13 gegen das Sommerloch

Jutta Wölk (Hrsg.)
13 gegen das Sommerloch

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Von allem etwas

Klappentext:
„Mittsommer“ von Cornelia Briend – Brocéliande – Eine Nacht voller Zauber
„Ein guter Mensch“ von Jana Zenker – Von einem, der mir den Spiegel vors Gesicht hielt
„Kettenwolf“ von Ehrhard Schümmelfeder – Ein Mann auf der Flucht. Er läuft um sein Leben …
„Als der Mond die Arbeit niederlegte“ von Mona Frick – Seht, was dann geschah!
„Wach auf, Dornröschen“ von Claudia Rimkus – Auf Umwegen zum Glück
„Eisblumenzeit“ von Agnes M. Holdborg – Wie doch die Zeit vergeht!
„Die Reportage, die mein Leben veränderte“ von Ly Fabian – Alles im Leben hat seinen Preis
„Die Entscheidung“ von Medea M. Padberg-Hüsing – Sagen die Karten die Wahrheit?
„Gefolgschaft“ von Philipp Roskoschinski – Ein Wikingerkrieger besteht seine erste Prüfung
„Endlich allein mit Luise“ von Monika Kunze – Eine Liebe der ganz speziellen Art
„Streuner“ von Enn Bolda – Eine abenteuerliche Geschichte aus Frankfurt
„Für immer und ewig“ von Jutta Wölk – Verhängnisvolles Wiedersehen
„Das Gespinst vom Gouffre“ von Christoph Hochberger Eine historische Gespenstergeschichte vor der Kulisse der Bretagne

Rezension:
Der Untertitel dieser Anthologie „13 Autoren – 13 Geschichten – 13 x Lesespaß“ sagt eigentlich schon alles aus: Diese Kurzgeschichtensammlung soll ein kurzweiliger Zeitvertreib sein. Im Gegensatz zu den meisten anderen Anthologien ist das aber auch der einzige Nenner, auf den sich die enthaltenen Geschichten bringen lassen. Ein Thema, dass diese vereint, fehlt. Und so reicht die Bandbreite an vertretenen Genres von Liebesgeschichte über historischem Abenteuer und märchenhafter Fantasy bis hin zu Grusel-Horror. Dazwischen findet sich auch Stoff, den ich überhaupt keinem Genre zuordnen kann. Genau darin liegt mein Problem mit dieses eBook.
Ausgerechnet die letzte der enthaltenen Geschichten ist die einzige, die mich begeistern konnte. Christoph Hochbergers „Das Gespinst vom Gouffre“ erzählt eine mysteriöse Story, die eine alte Frau Urlaubern erzählt. Doch was ging einst wirklich im Heim eines alten Adligen und seines treuen Dieners vor sich? Die Auflösung überrascht definitiv!
Es wäre sicher ungerecht, wenn ich die anderen Beiträge dieser Anthologie als schlecht bezeichnen würde. Sie haben mich einfach inhaltlich wenig oder gar nicht angesprochen. Trotzdem könnte ich mit vorstellen, dass sie durchaus den Geschmack der Liebhaber des betreffenden Genres treffen könnten. Für mich persönlich ist die Trefferrate mit 1 : 12 aber leider schlecht ausgefallen. 1 Highlight bei 13 Kandidaten ist eben doch etwas zu wenig, um mich überzeugen zu können. In meinen Augen wäre es erheblich geschickter gewesen, nur Kurzgeschichten zu einem vorgegebenen Thema und/oder Genre zusammenzustellen.

Fazit:
Das Spektrum dieser Anthologie ist leider so weit gefasst, dass kaum ein Leser mehr als 2 oder 3 Beiträge seines Geschmacks finden dürfte.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Tipps für preisgünstigen Lesestoff

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Silberfedern – Episode 1

Jordis Lank, Patricia Rabs, Marlies Lüer, Anna Moffey, Gaby Wohlrab, Isabell Schmitt-Egner
Silberfedern – Episode 1

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Kostprobe(n) gefällig?

Klappentext:
Dieses Buch ist ein Geschenk! Die Silberfedern – das sind wir: Jordis Lank, Patricia Rabs, Marlies Lüer, Anna Moffey, Gaby Wohlrab und Isabell Schmitt-Egner. Sechs Autorinnen haben sich zusammengetan und ein Buch für euch geschrieben.
Was erwartet euch in Silberfedern – Episode 1?
Für neue Leser: Ihr habt die Möglichkeit, unsere Geschichten und Figuren kennenzulernen. Lest sechs ganz verschiedene Kurzgeschichten, die zu bereits veröffentlichten Romanen oder Serien gehören.
Für treue Leser: Ihr findet Geschichten eurer Helden und fantastischen Welten, die ihr bereits aus unseren Büchern kennt. Bisher unveröffentlichte Szenen aus der Kindheit der Helden oder aus der Perspektive einer anderen Figur! Es sind keine Leseproben sondern neue Geschichten – extra für euch!
Silberfedern Episode 1 enthält Geschichten zu folgenden Romanen und Serien:
Raukland-Trilogie
Ella und Jesda – A place in time
Drachenschwert-Trilogie
Nebelring – Das Lied vom Oxean
Eldorin – Das verborgene Land
Sam aus dem Meer – Die Serie

