Rost auf dem Fahrrad

Saskia Louis
Rost auf dem Fahrrad

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Das Altern macht nicht schöner

Klappentext:
Was haben ein alter Mann und ein rostiges Fahrrad gemeinsam? Sie haben beide eine Geschichte zu erzählen.

Rezension:
Bei einer Fahrt mit seinem Fahrrad stellt ein Witwer fest, dass zwischen seinen Alterserscheinungen und denen seines Fahrrads eigentlich kein grundlegender Unterschied besteht.
Saskia Louis präsentiert in dieser Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe ein paar kurze philosophische Gedanken über das Altern. Auch wenn diese durchaus das Nachdenken lohnen, gelangt am Ende weder der Protagonist noch der Leser zu einer wirklichen Erkenntnis. Auch der Grund, wieso der Mann eine – wie er weiß – defekte Telefonzelle aufsucht, erschließt sich dem Leser leider nicht. Mit einer besseren Rahmenhandlung könnten die Gedanken über das Altern deutlich gewinnen.

Fazit:
Ein paar philosophische Gedanken über das Altern – leider nicht mehr.

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Auflösung des Gewinnspiels

Auflösung des Gewinnspiels

Wie angekündigt endete um Mitternacht das Gewinnspiel. Und nun bin ich ehrlich gesagt – etwas verwirrt. Es gab im Laufe dieses Zeitraums zwar ein paar neue Abonnenten des Eisenacher Rezi-Center, soweit ich es verfolgen konnte, hat aber niemand den Beitrag zum Gewinnspiel geteilt und damit an diesem teilgenommen. Sollte doch jemand den Beitrag geteilt und ich es nur aus irgendwelchen Gründen nicht gesehen haben, bitte ich um eine kurze Mitteilung. (Die Chancen stehen dann ausgesprochen gut!)

Curiosity Book – 1 – The Curious Tale of Gabrielle

Zachary Chopchinski
Curiosity Book – 1 – The Curious Tale of Gabrielle

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Abenteuer in Schottland

Klappentext:
Thirteen-year-old Gabrielle was given a mysterious bracelet for her birthday. She went to bed as a normal teen but woke up in another time, as another person.
When demons appear, Gabrielle’s dream adventure turns into a nightmare. But is a nightmare adventure better than just existing in your mundane life?
Gabrielle is driven by her will to explore and see new things. When she moves to the small town of Envisage, she is drawn to a hidden antique shop and its mysterious owner. When Gabrielle is given a strange gift, she suddenly finds herself in the middle of an epic battle between good and evil. Follow Gabrielle as she ventures through the lives of many with the experience of only her own. It’s a journey through history, life, and love unlike anything that could be imagined—except perhaps by a curious young girl.

Rezension:
Die 13-jährige Gabrielle lebt seit kurzem an einem neuen Wohnort. Seit dem Tod des Vaters muss die Mutter ständig Überstunden machen, um sich und ihre Tochter zu ernähren. Eines Tages, gerade an ihrem Geburtstag, beschließt Gabrielle, sich einen der letzten Läden der kleinen Stadt, den sie noch nicht kennt, anzusehen. In dem düsteren und etwas unheimlichen Antiquariat stehen so viele alte Sachen herum, dass man dazwischen kaum durchkommt. Erst nach einigem Herumstöbern trifft Gabrielle auf die alte Inhaberin des Ladens, welche sie sogar auf eine Tasse Tee einlädt. Weil sie ein Andenken an ihren Vater vergisst, kehrt Gabirelle gleich am nächsten Tag zurück – und findet die schon teilweise verweste Leiche der Eigentümerin. Laut Polizei muss sie schon einige Zeit tot sein. Aber Gabrielle hat doch erst gestern mit der alten Frau gesprochen! Noch dazu liegt ein Armreif, über den sie gestern sprachen, zusammen mit einem Brief bereit, in welchem die Tote Gabriell diesen Armreif schenkt. Als das Mädchen schließlich völlig verstört einschläft, wird es in einem schottischen Dorf längst vergangener Zeiten wach …
Ein Jugend-Zeitreise-Fantasy-Abenteuer mit Horrorelementen – so könnte man Zachary Chopchinskis Auftaktband der Reihe um Gabirells Abenteuer wohl am ehesten beschreiben. Im Gegensatz zu dem, was man nach Lesen des Klappentextes vermuten könnte, erwartet den Leser im diesem Band jedoch als einzige die Zeitreise ins alte Schottland. Weitere werden wohl erst in den kommenden Bänden folgen.
Auch wenn die Protagonistin erst 13 Jahre alt ist, dürfte die Handlung für Leser im gleichen Alter wohl noch etwas zu hart sein. Das beginnt mit dem Fund der Leiche und setzt sich über verschiedene Erlebnisse während der Zeitreise fort. Diejenigen, die sich auf das Buch einlassen, bekommen jedoch eine sehr spannende Story geboten, die so gekonnt in Szene gesetzt wurde, dass der Leser den nächsten Twist wohl nie vorausahnen wird.
Etwas verwundert war ich zunächst von den Fußnoten, deren Inhalt sich mir nicht erschloss. Erst nach mehreren kam die Erkenntnis, dass dies Anmerkungen des Lektors sind, die zu entfernen vergessen wurde, obwohl die darin enthaltenen Hinweise zumindest teilweise in den Text eingearbeitet zu sein scheinen. Man kann diese Fußnoten beim Lesen also getrost ignorieren.

