Schiff der Spione

Michael Schmidt (Hrsg.)
Schiff der Spione

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Quer durch die Phantastik

Klappentext:
Fantasyguide präsentiert: Schiff der Spione
Der fünfte Band der Anthologiereihe

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Mystery:
G. V. Anderson – Das Steingeschöpf
Merlin Thomas – Lesereise
Ellen Norten – Der Gipskopf von Pestum
Fantasy:
Nina Teller – Shinrais Gebet
Christel Scheja – Hedrels Fluch
Achim Hildebrand – Der Kopfgeldjäger
Michael Schmidt – Das Mädchen Jolanda
Galax Acheronian – Dunkelheit
Steampunk:
Torsten Scheib – Schiff der Spione
Andreas Flögel – Büro für Dämonenangelegenheiten – Sektion Berlin
Science Fiction:
Diane Dirt – Die Sitzung
Frederic Brake – Alte Spuren
Uwe Hermann – Der Aushilfswächter
Mack Reynolds – Er wusste Bescheid
Von einem Meuchelsänger, der sich schon wieder vor Verfolgern retten muss, von einer heiligen Hüterin eines magischen Artefakts, von einem Dämonenjäger in kaiserlichem Auftrag, von einer Welt, in der Lesen lebensgefährlich sein kann, und noch manch anderem handeln die Geschichten dieser Anthologie. Die Bandbreite erstreckt sich dabei von Mystery und Fantasy über Steampunk bis zu SciFi. Unter den Autoren begegneten mir gute Bekannte wie auch solche, von denen ich zuvor nie gehört hatte. Wie bei Anthologien gewohnt, gefallen einem natürlich nicht alle Beiträge gleichermaßen gut. Da es den Rahmen dieser Rezension sprengen würde, auf alle 14 enthaltene Kurzgeschichten einzeln einzugehen, picke ich hier nur die heraus, die mich besonders überzeugen konnten.
In „Der Kopfgeldjäger“ von Achim Hildebrand begegnet einem ein schon aus diversen Geschichten bekannter Protagonist wieder, der Meuchelsänger Niddel. Diesmal muss er sich vor einem Kopfgeldjäger in Sicherheit bringen. Dass die Stadt gerade von einem gegnerischen Heer belagert wird, was ihn daran hindert, diese einfach zu verlassen, macht das Unterfangen nicht einfacher. Wie gewohnt werden alle Niddel-Fans in dieser kurzen Fantasy-Story wieder gut unterhalten.
Christel Scheja erzählt in „Hedrels Fluch“ die Geschichte eines Mädchens, dass schon im Baby-Alter in einen von der Außenwelt isolierten Tempel gebracht wurde. Dort wuchs es auf, um zur Hüterin eines magischen Schwerts zu werden. Doch schon als Kind kommen Hedrel Zweifel an der Sache. Als sie erkennt, welche Bewandtnis es mit ihrem ‚Schützling‘ wirklich hat, ändert sich ihr Leben grundlegend.
Das „Büro für Dämonenangelegenheiten“ ist im kaiserlichen Deutschland für eben diese Wesen zuständig. Andreas Flögel erzählt uns vom Agenten Müller, der aus der Provinz ins Büro Berlin versetzt wird, wo sein Verständnis seiner Aufgaben mit einer unerwarteten Herausforderung konfrontiert wird. Auch wenn diese Kurzgeschichte hier unter der Kategorie „Steampunk“ aufgelistet wird, fällt sie wohl eher unter Fantasy.
Nicht vergessen werden soll natürlich auch Michael Schmidts „Das Mädchen Jolanda“, das dem Leser ein Wiedersehen mit der Fantasy-Welt Saramee bietet.
Allerdings muss ich auch die Geschichte erwähnen, die nach meiner Meinung den Tiefpunkt dieser Anthologie darstellt. Damit meine ich „Das Steingeschöpf“ von G. V. Anderson. In der Kurzgeschichte wird von einem jungen Bildhauer erzählt, der sich um belebte Steinfiguren kümmert. Nebenbei bekommt der Protagonist Schwierigkeiten mit den Nazis, beginnt die Geschichte doch im Deutschland des Jahres 1928. Dabei muss ich jedoch feststellen, dass ich weder den Fantasy-Part noch dessen Zusammenhang mit dem politischen Thema wirklich verstehe. Aber solche Schwachpunkte finden sich ja in beinahe jeder Anthologie.
Insgesamt muss hier aber wieder festgestellt werden, dass auch in der mittlerweile 5. Anthologie des Fantasyguide wohl jeder Fan phantastischer Geschichten für ihn passenden Lesestoff finden dürfte.

Fazit:
In dieser Anthologie, die auf ein spezielles Überthema verzichtet, versammeln sich Kurzgeschichten aller phantastischer (Sub-)Genres.

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