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Gaby Wohlrab – Eldorin – Das verborgene Land
Patricia Rabs – Der Schlüssel zur Vergangenheit
Marlies Lüer – Sein heimlicher Wunsch
Isabell Schmitt-Egner – Sohn des Meeres
Anna Moffey – Mein Leben für den Nebelring
Jordis Lank – Wolfsheulen
Anthologien sind nichts Neues, Leseprobensammlungen ebenfalls nicht. Das Konzept hinter dieser Anthologie ist mir dagegen neu. Diese beinhaltet Kurzgeschichten beziehungsweise Bonuskapitel zu existierenden Romanen oder Romanreihen. Dass dieses Konzept dazu dient, neue Leser auf die jeweiligen Bücher aufmerksam zu machen, ist kein Geheimnis. Das verraten die beteiligten Autorinnen schon im Klappentext. Uns so viel kann ich verraten: Zumindest bei Gaby Wohlrabs Geschichte hat es bei mir funktioniert. Da werde ich mir das Buch „Eldorin – Das verborgene Land“ demnächst bestimmt mal besorgen.
Alle 6 hier zusammengestellten Beiträge gehören in den Bereich der Phantastik, mal (Urban) Fantasy, mal SciFi. Wie üblich will ich auf die Geschichten, die mich besonders beeindrucken konnten, etwas näher eingehen:
In „Eldorin – Das verborgene Land“ wacht ein Mädchen in einem Waisenhaus auf, weiß aber nicht, wie es dorthin kam. Natürlich (möchte man fast sagen) plant sie einen Ausbruch. Passende Gefährten findet sie schnell. Wie oben bereits erwähnt, konnte mich diese Kurzgeschichte so überzeugen, dass ich beabsichtige, mir das zugrunde liegende Buch zu kaufen.
Auch „Mein Leben für den Nebelring“ fand ich überzeugend. Hier geht es um eine aufmüpfige Studentin der Magie. Auch hier würde es mich reizen, mehr zu erfahren. Wenn nur mein SuB nicht so groß wäre …
Auch die anderen 4 Geschichten kann ich nicht als schlecht bezeichnen. Hier ist es wohl eher eine Frage meines persönlichen Geschmacks, der mich nicht unbedingt nach mehr verlangen lässt.
Insgesamt kann ich jedem am Genre Interessierten nur empfehlen, sich diese Kostproben einmal anzusehen.

Fazit:
Die Idee, Bonusgeschichten zu unterschiedlichen Romanen als Anthologie zu veröffentlichen, finde ich überzeugend.

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– Blick ins Buch –
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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
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Drachenlachen – Flammen und Fauchen

Charlotte Erpenbeck (Hrsg.)
Drachenlachen – Flammen und Fauchen

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Drachenfutter wider Willen

Klappentext:
Anthologie
Flammen und Fauchen sind ihre Spezialität, Schätze ihre Leidenschaft, Prinzessinnen ihre Leibspeise. Allerdings versteht ein Drache unter einem Schatz nicht immer dasselbe wie ein Mensch, und was die Prinzessinnen angeht – mal ehrlich, eine saftige junge Kuh schmeckt viel besser!
Dennoch sollte ein Mensch, der sich einem Drachen nähert, lieber vorsichtig sein. Gegen meterlange Drachenkrallen haben selbst die besten Schwerter keine Chance, und was den Verstand der Drachen angeht, der ist noch schärfer und tückischer als ihre Krallen!