Fazit:
Nicht ganz so jungen Lesern, die vor etwas Horror sowie teilweise grober Gewalt nicht zurückschrecken, kann dieses Buch empfohlen werden.

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Verhexte Westwick-Krimis – 1 – Verhext und zugebaut

Colleen Cross
Verhexte Westwick-Krimis – 1 – Verhext und zugebaut

Übersetzung: Daniela Maizner

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Rätsel um den Ehrengast

Klappentext:
Ein verhexter Krimi aus Westwick Corners!
Cendrine West hat ein Geheimnis – sie will eigentlich gar keine Hexe sein. Ihre Zauberkunst ist auch nicht besonders gut, eine Tatsache, an die sie ihre Tante Pearl ständig erinnert. Aber sie kann sich der Hexenwelt nicht so einfach verschließen, schon gar nicht in dem kleinen Westwick Corners, wo die Hexen der Familie West schon seit Generationen für Chaos sorgen.
Weitere Schwierigkeiten bahnen sich an, als kurz vor Cendrines Hochzeit eine Leiche auftaucht. Sie erkennt die magischen Verwicklungen in diesem Fall und entdeckt eine Seite an ihrem Verlobten, die ihr so gar nicht gefällt. Cendrine wird gezwungen, sich mit ihren eigenen Kräften auseinanderzusetzen. Werden sie ausreichen, um ihre Familie und die Stadt zu retten?
Am Tatort zeigen alle Beweise auf ihre Tante Pearl, die unbedingt verhindern will, dass Touristen den Weg nach Westwick Corners finden. Dann will sie auch noch unbedingt Tyler Gates, den gutaussehenden neuen Sheriff, aus der Stadt jagen, so wie sie es bereits mit seinen Vorgängern getan hatte. Schlussendlich mischt sich auch noch der Geist von Oma Vi ein und das Chaos nimmt seinen Lauf.
Zwischen Sheriff Gates und Cendrine fliegen Funken, während die Beweise gegen Tante Pearl immer belastender werden. Kann Cendrine den Fall – und ihr Herz – in die richtige Richtung lenken?
Wenn Ihnen unterhaltsame Krimis mit einem Schuss Humor und etwas Zauberkraft gefallen, dann wird es Ihnen in Westwick Corners gefallen.

Rezension:
Cendrine betreibt die einzige Zeitung der Kleinstadt Westwick Corners, eines Städtchens, das seit der Verlegung des Highways langsam am Aussterben ist. Ihre Familie hat kürzlich den Familiensitz in ein Hotel umgebaut und hofft, damit Touristen anzulocken. Lediglich ihre Tante Pearl versucht, genau dies zu verhindern, obwohl auch die meisten anderen Bürger des Städtchens darin die einzige Überlebenschance ihrer Heimatstadt sehen. Was ihre Mitbürger und selbst ihr Verlobter, der Bürgermeister, jedoch nicht wissen: Cendrine und ihre Verwandten sind Hexen. Als der steinreiche Besitzer eines Reiseunternehmens die Einladung zur Hoteleröffnung akzeptiert, scheinen die Chancen auf Erfolg gut zu stehen, doch wenige Stunden vor der geplanten Eröffnungsfeier liegt gerade der Ehrengast übel zugerichtet tot im Gartenpavillon. Und verschiedene Indizien weisen auf Tante Pearl als Täterin. Wird der Zwischenfall alles ruinieren?
Der Anfang von Colleen Crossʼ Fantasy-Krimi erweckt beinahe den Eindruck, als würde die Geschichte auf eine kitschige Lovestory zwischen der Hauptprotagonistin und dem neuen Sheriff hinauslaufen. Dies bewahrheitet sich zum Glück – zumindest in diesem Band – nicht. Allerdings vergeht einige Zeit, bis die eigentliche Haupthandlung in Schwung kommt.
Ein Problem der Geschichte ist es vielleicht, dass sich die Autorin nicht so ganz entscheiden kann, wo der Schwerpunkt liegen soll; auf Cendrines Familienverhältnissen, ihrem Gefühlsleben, dem Mordfall oder der Magie. Manches wird einfach als gegeben vorausgesetzt, ohne dass es aus der Handlung heraus begründet wird. So taucht mitten in der Handlung plötzlich der Gedanke auf, dass eine gerade hinzugekommene Hexe, wenn sie einmal da ist, doch gleich Cendrines Bruder, den sie (irgendwann) in einen Hund verwandelt hat, wieder zurückverwandeln könnte. Weder vom Bruder noch dem derzeitigen Hund war bis zu diesem Zeitpunkt jemals die Rede gewesen. Das wirkt auf den Leser nicht wirklich rund.
Da der Titel allerdings andeutet, dass wohl noch weitere Abenteuer um diese Hexenfamilie geplant sind, könnte sich die Geschichte in den kommenden Bänden eventuell noch einlaufen. Wenn die Grundlagen erst einmal gelegt sind, konzentriert sich die Handlung dann vielleicht mehr auf die magische Lösung der Kriminalfälle.

