, unter einem Alterungsfluch leitet. Zusammen mit ihrer Freundin Bee machen sie sich auf den Weg, die einzige Heilmöglichkeit, 4 legendäre Steine, zu finden. Für Akimo tickt die Uhr.
Marcus Kaspars Steampunk-Fantasy-Mix geht in die 2. Runde. Etwas verwirrend ist, dass dieser 2. Band in 2 Teilen erscheint. Soviel sei schon vorweggenommen: Dieser 1. Teil des 2. Bandes wirkt sogar noch stimmiger als Band 1. Ohne allzu lange Vorhandlung schickt der Autor seinen Protagonisten wieder in die Parallelwelt Ardesia zurück, wo auf ihn und seine beiden Freunde schon ein spannendes und nicht ungefährliches Abenteuer wartet. Auch diesmal ist ihr alter Gegenspieler General Necromar wieder der Rädelsführer. Ein neuer Widersacher, der die Freunde im Auftrag Necromars verfolgt, kommt hinzu. Wie schon beim Vorgänger werden Fantasy-Elemente und eine Steampunk-Welt geschickt miteinander kombiniert. Schon in diesem 1. Teil der Suche nach den legendären Saeclus Steinen bekommt jeder der 3 Freunde Gelegenheit, seine speziellen Fähigkeiten zu nutzen. Das lässt das Team stimmig und sich gegenseitig ergänzend erscheinen, was die Story rund wirken lässt – deutlich runder sogar, als würde ein Held nur von seinen ‚Anhängseln‘ begleitet. Zusammen mit dem angenehm lesbaren Stil des Autors kann Toms Abenteuer überzeugen. So kann man nur hoffen, dass der 2. Teil des 2. Bandes nicht allzu lange auf sich warten lässt. Schließlich bleibt Akimo nicht viel Zeit!

Fazit:
Urban Fantasy meets Steampunkt meets Jugendbuch. Und alles zusammen ergibt eine stimmige Weltenreise.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
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