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Meara Finnegan – Vier Fäuste für einen Drachen
Gundel Steigenberger – Mammon der Große
Mira Lindorm – Warum Drachen Prinzessinnen fressen
Markus Heitkamp – Auch Drachen müssen schlafen
Annika Thomaßen – Grün ist die …
Miriam Rieger – Seerosenteich statt Königreich
Izzy O’Brian – Filou oder: Sexgötter, Drachenvibratoren und die wahre Liebe
Mira Lindorm – Interview mit dem Drachen
Topaz Hauyn – Menschliche Architekten
Katja Rocker – Drachenschnupfen
Barbara Schinko – Drei für den Drachen
Angelika Diem – Die Eroberung
Drachen hüten Schätze. Das weiß doch jeder. Und Jungfrauen sind der ideale Snack, wenn gerade nichts Besseres zum Kauen zur Hand ist. Aber hat sich eigentlich mal jemand die Mühe gemacht, das zu validieren? Und wie liegen die Verhältnisse zwischen Drachen, Menschen, Zwergen und Vampiren eigentlich wirklich? So viele Fragen. Werden wir jemals Antworten auf diese erhalten?
Natürlich! Denn genau zu diesem Zweck wurde diese Anthologie verfasst. 11 Autoren haben in 12 Kurzgeschichten alles zusammengetragen, was der angehende Drachenexperte wissen muss, um diese Wesen zu verstehen. Fast alles. Nach der Lektüre dieser überwiegend heiteren Stories macht sich eine angenehme Gewissheit im Leser breit, endlich ein tiefgehendes Verständnis für diese so oft missverstandenen Geschöpfe gewonnen zu haben. Natürlich fressen Drachen Prinzessinnen. Aus Notwehr. Die Gegenwart einer solchen blaublütigen Nervensäge ist schließlich keinem anständigen Drachen zuzumuten.
Nicht alle enthaltenen Geschichten sind vordergründig lustig angelegt. Und wie meist bei Anthologien können nicht alle gleichermaßen überzeugen. Insgesamt hinterlässt dieses Buch jedoch einen positiven Gesamteindruck.
Wie immer bei Anthologien möchte ich die in meinen Augen besten Beiträge kurz würdigen:
In „Interview mit dem Drachen“ geht Mira Lindorm der Frage nach, was es eigentlich mit dem komplizierten Verhältnis zwischen Jungfrauen und Drachen auf sich hat. Aber was soll ein hungriger Drache auch sonst fressen, wenn gerade keine Kuh greifbar ist?
Gleich am Anfang des Buches begleitet Meara Finnegan in „Vier Fäuste für einen Drachen“ einen ausgestoßenen Zwerg und einen Vampir bei einem Einbruch. Auf wen werden sie dabei wohl treffen?
In Katja Rockers „Drachenschnupfen“ leidet eine Drachin an einer peinlichen Erkältung. Dumm nur, dass bei jedem Nieser etwas in Flammen aufgeht. Aber vielleicht kann ihr ihre Freundin Loreley ja helfen …

Fazit:
Eine drachige Enzyklopä… – ähh Anthologie mit überwiegend humorigem Grundton.

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Bilder aus Altbayern

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Blutige Welten

Günther Kienle (Hrsg.)
Blutige Welten

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13 Shapes of Blood

Klappentext:
Warnhinweis:
Blutige Welten sollten Sie nicht anwenden, wenn Sie glauben, dass sich Halblinge und Elben nicht zur Neubesiedlung fremder Planeten eignen, Sie Engel, Vampire und Drachen für allmächtige Wesen halten, Angst vor Leichensäcken, Riesenpenissen und Kängbibern haben oder denken, David Bowie wäre kein Außerirdischer.
Dosierung:
Wir empfehlen Blutige Welten nur in kleiner Dosierung zu sich zu nehmen. Darum haben wir 13 Anwendungen von den besten Fantastik Autoren vorbereiten lassen, in denen Fantasy, Science-Fiction, Humor, Horror und Verschwörungstheorien in verschiedensten Anteilen vermengt wurden.
Bei Überdosierung:
Gehen Sie ins Bett und schalten Sie das Licht aus. Schlafen ist die beste Medizin … wenn Sie denn noch schlafen können.
Mit blutigen Geschichten von T.S. Orgel, Vincent Voss, Ju Honisch, Torsten Scheib, Markus Heitkamp, Nele Sickel, Stefan Cernohuby, Wolfgang Schroeder, Sarah König, Thomas Williams, Jörg Fuchs Alameda, Marina Heidrich und Günther Kienle.

 

Rezension:
Blut. Ein paar Tropfen reichen natürlich nicht aus, um eine Geschichte blutig zu machen. Und weil es so schön ist, muss es gleich 13 Mal fließen. Zur Abwechslung auch mal in Blau. Ob ein geklonter Sherlock Holmes einer blutigen Spur folgt, ein Häftling von einem Gefängnisplaneten flüchten will oder ein Mann einen neuen Nachbarn bekommt – eines ist in dieser Anthologie sicher: Es wird Blut fließen.
Schon der Titel stellt das Thema dieser Kurzgeschichtensammlung natürlich eindeutig klar. Alle 13 Beiträge sind im phantastischen Bereich angesiedelt, wobei der Schwerpunkt eindeutig in der SciFi liegt. Fast immer wird das fließende Blut mit einem gewissen Augenzwinkern serviert. Natürlich können, wie es bei Anthologien fast immer der Fall ist, nicht alle Stories gleichermaßen überzeugen. In diesem speziellen Fall hat das allerdings auch einen besonderen Grund, der nicht zwangsweise in der Qualität der einzelnen Geschichten liegt. Viele der Beiträge enthalten mehr oder weniger direkte Anspielungen auf Elemente der Popkultur. Wenn dem Leser diese nichts sagen, kann ihn die betreffende Geschichte natürlich nicht so sehr begeistern, wie wenn er eine persönliche Beziehung zur referenzierten Welt hat. Mir ging es zum Beispiel mit diversen Anspielungen auf Figuren aus PC-Spielen so, die ich gar nicht kannte.
Wie bei Anthologien üblich, will ich auch hier ein paar Geschichten herausgreifen, die mich besonders überzeugen konnten:
In „Vendetta“ von Sarah König muss sich eine Protagonistin, die Besatzungsmitglied auf einem abgestürzten Piraten-Raumschiff war, mit gegnerischen Weltraumpiraten herumschlagen. Ein gelungen-blutiges Weltraumabenteuer.
Das T.S.-Orgel-Duo bringt „Blaues Blut“ ins Spiel. Eine Raumschiff-Crew muss dieses aus außerirdischen Pfeilschwanzkrebsen gewinnen, weil es als Rohstoff für Luxux-Medikamente dient. Doch dann hat ein Besatzungsmitglied ein verrückte Theorie … Die völlig unerwartete Wendung gibt dieser Story ihren Pepp.
Thomas Williamsʼ Protagonist sitzt unschuldig auf einen Gefängnisplaneten fest. Doch dann bietet sich die Chance zur „Flucht Flucht vom Planeten Rigor Mortis“.
„Major Tom und Ziggy Stardust“ müssen in Jörg Fuchs Alamedas gleichnamiger Geschichte den Besuch eines ganz speziellen Freizeitparks überleben.
Eine Besonderheit dieser Anthologie sind auch die humorvollen Autoren-Biografien, die durch ein kurzes ‚Interview‘ mit sich bei jedem Autor wiederholenden Fragen ergänzt werden.