Fazit:
Die Idee hinter diesem Fantasy-Krimi ist ausbaufähig. Der vorliegende 1. Band schöpft das Potential jedoch nicht annähernd aus.

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Nehmen Sie am Saturnring die dritte Ausfahrt

Thomas Kowa
Nehmen Sie am Saturnring die dritte Ausfahrt

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Ein Schweizer führt durchs Weltall

Klappentext:
Was wäre wenn
Wollten Sie nicht schon immer die Welt fremder Planeten erkunden, aber ohne siebenjährigen Permanentschlaf, ohne schießwütige Aliens und ohne die nervige Schwerelosigkeit? Was, Sie finden Schwerelosigkeit toll? Haben Sie schon mal versucht, im All in eine reife Tomate zu beißen? Ich sag Ihnen, das ist eine Riesensauerei! Also bleiben Sie besser daheim und lesen meinen kleinen Reiseführer für andere Welten … Und nicht vergessen, nehmen Sie am Saturnring die dritte Ausfahrt links.

Rezension:
Enthaltene Kurzgeschichten:
Wer beamen kann, ist klar im Vorteil
Schweizer im Weltall
Paarinstabilitätssupernova
Nahezu unendliches Leben
Der Zeitreisende
Das putzige Land
Die oberen Zehntausend
Tierliebe
Im Frauengefängnis
1954
Ungewöhnlich für die booksnacks-Reihe sind hier gleich 10 recht unterschiedliche Kurzgeschichten Thomas Kowas in einer persönlichen Anthologie vereint. Anders als der Titel vermuten lassen könnte, handelt es sich dabei keinesfalls ausschließlich um SciFi. Was jedoch alle eint, ist der Sarkasmus, mit dem die Themen angegangen werden. Auch satirische Elemente sind nicht abstreitbar.
Ein paar der Geschichten kannte ich bereits von ihrer Solo-Veröffentlichung als booksnack. Daher wunderte es mich auch bei den anderen Beiträgen nicht, dass sie ausnahmslos ganz anders enden, als man am Anfang vermuten könnte. Gerade dieser Überraschungseffekt macht jedoch zusammen mit dem Humor das Besondere an den Kurzgeschichten des Autors aus. Gewisse Anspielungen auf Missstände des realen Lebens sind dabei mit Sicherheit nicht unbeabsichtigt.

Fazit:
Freunden des skurrilen Humors kann man diese kleine Kurzgeschichtensammlung empfehlen.

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An Tagen wie diesen

Nadin Hardwiger
An Tagen wie diesen

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Die Ereignisse des Tages

Klappentext:
Wenn euch das Glück auf die Schulter tippt
Liebe Mütter, kennt auch ihr diese ganz speziellen Tage, an denen das Glück euch nicht einfach nur so auf die Schulter tippt, sondern euch nach allen Regeln der Kunst umarmt?

Rezension:
1 Frau, 2 kleine Kinder, Mann auf Reise – so kann man diese Kurzgeschichte zusammenfassen. Und außer dass die Geschehnisse eines Tages (der zufällig der Muttertag ist) in mehreren kurzen Schnipseln aus wechselnder Perspektive erzählt werden, passiert eigentlich nichts. Wenn man die überwiegend belanglosen Vorkommnisse, wie sie beim Aufwachsen kleiner Kinder wohl an der Tagesordnung sind, betrachtet, fragt man sich als Leser, wieso sich die Frau am Ende der Geschichte als vom Glück umarmt vorkommt. Nur weil ihre beiden Kinder mal gerade ein paar Minuten friedlich im Gras liegen?
Nadin Hardwigers Kurzgeschichte aus der booksnack-Reihe ist vom handwerklichen Aspekt her zwar solide verfasst, irgendwie fehlt mir aber eine Aussage irgendeiner Art. Eine Auflistung belangloser Alltagsepisoden ist mir auch für eine Kurzgeschichte zu wenig. Schade, denn von den booksnacks bin ich eigentlich mehr gewohnt.

Fazit:
Alltagserlebnisse einer Mutter kleiner Kinder – nicht mehr und nicht weniger bietet diese Episoden-Kurzgeschichte.

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