Fazit:
Wer gelegentliche Blutspritzer vertragen kann, wird in dieser Anthologie bestimmt etwas passendes finden.

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Bilder aus Altbayern

Bilder aus Altbayern
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The A-Files

Sascha Eichelberg (Hrsg.)
The A-Files

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Frauen unter sich

Klappentext:
Amazonen. Sie sind stolz, sie sind stark, sie sind unerschrocken. Legenden ranken sich um ihren Mut und ihre Schlachten, ihre Siege und ihre Niederlagen. Aber woher kommen sie eigentlich? Wo wollen sie hin? Und wo machen sie Urlaub?
Lange mussten wir auf die Antworten warten, nun sind sie endlich da: Die Amazonen-Akten enthüllen in 32 Geschichten völlig ungeahnte Wahrheiten über die kriegerischsten Wesen der Mythenwelt. Hier werdet ihr alles finden: Roboter, Räuber und Raumschiffe. Abenteuer und Ungeheuer. Zauber und Zorn. Magie und Märchen.

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Der Gürtel Dder Hippolyta – Christina Hiemer

Elseterschatten – Tanja Hammer
Das Blut der Amazonen – Matthias Teut
Willkommen im Paradies – Peter R. Krüger
Die erste Nacht – Agga Kastell
Amazone wider Willen – Verena Jung
Hildegunde und der Stein der Lustlosigkeit – Yansa Brünnling
Scheiß Abend! – Klara Hell
Die erhobene Kriegerin – Pascal Wokan
Die Flucht der Amazone – Velisha Winter
Der Amazonenprinz – Adrian Schwarzenberger
Cool down and reboot – Marina Raisch
Die Demut zu teilen – Dennis Puplicks
Der Club der eisernen Ladys – Laurence Horn
Treibjagd – Dorothee Stern
Die Amorzone – Kira Borchers
Der Wolf – Nadine Y. Kunz
Der Feigling – Tobias Frey
Nachtjagd – Stefanie Kullick
Ständig muss Parthena die Welt retten – Dirk Ryll
Der Amazonenkönig – Nele Sickel
Silea und Partro – Stefan Lammers
Anaia Montgomery und der Sirnen-Stalker – Sophie Grossalber
Der Seher von Nyr – Mario Hammer
Glasaugenreise – Jörg Fuch Alameda
Süße Unschuld – Kathrin Fuhrmann
Das Ritual – Sarah Natusch
Gauklerblut – Janika Hoffmann
Die wahre Geschichte der SMS Amazone – Jessie Weber
Der Amazonen-Fall – Emely Werkmeister
Eine kleine Reise – Valerie Loe
Myrina und der Angriff der gelben Drachen – Lyakon
Amazonen? Waren das nicht diese Kriegerinnen, die nicht viel von Männern hielten? Und waren es nicht die alten Griechen, die dieses Frauenvolk ‚erforscht‘ haben? „Ja“ und „ja“ müssten die Antworten auf diese beiden Fragen lauten. Eigentlich. Denn zu diesem klassischen Amazonenbild passen nur wenige der 32 in dieser Anthologie versammelten Kurzgeschichten. Die Mehrheit der Stories entfernt sich deutlich vom antiken Cliché. Von typischer Urban Fantasy in aktueller oder auch historischer Zeit bis hin zu SciFi reicht die Bandbreite. Dabei sind einige der hier vorkommenden Amazonen nicht mal menschlich. In Ausnahmefällen begegnet der Leser hier sogar männlichen Amazonen. Und in gleich 2 der Geschichten leben Amazonen sogar mitten im kaiserlichen Deutschland.
Wie man es bei Anthologien gewohnt ist, können auch hier nicht alle der enthaltenen Kurzgeschichten gleichermaßen überzeugen. Manches ist dabei natürlich auch Geschmackssache. Wie üblich bei meinen Rezensionen zu Anthologien möchte ich deshalb auch hier ein paar der Geschichten herausgreifen, die mich besonders überzeugen konnten:
In „Glasaugenreise“ von Jörg Fuch Alameda bekommen es ein Jugendlicher und seine kleine Schwester mit Wesen zu tun, die wohl niemand spontan mit Amazonen assoziieren würde. Fern ab von Amazonen-Clichés kann diese Urban Fantasy mit leichtem SciFi-Einschlag überzeugen.
Ganz andere Probleme hat die Protagonistin in Dirk Rylls „Ständig muss Parthena die Welt retten“. Wie soll es eine alleinerziehende Amazone auch schaffen, ständig die Welt zu retten und doch immer pünktlich zurück zu sein, um das Kind aus dem Kindergarten abzuholen? Eine Superhel(inn)en-Geschichte mit Augenzwinkern.
Auch eine Amazone braucht mal Hilfe. Beispielsweise von einem Wahrsager. In „Der Seher von Nyr“ verfolgt Mario Hammer eine solche Konsultation.
„Der Club der eisernen Ladys“ muss dafür sorgen, dass Kaiser Wilhelm I mit dem Bau des Nord-Ostsee-Kanals keinen Schaden anrichtet. Laurence Horn erläutert die Zusammenhänge.
Janika Hoffmann lässt in „Gauklerblut“ eigentlich ganz normale Frauen auf ein mythologisches Wesen Südamerikas treffen. Auch wenn der Zusammenhang mit Amazonen recht lose ist, weiß diese Urban-Fantasy-Story zu überzeugen.
Bei „Anaia Montgomery und der Sirnen-Stalker“ von Sophie Grossalber ist es hauptsächlich das Setting, das überzeugt. Die Geschichte selbst hätte in diesem Fall aber durchaus noch Verbesserungspotenzial.

Fazit:
Eine Anthologie voller Amazonen. Auch wenn die Qualität der Beiträge durchmischt ist, können die Highlights überzeugen.

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„Eisenach und Umgebung: Ein Stadtführer aus dem Jahr 1898“
Dieser interessante historische Stadtführer steht jetzt als Reprint zur Verfügung. Lernt ein Eisenach kennen, das es so nicht mehr gibt! Staunt über Informationen, die für uns heute kaum noch vorstellbar sind.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2019/11/12/eisenach-und-umgebung-ein-stadtfuehrer-aus-dem-jahr-1898/

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Mein großes Weihnachts-eBook

Antonia Stahn
Mein großes Weihnachts-eBook

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Mit dem Airbus ins Märchenreich

Klappentext:
Mein großes Weihnachts-eBook FÜR ALT UND JUNG! Lesen und vorlesen – NICHT NUR zur Weihnachtszeit…

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
24 Schritte bis zum Fest
Auch Hexen feiern Weihnachten
Der kleine Riese Riesengroß
Wo geht’s denn hier nach Weihnachten?
Dinarella – Königstochter aus dem Regenbogenland
Robin im Glück
Der liederliche Jan
Die verlorenen Kinder
‚Einstein‘, der A 380 und die Weihnachtsinseln
Der gestohlene Nikolaus-Schlitten
SternLicht I – IX
Nimm’s nicht so schwer, kleines Ding!
Hieronymus Speckstein
Der kleine Engel, der einen Flügel verlor
Nicht alle Jahre wieder
Nur ein Augenblick
Weihnachtszeit – Geschichtenzeit. Dieses „Weihnachts-eBook“ stellt eine Art Geschichten-Adventskalender dar, wobei die Geschichten „Sternlicht I“ bis „Sternlicht IX“ jeweils als einzelne Beiträge gezählt werden müssen. Verfasst wurden alle von Antonia Stahn. Entgegen der Bemerkung im Klappentext zielen die meisten Kurzgeschichten aber doch auf recht junge Kinder ab und sind für Erwachsene oder auch etwas ältere Kinder wohl zu kindlich-niedlich ausgerichtet. Speziell im Fall der 9 „Sternlicht“-Geschichten kann man sie schon fast als Märchen betrachten. Im Gegensatz dazu stehen andere Beiträge, die die sentimentalen Weihnachtsgefühle thematisieren und deshalb für kleinere Kinder schwer verständlich sein dürften. Hierzu gehört beispielsweise „Hieronymus Speckstein“, wo Lebensleid im Umfeld eines Weihnachtsmarktes und gänzlich ohne übernatürliche Elemente erzählt wird.
Leider macht es diese Mischung schwer, eine geeignete Zielgruppe für diesen ‚eAdventskalender‘ zu definieren, obwohl man einzelne der Stories durchaus als weihnachtliche Fantasy bezeichnen könnte.

Fazit:
Die Geschichten dieses Adventskalenders sind thematisch zu abwechslungsreich ausgelegt, um ein für alle passendes Zielpublikum zu finden.

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Weder süß noch sauer: Halloween-Storys

Gaby Hoffmann (Hrsg.)
Weder süß noch sauer: Halloween-Storys

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Abenteuer einer Nacht

Klappentext:
Es ist angerichtet: Genießen Sie unser ganz eigenes Halloween-Menü garniert mit Grusel, Blut, Liebe, Humor und Spannung. Als Appetizer treiben Hexen, Dämonen, Untote, Stalker, Zootiere und jede Menge angeblich Normalsterbliche ihr Unwesen. 18 köstliche Halloween-Storys, verfasst von Bloggern nach einem Schreibaufruf der Media-Agentur Gaby Hoffmann, schmecken nicht nur zu Halloween. Perfekte Lektüre für dunkle Herbstabende im Kerzenschein.

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Alice Wakenfield: Hexensabbat
Claudia Jacobs: Auf der Suche nach Mr. Right
Matthias Freier: Der Dämon aus dem Feuer
Gaby Hoffmann: Weder süß noch sauer
Christiane Ginster: Ein Ende, ein Anfang
Susanne Sommerfeld: Blind Date auf dem Jahrmarkt
Marina Pappas: Halloween-Horrorsitting
Alice Wakenfield: Dunkles Erbe
Cedric Looks: Halloween im Zoo
Corly G.: Die besondere Halloween-Party
Manuela Murauer: Samhain unter dem Blutmond
Susanne Sommerfeld: Das verbotene Buch
Katharina Kanzan: Maria
Christiane Ginster: Leichenball
Divina Michaelis: Für immer mein!
Gaby Hoffmann: Der Unsichtbare
Claudia Jacobs: Ich bin ein Halloween-Opfer
René Staffeldt: Viva Halloween. Und andere Umstände …
Halloween – die Nacht der Nächte. Eigenartige Dinge gehen vor sich. Hexen, magische Gegenstände – und auch ganz normale Menschen gehen um. Letztere vorzugsweise im Miniformat und auf der Suche nach Süßigkeiten.
Die Herausgeberin Gaby Hoffmann hat 18 Kurzgeschichten aus diesem Umfeld zusammengestellt, die nach ihrem Aufruf von Bloggern verfasst wurden. Grusel im Sinn klassischer Halloween-Stories ist dabei eher die Ausnahme. Überwiegend behandeln die enthaltenen Geschichten die Abenteuer ganz normaler Menschen in dieser speziellen Nacht – und das gänzlich ohne übernatürliche Einflüsse. Hier geht es eher um die Kultur dieser Nacht. Mit „Halloween im Zoo“ ist auch ein Beitrag dabei, der ganz aus der Reihe fällt und in Form einer Fabel von Zootieren berichtet, die auch mal Halloween nach Menschenart feiern wollen. „Hexensabbat“ erzählt dagegen von einer Hexe, deren Schwester Appetit auf Menschenfleisch bekommt. Da gilt es natürlich, eine Katastrophe zu verhindern.
Wie man es von Anthologien gewohnt ist, können die hier zusammengestellten Geschichten natürlich nicht alle gleichermaßen zu überzeugen. Gerade die, die nicht ins klassische Muster dieses Genres passen, können mit ihren überraschenden Einsichten meist besonders begeistern. Und alle 18 Kurzgeschichten kann man ohne Schlafstörungen auch im Dunkeln lesen.

Fazit:
Diese Anthologie versammelt Halloween-Geschichten, die das Thema meist augenzwinkernd betrachten.
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– Blick ins Buch –
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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
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Schiff der Spione

Michael Schmidt (Hrsg.)
Schiff der Spione

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Quer durch die Phantastik

Klappentext:
Fantasyguide präsentiert: Schiff der Spione
Der fünfte Band der Anthologiereihe

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Mystery:
G. V. Anderson – Das Steingeschöpf
Merlin Thomas – Lesereise
Ellen Norten – Der Gipskopf von Pestum
Fantasy:
Nina Teller – Shinrais Gebet
Christel Scheja – Hedrels Fluch
Achim Hildebrand – Der Kopfgeldjäger
Michael Schmidt – Das Mädchen Jolanda
Galax Acheronian – Dunkelheit
Steampunk:
Torsten Scheib – Schiff der Spione
Andreas Flögel – Büro für Dämonenangelegenheiten – Sektion Berlin
Science Fiction:
Diane Dirt – Die Sitzung
Frederic Brake – Alte Spuren
Uwe Hermann – Der Aushilfswächter
Mack Reynolds – Er wusste Bescheid
Von einem Meuchelsänger, der sich schon wieder vor Verfolgern retten muss, von einer heiligen Hüterin eines magischen Artefakts, von einem Dämonenjäger in kaiserlichem Auftrag, von einer Welt, in der Lesen lebensgefährlich sein kann, und noch manch anderem handeln die Geschichten dieser Anthologie. Die Bandbreite erstreckt sich dabei von Mystery und Fantasy über Steampunk bis zu SciFi. Unter den Autoren begegneten mir gute Bekannte wie auch solche, von denen ich zuvor nie gehört hatte. Wie bei Anthologien gewohnt, gefallen einem natürlich nicht alle Beiträge gleichermaßen gut. Da es den Rahmen dieser Rezension sprengen würde, auf alle 14 enthaltene Kurzgeschichten einzeln einzugehen, picke ich hier nur die heraus, die mich besonders überzeugen konnten.
In „Der Kopfgeldjäger“ von Achim Hildebrand begegnet einem ein schon aus diversen Geschichten bekannter Protagonist wieder, der Meuchelsänger Niddel. Diesmal muss er sich vor einem Kopfgeldjäger in Sicherheit bringen. Dass die Stadt gerade von einem gegnerischen Heer belagert wird, was ihn daran hindert, diese einfach zu verlassen, macht das Unterfangen nicht einfacher. Wie gewohnt werden alle Niddel-Fans in dieser kurzen Fantasy-Story wieder gut unterhalten.
Christel Scheja erzählt in „Hedrels Fluch“ die Geschichte eines Mädchens, dass schon im Baby-Alter in einen von der Außenwelt isolierten Tempel gebracht wurde. Dort wuchs es auf, um zur Hüterin eines magischen Schwerts zu werden. Doch schon als Kind kommen Hedrel Zweifel an der Sache. Als sie erkennt, welche Bewandtnis es mit ihrem ‚Schützling‘ wirklich hat, ändert sich ihr Leben grundlegend.
Das „Büro für Dämonenangelegenheiten“ ist im kaiserlichen Deutschland für eben diese Wesen zuständig. Andreas Flögel erzählt uns vom Agenten Müller, der aus der Provinz ins Büro Berlin versetzt wird, wo sein Verständnis seiner Aufgaben mit einer unerwarteten Herausforderung konfrontiert wird. Auch wenn diese Kurzgeschichte hier unter der Kategorie „Steampunk“ aufgelistet wird, fällt sie wohl eher unter Fantasy.
Nicht vergessen werden soll natürlich auch Michael Schmidts „Das Mädchen Jolanda“, das dem Leser ein Wiedersehen mit der Fantasy-Welt Saramee bietet.
Allerdings muss ich auch die Geschichte erwähnen, die nach meiner Meinung den Tiefpunkt dieser Anthologie darstellt. Damit meine ich „Das Steingeschöpf“ von G. V. Anderson. In der Kurzgeschichte wird von einem jungen Bildhauer erzählt, der sich um belebte Steinfiguren kümmert. Nebenbei bekommt der Protagonist Schwierigkeiten mit den Nazis, beginnt die Geschichte doch im Deutschland des Jahres 1928. Dabei muss ich jedoch feststellen, dass ich weder den Fantasy-Part noch dessen Zusammenhang mit dem politischen Thema wirklich verstehe. Aber solche Schwachpunkte finden sich ja in beinahe jeder Anthologie.
Insgesamt muss hier aber wieder festgestellt werden, dass auch in der mittlerweile 5. Anthologie des Fantasyguide wohl jeder Fan phantastischer Geschichten für ihn passenden Lesestoff finden dürfte.

Fazit:
In dieser Anthologie, die auf ein spezielles Überthema verzichtet, versammeln sich Kurzgeschichten aller phantastischer (Sub-)Genres.

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– Blick ins Buch –
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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Geheimnisvolle Bibliotheken

Carolin Gmyrek (Hrsg.)
Geheimnisvolle Bibliotheken

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Magie der Bücher

Klappentext:
Bibliotheken sind Orte voller Geheimnisse. Sie enthalten Wissen, Schätze, Reichtümer … und manchmal ist das alles ein und dasselbe.
Bibliotheken beherbergen wandelnde Träume, verschlossene Märchen, geheimnisvolle Kreaturen, die sich zwischen den Regalen verstecken und verborgene Welten hinter jedem Bücherdeckel. Der Geruch von altem Papier und Staub weht wie ein ruheloser Geist durch die dunklen Räume und in der Luft liegt das leise Wispern von tausenden Gedanken und Ideen. Wie ein Labyrinth breiten sich kilometerlange Gänge vor einem aus und in jeder Ecke wartet ein Geheimnis, dass einem den Atem rauben kann.
Begleitet uralte Bibliothekare hinein in dieses Labyrinth …

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Ohne Worte – Stefanie Hammes *
Im Anfang war das Wort – Christian Damerow
Wissen ist Macht – Gregor Eder
Der Bibliothekar – Karsten Klein-Ihrler
Das besondere Buch – Thomas Lohwasser, Vanessa Kaiser
Ein Schatz von unermesslichem Wert – Susamme Haberland
Schöne Aussicht – Ju Hornisch
Das Herz des Theaters – Fabienne Siegmund
Der 31. September – Bettina Ferbus
Staub der Ewigkeit – Rainer Baumgärtel
Maledictus – Isa Theobald
Bücher des Lebens – Karin Jacob
Von Staubquasten und Engerlingsschnüfflern – Serena Hirano
Schreiend – Irene Bressel *
Allein zwischen Regalen – Andrea Spille
Elly – Jan-Christoph Prüfer
Die Bibliothek der Drachen – Christian Endres
Der Bibliothekar – Charlotte Erpenbeck
Die älteste Schrift – Daniel Schenkel
Zwei Kisten Weisheit – Christian von Aster
Das letzte Pergament – Paul Sanker
Frater Anselm – Benjamin Nemeth
Die Bibliothek von Bärbel – Olaf Lahayne
Die siebte Bibliothek – Cornelia Röser
Bestandserhaltung – Carolin Gmyrek
Schweigend – Gabriel deVue *
Wer gerne liest, kennt natürlich die Magie, die in Bibliotheken herrscht. Während das aber natürlich Magie im übertragenen Sinne ist, geht es in den Kurzgeschichten dieser Anthologie um echte. Mit 26 Beiträgen und 400 Seiten fällt diese Zusammenstellung relativ umfangreich aus. Eine Besonderheit hebt diese allerdings aus der Vielzahl anderer Anthologien heraus: Bei 3 der 26 Geschichten handelt es sich um Bildgeschichten, praktisch Comics ohne Text. (Diese sind in der Liste mit einem * gekennzeichnet.) Jede der 23 Textgeschichten wird von einem Titelbild eingeleitet, dass jeweils ein Buch auf einem Lesepult darstellt, wobei die Umgebung an die jeweilige Story angepasst ist. Bei den einzelnen Geschichten handelt es sich um Fantasy, teils Urban Fantasy, wobei auch leichte Anklänge an Horror und Mystery und sogar Steampunk zu erkennen sind.
Der Bogen der Protagonisten reicht von einer antiken Gelehrten über einen mittelalterlichen Mönch bis zu Studenten aktueller Zeiten, vom Zauberlehrling über eine unsterbliche Bibliothekarin bis zum alternden Gelehrten, der sein Wissen in Sicherheit bringen möchte. Da fliegt eine Bibliothek in einem Zeppelin um die Welt, um neue Bücher zu suchen, in einer fast vergessenen Bibliothek muss nach der Lösung für sich ins Nichts auflösende Landschaften gesucht werden, oder Bücherwürmer brauchen Futter. Fast alle Geschichten finden neue Aspekte, um das Thema aus anderen Blickwinkeln zu betrachten. Da fällt es schwer, einzelne herauszugreifen, um sich ihnen separat zu widmen, zumal es eigentlich keine gibt, die in besonderem Maße aus den anderen herausstechen – weder in negativer noch in positiver Hinsicht. Das Gesamtniveau liegt allerdings hoch. Zumindest was die Textgeschichten betrifft. Bei den textlosen Bildgeschichten fällt es mir dagegen teilweise schwer, die Aussage zu erkennen.
Die Vielzahl der Blickwinkel macht den Reiz dieser Kurzgeschichtensammlung über magische Bibliotheken aus.

Fazit:
In dieser Anthologie dürfte sich für jeden bibliophilen Fantasy-Fan das Passende finden.
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Die Rache der Radieschen

Jaromir Konecny
Die Rache der Radieschen

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Der Hamster am Fallschirm

Klappentext:
Vom Tantra-Yogi zum furzenden Monstrum
Kathrin hat ne super Aura und liebt Radieschen. Das weiß der Mann mit 50. Und er ist anpassungsfähig. Vom romantischen Held und verträumten Sternzeichenkenner bis zum Fußball glotzenden, saufenden, Schweinshaxen fressenden und furzende Monstrum. Sie hat die Wahl.

Rezension:
Enthaltene Kurzgeschichten:
Die Rache der Radieschen
Die wunderbare Welt von Karin
Wer ist hier der Schriftsteller, verdammt?
Männer auf der Kirmes
Das Vorspiel
Schnuffi
Liebe ist zum Glück nicht „völkisch“, Baby
Dann bleib’ ma so
Frauenfantasien
Sex ist nicht wichtig
Das schwache Geschlecht
Seine letzte Band
Augenschmaus
Sexismus und Eichhörnchen
Der Mann und die Maschine
Frauen und Schriftsteller
Männer und Frauen – da kann es schon mal zu Missverständnissen oder schlicht zu unterschiedlichen Ansichten kommen. Das kann schon bei der sachlichen Aussage „Ich bin Jungfrau“ anfangen. Bezieht sich das jetzt auf das Sternzeichen oder doch auf die sexuelle Erfahrung? Oder wie soll ein Mann damit umgehen, wenn die Tukan-Figur auf dem Nachttisch der Freundin nachts anscheinend zum Leben erwacht?
Solchen und ähnlichen für den Umgang zwischen Mann und Frau essenziellen Fragen geht Jaromir Konecny in dieser kleinen Sammlung seiner Kurzgeschichten nach. Meist zündet der Humor – in manchen der Kurzgeschichten allerdings auch nicht so ganz. Manche der Stories steht für sich alleine, andere bauen aufeinander auf. Auch wenn nicht alles logisch wirkt, kann der eher trockene Stil des Autors gerade im Zusammenwirken mit den etwas skurrilen Geschichten durchaus gefallen. Als Pausenunterhaltung sind die Kurzgeschichten gut geeignet. Und das ist ja schließlich der erklärte Daseinszweck der booksnacks-Reihe.

Fazit:
Heitere Lebensbetrachtungen über das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Y-Chromosom für zwischendurch.

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